Ja ja die Polen.
Unglaublich wie interessiert die Polen an der Geschichte vor 1945 sind.
Ich hab im Sommer einige Spurensucher kennengelernt. (War wohl sehr auffällig mit einem alten VW Bus dort im Gelände rum zu fahren)
Viele Polen sind davon überzeugt, dass der Kanal beim Führerhauptquartier den U-Booten den Weg ins schwarze Meer bringen sollte.
Wo Beton verbaut wurde, gibt es auch eine Eintrittsbude und 2 Imbissstuben.
Genauso verhält es sich mit dieser Bahnlinie.
Sam und Sonn ist die Hölle an den den Viadukten los.
Da muss man sogar richtig Eintritt für bezahlen und der Parkplatz bietet Platz für 200 Autos. Im Reiseführer wird die Strecke als wichtige Hauptschlagader in Ostpreußen beschrieben.
Also strömt der Pole dort hin und staunt. Die wenigsten dürften Wissen, dass der Bau vor 1933 stattfand.
Was ich bis HEUTE nicht verstehe bei dieser Strecke, ist der teilweise vorbereitete Ausbau auf 2 Gleise.
OK in den 20 Jahren war das zum Teil auch so üblich. Selbst Simmern - Gemünden hat solche Abschnitte.
Aber gleich zwei Viadukte hinzustellen in dieser Ostpreußischen Waldlandschaft, ist schon STARK.
- ich hab zwei Vermutungen.
Das eine Viadukt zeigt sich wirklich schlecht im Zustand. War das vielleicht ein Fehlbau. Es wurde ja bereits 1916 glaub ich gebaut. (Schlechter Beton)
Da lag wohl auch nie eine Gleis drauf, laut Reiseführer.
Oder sollte das tatsächlich eine Hauptschlagader in Richtung Osten werden.
Die Überführungen, Brücken, Dämme und Einschnitte sind schon gewaltig für 5 Zugpaare pro Tag in einer Gott verlassenen Landschaft.
Die Spuren der Kreuzungsbahnhöfe sind ebenfalls gewaltig. 600-800 Meter lange Ü-Gleise dürften dort gelegen haben.
Naja , irgendwann wird auch dieses Rätsel gelöst werden.
Gruss
Schleuse bei Rastenburg. Zu 70% fertiggestellt
Brücken bei Staatshausen
Blick in Richtung Osten (über den Bf hinweg) vom Goldaper Wasserturm
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:05:18:49:32.