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Marburg Juni 1963: V100 mit Pz und roter Donnerbüchse

geschrieben von: F-Zug.de

Datum: 07.07.15 16:42

Hallo,

in meinem Kursbuch Sommer 1963 fand ich dieses Bild, das wahrscheinlich in einem EK-Heft abgedruckt war. Ort: Etwa 1 Kilometer hinter Marburg Richtung Cölbe.

http://abload.de/img/v100mitpzn.evtl.frank69u9p.jpg


Das Besondere: Hinter der V100.10 und den vier Umbau-Dreiachsern hängen zwei Bi-28, der letzte noch in wunderschönem Karmin-Rot.
Vermerkt hatte ich: Sonntag, 23.Juni 1963. Die Aufnahme muss etwa 16:30-18:00 Uhr aufgenommen worden sein.
In Betracht kämen folgende Züge:
1) P 1751 WaSa ab 17:27 Uhr nach Kirchhain, Marburg. Zugbildung lt. ZpB (allerdings Wi 63): V100.10+BD3yg,B3yg,B3yg,B3yg,Bi,Bi.
Manko: Der Zug verkehrte nicht an Samstagen und Sonntagen und der Zug hatte lt. Kursbuch keine 1.Klasse. Diese Bi-Wagen mussten Eigenheizung haben, weil sie anschließend auf der Nebenbahn nach Gemünden im P 2649 verkehrten und am nächsten Morgen im T 2638 (VT 98,VB,VS) nach Kirchhain zurückkehrten (von dort im P 1736 wieder nach Marburg).
Frage: Hatten alle roten Donnerbüchsen Eigenheizung?
2) P 1241 tgl. ab 16:38 Uhr nach Frankenberg - Kassel. Zugbildung an Sa (nur dann waren die Bi-Wagen ohne Postwagen im Zug): V100.10 oder V100.20+B3yg,B3yg,AB3yg,BD3yg,Bi,Bi.
3) P 1972 W ab 17:21 Uhr nach Laasphe. Zugbildung passt nicht: V100.10+3Bi(WaSa)+3 Bi+ABi,Di.
4) P 1990 S ab 17:43 Uhr nach Laasphe. Zugbildung passt nicht: 3 Bi,ABi,Di.

Stimmt der Wochentag/das Datum? Was spricht gegen Sonntag: Im Hintergrund rangiert eine V60 Güterwagen. An der Tankstelle/Werkstatt stehen zwei Türen offen an der Holzbude.
Eine Frau steigt in ihren Wagen (Karmann Ghia?). Ein Mann auf dem Fahrrad hat sowas wie eine Aktentasche auf dem Gepäckträger. Ein Tank-Lkw steht im Gelände.

Mein Ziel ist herauszubekommen, wie lange (die) rote Donnerbüchse(n) im Personenverkehr eingesetzt worden sind.
Heiligenhafen-Großenbrode war zumindest im Frühjahr mit V36 noch eine rote Donnerbüchse im Einsatz. Im Sommer 1963 hatten sich die Züge wegen Eröffnung der Vogelfluglinie auf einen Frühzug reduziert. An September 1963 war dort Schluss und die V 36 wurden abgegeben.
Die rote Marburger(oder Treysaer) Donnerbüchse war im 1. Quartal 1966 noch mit einer Köf III und einer grünen Donnerbüchse in Marburg abgelichtet worden.
Wie lange lief die noch am Frielendorfer Schülerzug hinter der Köf? Der Zug fuhr bis 1971.

Bin gespannt auf Euere "sachdienlichen Hinweise".

Schöne Grüße

Ronald



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:07:16:46:57.
Moin Ronald!

Ich vermute, was ja in Bezug aufs Bww Kassel passen würde, das es sich um den "Rotwagen" um einen EBA handelt. Jedenfalls habe ich selbst in HH-Billwerder=Moorfleet 2 solchermaßen beschriftete Waggons (1966!) auf den dortigen Schrottgleisen angetroffen.

