Christian Kamrath schrieb:
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> Tja, und wenn jetzt noch W.-D. Richter etwas zu entsprechenden Erzeugnissen von heimischen Produzenten hätte ...
Hat er, wenn auch nicht so ansehnliche Objekte wie in den vorstehenden Beiträgen.
Nicht nur, dass sich kaum jemand für diese Art Vehikel interessiert, es gab z. B. bei SSW deutlich weniger Plattformwagen - sowohl hinsichtlich Bauform wie Anzahl gebauter Fahrzeuge - als Akkuschlepper.
Von den wenigen normalspurigen Ausführungen weist gerade mal eine reguläre Puffer auf, der Rest behilft sich mit Anschlagflächen.
Hier ein älteres Fahrzeug, das von 1923 bis 1939 im Nürnberger Trafowerk in dieser Form Dienst tat:
1939 wurde daraus eine "richtige" Rangierlok; die SSW-Fabriknummer 1923 wurde beibehalten, obwohl beim Umbau auch wesentliche Teile der E-Technik getauscht bzw. ergänzt wurden:
Eine schmalspurige Variante von 1930, Fnr. 2751, fährt hier durchs Gelände der zur oberschlesischen Donnersmarckhütte gehörenden Concordiagrube; der Hintergrund ist allerdings beeindruckender als das eigentliche Bildobjekt:
1935 beschaffte die RBD Karlsruhe einen Plattformwagen mit völlig freistehendem Fahrschalter für das Ausbesserungswerk, Fnr.3075:
Um 1950 wurde für den innerbetrieblichen Transport des Feinblechwalzwerks Capito & Klein in Benrath dieses Fahrzeug beschafft:
Als letzter seiner Art kam 1954 der Plattformwagen mit der Fnr.5621 /He 25397 für das Gußstahlwerk Gelsenkirchen auf die Schiene:
Weitere derartige Fahrzeuge gab es für werksinterne Anlagen, oft an die zu transportierenden Produkte angepasst (z. B. Aufnahmen für Rohre anstelle der Plattform), manche ähnelten den Akkukarren, die früher - gummibereift - die Bahnsteige unsicher machten, andere waren so klein, dass der Bediener nebenherlaufen musste. Aber die passen schon kaum noch in ein
Bahnforum ...
Viele Grüße
Wolfgang-D.