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 04 - Historisches Forum 

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Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
Dies ist KEIN Museumsbahnforum! Bilder, Meldungen und Fragen zu aktuellen Sonderfahrten bitte in die entsprechenden Foren stellen.
Im Jahr 1925 beschaffte die "Große Leipziger Straßenbahn" 200 Triebwagen mit der Typenbezeichnung 22, die Fahrzeuge erhielten die Wagennummern 1401 - 1600. Gebaut wurden diese Triebwagen von der Sächsischen Waggonfabrik Werdau, der Dessauer Waggonfabrik AG und der Waggon- und Maschinenbau-AG Bautzen. Passend dazu wurden 200 Beiwagen (Typenbezeichnung 56, Wagennummern 6001 - 800) geliefert; gebaut wurden diese in Werdau, Weimar, Gotha und Niesky.
Die Fahrzeuge mussten diverse Umbauten über sich ergehen lassen und bestimmten jahrzehntelang das Bild der Leipziger Straßenbahn. Die letzten Triebwagen wurden 1987 ausgemustert, blieben also 62 Jahre (!) im Liniendienst. Einige Fahrzeuge überlebten die Ausmusterung als Arbeitswagen. Momentan ist nur der Tw 1464 als fahrfähiger Museumswagen im Dienst.

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Bild 1: Tw 1434 mit zwei REKO-Bw vor dem Leipziger Hbf. (April 1976).

http://666kb.com/i/c5zi06wlny7e595qw.jpg
Bild 2: Ein Zug mit Tw 1435 und zwei LOWA-Bw biegt im April 1976 vom Goerdeler- in den
Tröndlinring ein. Im Hintergrund wartet ein weiterer Pullmannzug auf die Weiterfahrt.

http://666kb.com/i/c5zi3hfrf455002u0.jpg
Bild 3: An der Haltestelle im Tröndlinring wartet Tw 1438 mit zwei LOWA-Bw auf die Weiterfahrt
nach Dölitz (April 1976).

http://666kb.com/i/c5zi651nt2m27fgwo.jpg
Bild 4: Der Betriebshof in Schkeuditz war Endstation der Linie 29. Hier wartet Tw 1451 mit zwei
REKO-Bw auf die Rückfahrt nach Anger Crottendorf (April 1976).

http://666kb.com/i/c5zi8tlusp79hlo48.jpg
Bild 5: Die gleiche Situation aus einem etwas anderen Blickwinkel.

http://666kb.com/i/c5zialpvcdghmzyag.jpg
Bild 6: Ein reinrassiger Pullmann-Zug mit Tw 1570 nähert sich im April 1976 der Haltestelle Hbf.

http://666kb.com/i/c5zicgm3ijzdvrtqw.jpg
Bild 7: Vor dem Hbf. wartet Tw 1590 mit zwei Bw auf Fahrgäste. Rechts überholt Fahrschul-Tw 5004
mit Gotha-Bw den wartenden Zug (April 1976).

http://666kb.com/i/c5zigp9vmt2ebbo7s.jpg
Bild 8: Einer der wenigen Triebwagen, dessen Vorderfront nicht umgebaut wurde, war Tw 1511. Im
April 1976 steht er mit zwei Bw vor dem Hbf.

http://666kb.com/i/c5zijgkor0b5n1pi0.jpg
Bild 9: Tw 1402 mit Arbeits-Bw steht im Sommer 1979 vor dem Betriebshof Dölitz.

http://666kb.com/i/c5zikwhm91rl8phso.jpg
Bild 10: Tw 1422 mit zwei REKO-Bw wartet im Sommer 1979 vor dem Betriebshof Dölitz.

http://666kb.com/i/c5zimvbggo59wll5k.jpg
Bild 11: Ein E-Wagenzug mit Tw 1522 und zwei LOWA-Bw steht in Meusdorf.
Im Hintergrund rechts ist schemenhaft das Völkerschlachtdenkmal zu sehen (1979).


Bis zum nächsten Mal
Bernd



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:07:31:22:06:07.
Guten Tag,

auch wenn ich kein Straßenbahn-Fan bin, begeistern mich diese Fotos.
Man, war damals was los auf der Kreuzung...!!!

D.D.
Oh Gott.... von wegen Sommerloch - mei Herztropfe, ich packs net....:) SUPER!!!!!!! Und eine frage: wie lange waren die passenden Beiwagen im Einsatz? Gab es einen so hohen Überbestand an Gotha- / LOWA Beiwagen, dass sie für den Einsatz hinter den Pullmännern regelmäßig verwendet wurden?

