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 04 - Historische Bahn 

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Zunächst der Link zum ersten Teil, wo wir Bilder von der Hafenbahn El Musel und dem Dieselbetrieb auf der Langreo-Bahn (FCL) gezeigt haben. Aber es gab ja auch noch ein kleines bisschen Dampf bei der FCL …

Von den früher zahlreichen Dampfloks der FCL war im Sommer 1971 nur noch eine einzige Lok übrig geblieben, die HS am 02.06.61 beim Rangierdienst im Übergabebahnhof der RENFE zur FCL in Aboño erwischte.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b21-FCL_30.jpg

Bild 21: Lok 30, geliefert von der belgischen Firma Haine-Saint-Pierre (C-n2t, Fabr.Nr. 1057/1910), gehörte zu einer Serie von insgesamt acht gleichartigen Maschinen, die in den Jahren 1906 bis 1914 geliefert wurden und bei der FCL die Betriebsnummern 24 – 32 erhielten.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b22-FCL_30.jpg

Bild 22: Und jetzt noch mal das Ganze mit Zug: Lok 30 mit einer Garnitur moderner Schüttgutwagen. Die Lok steht heute im Eisenbahnmuseum Gijón mit anderen Maschinen aus der Region.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b23-FCL_GWAGEN.jpg

Bild 23: Auch die alten, "klassischen" Schüttgutwagen der FCL waren am 02.06.1971 noch im Einsatz. Hinten am Zug macht Lok 30 kräftig Dampf.


Im Jahre 1972 gab es nicht nur für die FCL und die EdA, sondern für alle Schmalspurbahnen Spaniens eine gravierende Änderung, denn sie kamen unter das staatliche Dach der Ferrocarriles Españoles de Vía Estrecha (FEVE = spanische Schmalspurbahnen).

Für die Langreo – Bahn kam 1983 noch die Umspurung auf 1000 mm hinzu, außerdem wurden beide Bahnen elektrifiziert.


Zechenbahn – Dampf

Im letzten Kapitel dieser Nord - Süd Reise in Asturien kommen wir nun in das ca. 40 km südlich von Gijon gelegene Kohlerevier, das von Gijón aus leider nur über sehr schlechte und kurvenreiche Straßen zu erreichen war.

Bei den drei von HS besuchten Bergwerken gab es weder Kokereien noch Brikettfabriken, auch Fördertürme in unserem Sinne waren nicht vorhanden. Da die Betriebe aber in recht engen Tälern lagen, könnte es sich um Stollenbetriebe gehandelt haben; hier sind die Experten gefragt.

Die Betriebe firmierten unter dem Namen HUNOSA = Hulleras del Norte S.A., frei übersetzt "Nördliche Bergwerke AG". Mit dem Schriftzug HUNOSA waren alle Dampflokomotiven gekennzeichnet, und die waren natürlich der Hauptgrund für die Besuche, um den recht bunten Fahrzeugpark zu erkunden. Alle Schlepptenderloks waren ex RENFE Maschinen. Kommen wir nun zu den einzelnen Zechen.

Im Gegensatz zu den Besuchen bei der Hafenbahn El Musel zeigte man sich bei den Bergwerken den Fotowünschen gegenüber recht großzügig. Nach der Vorsprache in einem Büro und Klärung des Anliegens wurde ein Begleiter mitgegeben, der sich zwar beim Fotografieren nicht einmischte, der aber Fragen nach Besichtigung der Werkstatt oder weiterer Lokomotiven mit Worten wie "no possible" oder gestenreich abwehrte.


Die erste Unternehmung führte zur Zeche "Minas de Aller" in Ujo, südlich von Mieres. Hier gab es nur den Anschluss an die RENFE; der innerbetriebliche Verkehr auf 600 mm Spurweite war eingestellt, die Loks aber noch vorhanden. Es war lediglich eine ex RENFE Lok zu sehen, und zwar die 030-2441, Hartmann, Chemnitz, 1181/1881, mit dem Tender der 030-2427.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b24-HUN_030-2441.jpg

Bild 24: Hier sehen wir die 030-2441, bei der man wohl wegen der scharfen Rechtskurven im Werksgelände den rechten Pufferteller vergrößert hatte. Am 13.05.1971 trägt die Lok noch ihr normales Arbeitsgrau.

Auch hier noch einmal der Hinweis auf die Im Hintergrund gut zu erkennenden grünen Berge Asturiens, eine Folge der hier für spanische Verhältnisse relativ häufigen Niederschläge. Und wie man sieht, gab es auch bei diesem Besuch nicht eitel Sonnenschein …


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b25-HUN_030-2441.jpg

Bild 25: Am 18.06.1971 aber herrschte bestes Wetter und 030-2441 hatte sich anscheinend extra für den Fotografen "in Schale geworfen".


