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Serie: E69 und Murnau - Oberammergau im Juni

geschrieben von: Bernd Mühlstraßer

Datum: 11.06.10 09:54


E69 und Murnau – Oberammergau im Juni



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Die Jubiläums-Passionsspiele im Sommer 1934 bescherten der Ammergauer Bahn eine „neue“ Lok. Aus Teilen der 1930 abgestellten LAG 4 entstand LAG 4/II, die spätere 169 004. Im Juni 1934 machte sie ihre ersten Fahrten auf ihrer Strecke, LAG 28 hilft dabei. Foto: Sammlung Mühlstraßer

Im Mai –Beitrag hatte ich ja schon angekündigt, dass wir im Juni zur größten Blamage der E69-Geschichte kommen werden. Um die armen Kleinen nicht in allzu schlechtem Lichte dastehen zu lassen, habe ich mal ganz, ganz tief in meinem Archiv gekramt, um diese Bericht erst mal mit „Highlights“ aus dem Juni zu beginnen…

So verzeichneten die E69 im Kriegsmonat Juni 43 bei den Loks 2 – 4 (von E69 01 und 05 liegen keine Zahlen vor) einen Einsatz von 89 Betriebstagen von 90 möglichen. Ein „kalt-Tag“ für E69 04, ansonsten Vollbeschäftigung. Auch im Juni 47 herrschte ungewöhnliche Leistungsdichte: E69 02 und 03 waren täglich im Dienst, E69 04 pausierte einen, die 05 zwei Tage! Getoppt wurde dies fast noch im Juni 51: E69 02 bis 04 waren non-stop im Dienst, E69 05 an 26 Tagen.

Bemerkenswert ist, was im Juni 1954 im Ammertal abläuft. E69 05 kann schon fast ein Jahr nicht mehr auf ihrer Heimatstrecke fahren, weil Sie bereits für den Einsatz unter bundesbahn-üblicher Spannung (Oberammergau wurde noch mit 5.5 kV betrieben) umgerüstet war. Hin und wieder kann sie sichim Murnauer Hauptbahn-Rangierdienst nützlich machten. Dagegen rackern sich ein paar Hundert Meter nebenan im Localbahn-Ensemble E69 01 bis 04 ihre vermeintlich letzten Tage ab. Bis 27. Juni setzt als einzige E69 02 einen Tag aus, erreicht aber mit rekordverdächtigen 7358 Laufkilometern einen sensationellen Kilometer-Wert. E69 03 und 04 sind an allen 27 Tagen unterwegs. Am Abend des 27. Juni rollt dann eine nach der anderen auf das Freigleis vor dem Lokschuppen, bügelt ab – Schicht im Schacht. Aus, alle Loks auf z, vorgesehen zur Ausmusterung.
Am nächsten Tag „betritt“ E69 05 erstmals wieder das Gelände und bringt einen „wilden Esel“ mit: Die Außerfern-Lok E62 01 hatte die Wochen zuvor für alle überraschend eine Untersuchung erhalten und war nun aus dem Heimat-Bw Garmisch nach Murnau gekommen. In der Nacht wird erstmals der „normale“ Bundesbahn-Strom in die Oberleitung der Oberammergauer Bahn eingespeist und am 28.6.54 übernehmen E69 05 und E62 01 die Zugleistungen, unsere vier kleinen E69 01 bis 04 dürfen die am Haltepunkt Murnau Ort vorbeifahrenden Züge nur beobachten und warten auf ihr Ende. Dass am Ende alles anders kommt und das sich E62 01 gründlich blamiert, wollen wir hier nicht erzählen. Es soll da gute Literatur dazu geben *ggggg


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Im Juni 1953 gelangte E62 01 in den Planverkehr nach Oberammergau. Hier steht die Lok (Baujahr 1913) im Endbahnhof. Doch der „wilde Esel“ machte deutlich, das sich eine E69 nicht einfach so ersetzten lässt. Anfahrten mit dem „sprunghaften“ Schaltwerk in der Steigung wurden zum Husarenritt…. So dauerte es nur einige Wochen, bis die frisch untersuchte Lok als ungeeignet abgestempelt wurde. Die Oberammergauer Bahn war ihr Todesstoß – die Lok wurde ausgemustert! Jetzt mussten Triebwagen der Reihe ET85 und E69 05 den Betrieb aufrechterhalten. Foto Dr. Schlosser, entnommen aus dem Buch „Die Baureihe E69“