Es grüßt Dich
Helmut
Helmut Philipp schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin Ronald!
>
> Ich vermute, was ja in Bezug aufs Bww Kassel
> passen würde, das es sich um den "Rotwagen" um
> einen EBA handelt. Jedenfalls habe ich selbst in
> HH-Billwerder=Moorfleet 2 solchermaßen
> beschriftete Waggons (1966!) auf den dortigen
> Schrottgleisen angetroffen.

Nein, die Donnerbüchsen für "Motorzüge" (nicht alles Wendezüge!) waren nie EBA und ESA. Das gab es nur in Verbindung mit den ETA und das waren alles Einheitsnebenbahnwagen bzw. schon vorher VB.

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]
Moinmoin,

Obwohl von der Wagenreihung her P1241 am besten klappt (und dann eben Samstag (22.6.?) statt Sonntag), bräuchte er für's Bild schon ein halbes Stündchen Verspätung.
Für eine Planabfahrt hat die Vorderseite der Lok eigentlich zu viel Sonne. [suncalc.net]

'nen schönen Abend!
Kees

Wagenreihung…

geschrieben von: Michael P

Datum: 07.07.15 18:49

Hallo Ronald,

was für ein schönes Bild!

Mir fällt der ungewöhnliche Aufenthaltsort des BD3 in der Reihung auf, so dass ich vermute, dass der Zugstamm (BD3, AB3, 2 Bi) lautet und zur Verstärkung läuft vorn ein weiteres Umbaupärchen mit.

Wenn ich V 100 1173 richtig entziffert habe, handelt es sich um eine Marburgerin der ersten Stunde.

Im alten Brüning Bd. 3 ist übrigens eine V 65 mit (2 Bi, 2 B3, Di, Post) zu sehen, allerdings sind da beide Donnerbüchsen grün. Aber man hatte wohl in Marburg ein Faible für das paarweises Einstellen von Donnerbüchsen in diesellokbespannte Personenzüge,

LG, Michael.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:07:18:51:01.

Re: Marburg Juni 1963: V100 mit Pz und roter Donnerbüchse (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 07.07.15 19:43

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:08:00:38:30.

rote Beiwagen

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 07.07.15 19:45

Hallo!

Mit der Ausmusterungen der ETA 177 - ETA 180 ca. um 1964, sind zahlreiche Beiwagen übrig geblieben. Ähnlich wie bei ET 65 in Stuttgart, sind die Mittelwagen,noch Jahre nach Aumusterung der ET/ ES, in Regelzügen im Einsatz geblieben.

Gruß
thomas Splittgerbedr, berlin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:07:19:47:21.

Re: rote Beiwagen

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 07.07.15 19:50

Thomas Splittgerber schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!
>
> Mit der Ausmusterungen der ETA 177 - ETA 180 ca.
> um 1964, sind zahlreiche Beiwagen übrig geblieben.
> Ähnlich wie bei ET 65 in Stuttgart, sind die
> Mittelwagen,noch Jahre nach Aumusterung der ET/
> ES, in Regelzügen im Einsatz geblieben.

Ja. Aber der Wagen auf dem Bild hat mit den ETA nichts zu tun...

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]

Re: Reihung BD3 im Zug

geschrieben von: Michael P

Datum: 07.07.15 19:54

Hallo Jürgen,

ja das stimmt; überhaupt stimmen Zp und der jeweilige Zug auf Fotos nicht immer überein, da habe ich schon Kurioses gesehen. Bei einem Schadwagen kann man sich gut vorstellen, wie so ein Fall seine Kreise zieht und erst nach ein paar Umlauftagen alles wieder passt wie's soll.

LG, Michael.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:07:20:34:31.
Hallo zusammen,

interessieren würde es mich ja, welcher Wagen das genau war. Ich vermute aber stark, dass dieser schon mit roter Lackierung von einem anderen Bahnhof nach Marburg umbeheimatet wurde. Ob dieser aber in der BD Frankfurt lag? Solche rotlackierten Donnerbüchsen für Motorzüge waren überwiegend in Ballungsräumen eingesetzt.

F-Zug.de schrieb:
-------------------------------------------------------


> Frage: Hatten alle roten Donnerbüchsen
> Eigenheizung?

