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Hallo Zusammen
Heute werde ich also meine kürzlich angekündigte neue Serie

" Aus Alten Dia Kästen " starten.

Es sind Dias aus meiner Sammlung. Die Bilder sind aufgenommen von Herrn Jundt aus Heidelberg. Dieser ist leider seit einiger Zeit verstorben. Einige hier werden ihn wohl gekannt haben, oder auch Dias von ihm erworben haben. Ich habe seine Sammlung vor einem Jahr übernommen. Das ist aber eine andere Geschichte.

"Gott hab ihn selig !"

Hier also heute die ersten Bilder von der neuen Serie.
Es handelt sich hier um einen Trafotransport in Heidelberg-Kirchheim im November 1978.
Mehr konnte ich auch nicht in Erfahrung bringen.

Sicher weiß hier jemand mehr dazu ?

Hier also die Bilder !

Viel Spaß beim betrachten der Bilder

Bild 1
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/25transporthd1vaf320qpg.jpg

Bild 2
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/27transporthde8tcb24mgj.jpg

Bild 3
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/29transporthd8gpym51lf9.jpg

Bild 4
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/31transporthda1n9x3ehp5.jpg

Bild 5
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/33transporthdm87j2kiluf.jpg

Bild 6
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/35transporthdizb31yeldu.jpg

Bild 7
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/37transporthdc5w2g0nm8i.jpg

Bild 8
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/39transporthdekw1spc4ry.jpg

Bild 9
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/41transporthdvfpxt2bo6z.jpg

Bild 10
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/43transporthdpjd3ms9bwa.jpg

Bild 11
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/45transporthdbqejm6lk02.jpg

Bild 12
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/47transporthdzlksupwv1r.jpg

Bild 13
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/49transporthdxjungi9zf3.jpg

Bild 14
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/51transporthd28st5faln9.jpg

Bild 15
http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/53transporthdroy0meqp45.jpg

Bild 16
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/55transporthdij6k71lyoq.jpg

Bild 17
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/57transporthdx5kpo4vj0d.jpg

Bild 18
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/59transporthdbtfzjs8im2.jpg

Bild 19
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/61transporthdxbm27y61zt.jpg


Hoffe wieder, Bilder waren Ok.

Bis zum nächsten Mal

Gruß
Bw-NW



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:08:11:21:14:15.
Moijen

Der Trafo kommt mir bekannt vor... dieser Typ hängt auch im Märklin Wagen....

120 001

Drehstrom.
Alles Andere ist nur Saft!

Good Bye BR 120...
Hallo,

Zitat "Hoffe wieder, Bilder waren Ok."

Was heisst hier ok? Bin fast umgefallen . . . da scheint es ja sehr eng zugegangen zu sein . . . und dann noch die Schaulustigen, war wohl das Ereignis im Jahr gewesen . . . von den zeitgenössischen Fahrzeugen ganz zu schweigen . . . großes Kino.
Bei mir in der Vitrine ruht sich übrigens gerade ein Trafo aus, zwar beschriftet mit Siemens, ansonsten aber ein recht ähnlicher Typ (Hersteller ist Liliput).

Gruß von Michael
...da kann ich Michael nur beipflichten,

Tolle Fahrzeuge, und erst einmal der Menschenauflauf!

Danke fürs Zeigen, so macht das HiFo spaß.

Freundliche Grüße

Wolfgang
interessante Aufnahmen, auch das Umfeld. Und das alte Polizeiauto, eine andere Welt als die heutige .
Wouw...spannende Serie! Und der Hit ist (nebenbei) der Polizeimercedes...eine ganz andere Zeit...danke fürs Zeigen.

Meine HiFo Beiträge
https://picload.org/image/dargdwrw/6130623839343866.jpg
Gibt es eine schönere...?



Sensationell und danke..............

bei Bild 16 ist mir fast das Herz stehengeblieben.
Ein Grün/weißer Strich 8............
Das durfte ich in Baden Baden auch noch erleben

Alle anderen Bilder natürlich auch klasse

Danke dafür

Stefan7
"ok" ist schön gesagt... :-) eher grandios.... vielen Dank!!
Am besten gefällt mir ja der graue Transit auf Bild 14...