Dass sich die Befürchtungen für die E69 damals nicht bestätigten, sieht man auch beim Blick in den Juni 1962. Die mittlerweile in Heidelberg stationierten E69 02 und 03 sind, wenn nicht gerade unfallgeschädigt, bis zu 366 Tage (!) im Jahr im Einsatz. So auch eben im Juni 62, als beide Maschinen mit 30 Einsatztagen nicht einen Tag ausruhen können. Ausgeruht haben sich dagegen bis zu diesem Monat in den letzten Jahren teilweise die in Murnau verbliebenen E69 04 und 05. Doch in jenem Jahr entschied man sich, die auf der Oberammergauer Strecke eingesetzten E41 abzuziehen und den Gesamtverkehr wieder in die Hand der E69 zu legen. Da man aber noch nicht an eine Rückkehr der Heidelberger Loks dachte, musste nun 2 Loks die zwei Plantage bestreiten. Somit war E69 04 ebenfalls an allen 30 Tagen, E69 05 an 28 Tagen im Dienst, zusammen leisteten sie fast 12.000 Kilometer!


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Kurz bevor sie zwei Jahre "Dauerdienst" zu leisten hatten, ruhten sich E69 04 und 05 im Bw Murnau noch aus. Foto: Sammlung Mühlstraßer


So – jetzt haben wir Ruhmesleistungen der letzten 40 Jahre erwähnt, Zeit in den Zeitraum der Serie einzusteigen, Zeit ins Jahr 1975 zu reisen! Juni 1975, der schon damit begann, das erstmals am Sonntag, und jener Tag war der 01.06.75, keine Züge mehr im Ammertal fuhren. Als absolut deprimierende Friedhofsstimmung empfand ich diesen Tag, an dem plötzlich vor meinem Fenster nichts mehr vorbeifuhr. Kein Geräusch, kein Rangieren, nichts….. Zu allem Übel: An diesem Tag fiel auch noch Schnee und machte die Novemberstimmung perfekt. Das Wort „Friedhof“ passte eh – der Lokfriedhof in Freimann war gerade gut besucht von 169ern. Die Zweier laborierte ja schon fast das Ganze Jahr an ihrem Tatzlagern herum, und wie wir aus dem letzten Monatsbericht noch wissen, waren im Laufe des Mai schon 169 004 mit Rahmenriss und 169 003 mit Motorschaden ausgefallen und erreichte am 2.6. das AW. Also war es 169 005, die als einzige noch im Dienst stand. Doch so alleine fühlte sie sich auch nicht ganz wohl. So dachte sich die Dicke, „wie wär´s denn mit einem kleinen Motorüberschlag, dann besuch ich doch mal meine Schwestern im AW“. Gedacht, gefunkt – am 6.6. war´s nun auch noch mit der 005 vorbei. Komplettausfall der gesamten Baureihe 169 – so was hat es zuvor noch nicht gegeben! Oberammergau fest in der Hand von zwei Garmischer 144. Welch ein Glück, das sich wenigstens 169 002 nach langem Ausfall am 12. Juni zurück gemeldete und in den Plan einstieg. Nächster Kandidat schließlich 169 004, die per U0 MF 13.06.75 Freimann als Lz verließ und noch am gleichen Abend die zweite 144 von der Strecke verwies. Überstanden, die Strecke war zurückerobert. Für einen Motorschaden sehr flott kam 169 003 mit abgeschlossener U0 am 26.6. auch wieder in Dienst, ließ sich in diesem Monat aber nicht mehr auf der Strecke blicken. Das dies auch für 169 005 galt, lag vor allem daran, das man an ihr gleich mit der bald fälligen U2 begann, sie also für längere Zeit im AW Freimann blieb.

Einsatzübersicht Juni 75

169 002 13 Einsatztage 2000 Laufkilometer
169 003 2 Einsatztage 200 Laufkilometer
169 004 14 Einsatztage 2675 Laufkilometer
169 005 5 Einsatztage 950 Laufkilometer


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Auch wenn diese Aufnahme aus dem Jahr 1977 die da schon z-gestellte 169 004 auf dem Lokfriedhof zeigt, auch im Juni 75 verbrachte die Lok dort einige Tage. Auf unserem Foto sehen wir noch Leidensgenossen in Form von 191 099, 163 004 sowie 118 018.

Erfreulicher schon die Einsatzlage im nächsten Jahr. Zwar befand sich 169 004 nach ihrem im letzten Monat besprochenen Ausfall noch im Bw Garmisch, ansonsten aber verlief der Juni 1976 absolut störungsfrei, allerdings auch recht ereignislos. 169 004 verlässt ihr ungeliebtes Heimat-Bw Garmisch am 16.6. repariert wieder, steigt am 19. Juni für 169 002 in den Plan ein, die zur Frist muss. Und so teilen sich die Vier die Monatsleistungen ganz brav auf. Ist ja auch mal schön, wenn alles „ganz normal“ läuft.