Das mit Sicherheit.

> Mein Ziel ist herauszubekommen, wie lange (die)
> rote Donnerbüchse(n) im Personenverkehr eingesetzt
> worden sind.

Um das genau zu beantworten, müsste man die Wagennummer kennen. Ob den Wagen wirklich mal jemand so portraitiert hat, dass eine Identifizierung möglich ist? Auf jeden Fall hielten sich ein oder gar mehrere Wagen in dieser Farbgebung bis in die 1970er Jahre hinein. Es gab vor zig Jahren im Eisenbahn Kurier einmal einen umfangreichen Bericht über die Einsätze der letzten Donnerbüchsen bei der Bundesbahn. Ich weiss nur nicht, wo ich das Heft habe. Es müsste aus 1986 oder 1987 stammen. Dort wird - soweit ich mich erinnere - auch auf einen Wagen eingegangen, der noch nach 1970 in roter Lackierung eingesetzt war.

Viele Grüsse von Mark
Lieber Helmut,

diese roten EBA waren ebenfalls in der BD Kassel eingesetzt worden. Sie hingen aber an den Kasseler Uralt ETA und an den V36-Zügen bis etwa 1960, vielleicht noch 1961. Sie hatten auch geschlossenen Einstiegsenden. Der Schlusswagen auf dem Bild ist aber ein echter Bi, Marke Donnerbüchse Bauart 28. Leider kann ich nicht erkennen, ob der Kamin für die Ofenheizung auf dem Dach ist, weil die Lüfter in Fahrtrichtung links sind, der Fotografenseite.
Aber eigentlich macht es keinen Sinn, eine Donnerbüchse rot zu spritzen, wenn sie nicht als Verstärkung in Triebwagen (VT98 oder VT60) oder in Wendezügen mit V 36 eingesetzt werden. Und da braucht man halt die Eigenheizung.

Und jetzt natürlich alles Gute zu Deinem Geburtstag. Ich hoffe, dass Du in Lauda wieder mit dabei bist.

Schöne Grüße

Ronald
MoinMoin Kees,

Delev Hagemann hat mich darauf hingewiesen, dass der Suncalculator in alten Jahren (vor 1970) oft um 1 Stunde differiert.
Wenn ich den heutigen Tag eingebe,steht die orange Sonnenstandlinie praktisch wie 1963, obwohl wir jetzt Sommerzeit haben. Deshalb glaube ich, dass die Zeit um 17:20 Uhr durchaus noch passen kann.

Gruß

Ronald



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:08:23:35:21.
Zu dem Waggon kann ich keine Hinweise geben, wohl aber zur V 100 und was diese angeht. Auch wenn auf dem Bild die Betriebsnummer nicht genau zu erkenne ist, so handelt es sich dennoch eindeutig um die V 100 1032, die zum Zeitpunkt der Aufnahme im Bw Frankfurt-Griesheim beheimatet war.

Erkennen kann man das daran, daß die äußeren Haltegriffe der hinteren Rangiertritte die geknickte Formgebung besitzen, wie die äußeren Haltegriffe der vorderen Rangiertritte. Dieses besondere Merkmal trifft nur auf die Lokomotiven der zweiten und dritten Lieferung der Vorserie der V 100 zu, die von der Firma Jung gebaut wurden. Namentlich handelt es sich hier um die Lokomotiven V 100 1027 bis V 100 1043 und außer der V 100 1032 war keine weitere Lokomotive der Vorserie der V 100 im Bw Frankfurt-Griesheim beheimatet.

zügige Grüße

FRANK

Mitglied im Verein Freunde der 212 001-2 e.V.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:07:22:46:37.
Hallo Frank,

das mit der Lok gibt mir zu denken.

Auch die Ausrüstung muss nicht zwingend ein Umlauf des Bf Marburg sein. Dazu müsste man sicher wissen, um welchen Zug es sich wirklich handelt.
Wenn wir die Beheimatung des Wagenparks nicht mal sicher zuordnen können, ist alles andere Spekulation.