Gruß,
Frank
Hallo BW-NW

danke für die Super-Bilder.
Diese Fahrzeuge sind als Scheuerle-Heuler bekannt und fahren zu Teil immer noch.Das Konzept ist aber schon lange überholt.
Ich habe mir erlaubt,diesen Beitrag ins Hansebubeforum zu verlinken,wer weiteres Interesse hat,kann
dort
nachschauen.

Gruß

Christian
Ein herzliches Grüß Gott ins HiFo!

Auch von mir ein ausdrückliches Dankeschön für diese tollen Bilder!

In bezug auf "Sicher weiß hier jemand mehr dazu?": Ja.

Der Trafo dürfte für die für die Fa. "Kraftanlagen Heidelberg" bestimmt gewesen sein. Das ist zwar keine gesicherte Erkenntnis, aber sehr wahrscheinlich.

Die "Heuler" - der Name kommt von dem überaus charakteristischen Motorgeräusch - wurden für die sich im Aufbau befindlichen Kernkraftwerke in Deutschland gebaut. Es gab, bzw. gibt vier dieser Fahrzeuge - ergo zwei komplette "Züge". Es handelt sich - wie bereits beschrieben - um Fahrzeuge der Fa. Scheuerle, die nur für diesen Zweck gebaut wurden. Als Motorisierung dient ein LEO-I-Motor mit über 720 PS pro Zugmaschine.
Die Form der Fahrzeuge ist ebenfalls kein Zufall. Auch wenn es zum Zeitpunkt des Baus der Heuler die widerwärtige Begrifflichkeit "Form follows function" noch nicht gab - hier ist das bereits gelebt. Aber der Reihe nach:

Bekanntermaßen erzeugen KKW sehr große Mengen an Strom und deshalb sind die benötigten Trafos auch eine Nummer größer. Nicht alle KKW haben oder hatten einen Gleisanschluß - selbst wenn, dann ist dieser nicht zwingend neben den Trafos. Vielmehr müssen bisweilen Tunnelanlagen befahren werden - von der letzten Möglichkeit der Bahnverladung bis zum tatsächlichen Einsatzort. Diese Tunnelanlagen und die Heuler muß man quasi als Zwillinge sehen; das ist auch der Grund, warum das Fahrzeug bis heute noch im Einsatz ist. Andere Zugmaschinen für Schwertransporte sind zu hoch oder zu breit, um diese Versorgungstunnel zu befahren. Hier widerspreche ich übrigens deutlich der Aussage, daß das Transportkonzept der Heuler überholt wäre. Wäre es das, gäbe es die Fahrzeuge schon sehr lange nicht mehr. Selbstverständlich gibt es heute kompaktere Zugmaschinen mit einer ähnlichen Leistungsfähigkeit wie die Scheuerle-Maschinen - aber diese sind in vielen Anlagen nicht tauglich.

Die Heuler gehörten einst der Bundesbahn - gingen dann nach der Privatisierung zu DB Cargo über; hier zur "Schwerlastgruppe". Zu diesem Zeitpunkt kam auch jemand auf die beschränkt lustige Idee, die Heuler in verkehrsrot zu lackieren und mit "DB Cargo"-Schriftzug zu versehen. Nach der Auflösung der Schwerlastgruppe wurden die Fahrzeuge an eine Ausgründung der DB veräußert - Nuclear Cargo + Services; kurz NCS. Hier erhielten sie dann ihre aktuelle, blaue Farbgebung.
Da es sich bei den Fahrzeugen durchweg um Einzelanfertigungen von Scheuerle handelt - wenn auch mit vielen Großserienteilen - hat man beschlossen, einen der beiden Züge als Ersatzteilspender stillzulegen und somit den Einsatz einer Einheit nach Kräften zu gewährleisten. Das mag den Unterhaltungskosten geschuldet sein - oder dem gesunkenen Bedarf der Verfügbarkeit dieser Spezialfahrzeuge.

