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 04 - Historisches Forum 

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Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: christoph beyer

Datum: 27.12.08 21:14

Vom großen Schneefall vor dreißig Jahren haben wir in NRW zum Glück nur wenig mitbekommen. Als Schüler hatten wir ganz normale Weihnachtsferien, die wir für ein paar winterliche Eisenbahntouren nutzen wollten. Bei den milden Temperaturen rund um Weihnachten ahnten wir noch nichts von der anstehenden Kältefront und planten erst einmal eine Fahrt ins winterliche Sauerland. Also wurden am 29.12.1978 zwei s/w-Filme besorgt und auf dem Nachhauseweg gleich die erste Aufnahme gemacht:

http://schienensucher.de/albums/album26/0057_001kk.jpg

Bild 1: Lok VL 0633 der WLE quert die Brücke über den Boker Kanal nahe Lippstadt-Cappel (29.12.1978). Der leicht erhöhte Wasserstand war in den Wintermonaten normal - mit etwas Frost ergaben sich auf den überfluteten Wiesen hervorragende Eisflächen zum Schlittschuhlaufen ...

http://schienensucher.de/albums/album32/0057_013kk.jpg

Bild 2: Die Fototour ins winterliche Sauerland war dann ein echter Reinfall. Dunkle Wolken zogen über die Täler - unangenehm feuchtkalt war es - von Schnee keine Spur. Ein unbekannter 798 mußte in Bestwig für dieses „Stimmungsbild" herhalten - das war es dann auch schon (29.12.1978).

http://schienensucher.de/albums/album19/0057_014kk.jpg

Bild 3: Für den Jahreswechsel war dann ein Verwandtschaftsbesuch in Bielefeld eingeplant - und hier gab es dann endlich Schnee satt: Am 2.1.1979 begegnete uns Tw 809 am Kesselbrink.

Als Weihnachtsgeschenk gab es von unserem Großvater eine besondere Überraschung: Er wollte immer schon mal 1. Klasse fahren. Also schenkte er mir und meinem Bruder einen Ausflug zur Verwandtschaft nach Mettmann - bis Wuppertal in der 1. Klasse!

Am 3.1. brachen wir mit der Strassenbahn in Richtung Hauptbahnhof Bielefeld auf, voller Freude auf die reservierten Plätze im 1. Klasse - Wagen. Am Bahnhof angekommen, platzten wir mitten in den Trubel, den der Wintereinbruch in Norddeutschland im ganzen Bahnverkehr ausgelöst hatte. Die Bahnsteige waren voll mit frierenden Fahrgästen - hektische Lautsprecherdurchsagen zu ausgefallenen Zügen und Ratlosigkeit an der Bahnsteigkante. Dann wurde unser Zug über die Ansage bis Wuppertal für alle Fahrgäste freigegeben. Hektik am Bahnsteig, Großvater blieb ruhig: „Wir haben ja reserviert!" Diese Reservierung sicherte uns im überfüllten Zug immerhin zwei Fensterplätze. Die Gänge voll mit stehenden Fahrgästen fuhren wir also zum ersten Mal 1. Klasse. Der aufgewirbelte Schnee vor den Fenstern versperrte während der Fahrt den Blick nach draussen - ich erinnere mich aber noch an weiche Sitze und behagliche Wärme. Wir kamen in Wuppertal-Elberfeld kurz nach 1/2 11 an, der Zug leerte sich und fuhr ohne uns weiter.

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_020kk.jpg

Bild 4: In Wuppertal-Elberfeld wurde auf die Strassenbahn umgestiegen, mit der Linie 1 sollte es zunächst nach Wieden gehen - vorher ein paar Fotos: Die Stadtwerke Wuppertal hatten den Schnee jedenfalls locker im Griff: Tw 3812 auf dem Weg nach Heckinghausen (3.1.1979).

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_022kk.jpg

Bild 5: Wild winkend zeigt Großvater an: Diese Bahn müssen wir nehmen! Wagen 3822 fährt auf Linie 1 in die Haltestelle Wuppertal-Elberfeld ein. Im gesamten Weichenbereich ist der Schnee sauber geräumt - gab es dort auch noch zusätzlich Weichenheizungen?