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b26-HUN_030-2441.jpg

Bild 26: Auch von hinten macht die 90-jährige Dame einen glänzenden Eindruck.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b27-HUN_030-2441.jpg

Bild 27: Blick auf das Triebwerk der 030-2441 mit Allan-Steuerung und Zylinder ohne vorderes Kolbenstangen-Schutzrohr.


Kommen wir noch einmal zurück zu den bereits erwähnten 600mm Schmalspurloks, die zwar damals bereits abgestellt waren, aber bemerkenswerterweise alle erhalten blieben! – eine sehr aufschlussreiche Aufstellung über die spanischen Museumslok siehe hier.

Sämtliche der nachfolgenden Aufnahmen entstanden beim Besuch der Minas de Aller am 13.05.1971.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b28-HUN-MA_3.jpg

Bild 28: Den Anfang macht Lok 3 (C-n2t, Corpet-Louvet, Fkr., 467/1887). Die Lok steht heute als Denkmal in Setúbal, Portugal, bei den Lousal Mines.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b29-HUN-MA_3.jpg

Bild 29: Das ungewöhnliche Triebwerk der Lok veranlasste HS trotz der schlechten Lichtverhältnisse zu einer Detailaufnahme. So erkennt man besser die Bauart nach dem System Brown mit senkrechtem Übertragungshebel. Dabei arbeitet die obere Treibstange auf einen mittig gelagerten Übertragungshebel, der die Bewegung auf die untere Treibstange überträgt; auf eine Führung der Kolbenstange durch einen Kreuzkopf konnte man hier verzichten, da die Kräfte wegen der nur geringen senkrechten Bewegungen der oberen Treibstange sehr klein sind. Die Funktionsweise der Steuerung ist nicht offensichtlich und müsste noch einmal genauer recherchiert werden (siehe "Der Dampfbetrieb der schweizerischen Eisenbahnen 1847 – 1966", Alfred Moser, Verlag Birkhäuser Basel, 1967).


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b30-HUN-MA_8.jpg

Bild 30: Lok 8 (C-n2t, Vulkan Iron Works, USA, 2786/1918) mit Heusinger Steuerung. Verbleib: Denkmal in Mieres (Turón).


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b31-HUN-MA_9.jpg

Bild 31: Lok 9 (C-n2t, American Locomotive Company, 58657/1918) mit Außenrahmen und Innensteuerung. Verbleib: Spielplatzlok Aller (Pozo Santiago).


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/HS/Asturien/b32-HUN-MA_11.jpg

Bild 32: Lok 11 (C-n2t, Kerr, Stuart & Co, GB, 787/1902), ebenfalls mit Außenrahmen und Innensteuerung. Verbleib: Denkmal Mieres (Antigua estación Vasco Asturiano).


Damit genug der Schrottloks, so interessant sie aus technischer Sicht auch sein mögen.
Im nächsten Teil werden dann ausschließlich Dampfer im Betrieb zu sehen sein.

Bis dahin, einen schönen Tag noch,
Ulrich und Herbert





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:14:17:45:45.
Das war ja eine heiße Sammlung an Bauarten und Steuerungen (Bild 29)! Kann man mit so etwas überhaupt fahren?
Dank und Grüße
Karabük

eieiei

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 14.07.11 09:01

was hatten die da für Schätzchen im Einsatz, Junge Junge! Das zeigt deutlich, daß Bergleute (egal, in welchem Land) sehr konservative (im eigentlichen Sinne des Wortes) Menschen sind.

Herbert, Du mutmaßt richtig. Aufgrund der in den Bildern sichtbaren hohen Hügel gehe ich mal von Stollenbetrieben aus, möglicherweise ist man dann mit Blindschächten von der Stollensohle aus in die Tiefe gegangen.

RUHRKOHLE - Sichere Energie

System Brown?

geschrieben von: 52 2006

Datum: 14.07.11 10:04

Dass ist auch System Brown, oder hab ich da eine Fehlinformation? Denn auch die Lok "Salak" der Zuckerfabrik Rejosari in Indonesien ist meines Wissens eine Lok des Systems Brown. Beiden Loks gemeinsam ist, dass die Treibstange am Kreuzkopf nicht direkt das Treibrad antreibt, sondern dass eine mechanische Übertragung von 'oben' aus der Zylinderebene nach 'unten' auf die Radebene stat findet. Hier bei der spanischen Lok ist es ein außen liegender Umlenkhebel, bei der O&K-Lok auf Java ist es ein im Lokrahmen gelegenes Zahnradgetriebe ähnlich wie bei Zahnradlokomotiven des Systems Wintherthur (z.B. BR 97.5 bzw. B25 auf Java und E10 auf Sumatra).