Viele Grüsse von Mark

Re: Marburg Juni 1963: V100 mit Pz und roter Donnerbüchse

geschrieben von: FFRK

Datum: 07.07.15 23:58

Im Bericht über die Edertalbahn im ek 10/81 ist die 211 180 am 21.07.1972 bei Raumland mit einem roten (bzw. braunen) und einem grünen Bi zu sehen.

Haakon.
Hallo,

hier ein paar Anmerkungen/Hinweise/Belege, um die Diskussion ein weiterzubringen:

in einem EK der 80er Jahre (gefühlt 1983, habe gerade keinen Zugriff darauf) sind Einsätze des Wagens selbst in den 70ern dokumentiert (obere Edertalbahn). Damals strahlte er jedoch nicht so rot wie auf dem Foto , sondern war mehr bräunlich. Leider habe ich gerade keine Zugriff auf die alten EKs.

Es handelt sich wohl um diesen Wagen: [www.donnerbuechse.eu] ,der heute noch in Dieringhausen existiert.

Man schaue auch hier: [www.drehscheibe-online.de] Der Autor irrt, der Wagen war nicht ergrünt, das Rot kommt auch auf der Schwarzweiß-Aufnahme gut rüber!

Klarheit könnte auch W. Löckel bringen: im einem Heft der "Kupplung" 2013 (Zeitschrift für Wagenfreunde) führt er die Bestände der "Donnerbüchsen" für alle Direktionen zum Zeitpunkt 1967 auf. Für Marburg sind es die Wagen Ksl 85560 und 85616. Vielleicht kennt er die Herkunft des/der Wagens und kann noch etwas beitragen.

Der Wagen lief auch in vielen Dampfsonderzügen Ende der 60er/ Anfang der 70er mit.

Zum Zug:

zweifellos eine schwierige Nuß, ich tippe auf einen Zug nach Frankenberg, der Marburg zwischen 17 und 19 Uhr verläßt; mit einem Kursbuch aus dieser Zeit wäre es leichter: Traditionell fuhren Züge nach FKB ca. 16:30/45 (später N 8244) ca. 18.00 (später N 8246) ca. 19.00 (später N 8248) und 20.00 (später N8250); der um 18 Uhr wäre mein

Tip, ggf. auch der spätere um 19 Uhr. Die Sonne ist schon "verdammt weit rum" für die erste Möglichkeit (nein, nicht Suncalc, sondern gefühlt, da ich quasi in einem der Häuser in Bildmitte aufgewachsen bin und 30 Jahre in MR gelebt und auch fotografiert habe).

Die Fotostelle ist die neu errichtete Brücke /Brückenrampe über die Main-Weser-Bahn entlang der Neuen Kassler Straße, die den Bahnübergang bald ersetzen sollte.

Jetzt auch mal spekuliert: vieleicht werden die Bi-Wagen umlaufmäßig nach Frankenberg überführt , um am nächsten Tag im oberen Edertal eingesetzt zu werden. Da könnte auch die Samstagsthese stimmen, die Wagen laufen dann am verkehrsarmen Sonntag auf der oberen Edertalbahn ...

Zur Lok:

Die gekröpften Griffstangen am Heizkesselende der V100 gab es auch bei Henschel-V100: Auf dem Abnahmefoto der , jetzt kommt es: V 100 1173, (Zufälle gibt es!), welches mir (seit 6 Wochen) vorliegt, ist ebenfalls die geknickte Form der Griffstangen an BEIDEN Fahrzeugenden zuerkennen! Ist also nicht für Jung oder Vorserie typisch.
Aufgrund der unklaren Urheberschaft kann ich das Bild leider nicht einstellen.

VG Jörg

"Die Engländer haben mit Bomben und Granaten versucht, die deutschen Züge zum Stillstand zu bringen. Es ist ihnen nicht gelungen. Geschafft hat das erst die Deutsche Bahn."

Dieter Hildebrandt




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:08:02:25:57.