@ Dampf-Dieter: von der Frequenz her ist auf der Kreuzung heute nicht weniger los - solche Bilder kannst Du bei etwas geduld immer noch machen. Die ungeheure Leistungsfähigkeit der Haltestelle Hauptbahnhof begeistert mich immer wieder - wieviele Fahrwege sich da "feindlich" kreuzen und trotzdem klappt es immer reibungslos....

Grüssle



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:07:31:18:22:48.
danke für diese wunderschönen Bilder aus meiner Heimat!
Das letzte Bild ist in der Endhaltestelle Meusdorf aufgenommen!

Bw für die Pullmänner

geschrieben von: MD 612

Datum: 31.07.12 19:04

Türen schließen selbsttätig schrieb:
-------------------------------------------------------

> Gab es einen so hohen Überbestand an Gotha- / LOWA
> Beiwagen, dass sie für den Einsatz hinter den
> Pullmännern regelmäßig verwendet wurden?

Es gab eher einen "Minderbestand" von passenden Pullmann-Bw. 200 Bw für 200 Tw, da sieht es mit der fast auschließlichen Bildung von Drei-Wagen-Zügen schlecht aus. Wohl deshalb wurden in den 50ern deutlich mehr Lowa-Bw als Lowa-Tw beschafft. Wobei oft auch Mitteleinstiegs-Bw an den Pullmännern hingen.

Und als ein Teil der Lowa-Bw in den 70ern in Schöneweide "rekonstruiert" wurden, passte man die Pullmann-Tw an diese an. Erkennbar an den kleineren Scheinwerfern, die nicht mehr direkt im 600-V-Lichtstromkreis hingen, sondern von der nachgerüsteten Kleinspannungsanlage versorgt wurden. Später hingen dann die Rekos oft an Gotha-2x-Tw, die Pullmänner zogen dann stattdessen Gotha-Bw. Warum dieser Tausch, keine Ahnung. Passten doch die Rekos von ihrer Kontur her besser zu den Pullmännern.

Gruß Peter

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Sehr schöne Aufnahmen !
Sieht man selten in dieser Qualität aus dieser Zeit. Spitze !

Gruß aus Magdeburg

Re: Bw für die Pullmänner

geschrieben von: Türen schließen selbsttätig

Datum: 31.07.12 21:15

Danke für die Erklärung + infos!

Grüssle
Schöne alte Aufnahme von den Pullman-Wagen. Hier folgend ein paar Ergänzungen zu den Fotos:

Bild 2 - das ist der Goerdelerring Zufahrt zum Tröndlinring,

Bild 3 - die Haltestelle nannte sich 1976 Friedrich-Engels-Platz und jetzt Goerdelerring,

Bild 7 - der abgebildete Fahrschulwagen ist heute als Triebwagen 5005 nicht betriebsfähig im Btf. Schkeuditz abgestellt und gehört der IG Modellbahn Schkeuditz e.V.

Wie bereits geschrieben, ist momentan nur der Tw 1464 betriebsfähig. Aber der Tw 1463 und der Bw 608 werden zur Zeit fahrfähig restauriert. Somit ist dann in einigen Jahren wieder ein Wagenzug in der Ursprungsausführung unterwegs.

In Dessau gibt es übrigens auch noch einen fahrfähigen Pullman-Wagen den Tw 28 ex. Leipzig Atw 5051.
Hallo,
sehr schöner Beitrag, auch wenn von "mir" kein Bild dabei ist.
MfG 1418

3-fenstrige LOWAs ?

geschrieben von: Fahrnau_Tunnel

Datum: 31.07.12 21:59

Ein bischen erstaunt haben mich die vielen LOWA-Beiwagen mit den 3 statt 4 Fenstern zwischen den Türen sowie auf der Gegenseite.
Sind das reguläre Umbauten im Rahmen von Karosserie-Revisionen ? (die Wagen hatten ja zum Aufnahmezeitpunkt auch schon 20-25 Jahre auf dem Buckel) Wer hat die umgebaut und warum diese Maßnahme ?
Vor ein paar Jahren tauchte in diesem Forum mal ein Bild eines solchen Wagens in Schwerin auf - weiss aber nicht, ob dass es ein Ex-Leipziger war oder ob er dort umgebaut wurde.

