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 04 - Historisches Forum 

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Vor ein paar Tagen waren wir in der Rhön im Urlaub – Wandern mit der Familie ohne Eisenbahn. Bei einer Tour durch das „Rote Moor“ nahe Gersfeld fiel mir ein: Hier warst Du doch schon mal! Zu Hause habe ich dann nachgesehen und: Genau! 1984 habe ich dort die Feldbahn der „Heilmoor Gewinnungsanlage Gersfeld“ besucht:

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∆ Bild 1: So sieht es am Rand des Roten Moores heute (5.10.2015) aus: Ein stiller See, einfach schön!

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∆ Bild 2: Am Wegrand erinnert dieser Stein an die Notstandsarbeiten in den Jahren 1932-34. Dabei ging es nach meiner Erinnerung um Wegebauten in der Hochrhön und Kultivierungsarbeiten im Moor. In dieser Zeit wurde auch begonnen, das Rote Moor systematisch abzutorfen.

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∆ Bild 3: Der Blick nach rechts zeigt heute eine leere Fläche. Neben der Infohütte führt der Bohlenweg durch den Birkenwald am Moor vorbei zur ehemaligen Abbaufläche.

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∆ Bild 4: So sah es an der gleichen Stelle am 19.6.1984 aus: Von einem Gerüst werden Kipploren mit nassem Torf in LKW entladen.

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∆ Bild 5: Blick über die Entladestelle von der anderen Seite: Rechts neben der Lok DIEMA 2241 ist der Erinnerungsstein aus Bild 2 zu sehen.

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∆ Bild 6: Im Vordergrund links ist der Stausee aus dem ersten Bild zu sehen, das Schild warnt: „Betreten der Eisfläche verboten!“ Einige Verbote waren hier oben schon recht seltsam … (DIEMA 2241).

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∆ Bild 7: Der beladene LKW verlässt die Entladestelle der „Heilmoor Gewinnungsanlage Gersfeld“ und fährt in die benachbarten Kurbäder. Dort wurde der abgebaute Torf als Heilmoor für Kuren verwendet (DIEMA 2241).

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∆ Bild 8: Der nächste LKW-Fahrer mochte es wohl anders herum … für die Beladung machte das wohl keinen Unterschied. Oben steht bereits DIEMA 1929, die den nächsten Zug aus dem Moor gebracht hatte.

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∆ Bild 9: Der LKW-Zug ist voll – Zeit für eine kurze Pause an der Lok und einen Blick über die Gleise.

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∆ Bild 10: Entladung der Loren per Hand – mit dem langen Baumstamm wurden die Loren im Gleis gehalten.

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∆ Bild 11: Die leeren Loren wurden dann per Hand vom Gerüst herunter zu einem neuen Zug zusammengeschoben.

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∆ Bild 12: Die Lok DIEMA 2241 vom Typ DL 8 aus der Nähe betrachtet.

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∆ Bild 13: Nach der Entladung war es dann wieder Zeit, ins Moor aufzubrechen und den nächsten Zug mit beladenen Loren abzuholen (DIEMA 2241).

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∆ Bild 14: Hier wurden die Verbotsschilder dann so richtig seltsam: Rechts ist zu lesen, dass das Betreten des Naturschutzgebietes am Roten Moor strengstens verboten ist. Gleichzeitig war es aber erlaubt, mit einer Feldbahn in das Schutzgebiet herein zu fahren und dort mit einem Bagger das Moor abzubauen und es lorenweise abzufahren. Ein seltsamer Zwischenzustand zwischen dem Auslaufen der Abbaugenehmigung und dem Beginn des strengen Naturschutzes (DIEMA 2241).

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∆ Bild 15: Wir haben uns dann für einen naturverträglichen Gang entlang der Gleise entschieden. Hier der Blick zurück zum See mit der Verladestelle im Hintergrund (DIEMA 1929).

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∆ Bild 16: Nach einiger Zeit wurde der nächste beladene Zug in Richtung Verladeanlage geschoben (DIEMA 1929).

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∆ Bild 17: Und so sieht es heute dort in diesem Bereich aus: Die Gleise sind entfernt und ein Bohlenweg führt am Rand des Moores durch die Birken.

