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Hallo zusammen,

Axel Polnik hatte ja vor einiger Zeit diesen Thread über ein Relaisstellwerk auf Rädern bei der alten Bundesbahn gepostet.

[www.drehscheibe-foren.de]

Inzwischen haben sich mehrere neue Informationen ergeben, der Anlass meines Beitrages ist. Da ich diesen Beitrag als Ergänzung zu Axels Beitrag sehe, halte ich trotz aktueller Vergleichsbilder eine Platzierung im HiFo für angemessen.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Mitte der 60er Jahre entwickelte die Bundesbahn ein mobiles Stellwerk, das aus drei Sattelaufliegern bestand:

- Bedienungswagen
- Relaiswagen
- Stromversorgungswagen

Darauf gehe ich aber weiter unten noch mal genauer ein.

Es gab mehr als nur ein mobiles Stellwerk

Ich habe die von Axel verwendeten Quellen aus der Signal + Draht nicht vorliegen, aber sie sprechen offenbar davon, dass es nur ein Stellwerk dieser Art gab.

Richtig ist aber, dass es von diesem Typ 11 Stück gab. Vor einiger Zeit standen die Stellwerke Nr. 9, Nr. 10 und Nr. 11 zum Verkauf. Dies waren die letzten dieses Typs, die vorhanden waren. Die anderen wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt (ca. 2000) verkauft bzw. dann verschrottet. Der angestrebte Verkauf der letzten drei Stellwerke wurde hier diskutiert:

[www.drehscheibe-foren.de]

Einsatz

Generell ist zu sagen, daß ein Großteil der mobilen Stellwerke nie im Einsatz war, denn sie waren nur in zweiter Linie für größere Umbaumaßnahmen und vorübergehende Zustände gedacht. In erster Linie waren sie für die strategische Reserve bestimmt. Sie waren daher in den dafür vorgesehenen Sonderlagern (wie Gensingen, Rotenbach und Geldern) eingelagert. Von den seiner Zeit vorhandenen 11 Stellwerken durfte immer nur eine bestimmte Anzahl gleichzeitig im Einsatz sein. Eine Abstellung überwiegend unter Dach und der seltene Einsatz ließ die Sattelauflieger auch nach 40 Jahren aussehen wie am ersten Tag.

Als Beispiel möchte ich Bilder des Stellwerks 11 zeigen, das nie im Einsatz war.

Technik

Die Aussagen des Artikels von Axel möchte ich noch an einigen Stellen präzisieren und mit Bildern unterlegen. Wie schon geschrieben, handelt es sich um ein ganz gewöhnliches Siemens Sp Dr S60 verteilt auf drei Sattelauflieger. Der vorhandene Platz lässt doch schon Stellwerke einer mittleren Größe zu.

Bedienungswagen 11

Der Zustand des Wagens, den ich vorfand, war wohl nicht wesentlich anders, wie am Auslieferungstag, da er nie im Einsatz war und unter Dach abgestellt war.

http://lh4.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAED-DoKAHI/AAAAAAAAA3Q/zJeFf8o42t4/s800/DSC_1018.JPG

http://lh3.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEFOck8KDI/AAAAAAAAA3Q/3_V4GAG3mUc/s800/DSC_1051.JPG

Vorn ist Platz für einen Zugmelderplatz, Ansage o.ä. Der Allfernsprecher ist unbenutzt und wie aus dem Ei gepellt.

http://lh5.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEF5oo67I/AAAAAAAAA3Q/cOlyERjynm8/s800/DSC_1021.JPG

Dahinter ist ein Stelltisch der Größe 56 x 20 Felder.

http://lh3.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEN1nOgqI/AAAAAAAAA3Q/WSz-seheB4Y/s800/DSC_1023.JPG

Ein Blick unter die Abdeckungen brachte vorgerüstete Namensgeber von mir, sprich Gruppentasten zum Vorschein.

http://lh3.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEGC19eJ8I/AAAAAAAAA3Q/57W5Jbk5e2Y/s800/DSC_1085.JPG

Hinter der Schiebetür finden wir den Tischverteiler. Links unter den Klapptischen befinden sich praktischerweise die Kabeldurchführungen nach draußen.

http://lh6.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEZCmEMAI/AAAAAAAAA3Q/p3SQvPOzF8I/s800/DSC_1024.JPG

Hinter einer weiteren Schiebetür kam diese alte Tk-Anlage zum Vorschein.

http://lh5.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEgLm7TPI/AAAAAAAAA3Q/AggqxTPXazA/s800/DSC_1027.JPG

Stromversorgungswagen 11

Auch dieser sah nach 40 Jahren aus wie am ersten Tag.

