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Strabse in Gelsenkirchen, 30.1.82 (m. 23 + 4 B.)

geschrieben von: martin welzel

Datum: 01.12.12 17:25

Nach langer Abstinenz vom Straßenbahngeschehen zeige ich heute mal wieder einige Strabsenbilder. Diesmal ist Gelsenkirchen an der Reihe.


Anlässlich meines Beitrags am 20.9.2010 zum Abschied der Vestischen Straßenbahn [www.drehscheibe-foren.de] hatte ich in meiner Sammelantwort schon einmal meine selbstgestrickte Fahrzeugübersicht der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen gezeigt; ich wiederhole sie hier noch einmal:

http://www.eisenbahnhobby.de/RE-HER-BO-GE/BGS1.JPG

http://www.eisenbahnhobby.de/RE-HER-BO-GE/BGS2.JPG

http://www.eisenbahnhobby.de/RE-HER-BO-GE/BGS3.JPG

http://www.eisenbahnhobby.de/RE-HER-BO-GE/BGS4.JPG


In Anlehnung an einen berühmten Ausspruch kann ich beim Anschauen der Bilder nur sagen: Mann, watt hattata geregnet!
Am Dienstag, dem 30.1.1982 begab ich mich zum Gelsenkirchener Hauptbahnhof, um Staßenbahnwagen der Bogestra aufzunehmen. Warum in aller Welt habe ich nur diesen Tag ausgesucht? Vermutlich, weil ich gerade Zeit hatte – also, nichts wie hin!


Eigentlich war der ältere Fahrzeugpark der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen ziemlich einheitlich und bestand fast nur aus den auch aus Essen bekannten Düwag-Zweirichtungs-Gelenk-Sechsachsern, wie Tw 43, der gerade aus Gelsenkirchen-Horst an der Endhaltestelle Gelsenkirchen Hbf anlandet (Bild 1):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-43_BGS38_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Die letzten Fahrgäste steigen aus, und Tw 38 kann zum Umsetzen abrollen, um wenig später zurück nach Horst zu fahren (Bild 2):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-1_BGS38_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Dass es ziemlich beschwerlich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste war, in jenen Tagen die Straßenbahn zu benutzen, zeigen die Bilder 3 und 4, wo rechts aus dem Tw 43 nach Bochum ein älterer Herr mit Stock aussteigen will. Wenig später hat er es wohl mühsam geschafft, sodass Tw 43 sich nach Bochum in Marsch setzen kann. Links von ihm begibt sich Tw 39 mit seiner Ganzreklame für Neukirchen Bodenbeläge auf seinen Weg zum Schloss Horst:

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-2_BGS39_43_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-3_BGS39_43_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Auch M-Wagen wurden aufgenommen, wenngleich auch etwas widerwillig! Tw 332 kommt gerade aus Bochum und ist auf dem Weg zum Bahnhof Gelsenkirchen-Buer Nord – im Hintergrund befährt gerade ein Silberlingzug die Eisenbahnbrücke (Bild 5):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-4_BGS332_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Einer der Exoten im Bogestra-Fahrzeugpark war der Einrichtungswagen 253, der soeben aus GE-Horst eingetroffen ist und für die Rückfahrt die Zielanzeige bereits umgestellt hat (Bild 6):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-7_BGS253_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg

Noch etwa fünf Monate eifrigen Betriebs liegen vor ihm, bevor er zusammen mit den anderen Einrichtungswagen im Juni 1982 in Essen verschrottet werden wird!



Vorhin aus Horst angelandet, nun wieder nach dem Umsetzen dorthin unterwegs: Tw 38 (Bild 7):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-8_BGS38_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Dass die Haltestelle Gelsenkirchen Hbf nicht nur von Straßenbahnwagen, sondern auch von Bussen befahren wurde, sieht man im Bild 8. Tw 41 ist auf seiner Fahrt nach Bochum hinter einen Bus geraten, während der Essener Tw 1803 auf der in Gelsenkirchen endenden Linie 127 sich auf den Rückweg in seine Heimatstadt macht:

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-10_BGS41_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Warum es bei der Bogestra auch Zweirichtungs-Gelenk-Sechsachser mit dreistelligen Betriebsnummern wie Tw 273 gab, ist mir leider entfallen. Das weiß sicher die Zuschauercorona. Unterschiede sind in Sachen Scheibenwischer und Rückspiegelanordnung zu erkennen. Tw 273 hat soeben die letzten Fahrgäste ausgekippt und kann nun für die Rückfahrt umsetzen (Bild 9):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-13_BGS273_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Tw 51 ist aus Bochum eingetroffen und entlässt seine Fahrgäste, während rechts im Bild EVAG-Tw 1823 gerade aus Essen eingetroffen ist (Bild 10):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-14_BGS51_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Nun können die neuen Reisenden einsteigen und die Fahrt kann fortgesetzt werden. Dass das ominöse Treiben eines Fotografen mit zwei Kameras auf einer Schiene Aufsehen erregt, ist nicht immer zu vermeiden (Bild 11):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-15_BGS51_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Tw 46 auf Werkstattfahrt macht es richtig: Der Fahrscheinwerfer ist eingeschaltet – warum konnten die anderen Straßenbahnwagen diesem für fotografische Zwecke dienlichen Verhalten nicht ebenso folgen? Und auch hier wird der fotografierende Straßenbahnfreund misstrauisch beäugt (Bild 12):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-16_BGS46_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Da isser wieder! Tw 253 hat umgesetzt und macht sich auf den Weg nach Gelsenkirchen Horst (Bild 13):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-17_BGS253_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Ich wechselte den Standort zur eine Haltestelle weiter nördlich gelegenen Haltestelle Kirchstraße. Von Bussen eingerahmt kommt mir der einzige Einrichtungs-Sechsachser alter Bauform der Bogestra auf der Linie 301 vor die Flinte (Bild 14):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-18_BGS216_GE-Kirchstr_30-1-82_S.jpg

Zusammen mit den anderen Einrichtungswagen 250 – 255 wurde er im Juni 1982 in Essen verschrottet! :-((



Die Haltestelle Kirchstraße erwies sich wohl als ungeeignet (warum nur?), sodass ich wieder zum Hauptbahnhof wechselte. Dort nimmt gerade Tw 273 seine Fahrgäste Richtung Horst auf (Bild 15):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-19_BGS273_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg

Rechts unten im Bild erkennen wir noch die Vorsortierweiche für den Abzweig an der im Hintergrund zu sehenden Straßenkreuzung.



Erneuter Fahrgastwechsel am Hauptbahnhof. Tw 45 ist auf dem Weg nach Bochum, während im Hintergrund rechts sich die EVAG nach Essen aufmacht (Bild 16):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-20_BGS45_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Die Eintönigkeit des Fahrzeugparks der Bogestra wird durch Tw 35 nicht unterbrochen; die Finger sind klamm und das usselige Schlechtwetter kriecht in meiner Jacke empor… (Bild 17):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-21_BGS35_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Tw 34 ist zum Stillstand gekommen, und so wurde das Bild auch scharf, während die Fahrgäste einsteigen (Bild 18):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-24_BGS34_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Nach Bochum unterwegs ist Tw 44, ein Bus versperrt wieder den Weg und im Hintergrund naht der Exot (Bild 19):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-25_BGS44_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Noch ist es Zeit, die Straße zu überqueren ("Wildwechsel") (Bild 20):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-26_BGS44_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Und immer noch ist Tw 44 nicht abgerückt, und immer noch versperrt der Bus seine Fahrstraße, aber das Einzelstück Tw 216 auf seinem Weg nach Horst erregt die Aufmerksamkeit des Fotografen. Ob der schnell noch zum Einstieg laufende junge Mann überhaupt weiß, welches Schätzchen ihn gleich aufnehmen wird? (Bild 21):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-27_BGS216_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



O Wunder – Tw 216 hat auch am Heck einen Scheinwerfer – offensichtlich für die Wende an einem Gleisdreieck an der Endhaltestelle unter Benutzung des heckseitigen Hilfsfahrpultes? (Bild 22):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-29_BGS216_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Das letzte Bild dieses Tages galt wieder einem Exoten! Einrichtungs-Tw 250 im klassischen Lack und ohne Reklame lässt sich an seiner Endhaltestelle ablichten (Bild 23):

http://www.eisenbahnhobby.de/Gelsenkirchen/SW1013-30_BGS250_GelsenkirchenHbf_30-1-82_S.jpg



Ich hoffe, ihr habt bei diesem Sauwetter keinen Augenkrebs bekommen. Aber ich verspreche euch: Am Folgetag war ich nochmals vor Ort – und die Sonne schien!
;-))


Bis dahin viel Spaß im HiFo,

Martin


Für Neueinsteiger: Alle meine Straßenbahnbeiträge findet ihr in meinem
Beitragsverzeichnis
unter dem Stichwort "Straßenbahnen".

