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 04 - Historische Bahn 

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Hallo liebe Hiforisti,

beim Stöbern im Bildarchiv der Eisenbahnstiftung erfreute ich mich zunächst über das folgende herrliche Bild:

http://www.eisenbahnstiftung.de/bg/pics/2769.jpg
Bildunterschrift: Ein dampfbespannter S-Bahnzug mit einer pr. T 12 in Richtung Potsdamer Ringbahnhof und ein Hochbahnzug begegnen sich in der Nähe des Potsdamer Güterbahnhofs (zum gleichnamigen Fernbahnhof gehörig). Ganz rechts ist die Abstellgruppe des Potsdamer Bahnhofs zu erkennen, wo ein langer Schnellzug abgestellt ist. (1932) Foto: RVM

Beim genaueren Hinschauen kam ich ins Grübeln. Aber der Reihe nach.
*Der Hochbahnzug Typ A1 (mit roter Schlussscheibe) fährt vom Tunnelbahnhof Potsdamer Platz (im Rücken des Photographen) über die Rampe zum Hochbahnhof Gleisdreieck. Das passt.
*Die T12 fährt zum Potsdamer Bahnhof; es ist das östliche Gleispaar zum Potsdamer Ring- und Vorortbahnhof, also handelt es sich hierbei um die Vorortgleise der Anhalter und Dresdener Bahn (Zug von Lichterfelde-Ost oder Zossen). Die Gleise hatten bereits ab 1903 Stromschienen für den 550V-Versuchsbetrieb auf der Strecke bis Lichterfelde-Ost, im Juli 1929 endete der Versuchsbetrieb. Ohne Pause wurde der Regelbetrieb mit 750V zum 2. Juli 1929 bis Lichterfelde-Ost fortgesetzt. Die Dresdener Bahn erhielt erst 1939 Stromschienen, somit könnte es ein Vorortzug von Zossen sein. Aber haben die Gleise hier Stromschienen in Seitenlage oder nur Stromschienenhalter (Bauzustand)?
*Das folgende Gleispaar gehört zur Südringspitzkehre, hier gibt es Stromschienen in Mittellage für die S-Bahn. Die Elektrifizierung erfolgte zum 18. April 1929.

Nun stellt sich die Frage: Ist da ein Zug aus Zossen zu sehen und passt das mit dem Aufnahmejahr 1932?

Ich bin auf die Diskussion gespannt.

Viele Grüße aus Berlin, Dieter

Nächste große Modellbahnausstellung 2018 der TRIX EXPRESS Freunde Berlin:
- Samstag 27.10. und Sonntag 28.10.2018: Internationale Historische Modellbahnausstellung Berlin 2018
(Aufbau- und Ausstellertage am Donnerstag 25.10. und Freitag 26.10.2018)
- Weitere Informationen und Stammtischtermine unter [www.trixstadt.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:02:22:36:06.
Die Diskussion zu diesem Bild gab es hier glaube ich schon Mal. Jedenfalls siehst du an der Vorortbahn richtigen Stromschienen, vielleicht in der nur in Berlin vorkommenden Sonderbauart für enge Brücken, Blech im ca 45° Winkel, das kann ich auf meinem Monitor nicht so genau erkennen. Die Stromabnehmer der SBahn können sich mit Hilfe von Federn nicht nur ein bisschen in der Höhe sondern auch zur Seite bewegen. Früher waren auch DKW in grösseren Gleisfeldern mit einer Sonderstromschiene ausgerüstet, die es den Stromabnehmern erlaubte bei der Befahrung des Bogens seitlich ein und auszufädeln. Der Zug wird wohl von Zossen kommen. Auf alten S-Bahn Übersichtsplänen sind die dampfgeführten Strecken besonders gekennzeichnet.

Gruß,

Ytracks



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:02:22:53:46.
Hallo,

Das Aufnahmejahr 1932 erscheint mir richtig zu sein, da beide Gleispaare der Fern- bzw. Vorortbahn bereits elektrifiziert sind. Leider ist die Auflösung des Bildes nicht gross genug, um die Bauart der Stromschienenanlage identifizieren zu können.

Re: Blick auf den Potsdamer Güterbahnhof aus dem Jahr ??? (1 Bild)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 03.03.11 17:58

Hallo,

Ein wunderschönes Bild, wenn man bedenkt, wie es da heute aussieht, welchen Stellenwert die Bahn damals hatte, einfach nur grausam heut zu Tage.
Heute müßte sich an dieser Stelle der U-Bahnhof Mendelson Barthlody Park befinden, die U-Bahn ist das einzigste, was davon heute noch existiert, da, wo die Gleise der S-Bahn und Fernbahn liegen, steht heute ein Parkhaus, ansonsten meist Ödland, etwas unterhalb der Erdoberfläche der neue Nord-Süd Tunnel der Fernbahn, etwa in Bildmitte.
Eine Zeitmaschiene müßt man haben, und dann mit der heutigen Kameratechnik, sowie ordentlichen Diafilmen bewaffnet, in diese Zeit reisen, und Filmen, bis die Speicherkarte glüht.