http://lh4.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEFEzPj94I/AAAAAAAAA3Q/m6Tp21jaFCY/s800/DSC_1050.JPG

http://lh6.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEylbm5mI/AAAAAAAAA3Q/ljc0EIrtxKQ/s800/DSC_1035.JPG

Hinter der hinteren Tür findet sich der Batterieraum. Darin war ein unbenutzter Akkumulator, der noch nie eine Säurefüllung hatte.

http://lh4.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEEqft9DOI/AAAAAAAAA3Q/bsDGPe3NZt0/s800/DSC_1030.JPG

Wenn man zur vorderen Tür reingeht, dann findet man eine Siemens 60 Standardstromversorgung mit den üblichen rotierenden Umformern, Trenntrafos usw. vor. Auch hier alles unbenutzt.

http://lh6.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEE62Cl33I/AAAAAAAAA3Q/84kIOAM2HvY/s800/DSC_1036.JPG

Relaiswagen 11

Auch das Herzstück sah innen und außen nagelneu aus.

http://lh3.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEKFdzMlrI/AAAAAAAAA3Q/rDFWTnkBUhI/s800/DSC_1049.JPG

http://lh3.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEFf5JW3MI/AAAAAAAAA3Q/q8b4v9PV9ig/s800/DSC_1052.JPG

In ihm befinden sich 20 Standardgestelle aufgeteilt in 10 Gestellreihen a 2 Gestelle. Diese sind mit den üblichen Vorrüstungen im Gestellkopf und anderen Stellen versehen. Vorhanden war auch nur eine Grundverkabelung und jede Menge Platz für Spurkabel. Insgesamt war das alles Standard Spurplan 60, nichts außergewöhnliches also.

http://lh6.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEFyqR6DuI/AAAAAAAAA3Q/na7pVf_VPvE/s800/DSC_1059.JPG

Eine bestimmte Aufteilung auf Funktionen gibt es natürlich, ganz hinten kann man z.B. eins für die Aufnahme von Gleisrelais (Motorrelais) finden.

http://lh6.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEFpWa_5-I/AAAAAAAAA3Q/1mMnt206EC4/s800/DSC_1053.JPG

So sah das Kabelabschlußgestell aus.

http://lh5.ggpht.com/_wc2AZoZ7jnQ/TAEF8mjtt7I/AAAAAAAAA3Q/J6iAlvpBkZk/s800/DSC_1061.JPG

So wie es auf den Bildern zu sehen ist, war es für den nächsten Einsatz eingelagert. Es war also nichts an spezifischen Relaisgruppen, Tischfeldern und Verkabelung vorgerüstet.

Wie kam so ein Teil nun in den Einsatz?

Sollte ein mobiles Stellwerk bei einer Maßnahme eingesetzt werden, so wurden die ganz normalen Planungs- und Prüfprozesse durchlaufen. Nach der Planung/Projektierung gingen die drei Sattelauflieger nach Wuppertal ins Signalwerk und wurden da für den Einsatz vorbereitet, sprich die Tischfelder bestückt, die Relaisgestelle bestückt, Spurkabel gesteckt, Programmstecker gesetzt usw.

Nach einem Einsatz kamen die drei Sattelauflieger wieder nach Wuppertal, wurden dort abgerüstet und die Grundausrüstung der Sattelauflieger durchgearbeitet. Danach wurden die Sattelauflieger wieder im Grundzustand mit den Vorrüstungen eingelagert.

Wie ist die heutige Situation?

Die mobilen Stellwerke in Sattelaufliegern wurden durch eine etwa gleiche Anzahl an Stellwerken, die ebenfalls jeweils aus drei Containern (Bedienung, Stromversorgung, Relais) mit quasi identischem Innenleben wie die Sattelauflieger bestehen, ersetzt. Es hat sich also nur die Hülle verändert. Allerdings gibt es jetzt zur Hälfte Siemens 60 und zur Hälfte Lorenz 60 Stellwerke in Containerform. Das Einsatzregime (Mindestanzahl in Einlagerung) hat sich nicht verändert.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100

Hochinteressanter Beitrag

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 29.05.10 18:48

und sehr schön bebildert, vielen Dank dafür.

Grüße Uwe

Sehr interessanter Beitrag!

geschrieben von: 66 002

Datum: 29.05.10 19:13

Danke für diesen hochinteressanten Beitrag! Die drei Auflieger und die darin befindliche Technik sehen wirklich noch aus wie neu. So etwas wäre doch mal komplett (alle drei Auflieger samt Inhalt) museal erhaltenswert.

Viele Grüße, Sven
Hallo,

> Inzwischen haben sich mehrere neue Informationen
> ergeben, der Anlass meines Beitrages ist. Da ich
> diesen Beitrag als Ergänzung zu Axels Beitrag
> sehe, halte ich trotz aktueller Vergleichsbilder
> eine Platzierung im HiFo für angemessen.

ein sehr gelungener Beitrag.


