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 04 - Historisches Forum 

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Reisen durch die Region – der Eisenbahnbetrieb in der Region Aachen im Frühjahr 1982 - Teil 4

Im Frühjahr 1982 war es höchste Zeit, nach dem Ende des Dampfbetriebes auch das Auslaufmodell „Nebenbahn“ in der Region Aachen fotografisch festzuhalten.
Im April und Mai 1982 widmete ich mich deshalb verstärkt dem Nebenbahnbetrieb zwischen Aachen, Jülich und Euskirchen. Neben Diafilmen war nebenher immer auch eine Kamera mit einem Schwarzweißfilm im Einsatz. In loser Folge hole ich hier diese Schwarzweißfilme „aus der Versenkung“ und zeige, was mir damals nur ein s/w-Foto wert erschien bzw. welche Schnappschüsse ich damit festhalten konnte. Den Filmstreifen chronologisch folgend, geht es dabei - nicht nur auf Nebenstrecken - kreuz und quer durch die Region.

Hier zunächst die Links zu den vorangegangenen Teilen 1 [www.drehscheibe-foren.de], 2 [www.drehscheibe-foren.de]und 3
[www.drehscheibe-foren.de]


Bild 33
http://img41.imageshack.us/img41/2514/3319820507duerenhbf2110.jpg

Aus einem in Richtung Köln fahrenden Nahverkehrszug nahm ich am Morgen des 07. Mai 1982 an der Ostseite des Dürener Hauptbahnhofs die von der Strecke Düsseldorf – Neuss – Bedburg her einfahrende 211 051 mit einem für diese Strecke seinerzeit typischen, aus Silberlingen gebildeten Wendezug auf.


Bild 34
http://img850.imageshack.us/img850/5148/3419820507bflangerwehe3.jpg

Als mein Zug am Nachmittag des 07. Mai 1982 auf dem Bahnhof Langerwehe anhielt, wartete auf dem dort seinerzeit noch vorhandenen Ladegleis die im Dienst der Bahnmeisterei Stolberg stehende 332 109 mit einem seltsamen Arbeitszug.


Bild 35
http://img265.imageshack.us/img265/844/3519820507eschweilerhbf.jpg

Einer der von mir zwischen 16 Uhr und 18 Uhr häufig benutzten Nahverkehrszüge zwischen Köln und Aachen hatte in Eschweiler Hbf regelmäßig eine Überholung. (Da ich gerade kein Kursbuch Winterfahrplan 1981/82 vorliegen habe, muss ich präzise Angaben schuldig bleiben :-( ) Die Überholungspause nutzte ich jedenfalls häufiger für ein Foto. An jenem 07. Mai 1982 reichte die Zeit sogar, um durch den Bahnsteigtunnel zu laufen und vom Mittelbahnsteig aus diese Szene mit der schicken Bügelfalten-110 423 vor dem Nahverkehrszug und der „altbackenen“ 110 152 vor dem internationalen Fernverkehrszug („Diamant“?) aufzunehmen.


Bild 36
http://img196.imageshack.us/img196/5267/3619820507stolberghbfst.jpg

Auf der letzten Etappe nahm ich bei der Einfahrt in den Stolberger Hauptbahnhof schließlich noch das majestätische Brückenstellwerk „Sof“ auf. Im Hintergrund, genau darunter, ist zudem das Stellwerk „Sr“ zu erkennen.


Am 07. Mai 1982 fuhr ich aber nicht sogleich nach Hause, sondern setzte meine Fotosession fort. Nach der Schließung des Rangierbahnhofs Stolberg wurde der Güterverkehr für das Aachener Kohlenrevier zunehmend auf die Relation Alsdorf – Herzogenrath – Aachen-West konzentriert. Die sinkende Zahl der über Stolberg laufenden Kohlezüge spornte an, auch hier jede Fotogelegenheit zu nutzen.