Warum es nicht die V 100 1032 ist

geschrieben von: Klaus aus FG

Datum: 08.07.15 08:26

Auch ich denke, dass wir hier nicht die V100 1032 vor uns haben. Warum? Bei der Nummer meine ich "V 100 117_" zu erkennen, insbesondere bei der "7" an der vorletzten Position bin ich mir ziemlich sicher. Aber viel eindeutiger: Als V 100 1032 müsste die Lok wendezugfähig sein. Und ich erkenne an der Front weder Kupplungsdose noch Kabel!

Re: rote Donnerbüchse 85560 und Nachtrag.

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 08.07.15 09:42

Hallo,

ist ja schon vieles halbfalsches über diesen Wagen geschrieben worden. Der 85560 war in der BD Ffm und da in Weinheim (Bergstr) beheimatet. Ich kenne den Wagen aus meiner Schulzeit und ich kann mir nicht vorstellen, daß man nach 1963 noch Donnerbüchsen rötete. Er ging nach 1971 zum KEC, und da war er grün .....
Aber der omnipresente Bilderbuchautor wird die DSO-Gemeinde schon aufklären.

Schürzenwagen

Nachtrag:
In Weinheim soll es 1 roten Wagen gegeben haben und zwar einen Bi-29, dessen Nummer ich aber nicht kenne.
Dieser soll laut Erzählungen älterer Odenwälder speziell für den damaligen Aussenminister (Jun 1955 - Okt 1961) Heinrich von Brentano eingesetzt worden sein, wenn er im Odenwald weilte.

Viele Eisenbahnfans bekommen keine midlifecrises,
weil sie nie aus dem Status der Pubertät herauskommen. Deutliches Merkmal: Das Spielen mit Spielzeugbahnen im Mannesalter.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:07:08:12:58:07.

Es ist tatsächlich die V 100 1173

geschrieben von: BR 213

Datum: 08.07.15 09:54

Das ist in der Tat eine Überraschung.

Ich habe übrigens nicht geschrieben, daß die geknickte Formgebung der äußeren Haltestangen der hinteren Rangiertritte typisch für die V 100 ist, die von der Firma Jung gebaut wurden, denn nach der zweiten und dritten Lieferung der Vorserie hat Jung auch noch weitere Lieferungen der V 100 gebaut und diese haben alle die äußere Haltestange der hinteren Rangiertritte mit der geraden Formgebung.

Was die V 100 1173 angeht, so bin ich wirklich überrascht. Außer den o.g. V 100 der Vorserie von Jung habe ich das noch nie zuvor bei einer anderen V 100 gesehen. Bei der zweiten Betrachtung des Bildes fällt in der Tat auch die nicht vorhandene KWS auf.

Im Internet habe ich ein Bild der V 100 1173 aus dem entsprechenden Zeitraum gefunden und man kann tatsächlich am hinteren Ende die genickten Haltestangen sehen.

Hier ist der Link:

V 100 1173

Die V 100 1173 gehört zur ersten Serienlieferung der Firma Henschel aus dem Jahr 1961. Im gleichen Jahr erfolgte auch die Lieferung des zweiten Teils der Vorserie durch die Firma Jung sowie die ersten Serienlieferungen der Firmen Deutz und Krupp. Bei den V 100, deren äußere, hintere Haltestangen geknickt sind, sind sämtliche Haltestangen auch sichtbar kürzer als bei allen anderen V 100. Da sich die kürzeren, bzw. hinten geknickten Haltestangen nicht bewährten, gelangten diese bei der Serienproduktion auch nicht mehr zum Einbau.

Es muß also festgestellt werden, wieso zumindest die V 100 1173, also eine V 100 der Serienproduktion, mit den kurzen, bzw. hinten geknickten Haltestangen ausgestattet wurde.

zügige Grüße

FRANK

Mitglied im Verein Freunde der 212 001-2 e.V.
Zaubermark schrieb:
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> Hallo zusammen,
>
> interessieren würde es mich ja, welcher Wagen das
> genau war.

1966 beheimatete der Bahnhof Marburg den Bib 82736, den Bi 85560 und den Bitr 85616 mit Warmwasserheizung. Angaben zur Farbgebung werden nicht gemacht.

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
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