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[www.waz.de]
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Wegen Überfüllung und eines technischen Defekts kam es zu chaotischen Szenen nach dem Weihnachtssingen im Dortmunder Stadion. Eine Person wurde leicht verletzt und es scheint zu Panik und unkontrollierten öffnen der Zugtüren gekommen zu sein.
TK1234 schrieb:
Ja ja, diese Fahrgäste. Da bleibt der Zug schon liegen und dann verhalten sie sich auch noch wie normale Menschen:

Zitat
Weil der extrem gefüllte Zug nicht weiterfuhr, brach nach Informationen von DER WESTEN Panik im Zug aus. Einige Fahrgäste alarmierten den Notruf. […] Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten einige Insassen bereits Fakten geschaffen. Weil sich lange nichts bewegte, hatten sie die Geduld verloren und sich schließlich an den Türen der Regionalbahn zu schaffen gemacht. Den Fahrgästen gelang es tatsächlich, die Türen zu öffnen. Viele sprangen aus dem Zug aufs Gleisbett und stapften zurück Richtung Bahnhof oder zu den angrenzenden Parkplätzen.
Ich bin mir jedoch irgendwie sicher, dass auf diesen angrenzenden Parkplätzen niemand von einem Zug überrollt oder von einer herumliegenden Oberleitung gebraten wurde. Das sind ja immer die Gefahren, wegen derer man unbedingt im Zug bleiben soll. Die Fahrgäste haben also viel Glück gehabt.


P.S.: In der Fliegerei hat jeder Flieger an jeder Tür eine Rettungsrutsche. Selbst wenn der Flieger auf einem Flugplatz liegen bleibt, die Feuerwehr also höchstens wenige Minuten entfernt ist, wird die auch ohne Zögern ausgelöst und benutzt. Da kann man durchaus erwarten, dass Züge der Eisenbahn eine kleine Rettungsleiter mitführen und der/die Tf Anweisung hat, wie er diese anbringt und den Fahrgästen ausserhalb von Haltestellen den Weg aus dem Zug zeigt. Damit man auf die Feuerwehr erst gar nicht warten muss, die oft gesehenen stundenlangen Wartezeiten erst gar nicht vorkommen und Selbstrettung der Normalfall wird.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.25 04:06.
Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
Fridolin Kiesewetter schrieb:
Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
Vielleicht weil es am Bahnsteig kein Personal gibt was darauf energisch hinweist, dass der Zug voll ist und wann der Nächste kommt? Und die (berechtigte) Angst, dass der Sonderzug sich einfach in Luft auflöst? Außerdem sind 13 Minuten bzw. 30 Minuten zusätzliche Wartezeit jetzt auch nicht so wenig.
Fridolin Kiesewetter schrieb:
Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
Ich kenne die Gegebenheiten der Strecke nicht, wären die Züge denn wirklich ohne großen Aufwand zum evakuieren daneben gekommen? Weichen zum Umsetzen dürften da doch eher Mangelware sein…

Dann hätte man das rechtzeitig kommunizieren müssen und der Zug hätte nach 15-30 Minuten daneben sein können.

Und wären genug „offizielle“ dabeigewesen? Ein Tf und ein Zub pro Fahrzeug erscheinen mir für vielleicht 100-300 Fans umzusiedeln etwas zu wenig, zumal die anderen Züge doch sicher auch schon gut gefüllt waren.

Wenn schon Hilfe von den Fahrgästen gerufen wurde erscheint mir das ganze wieder etwas zu langatmig.

Meiner Ansicht nach erscheint mir das Szenario als „gute Lösung“.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.25 04:05.
Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
Soviel mal grundsätzlich.
Ein paar Infos wären noch interessant.
Resultierte das Liegenbleiben aus der Überfüllung? Vielleicht betätigte ja jemand aus Panik die Notbremse.
Oder gab es sonst irgendeinen Defekt, leider dann zu sehr ungünstigem Zeitpunkt?
Fridolin Kiesewetter schrieb:
Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
Soviel mal grundsätzlich.
Ein paar Infos wären noch interessant.
Resultierte das Liegenbleiben aus der Überfüllung? Vielleicht betätigte ja jemand aus Panik die Notbremse.
Oder gab es sonst irgendeinen Defekt, leider dann zu sehr ungünstigem Zeitpunkt?
Wie zu lesen ist hat die Feuerwehr die Evakuierung übernommen und die Strecke wegen des Vorfalls gesperrt - wäre ja so oder so nötig gewesen…

Ob ein hin und her, worauf es von Bahnseite hinausgelaufen wäre oder diese Alternative zielführend ist darf jeder selbst beurteilen.

In mindestens einem Artikel heißt es das der Zug wegen der Überfüllung einen Technischen Fehler hatte.