Einsatzübersicht Juni 1976

169 002 19 Einsatztage 2800 Laufkilometer
169 003 24 Einsatztage 3900 Laufkilometer
169 004 11 Einsatztage 1800 Laufkilometer
169 005 9 Einsatztage 975 Laufkilometer


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Immer wieder für nette Motive gut ist der Abschnitt zwischen Seeleiten-Berggeist und Grafenaschau. Hier schnurrt 169 003 im Juni 76 mit dem N6615 Richtung Oberammergau. Die bis zur Neulackierung im März 1980 verwendeten kleinen Richtungsnummern haben mir an der Lok immer besonders gefallen. Wie seht ihr das (im Vergleich zu den Aufnahmen unten im Jahr 81) ?

Auch im Juni 77 bin ich versucht, ganz ketzerisch von 169-Langeweile zu sprechen. Langweilig, weil wir ja leider nur noch von drei Loks zu berichten haben, 169 004 ist mittlerweile ja z-gestellt in Freimann. „Langweilig“, weil die anderen drei zuverlässig ihre Runden im Ammertal drehen, noch langweiliger weil es fast ausschließlich 169 002 und 003 sind, die Dicke darf nur als Fristvertretung und am 2.6. für die Übergabe ran. „Spannend“ ist da nur der 11. Juni, las 141 050 einen Sonderzug nach Frankfurt zurück bringt, während gleichzeitig 141 008 und 144 060 mit einem weiteren Sonderzug nach Oberammergau gekommen sind. Am 13. Juni darf 144 006 die Übergabe fahren und richtig giftig wird es, als am 25.06 212 135 mit dem Unkrautbekämpfungszug über die Strecke geht.

Einsatztabelle Juni 1977

169 002 22 Einsatztage 4225 Laufkilometer
169 003 23 Einsatztage 4250 Laufkilometer
169 005 8 Einsatztage 1050 Laufkilometer


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An der Zuglänge der Rückleistung 67664 hat´s wohl nicht gelegen, das 144 006 am 13.6.77 den Güterzug im Ammertal bespannte. Hier rattert die Fuhre gerade um die fast 90°-Kurve am „Burabichl“ vor Unterammergau.

Juni 1978

Mit dem „frischen“ Sommerfahrplan 78 kam es ja, wie schon im Vormonat erwähnt, zum Verlust eines der beiden Plantage, auf der Strecke gleichbedeutend mit der Hälfte der Zugleistungen, an die Baureihe 141. Übrigens bespannten die 141 die Züge ganz konventionell immer mit Zuglok vorne, also mit Umsetzen am Endbahnhof, nicht im Wendezugbetrieb! Der verbliebene Plantag wurde zunächst von 169 002 gefahren und schon am 3. Juni gab´s für mich Grund zur Freude. Der letzte Samstagszug, eigentlich eine 141-Leistung, wurde von 169 003 übernommen, die auch am nächsten Fahrtag noch drei Züge zusätzlich fahren durfte. Ungewöhnliches dann am Nachmittag. Mit einer Minute Verspätung rollt 169 002 mit ihrem 6617 um 15.37 in den Oberammergauer Bahnhof, rangiert ihren Zug aber nicht mehr. Gegen 17 Uhr erreicht plötzlich 169 003 als Lz den Endbahnhof und setzt sich vor den unrangierten Zug, 20 Minuten später zieht sie planmäßig den 6620 mit abgebügelt am Schluss laufenden Zweier aus dem Bahnhof. Bedauerlicher Hintergrund ein extrem seltener Motorschaden an 169 002, der die Lok nun auch einige Wochen zur Zwangspause zwingen wird. 169 003 vertritt sie den restlichen Monat im Plan. 169 005 darf sie am 21./22. Juni wegen der Fristarbeiten vertreten, war aber schon zwischen 15 und 19. Juni als zweite E69 in Vertretung der 141 268 (in zwei Wochen 963-Einsatzes 2 x defekt) und am 24. Juni anstatt der 141 013 als zweite E69 auf der Strecke.



Einsatztabelle Juni 78

169 002 5 Einsatztage 800 Laufkilometer
169 003 26 Einsatztage 4600 Laufkilometer
169 005 11 Einsatztage 1300 Laufkilometer


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Na also, sind ja trotz der Plankürzungen zwei E69 auf der Strecke…. Kein so guter Witz, muss 169 003 schließlich die am Zugschluss mit Motorschaden mitlaufende Schwester 169 002 aus Oberammergau abschleppen. Vorne ist übrigens trotz Schlussscheibe die Dreier, die Scheibe hängt noch von der Lz-Fahrt nach Oberammergau.