Re: 3-fenstrige LOWAs ?

geschrieben von: 1418

Datum: 31.07.12 23:31

Hallo,
die hier gezeigten dreifenstrigen Lowa-Bw sind Umbauten im Rahmen von Generalreparaturen, welche die Leipziger Hauptwerkstatt ausführte. Dabei wurden auch die 6 ET54-Triebwagen mit zu derartigen Beiwagen verwandelt. Nach etwa 10 Jahren Einsatz wurden die letzten dieser Wagen gemeinsam mit den zugehörigen Triebwagen vom Typ 22c (großer Scheinwerfer, keine Kleinspannungsanlage) 1981 (oder wars doch erst nach der Frühjahrsmesse 1982?) ausgemustert, von den umgebauten Beiwagen hat keiner überlebt.
MfG 1418
Große Klasse Deine Bilder von den Pullmanns aus meiner Heimatstadt Leipzig. Siehe hier [www.drehscheibe-foren.de]
Und Deine Bilder zeigen indirekt noch mehr. Denn zum Zeitpunkt der Aufnahmen waren wohl in Leipzig größere Bauarbeiten oder Betriebsstörungen im Netz. Denn auf:

Bild 2 kommt eine 10er vom Waldplatz in Richtung Hbf (ist planmäßig dort nie gefahren) und die 24E biegt vom Dietrichring (Goerdlerring) in den Tröndlingring ein. Normalerweise fährt sie nach rechts über die Kreuzung Richtung Zoo

Bild 3 eine 24E an der Haltstelleninsel Friedrich-Engels-Platz (Goerdlering)

Bild 6 eine 10er vom Tröndlingring zur Haltestelleninsel vor dem Hbf. Normalerweise würde sie rechts vom Hotel Astoria kommen.

War 1976 nicht das Jahr der Umgestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platz/Roßplatz und der vorübergehenden Wiederinbetriebnahme der Strecke durch die Schillerstr.?
Kann jemand helfen? Danke

Linien 10 und 24E

geschrieben von: MD 612

Datum: 01.08.12 17:47

Emmi schrieb:
-------------------------------------------------------
> Bild 2 kommt eine 10er vom Waldplatz in Richtung
> Hbf (ist planmäßig dort nie gefahren)
>
> Bild 6 eine 10er vom Tröndlingring zur
> Haltestelleninsel vor dem Hbf. Normalerweise würde
> sie rechts vom Hotel Astoria kommen.

Die 10 wird auf beiden Bildern ein Ausrücker vom Bhf „DSF“ (heute Angerbrücke) Richtung Connewitz sein. Darauf deuten auf Bild 6 sowohl das Fahrtziel „Klemmstraße“ als auch das Kursschild hin, 400er Kursnummern waren damals Kurse des Bhf „DSF“. Bild 2 zeigt wahrscheinlich den vorhergehenden oder nachfolgenden Kurs. Sowohl Kurse der 10 als auch der 28E kamen zu der Zeit auch von „DSF“. Zumal die 10 auf Bild 7 auf dem richtigen Weg ist (Hbf Gl. 1), was wiederum eine Umleitung der Linie am fraglichen Tag weitgehend ausschließt.

Offen bleibt aber noch die 24E, die hatte an der Haltestelle Friedrich-Engels-Platz wirklich nichts verloren. Sperrung der Dr.-Kurt-Fischer-Str. (heute Pfaffendorfer Str.) und damit Umleitung der 24/24E über Hbf./Westseite - Michaelisstr.??

> War 1976 nicht das Jahr der Umgestaltung des
> Wilhelm-Leuschner-Platz/Roßplatz und der
> vorübergehenden Wiederinbetriebnahme der Strecke
> durch die Schillerstr.?

Das war 1975, so steht's jedenfalls in der blauen Chronik.

Gruß Peter

Edit hat den letzten Absatz ergänzt.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:08:01:21:19:00.

Re: Pullman

geschrieben von: Ronny Quaß

Datum: 01.08.12 20:52

Hallo,
super Beitrag!

Hier mal ein Link zum Dessauer, welcher als Erinnerung an den in Leipzig aufgebauten Tw aufbewahrt wird:
[www.tram-bilder.de]

Dann sei noch an den Tw erinnert, der nach Woltersdorf geliefert wurde. Dieser Tw hatte allerdings ein leichteres Fahrgestell.

Aber was hat es mit dem Atw 5008 auf sich???

Dank und Grüße
Ronny Quaß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:08:01:20:55:15.
Einfach Klasse diese Bilder. Wie oft bin ich in den Ferien nach Dölitz gefahren um meinen Opa von seiner agra abzuholen und habe mir immer das Depot angeschaut.
Klasse Bilder, was interessant wäre, wie diese Züge mit dem Füllstand zu Pfingsten aussehen würden. Gäbe sicher ich gutes Bild. Aber leider sind sich diese beiden Zeiten nie begegnet.