Was nun stimmt und wie lange es wirklich gedauert hat bis die erste Tür geöffnet wurde wissen nur die anwesenden. Ich kann nur sagen so ist es für alle Beteiligten recht gut ausgegangen, nur einer musste versorgt werden, das hätte bei über einer Stunde vielleicht anders ausgesehen.

Passiert das regelmäßig dort?

geschrieben von: E 44 051

Datum: 01.12.25 04:38

TK1234 schrieb:
Fridolin Kiesewetter schrieb:
Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
Vielleicht weil es am Bahnsteig kein Personal gibt was darauf energisch hinweist, dass der Zug voll ist und wann der Nächste kommt? Und die (berechtigte) Angst, dass der Sonderzug sich einfach in Luft auflöst? Außerdem sind 13 Minuten bzw. 30 Minuten zusätzliche Wartezeit jetzt auch nicht so wenig.
Hallo,

hm, ich bin etwas unschlüssig, was ich davon halten soll. In der dortigen Arena für 75.000 Zuschauer finden ja regelmäßig die Spiele des BVB statt. Gibt es da jedes mal solche Ereignisse? Oder waren beim "Weihnachtssingen" unerfahrene Zuschauer zu Gast, die nicht wissen, dass nach einer solchen Veranstaltung genügend Zeit für die Abreise eingeplant werden sollte? Der Bahnsteig dort ist ja entsprechend dimensioniert. Ob die Taktfrequenz und Gleisinfrastruktur dort für so etwas ausreichend genug ist, lasse ich mal außen vor. Die Mehrheit setzt hier sowieso auf die Straßenbahn oder seinen fahrbaren Untersatz. Gute Informationen wären aber sicher hilfreich gewesen (vielleicht gab es die sogar?).

Auf jeden Fall ist eine Wartezeit bis zu einer Stunde nach einer solchen Veranstaltung zumutbar. Die Anreise erfolgt ja in der Regel deutlich verteilter.

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf

Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]

Re: Passiert das regelmäßig dort?

geschrieben von: yellist

Datum: 01.12.25 04:40

Ich vermute, Glühwein hat bei dieser ganzen Sache auch eine gewisse Rolle gespielt.
Fridolin Kiesewetter schrieb:
Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
Vielleicht sind mehr oder weniger regelmäßige Meldungen à la "Fahrgäste mussten x Stunden in defektem Zug ausharren" in solchen Situationen nur bedingt hilfreich.

Notrutsche

geschrieben von: wolfi71

Datum: 01.12.25 06:50

Die löst sogar automatisch aus, wenn die Tür geöffnet wird und zuvor nicht gesichert wird. Aber, da ist jede Tür mit Personal besetzt, das eingewiesen ist und das wird von den Aufsichtsbehörden auch streng überwacht.

Re: Passiert das regelmäßig dort?

geschrieben von: Löschzug

Datum: 01.12.25 06:50

In den Artikeln wird über ein 11 jähriges (alleinreisendes) Kind berichtet, ist ja grundsätzlich erstmal kein Problem oder?
Traumflug schrieb:

P.S.: In der Fliegerei hat jeder Flieger an jeder Tür eine Rettungsrutsche. Selbst wenn der Flieger auf einem Flugplatz liegen bleibt, die Feuerwehr also höchstens wenige Minuten entfernt ist, wird die auch ohne Zögern ausgelöst und benutzt. Da kann man durchaus erwarten, dass Züge der Eisenbahn eine kleine Rettungsleiter mitführen und der/die Tf Anweisung hat, wie er diese anbringt und den Fahrgästen ausserhalb von Haltestellen den Weg aus dem Zug zeigt.
Wenn du das in der Fliegerei eigenmächtig machst, setzt du bei dieser Airline keinen Fuß mehr in ein Flugzeug... Verlockende Aussicht.

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]

Re: Passiert das regelmäßig dort?

geschrieben von: korridor

Datum: 01.12.25 07:57

Löschzug schrieb:
In den Artikeln wird über ein 11 jähriges (alleinreisendes) Kind berichtet, ist ja grundsätzlich erstmal kein Problem oder?
Nein. Zur Schule reisen 11jährige auch alleine. Möglicherweise war es als Mitglied eines Schul- oder anderen Chores beim Weihnachtssingen mitwirkend.

Re: wegen Personen im Gleis gesperrt

geschrieben von: Allberto

Datum: 01.12.25 08:49

Wie oft wird eigentlich eine Autobahn wegen Personen auf der Fahrbahn in beiden Richtungen voll gesperrt? Und erst dann wieder freigegeben, wenn Polizisten zu Fuß von einer Anschlussstelle zur nächsten marschiert sind?