Juni 79

Irgendwie waren die E69 ein bisschen „Serientäter“. Vieles wiederholte sich. So war eigentlich klar, das das roten Maschinen sich im Sommer nie einen Motorschaden holen würden, nein, wenn, dann im Januar oder Februar. Plankürzungen wurden in der Regel mit überdurchschnittlichen Leistungen in den Wochen vor der Kürzung und „Streik“ nach Planwechsel beantwortet. 169 002, die eigentlich die zuverlässigste von allen war, ärgerte sich über die Plankürzungen im Sommer 78 schon, scheinbar noch viel mehr über den desaströsen Sommerplan 79 (Winter 77/78 Planleistung 400 km – Sommer 79 Planleistung (Mo-Do) nur noch 100 km) und nahm sich am 13. Juni, gerade 1 Jahr und 10 Tage nach ihrem in 1978 erlittenen Motorschaden, erneut einen Motordefekt. Vor der Übergabeleistung am Vormittag fiel ein Motor aus. Die Lok, die gerade erst am Vortag die bisherige Planlok 169 003 abgelöst hatte, musste sich für das Nachmittagszugpaar 6615/16 wieder von der Dreier vertreten lassen, die in der Folgewoche dann auch gleich wieder alle 169-Züge bespannte. Die defekte Zweier verlieb zunächst im Bw Murnau. Ihr Ausfall beendete das kurze Intermezzo der 169 005 schnell wieder. Diese war, nachdem drei Loks für vier Zugleistungen am Tag (Mo – Do wurden nur die Übergabe und das Nachmittagszugpaar von 169 bespannt, nur Freitag und Samstag verblieb die 169 ganztägig im Umlauf) doch etwas überdimensioniert erschienen, ja seit Monatsanfang in Garmisch-Partenkirchen als Rangierlok tätig. Nachdem die „Garmischer“ aber mit den „Murnauern“ nie soviel anfangen konnten, war mal vielleicht nicht ganz unglücklich, die Lok am 15. Juni wieder in die Heimat zurückzuschicken. Als 169 003 am 22. Juni zur Frist nach Garmisch fuhr, nahm sie gleich die defekte 169 002 mit. 169 005 übernahm für den Rest des Monats die Leistungen ins Ammertal.

Einsatztabelle Juni 79

169 002 2 Einsatztage 300 Laufkilometer
169 003 18 Einsatztage 2000 Laufkilometer
169 005 19 Einsatztage 1175 Laufkilometer


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Auch ein Juni-Thema: Der schwärzeste Tag in der Geschichte der Lokbaureihe. Am 2.6.1921 wurden LAG 1 und LAG 2 beim Zusammenprall ihrer Züge bei Grafenaschau stark beschädigt. Nicht nur die Loks, auch der Wagenpark glich dabei einem chaotischen Trümmerhaufen. Foto: Sammlung Buchwieser/Mühlstraße

Juni 1980

Wir sprachen schon von „Serie“. Was die Sommerfahrpläne 78, 79, 80 betrifft, kann man auch hier von einer Serie reden: Von 400 auf 200, von 200 auf 100 und im Sommer 1980 auf 50 Kilometer Tagesleistung!!! Nur, war dies in den beiden Vorjahren ein „unerfreulicher Akt“ der Umlaufplaner, im Sommer 1980 hat dies andere Gründe und fühlte sich eher positiv an. Positiv deshalb, war es mehr als gedacht war...... Wieso. Nun was hatte bis 1980 auf deutschen Gleisen nicht seinen Hut nehmen müssen. Es fuhr keine 116, keine 117, keine 163 mehr, die Herrlichkeit der Baureihe 160 war bis auf Heidelberg ebenfalls Vergangenheit. Selbst die vergleichsweise „modernen“ E19, und die ersten Neubau-Loks der E10-Vorserie, alle diese waren im Sommer 1980 schon von den Schienen verschwunden. Wieso sollten die Uralt-Loks im Ammertal dann eigentlich in die 80er-Jahre fahren dürfen? Da im Sommer 1980 auf der Strecke eine Zäsur bevorstand – es fanden wieder Passionsspiele statt, die schon seit 1960 die Übernahme der Leistungen durch 141 bedeuteten, war im Vorfeld eigentlich klar. Mit Beginn des Sommers 1980 ist der Planeinsatz der Lokzwerge beendet! So war es also eher ein positive Überraschung, das man den Loks mit der Übergabeleistung 67663/64 nach Oberammergau auch im Passionsjahr noch einen Plantag mit 50 Laufkilometern aufstellte. Der gesamte Personenverkehr nach Oberammergau wurde dagegen auf 141-Wendezüge, die täglich auch noch einen Kurswagen nach/von Dortmund und München mitnahmen, umgestellt. Gleichzeitig wurde das von Buskursen durchsetzte, dürftige Zugangebot der 70er Jahre weitgehend verdoppelt, ganztägig ein Stundentakt und erstmals auch wieder Sonntagsleistungen angeboten.
Wie gesagt, das „Gnadenbrot“ im Form des Güterzuges war schon mehr, als zu erwarten war. Somit schnurrte auch im Sommer 80 eine 69er am werktäglichen Vormittag durchs Ammertal. Die Verteilung war dabei recht „übersichtlich“ – 2 Mal durfte 169 005 die Leistung fahren, 14 x 169 003 und 169 002 nahm sich im Bw Murnau Urlaub. Hin und wieder machte sich 169 005 außerdem vor Bauzügen nützlich. Absoluter Monatshöhepunkt: Am 27. Juni ersetzte 169 003 vor 6601 und 6602 die ausgefallene 141 im Nahverkehrsdienst.