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_024kk.jpg

Bild 6: Im DÜWAG-Wagen haben wir sofort „unseren" Platz eingenommen - direkt hinter dem Fahrschalter. Mit Schirmmütze standesgemäß gekleidet hatten wir einen erfahrenen älteren Fahrer erwischt, der sich von dem bisschen Schnee nicht beeindrucken ließ und zügig durchs Tal fuhr. Hier begegnet uns Wagen 38XX auf Linie 11.

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_027kk.jpg

Bild 7: Der Streckenast nach Wieden verliess das Wuppertal, und nach ein paar breiten Stadtstrassen ging es in diese traumhafte Strassen-Seitenlage. Hier entstand eines meiner Strassenbahn-Lieblingsfotos kurz vor Wieden (Blick aus Tw 3822 am 3.1.1979).

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_029kk.jpg

Bild 8: Endwendeschleife Wieden: Wagen 3822 hat die Schleifenfahrt schon hinter sich - bis zum Anschlussbus nach Mettmann hatten wir noch etwas Zeit. Also zuerst die Wendeschleife im Schnee aufgenommen ...

http://schienensucher.de/albums/album21/0057_034kk.jpg

Bild 9: ... und dann Wagen 3822 neben der Landstrasse auf seinem Rückweg nach Wuppertal abgepasst.

Danach ein kurzer Spurt zur Haltestelle, wo Großvater für uns den Bus angehalten hatte. Im warmen Bus berichtete er dann, wie diese Fahrt nach Mettmann in den 30er Jahren weiter verlief. Da wäre uns der schnöde Bus erspart geblieben und wir wären 2-achsig nach Mettmann geschaukelt.

Nach einer ausgiebigen Kaffee- und Kuchentafel war es draussen dunkel geworden und die Rückfahrt verbrachte die Kamera in der warmen Tasche. Und da das Geld nur für die sonst übliche 2.Klasse reichte, sind wir im Eilzug per Silberling zurück gefahren. Ich erinnere mich, dass wir in einen Nahverkehrszug geraten sind, der dann wirklich jeden Halt mitgenommen hat: Hagen - Hamm - Neubeckum - Oelde - Gütersloh - Isselhorst-Avenwedde - Brackwede - Bielefeld. So oft musste dann selbst die Strassenbahn in Bielefeld auf dem letzten Stück bis nach Hause nicht mehr halten!

Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!

Gruss - christoph beyer






4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:27:22:22:14.

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: Peter Bosbach

Datum: 27.12.08 21:45

Da fängt ja selbst mein Rechner an zu sabbern. - Danke.

Peter Bosbach - Wuppertal

Im Juni 2024 - 25 Jahre - [www.schwebebahn-wtal.de] - 1999 - 2024

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: Güjomo

Datum: 27.12.08 22:04

Oh, dieser schöne Streckenast nach Wieden. Das war mein täglicher Schulweg. Diese Bilder wecken Erinnerungen.

Der Istbegeistertgünter

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: Harald Sydow

Datum: 27.12.08 22:17

Hallo,

nach den schönen Zechenbahnfotos von Westfalen,
muß ich feststellen das der Bildautor genauso
schöne Winteraufnahmen meiner normalspurigen
Wuppertaler Liebingsstraßenbahnlinie 1 gemacht hat.
An diese Schneetage 1978/79 kann ich mich noch
gut erinnern, da ich vom September75 bis Juni79
täglich mit der Linie 1 gefahren bin.
Leider isz seit 1987 alles vorbei.

Mfg
Harald Sydow

Nur Ruhrkohle ist sichere Energie!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:27:22:19:46.

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: Rolf_311

Datum: 27.12.08 22:43

Sehr schön!
...und längst historisch!

. (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 27.12.08 23:11

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:02:08:22:13:11.

