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 04 - Historisches Forum 

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Das Kraftwerk Ost-Hannover befand sic him niedersächsischen Alt-Garge an der Elbe und war ein kohlegefeuertes Dampfkraftwerk der Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW). Die Ortschaft liegt direkt am linken Elbufer zwischen Hitzacker und Bleckede eng an einem Geesthang geschmiegt. Hier entstand während des II. Weltkrieges ein Kraftwerk, das der gesicherten Stromversorgung der Großstadt Hamburg dienen sollte, ohne dabei eventuellen Bombardierungen der Hansestadt ausgesetzt zu sein. Die Inbetriebnahme des Großkraftwerkes erfolgte jedoch erst nach Kriegsende, nämlich am 15. Januar 1946.

Bevor es 1942 zu den Hochbauarbeiten kam, waren aufgrund der ungünstigen Hanglage des vorgesehenen Grundstücks umfangreiche Erdbewegungen durchzuführen. Aus diesem Grunde wurde dort ein ca. 8km langes und recht verzweigtes Feldbahnnetz in 600mm Spurweite angelegt. Dieses Netz hatte es in sich, denn nicht unbeträchtliche Steigungen waren aufgrund der Hanglage unvermeidlich.

Bild 01 Baggerarbeiten am Elbufer mit Lok 7:
http://fs5.directupload.net/images/user/151211/ei6h86dc.jpg


Um die umfangreichen Erdmassen in möglichst kurzer Zeit abtransportieren zu können, wurden daher Feldbahnlokomotiven aus den verschiedensten Teilen Deutschlands für das 600mm-Gleisnetz der Baustelle herbeigeschafft. Während die meisten Loks solche der Achsfolge B waren, kamen auch vereinzelt wahre Exoten zum Einsatz. So sind beispielsweise zwei Schlepptenderloks mit der Achsfolge 2´C 1´ , die von einer belgischen Liliputbahn stammten, dort eingesetzt worden. Die Loks erhielten auf ihrem 4-achsigen Tender einen Holzaufbau, der dem Lokführer (Einmannbetrieb) als wetterfester Führerstand diente. Von einer dieser Loks, sie trägt auf dem Windleitblech den Namen „Gaston“, ist ein Foto vorhanden. „Gaston“ verschlug es später nach Osten, die Lok wurde zu polnischer Zeit in der Zuckerfabrik Chelmica eingesetzt und befindet sich heute im Freilichtmuseum Wenecja in der Nähe von Znin (PL). Die Lok wurde 1935 von Tubice mit der Fabr.-Nr. 2179 gebaut.

Bild 02: Ein Foto der belgischen Lok Nr. 2 (Gaston):
http://fs5.directupload.net/images/user/151211/jxeb6c93.jpg


Die Wasserversorgung auf dem Feldbahnnetz war äußerst problematisch, aber die Problemlösung sehr originell. Um den Dampflokomotiven die langen Anmarschwege zur einzigen Wasserstelle (an der Elbe gelegen) zu ersparen, befuhr eine B-gekuppelte Diesellokomotive mit einem primitiven Wasserwagen das Streckennetz und versorgte an Ort und Stelle die Dampfloks während deren Standzeiten, die sich durch die Be- und Entladung der Züge ergaben. Ob die Brennstoffversorgung auf ähnliche Art und Weise erfolgte, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bild 03: Auch die Wasserversorgung wurde fotografisch dokumentiert:
http://fs5.directupload.net/images/user/151211/nbysvrkl.jpg


Als sich die Erdarbeiten für den Kraftwerksbau 1944 dem Ende näherten, wurden zahlreiche Gleisanlagen zweispurig (600mm u 1435mm) ausgerüstet, damit der Materialnachschub für die inzwischen angelaufenen Hochbauarbeiten umladefrei zugestellt werden konnte.

Bild 04: Die Lok C kreuzt einen anderen Zug:
http://fs5.directupload.net/images/user/151211/f7lhfaqj.jpg


Ein 6,7 km langer normalspuriger Gleisanschluß wurde zwischen Bleckede (Ölweiche) und Alt Garge gebaut, damit war die Anlieferung über die OHE-Strecke Lüneburg-Bleckede möglich. Die Strecke nach Alt Garge befand sich bis zu ihrer Einstellung stets im Besitz der HEW.