Ein negativer Vorfall ereigente sich am 7. Juni – allerdings ganz ohne Beteiligung der 169. An diesem Samstag machten sich 3 Sonderzüge zu den Passionsspielen auf den Weg. Doch bereits bei der Zugkreuzung des Ersten mit dem regulären Nahverkehrszug kam es in Bad Kohlgrub zu einem Unfall. Offensichtlich überfordert vom „regen Geschäftsgang“ stellte der Fahrdienstleiter dem einfahrenden Sonderzug bereits unter dem 4 Wagen, einem Barwagen die Weiche zurück, so dass dieser mit dem vorderem Drehgestell noch seinem Zugverband folgte, mit dem hinteren und dem restlichen Zugteil jedoch auf dem Gegengleis weiterfuhr. Dort endete die Fahrt aber an der Stirnfront von 141 017. Ernsthafte Verletzte gab es Gottseidank nicht, aber die Fahrgäste von den 3 Sonderzügen musten mit Bussen nach Oberammergau, wo das Passionsspiel mit erheblicher Verspätung erst beginnen konnte – womit knapp 5000 Besucher von diesem Unfall betroffen waren.

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Einsatztabelle Juni 1980

169 002 0 Einsatztage 0 Laufkilometer
169 003 14 Einsatztage 750 Laufkilometer
169 005 5 Einsatztage 240 Laufkilometer


Juni 1981

Zwölf Monate später sieht die Welt der Baureihe 169 ganz anders aus. Der Personenverkehrsdienst nach Oberammergau ist Geschichte für die kleinen Loks. Damit ist im Vormonat eine 75-jährige Geschichte zu Ende gegangen. Wer mit dem Abschied der 169 aus ihrem angestammten Dienst aber das Ende des Planeinsatzes verbunden hat, sah sich getäucht. Vielmehr eroberten sich die alten Damen sogar noch eine völlig neue Einsatzstrecke! Am 1. Juni 81 eilt in jedem Fall 169 003 von ihrem Sonderzug- und Ausstellungswochenende in Wolfratshausen zurück in die Heimat. Nur, was ist das, sie fährt nicht nur nach Murnau, sondern dort einfach durch, bis nach Garmisch-Partenkirchen. Und um 12.20 Uhr steht sie abfahrbereit auf Gleis 7 des dortigen Bahnhofs, am Haken einen Schnellzugwagen und einen Güterwagen. Als N5426 geht es auf die Außerfernbahn nach Griesen, gegen 15 Uhr kehrt sie als Üg 67677 zurück. Dieses Zugpaar ist eigentlich ein – so gar nicht mehr existierender GmP, also Güterzug mit Personenbeförderung, mit dem die Bahnhöfe Untergrainau und Griesen gütertechnisch bedient werden. Bislang wurde diese Leistung von 144, dann 141 und 194 und zuletzt von einer 218 bespannt. Seit dem Fahrplanwechsel aber funktionierte der Lokübergang aus Mittenwald nicht mehr, so dass sich der Laufplandezernent der verfügbaren 169 besann. So eroberte sich 169 003 an diesem Tag noch eine neue Einsatzstrecke. Diese Leistung, mit 26 Laufkilometer nicht gerade eine große Aufgabe, bescherte einer E69 immerhin noch eine 6-Tageswoche und, ganz ungewohnt, ansonsten ein Dach über dem Stromabnehmer, übernachtete die Maschine doch nun im Garmischer Lokschuppen.