> Richtig ist aber, dass es von diesem Typ 11 Stück
> gab. Vor einiger Zeit standen die Stellwerke Nr.
> 9, Nr. 10 und Nr. 11 zum Verkauf. Dies waren die
> letzten dieses Typs, die vorhanden waren. Die
> anderen wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt
> (ca. 2000) verkauft bzw. dann verschrottet. Der
> angestrebte Verkauf der letzten drei Stellwerke
> wurde hier diskutiert:

Das sind die Verkaufspreise, die man bei der VEBEG nachsehen kann:

02136.014 26.05.2010 3 mobile Stellwerke Sp Dr S 60 12.500,00
02136.015 26.05.2010 3 mobile Stellwerke Sp Dr S 60 12.500,00
02136.016 26.05.2010 3 mobile Stellwerke Sp Dr S 60 13.255,13


> Wie ist die heutige Situation?
>
> Die mobilen Stellwerke in Sattelaufliegern wurden
> durch eine etwa gleiche Anzahl an Stellwerken, die
> ebenfalls jeweils aus drei Containern (Bedienung,
> Stromversorgung, Relais) mit quasi identischem
> Innenleben wie die Sattelauflieger bestehen,
> ersetzt. Es hat sich also nur die Hülle verändert.
> Allerdings gibt es jetzt zur Hälfte Siemens 60 und
> zur Hälfte Lorenz 60 Stellwerke in Containerform.
> Das Einsatzregime (Mindestanzahl in Einlagerung)
> hat sich nicht verändert.

Ist davon derzeit ein Stellwerk im Einsatz?


Armin

http://www.muehlenroda.de/dso/dso_0925-0584.JPG


Hallo!

Ich habe da für eine SpDrS60 Weichengruppe Preise um 3000 DM in Erinnerung, ist aber auch schon 15 Jahre her...
Würde sich doch für Stellwerksbetreiber als Ersatz lohnen...

Gruß Jürgen

Ich bin gegen die ungewollte Umleitung!!!
Hallo,

danke für den Bericht - war recht interessant.

Gruppentaste schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die mobilen Stellwerke in Sattelaufliegern wurden
> durch eine etwa gleiche Anzahl an Stellwerken, die
> ebenfalls jeweils aus drei Containern (Bedienung,
> Stromversorgung, Relais) mit quasi identischem
> Innenleben wie die Sattelauflieger bestehen,
> ersetzt. Es hat sich also nur die Hülle verändert.
> Allerdings gibt es jetzt zur Hälfte Siemens 60 und
> zur Hälfte Lorenz 60 Stellwerke in Containerform.
> Das Einsatzregime (Mindestanzahl in Einlagerung)
> hat sich nicht verändert.

Vielleicht hier noch eine Ergänzung zum warum: In dem Signal- und Draht-Artikel über die Container, in die die Stellwerke eingebaut wurden, wird als Grund benannt, dass die Kofferauflieger sich als ziemlich ungeeignet herausgestellt haben, da man deren Radsätze nach dem Einsatz erstmal umständlich vor Ort auf Rollfähigkeit untersuchen musste, da bei längeren Einsatzdauern teilweise die Frist abgelaufen ist. Deswegen hat man danach Container gebaut. Was mich überrascht ist vorallem, dass man zum einen doch so viele Stellwerke auf den Aufliegern gebaut hat, und zum anderen, dass man dann nicht einfach die Technik von den Aufliegern in die Container umgebaut hat.

Wie sinnvoll das Vorhalten von solchen Behelfsstellwerken doch ist hat man ja in letzter Zeit in Österreich beim Stellwerk Süßenbrunn gesehen, wo monatelang nur auf Ersatzsignal und mit Hilfe eines Schlüsselbretts gefahren werden musste, weil Österreich eben keine solchen Stellwerke vorhält.

Weißt Du, ob man für die Behelfsstellwerke eigene Relaisgruppen vorgehalten hat, oder ob man die dann einfach nach Bedarf aus den Vorräten des Signalwerks entnommen hat?
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
There are two kinds of fool.
One says, "This is old, and therefore good."
And one says, "This is new, and therefore better."