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∆ Bild 18: Am ehemaligen Abbaugebiet ist ein Aussichtsturm errichtet worden, von dem aus man einen guten Überblick über das restliche Moor hat. Die Wiesenfläche vorn wurde restlos abgetorft und wird nun wieder künstlich vernäßt. Bei guter Pflege wird dort in 10.000 Jahren wieder ein ansehnliches Moor entstehen.

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∆ Bild 19: Blick auf die ehemalige Abbaukante. Die mit Heidekraut bewachsene Fläche ist der letzte Rest des roten Moores.

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∆ Bild 20: Auf den Infotafeln finden sich hilfreiche Informationen zum Moor. Auf der Karte habe ich den Aussichtspunkt mit einem blauen Stern markiert – die Entladestelle befand sich beim roten Stern.

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∆ Bild 21: Nahe der Verladestelle befand sich dieser blickdichte Wellblechschuppen. Darin muss sich eine weitere Lok befunden haben – nachgeprüft haben wir es nicht.

Die Infotafeln geben als Betriebsende das Jahr 1984 an. Danach wurden alle Betriebsanlagen entfernt und das Gelände vom Land Hessen als Naturschutzgebiet übernommen. Auch wenn vom eigentlichen Moor nicht viel übrig geblieben ist, ist die rauhe Landschaft in der Rhön einfach schön – auch ohne Eisenbahnen.

Für die Heilmoor Gewinnungsanlage Gersfeld sind folgende Loks bekannt (Quelle: Bahn-Express und das wiedergefundene Notizbuch):

Diema 1921/1956 (DL 8?)
1956 an Hermann Heuberger, Schutterwald bei Offenburg
19xx Heilmoor Gewinnungsanlage Gersfeld (1980 a vh)
1984 Privat, Kassel-Harleshausen

Im Diema 1929/1956 (DL 8)
Motornummer: 1809062, 10 PS, Gewicht: 2 to
1956 an Feldbahnfabrik Breidenbach & Co., Mannheim,
für Waldhausen'sche Forst- und Gutsverwaltung, Gersfeld
19xx Heilmoor Gewinnungsanlage Gersfeld
07.1986 Diema, Diepholz
07.1986 Privat, Quirnbach, Siegen-Oberschelden
1988 Eisenbahn- und Bergbauverein Scheldetal, Oberscheld

Diema 2241/1958 (DL 8)
Motornummer: 2543677/78, 16 PS, Gewicht: 2 to
1958 an KDK Bernhard Weiers, Klinkerwerk, Mönchengladbach
19xx Hellmoor Gewinnungsanlage Gersfeld
1984 Diema, Diepholz
1986 Privat für Britzer Museumsbahn, Berlin 12,
später an Privat, Geretsried

O&K 25275/1953
1953 an Basalt- und Kunststeinfabrik, Bischofsheim
19xx Heilmoor Gewinnungsanlage, Gersfeld
Nach 1984: Verbleib unbekannt

Gruss, christoph beyer

edit hat die alten Aufzeichnungen wiedergefunden:
- Es waren zwei verschiedene Loks (DIEMA 1929 - die mit dem hellen Schmutzfleck an der Rückseite - und DIEMA 2241)!
- Von beiden Loks hatte ich sogar die Motornummern notiert.
- Das Datum habe ich auf den 19.6.1984 korrigiert.
- Der rest müsste stimmen ;-))







2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:10:15:22:08:26.
Ein toller Beitrag mit Vergleichen von damals und heute. Schön, dass das Moor inzwischen wieder renaturiert wurde, auch wenn das auf Kosten der urigen Lorenbahn geschah. Vielen Dank fürs Zeigen!
Guten Abend!
Das sind ja unglaubliche Aufnahmen. Obwohl ich schon mehrfach das Rote Moor besucht habe, waren mir die Ausmaße der Lorenbahn so nicht bewusst. Danke für den tollen Beitrag. Ein kleiner Tipp: Das schwarze Moor in der angrenzenden fränkischen Rhön ist ebenfalls sehenswert, zudem gibt es dort eine vorzügliche Bratwurst. Für die Bahnsinnigen gibt es im nahen Gersfeld und in Fladungen "Futter".
Viele Grüße
Stw 2 RGUN
Stw 2 RGUN schrieb:
------------------------------------------------------> Ein kleiner Tipp:
> Das schwarze Moor in der angrenzenden fränkischen
> Rhön ist ebenfalls sehenswert, zudem gibt es dort
> eine vorzügliche Bratwurst. Für die Bahnsinnigen
> gibt es im nahen Gersfeld und in Fladungen
> "Futter".