Bild 37
http://img580.imageshack.us/img580/6834/3719820507beistolberghb.jpg

Am Nachmittag des 07. Mai 1982 passte ich im Propsteierwald 215 113 mit einem Leerzug ins Kohlerevier ab. Die Lok hat hier gerade die Strecke Köln-Aachen unterquert und befindet sich noch auf der stets eingleisig gewesenen Trasse der einstigen „Aachener Industriebahn“. Die auffallende Einfassung des Bahnübergangs im Vordergrund kündet von einer der ersten Blinklichtanlagen dieser Strecke, die hier Anfang der 1950er Jahre errichtete wurde, als dieser Bahnübergang häufig von Munitionstransporten der belgischen Stationierungsstreitkräfte von bzw. aus deren nahegelegenem Munitionsdepot frequentiert worden war.


Bild 38
http://img62.imageshack.us/img62/7421/3819820510eschweilerhbf.jpg
Die schon von Bild 35 bekannte Überholung reizte mich am 10. Mai 1982 erneut zu einem Foto. Von einem offenen Fenster im letzten Waggon bot sich dieser Blick auf die durch Eschweiler Hbf rauschende 110 122. Links vom Zug zweigt das 1982 noch vorhandene Gleis zur Güterabfertigung Eschweiler Hbf und der Freiladestraße ab, rechts am Bildrand befindet sich das Anschlussgleis zur Firma Neuman, die über dieses Gleise häufig Spezialtransporte mit Lademaßüberschreitung auf die Bahnreise schickte.


Bild 39
http://img819.imageshack.us/img819/8069/3919820510stolberghbfst.jpg

Am 10. Mai 1982 stand nicht das Stellwerk „Sof“, sondern das kleinere Stellwerk „Sr“ im Fokus. 1982 war der Bahnhofsname in Frakturschrift schon ein seltener „Hingucker“.


Bild 40
http://img804.imageshack.us/img804/720/4019820510stolberghbfbe.jpg

Direkt darauf folgte das Foto der 140 102, die unmittelbar an der Grenze der Stellwerksbezirke „Sof“/“St“ auf ihre Weiterfahrt wartete.


Bild 41
http://img857.imageshack.us/img857/4310/4119820510stolberghbfbe.jpg

Und weil der Nahverkehrszug zum Halt im Stolberger Hauptbahnhof bereits bremste, konnte auch das folgende Bild entstehen. Im Hintergrund ist das Gebäude der Bahnmeisterei Stolberg zu sehen, zum Fuhrpark gehörte hier einer der weit verbreiteten VW-Transporter mit Doppelkabine und Pritsche und die schon vom Bild 34 bekannte 332 209 (am Lademaß).


Vom Stolberger Hauptbahnhof ging es auch am 10. Mai 1982 wieder an die Strecke Stolberg – Herzogenrath, um weitere Fotos aufzunehmen.


Bild 42
http://img411.imageshack.us/img411/7392/4219820510beistolbergeh.jpg

Bild 43
http://img16.imageshack.us/img16/8208/4319820510zwmerzbruecku.jpg

Bilder 42 und 43:
Bei Merzbrück zeigt sich die Landschaft als offene, landwirtschaftlich genutzte Hochebene. Am 10. Mai 1982 hatte ich zwischen Merzbrück und der Abzweigung Quinx dem nur schwach besetzten 515 105 auf seinem Weg von Herzogenrath nach Stolberg aufgelauert.


Bild 44
http://img96.imageshack.us/img96/6109/4419820510beistolbergeh.jpg

Am 10. Mai 1982 hielt ich außerdem 215 012 bei einer Leerfahrt von Stolberg ins Wurmrevier im Bild fest. Die Lok befindet sich in Höhe der ersten (älteren) Abzweigstelle Quinx. Seit Ende der 1930er Jahre bis um 1959/60 verliefen die Streckengleise aus Würselen und Alsdorf rund einen Kilometer parallel, bevor sie hier, rechtzeitig vor der Unterquerung der Strecke Köln-Aachen, vereinigt wurden. Rechts von der Lok konnte man 1982 noch die Reste des einstigen Schotterbettes des Würselener Streckengleises erkennen. Die Pfeiftafel gehört zu dem auf Bild 37 fotografierten Bahnübergang.