MfG 229 147-4
Hallo,

erstmal vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Eine Präzisierung erscheint mir aber notwendig zu sein. Von links aus gesehen gab es hier folgende Anlagen:
- Hochbahnstrecke zum "U-Bahnhof" Gleisdreieck
- Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße
- Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße
- Potsdamer Güterbahnhof mit Ladegleisen und Güterschuppen
- erst nach dem Güterschuppen die Fernbahnstrecke / Stammbahn zum Bahnhof Zehlendorf (nicht direkt sichtbar)
- Wannseebahnstrecke (ebenfalls nicht direkt sichtbar)

Der heutige U-Bahnhof Mendelson-Bartholdy-Park würde sich im Rücken des Photographen befinden.

Das heutige Parkhaus würde sich über den Trassen der Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße und der Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße befinden.

Am Horizont ist der Schöneberger Gasometer zu sehen.

Viele Grüße aus Berlin, Dieter

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Dieter Weißbach schrieb:
> Von links aus gesehen gab es hier folgende
> Anlagen:
> - Hochbahnstrecke zum "U-Bahnhof" Gleisdreieck
> - Vorortbahnstrecke zum Bahnhof Yorckstraße
> - Südringspitzkehre zum Bahnhof Kolonnenstraße
> - Potsdamer Güterbahnhof mit Ladegleisen und
> Güterschuppen
> - erst nach dem Güterschuppen die Fernbahnstrecke
> / Stammbahn zum Bahnhof Zehlendorf (nicht direkt
> sichtbar)
> - Wannseebahnstrecke (ebenfalls nicht direkt
> sichtbar)
>
> Der heutige U-Bahnhof Mendelson-Bartholdy-Park
> würde sich im Rücken des Photographen befinden.

Auf dem Bild sehe ich zwei Brücken, die von links nach rechts die gesamten Gleisanlagen überspannen. Das würde ich als die heutige U1 im Vordergrund und die heutige U2 im Hintergrund interpretieren. Wie passt das mit einem Hochbahnzug vorne links? Der fährt doch direkt im Bf. Gleisdreieck unter der jetzigen U1 durch, da ist aber an der vorderen Brücke kein Bf. zu sehen.
Global Fish schrieb:
-------------------------------------------------------
Hallo,

"Auf dem Bild sehe ich zwei Brücken, die von links nach rechts die gesamten Gleisanlagen überspannen. Das würde ich als die heutige U1 im Vordergrund und die heutige U2 im Hintergrund interpretieren. Wie passt das mit einem Hochbahnzug vorne links ? Der fährt doch direkt im Bf. Gleisdreieck unter der jetzigen U1 durch, da ist aber an der vorderen Brücke kein Bf. zu sehen."

Nein, das passt schon. Der Hochbahnzug hat gerade die im Vordergrund zu sehenden Brücken am Schöneberger Ufer überquert. Und somit würde der heutige U-Bahnhof Mendelson-Bartholdy-Park, den es ja damals noch nicht gab im Rücken bzw. unter dem Standort des Fotografen befinden.

gerdboehmer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Global Fish schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> Hallo,
>
> "Auf dem Bild sehe ich zwei Brücken, die von links
> nach rechts die gesamten Gleisanlagen überspannen.
> Das würde ich als die heutige U1 im Vordergrund
> und die heutige U2 im Hintergrund interpretieren.
> Wie passt das mit einem Hochbahnzug vorne links ?
> Der fährt doch direkt im Bf. Gleisdreieck unter
> der jetzigen U1 durch, da ist aber an der vorderen
> Brücke kein Bf. zu sehen."
>
> Nein, das passt schon. Der Hochbahnzug hat gerade
> die im Vordergrund zu sehenden Brücken am
> Schöneberger Ufer überquert. Und somit würde der
> heutige U-Bahnhof Mendelson-Bartholdy-Park, den es
> ja damals noch nicht gab im Rücken bzw. unter dem
> Standort des Fotografen befinden.

