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 04 - Historische Bahn 

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Im Frühsommer 1981 verdichteten sich die bis dahin eher gerüchteweise verbreiteten Meldungen zur Gewissheit, dass die DB V200 auf ihre alten Tage noch einmal zu einem spektakulären Auslandseinsatz kommen würden. Grund: Nicht rechtzeitige Lieferung der neuen Dieselloks mit Drehstrom-Leistungsübertragung, Baureihe ME. In der öffentlichen Darstellung waren dafür natürlich die Lieferfirmen Henschel und BBC verantwortlich, die auch die Kosten für die Leihloks zu tragen hatten. Tatsächlich wird es wohl, wie in vielen anderen vergleichbaren Fällen, so gewesen sein, dass die Vertragsparteien nicht rechtzeitig zu einem Abschluss gekommen waren, und der zuvor festgelegte Liefertermin aus Gesichtswahrungsgründen nicht entsprechend nach hinten verschoben werden konnte.

Wie dem auch sei, für die Freunde des DB-Klassikers V200 war der Einsatz in Dänemark eine willkommene Ausweitung der letzten Rückzugsgebiete rund um Lübeck und Oldenburg. Konkrete Formen nahm das Thema an, als im Eisenbahn-Kurier 4/81 die Umlaufpläne erschienen: Vier Plantage mit z.T. hochwertigen Zügen in Jütland und auf Fünen, mit den Eckpunkten Flensburg im Süden, Frederikshavn im Norden, Struer im Westen und Nyborg im Osten. Da man den altersschwachen Maschinen wohl nicht mehr recht vertraute, wurde grundsätzlich in Doppeltraktion mit festen Lok-Pärchen gefahren. Spätestens jetzt war für mich klar: "Da muss ich hin".

Aber vom Ruhrpott aus war Jütland "janz weit weg" und zudem völlig unbekanntes Terrain – Navi und Gurgel-Mappe gab es damals ja noch nicht. Da traf es sich gut, dass ich seit kurzem einen ebenfalls Eisenbahn-begeisterten Arbeits-Kollegen hatte, der meinen Vorschlag, gemeinsam einen 5-Tages-Trip über ein verlängertes Wochenende zu den V200 nach Dänemark zu machen, sofort begeistert annahm. Dass ich von meinem Freund Martin Welzel rede, dürfte hier im HiFo ein offenes Geheimnis sein ;-))


Freitag, 28.08.1981

Genau heute vor 30 Jahren, ging’s los – am 28.08.81 in aller Herrgottsfrühe, gefühlt kurz nach Mitternacht. Schließlich wollten wir möglichst noch vormittags vor Ort sein. Nach gut vier Stunden Autofahrt wurde es Zeit für eine erste Rast. Natürlich nicht irgendwo, sondern an der Strecke kurz vor Neumünster. Bei Quarnstedt wurden quasi zum Aufwärmen kurz eine Dreifachtraktion 612/613 und ein paar 218er erlegt. Nein, die Bilder zeige ich jetzt nicht, um schneller zum eigentlichen Thema zu kommen.

Kurz vor der Grenze bei Flensburg wurde noch mal der Tank voll gemacht – zu einem Rekordpreis, der bis heute auf meiner mentalen Festplatte eingebrannt ist: Super für 151,9 Pf/ltr. Heute bezahlen wir das gleiche in Euro-Cent!

Hinter der Grenze der nächste Halt am Bahnhof Padborg. Tote Hose, kein Bild gemacht, aber dänisches Kursbuch erstanden. Damit waren wir jetzt voll aktionsfähig.

Als erstes Ziel wurde die Strecke nordwestlich von Fredericia angesteuert. Dank Kursbuch wussten wir, dass aus Richtung Aarhus ein IC im Anrollen war. Bei Pjedsted an einem kleinen BÜ ein erster Blick auf Strecke – und schon kam er angerauscht …

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b01-MX_1032.jpg

Bild 01:
… IC144, bespannt mit den zwei Rundnasen MX 1032 und MX 1023 (Ausschnitt aus Hochkantbild).

