Eckwarden am 13. Jan 1952: ein naßkalter Westwind vom Jadebusen weht dem Heizer der BUTJADINGEN am Kohlenbansen ins Gesicht. Um 8:40 Uhr fährt die BUTJADINGEN einen Personenzug als Zug 5 zurück nach Nordenham.
Die Kesselrohre der Lokomotiven der Butjadinger Bahn litten unter dem salzhaltigen Wasser aus einem Brunnen hinter dem Lokschuppen in Eckwarden. Erst in den fünfziger Jahren erhielt auch Eckwarden den Anschluß an eine zentrale Wasserleitung mit frischen "Feldhauser Sprudel".
In den Anfangsjahren der Bahn konnten die Lokomotiven in Burhave aus einem Pulsometer Wasser nachfüllen.
Die erfinderischen Eckwarder Schlosser hatten ihren Lokomotiven am Kesselspeiseventil einen Dosierbehälter für das notwendige Neutralisationsmittel angebracht. Eine Besonderheit, die es nur bei der BB gab, wie Gerhard Moll mir einmal berichtete!!
"So wär dat bi de Isenbohn in Eeckwarden".
Zeichnung der BUTJADINGEN.
PS: das Originallokschild der BUTJADINGEN gibt es noch...
Das Wasserproblem der BB wird durch die Lage des Lokschuppens deutlich.
Mit eisenbahnerlichen Grüßen: Rolf Gerdes
Was wäre die Eisenbahn ohne Signale...
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