Bald darauf wurde das nun nicht mehr benötigte 600mm-Netz demontiert. Unter anderem wurde mit dem Material eine Kiesbahn vom Hafen in Alt Garge zu einem Kiesberg bei der Ortschaft Göddingen gebaut. Das Rollmaterial wurde jedoch an andere Großbaustellen des Deutschen Reiches weitergeleitet.

Bereits nach der Fertigstellung des Rohbaues wurden angemietete normalspurige Dampfloks eingesetzt, denn geeignete eigene Loks besaß die HEW nicht. Den Grund für das Fehlen von Loks habe ich bereits in diesem Beitrag [color=blue]1940 – Wir bestellen eine Dampflok – KDL4 (für HEW)
beschrieben, also bei Interesse bitte dort nachlesen! Zur Anmietung wurden zugkräftige Loks benötigt, denn das Gleis zum Kohlebunker wies eine Steigung von 1:48 auf.

Die Kiesbahn nach Göddingen kreuzte die HEW-Strecke bei Kilometer 4,5 und wurde von der Firma „Kieswerke Barskamp“ betrieben. Die Kreuzungsregelung war so abgefasst, das die Kiesbahn 20 Minuten vor und nach einer planmäßig zu erwartenden Vorbeifahrt eines Normalspurzuges diese Strecke nicht gekreuzt werden durfte, zumal die Loren des Kieszuges beim Kreuzen des öfteren eigene Wege einschlugen… Nach der Querung der Normalspurstrecke waren die Schmalspurgleise per Gleissperre zu verschließen. Eine Kreuzung der normalspurigen Strecke bei widrigen Sichtverhältnissen wie Nebel oder Dunkelheit war gänzlich untersagt. In den fünfziger Jahren löste der LKW-Transport die Kiesbahn ab.

Anfangs (ab ca. Sept. 1944) besaß das Kraftwerk lediglich eine B-gekuppelte Dampfspeicherlok (O&K 4959, 1911), die übrigens – Ironie der Geschichte - alle anderen in diesem Kraftwerk eingesetzten Lokomotiven überleben sollte. Natürlich war die Lok damals noch nicht einsatzfähig, da dort noch kein Dampf erzeugt werden konnte, das änderte sich erst mit der Inbetriebnahme des Kraftwerkes im Januar 1946. Die Lok sollte übrigens nach Planungen der HEW 1948 in eine kohlegefeuerte Lok umgebaut werden. Die Pläne kamen jedoch nicht zur Ausführung, da die Industrie die dafür erforderlichen Umbauarbeiten ablehnte. Schließlich wurde bei Henschel 1948 eine Lok des Typs D600 bestellt und schon am 19. Mai 1949 an den Besteller ausgeliefert.

Bis dahin hatte man sich mit angemieteten Dampflokomotiven behelfen müssen, die Loks wurden fast ausschließlich vom Bw Lüneburg der Deutschen Reichsbahn gestellt. Gleich die erste Leihlok hatte es gewissermaßen faustdick hinter den Ohren. Es handelte sich hierbei um die 55 6132, eine Lok, die dem Fuhrpark der PKP entnommen worden war und dort mit der Baureihenbezeichnung Tp 109 versehen worden war. Diese Lok wurde der HEW nach einer am 18.11.1944 abgeschlossenen Hauptuntersuchung im RAW Stendal zur Verfügung gestellt- Im April 1945 wurde die Lok den HEW zum Kauf angeboten, die Kaufsumme war zum 11.05.1945 fällig. Da jedoch vor dem Zahlungstermin die Kapitulation (8. Mai 1945) stattfand, wurde sofort danach das gesamte Firmenvermögen der HEW von der britischen Besazungsmacht beschlagnahmt, der Zahlungsverkehr kam damit zum Erliegen. In der Praxis wurde die Lok jedoch nach wie vor in Alt Garge eingesetzt. Trotz der Kapitulation müssen die Reichsbahnbehörden jedoch weiterhin zuverlässig gearbeitet haben, denn am 27. März 1946 teilte das nunmehr im sowjetischen Sektor gelegene RZA Berlin mit, das das Verkaufsschreiben vom 11.04.1945 unwirksam sei, da die Kaufsumme nicht entrichtet wurde. Der rechtmäßige Eigentümer der 55 6132 sei nunmehr die RBD Hamburg. Damit wurde eine polnische Lok offiziell von sowjetzonalen Behörden entgegen den Gepflogenheiten als (west-) deutsche Lokomotive eingestuft. Dieser Sachverhalt wurde per 25. März 1946, also 2 Tage vor dem Schreiben aus Berlin, von der RBD Hamburg bestätigt. Die Zusammenarbeit der west- und ostzonalen Reichsbahndienststellen hat zu diesem Zeitpunkt also noch funktioniert. Übrigens lehnte die RBD Hamburg aufgrund der äußerst knappen Anzahl von betriebsfähigen Lokomotiven eine erneute Veräußerung an die HEW ab, aber sie bot die selbe Lok zur weiteren Anmietung an. Die HEW mieteten als „ihre“ 55 6132 erneut und beendeten den Vertrag am 22. März 1947.