Darum s/w-Aufnahmen!

geschrieben von: christoph beyer

Datum: 27.12.08 23:36

Lieber Martin,

zum Zeitpunkt der Aufnahmen war ich 13 Jahre alt und das Taschengeld war immer knapp. Der Kurs lag damals bei 2-3 s/w-Filmen zu einem Diafilm. Im Urlaub konnte ich also einen Diafilm oder 2-3 sw-Filme füllen. Da fand ich die Entscheiung recht einfach.

In unserer Familie gab es Einige, die Filme selbst verarbeiteten - und so bin ich über die Foto-AG der Schule da auch ganz schnell eingestiegen. Ich habe fast mein ganzes s/w-Material selbst entwickelt. Da kam man mit dem knappen Taschengeld noch mal ein Stück weiter. Und wenn man dann nur einzelne Bilder abgezogen hat, war wieder Geld für den nächsten Film gespart. So einfach war das.

Nebenbei: Beim selbst entwickeln habe ich natürlich einige Filme versenkt (Wässern mit kochendem Wasser, Entwickeln mit homöopatisch verdünntem Entwickler, uralter Fixierer, usw.). Aber aus solchen Fehlern konnte man schnell lernen.

Das manuelle Bearbeiten der Bilder im Labor schärft dann auch noch den Blick fürs Bild ungemein - das möchte ich nicht missen. So habe ich meinen Blick für Motiv und Licht bekommen - mir gefallen einige der "alten" Bilder jedenfalls immer noch.

Ich denke jedenfalls, dass man in s/w das Entscheidende am Motiv wiedergeben kann.

Gruss - christoph beyer



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:27:23:37:37.
Schöner Beitrag mit ´ner netten Geschichte dazu. Der winkende Opa hat Dich wahrscheinlich damals im Bild geärgert, aber so gibt er der Geschichte 30 Jahre später noch ein Gesicht...
Als die Bilder entstanden, war ich 9 Jahre alt. Habe also diesen und einige spätere Straßenbahnwinter in W-tal noch erlebt. Und wie Du schon schreibst, kann man wohl sagen, dass Schnee der Straßenbahn in dieser Zeit überhaupt keine Probleme bereitet hat. Und wenn die Busse nach Cronenberg nicht mehr fuhren, gab es ja noch den Samba!
Mir fällt dabei gerade ein, dass die Bahnen bei Schnee immer besonders leise wurden. Die sonst üblichen lauten Laufgeräusche wurden gedämpft. Dagegen wurden sie bei eiskalten Temperaturen ohne Schnee eher noch verstärkt. Die Bahnen in Unterbarmen (wir wohnten in einer Nebenstraße der Allee) konnte man dann immer schon von weitem hören. Dass die Wuppertaler Straßenbahnen im Vergleich mit anderen so laut waren (oder besser: so typisch klangen), soll wohl daran gelegen haben, dass keine gummigefederten Räder eingesetzt wurden. Kann das jemand bestätigen?
Grüße aus dem Tal,
Joachim

Re: Darum s/w-Aufnahmen!

geschrieben von: Jan Borchers

Datum: 28.12.08 01:50

christoph beyer schrieb:

> Das manuelle Bearbeiten der Bilder im Labor
> schärft dann auch noch den Blick fürs Bild
> ungemein - das möchte ich nicht missen. So habe
> ich meinen Blick für Motiv und Licht bekommen -
> mir gefallen einige der "alten" Bilder jedenfalls
> immer noch.

Auch wenn ich seinerzeit abgesehen von einem Schulkurs nie was im Filmentwicklung gemacht habe, die Zeiten hat man heute fast wieder. Heute kann man auch noch Stunden daheim verbringen und in die Geheimnisse der (digitalen) Bildbearbeitung eintauchen. Je nachdem, wie ernst man das Thema nimmt hat sich in den Effekten der eigenhändigen Bearbeitungen nur wenig geändert, auch wenn die Arbeitsweisen völlig anders sind...