Na ja, dieses Motiv war nun eigentlich eher eine "Notschlachtung" und erschien uns für die kurz darauf folgende V200 ungeeignet. Da musste doch noch was Besseres zu finden sein. Viel Zeit zum Suchen blieb allerdings nicht mehr. Ein Stück zurück nach Bredstrup fanden wir schließlich eine über die Bahn führende Straßenbrücke.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b02-MV_1134.jpg

Bild 02:
Noch während wir überlegten, ob wir die V200 hier machen wollten, kam aus Richtung Fredericia ein Güterzug angebrummt. Trotz heftigen Gegenlichts blieb MV 1134 natürlich nicht unfotografiert, handelte es sich doch um eine MV und damit um eine der sechs Sonderlinge innerhalb der MY-Nummernreihe.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b03-220_014.jpg

Bild 03:
Und da waren sie, unsere ersten V200 in Dänemark! Das Pärchen aus 220 014 und 220 076 sieht vor dem 3-Wagen-kurzen P3718 noch etwas gewöhnungsbedürftig aus. Knapp verpasst wurde die Begegnung mit einer im Hintergrund noch sichtbaren MX, die Lz Richtung Vejle unterwegs ist.

Da bis zu den nächsten 220-Zügen noch genügend Zeit blieb, entschlossen wir uns, dem nahegelegenen Bw Fredericia einen kurzen Besuch abzustatten.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b04-MH_399.jpg

Bild 04:
Empfangen wurden wir von MH 399, die wie die meisten MH noch ihre ursprüngliche grüne Farbgebung besitzt. Steht der alte Rangierhobel da nicht schön im Licht?


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b05-220_014.jpg

Bild 05:
Auch 220 014 und 220 076 lassen nicht lange auf sich warten. Vor der nächsten Leistung kommen sie zur Nachschau (und zum Tanken?) kurz ins Bw Fredericia.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b06-MZ_1405.jpg

Bild 06:
Oh je, wie sieht denn die aus? Auch MZ 1405 besitzt noch ihre ursprüngliche Farbgebung; der Zustand lässt allerdings sehr zu wünschen übrig und unterscheidet sich auffällig von dem der weitaus meisten DSB-Fahrzeuge.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b07-MV_1101.jpg

Bild 07:
Wesentlich besser gefiel mir da schon die neue, schwarz/rote Farbgebung, in der wir MV 1101 vor dem Schuppen im Bw Fredericia antrafen. Bei dieser Lok handelt es sich nicht nur um den ersten Kartoffelkäfer überhaupt, sondern zugleich auch um einen Sonderling innerhalb der Baureihe MY, äußerlich erkennbar nur an der abweichenden Kennzeichnung als Baureihe MV.

An dieser Stelle wird es Zeit, kurz auf die (Unter-) Baureihe MV einzugehen. Die Baureihe MY, der erste dänische "Kartoffelkäfer", besaß regulär einen EMD-Dieselmotor der Reihe 567-C mit einer Leistung von 1900 PS. Nur die ersten vier Loks (1101 – 1104) wurden mit dem etwas leistungsschwächeren Motor 567-B, 1750 PS, geliefert. Durch Motortausch gelangten diese 1750 PS-Motoren auch in andere Loks. Wegen der betrieblichen Relevanz der verminderten Leistung zeichnete die DSB diese Loks 1968 unter Beibehaltung der Fahrzeugnummer in die Baureihe MV um. Betroffen davon waren die sechs Loks 1101, 1102, 1104, 1109, 1134 und 1144.
Drei davon, und zwar 1101, 1104 und 1134, erhielten 1984, 73 und 81 den 1900 PS Motor und wurden danach wieder als Baureihe MY bezeichnet.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b08-220_076.jpg

Bild 08:
Vor dem Schuppen stehen jetzt auch unsere beiden V200. In dieser Blickrichtung 220 076 vorn, die, was ihren abgewirtschafteten Zustand angeht, mit der MZ 1405 von Bild 6 locker mithalten kann. Rechts neben dem 220er Pärchen die dänische Rundnase MX 1036. Die stilistischen Wurzeln des V200 Designs sind unübersehbar.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b09-MZ_1405.jpg

Bild 09:
Von etwas weiter weg noch einmal ein Blick auf die gesamte Fahrzeugsammlung vor dem Lokschuppen des Bw Fredericia; von links (hinten) nach rechts:
MO 1835, 220 076+220 014, MX 1036 und MZ 1405 vor MV 1101.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b10-220_014.jpg