Der DB gehören heute nur noch die Tragschnäbel - die Heuler sind Eigentum der NCS. In deren Diensten ist der aktive Zug noch häufig im Einsatz und wird von Personalen betreut, die selbst sehr an den Einheiten hängen. Der Einsatz ist vermutlich noch mindestens 30 Jahre gesichert - obschon der (in meinen Augen ein absoluter Fehler) Atomausstieg beschlossene Sache ist (bis sich das BVerfG mit der Frage der Enteignung befasst...), werden auch in der Rückbauphase von KKW Transportleistungen benötigt, die bisweilen nur mit dem LS 250 zu bewältigen sind. Bis heute ist der "Heuler" einer der größten Schwerlasttransporter überhaupt. Es steht zu hoffen, daß am Ende seiner Dienstzeit nicht der Schneidbrenner wartet, sondern sich ein Museum dem Erhalt von BEIDEN Zugmaschinen annimmt und sie einsatzfähig hält. Wenn die Technik heute auch einen sehr grobschlächtigen Eindruck macht, so ist der Scheuerle LS 250 ein wahrer Feinmechaniker mit Millimeterpräzision und enormer Kraft. Da in den Jahren seit der Erschaffung der Heuler die Trafos auch immer schwerer und leistungsfähiger wurden, wird biseweilen ein Schwerlast-ACTROS mittels spezieller Schleppstange vorgespannt (diese Kupplungseinrichtung gab es beim Heuler bereits ab Werk; es war nicht absehbar, ob ein Vorspann nötig werden könnte). So robust diese Fahrzeuge auch ausgelegt waren und sind - nach den Jahren macht sich ein Verschleiß breit, der nicht mehr aus Lagerbeständen (bei Spezialbauteilen) gedeckt werden kann. Soweit mir bekannt, ist aber die Einsatzfähigkeit des aktiven Verbandes gesichert.
Heute nennt sich die NCS "politisch korrekt" HCS - Heavy Cargo + Service. Man sollte der Firma mal einen Tipp geben, daß sie sich aufgrund des Fahrzeugalters und einer Novelle im Bereich der Straßenverkehrszulassungsverordnung viel Geld sparen könnten: Ein H-Kennzeichen wäre zulässig und darf seit besagter Novelle auch an gewerblich genutzten Fahrzeugen angebracht werden. Es wäre - Stichwort Erhaltung - sehr wünschenswert, wenn er wieder im klassischen gelb erstrahlen würde.

H-Kennzeichen; automobiles Kulturgut - schon sind wir beim nächsten Thema; die auf den Bildern mehr oder weniger zufällig/zwangsläufig abgelichteten Straßenfahrzeuge:
Auf dem ersten Bild (den Heuler erwähne ich nicht; der ist ja in jedem Bild!):
Ein Citroen CX
Ein Mercedes 417 D
Ein Ford Transit (2. Generation)

Auf dem zweiten Bild:
Wieder der CX, wieder der 417 - der Tranist tritt in den Hintergrund - dafür ist die A-Säule eines Ford 17M/P5 zu sehen

Auf dem dritten Bild:
Transit/417/17M

Auf dem vierten Bild:
außer dem Heuler nichts zu erkennen

Auf dem fünften Bild:
417 D

Auf dem sechsten Bild:
A-Säule des 417

Auf dem siebten Bild:
Eine Kaelble-Zugmaschine lässt sich erahnen

Auf dem achten Bild:
Die Zugmaschine Kaelble K 631 tritt ins Bild

Auf dem neunten Bild:
Wieder Kaelble K 631 ZR

Auf dem zehnten Bild:
kein anderes Fahrzeug

Auf dem elften Bild:
Wieder der Transit

Auf dem zwölften Bild:
kein anderes Fahrzeug

Auf dem dreizehnten Bild:
Kaelble K 631
VW Bus T 1 DoKa (könnte auch eine Pritsche sein - aber unwahrscheinlich)
Mercedes Benz W 108
2 x Ford Taunus Mk II

Auf dem vierzehnten Bild:
Transit/417

Auf dem fünfzehnten Bild:
kein anderes Fahrzeug

Auf dem sechzehnten Bild:
Mercedes-Benz W 114/W 115 - doppelt; einmal in Polizeiausführung (vmlt. Serie I) - einmal in zivil geparkt (vmtl. Serie II?)
Hercules K 50

Auf dem siebzehnten Bild:
Polizei /8 und Ascona B (erstaunlich: obwohl orange - kein Vinyldach...)
Im Hintergrund Käfer 1302 und Kaelble

Auf dem achtzehnten Bild:
Transit und Kaelble

Auf dem neunzehnten Bild:
Mercedes 407 D

Die Fahrräder habe ich ausgelassen - das ist auch nicht so ganz mein Fachgebiet...

