geschrieben von: TK1234
Datum: 01.12.25 02:31
geschrieben von: Traumflug
Datum: 01.12.25 03:00
Ja ja, diese Fahrgäste. Da bleibt der Zug schon liegen und dann verhalten sie sich auch noch wie normale Menschen:
Ich bin mir jedoch irgendwie sicher, dass auf diesen angrenzenden Parkplätzen niemand von einem Zug überrollt oder von einer herumliegenden Oberleitung gebraten wurde. Das sind ja immer die Gefahren, wegen derer man unbedingt im Zug bleiben soll. Die Fahrgäste haben also viel Glück gehabt.Weil der extrem gefüllte Zug nicht weiterfuhr, brach nach Informationen von DER WESTEN Panik im Zug aus. Einige Fahrgäste alarmierten den Notruf. […] Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten einige Insassen bereits Fakten geschaffen. Weil sich lange nichts bewegte, hatten sie die Geduld verloren und sich schließlich an den Türen der Regionalbahn zu schaffen gemacht. Den Fahrgästen gelang es tatsächlich, die Türen zu öffnen. Viele sprangen aus dem Zug aufs Gleisbett und stapften zurück Richtung Bahnhof oder zu den angrenzenden Parkplätzen.
geschrieben von: Fridolin Kiesewetter
Datum: 01.12.25 03:36
geschrieben von: TK1234
Datum: 01.12.25 03:49
Vielleicht weil es am Bahnsteig kein Personal gibt was darauf energisch hinweist, dass der Zug voll ist und wann der Nächste kommt? Und die (berechtigte) Angst, dass der Sonderzug sich einfach in Luft auflöst? Außerdem sind 13 Minuten bzw. 30 Minuten zusätzliche Wartezeit jetzt auch nicht so wenig.Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
geschrieben von: Reservierungszettel
Datum: 01.12.25 04:04
Ich kenne die Gegebenheiten der Strecke nicht, wären die Züge denn wirklich ohne großen Aufwand zum evakuieren daneben gekommen? Weichen zum Umsetzen dürften da doch eher Mangelware sein…Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
geschrieben von: Fridolin Kiesewetter
Datum: 01.12.25 04:20
geschrieben von: Reservierungszettel
Datum: 01.12.25 04:33
Wie zu lesen ist hat die Feuerwehr die Evakuierung übernommen und die Strecke wegen des Vorfalls gesperrt - wäre ja so oder so nötig gewesen…Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
Soviel mal grundsätzlich.
Ein paar Infos wären noch interessant.
Resultierte das Liegenbleiben aus der Überfüllung? Vielleicht betätigte ja jemand aus Panik die Notbremse.
Oder gab es sonst irgendeinen Defekt, leider dann zu sehr ungünstigem Zeitpunkt?
Hallo,Fridolin Kiesewetter schrieb:Vielleicht weil es am Bahnsteig kein Personal gibt was darauf energisch hinweist, dass der Zug voll ist und wann der Nächste kommt? Und die (berechtigte) Angst, dass der Sonderzug sich einfach in Luft auflöst? Außerdem sind 13 Minuten bzw. 30 Minuten zusätzliche Wartezeit jetzt auch nicht so wenig.Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
geschrieben von: def
Datum: 01.12.25 06:40
Vielleicht sind mehr oder weniger regelmäßige Meldungen à la "Fahrgäste mussten x Stunden in defektem Zug ausharren" in solchen Situationen nur bedingt hilfreich.Dem überfüllten liegengebliebenen 90345 wären im Abstand 2 Sonderzüge gefolgt um die Menschen abzubefördern.
Um 19:21 TRI nach Hamm
Um 19:38 Eurobahn nach Soest
Das ging dann wegen der Streckensperrung nach dem Liegenbleiben in die Binsen.
Warum wohl die Leute keine Geduld hatten um die Folgezüge abzuwarten?
geschrieben von: Matthias Muschke
Datum: 01.12.25 07:49
Wenn du das in der Fliegerei eigenmächtig machst, setzt du bei dieser Airline keinen Fuß mehr in ein Flugzeug... Verlockende Aussicht.
P.S.: In der Fliegerei hat jeder Flieger an jeder Tür eine Rettungsrutsche. Selbst wenn der Flieger auf einem Flugplatz liegen bleibt, die Feuerwehr also höchstens wenige Minuten entfernt ist, wird die auch ohne Zögern ausgelöst und benutzt. Da kann man durchaus erwarten, dass Züge der Eisenbahn eine kleine Rettungsleiter mitführen und der/die Tf Anweisung hat, wie er diese anbringt und den Fahrgästen ausserhalb von Haltestellen den Weg aus dem Zug zeigt.
Nein. Zur Schule reisen 11jährige auch alleine. Möglicherweise war es als Mitglied eines Schul- oder anderen Chores beim Weihnachtssingen mitwirkend.In den Artikeln wird über ein 11 jähriges (alleinreisendes) Kind berichtet, ist ja grundsätzlich erstmal kein Problem oder?
Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
Da ist es doch prima, dass auch Züge immer Personal dabei haben. Oft nur eine Person, doch eine Tür genügt ja auch.Aber, da ist jede Tür mit Personal besetzt, das eingewiesen ist und das wird von den Aufsichtsbehörden auch streng überwacht.
geschrieben von: guefie
Datum: 01.12.25 09:10
geschrieben von: VT605
Datum: 01.12.25 09:12
P.S.: In der Fliegerei hat jeder Flieger an jeder Tür eine Rettungsrutsche. Selbst wenn der Flieger auf einem Flugplatz liegen bleibt, die Feuerwehr also höchstens wenige Minuten entfernt ist, wird die auch ohne Zögern ausgelöst und benutzt. Da kann man durchaus erwarten, dass Züge der Eisenbahn eine kleine Rettungsleiter mitführen und der/die Tf Anweisung hat, wie er diese anbringt und den Fahrgästen ausserhalb von Haltestellen den Weg aus dem Zug zeigt. Damit man auf die Feuerwehr erst gar nicht warten muss, die oft gesehenen stundenlangen Wartezeiten erst gar nicht vorkommen und Selbstrettung der Normalfall wird.
Aha, und wenn wir Befehle mit "Fahrt auf Sicht" bekommen, sind genau wir als Tf für entsprechende Folgen voll verantwortlich und haftbar.Wie oft wird eigentlich eine Autobahn wegen Personen auf der Fahrbahn in beiden Richtungen voll gesperrt? Und erst dann wieder freigegeben, wenn Polizisten zu Fuß von einer Anschlussstelle zur nächsten marschiert sind?
Aus meiner Sicht gilt es, das Prozedere der Sperrungen wegen Menschen im Gleis komplett zu ersetzen.
Vorschlag: Wenn es eine Sichtung von Personen auf dem Gleis gibt, dürfen alle Züge so lange nur langsam und vorsichtig fahren (z.B. 20 km/h oder ein anderer, am besten irgendwie begründbarer Wert), bis der erste Zug den kompletten Streckenblock passiert hat und der Tf ihn damit als "frei" melden kann. Sollten weiterhin Personen vor Ort sein (kommt sehr selten vor), bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung halt aktiv.
Das halte ich unter Abwägung aller Risiken für wesentlich sinnvoller als Sperrungen. Meist sind die Menschen, die die Sperrung verursacht haben, schon weit weg, wenn die Sperrung erfolgt...
Fridolin Kiesewetter schrieb:Wenn die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist dann ist das Kind im Brunnen und eine Evakuierung mit nem anderen Zug fällt solange flach bis die Sperrung wieder aufgehoben ist.
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