Bild 45
http://img842.imageshack.us/img842/1246/4519820510beistolbergeh.jpg

Der Nachschuss zum Bild 44 lässt den einstmals zweigleisigen Ausbau der Strecke noch deutlicher erkennen. Rechts hinter den Bäumen kann man die Steinbachstraße erkennen, die 215 012 in wenigen Augenblicken auf einem mit Blinklichtanlage gesicherten Bahnübergang queren wird.



Im Teil 5 folgen vier “Mittagspausenfotos“ vom Bf. Köln-Deutz und anschließend der Auftakt zu einer Bahnfahrt von Stolberg über Düren nach Euskirchen, die erst im Teil 6 ihren Abschluss finden wird.


Bis dahin!

Mit vielen Grüßen aus dem Grenzland

Roland Keller

[www.eisenbahn-stolberg.de]

http://img116.imageshack.us/img116/6122/signkleincr5.jpg http://img178.imageshack.us/img178/2033/logo2kleinve1.jpg http://img253.imageshack.us/img253/2018/dlalogo3kleinrn6.jpg

Bahnbetriebswerk Stolberg --- vergangen, aber nicht vergessen....

Überholung in Eschweiler

geschrieben von: Mw

Datum: 07.06.12 20:16

Das war wohl der N 3073 Köln-Aachen-Duisburg (!), der vom D 434 PARSIFAL (Köln-Paris) überholt wurde. Aus der Standzeit von 11 Minuten in Aachen läßt sich ein Lokwechsel vermuten.
1982 fand die Überholung noch planmäßig in Langewehe statt.

Gruß
Mw

und schönen Dank für die Bilder, die mich auch an "meine Zeit" erinnern.

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)

Hallo Roland! Hast Du nähere Infos zu:

geschrieben von: S&B

Datum: 07.06.12 21:52

...einer der ersten Blinklichtanlagen dieser Strecke, die hier Anfang der 1950er Jahre errichtete wurde, als dieser Bahnübergang häufig von Munitionstransporten der belgischen Stationierungsstreitkräfte von bzw. aus deren nahegelegenem Munitionsdepot frequentiert worden war...

Von einem Muni- Lager und Transporten dahin weiß ich garnichts. Wo war das Lager denn? Im Camp Astrid? Daß dort ein Bü mit Blinklichtanlage war, ist mir ebenfalls nicht bekannt gewesen.

Viele Grüße
Ulrich



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:07:21:52:52.

Re: Überholung in Eschweiler

geschrieben von: HFy

Datum: 07.06.12 21:59

Der Lokwechsel beim EC ließ sich kaum vermeiden, weil der EC mit einer Wechselstromlok bespannt war, und die passt schlecht zum belgischen Gleichstromsystem. Meines Wissens wurde von 110 auf belgische 27 umgespannt, aber das habe ich erst Ende der achtziger selbst gesehen. Vorher könnten es auch belgische 25 gewesen sein.
Soweit ich mich erinnere, fuhren Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre die Nahverkehrszüge einen Rundkurs Duisburg-Köln-Aachen-Mönchengladbach-Duisburg und umgekehrt; wer etwa von Buir nach Kohlscheid wollte oder von Nothberg nach Brachelen, war erheblich besser bedient als heute.