Der Pessimist sieht das Dunkle im Tunnel,
der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels,
der Realist sieht den Zug kommen und
der Lokführer sieht 3 @#$%& im Gleis stehen.

Tw 5008

geschrieben von: MD 612

Datum: 01.08.12 21:31

Ronny Quaß schrieb:
-------------------------------------------------------

> Aber was hat es mit dem Atw 5008 auf sich???

Auf Bild 6?? Das ist ein Fahrschulwagen, das blaue "L" in der Liniennummernanzeige ist doch deutlich zu sehen.

Gruß Peter

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Pullmannbilder

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 02.08.12 11:08

Salü,

einfach nur scheen... was haben meine Eltern z.B. an der Haltestelle Karl - Marx - Platz ( jetzt Augustusplatz ) aushalten müssen - Linie 15 mit Tatra fahr ich nicht, guggt doch mal da kommt die 25 gleich um die Ecke, was war das für ein Erlebnis wenn der Pullmann durch die Leninstraße gekachelt ist... Leider war ich damals zu blöd Fotos zu machen, daher Danke für die Bilder !!!
Der Saarsachse

Re: [L] Bilder vom "Pullmann"-Straßenbahnwagen in Leipzig (11 B.)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 02.08.12 11:20

Sehr schön!

Da ich mich gefragt habe, woher der Name Pullmann kommt, habe ich dies gefunden: [www.youtube.com]
Hallo Bernd !

Vielen Dank für diesen herrlichen Bericht aus Leipzig. Ich war ja erst etwa 5 Monate später das erste Mal dort und fand die Gegend um den Hbf herum auch äußerst interessant.

Viele Grüße
Achim
sehr schoene bilder - da war was los aufder strasse
in bild 2 ein skoda mit doppel silo anhaenger und kraz mit zement auflieger

Typ22-Fotos

geschrieben von: Möckern-Peter

Datum: 02.08.12 15:02

Eine wunderschöne Auswahl!!!
(Fotos sind genug da - auch bei mir - , aber schwarz-weiß-Papier zumeist, und scan kostet ja immens Zeit...)

Zum Wagentyp schreibe ich mal noch - jetzt nur zeitlich nicht möglich.
Als Vorgriff hier erst mal ein Dank an den Fotografen bzw. Fotos-Einsetzer!

Wenn überall nur noch T6, KT4Dt und KT8 fahren würden, wäre die Welt gewiss eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!

? Personentunnel auf Bild 8

geschrieben von: Akimazu

Datum: 02.08.12 17:31

Interressant finde ich den Personentunnel auf Bild 8.
Annährend an gleicher Stelle soll vs. im November diesen Jahres ein "neuer" Personentunnel eröffnet und der momentan bestehende Tunnel zwischen Hbf und City zugeschüttet werden.
Wurde der auf Bild 8 zu sehende Tunnel im Rahmen des City-Tunnelbaus nur ausgebaut, oder der alte komplett abgerissen und an selbiger Stelle ein neuer Tunnel errichtet?

Re: Tw 5008

geschrieben von: Ronny Quaß

Datum: 02.08.12 18:08

Ein Fahrschulwagen...
Mir sind nur bekannt:
5001-5004 T4D
5005 Pullmann
5006 G4

5008 war das nur vorübergehend???

Re: ? Personentunnel auf Bild 8

geschrieben von: MD 612

Datum: 02.08.12 19:05

Akimazu schrieb:
-------------------------------------------------------
> Interressant finde ich den Personentunnel auf Bild 8.

Zu sehen ist der Zugang zum heute noch genutzten Personentunnel. Mit dem Umbau der Haltestellenanlage 2006 wurden diese Zugänge geschlossen und abgerissen, weil sie nicht mehr in die neue Anlage passten. Neue Zugänge wurden nicht gebaut, weil der neue Tunnel, der derzeit in Zusammenhang mit dem City-Tunnel etwas westlich vom derzeit genutzten entsteht, damals schon geplant war.

Gruß Peter

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Re: Tw 5008

geschrieben von: MD 612

Datum: 02.08.12 19:06

Ronny Quaß schrieb:
-------------------------------------------------------

> 5008 war das nur vorübergehend???

Da bin ich überfragt, möglich ist aber alles. Ich hab den Wagen nur anhand der "L"-Kennzeichnung als Fahrschulwagen indentifiziert.