Auf das Schwarze wollte ich auch verweisen. Aber dank dieses Beitrages werde ich das Rote jetzt auch mal auf die Besuchsliste setzen.
Ach ja, Meiningen ist auch nicht weit. Im Ulstertal und nach Bischofsheim fährt ja leider nix mehr.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Buongiorno, Forum!

... aber oberhalb von Bischofsheim liegt das Kloster Kreuzberg mit seiner wunderbar arbeitenden Klosterbrauerei. Dort kann man auch sehr schön wandern. Danach ist die Küche (einfach und rustikal) ist sehr empfehlenswert. Und nach dem Genuß des leckeren Bieres sollte man gleich da übernachten. Nach Ende der Öffnungszeit (20:00 bzw. 21:00) ist es sehr ruhig da oben, besonders unter der Woche, ein richtig guter Ort.
Und auch Bischofsheim ist recht hübsch und hat einige empfehlenswerte Gastronomie.

Tanti Saluti von

Gio d'Italia, der viel zu lange nicht mehr da war.
Vielen Dank für den tollen Beitrag aus dem Roten Moor! Den farbigen sehr ähnliche Bilder habe ich im vergangenen Sommer aufgenommen und mich an den gleichen Stellen gefragt, wo wohl die Torfbahn gefahren sein mag, die ich dort bei meinem vorletzten Besuch im Sommer 1977 gesehen hatte. Damals war ich auf einer Exkursion und hatte unverständlicherweise keinen Fotoapparat dabei. Jetzt weiss ich, wie es ausgesehen hat und kann mich sogar wieder dunkel an die Verladeanlage erinnern. Ein super Beitrag!! So was macht Freude! Grüße, Bernhard
Salü,

super Beitrag, genau das richtige am Morgen!
Danke!
Der Saarsachse

IVK - Fan
Guten Morgen Christoph
Der Beitrag macht mich völlig fertig. Gesehen habe ich das Bähnchen noch, als ich dann mal Bilder machen wollte,
war es zu spät.
Heute wäre es wohl undenkbar, die Lore mit dem Baumstamm vor dem Abschmieren von der Rampe zu bewahren, allein schon
wegen dem Personalaufwand. Obwohl ... bei den verbliebenen Torfbahnen in Norddeutschland ist wohl auch nix unmöglich.

Vielen Dank fürs Zeigen
Onkel Wom!
Hallo HiFos,

beim Lesen des Beitrages ist mir eingefallen, dass ich im Herbst 1962 eine Klassenfahrt
in die Rhön unternommen habe. Eine Wanderung führte auch zum schwarzen (oder roten?) Moor.
Ich habe in meinen Negativen gekramt, und siehe da, drei Fotos gefunden,
die diese Bahn in Betrieb zeigen. Die Qualität der Fotos ist nicht so besonders gut,
es war der dritte Film, den ich überhaupt belichtet habe; übt also bitte etwas Nachsicht!
Auf dem dritten Bild sind offenbar Informationen über das Moor für Wanderer angebracht.
Es war wohl auch selbstverständlich, dass Besucher über die mit Brettern belegten Gleise
der Feldbahn wanderten.

Gruß

Volki

http://img912.imageshack.us/img912/3598/pY2Xbq.jpg

http://img633.imageshack.us/img633/2391/CGfguN.jpg

http://img910.imageshack.us/img910/4084/fWydt4.jpg

Danke für den Bildbericht

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 15.10.15 19:54

Ah! Ein wunder Punkt meines Hobbylebens.

Ca 1967-68 war ich für ein paar Wochen im Landschulheim Bischofsheim (Rhön). Ich hatte zum ersten Mal die Familienknipse Adox Golf dabei und schon ein paar Schnappschüsse des Bahnhofs - ohne Zug - gemacht. Zug war auch nicht so wichtig, ich hoffte auf alte Arbeitswagen als Vorlage zum Basteln. An einem Tag stand auch eine Wanderung zum roten Moor auf dem Plan. Da es sehr heiß war, habe ich zur Marscherleichterung alles Unnötige, also auch die Knipse, in unserer Wehrmachtsbaracke zurückgelassen. Eigentlich hatte meine Zeit als Bahnfotograf noch nicht begonnen, das war erst 1970 mit Hilfe amerikanischer Modellbahnfreunde. Aber Besonderes interessierte mich schon. Und dann stolperten wir über die Feldbahngleise. Einen Zug müsste ich auch gesehen haben. Schade, Knipse nicht dabei!