Herbert
Ich habe das Kursbuch Winter 1981/82 vor mir liegen. Für die Überholung in Eschweiler ist D 434 "Parsifal" Köln - Paris Nord schon richtig. Der überholte Zug ist aber der N/E 3670 Köln-Deutz - Aachen Hbf. Der Zug fuhr von Köln Hbf (ab 16.13 Uhr) bis Düren als Nahverkehr und von Düren bis Aachen Hbf (an 17.22 Uhr) als Eilzug. Die planmässige Standzeit in Eschweiler Hbf war von 17.02 Uhr bis 17.07 Uhr.

Kursbuch

Re: Überholung in Eschweiler

geschrieben von: Mw

Datum: 07.06.12 23:30

Naja, der Parsifal hätte ja von Köln auch schon (wie die Ostender Schnellzüge grundsätzlich) mit einer Mehrsystemlok bespannt sein können. In Lüttich wäre ja ohnehin wegen der Spitzkehre Lokwechsel angestanden.
Ich denke mal, daß zur Bespannung umlaufbedingt keine Mehrsystemlok zur Verfügung gestanden hat. Und dann noch das Problem mit dem "Naturalausgleich" ...

Gruß
Mw

Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:07:23:31:30.

eine Sammelantwort

geschrieben von: roland keller

Datum: 07.06.12 23:59

Hallo miteinander,

vielen Dank für das Interesse an meinem kleinen Bericht aus dem Mai 1982 und die Recherche der zutreffenden Züge in Eschweiler Hbf. Die Überholung in Eschweiler lag tatsächlich um 17 Uhr herum, so dass die Angaben D 434 "Parsifal" Köln - Paris Nord und N/E 3670 Köln-Deutz - Aachen Hbf zutreffend sein dürften. Übrigens gab es im Nahverkehr seinerzeit mehrere Züge, die zwischen Aachen und Düren bzw. Düren und Köln als Nahverkehrszug und die andere Strecke als Eilzug verkehrten. Der 16:13 Uhr-Zug von Köln-Deutz nach Aachen hatte den Ruf, ein "Eisenbahnerzug" zu sein, der speziell für Beschäftigte der DB-Dienststellen im Bereich Deutz und Hbf einschließlich Bundesbahndirektion eingerichtet sein sollte - eine auffällig größere Zahl von Eisenbahnern - auch aus Stolberg - war in diesem Zug in der Tat zu beobachten. In dieser Fahrplanlage hat sich sogar bis heute ein nicht im Takt fahrender Zug von Köln-Deutz bis Aachen - der RE 11370 / Köln Hbf 16:08 Uhr - erhalten....