Zwei Fotos vom neuen Einsatzgebiet der 169 003 im Juni 81: Mit der Rückleistung Üg 67677, allerdings heute ganz ohne G im GmP, treffen wir die Lok zunächst vor Grainau, und schließlich nach Ankunft auf Gleis 7 in Garmisch-Partenkirchen.

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An der alten Einsatzstelle in Murnau wartete ebenfalls für eine Lok noch eine Aufgabe – erneut war es die Übergabeleistung 67663/64 nach Oberammergau, die auf dem Plan stand, von Montag bis Freitag 50 Laufkilometer. Diesen Dienst trat am 2. Juni 169 005 anund so bleib es auch die erste Monatshälfte: 169 003 bereiste werktäglich die KBS 973 nach Griesen und im Ammertal stand 169 005 im Einsatz. Auch am 16.6, allerdings machte sich an diesem Tag die bis dato arbeitslose 169 002 als Lz nach Garmisch auf. Nachdem die Azubis im Bw Garmisch damit begannen, als Lehrlingsstück ein Modell der 169 002 anzufertigen, wollte man das „lebende Objekt“ vor der Haustüre haben. Dennoch fuhr auch noch am 19. Juni die 3er die Leistung an die österreichische Grenze, wurde aber dann in Murnau gebraucht, weil sich ihre jüngste Schwester in Oberammergau ein ganz lustiges Ding geleistet hatte.

Gleisbauarbeiten im Bereich Ober-/Unterammergau hatten schon seit Tagen dafür gesorgt, das die Übergabe nach Oberammergau eher ein Bauzug und Schienentransport war. 169 005 hatte Schwerstarbeit zu leisten. So auch am 19.6, als sie wieder etwa 10 Niederbordwagen, vollbeladen mit Schienen nach Oberammergau gebracht hatte. Nach dem Ablaufenlassen in Oberammergau wollte die Lok ihre Fuhre im ansteigenden Gelände weiter rangieren. An der Kraft wäre es nicht gescheitert, aber plötzlich machte die Lok ein paar Bocksprünge, es sprühten Funken. Federteile und Schrauben verteilten sich um die Lok. Was war passiert? Bei der kräftigen Anfahrt riss die Motorhalterung aus ihrer Verankung, der Motor kippte nach innen und war nur nochknapp über der Schienenoberkante von einer Sicherheitskette gehalten. Damit war Lok und Zug zunächst mal unverschiebbar, ein Glück, das damit nicht die Ausfahrtgleise blockiert waren. So blieb die Fuhre mal an Ort und Stelle stehen, ehe in den Folgetagen der Motor angehoben wurde und die Lok auf das alte Lokschuppengleis 6, an den Güterschuppen „Sauer“ hinterstellt wurde. Da stand die letzten 30 Jahre nix mehr, was sollte nun das bedeuten??

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141 008, die im Bauzugdienst tätig war, schiebt die havarierte 169 005 „ins letzte Eck“ des Oberammergauer Bahnhofs. Als Ausgleich hilft 169 003 ein paar Tage später der 141 bei ihrer leichten Last.


Die Dienste der bemitleidenswerten Lok hatte also 169 003 übernommen. Auch am 30. Juni kam sie in der Früh mit der Übergabe nach Oberammergau. Tags zuvor hatte ein mobiles Kommando des die im Gleis verstreuten Teile des Motors der Fünfer eingesammelt, wieder eingebaut und eine geschweißte Motorhalterung eingesetzt. So bügelte die 169 005 nach Ankunft der von 169 003 geführten Übergabe plötzlich auf, und setzte sich vor 169 003 um sie bereits auf der Rückfahrt nach Murnau wieder abzulösen. Schwamm drüber, dachte sie sich wohl….

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„Und jetzt reden wir nicht mehr drüber“ dachte sich die Fünfer und brachte gleich mal nicht nur die Üg 67664, sondern auch gleich ihre „Vertretung“ nach Murnau.