Bild 10:
Als erste brechen 220 014 und 220 076 wieder zu ihrem nächsten Dienst auf. Die beiden Lichtsignale zeigen unmissverständlich an, dass wir uns in Dänemark befinden.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b11-MO_1835.jpg

Bild 11:
Noch während die beiden 220 im Hintergrund durch die Bw-Ausfahrt sägen, geht auch MO 1835 auf die Reise.
Dieser dänische Altbau-VT mit der ungewöhnlichen Achsfolge 3’ Bo’ blieb übrigens erhalten und befindet sich heute in der Obhut der Angelner Dampfeisenbahn, Flensburg.

Jetzt war auch für uns höchste Zeit zum Aufbruch, denn die V200 sollten natürlich noch mit Zug auf der Strecke abgelichtet werden. Gesagt, getan…


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b12-220_014.jpg

Bild 12:
Bei Børup, südwestlich von Fredericia, hatte man von einer Straßenbrücke einen schönen Blick auf die Strecke und in die weite Landschaft. Hier wird der P946 mit 220 014 und 220 076 erwartet. 2x 2000 PS für vier Wagen – untermotorisiert war der Zug jedenfalls nicht ;-))


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b13-MO_1835.jpg

Bild 13:
Gerade, als wir wieder ins Auto steigen wollten, kam aus der Gegenrichtung, klein und unscheinbar, der Altbau-VT MO 1835 heran gebrummt. In der kurzen Zeit, die seit dem Verlassen des Bw Fredericia (siehe Bild 11) vergangen ist, kann er höchstens bis Kolding gekommen sein. Da weder für die Hinfahrt noch für die hier zu sehende Rückfahrt ein Zug im Kursbuch zu finden war, handelte es sich wohl um eine Dienstfahrt. Børup, 28.09.81.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b14-Draisine.jpg

Bild 14:
Ein Blick in den nahe gelegenen Rangierbahnhof Fredericia brachte uns zwar keine weiteren Loks oder Züge ein, wohl aber ein Nebenfahrzeug, dass man auch damals schon nicht alle Tage zu sehen bekam: Und zwar diese skurrile Bm-Draisine, die offensichtlich unter Verwendung eines alten Automobils entstand. Sachdienliche Hinweise zu Marke und Typ werden gerne entgegen genommen.

Für die folgenden Aufnahmen ging es dann wieder zurück nach Bredstrup, wo in einer langgezogenen Außenkurve die Möglichkeit bestand, Züge in beide Richtungen zu fotografieren. Das war auch nötig, denn angesagt waren jetzt beinahe zeitgleich zwei ICs mit V200, einer von Aarhus nach Nyborg und einer in der Gegenrichtung.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b15-220_060.jpg

Bild 15:
Der südwärts fahrende IC160 Aarhus – Fredericia – Nyborg kommt als erster, pünktlich auf die Minute. Aber oh Schreck, musste das sein? Muss ausrechnet 220 060 im verhassten blau/beigen Farbdesign zu den Leihloks gehören; und dann noch an exponierter Position vorne, vor 220 026?

JA, sage ich heute ganz entschieden! Rote V200 haben wir oft genug vor die Linse gekriegt. Der blau/beige Farbklecks, so verunglückt das Design auch war, hat uns immerhin einen der drei 220-Exoten im Auslandseinsatz beschert.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b16-MX_1029.jpg

Bild 16:
Im Blockabstand hinter dem IC folgt ein kurzer Nahgüterzug mit MX 1029 an der Spitze. Auch dieser Zug ist mit 1450 PS üppig motorisiert.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b17-220_051.jpg

Bild 17:
Zeit für den Gegenzug IC147, der mit 220 051 und 220 075 bespannt ist.