Nach dem Ablauf der Mietzeit kamen folgende Loks ebenfalls auf Leihbasis nach Alt Garge:

01.12.1946 – 25..02.1947 89 133 OHE, Bw Winsen Süd

25.02.1947 – 18.05.1947 89 153 OHE, Bw Winsen Süd

22.03.1947 – 03.04.1947 57 3279, Bw Lüneburg, ebenso alle weiteren aufgeführten Loks

03.04.1947 – 16.04.1947 92 442

16.04.1947 – 07.05.1947 91 1602

07.05.1947 – 31.05.1947 92 442

31.05.1947 – 12.07.1947 91 1602

12.07.1947 – 19.07.1947 92 442

19.07.1947 – 22.07.1947 91 1602

22.07.1947 – 23.07.1947 92 442

23.07.1947 – 11.08.1947 91 1725

11.08.1947 – 25.09.1947 92 442

25.09.1947 – 06.11.1947 91 1478

06.11.1947 – 01.04.1948 92 442

01.04.1948 – 14.08.1948 92 556

14.08.1948 – 11.01.1949 92 442

11.01.1949 – 25.01.1949 92 718

26.01.1949 – 04.03.1949 92 442

04.03.1949 – 23.05.1949 92 718

Damit endete das Mietverhältnis, da nun genügend HEW-eigene Loks zur Verfügung standen. Die weitere Entwicklung des Lokbestandes in Alt Garge habe ich bereits in diesem Beitrag
Lokomotiven u Waggons des HEW-Kraftwerkes „Ost-Hannover“ beschrieben.

Die eingestellten Fotos stammen von meinem verstorbenen Onkel, der dort seinerzeit fotografieren konnte. Soweit mein Bericht zu einer Werksbahn im Nord-östlichen Niedersachsen!

Grüsse aus dem Norden

Helmut


Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr durch Anklicken des Bildes hier:
http://s14.directupload.net/images/user/140226/jikgddpg.jpg
Inhaltsverzeichnisse von weiteren Eisenbahnfreunden
bitte hier anklicken!



6-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:04:06:14:22:27.
Hallo Helmut,

Danke für die Fortsetzung. Jetzt weiß ich auch, wo 92 442 die Jahre nach dem Krieg verbracht hat. Diese Lok gibt es heute noch, somit relativiert sich Deine Aussage zur Dampfspeicherlok. Hinter 92 442 versteckt sich die ehemalige Lok 11 (AEG 4230) der Kreis Oldenburger Eisenbahn, welche 1949 an die Hohenzollerische Landesbahn verkauft wurde, wo sie die Nummer 16 erhielt. 1972 gelangte sie an die GES Stuttgart, wo sie bis heute erhalten ist. Derzeit ist sie mit Fristablauf abgestellt.

Gruß Werner


Unglaubliche Bilder ...

geschrieben von: Ingo Hütter

Datum: 04.03.11 23:31

... die in diesem Beitrag gezeigt wurden - wirklich super!
Jetzt weiß ich, wen ich in Sachen Bebilderung hätte fragen müssen, denn in Sachen HEW war die Bildersuche für mein OHE-Buch doch recht schwierig gewesen - und von solch tollen Aufnahmen hätte ich nicht mal zu träumen gewagt.

