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Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: Der Hönnetaler

Datum: 30.04.12 19:31

Nach ersten Aufnahmen des Bf. Lendringsen ([www.drehscheibe-foren.de]) möchte ich den Bilderbogen noch etwas fortsetzen.
Zunächst ein Blick in den Dienstraum - typisch Landbahnhof. Das "Stellwerk", bestehend aus einem Signalhebel, die Winden für die Schranken sowie rechts (nicht im Bild) der Fahrkartenschalter. Die Betriebsschlüssel hingen an einem Schlüsselbrett, die Weichenschlüssel für die Weichen des Bahnhofs waren in einer Schlüsselsperre gesichert.
http://www.bahnbilder.de/bilder/1024/580030.jpg

Jetzt einige Aufnahmen vom Güterverkehr. Zunächst der älteste Gleisanschluss der Hönnetalbahn, der Anschluss des Eisenwerks Rödinghausen. Am 27.05.1985 kommt 260 447 gerade aus dem Anschluss des längst vollständig abgerissenen Werks. Die Weiche in den Anschluss Bettermann Nord ist bereits gestellt.
http://www.bahnbilder.de/bilder/1024/580031.jpg

Anschließend wusste ich was man in Österreich unter "Verschub" versteht. Man wollte sich das Umfahren des Wagens sparen (= 4 x Weichen stellen)...
http://www.bahnbilder.de/bilder/1024/580032.jpg

Einige Jahre später (1993) ging man praktischer vor und kam gleich mit 2 Loks zur Bedienung des Anschluss Bettermann Süd.
http://www.bahnbilder.de/bilder/1024/580033.jpg

Aber auch ulkige Gefährte kamen nach Lendringsen wie diese Draisine Klv 82 9623 am 01.12.1987 (hat da jemand noch nähere Informationen dazu?)
http://www.bahnbilder.de/bilder/1024/580034.jpg

Soweit dieser kleine Rückblick zum Bf. Lendringsen. Klar, dass ich viel mehr davon habe, aber das vielleicht mal ein anderes Mal. Die Bilder vom Rückbau und Abriss erspare ich Euch. Uwe Bild war da schon aussagekräftig genug.

Übrigens: Informationen zu jedem Bahnhof der Hönnetalbahn finden sich in den Schaukästen auf dem Bahnsteig.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:04:30:19:32:00.

Informationen zu Klv 82 ... (link)

geschrieben von: lok-datenbank.de

Datum: 30.04.12 20:13

... gibt es hier:

[www.nebenfahrzeuge.de]

Sehr schöne Serie übrigens!

Beste Grüße

PWP

http://malte-werning.de/sign/ldb.jpg mit u. a. http://inselbahn.de/imgs/banner/dk.jpg http://inselbahn.de/imgs/banner/inselbahn.jpg http://inselbahn.de/imgs/banner/lak.jpg http://inselbahn.de/imgs/banner/rangierdiesel.jpg http://malte-werning.de/sign/nfz.jpg http://malte-werning.de/sign/dla.jpg

Re: Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: SchrankenThomas

Datum: 30.04.12 22:20

Hallo,


die
Zitat:
Weichenschlüssel für die Weichen des Bahnhofs waren in einer Schlüsselsperre gesichert....

sieht man gut unten am Signalhebel.Ansonsten war das ESig aus Richtung Binolen aber frei bedienbar und diente in erster Linie als Schutz des Bahnüberganges.Erst wenn dieser geschlossen war,durfte der Fdl das ESig in Fahrtstellung bringen.

Re: Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: Der Hönnetaler

Datum: 01.05.12 08:41

Der Signalhebel war verschließbar. Erst wenn der Hebel verschlossen war, konnte mit dem selben Schlüssel die Schlüsselsperre geöffnet werden. Eine ganz einfache Technik, aber sie funktionierte.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:01:08:42:14.

Re: Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: mavo

Datum: 02.05.12 09:56

Hallo Johannes!

Vielen Dank für deine beiden hervorragenden Beiträge!
Ich hätte da mal eine Frage zum Gleisanschluss der Eisenwerke Rödinghausen.
Wenn ich mich recht erinnere gab es vermutl. bis zum Bau der Umgehungsstraße, eine Eisenbahnbrücke über die Hönne.
Diese ist auf deinem Bild nicht zu erkennen.
Handelt es sich um den selben Gleisanschluss, oder führte die Eisenbahnbrücke woanders hin?

Gruß aus Neheim!
Marcus

Re: Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: Der Hönnetaler

Datum: 02.05.12 14:53

Hallo Marcus!

Der Anschluss Eisenwerk Rödinghausen lag auf der anderen (Lendringser) Seite der Hönne und war über eine Stahlbrücke erreichbar. Der Fußweg entlang der Brücke stellte die grüne Grenze zwischen Hüingsen und Lendringsen dar. Von der Brücke habe ich auch Aufnahmen.

Nachdem das Eisenwerk Ende der 90-er Jahre abgerissen worden war, wurde auch die Brücke entfernt und das Gelände des Eisenweks teilweise abgetragen. Es dient als bei Hochwasser als Ausweichgelände.

Das Eisenwerk Rödinghausen hatte ursprünglich vom Bereich des heutigen Bf. Horlecke aus den Anschluss, der aber mit Eröffnung der Hönnetalbahn teilweise rückgebaut wurde. Die letzten Reste davon verschwanden um 1985.

Re: Bf. Lendringsen an der Hönnetalbahn (2)

geschrieben von: andreas_p

Datum: 10.01.13 21:58

Auch wenn der Thread hier schon älter ist...

Mich würden Aufnahmen vom Eisenwerk und seinem Gleisanschluss schon noch interessieren.

Geht da noch was?

Hier drin ist auf Seite 24 was zu sehen:

[www.menden.de]



Andreas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2013:01:10:22:00:41.