Einsatztabelle Juni 1981

169 002 8 Einsatztage 208 Laufkilometer
169 003 20 Einatztage 640 Laufkilometer
169 005 12 Einsatztage 550 Laufkilometer



Juni 1982

Bocksprünge, Grenzaufenthalte, Vorspannleistungen – das was vor einem Jahr noch die Szenerie garnierte, daran war im Juni 82 nicht mehr zu denken. Schon ein Dreivierteljahr standen die letzten zum Betriebsbestand gehörenden 169 auf „z“. Auch wenn sich die Dreier in dieser Zeit nicht immer an die verordnete Ruhe gehalten hatte, standen die Maschinen nun seit langem im Freigelände des Bw Garmisch herum. Nicht mal mehr ein Plätzchen im warmem Lokschuppen gönnte man den alten Ladys. Leben kam aber am 21. Juni wieder in die Loks. Zusammen machten sie sich auf den Weg nach München. Am 24. zog 169 003 einen Sonderzug für geladene Gäste vom Münchner Hauptbahnhof in die Versuchsanstalt Freimann, am 26./27.6 waren beide Loks dann mit Pendelzügen auf der gleichen Strecke unterwegs, um die Besucher in die attraktive Fahrzeugsausstellung im sonst nicht zugänglichen Gelände zu bringen. Am Montag danach, dem 28. Juni 1982 nahm 169 003 ihre ältere Schwester an den Haken und fuhr Lz zurück nach Garmisch. Gegen 11 Uhr bügelte sie im Bw ab, es war der letzte Betriebslok-Einsatz einer Lok der Baureihe 169. Einen Monat später wurden beide Loks ausgemustert. Es war vorbei – so vorbei wie man das bei einer E69 halt so sagen kann…..

Einsatztabelle Juni 1982

169 002 3 Einsatztage 138 Laufkilometer
169 003 5 Einsatztage 263 Laufkilometer


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Die letzten 3 Kilometer einer 75-jährigen Geschichte stehen vor 169 003. Die Rück-Lz aus München, hier bei der Ausfahrt Farchant mit 169 002 im Schlepp, ist die letzte Leistung einer Betriebs-E69 für ihren Arbeitgeber!







Passionspiele

Ein Rückblick in den Juni muss zwangsläufig, als erster kompletter Fahrplanmonat der Sommerperiode, auch einen kleinen Rückblick auf den Festspiel-Verkehr beinhalten. Wir machen dies ins Jahr 1934, als die Jubiläumsspiele (300 Jahre) dem damaligen Bahnbetreiber LAG den stärksten Festspielverkehr ihrer Geschichte bescherten. Über 500.000 Reisende waren mit unzähligen, in der Regel mit 3 Dampfloks-bespannten Sonderzügen, auf der Strecke unterwegs. Hierzu stellte die Reichsbahn erneut Lokhilfe in Form der Baureihe 98. Vor 98 870 postierten die ebenfalls deutlich verstärkten Mitarbeiter-Massen zum obligatorischen Erinnerungsfoto. Fünfzig Jahre später wurden erneut außerhalb des üblichen 10-Jahres-Rhythmus Jubiläumsspiele veranstaltet. Die Bahn hotte ihre Bedeutung im Antransport der Halben Million Besucher schon längst verloren, aber ein letztes Mal wurde zumindest ein nenneswerter Sonderverkehr angeboten. Erstmals gelangten dabei auch 111er auf die Bahn, während die Baureihe 218 schon ihre zweiten Spiele mitmachen durfte. Beide Vertreter sehen wir auf dem Foto vom Juni 84 im Bahnhof Oberammergau.

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Ich darf mich wieder ganz herzlich bei Stefan Motz für die Forum-taugliche Bearbeitung der Fotos bedanken!!



[color=#][/color]

Bernd Mühlstraßer

Ein paar VIDEOS der BAUREIHE E69 - z.B.hier:
[www.youtube.com]

oder wie wär´s mit der E69-Facebook-Seite unter dem Suchbegriff: Die Baureihe E69




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:11:11:10:20.

Re: Serie: E69 und Murnau - Oberammergau im Juni

geschrieben von: Rolf_311

Datum: 11.06.10 12:10

Spitze!

Wäre nicht die legendäre Zuverlässigkeit der "kleinen" bekannt, könnte man diesen Beitrag auch mit dem Alternativ-Titel "Pleiten, Pech und Pannen" versehen.
Danke für die Erinnerung an wahrlich besondere Betriebs-Ereignisse.

Sorry:
Von mir kommen keine Beiträge und Bilder für die DSO-Foren, bis die Umleitungen rückstandsfrei weg sind!