Ich für mich sammele auch im Jahr 4 der digitalen Fotografie noch heute scheinbar grundlegenste Erfahrungen neu dazu. Um den Bogen nun wieder zu bekommen, hier ein Foto von Fahrzeugen, die vor 30 Jahren aus dem Straßenbild verschwunden sind und durch die Mühlen der persönlichen Bildausarbeitung gelaufen ist. V7E 3361 am 17. Mai 2008 am Schönberger Strand.

http://www.bahnfotokiste.de/forum/V7.jpg

Re: Darum s/w-Aufnahmen!

geschrieben von: Würzburger

Datum: 28.12.08 08:12

Hallo Christoph,

dem ist nur hinzuzufügen, daß s/w-Filme einfach viel schärfer waren.

Das Selbstbearbeiten der s/w-Filme stellt zudem im Rahmen des Entwicklungsvorgangs ein zweites Erleben des Photographierten dar.

Gruß, Thomas

Re: Darum s/w-Aufnahmen! U.A wegen den Kosten

geschrieben von: Harald Sydow

Datum: 28.12.08 09:35

Als ich Ende 1972 mit meiner zu Weihnachten geschenkt bekommenen Sucherkamera
richtig anfing zufotografieren ( vorher hatte ich seit 1970 ab und zu mit
Großmutters Agfa Sucherkamera fotografiert) bekam ich noch ab und zu
so ca alle 4 Monate einen Dia Film von meinen Eltern geschenkt. Aber ab 1974
mußte ich mir die Filme selber kaufen. Und bei den damaligen Preisen kam man
nicht weit.
Zu dieser Zeit gab es den billigsten Marken-Dia Film bei uns in Wuppertal
bei Neckermann den Agfa 50 S für 8,99 DM und bei Hobby Foto gab es den
Perutz C 19 auch zu diesem Kurs. Ein SW Film kostet damals so um 3-3,50 DM
darum habe ich damals auch noch so manchen SW Film fotografiert. Denn mit 12,-
Mark Taschengeld im Monat kam man damals nicht weit!
Wie bei Christoph Beyer kam mir zu gute, das ich von 1972-1974 noch der
Foto Schul AG angehörte.
Die jüngeren heute können das kaum mehr verstehen.

Mfg
Sydow

Nur Ruhrkohle ist sichere Energie!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:28:09:38:04.

Re: Darum s/w-Aufnahmen! U.A wegen den Kosten

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 28.12.08 19:54

So isses.

Wenn ich nicht ausnahmsweise mal nen teuren Ilford Film kaufte, fanden sich 36er SW-Filme bei Neckermann für 1,70 plus billige Selbstentwicklung. Früh fing ich auch mit Selbsteinspulen von Meterware an, da konnte sich ein armer BAFÖG-Student auch Ilford leisten. Im Gegensatz dazu kostete ein Diafilm minimum 7,95 bei Neckermann oder um die 10-11 Mark für einen CT 18. Die 16 Mark für einen Ektachrome oder mehr für Kodachrome waren da ganz utopisch. Aus Kostengründen wurde oft auch was Billiges (Orwo, Ferrania 3M, Hausmarken) probiert - mit wechselndem, meist zweifelhaftem Erfolg ;-(

Und Farbnegativfilme plus Abzüge waren nur was für 1-Film-pro-Jahr-Fotofierer oder Leute mit überflüssig viel Geld. Unsere alte 6x6 Familien Adox Golf brauchte einen Film für 5 oder 6 oder 7 (?) Mark, ein paar Mark für die Entwicklung und 1 Mark pro kleinem Abzug. Bei 12 Bildern pro Film waren das wenigstens 20 Mark und bei 36 teuren KB-Abzügen entsprechend mehr. Pluto und Media-Supermarkt waren ja noch nicht erfunden worden. Und die Qualität war nicht vergleichbar mit dem billigsten Klickfilm von heute.