Gruß

Ingo

Gaston und Jules

geschrieben von: willem

Datum: 04.03.11 23:34

Danke für den Super-Beitrag.
Der Bruder von "Gaston" hieß übrigens "Jules".
(etwas runterscrollen)

[www.razyboard.com]

gruß
willem

http://www.smilies.4-user.de/include/Berufe/smilie_be_051.gif




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:04:23:38:02.
Hallo Helmut,

Sehr interessanter Bericht, vielen Dank!

"Die belgische Lok" habe ich zufälligerweise bei meinem Urlaub in Polen im Oktober 1992 erwischt:

Wenecja-4 OKT 1992 NM.jpg
Wenecja [PL] Oktober 1992 (nm).


Die Lokdaten: [www.holdys.pl] .

Beste Grüsse aus Dragør
Niels
Hallo,

bei der "Gaston" handelt es sich um eine Lok aus einer Serie von sechs Loks, welche für die Exposition universelles in Brüssel (1935) und Liège (Lüttich, 1939) gebaut wurden. Hersteller sind nach Angaben der En Ligne aber die Ateliers Métallurgiques de Nivelles. Die Fabriknummern sind 2177 bis 2183.

Ein der Loks wurde 2003 in Boom in einer alten Halle gefunden und durch das Stoomcentrum Maldegem erworben.

Gruss
Alex
Unglaublich!
Wenn man denkt man hätte schon alles gesehen, dann kommt was von Helmut.

Vielen Dank!

Gruß

Stefan



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:02:21:09:54:08.
Hallo Helmut,

ganz herzlichen Dank für diese hochinteressanten Bilder!

Wenn man den Angaben am Ende dieses Threads

[www.passion-metrique.net]

glauben darf, gab es den Namen "Gaston" bei den sechs Tubize-Pacifics ursprünglich nicht.

Viele Grüße, Helmut
... und hier noch ein Link zu "Gaston and Friends":
[www.moyersoen.be]

Herzliche Grüße aus der Bundesstadt Bonn

Wolfgang
Moin Helmut,
Deine Bilder kannte ich ja schon, aber hier mit Text und im Zusammenhang ist daraus ein geniales Werk geworden.

Die Geschichte der Leihlok 92 442 hat ja Werner schon kurz angesprochen. Bisher hatte ich die Zeilen in der GES-Broschüre von 1977* nicht beachtet, die die Stationierung mit "Lüneburg HEW" angeben.

Damit alle hier eine Vorstellung von der Lok bekommen, habe ich sie am 14.5.1977 in Weissach fotografiert:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/3964663930353732.jpg


Die "KWStE"-Beschriftung war natürlich völliger Unsinn und wurde zum Glück später auch wieder entfernt.

Viele Grüße
Stefan

*) Stein, Karl: Lok 16, GES Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen e.V., Heft 2, Heilbronn 1977

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Moin Helmut,

da kann man nur sagen, daß Dein Onkel sehr vorausschauend gehandelt hat, als er diese Aufnahmen einer doch sehr unbekannten Bahn gemacht hat. Am besten gefällt mir das Foto der wetterfest verkleideteten Liliputlok! Es ist auch faszinierend, daß es noch zwei von Dir aufgeführten Dampfloks noch heute gibt, eben die besagte Liliputlok und die 92 442 als HzL Nr. 16.

Auch hast Du Dir sehr viel Mühe mit der Geschichte der Bahn und der Aufstellung der bei ihr eingesetzten Dampfloks gemacht.

Vielen Dank für das Einstellen dieses Beitrages über die HEW Werkbahn in Alt-Garge!

Gruß
Detlef

Blonk!!

geschrieben von: martin welzel

Datum: 05.03.11 19:07

Mannomann, Helmut, das reißt mich wieder vom Hocker! Die belgische Liliputlok mit dem "Kabinentender" ist eine Wucht!

Es lohnt sich also, mal in "alten Familienalben" zu stöbern...