Auch wenn man durch die Außenkurve nicht viel von dem Wagenpark sehen kann – das waren endlich mal "richtige" Züge für unsere V200, mit kurzen Fahrzeiten, wo die Loks zeigen konnten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehörten.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b18-MR_4051.jpg

Bild 18:
Nach den beiden ICs war erst mal wieder eine Pause im V200-Verkehr zu überbrücken; von uns genutzt zur Streckenerkundung und begleitet von der Hoffnung auf einen Güterzug. Südlich des Bahnhofs fanden wir auch ein schönes Motiv mit Blick auf den Hafen und den kleinen Belt. Nur ein Güterzug ließ sich leider nicht blicken. Und so mussten wir uns mit MR 4051 begnügen, der damals noch mit MR 4052 gekuppelt war. Die Zugnummer lautet P2755.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b19-220_013.jpg

Bild 19:
Die für uns letzte (fotografierbare) V200-Leistung des Tages war IC333 Köln – Frederikshavn (in Deutschland D333), Fredericia ab 18:38 Uhr. Vor diesem Zug lief ab Flensburg das vierte V200-Pärchen im Umlauf, 220 013 und 220 022. Von mehreren in der Bahnhofseinfahrt und im Bahnhof gemachten Aufnahmen habe ich dieses Bahnsteigbild ausgewählt, damit der Bahnhof Fredericia als Mittelpunkt der V200 Einsätze auch mal zu seinem Bild kommt.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Daenemark81/b20-MH_310.jpg

Bild 20:
Vom Bahnsteigende aus ergab sich noch dieses nette Motiv mit der rangierenden MH 310. Die tief stehende Abendsonne beleuchtet eine Szenerie, die für mich irgendwie typisch ist für die dänische Eisenbahn der damaligen Zeit.


Damit war der 28.08. für uns aber noch nicht beendet. Den nächsten Tag wollten wir in Nyborg an der Fähre nach Seeland beginnen. Und das hieß: eine weitere gute Stunde Autofahrt nach Nyborg, Übernachtungsmöglichkeit suchen, nettes und preiswertes Quartier am Hafen finden, kurz etwas essen und dann totmüde, aber hoch zufrieden ins Bett sinken.

Ich hoffe, das geschätzte HiFo-Publikum sieht es mir nach, dass ich hier nicht nur Bilder von unserer deutschen Grande Dame der Dieseltraktion gezeigt habe, sondern auch den "dänischen Beifang", der uns genau so wichtig war. Am nächsten Tag, einem Samstag mit deutlich reduziertem V200 Angebot, wird das Verhältnis sogar noch DSB-lastiger. Trotzdem hoffe ich, dass wir uns beim Folgebeitrag zum Thema V200 in Dänemark sehen ?!

Bis dahin, einen schönen Tag noch,
Ulrich B.

Hallo Ulrich,
danke für diesen hervorragenden Bilderbogen!
Leider sieht es heute dort eher traurig aus. Potthäßliche Fahrleitungsmasten und vielerorts Lärmschutzwände.
Viele Grüße
Stefan

Hallo Ulrich,

ein sehr schöner Bilderbogen aus dem hohen Norden. Danke für's zeigen.


[www.fernbusliniennetz.de]
Das männliche Sammler-Gen; Ihr Zugbegleiter (IZB):
[www.fernbahn.de] // [www.nordreport.de] // [www.zug-archiv.de]
Hallo Ulrich,
herzlichen Dank für diesen Bericht mit sehr guten Aufnahmen !
Bei der MZ 1405 fällt auf,dass beide Führerkabinen so mitgenommen sind,viel mehr als der Lokkasten.Bei einer Dampflok
würde man von Kalkspuren sprechen,aber so verkalkt ist ja wohl das Waschwasser in Dänemark nicht.Schlechter Lack?
Mit den"stilistischen Wurzeln"bin ich skeptisch:die dänischen Rundnasen sind amerikanischer Stil;die V 200 hingegen hatte
einen für die damalige Zeit eigenen Stil aus Rundnase mit dem "V"und den eingezogenen oberen Seitenwänden fast eckig in das Dach
übergehend,und natürlich die"Schürze"(Tank)zwischen den Drehgestellen.Insgesamt gelungen und einfach schön!
Beste Grüsse
Olaf
Hallo Uli,

Odense ist mein nördlichster Wendepunkt - dienstlich gesehen, ohne Belegfotos. Das ist nur ein Grund, die Bilder mit Interesse anzuschauen. Der andere ist die V200. Ich wüßte nicht, daß ich je extra ein Ziel wegen der V200 angesteuert hätte; aber als Beifang habe ich sie nie verschmäht. Flüster: "Deshalb hab ich ja auch vieles nicht...", z.B. nix im hohen Norden. So schaue ich gerne in Deine Alben.