Grüße aus München!

http://www.arcor.de/palb/alben/29/3046829/400_3664333063656537.jpg

Alles was drin ist LI, alles was drin ist!

Sport und turnen füllt Gräber und Urnen!
Ich meine, diese Fahrzeuge gehörten zur DB Schwerlastgruppe Hagen. Auch die Kalble Zugmaschine müßte in Hagen stationiert gewesen sein.

Zum Streifenwagen der Polizei: ich habe das so im Kopf, dass diese Fahrzeuge(Mercedes)nur bei der Autobahnpolizei eingesetzt wurden.

Einen solchen Transport habe ich mal auf der Schiene im Bahnhof Bennigsen etwa um 1973 gesehen, als er im Schritttempo und der weitest möglichen Seitenverschiebung am Bahnsteig entlang schlich. Ich erinnere mich daran, weil ich mit dem DB Bus von Detmold nach Hannover unterwegs war und an der Schranke halten musste. Es war ein Sonntag, weil wir sonst nicht über Bennigsen fuhren.

OT: Streifenwagen der Polizei

geschrieben von: 01 1066

Datum: 14.08.11 14:26

Zitat:
Otwf (K) schrieb:
-------------------------------------------------------

Zum Streifenwagen der Polizei: ich habe das so im Kopf, dass diese Fahrzeuge(Mercedes)nur bei der Autobahnpolizei eingesetzt wurden.


Früher wurden die Streifenwagen in den Ländern nicht nur nach dem Einsatzzweck beschafft, es wurden auch lokale Gesichtspunkte berücksichtigt. So dominierten in Bundesländern ohne eigene Kfz.-Hersteller regelmäßig Fahrzeuge der Firma Volkswagen - legendär war der Käfer als Streifenwagen (wenig zweckmäßig, da zu langsam und zu eng; später kamen dann VW 1500/1600 Variant, danach dann der VW Passat)!

http://www.rainerkleinedowe.de/de/bilder/sport/sparkassen_giro_2009/bilder/pa034883_800.jpg

Quelle: [www.rainerkleinedowe.de]

In Nordrhein-Westfalen kamen lokal auch Fahrzeuge der Hersteller Opel (Ruhrgebiet) und Ford (Rheinland) zum Einsatz. In Hessen waren dies vorwiegend Opel-Fahrzeuge.

Baden-Württemberg und Bayern nahmen jedoch immer eine Sonderstellung ein. In Bayern waren vorwiegend BMW-Fahrzeuge eingesetzt; und auch da gibt es eine Legende, den BMW 501, der durch die Fernsehserie "Funkstreife Isar 12" aus den frühen 60er-Jahren bekannt wurde:

http://www.polizeioldtimer.de/images/BMW_501_Isar12_www.jpg

Quelle: [www.polizeioldtimer.de]

Baden-Württemberg hingegen nutzte gerne Mercedes-Fahrzeuge; dem Vernehmen nach soll es in und um Heilbronn auch Streifenwagen des Typs NSU 110/1200 gegeben haben; für den NSU Prinz 4 ist dies sogar belegt:

http://i.auto-bild.de/ir_img/6/3/5/2/1/0/NSU-Prinz-4-729x486-90f128626a80b874.jpg

Quelle: [www.autobild.de] mit einer interessanten, wenn auch nicht immer ganz ernst zu nehmenden Bilderstrecke

Für die Autobahnpolizei wurden neben Mercedes-Fahrzeugen länderübergreifend auch Fahrzeuge des Typs Porsche 911 beschafft.


Die Kriminalpolizei fuhr stets zivile Einsatzwagen unterschiedlicher Hersteller (VW, Opel, Ford, BMW, Mercedes)





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:17:14:32:30.

Der NSU ist ja mal ganz großes Kino! :-)

geschrieben von: 1./2. Bauserie

Datum: 15.08.11 01:30

Im Gegensatz zu Otwf (K) hast Du recht - in BaWü (wo TH nachweislich liegt) waren und sind Fahrzeuge aus dem Hause Mercedes lange der Stand der Dinge, was eben auch der regionalen Zugehörigkeit geschuldet ist. Mittlerweile ist das nicht mehr immer so - insbesondere deshalb, weil man sich (Mercedes-Benz ./. BaWü) bisweilen ordentlich verkracht hat. Dabei geht es um ein "Designproblem":
Ein Polizist in vollem Ornat - ergo Uniform nebst Schußwaffe - kann sich nur sehr schwer bis garnicht in einer C-Klasse (was für ein Abstieg! Vom /8 zur C-Klasse...) ordnungsgemäß anschnallen, bzw. es gibt Probleme mit dem Halfter für die Schußwaffe. Das führte zu sehr schweren Verstimmungen zwischen der Polizei/der Polizeigewerkschaft/des Innenministeriums und Mercedes Benz.