Gruß Peter

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Re: Tw 5008

geschrieben von: t-1043

Datum: 02.08.12 19:46

Tw 5008 war bis 1975 Tw 1181, bis 1979 L-Tw 5008, 1979 wieder Tw 1181 und 1989 ausgemustert.
Ursache für den Bau dieser Wagen ist der Neuwagenbedarf zum Ersatz der Erstausstattung der elektrischen Straßenbahn (ab 1896). Zudem waren durch den 1.Teil des Weltkrieges Neuwagenzuführungen ausgeblieben. Unmittelbar danach gab es den Mangel zunächst nicht, da in Nachkriegswirren und Inflation mit wenigen Wagen ausgekommen wurde (immerhin kam es 1923 zu einer beinahe Verkehrseinstellung: es rollten nur noch 70 Wagen durch Leipzig!).
Nun waren 1913/14 Wagen entstanden, die andere Wagenkästen, jedoch noch dasselbe Fahrgestell erhalten hatte, wie bis 1912 der Vorgängertyp 20. Diese Typ21-Wagen waren durch den Weltkrieg erst 1921 komplett ausgeliefert.
Als in den "golden 20's"/"Goldenen Zwanziger"n nicht nur der Bedarf an Neuwagen durch massive Streckenneubauten und die Erfordernis der Ablösung von Wagen von 1986 - 1901 anstand, sondern durch Dawes- und Young-Plan und die Währungsreform (> Rentenmark) auch möglich wurde, beschaffte Leipzig mit - heute würde man Fördermittel sagen - diese 200 Züge, und griff dabei wagenkastenseitig auf den Typ 21 zurück, von dem sich die neuen nur durch eine gleichhohe Fensterunterkante (Typ21 war an den Plattformen niedriger) und das Schleppdach (vorgezogene Hauben = "Pullman"-Bauweise) unterschieden. Diese Dachform (einschl. Filmkästen) bekam auch der Typ 21 später während seiner Modernisierung, so dass 21er und 22a/b schwer unterscheidbar waren, wenn auch die tiefere Plattform-Fensterunterkante am 21er blieb. Markant aber war, dass der neue Typ ein neuentwickeltes, zu den Typen 20 und 21 differentes Fahrgestell erhielt.
Man muss dazusagen, dass am Lebensende kaum mehr ein Wagen noch seine Originalnummer hatte. 1401 und 1468 sind ein paar wenige Ausnahmen; mancher Wagen brachte es auf bis zu 6(!) Nummern, z.T. bekam er sogar seine alte mal zurück...
Ursache ist die bereits 3 Jahre nach dem Bau - das "Modell 1924" kam ab 1925 noch für 3 Jahre mit Rollenstromabnehmer zum Einsatz(!) - begonnene Aufmotorisierung. In der Anfangszeit war das 200:200-Verhältnis wenig störend: die Wagen liefen als 2er, als 3er, aber auch einzeln. (Es gibt sogar Bilder von 1936(!) auf der 6 als Alleinfahrer!) Häufiger Doppelbw.-Betrieb, auch mit schweren Bw.-typen, trieben zur Aufmotorisierung.
1928 - 1935 erhielten 47 Wagen statt 34 45kW-Maschinen (22a), 1937 - 1942 nochmals 26 Wagen 55kW-Motoren (22b). Ab 1946 wurden 60kW-Motoren verbaut (22c), anfangs noch Motoren und Fahrschalter aus der Reichsindustrie. Bei allen Untertypen gab es Vertreter mit Filmkästen, jedoch nicht komplett. Auch wurden alle 22c ER-Wagen, anfangs nur provisorisch, während originale und -a/-b ZR blieben. Die 1946 - 1961 rekonstruierten bekamen weiterhin die 1928 - 1942 teilweise angewendete Plattformgestaltung <BILD 8>.
10 Tw. (davon 4 -a/-b) und 17 Bw. überlebten den 2.Teil des Weltkriegs nicht. Wiederaufbauten gab es als Personenwagen keine; lediglich der Fahrleitungswagen 5060 entstand auf dem Fahrgestell eines Kriegsopfers.
Es ist richtig, dass mit fast ausschließlichem 3er-Zug-Einsatz die fehlenden Bw. durch Bw. anderer Typen ausgeglichen werden mussten.
Im Laufe der Jahre wurden die Wagen immer mehr vervollkommnet.
Besonders werterhaltend und auch optisch wahrnehmbar war die Generalreparatur von 41 Tw. und weit über 100 Bw., die statt des bisherigen Holz- einen Ersatzwagenkasten aus Stahl erhielten. Dazu wurde das Dach abgenommen, der Wagenkasten auf dem Bodenrahmen neu erbaut und das Dach wieder aufgesetzt. So zieht denn auch der Tw. in <BILD 8> je einen Stahl- und einen Holz-Bw., während bei <BILD 11> auffällt, dass der Tw. originale und generalreparierte LOWA-Bw. in einem Zug zieht! (Die Anzeige der Liniennummer in den Filmkästen war üblich, auch wenn der Ersatzzug naturgemäß nur E zeigte.)