Ist das beides System Brown nur in verschiedenen Variationnen, oder gibts da doch noch eine namentliche Unterscheidung.

Sinn der ganzen Sache ist übrigens zum einen, ein Teil des Antriebs hochzulegen und so vom Dreck auf den Gleisen besser zu schützen, und zum anderen, so ist es bei der Rejosari-Lok, da auch nochmal ein Untersetzungsverhältnis einzubringen, um dass Drehmoment zu ungunsten der Maximalgeschwindigkeit zu erhöhen.

Hier zum Vergleich die indonesische Lok:

http://img146.imageshack.us/img146/9813/02dampf10ii8.jpg
Rejosari 10 ist O&K 8090/1916 mit dem Namen "Salak".

kondensierte Grüße, Stefan

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Harte Nuss!

geschrieben von: 03 1008

Datum: 14.07.11 11:06

Hallo Herbert, hallo Ulrich,

vielen Dank für die interessante Fortsetzung!

Die Brown-Steuerung ist tatsächlich eine harte Nuss. Insbesondere kann ich nicht erkennen, wie die Umsteuerung für Vor- und Rückwärtsfahrt erfolgen soll.

Viele Grüße, Helmut

Nee, ne?

geschrieben von: martin welzel

Datum: 14.07.11 11:32

Herbert, und Ulrich, und wieder ists ein typischer Blonk!-Beitrag ;-))

Diese Geräte, die Du abgelichtet hast, Herbert, sehen aus wie Saurier aus einer frühen Urzeit der Dampflokomotiven. Wenn man bedenkt, dass das Ganze noch 1971 zu sehen war, kann man es kaum glauben!

Ich habe versucht, das Bild der Lok mit dem Schwinghebel-Antrieb mal extrem aufzuhellen, um so vielleicht noch weitere Details erkennbar zu machen, aber auch ich verstehe die Funktionsweise der Steuerung und die Umsteuerung vorwärts-rückwärts nicht. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass man nicht doch eine vertikale Führung des Kreuzkopfes brauchte, zumal es auch vorne keine Kolbenstangenführung gab. Aber auch in einem aufgehellten Bild ist das nicht wirklich zu erkennen.

Danke euch beiden für die heutige Gemeinschaftsarbeit!

Viele Grüße,

Martin

Re: System Brown?

geschrieben von: Pängelanton

Datum: 14.07.11 12:30

Umlenkhebel gibt es auch bei den alten Zahnradloks der Schafbergbahn und der Schneebergbahn. Aber System Brown ist das wohl dort nicht.

Re: Nee, ne?

geschrieben von: 52 2006

Datum: 14.07.11 15:55

Im Prinzip müsste das eigentlich eine ganz normale Heusinger-Steuerung sein, allerdings halt mit dieser Umlenkung dazwischen. Man muss genau gucken, die eigentliche Treibstange vom Kreuzkopf zu der Kraftumlenkung nach unten ist im Dunkeln erahnbar, es gibt dann am anderen Ende der Umlenkung eine zweite Hälfte der Treibstange die auf den vordersten Radsatz (Treibrad) wirkt. Der kleine Hebel auf dieser unteren Treibstange ist nur ein Teil der Heusinger-Steuerung, und zwar der, der normalerweise auf dem Voreilhebel auf der Treibachse sitzt.

Ich muss mal gucken, ich habe irgendwo zuhause so eine Programmsammlung, wo solche Steuerungen als einfache Strichzeichen animiert werden, wo man auch alle Kräfte und Momente und so sehen kann, das war mal irgendwo im Internet frei runterladbar, mit den skurrielsten Steuerungsarten die man sich nur vorstellen kann drin, vielleicht ist da auch was passendes dabei. Daraus müsste man das dann genau erkennen können.

kondensierte Grüße, Stefan

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Re: Harte Nuss!

geschrieben von: hespertalbahn

Datum: 14.07.11 22:11

Hallo zusammen !

Die Umstellung erfolgt durch ein Drehen der, naja, sagen wir mal Schwinge, die allerdings nur schwingt wenn Füllung oder Fahrtrichtung geändert wird.
Diese 'Schwingen' sind durch eine Steuerwelle miteinander verbunden.
Die vertikale Bewegungen (des Steins in der 'Schwinge') wird von dem Auge in der Mitte der unteren Treibstange abgenommen; dort ist eine ellipsenförmige Bewegung.
Im Grunde ist diese Steuerung recht nah an der vielleicht bekannteren Joy-Steuerung.