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Re: Strabse in Gelsenkirchen, 30.1.82 (m. 23 + 4 B.)

geschrieben von: Bruno Georg

Datum: 01.12.12 17:35

Moin Martin,

auch wenn ich bei diesem Thema absolut nicht mitreden kann, finde ich Deine 30 Jahre alten Straßenbahnbilder ausgezeichnet. Da ich immer im ländlichen Raum gewohnt habe, sind solche Fahrzeuge für mich ausgesprochene "Exoten".

Vielen Dank und einen schönen 1. Advent
Bruno
Mensch Martin, da hast Du aber angesichts des Sch*** Wetters lange ausgehalten am Hbf GE. Heute sieht es da ja ganz anders aus, deshalb freue ich mich übder ein Wiedersehen des alten zusatndes, den ich oft gesehen, aber so gut wie nie abgelichtet habe (Mädchengeschichten halt - da lagen die Prios anders ;))

RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(
Alleine für den Anzugträger auf Bild 15 links hat sich das Anschauen gelohnt. Der gehört in jedes kulturhistorische Museum.

Mit Dank und Gruß,

Jürgen

Re: Strabse am Gelsenkirchener Hbf, 1973 (1 Bild)

geschrieben von: Tw 1904

Datum: 01.12.12 18:44

Ach Martin,

wieder erfreust Du uns mit schönen und guten "Schlecht"wetteraufnahmen.
Doch es gibt kein schlechtes Wetter - lediglich eine schlechte .... wer kennt diesen Spruch nicht !?

Denn auch dieses Wetter zeigt die (nicht nur vergangene) Welt, so wie sie ist. Mich ärgert schon lange, daß viel zu oft nur die "schönen" Sonnenpostkartenbilder" gezeigt werden. Aber ich selbst hab es ja früher auch nicht anders gemacht - "Nur Sonne im Rücken kann den Fuzzographen entzücken".
Schön, daß Du auch bei Regen ausgeharrt und alles im Bild festgehalten hast.

Die älteren Sechsachser hatten übrigens deswegen eine dreistellige Nummern, weil zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme derselben die unteren Nummern noch durch Altbaufahrzeuge besetzt waren.

Neun Jahre zuvor sah das Ambiente an der Endhaltestelle Gelsenkirchen Hbf noch ein bissele rustikaler aus.
Und ständig fuhren einem so alte Zweiachser mit stehenden Fahrern mittens Bild .....