1962 hielt die Vollsichtscheibe Einzug, von 1962 - 1964 noch in Holzkasten-GR, u.a. <BILD 2>. Dabei wurden die Filmkästen metallgerahmt und bekamen diese Luftrippen, die später <BILD 11> zugeblecht wurden. Gleichsam wurden 1965 - 1967 die Fronten der Stahlwagenkästen gestaltet <BILD 9>;<10>.
1968/69er GR bekamen gummigerahmte Filmkästen unter Weglassung der Lufteintrittsschlitze, u.a. <BILD 1>;<5>.
Allerdings blieben mit den Wagen 1405, 1408, 1411, 1413, 1415, 1417, 1426 - 1430, 1433 und 1439 22a zurück, denen kein 22c-Umbau spendiert wurde und die auch als ZR endeten, alle als Atw. Nur die zuletzt noch eingesetzten 4 (1411 - der im Aufbau befindliche historische Tw. 1463 -, 1427, 1429, 1430) erhielten noch 60kW-Motoren und waren de facto "ZR-22c", mit einigen noch vorhandenen Lenkdreiachsern ex Außenbahn die letzten Steh-Wagen der LVB.
In die Zeit der Stahlwagen-Aufbauten fällt auch der "Abschied" von Vorhänge-Richtungsschildern: der 22b 1464 war 1969 der letzte Schilderwagen.
Vollsichtscheiben mit Fronten ohne Luftschlitze, dafür ein seitliches Schiebefensterchen, sowie gummigerahmte Filmkästen bekamen später auch noch Tw. wie <BILD 8>, bei Aufarbeitungen der Front, insbes. nach Unfällen.
Um eine Tauglichkeit für Betrieb mit Gotha-(/Reko-)Bw. zu testen, bekam der Wg. 1450 Kleinspannungsscheinwerfer (bisher waren jene in einem 600V-Lichtkreis enthalten) und Dreikammerrückleuchten statt eines einzelnen Rücklichtes im 600V-Kreis. Ihm wurden die gleichsam aufgerüsteten Bw. 839 und 841 vom Typ LOWA-GR angehängt. Die umformerlose Batterieladung mit Bremsstrom befriedigte bei diesem "Typ 22d"-Musterzug nicht, so dass die Serie mit Umformer entstand, da beim Gotha-Bw. auch noch E-Türen anzutreiben waren; ferner bekamen diese Tw. auch noch nachträglich Schienenbremsen.
Für den S-Wagen-Umbau (S = Sonderausführung mit Umformer und nunmehr auch Scharfenbergkupplung) waren nur 25 St. der 1968/69er GR geplant (1412, 1419, 1437, 1446 - 1449, 1451 - 1468) <BILD 5>; der Brand des Bf. Möckern vernichtete jedoch die vorgesehenen Wg. 1452, 1455, 1456, 1460, 1462 und 1466. Um die Anzahl 25 zu erreichen, wurden zusätzlich die Wg. 1418, 1421, 1422, 1425, 1431 und 1434 so umgebaut <BILD 1>;<10>. Andere Stahl-Wg. endeten jedoch weiter als 22c ohne Umformer und mit Albert-Kupplung (1401, 1402, 1403, 1404, 1406, 1407, 1409), wobei die 1406 sogar ein 1968er war. Auch wurde der gescheiterte Versuch 1450 nachträglich ein normaler 22S, um die Unfall-Ausmusterung der 1437 zu kompensieren.
Für uns sehr erfreulich verlief die Ausmusterung ziemlich schleppend. Während über einen längeren Zeitraum ausschließlich "hölzerne" ausgesondert wurden, kam 1977 das Ende der Beiwagen. Mit den Wagen 703ex603, 708ex608 (wird historischer Bw.), 711ex611, der ohnehin in der Reihung etwas umpassenden 736 und 780ex680 erlebten sogar noch Holzbw. das letzte Jahr. Die Tw. zogen dann LOWA-Bw. (bis 1979 noch originale, GR-Bw. bis 1981). Nach der Ausmusterung der 3-Fenster-LOWAs 832 - 865 wurden die letzten 22c 1401, 1402, 1403, 1406, 1407, 1409, 1500 und 1501 (die letzteren auch noch "hölzerne"!) entbehrlich und landeten auch noch wiederum im Atw.-Bestand. Der Rückzug der 22S vollzog sich in 2 Schüben 1986/87; auch sie wurden Atw., die 1990 durch die 1989 ausgemusterten ET ersetzt wurden.
Grundhaft haben die Wagen (fotografische Beweise sind sicher kein Problem) alle Linien von 1 - 30 in ihren jeweiligen Linienführungen befahren, natürlich alle Nummernverstärker mit angehängtem E, soweit es sie als Linie gab, Einsatzwagen "E" sowieso, aber auch die verschiedenen zeitweisen anlassbedingten Sonderlinien, sei es aus Messe-/Veranstaltungs- oder Baustellengründen. Fotos als 31 - 38 und 41 - 43 sind sämtlich nachweisbar, eine 39 hat es nie gegeben. Mit den Bf. Reu., Pro., Dö., Pau., DSF, Wi. (bis Ende der 1960er) und Mö. waren sie auch auf allen neuzeitlicheren Bf. "zu Hause".
Einen solch treuen Typ hatte es nie zuvor gegeben; er wird auch kaum Konkurrenz erfahren... (auch nicht vom T4D in der M-Variante)