Der NSU war allerdings nicht mal mir bekannt - und das heißt was. Bisweilen war ich der festen Ansicht, sehr gut zu wissen, welche Exoten es unter den Polizeifahrzeugen gab und gibt.
Gerade auf Landstraßen dürfte das bei fachkundiger Hand ein ernstes Problem für böse Buben dargestellt haben - wer mit dem Prinz umzugehen weiß, wird nur selten abgehängt...

Die Polizeifahrzeuge im Einsatz auf der Autobahn - nun; es gibt nachweislich sehr spezielle Fahrzeuge, die "scharf" gemacht wurden. Von normalen Fahrzeugen (zivil) sind sie optisch nicht zu unterscheiden - allerdings kann bisweilen eine um mehr als 30 % erhöhte Leistung vorliegen.
Es lag - u. a. - in BaWü nahe, auch auf Fahrzeuge von PORSCHE zurückzugreifen - allerdings ging das bis auf wenige Ausnahmen erfahrungsgemäß nicht gut. Porschefahren will gelernt sein; leider waren die Polizisten nur auf "normale" Verhältnisse ausgebildet und mit einem Porsche im Grenzbereich definitiv überfordert. Beispiel: Mit einem normalen Fahrzeug geht man in der Kurve vom Gas - macht man das bei einem 911, dann wars das; der @#$%& geht rum und man hat bald neue Freunde in der Werkstatt...

Der /8 auf dem Bild dürfte kein 280 E gewesen sein - das wäre ein autobahntaugliches Fahrzeug gewesen. Die /8 waren auch im Alltagseinsatz bei der Polizei in BaWü präsent - jedoch nicht als 280 E, sondern eher als 230 E. Damit ist man hinreichend motorisiert; so ist das nicht. Die Autobahnpolizei hat mit Sicherheit mit 280 E gearbeitet - ich schließe nicht aus, daß es auch größere, nicht werkseitig vorgesehene Motorisierungen gab.

Bis heute wird bei SEK/MEK gerne auf Qualität aus TSU zurückgegriffen - in diesen Abteilungen waren und sind B6-Fahrzeuge durchaus normal. Wer sich durch die Tiefen des Netzes wühlt, wird Bilder vom Ende des berühmten "Geiseldramas in Gladbeck" finden. Hier wurde mit W 124 und W 126 gerammt. Soweit mir bekannt, greift man immer noch auf die aktuelle S-Klasse, G-Mercedes und auch M-Klasse zurück. Um das Gesicht zu wahren, finden auch einige Fahrzeuge aus München Eingang in die Beschaffungslisten.

Grüße aus München,

K.

http://www.arcor.de/palb/alben/29/3046829/400_3664333063656537.jpg

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Re: Der NSU ist ja mal ganz großes Kino! :-)

geschrieben von: Heiko Kußmann

Datum: 09.11.11 11:50

Hallo,

der 1978 transportierte Trafo war von der Trafounion Nürnberg, wog 360t (ohne Öl); Empfänger war das Badenwerk Umspannwerk Neuroth.
Wagen: Uaai 839 - der welcher heute noch als socher existiert.

Die Tragschnabelwagen gehören wie die Straßenfahrzeuge zur NCS / HCS, welche eine Tocher der französischen Spedition Daher ist.

Gruß an alle, Heiko
Guten Morgen,
der Beitrag ist zwar schon älter aber trotzdem nicht minder interessant. Auch von mir ein ganz dickes Lob fürs Zeigen.
Was mich nun aber noch interessieren würde:
Dieser Trafo-Koloss wurde ja irgendwo auch auf der Schiene transportiert. Wie erfolgte die Umsetzung auf die "Heuler" zum weiteren Straßentransport?
Dazu waren sicherlich mehrere Kräne notwendig, oder?