http://img442.imageshack.us/img442/2361/bo72mk903502gamma041sch.jpg

Tw 72 + ZR-Sechsachser + ER-Sechsachser + EVAG ER-Sechsachser - Frühjahr 1973


Gruß, Michael

Beste Grüße, Michael :-) https://abload.de/img/mk201402sr40g127satt1guj69.jpg ... und immer schön die Kurbel fest im Griff !
Hallo Martin,
vielleicht war es ja das unmittelbar bevorstehende Ende der BOGESTRA-Einrichtungswagen, das Dich nach Gelsenkirchen getrieben hat. Die Auslieferung der M6C 334-355 hatte begonnen und der Wagen 251 war schon abgestellt. Im April '82 schieden dann 252-255 aus dem Einsatzbestand aus, während mit den Tw 250 und 216 erst zum Fahrplanwechsel am 23.5. Schluss war. Am 30.6. wurden dann 216 und 250-255 ausgemustert. Vielleicht hast Du gewartet, bis Du 250, den ersten meterspurigen DÜWAG-Gelenkwagen überhaupt, fotografiert hattest.
Schön also, dass Du die letzten Vertreter einer modernen BOGESTRA noch fotografiert hast, auf einer Strecke, die von 1974 bis 1984 die Gelsenkircher Innenstadt wegen der Stadtbahnbauarbeiten umfuhr statt sie zu erschließen, auf besonderem Bahnkörper immerhin, aber ohne jeden Ampelvorrang, wie Deine Bilder deutlich zeigen.
Deine Frage, wieso die Zweirichtungs-Sechsachser in zwei Nummerngruppen aufgeteilt waren, ist leicht zu erklären. Nach dem Nummernschema von 1951 erhielten die Triebwagen die Nummern 1-299; 300-599 waren Beiwagen, die 600er waren Arbeitstriebwagen, die 700er Arbeitsbeiwagen. 1-1xx waren dabei mit Ausnahme des Dreiachsers 187 Zweiachser, mit der Nummer 200 begann die moderne BOGESTRA. 200-216 waren die Großraumvierachser von 1952-54, die bis 1965 alle zu Sechsachsern umgebaut wurden. 1956 folgten dann die ersten meterspurigen DÜWAG-Sechsachser 250-255, natürlich wieder als moderne Einrichtungswagen. 256-260 waren die billigen Eigenbau-"Schüttelrutschen" von 1955/56 in der Tradition der ebenfalls selbst aufgebauten "Elefanten", Einrichtungszweiachsern von 1954/55.
Dann zeigte sich aber, dass mit einer kompletten Modernisierung des Netzes so bald nicht zu rechnen war. Deshalb ließ man, zusammen mit der Vestischen, von der DÜWAG einen Zweirichtungssechsachser "Typ Bochum" entwicheln, der später auch von anderen Betrieben beschafft wurde. Von 1957-59 wurden die Wagen 261-298 geliefert. Damit waren die 200er Nummern erschöpft, und da die 300er noch mit Beiwagen belegt waren, musste man wieder "von vorn", also mit 1, beginnen. Die niedrigen Nummern waren inzwischen auch fast alle frei geworden, lediglich die Wagen 6, 8, 32, 40 und 47 waren noch vorhanden und wurden 1960/61 in 123-126 und 138 umgenummert. Damit waren die Nummern für die 1961/62 gelieferten Wagen 1-32 und die Wagen 33-53 von 1967-69 frei. Der Zweiachser 54 konnte also bis zu seiner Ausmusterung 1970 seine alte Nummer behalten.
Die beiden Nummerngruppen der Zweirichtungs-Sechsachser konnte man übrigens am besten im Inneren unterscheiden: 261-298 hatte braune Durofol-Sitze, 1-53 grüne. Polstersitze gab es damals nur in Essen und Mülheim.
Die M-Wagen konnten dann aber in die Nummerngruppe 301-355 eingereiht werden, weil die letzten Beiwagen der 300er-Serie 1968 und die letzten Beiwagen überhaupt 1969/70 ausgemustert worden waren.
Beste Grüße! Friedrich Kreidt



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:12:01:23:23:38.

Re: Strabse am Gelsenkirchener Hbf

geschrieben von: Wolfgang Nyga

Datum: 01.12.12 23:27

Erfreulich, Martin, dass du uns die Schietwetteraufnahmen nicht vorenthälst. Mir gefallen sie sehr.

Wobei besonders die Einrichter hervorstechen. In Horst habe ich sie auch des Öfteren festgehalten.
Mit deren Ausmusterung ging in GE das gewisse Schmankerl verloren.

Als alter Gelsenkirchener habe ich auch den Hbf und die Umgebung gerne aufgesucht.
Besonders die Essener Einrichtungs-Achtachser als auch die Ablösung in Form des M-Wagen-Einsatzes nach dem 30. April 1984 habe ich auf dem ganzen Streckenstück häufig in Augenschein genommen. Regentage haben mich dabei auch nicht abschrecken können.

Ich sollte auch mal dergleichen einscannen.

Ich habe die Wagenfolge an diesem 30. Januar jedenfalls so richtig genossen.
Danke fürs Zeigen, Martin.

Hallo Martin,
meine Vorredner haben alles gesagt, was dazu zu sagen ist, so dass ich mich nur noch für deine Bilder bedanken kann, die alte Erinnerungen wecken. Sie zeigen übrigens auch eines deutlich: Für Landschaftsaufnahmen an Eisenbahnstrecken wäre ein solches Wetter der GAU. Bei Straßenbahnen hingegen kann Regen durchaus seinen Reiz haben.
Grüße,
Stefan
Hallo Martin,

interssante Einblicke in den Betriebsablauf. Da stört auch das schlechte Wetter nicht.

Grüße

Gerd

gt

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