Zu Ulrichs Frage muss ich etwas weiter ausholen. Das in Stolberg volkstümlich als "Camp Astrid" bekannte Militärgelände war bei den belgischen Stationierungsstreitkräften in die Kaserne "Camp Reine Astrid" bzw "Kamp Konigin Astrid" (= Logistikeinheit") und das Munitionslager "Propsteierwald" gegliedert. Das "Camp Reine Astrid" bzw "Kamp Konigin Astrid" befand sich ungefähr entlang des sog. Glücksburgweges, während das Munitionsdepot sich östlich daran anschloss und bis nach Eschweiler-Aue hinzog. Die Nähe zum Stolberger Hauptbahnhof war wegen der durch den Dampflokbetrieb gegebenen Waldbrandgefahr übrigens nicht unproblematisch. Andererseits war auch die Lagerung großer Munitionsmengen nahe des Bahnhofes wegen des Reisezugverkehrs ebenso nicht unproblematisch.
Als die Belgier um 1950 ihre Garnison in Stolberg und Eschweiler ausbauten, sollte das Munitionsdepot ursprünglich sogar im Bereich zwischen Stolberg-Atsch - Eilendorf und Bahnstrecke Köln-Aachen angelegt werden. Auf Betreiben des Kreises Aachen ließen sich die Belgier schließlich bewegen, das Depot in den Propsteierwald zu verlegen. Die heutige Landstraße zwischen Verlautenheide und Stolberg-Atsch ist erst um 1960 in ihrer heutigen Gestalt ausgebaut worden. In den 1950er Jahren war der sog. Trockenbuschweg, die lange gerade Wegverbindung, die kurz vor der Straßenbrücke bei der Bk Nirm in Richtung "Camp Astrid" abzweigt und an der von mir abgebildeten Stelle die Strecke Stolberg - Abzwg. Quinx kreuzt, vom Zustand her ähnlich der Straßenverbindung der heutigen Landstraße zwischen Bk Nirm und Stolberg-Atsch. Um die Munitionstransporte der Belgier, die häufig mit LKWs bewältigt wurden, nicht durch Stolberg-Atsch zu leiten, wurde der Trockenbuschweg benutzt, der zudem eine Abkürzung darstellte. Da die Strecke zwischen Stolberg Hbf und Abzwg. Quinx seinerzeit aber sehr dicht befahren war, wurde aus Geldern des Bundeshaushalts ("Besatzungskostenmittel") zur Sicherheit des belgischen Militärverkehrs die Blinklichtanlage erbaut. Ältere Stolberger Lokführer werden sie auch noch kennen. Nachdem Anfang der 1960er Jahre die Landstraße ausgebaut war und nach der Fertigstellung der Autobahn Lüttich - Aachen -Köln und einer eigenen Ausfahrt für das belgische Militär bei der Autobahnraststätte "Propsteierwald" (heute "Aachener Land") wurde der Militärverkehr weitgehend über die Autobahn geleitet. Der Trockenbuschweg wurde nicht mehr militärisch genutzt, die Blinklichtanlage entbehrlich und wieder abgebaut.
Die Einrichtung der Blinklichtanlage war um 1995 herum noch in Akten der Bundesvermögensverwaltung bei der Oberfinanzdirektion Köln dokumentiert.

Mit vielen Grüßen

Roland

[www.eisenbahn-stolberg.de]

http://img116.imageshack.us/img116/6122/signkleincr5.jpg http://img178.imageshack.us/img178/2033/logo2kleinve1.jpg http://img253.imageshack.us/img253/2018/dlalogo3kleinrn6.jpg

Bahnbetriebswerk Stolberg --- vergangen, aber nicht vergessen....

Re: eine Sammelantwort

geschrieben von: S&B

Datum: 08.06.12 09:14

Hallo Roland,

danke für die Info. Also diente die Blinklichtanlage der Sicherheit von Munitionstransporten per LKW.

Viele Grüße

Ulrich

gegenseitige Sicherheit

geschrieben von: roland keller

Datum: 08.06.12 09:19

Hallo Ulrich,

im Prinzip hast Du recht. Aber vielleicht diente die Blinklichtanlage auch den Fahrgästen in Schienenbussen und evtl. den Lokpersonalen der anderen Züge zum Schutz vor all zu lässigen belgischen LKW-Fahrern ... ;-))


Viele Grüße

Roland

[www.eisenbahn-stolberg.de]

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Bahnbetriebswerk Stolberg --- vergangen, aber nicht vergessen....

Re: Überholung in Eschweiler

geschrieben von: pepinster

Datum: 23.06.12 23:09

HFy schrieb:
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> Der Lokwechsel beim EC ließ sich kaum vermeiden,
> weil der EC mit einer Wechselstromlok bespannt
> war, und die passt schlecht zum belgischen
> Gleichstromsystem. Meines Wissens wurde von 110
> auf belgische 27 umgespannt, aber das habe ich
> erst Ende der achtziger selbst gesehen. Vorher
> könnten es auch belgische 25 gewesen sein.
> ...

Hallo zusammen,

bevor die SNCB 27 für praktisch alle Züge, die nicht mit Mehrsystemlokomotiven bespannt waren, zuständig wurde, waren hauptsächlich 23 (zumindestens wesentlich häufiger als 25) im Einsatz zwischen Aachen und Lüttich.

Gruss von
Axel
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