Und drittens sind es sowieso gute Bilder - und viertens: aus der richtigen Epoche...

Besten Dank und Gruß

Klaus
Moin Ulrich,

wie gut, dass Du mir diesen Beitrag schon angedroht hast, so konnte ich zunächst meinen Schwerlastwagen voller Härtstropfen in Bereitschaft bringen. Leider bin ich immer noch nicht wirklich handlungsfähig mit meiner Domain, wiewohl die bereits umgezogen ist. Allerdings bekomme ich (noch) keinen Zugriff mit dem sch... FTP-Programm, naja, man wird sehen. Denn sonst hätte ich natürlich den Schwerlastwagen nochmal gezeigt ;-))

War das nicht eine geniale Reise? Am Liebsten würde ich sofort wieder losfahren, 5 Tage Sonne und Diesel in DK schnuppern, und natürlich die Eierköpfe im hohen Norden wiedersehen wollen...

Wenn ich es mir so recht überlege, ist mein Favorit von allen Deinen schönen Bildern hier im Beitrag das Auto - was ist das wohl für ein Fabrikat gewesen? Das habe ich bis heute nicht rausgekriegt! Und noch heute könnte ich mich vor Wut sonstwohin beißen, dass ich von dem Dingen keine Achteraufnahme geschossen habe - womöglich hatte mich der Bahner davon abgehalten, der uns anschließend aus dem Rbf hinauskomplimentierte...

Ulrich, danke fürs Auffrischen der Erinnerungen (ist das wirklich schon dreißig Jahre her???),

bis morgen Mittag,

Martin
Hallo,

habe mal versucht, zum Schienenauto an Infos zu kommen . . . leider Fehlanzeige, allerdings hat ein solches Gerät wohl überlebt, siehe [www.sebtus.de].

Gruß von Michael
Hallo,

herzlichen Dank für die schönen Bilder. Das 'magische' Suchwort scheint wohl skinnebil zu heißen und führt zu diesem Link - Leider aber nicht zu viel mehr.

Gruß,
Ernst-Jan
Hallo Ulrich,

auch ich möchte mich herzlich bedanken für die Bilder aus Dänemark.Eigentlich bin ich kein so großer V200 Fan,umso mehr freue ich mich über die Beifang-Bilder.Das ist schon eine Ironie,die V200 als altersschwach anzusehen,während die MY doch schon genausoalt waren.
Die Frage nach der Doppeltraktion wurde in damals aber anders beantwortet: Die ME ist viel leistungsstärker als eine V200,deshalb mußten zum Ersatz eben zweie ran.


Gruß

Christian
Hallo Ulrich,

sehr gelungene Aufnahmen der 220er in Dänemark! Die Einsätze im IC-Dienst waren für die Baureihe ein letzter Höhepunkt, nachdem bei die DB ihr Ende bereits beschlossen und z.T. bereits vollzogen war.

Ich persönlich finde den "Beifang" aus MZ, MV, MX und MH genau so interessant, zumal Du die MZ und die MH noch in ihrer Ursprungslackierung erwischt hast. Herrlich auch der Vergleich der 220 mit der MX!

Ich freue mich schon auf den Folgebeitrag!

Grüße
Rolf

Hallo Ulrich,

danke, hat mich sehr gefreut der Beitrag.

Ich warte schon gespannt auf den folgebeitrag. Auch, oder gerade deshalb, weil der auch DSB lastig ist.

Danke,
Gruß,
Oli
Zitat:
Steht der alte Rangierhobel da nicht schön im Licht?

Oh ja! Und auch das Schienenauto ist absolut toll. Danke schonmal für den Bilderbogen.

Gruß, John
Hallo,
Das Fahrzeug basiert mit Sicherheit auf einem englischen Ford. Zumindest Kühlermaske und Kotflügel vorn stammen aus diesem Hause.
Die Kühlermaske gab es bis 1953 beim Ford Anglia der hatte aber nur 2 Türen und war recht klein.
Eine ähnliche Kühlermaske hatten Zeitweise auch Thames Kleinlaster die zum Ford Konzern gehörten.