Und hier sind jetzt wenigstens ein paar schöne Fotos davon für die Sammlung, sehr schön! Als ich begann mich auch etwas für Feldbahnen zu interessieren, war das Ganze irgendwann vorbei. Als unmotorisierter Student mußte ich hoffen, mal von einem Autofahrer mitgenommen zu werden. Für hatten zwar einige Feldbahnspezialisten im Vereinsumfeld, aber die nahmen niemand mit. Das wars dann.

Der anderweitig erwähnte Kreuzberg war auch einen Tagesmarsch wert. Wenn es nicht gerade zu Fuß ist, ein empfehlenswerter Ausflug. Hin gings noch mit der Hitze. Da wir alle über 16 und mit Aufsichtsperson waren, durften wir uns auch ein Starkbier genehmigen, ein leckeres Tröpfchen! Nur zurück war es immer noch heiß, das Bier war schweißtreibend und die Marschkolonne erstreckte sich bald über die halbe Strecke. Netterweise klaubte dann unser Lehrer die Fußkranken mit seinem Auto auf, erst die Mädchen, dann die Jungs. Ich war bei der letzten Fuhre für zumindest den letzten Kilometer. Unser Klassendepp war auch dabei. Sorry für die heute nicht mehr politisch korrekte Bezeichnung, aber wir waren eine gemischte Volks- und Realschule und das war unsere damalige gelebte Inklusion. Früher gab es halt in kleinen Dörfern, Eschersheim wurde um 1910 eingemeindet, immer auch durch die begrenzte Mischung der Gene, jemanden, der am unteren Ende der IQ-Leiter stand, um es mal so auszudrücken und ggf auch andere Behinderungen hatte. Abgesehen davon war dieser Mitschüler nett und liebenswert und hatte ein Anrecht auf seine 8 Jahre Volksschule, anstelle der sonst üblichen Sonderschule. Ich erwähne die ganze Geschichte nur, weil dieser Mitschüler auch seine Gedanken auf der Zunge trug. Da gab es keine Hemmschwelle, ob es angebracht wäre, etwas zu sagen. Das Unglück wollte es also, daß unser Lehrer in der Steigung zum Landschulheim den Motor abwürgte. Kann ja mal passieren bei einem ollen Franzosen. Aber sofort hörte man von der Rückbank ein laut gekrähtes "Abgewerscht"! Und ich sah zum ersten Mal, wie ein Lehrer aussieht, dessen Blutdruck in Sekundenschnelle auf weit über 200 ansteigt. Wenn er auch sonst sehr aufbrausend sein konnte, er hatte sich unter Kontrolle und sagte nichts. Hut ab vor dieser Selbstkontrolle, Herr Freundl!

Noch mal Dank für den Anstoß zu ein paar halb vergrabenen Erinnerungen, bis hin zu der Wehrmachtsbaracke für die Jungs - die Mädchen durften ins Haus - mit nebenliegenden Plumpsklos, also Holzverschläge mit Grube darunter, die regelmäßig mit Kalk bestreut wurde. Ihr dürft mal raten, wer dafür ausgeguckt wurde. Nein, ich nicht! Klar, heute politisch ganz ganz unkorrekt, aber so war es halt. Denkbar, daß er von seinem Bauernhof auch "Sachkunde" hatte. Und unvergessen der Kampf mit Unmengen von bißwütigen Rinderbremsen innerhalb und außerhalb der Baracke. Tja, aus der vorelektronischen Zeit bleiben "nur" persönliche Erinnerungen, keine Bilder beim Fratzenbuch und keine Jutjub-Videos, noch nicht mal ein paar Schnappschüsse im Album. Bei den Film- und Bilderpreisen kam man ja kaum auf die Idee, Alltägliches festzuhalten.

Noch en Gude,
Manfred
Vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht.
Ich habe viele Betriebe gesehen, aber diesen Betrieb konnte ich leider nie live erleben.

Weiter mit so schönen und seltenen Foto´s !!

LG twingotim