Klase Beitrag, Helmut!
Vielen Dank dafür und viele Grüße in die "nördlichste Weltstadt Deutschlands" (hoffentlich fühlt sich jetzt niemand auf die Füße getreten)
;-))

Martin
Hallo Helmut,

das ist aber wieder einmal ein unglaublich interessanter Beitrag, speziell für mich als Feldbahnbetreiber!

Vielen Dank und viele Grüße
Thomas

Hinweis auf ein Foto der 55 6132

geschrieben von: 03 1008

Datum: 06.03.11 07:49

Hallo,

bei der 55 6132 handelt es sich um die ehemalige Tp 109-2 der PKP, die ursprünglich von Kolomna an die Warschau-Wiener-Bahn geliefert worden war; laut Hütter: PKP, S. 279 war es vermutlich die ehemalige WWB 480 (Kessel Kolomna 4045/1910). In Russland trugen die Loks die Reihenbezeichnung Tsch K WP, wobei: K=Kolomna, W=Warschau-Wiener-Bahn, P=Heißdampf. Bei den PKP wurden die als Normalspurloks gelieferten D-Kuppler, die zwischenzeitlich von den Russen auf 5' umgespurt worden waren, auf Normalspur zurückgebaut. Ein Foto (Autor: E. Konrad) der 55 6132 beim Verschub in Kattowitz im Jahr 1940 gab es in der "Eisenbahn" 3/1965, S. 48. Ein Foto der Schwesterlok # 479 findet sich in Rakow: Russische und Sowjetische Dampflokomotiven, S. 81. (Laut Rakow soll es sich ursprünglich [?] um h2v-Loks gehandelt haben.)

Viele Grüße, Helmut

Mitblonk

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 06.03.11 11:07

Ein Werksbahnbeitrag vom Allerfeinsten, den ich mit größtem Interesse gelesen habe.

Wenn ich doch von allen Schchtanlagen solch detaillierte Leihloklisten hätte *neidischblick*

Grüße in den Norden
J.

RUHRKOHLE - Sichere Energie

das war einmal :(

Re: Mitblonk

geschrieben von: Olaf Ott

Datum: 06.03.11 19:23

Hallo Helmut!

Besten Dank für das Schließen dieser Bildungslücke! Aus deinem Fundus kommen die tollsten Sachen.
Eine "Parkbahnlok" so zweckentfremdet im Einsatz. Jeder Modellbahner würde gesteinigt.

Viel Grüße in den Norden!

Olaf Ott

Re: Mitblonk

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 06.03.11 19:46

Olaf Ott schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Helmut!
>
> Besten Dank für das Schließen dieser
> Bildungslücke! Aus deinem Fundus kommen die
> tollsten Sachen.
> Eine "Parkbahnlok" so zweckentfremdet im Einsatz.
> Jeder Modellbahner würde gesteinigt.
>
> Viel Grüße in den Norden!
>
> Olaf Ott

Gesteinigt nicht gleich aber TFP ist schon drin. TFP steht für Teeren, Federn und Parade[/b]

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:06:19:50:07.

Re: Hinweis auf ein Foto der 55 6132

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 11.03.11 11:06

Moin lieber Namensvetter!

Urlaubsbedingt - ich bin gerade dabei, die inzwischen erschienenen HiFo-Beiträge zu beäugen - komme ich erst heute dazu, mich für Deine hilfreichen Ergänzungen zur Herkunft der 55 6132 zu bedanken!

Beste Grüße

Helmut

der Tip war gut, ...

geschrieben von: ludger K

Datum: 15.03.11 23:06

Hallo Helmut!

Den Beitrag hatte ich im Thum-Streß bisher glatt übersehen, ... und dabei Einiges verpaßt! Eine wunderbare Ergänzung zu unserem OHE-Buch, demnächst werde ich mich weiter drin vertiefen. Die Motorlok scheint eine Deutz OME 117 zu sein.

Viele Grüße
Ludger


wohlgemerkt, ...

geschrieben von: ludger K

Datum: 15.03.11 23:08

Helmut war der eigentliche Urheber des Alt-Garge-Kapitels des OHE-Buches von 1997, Lothar Kasper hat es allerdings verschwiegen.


Seiten: 1 2 All Angemeldet: -