Gruß Frankie
Werter Ulrich,

ganz großes Kino von einem Bahnbetrieb in unserem nördlichen Nachbarland! Ja, die Eisenbahn in Dänemark war immer irgendwie anders, beschaulicher…

Gerne mehr (auch die Bilder von Quarnstedt…)! Gruß,

Erik

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Hallo Ulrich,

Herzlichen Dank für die sehr schönen Bilder!

Mfg
Hans
Moin Ulrich!

Ich gebe es zähneknirschen zu: Ich gehöre zu denjenigen, die sehr wohl vom Einsatz der V200.0 in DK wußten und trotz relativer Nähe zum Königreich an/in der Ostsee den Allerwertesten damals nicht hochgekriegt haben...

Da sind mir natürlich Deine Fotos hochwillkommen und zeigen mir gleichzeitig, was ich hätte haben können, wenn..

Aber lassen wir das, denn Deine stets qualitativ anspruchsvollen Aufnahmen gefallen mir sehr gut!

Dafür dankt Dir - mit Grüßen aus dem Norden

Helmut

Re: Sachdienliche Hinweise zur Marke des Schienenautos

geschrieben von: MSS

Datum: 30.08.11 00:53

Danke für die sehr schöne bilder! :-)

Der schienenauto sind ein Ford Popular aus 1951.
Genau mittig war ein hebeeinrichtung eingebaut, sodass man der auto auf der strecke heben und umdrehen könnte.

Ein m.m.n. etwas elegantere Ford gab es auch, ein Ford V8 aus 1937:
[sportrafik.dk]

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
Moin,

Dank an alle, die sich um die Aufklärung des Ursprungs des urigen Schienenautos bemüht haben.

Ich hatte bereits in meiner Fotoliste stehen: "Ford-Draisine". Ich war mir aber nicht mehr sicher, wo diese Info herkam und ob nicht vielleicht Ford nur ein Synonym für "alt" war. Deshalb habe ich mich nicht getraut, dass hier als gesicherte Herkunft anzugeben.

Jetzt kann ich das mit ruhigem Gewissen stehen lassen und sogar ergänzen um Ford-Popular". Danke.

@alle
Über die vielen zustimmenden Kommentare habe ich mich natürlich gefreut. Bald geht's weiter mit dem zweiten Teil (von 4), und ich bin beruhigt, dass die vielen DSB-Diesel hier auch Gefallen finden.

Bis denn,
Ulrich B.

Re: Sachdienliche Hinweise zur Marke des Schienenautos

geschrieben von: 01 1066

Datum: 30.08.11 13:06

Moin Ulrich,

Ford Popular ist nahe liegend, aber wahrscheinlich nicht völlig richtig. Ich habe mich mal auf die Suche gemacht und folgendes gefunden:

http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01488/Ford-Popular_1488668c.jpg

Quelle: [i.telegraph.co.uk]

Ford Popular - wie man sieht, ist die Karosserie zu kurz, der Wagen hat nur zwei Türen und das charakteristische Fenster ganz hinten fehlt. Der Vorderwagen allerdings stimmt.

http://riverstown.com/ford%20Prefect.jpg

Quelle: [riverstown.com]

Und hier ein Ford Prefect - da stimmt wiederum der Vorderwagen nicht, allerdings "hinten alles", wenn man von den anders aufschlagenden hinteren Türen absieht, aber das kann ja je nach Bauserie unterschiedlich gewesen sein!


Wahrscheinlich ist das Ding ein Selbstbau unter Verwendung je eines Popular und Prefect - ab man das noch aufklären kann, wissen wahrscheinlich die Götter.


Und natürlich herzlichen Dank für die Bilder aus meinem liebsten Urlaubsland (auch wenn meine eigene Eisenbahnfotografiererei dort etwas arg zu kurz gekommen ist).

Re: Sachdienliche Hinweise zur Marke des Schienenautos

geschrieben von: MSS

Datum: 30.08.11 16:43

Das scheint richtig zu sein. Gibt es aber nicht auch der möglichkeit, das Ford tatsächlich ein solcher kombi hergestellt haben?

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg

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