Es kam die Frage, warum die <BILD 2>;<3> 24E in dieser Linienführung zeigen. Es war die Zeit des Baus des Gebäudes Dr.-K.-Fischer-(Pfaffendorfer)Str. 4 - 10 mit Kranstellung auf der Fahrbahn und vielmonatiger Umleitung der Linien 20 und 24 über Michaelisstr.
Die Uhrzeit 17.00 auf <BILD 4> ist stimmig: erst mit dem Ausrücken eines zusätzlichen 10.Kurses auf die 29 gegen 14 Uhr musste bis 18.30 vor gefahren werden, um 2 Züge in der Schleife unterzubringen. Ich habe Aufnahmen der 1463 zur Vormittagszeit: sie steht folgerichtig weiter hinten, bevor die Freigleise in die Schleife münden.
<BILD 5> zeigt angeschnitten den zeitweise im Bf. betriebenen Zeitkartenkiosk. Da somit also Publikumsverkehr dort stattfand > jene gespannte Kette, damit Käufer und Züge nicht kolliddieren. Deshalb auch die Hinweise am Tor aus Papier (eines ist zerrissen) auf die bevorstehende Umrüstung der Wagen von Zahlboxen auf Entwerter im Mai 1976. Damit ist das angegebene Datum definitiv stimmig!
<BILD 7> zeigt die 1590. Es darf vermutet werden, dass dies die umgezeichnete 1549 ist, da die 1590 ungeplant "von uns ging".
Gleiches <BILD 7> zeigt den 22S-Fahrschulwagen 5005 noch als 5004. Es ist die ehemalige 1432, die als 22c in die Hw. gegangen war. Damit gibt es zu dieser Zeit noch den 22c-FS-Tw. 5005, der später Rangierwagen 5069 wurde und aus der schweren Entgleisung am Fr.-List-Pl. 1966 (Wg. 1544) resultiert - eine vergessene Zange im Fahrschalter hatte einen totalen Bremsversager verursacht und der viel zu schnelle Zug entgleiste und fuhr in das Hotel "Meinhardt". Den Trümmerhaufen baute man als FS wieder auf, als ZR mit nur vorderen Türen, allerdings eine typische Plattform und eine mit G4-Türen und G4-Handrad, da an eine Zweckentfremdung eines Linienwagens (wie später 1181) 1968 noch nicht zu denken war. Ferner gab es einen 4.Tatra-FS-Wagen 5004 noch nicht.
Feinheiten, die ein Foto zeigt. Feinheiten, die ein Foto immer auch zeitlich einordnen.

Der Typ 22 war ein Fahrzeug mit einer spitzenmäßigen "Straßenlage", a) ein Qualitätsprodukt der Waggonindustrie jener Jahre, sowie b) ein Zeugnis der damals hohen Kunst der LVB-Hw., einen Wagentyp (wie keinen zweiten) immer und immer wieder nicht nur instandzuhalten sondern stetig zu verbessern. Die Qualität der Waggonbauer, durch die Intensität von HwH ergänzt, haben die Langlebigkeit von 62+x Jahrenn überhaupt nur möglich gemacht!!
(Man beachte: die 1945 20 Jahre alten Wagen waren damals nicht nur kriegsbedingt mangelhaft instandgehalten, sondern fast schon am Ende der üblichen Lebenszeit! An Ausmusterungen war überhaupt nicht zu denken, auch nicht bei wesentlich älteren. Immerhin ermöglichten die G4 erst Ausmusterungen von Altbauten, die von 1907/09 - 1965 auch stolze 58/56 Jahre in Dienst gestanden hatten (Typen 19; 20). 62 zu schaffen war nur dem "Pullman" vergönnt!)