Ja, das ist klar. Ich meinte aber Gleisdreieck. So wie ich das
sehe, müsste ein Hochbahnzug vom Potsdamer ja auf die hintere
der beiden Brücken, die vordere kreuzt er aber genau am Gleisdreieck.
Und von diesem Bahnhof sehe ich auf dem Bild nichts, die Gleise scheinen
einfach unter dem heutigen U1-Gleis durchzulaufen.
Global Fish schrieb:
-------------------------------------------------------
Hallo,

"Ja, das ist klar. Ich meinte aber Gleisdreieck. So wie ich das sehe, müsste ein Hochbahnzug vom Potsdamer ja auf die hintere der beiden Brücken, die vordere kreuzt er aber genau am Gleisdreieck.
Und von diesem Bahnhof sehe ich auf dem Bild nichts, die Gleise scheinen einfach unter dem heutigen U1-Gleis durchzulaufen.


Nein, der U-Bahnhof Gleisdreieck ist auf diesem Bild nicht mehr zu sehen. Dieser U-Bahnhof befindet sich links außerhalb des Bildes. So wie auch die Trasse der U-Bahn (Hochbahn) einen Linksbogen macht, der im Bild aber zu erahnen ist. Genau genommen befindet sich ja der U-Bahnhof Gleisdreieck hinter dem Betriebswerk der Anhalter Bahn.

Ich meine schon, links am Bildrand die Halle der heutigen U1 zu erkennen.

Gruß aus BSDE
Chris

[www.flickr.com]

Die Stromschienenbauart dürfte schon die Wannsee sein, bei der Bauart Stadtbahn (bzw. Nordstrecken, wie diese Bauart richtig heißt, darüber streiten die Gelehrten) ragen die Träger über die Stromschiene hinaus und die Abdeckung ist dort unterbrochen. Brückenleitschienen kann ich ausschließen, die gibt es in erster Linie bei Brücken mit durchgehendem Schotterbett. Außerdem fallen sie wirklich auf, sie ähneln der Stromschiene in Hamburg. Dass die Stromschienen bei den mittleren Gleisen außen liegen, liegt an den Weichen. Kurz vor der Lok beginnen die Stromschienen wieder auf der Innenseite.
Die Ferngleise sollten entweder tiefer oder aber ganz rechts neben den Wannsee-Vorortgleisen liegen. In der Mitte liegen die Vorortgleise der Anhalter und Dresdener Bahn, rechts die Ringbahnspitzkehre.

Falk
falk schrieb:
-------------------------------------------------------
Hallo,

"Die Stromschienenbauart dürfte schon die Wannsee sein, bei der Bauart Stadtbahn (bzw. Nordstrecken, wie diese Bauart richtig heißt, darüber streiten die Gelehrten)"

Zuerst einmal gibt es die Bauart Nordstrecken, als auch die Bauart Stadtbahn. Diesbezüglich gibt es zwischen den Gelehrten, zu Denen ich ja aus beruflichen Gründen auch gehöre keinen Streit. Bezüglich der auf dem Bild zu sehenden Bauart der Stromschiene bin ich mir eben nicht sicher. Es ist auf Grund der zu geringen Auflösung des gezeigten Bildes nicht genau erkennbar ob der Stromschienenschutz unterbrochen ist oder nicht. Beim Stromschienenschutz aus Holz sind die Höhe der Stromschienenträger und des Stromschienenschutzes gleich.

Dann haben das Autoren durcheinandergebracht. Was vor Wannsee war, ist schließlich kaum mehr zu sehen. Anfang der Neunziger gab es auf der Kremmener Bahn (hinter Tegel) noch ein paar Exoten, die ich aber nicht für fotowürdig gehalten habe. Die überwiegende Masse war Bauart Wannsee. An der Siemensbahn, die so ziemlich im Stand von 1979 geblieben war, sah es auch so aus. Möglich, das ich im Bw Grünau 1986 noch am hintersten Rand Bauart Stadtbahn oder Nordstrecken gesehen habe. Unterschiede zwischen beiden kann ich jedenfalls nicht erkennen. Was lag an den Nou- bzw. Noa-Kehranlagen?

Falk
Hallo,

Dann darf ich Dich einmal aufklären: Richtig, bis zum Beginn der neunziger Jahre war die Stromschienenbauart "Wannsee" in Berlin vorherrschend. Die Siemensbahn war aber mit der Bauart "Stadtbahn" ausgerüstet. Ebenso die Werke in Friedrichsfelde und eben auch bis zum Umbau Grünau. Die letzten noch vorhandenen Stromschienenträger der Bauart "Stadtbahn" haben wir erst vor wenigen Tagen an einigen stillgelegten Gleisen im Bereich Hundekehle abgebaut und dem Museum des S-Bahnstromwerkes zugeführt.
Nachtrag: Im Bereich Nordbahnhof war die Bauart "Wannsee" vorhanden, außerhalb des Tunnels mit Holzschutz und im Tunnel mit speziellen Tunnelschutz.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:03:22:36:49.
Wann wurden den die Kleinloks 'erfunden'. Ich glaube gelesen zu haben, daß durch die Einführung der Kleinloks, das Lichtraumprofil im unteren Bereich geändert wurde, und dadurch die Halterung mit Isolator der Stromschiene von oben (Nordbahn, Stadtbahn) an die Seite gerutscht ist. (Wannsee). Auf der Neuköllner U-Bahn kann man auch heute noch im Bahnhof Neukölln die alte Befestigung samt Holzverkleidung bewundern. Die Stromschienebefestigung von oben sollte also auf allen Streckenabschnitten auf denen auch Regelzüge verkehren konnten/durften in den 30ern vwerschwunden sein. In der ehemaligen Abstellanlage in Charlottenburg hinten vor der ehemaligen Rotunde waren diese noch bis zum Ausbau der Bahnanlagen nach der Wende zu sehen. Die Wannseebahnhalterung ist auf Fotos von oben allgemein gut auszumachen da der seitliche abstehende Isolator ein markantes Muster erzeugt.
Das Foto ist wohl vom ehemaligen Wasserturm gemacht.