Beste Grüße
Jens

...ein bißchen Geschichte über Heidelberger -8er.

geschrieben von: Pogg 3000

Datum: 17.07.17 10:34

Hallo zusammen,

den -8er kannte in Heidelberg jeder, der war ein "ganz normaler Streifenwagen", er fuhr bis in die 80er. Ich vermute das "damals" als die Polizeiwagen noch nicht geleast wurden, die Kraftfahrzeuge auf ihre alten Tage zu "Schondienststellen" versetzt wurden, in Ilvesheim fuhr der "Dorfschütz" bis in die 80er mit einem 1300er Käfer.
(Und in Graben-Neudorf bis in die späten 90er ein VW Jetta II, in BW eher selten.)

Unabhängig gab's in HD noch einen -8er Kombi, Mittelblau mit kurzen Achsstand, parkte oft am Neckarstaden, oft bewundert aber nie fotografiert...

...und auf den Entladebildern sind im Hintergrund die "Fuchshallen" zu erkennen, darin wurden die "Traktorbausätze" von International "zusammengebaut".

(Vom "Auslieferwagen" gab's mal ein "Wimo".)

schöne Grüße, Thomas

heutzutage ZHA

geschrieben von: Linie 8 muss wieder her

Datum: 17.07.17 11:59

so sieht es heute dort aus:
http://www.wiesloch-kurpfalz.de/bahn/bilder/Bild%20009.jpg
Zungen- und herzstücklose Abzweigung

[www.drehscheibe-online.de]

http://www.abload.de/img/linie8nw3if1.jpg
Aus der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar
Veröffentlichungen und Forenbeiträge




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:07:17:12:07:44.
Hallo an die Gemeinde,

in unseren Unterlagen beginnt der Vorgang am 20.02.1978 mit dem Schreiben der Siemens zur Aufnahme des Genehmigungsverfahrens des Bahntransportes Nürnberg - UW Neurott. Realisiert wurde der Bahntransport dann im Zeitfenster 25.-30.Oktober 1978. Danach dann die Straßenumsetzung die in den Fotos zu sehen sind.
Der Transport erfolgte mit dem 1973 gebauten zweiten Uaai 839 (wegen der Verkürzung (zusatzanbauten am Tragschnabel um im Straßentransport mit verkürzten Drehzapfenabstand fahren zu können; nur mit dieser war in Heidelberg um die Kurve im Bahnhof zu kommen). Der Trafo hatte mit 435t schon ein ordentliches Gewicht und hatte dabei "nur" eine Einhängelänge von 11.900mm (meist sind bei solch hohen Gewichten 13.000mm üblich. Bei noch 235mm Schwerpunktlängsversatz kommen dann 21,8t RSL und 11,22t/m zusammen. Allerdings wurde dann der Trafo doch ohne Öl mit 360t transportiert. Nürnberg-Crailsheim-Lauda-Heilbronn-Bretten-Bruchsal-Graben Neudorf-Ma Friedrichsfeld(FW)-Heidelberg Kirchheim war der realisierte Transportweg.
Das eigentlich spektakuläre an diesen Transport war der Straßennachlauf. Zu einen wegen der engen Kurve im Bahnhof und zum anderen weil es um zum Ziel zu gelangen von der K9711 abgebogen wurde und auf die A5 aufgefahren und bis zum nahegelegenen Rastplatz gefahren wurde. Ab da ging es dann wieder zurück ins Umspannwerk. Und dies erfolgte tagsüber!!! Die Autobahn wurde mit jeweils zwei mit Flaggen "bewaffneten" Posten angehalten und der Verband rollte darauf (wäre heute undenkbar....). Das Foto dieser Situation (des Herrn Jundt) hängt bei uns hier in der Firma und jedesmal wenn ich mir einen Kaffee hole gehe ich dran vorbei...
Zu den LS 250: alle vier Fahrzeuge sind längst ausgemustert (seit etwa 2010), zwei dienten Jahre vorher der Ersatzteilgewinnung. 2014 kaufte Scheuerle diese dann zurück. Seit 2008 haben wir die neuen Selbstfahrer. Die Form der Führerhäuser der "Heuler" war begründet in der Notwendigkeit diese Fahrzeuge als Dienstgut LÜ-Frei bei der Bahn zu transportieren.
Unsere aktuelle Firmenbezeichnung ist DAHER Projects.

Gruß
Heiko aus Hanau (nicht verzagen Heiko fragen...)