Wenn überall nur noch T6, KT4Dt und KT8 fahren würden, wäre die Welt gewiss eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!
5008 war ein Behelfsfahrschulwagen. Nachdem man wegen eines Schienenbremstasters (Ausführung wie Fahrgastnotbremsen) und einer Fahrlehrer-HILFSsitzhalterung 1181 schon länger als FS nutzte, bevor mit 5006 ex 1206 ein "richtiger" entstand, ordnete man sie "irgendwannmal" in den Arbeitswagenpark ein: Die Nummer verbot dann den Linieneinsatz. U.a. habe ich 1980 auf diesem Wagen gelernt, da die 5006 gerade wegen schweren Unfalls stand. (Brauerei-Lkw. in Papitz; die Fahrlehrerin simulierte Bremsversager und der Lkw.-Fahrer, der die 29 hatte queren sehen, meinte, nun komme ja 15 Min. nix...) Ohne zu streiten, habe ich aber im Hinterkopf, er sei Sommer 1980 (mein "Lappen" ist vom 21.07.) noch 5008 gewesen. Die Rückbenennung erfolgte mangels Bedarfs an 2 FS-Wg. infolge beginnender Ausmusterungen der G4. Er wäre aber, da die minimale Zusatzausrüstung verblieb, weiter als Behelfs-FS nutzbar gewesen, Darum verblieb er auch, bis auf dem G4 fast nicht mehr ausgebildet wurde, am Fahrschul-Sitz Paunsdorf, als die Serie diesen Hof bereits verlassen hatte. Warum 1181 und nicht ein anderer, ist nicht bekannt.
Warum 1206 schon: 1206 war einer der letzten, wo der Automat (Überstromauslöser) noch in originaler Ausführung (Fahrgastnotbremstaster löst Fahrstromunterbrechung über Automat aus) seinen Platz noch am etwas "nicht ganz ungefährlichen" (Automatenbrände) originalen Ort in der Fahrerkabine hatte. Die auf das Dach gestellten Automaten à la Typ22 hatten diese (von der Fahrschule) gewünschte Fremdausllösung nicht; auch hatte 1206 1975 eine Auffahrt in der stadtwärtigen Hst. Reudnitz als 29 auf den Pullman-Bw. 743 der Li.3

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Re: [L] Bilder vom "Pullmann"-Straßenbahnwagen in Leipzig (11 B.)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 21.11.13 21:39

Erst nach über einem Jahr gesehen, leider habe ich seinerzeit nicht ans Fotografieren gedacht. An die Ausmusterung der Pullmanbeiwagen erst 1977 kann ich mich nicht mehr erinnern. Als Salzbeiwagen sind dann noch einige auf ESW-Kupplung umgebaut worden. Ich habe aber nicht rausgefunden, ob sie durch die Klaviere ein Vorder- und Hinterende bekamen oder ob möglicherweise beide Enden ein Klavier für die Kupplung mit Triebwagen. Letzteres wäre naheliegender, Salz- und Sandzüge habe ich nie mit drei Wagen gesehen.
Letztlich ist es schade, dass nicht ein Stahlbeiwagen erhalten wurde. Meiner Meinung nach eine empfindliche Lücke. Die Stahlbeiwagen waren das typische Fahrzeug um 1970.

Falk
Hallo Peter,
der Unfall von 1206 war im Frühjahr 1980 beim 1. FNa Lehrgang, ich kann mich genau daran erinnern, es war Frau B. mit einem Mädel aus unserer Klasse vom 7 Zwerge Bhf.
Ich war da nicht mit dabei, da ich Typ 22 und 33 gemacht habe und Flaschen sammeln wollte ich auch nicht.
MfG Lutz
Die Bw. 5659 - 5662 hatten 2 vollwertige Scharfenbergkupplungen; ich habe selbst mal 2 St. mit der 1329 von Gohlis nach Möckern gebracht. Bei Salzfahrten hing man logisch nur einen an.

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Re: Tw 5008

geschrieben von: Möckern-Peter

Datum: 04.03.20 23:48

5008 ist die 1181. Wurde zuerst als 1181 für Fahrschulzwecke genutzt; dann baute man die 1206 als 5006 um. 1181 hatte die Nr.5008 einige Jahre und wurde später wieder 1181.

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