Abgesehen davon, daß man einfach mit SW als Fotograf aufwuchs, auch wenn das (Foto-)Wachstum bei mir erst mit etwa 18 Jahren begann. SW war halt das Normale, Farbe die Ausnahme für Besonderes. Ein selbst entwickeltes 18 x 24 in SW konnte man bezahlen, WPK auch in größerer Zahl zum Tauschen. Die verfügbaren Fotolabore fürs Selbstvergrößern, zuerst im Jugendhaus, später in der TH Darmstadt waren für SW eingerichtet. Und erst heute ist SW teurer geworden als Farbe, weil es keine Massenware mehr ist.

Bei manchem alten Foto wünschte ich mir auch, ich hätte es in guter Farbe oder besser noch auf HD-Video mit Vollstereo; aber da hülfe nur ne Zeitmaschine ;-))

Also weider mit de gude Bilder, egal ob SW oder Life und in Farbe,

Manfred

http://www.manfred-sandtner.de/Ffm201_25_100_avatar.jpg "Genießt das Leben in vollen Zügen !"

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: matthias67

Datum: 29.12.08 00:35

Hallo Christoph,

tolle Bilder einer stimmungsvollen Winterreise. Und dann noch mit Straßenbahnen in Wuppertal. Bei Schneewetter haben SW-Bilder sowieso ihren eigenen Reiz, da die Farben beinahe zu fehlen scheinen und kaum etwas anderes als Graustufen im Bild sind.

Ganz so ohne war die Wetterlage im Westen übrigens nicht. Wenn auch nicht so viel Schnee gefallen war, kann ich mich doch erinnern, dass wir auf vereisten und verschneiten Hauptstraßen gerodelt sind, die ich seither nie wieder dauerhaft schneebedeckt erlebt habe.

Deine Bilder von der verschneiten B7 am Döppersberg (Hauptachse durchs Tal!) zeigen etwas von der Situation, mit der die Schnee nicht gewohnten Menschen dieser Gegend zu tun hatten.

Beste Grüße, Matthias

Wupperaler sind doch an den Schnee gewöhnt.

geschrieben von: Harald Sydow

Datum: 29.12.08 08:58

Hallo,

ich bin Wuppertal geboren und aufgewachsen, aber genauso wie
die Menschen die ich in meiner Heimat kenne an den Schnee
gewöhnt! Auch wenn es in den letzten Jahre nicht mehr soviel war
mit dem Schnee.
Und danach hat es oft noch Tage mit viel Schnee gegeben.
Ich muß nur an den Januar 1980 und 1981 denken. Z.B. gab es
im Janaur 1980 soviel Schnee da wurden mit unseren Bergepanzern
aus der Colmar Kaserne die Straßen in Velbert und Heiligenhaus
geräumt weil nichts mehr ging. Auch im Januar 1981 gab es in
Wuppertal soviel Schnee das wir z. B. in der Colmar Kaserne Meterhohe
Schneeberge hatten.

Mfg
Sydow

Nur Ruhrkohle ist sichere Energie!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:29:08:59:37.

(OT) Wupperaler sind doch an den Schnee gewöhnt

geschrieben von: matthias67

Datum: 30.12.08 03:05

Hallo Harald,

aus den letzten Jahren kenne ich eigentlich nur noch den Straßenverkehrskollaps ab 5 cm Schneehöhe ;-)

Als gebürtiger Hagener kann ich mich noch gut erinnern, dass um Neujahr 1979 eigentlich nichts mehr ging. Die weitsichtige Straßenbahnstilllegung hatte dann einen einen beinahe kompletten Ausfall des Bus betriebenen ÖPNV zur Folge.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen zum Jahreswechsel,

Matthias

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 30.12.08 03:42

So siehts heute in Wieden aus: [www.tramtracks.de]

EDIT: Beinahe vergessen: Wirklich tolle Bilder!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:30:03:42:30.

Re: Vor 30 Jahren: Winterfahrt nach Wupperal (9B)

geschrieben von: disa

Datum: 08.01.09 00:15

Superschöne Bilder, vielen Dank! Auch wenn ich damals schon auf der Welt war kann ich mich an diese Zeiten leider fast garnicht erinnern.... schade.
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