Schön - einfach nur schön dein Beitrag. Vielen Dank für deine Mühe (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 11.06.10 12:29

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Entdeckung bei der Bildbearbeitung

geschrieben von: Stefan Motz

Datum: 11.06.10 12:55

Hallo Bernd,
als ich gestern über diesen Bildern saß, hatte ich mit der vorletzten Aufnahme (98 870) gewisse Probleme: Wieviele Kratzer und Fusseln soll ich entfernen bei solch einem alten Bild? Im Eifer des Gefechts hätte ich um ein Haar auch die Kette des 7. Herrn von links entfernt, doch dann sah ich dieses Utensil auch noch bei dem Herrn ganz rechts. Der Bildbearbeiter Deines Buches hat die Kette übrigens entfernt;-)

Wie Du mir heute zeigst, hatte ich am 2.6.1978 großes Glück in Oberammergau, die 169 002 noch funktionsfähig anzutreffen:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/3936646466346135.jpg

Das ist übrigens mein einziges Juni-Bild der 169, das damals auf der Durchreise entstand.

Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Die Bildbearbeiter von Verlagen sind immer ganz rührig ..

geschrieben von: ASa

Datum: 11.06.10 14:18

Hallo,

>um ein Haar auch die Kette des 7. Herrn von links entfernt, doch
> dann sah ich dieses Utensil auch noch bei dem Herrn ganz
> rechts. Der Bildbearbeiter Deines Buches hat die Kette übrigens
> entfernt;-)

Das erinnert mich an einen nicht ganz unbekannten Verleger: Bei einem Foto von mir hat er es geschafft, ein "schiefes Haus" gerade zu stellen. Das Originalgebäude verläuft konisch - aber anders als sonst in der Architektur: Das Gebäude wird nach oben hin stärker und ist darüber hinaus abgerundet. Jenes Foto hatte dieses Gebäude am Bildrand und das wirkte wie eine stürzende Linie und schief gehalten.

Nun sind meine Fotos eigentlich nie ganz gerade aufgenommen ... aber "Herr Dr. Senkrecht" hat es wirklich geschafft die garantiert nicht senkrecht verlaufende Hauswand senkrecht zu stellen.

Grüße! Asa

----------------------------------
Meine Windmühlenflügel sind:

Humorlosigkeit in Internetforen.

Ich weiß, es ist fast aussichts-
los, aber wer aufgibt, hat schon
verloren.

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Blonk!!

geschrieben von: martin welzel

Datum: 11.06.10 20:15

Boah, Bernd, das ist ja mal ein Wahnsinnsbeitrag mit ausschließlich Highlights geworden - ich bin von den Socken!

Was Du da alles zusammengetragen hast - Wahnsinn! Das Bild der E62 ist eine Augenweide, wenngleich auch diese Lok sich als ungeeignet für die Strecke erwiesen hat!

Ich schwelge ob Deiner tollen Zusammenstellung - vielen DAnk fürs Zeigen!

Viele Grüße,
Martin

Phänomenal!!!

geschrieben von: Ulrich Neumann

Datum: 11.06.10 20:37

Wirklich ein sehens- und lesenswerter Beitrag zur regionalen Eisenbahngeschichte, den ich mir noch öfter ansehen werde.

Alle meine Unterlagen zu den Strecken im Westerwald, Fotos, Negative und Dias befinden sich bei meinem Verein in Westerburg, im Erlebnisbahnhof Westerwald.
Anfragen zu Bildmaterial sind dort zu stellen.

Was für ein Beitrag...

geschrieben von: Nullstein

Datum: 11.06.10 23:51

... einfach nur wunderbar... ich kann mich gar nicht sattsehen. DANKE für Deine Arbeit und Mühen!

Re: Serie: E69 und Murnau - Oberammergau im Juni: toll!

geschrieben von: Achim_K

Datum: 13.06.10 00:00

Hallo Bernd,

wie immer genial, Dein Beitrag!

Ich finde es toll, dass sich jemand die Mühe macht, historisches Bahngeschehen in dieser Form der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Vielen Dank dafür!

Gruß,
Achim

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Pass op, d'r Zoch kütt...
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:13:00:01:59.

Re: Serie: E69 und Murnau - Oberammergau im Juni: toll!

geschrieben von: Stefan7

Datum: 16.05.13 23:23

Diesen schönen Beitrag habe ich gerade mit Freude gelesen und wollte ihn gerne mal wieder hoch holen.

Grüße

Stefan7

Re: Serie: E69 und Murnau - Oberammergau im Juni: toll!

geschrieben von: miwe

Datum: 17.05.13 23:52

Stefan7 schrieb:
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> Diesen schönen Beitrag habe ich gerade mit Freude
> gelesen und wollte ihn gerne mal wieder hoch
> holen.
>
> Grüße
>
> Stefan7


Danke dafür (ich kannte ihn noch nicht) HERRLICH!!!!