Gruß
Dirk
Hallo Ihr beiden,

egal, ob man sich eher für die technischen, historischen oder bildlichen Darstellungen interessiert, ist das ein toller Beitrag. Er vermittelt sehr lebendig die Existenz anderer (Eisenbahn-) Kulturen.

Schöne Grüße

Klaus
Auch diese Folge begeistert mich restlos! Nicht nur die Typenvielfalt, sondern auch die - technisch gesehen - zumindest für Europa zahlreichen Raritäten sind das Salz in der Suppe!

Dafür meinen herzlichen Dank an die beiden Autoren!

Grüße aus dem Norden

Helmut

Rejosari 10 hat kein Triebwerk nach System Brown!

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 15.07.11 17:48

Hallo Stefan,

Deine Zuschrift hat uns, bzw. Herbert als Dampflok-Experten und Steuerungs-Spezialist, nicht ruhen lassen. Wir wissen zwar nicht, woher Deine Information stammt, dass die abgebildete indonesische Lok ein Brown'sches Triebwerk habe. Aber sowohl das Bild (vielen Dank dafür) und auch das O&K-Lieferverzeichnis zeigen etwas anderes. Herbert hat dazu Folgendes recherchiert:

Beim Triebwerk der Lok 10 SALAK handelt es sich um eine ganz normale Steuerung der Bauart Heusinger, wie sie nicht nur auf dem HIFO-Bild zu erkennen ist, sondern noch deutlicher auf einer Aufnahme im O&K-Lieferverzeichnis, 1892 - 1945, Fabr. Nr.8090/1916, Spurweite 700 mm, Leistung 100 PS. Außergewöhnlich ist nur der Antrieb auf eine hochliegende Zwischenwelle, von der aus das Drehmoment über Zahnräder auf die unten angeordnete Vorgelegewelle übertragen wird. Den Sinn dieser Anordnung hast Du ja in Deinem Kommentar treffend beschrieben. Zu erwähnen ist auch die an Hall'schen Kurbeln (wegen des Aussenrahmens) aufgehängte Kuppelstange, die zwischen dem zweiten und dritten Radsatz als sogenannte Schlitzkuppelstange ausgeführt ist. Die Kraftübertragung und der Höhenausgleich zur fest im Rahmen gelagerten unteren Blindwelle wird hier durch eine Gleitführung in der Kuppelstange erreicht. Dadurch kann ein zusätzliches Gelenk in der Kuppelstange entfallen.

Ähnliche Schlitzkuppelstangen hatten z.B. auch die preußischen Eloks der Baureihe E71.

Einen schönen Abend noch,
Herbert und Ulrich





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:18:19:19:49.

Nicht Schwinge..

geschrieben von: Rübenbahner

Datum: 16.07.11 22:11

.. sondern Kulisse heißt das Teil bei der Joy-Steuerung bzw. Brown-Steuerung.
Gebräuchlich waren diese recht einfachen Steuerungsbauarten jedoch nur bei Maschinen mit geringer Leistung.

Gruß Rübenbahner
Die altertümlich aussehende Lok 030-2441 ist wirklich ein besonderer Hingucker. Nicht zuletzt durch Tatsache, dass ihre Puffer alle gleich groß sind, besonders der rechte :-)

Re: Nicht Schwinge..

geschrieben von: m38902687-1

Datum: 17.07.11 19:32

Eine kleine Ergänzung zu der in dem sehr interessanten Bericht entstandenen Steuerungsdiskussion: Auf dem Bild 29 ist eine vereinfachte Klosesteuerung zu sehen. Die Kulisse wird wie bereits erwähnt zu Gegenläufigkeit der Schieberschubstange bei Fahrtrichtungswechsel oder Füllungsverstellung zwischen ca. +40° und -40° verdreht und bleibt in der jeweiligen Stellung rastiert bis zu einer Füllungsänderung oder Fahrtrichtungswechsel. Die erwähnte Brownsche Steuerung arbeitet ähnlich, besitzt aber keine teure Kulisse sondern nur ein recht einfaches Lenkergestänge. Mal einfach gesagt. Gruß Fritzle.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:07:17:19:32:33.

Re: System Brown?

geschrieben von: Rail1435

Datum: 08.10.11 17:57

Hallo Stefan,

Die Lok "Salak" schaut Aehnlichkeiten mit Antriebe einigen Zahnradlokomotiven. Wurde auf Salak ein Antrieb für Zahnstange ausgebaut oder wurde sie ab Anfang für reine Adhäsionsantrieb gebaut?

Re: System Brown?

geschrieben von: 52 2006

Datum: 11.03.12 14:54

Nein, das ist keine Zahnstangen-Lok..

kondensierte Grüße, Stefan

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