Ytracks



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:03:22:45:46.

Re: Schöneberger Gasometer

geschrieben von: ytracks

Datum: 03.03.11 22:49

zum Zeitpunkt der Aufnahme standen in Schöneberg an der bekannten Stelle mindestens 2, eventuell sogar noch 4 Gasometer. Der bekannte große, 1 etwas kleinerer und 2 alte ganz kleine (schlanke) Gasometer.

Ytracks
Hallo,

Ich weiss zwar jetzt nicht, was Du an dieser Stelle mit Kleinlok meinst, aber die Aufhängung (Befestigung) der Stromschiene erfolgt bis heute von "oben". Da wurde nur die Art der Aufhängung der Stromschiene im Laufe der Jahrzehnte verändert. Und bringe bitte an dieser Stelle nicht die U-Bahn mit der S-Bahn unter einen Hut.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:03:03:22:55:26.
Wegen der Siemensbahn muss ich mal kramen. An meine 1990 entstandenen Bilder komme ich gerade nicht ran. Die ist doch eigentlich eher spät elektrifiziert worden, aber man lernt schließlich nie aus.

Bw Ga hättest Du nicht erwähnen dürfen. Jetzt hab ich nachgeguckt. Die Gleise zwischen Schuppen und der Strecke Richtung KW hatten 1986 Bauart Wannsee. Auf dem Weg von Gab zur Kantine wohl auch, leider habe ich dort mangels lohnender Exoten keine Fotos. Aufgefallen sind mir dort vor allem die sonst kaum mehr zu findenden Schienenstromschließer Bauart Daum und Brückenstromschließer (das sind die über drei Schwellenfächer). Was mit den Gleisen war, auf denen die von der Industrie als Lager und Werkstatt genutzten und ziemlich verschossenen 275er standen, kann ich nicht sagen. Diese Wagen waren für uns nur im Weg stehende Hindernisse (und mit dem Weichenwerkzeug auf dem Kreuz ist sowas wie Stromschieneträger ziemlich Wurscht).

Falk
Hallo Gerd,
Kleinloks im Zusammenhang mit 1932 sind Kö. Und die Großprofil U-Bahn kann man sehr wohl im Zusammenahng mit der S-Bahn betrachten. Die Art der Stromschienenbefestigung war damals gleich. Und wenn du es nicht glauben magst, runter vom Sofa, raus aus der Wohnung, fahre mit der S-Bahn nach Neukölln und gehe dort ins Tiefgeschoss und sehe es dir an.
Der eigentliche Halter greift an der Stromschiene natürlich immer von oben. Der Isolator wird bei der Bauart Wannsee aber seitlich rausgeführt und die damals Viertelkreisförmige Stütze umgreift den Isolator an der Seite der Stromschien. Bei der alten Bauart wird der Isolator oberhalb der Stromschiene von der Stütze gehalten. Und um genau diese Differenz in der Höhe geht es in meiner Erinnerung bei der Änderung des Lichtraumprofile für Kleinlokomotiven.

Ytracks
falk schrieb:
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Hallo,

"Bw Grünau hättest Du nicht erwähnen dürfen ..."

Sagen wir einmal so - auch in Grünau gab es bis zum Umbau nach der Wende die Bauart "Wannsee" als die vorherrschende Bauart, aber wie in allen Nebengleisen der Betriebswerke eben vereinzelt noch die Bauart "Stadtbahn", wie eben auch in Friedrichsfelde. Die letzten komplett mit der Bauart "Stadtbahn" ausgerüsteten Gleise habe ich sowieso erst nach der Wende auf ehemals "West"-Berliner Gebiet gesehen.
Kommen wir einmal auf das Bild des ursprünglichen Themas zurück - da bin ich mir eben bezüglich der Stromschienenbauart nach wie vor nicht sicher.

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