Aus meiner Sicht gilt es, das Prozedere der Sperrungen wegen Menschen im Gleis komplett zu ersetzen.
Vorschlag: Wenn es eine Sichtung von Personen auf dem Gleis gibt, dürfen alle Züge so lange nur langsam und vorsichtig fahren (z.B. 20 km/h oder ein anderer, am besten irgendwie begründbarer Wert), bis der erste Zug den kompletten Streckenblock passiert hat und der Tf ihn damit als "frei" melden kann. Sollten weiterhin Personen vor Ort sein (kommt sehr selten vor), bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung halt aktiv.

Das halte ich unter Abwägung aller Risiken für wesentlich sinnvoller als Sperrungen. Meist sind die Menschen, die die Sperrung verursacht haben, schon weit weg, wenn die Sperrung erfolgt...



Fridolin Kiesewetter schrieb:
Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.

Re: Notrutsche

geschrieben von: Traumflug

Datum: 01.12.25 09:04

wolfi71 schrieb:
Aber, da ist jede Tür mit Personal besetzt, das eingewiesen ist und das wird von den Aufsichtsbehörden auch streng überwacht.
Da ist es doch prima, dass auch Züge immer Personal dabei haben. Oft nur eine Person, doch eine Tür genügt ja auch.

Leider hat die Verkehrsstation Dortmund-signal Iduna Park keine große Anzeigetafel, die informiert, welche Züge mit welchem Ziel noch folgen werden.Die einfache vorhandene DFI reicht da nicht aus. Und in der Regel keine Durchsagen per Lautsprecher. kenne ich von BVB-Spielen, alles stürzt in den Zug, der gerade einfährt. Da hat das zusätzliche Personal an den Bahnsteigen Schwerstarbeit - oft vergeblich!
Traumflug schrieb:


P.S.: In der Fliegerei hat jeder Flieger an jeder Tür eine Rettungsrutsche. Selbst wenn der Flieger auf einem Flugplatz liegen bleibt, die Feuerwehr also höchstens wenige Minuten entfernt ist, wird die auch ohne Zögern ausgelöst und benutzt. Da kann man durchaus erwarten, dass Züge der Eisenbahn eine kleine Rettungsleiter mitführen und der/die Tf Anweisung hat, wie er diese anbringt und den Fahrgästen ausserhalb von Haltestellen den Weg aus dem Zug zeigt. Damit man auf die Feuerwehr erst gar nicht warten muss, die oft gesehenen stundenlangen Wartezeiten erst gar nicht vorkommen und Selbstrettung der Normalfall wird.

Und brichst dir unter Umständen die Knochen, denn das kommt nicht selten vor. Deshalb werden die auch nur in Notfällen genutzt und nicht wenn der Flieger auf dem Rollfeld steht und lange auf Starterlaubnis gewartet werden muß und dir grad langweilig ist. Du bist eben ein Traumflieger ohne Realitätssinn.
Bei einer Evakuierung muß immer abgewogen werden ob die Gefahr für Leib und Leben durch die Evakuierung vielleicht größer ist als ohne Evakuierung.

Re: wegen Personen im Gleis gesperrt

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 01.12.25 09:30

Allberto schrieb:
Wie oft wird eigentlich eine Autobahn wegen Personen auf der Fahrbahn in beiden Richtungen voll gesperrt? Und erst dann wieder freigegeben, wenn Polizisten zu Fuß von einer Anschlussstelle zur nächsten marschiert sind?

Aus meiner Sicht gilt es, das Prozedere der Sperrungen wegen Menschen im Gleis komplett zu ersetzen.
Vorschlag: Wenn es eine Sichtung von Personen auf dem Gleis gibt, dürfen alle Züge so lange nur langsam und vorsichtig fahren (z.B. 20 km/h oder ein anderer, am besten irgendwie begründbarer Wert), bis der erste Zug den kompletten Streckenblock passiert hat und der Tf ihn damit als "frei" melden kann. Sollten weiterhin Personen vor Ort sein (kommt sehr selten vor), bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung halt aktiv.

Das halte ich unter Abwägung aller Risiken für wesentlich sinnvoller als Sperrungen. Meist sind die Menschen, die die Sperrung verursacht haben, schon weit weg, wenn die Sperrung erfolgt...



Fridolin Kiesewetter schrieb:
Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
Aha, und wenn wir Befehle mit "Fahrt auf Sicht" bekommen, sind genau wir als Tf für entsprechende Folgen voll verantwortlich und haftbar.

Grüsse, Krischan.

"Mich über Dinge aufregen, die mich ärgern, regt mich zusätzlich auf, weil es mich im Grunde ärgert, dass es mich aufregt!"

(Unbekannt)





Re: wegen Personen im Gleis gesperrt

geschrieben von: ulrich

Datum: 01.12.25 09:55

Ja, aber man kann ja keinen überfahren weil man nur 15-20 km fährt und jederzeit anhalten kann. Dass jedesmal das große Besteck rausgeholt wird mit Vollsperrung, Begehung und Freigabe nach geraumer Zeit gibt es nur bei der Bahn und zwar zu deren Nachteil.

Ulrich
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