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 04 - Historische Bahn 

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Moin,

mit der „Mittelgebirgskönigin“ BR 39 hatten wir die Pfalz-Saga eröffnet.
Die Lok der Südpfalz hingegen war etwas kürzer, hatte aber die gleiche Achsfolge: 1D1 – die Baureihe 86.

Im Laufplan findet sich eine kurze (Übergabe-)Fahrt von Zweibrücken nach Zi (?).
Ebenfalls unklar ist der Zielbahnhof der beiden Güterzüge 8041 und 8040: Hr steht für Hinterweidenthal oder für Homburg Rangierbahnhof?

Link hier >> [www.db58.de]

PS: Beide Fragen sind beantwortet und auf db58 sind sie schon korrigiert.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:08:15:13:41:34.

Zi = Zweibrücken-Ixheim…

geschrieben von: Michael P

Datum: 15.08.10 08:37

… an der Strecke nach Hornbach müsste passen.

LG, Michael.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:08:15:09:14:51.

Re: Zi = Zweibrücken-Ixheim…

geschrieben von: Detlev Hagemann

Datum: 15.08.10 09:22

Das könnte gut sein.

Google Earth: Ganz im Süden von Ixheim ist ein größerer Betrieb in der Kurve zu sehen, der über Gleisanschlüsse verfügt haben könnte.
[maps.google.de]

Hallo zusammen

Also Zweibrücken-Ixheim ist richtig. Da wurde der Anschluß des Nagelwerkes bedient. Über die Straße nach Mittelbach führten früher 2 Gleise, das Streckengleis nach Hornbach und besagter Anschluß. In den 80iger Jahren wurde beim Autobahnbau das Streckengleis Zweibrücken - Ixheim hinter die Mauer der Autobahn verlegt. In Ixheim entstanden neu ein Umsetzgleis sowie ein Ladegleis. Im Werksgelände waren die Gleise in sehr schlechtem Zustand, alles war total überwuchert. Diese Bedienfahrten endeten erst mit jenem hirnrissigen MoraC. Zuletzt wurden ausschließlich Drahtrollen transportiert.
Zu den beiden Güterzügen. Was bedeuten eigentlich die farblich abgesetzten Bereiche in den Zugläufen? Anhand der Lz Fahrzeiten glaube ich nicht, daß die Lok bis Hinterweidenthal gekommen wäre. Ich vermute eher, daß mit Hr doch Homburg gemeint ist. Die langen Fahrzeiten könnten mit der Grenze zum Saarland zu tun haben.

Viele Grüße
Michael Strauß (Zweibrücken)
Hallo,

der Plan stammt aus dem Jahr 1958. Das Saarland und seine Eisenbahnen waren ab dem 01.01.1957 wieder ein Teil der Bundeerepublik Deutschland rsp. der Deutschen Bundesbahn. Die "Grenze zum Saarland" war zum Zeitpunkt des Umlaufplanes nur noch rein verwaltungsmässig eine solche.

Dass sich die Tatsache der 1958 noch nicht erfolgten wirtschafts- und währungsmässigen Angliederung, die erst zum Mitte 1959 erfolgte, damals auf die Fahrzeiten auswirkte, glaube ich nicht.

Gruß

Andreas Be.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:08:15:10:34:05.
Hallo,

die farbigen Balken werden wie (fast) immer auf db58 in der bildlichen Segment-Legende erklärt ?!

Warum ich bis jetzt eher auf Hinterweidenthal statt Homburg/Saar gesetzt hatte: Im Zweibrücker-Laufplan von 1954 (EK-Buch) beförderten die Lok ebenfalls 3 8000er Güterzüge:

8045 nach Kaiserslautern
8043 nach Hinterweidenthal (hier Ht; t ähnlich r geschrieben), dann Übergabe nach Hinterweidenthal Ort (Ho) und zurück
8042 zurück nach Zweibrücken.


PS von Edit: die Tageskilometer sprechen eher für Homburg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:08:15:10:56:37.
Moin

Alle(!) Personenzüge (D-, E- und P-Züge) hatten 1958 wegen der Zollkontrollen noch 10 bis 20 Minuten Aufenthalt in Einöd! Es gab noch keine durchfahrenden Züge mit Personenbeförderung.

Wie weit sich das auf Güterzüge übertragen lässt?

Re: 86er-Plan vom Bw Zweibrücken (1Link, 1958 und Fragen)

geschrieben von: KPM

Datum: 15.08.10 11:59

Hallo,

Hr ist wohl falsch „abgelesen“. Richtig, denke ich, ist Hv.
Hv ist die offizielle Telegrammabkürzung zu den Laufplänen für Homburg Vbf.

Die lange Fahrtzeit könnte sich dadurch erklären, dass der Vbf in Homburg von Zweibrücken aus nach meiner Meinung nach nicht direkt angefahren werden konnte.

Grüße
KPM

die Lösung ...

geschrieben von: Detlev Hagemann

Datum: 15.08.10 12:19

Hier der Plan für mögliche Streckenfahrten in Homburg

http://www.db58.de/wp-content/uploads/2010/08/homburg.jpg



und nun kann ich rangehen und die Unterlagen und Texte berichtigen. Danke an alle!

Re: die Lösung ...

geschrieben von: Rolf Becker

Datum: 16.08.10 21:20

Die Verbindungsstrecke Beeden - Homburg Vbf war 1958 nicht mehr in Betrieb, Sie wurde am 30.11.53 stillgelegt. Die Gesamtfahrzeit des Güterzuges reicht aber wohl zur Fahrt über Homburg Hbf aus, trotz Halt in Einöd. Die Karte ist wohl älter. (Bexbach hieß in den 30er Jahren Höcherberg.)

Rolf Becker
und nicht nach Hinterweidenthal.

Ja, die Karte ist älter. Kurz nach dem Krieg.
Neben dieser Verbindungskurve gab es ja noch weitere in Homburg. Ist über deren Stilllegungszeitpunkt etwas bekannt?

Verbindungskurven in Homburg

geschrieben von: Rolf Becker

Datum: 16.08.10 23:41

ja:
Abzw. Zunderbaum (aus Ri Bexbach)- Vbf 01.10.25 bis 23.05.53 in Betrieb
Beeden - Vbf 01.10.25 bis 30.11.53
Büchenloch (aus Ri Limbach)01.10.25 bis 1948
Homburg Hbf - Vbf 01.10.25 später Umwandlung in Bahnhofsgleis
Homburg Nord (aus Ri Glan Münchweiler) Homburg Hbf (Gütergleise) vmtl auch 1948 stillgelegt

Gruss


Rolf Becker