(John Brunner)

Re: Sehr interessanter Beitrag!

geschrieben von: Gruppentaste

Datum: 31.05.10 00:55

Zitat:
66 002 schrieb:
-------------------------------------------------------
Danke für diesen hochinteressanten Beitrag!
Bitte, gerne.
Zitat:
So etwas wäre doch mal komplett (alle drei Auflieger samt Inhalt) museal erhaltenswert.
Das wäre es in der Tat, aber einerseits sind die Auflieger bis auf die Stromversorgung quasi leer und enthalten nur ein paar Vorrüstungen. Andererseits ist Signaltechnik allgemein in deutschen Museen eh recht unterbesetzt und ich habe das Gefühl, daß das Interesse daran nicht besonders groß ist.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100
Zitat:
Anschlussbahn schrieb:
-------------------------------------------------------
ein sehr gelungener Beitrag.
Danke.
Zitat:
Ist davon derzeit ein Stellwerk im Einsatz?
Kann nich nicht genau sagen. Mindestens eins müste derzeit im Einsatz sein bzw. in Vorbereitung auf einen Einsatz sein.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:05:31:01:03:05.
Zitat:
Jürgen Utecht schrieb:
-------------------------------------------------------
Ich habe da für eine SpDrS60 Weichengruppe Preise um 3000 DM in Erinnerung, ist aber auch schon 15 Jahre her...
Würde sich doch für Stellwerksbetreiber als Ersatz lohnen...
Kann schon sein, daß sich das lohnt, aber bei den verkauften Sattelaufliegern waren keine Relaisgruppen dabei, sondern wie auf den Fotos gezeigt nur leere Gestelle.

Schöne Grüße

Gruppentaste

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Zitat:
BorisM schrieb:
-------------------------------------------------------
danke für den Bericht - war recht interessant.
Bitte gerne.
Zitat:
Vielleicht hier noch eine Ergänzung zum warum: In dem Signal- und Draht-Artikel über die Container, in die die Stellwerke eingebaut wurden, wird als Grund benannt, dass die Kofferauflieger sich als ziemlich ungeeignet herausgestellt haben, da man deren Radsätze nach dem Einsatz erstmal umständlich vor Ort auf Rollfähigkeit untersuchen musste, da bei längeren Einsatzdauern teilweise die Frist abgelaufen ist. Deswegen hat man danach Container gebaut.
Danke für die Ergänzung, das klingt plausibel.
Zitat:
Weißt Du, ob man für die Behelfsstellwerke eigene Relaisgruppen vorgehalten hat, oder ob man die dann einfach nach Bedarf aus den Vorräten des Signalwerks entnommen hat?
Soweit mir bekannt, gab/gibt es in der strategischen Reserve ein paar Teile für Außen- als auch Innenanlage. Für den Einsatz als Behelfsstellwerk außerhalb der strategischen Reserve wurden die Relaisgruppen usw. nach Bedarf gefertigt bzw. aus dem Lager in Wuppertal entnommen, soweit vorhanden.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100
Hallo,
sehr interessanter Bildbericht!
Da lernt man als Bediener den Komfort stationärer Stellwerke zu schätzen...
MfG 1418
> Wie sinnvoll das Vorhalten von solchen
> Behelfsstellwerken doch ist hat man ja in letzter
> Zeit in Österreich beim Stellwerk Süßenbrunn
> gesehen, wo monatelang nur auf Ersatzsignal und
> mit Hilfe eines Schlüsselbretts gefahren werden
> musste, weil Österreich eben keine solchen
> Stellwerke vorhält.

Andererseits muß man auch die Vorlaufzeit für die Planung und Aufrüstung des Behelfsstellwerks berücksichtigen. Wenn es wirklich schnell gehen muß, hilft eigentlich nur die Vorhaltung von Standardstellwerken mit einer typischen Konfiguration, z. B. zweigleisige Strecke mit einer Seitenüberholung (also eigentlich der klassische DrS2-Einsatzfall).

Wo denn?

geschrieben von: KBS424

Datum: 04.06.10 00:02

Gruppentaste
Mindestens eins müste derzeit im Einsatz sein bzw. in Vorbereitung auf einen Einsatz sein.

Darf man fragen, wo das Ding steht/stehen soll und weshalb dort ein Behelfsstellwerk nötig ist?

There are two kinds of fool.
One says, "This is old, and therefore good."
And one says, "This is new, and therefore better."

(John Brunner)

stellwerk nr.11 und neuteile zu verkaufen

geschrieben von: simo

Datum: 18.06.10 16:27

HALLO
wir haben das stellwerk nr.11 gekauft und werden es zerlegen. alle drei sattelauflieger wie sie oben in den fotos zu sehen sind werden zerlegt. bei interesse von teilen bitte anrufen unter 01752882288
ebenfalls jede menge neuteile von stellwerken wie z bsp. signale usw:
tel 01752882288



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:06:18:17:20:36.
Holger Koetting schrieb:
-------------------------------------------------------
...
> Andererseits muß man auch die Vorlaufzeit für die
> Planung und Aufrüstung des Behelfsstellwerks
> berücksichtigen. Wenn es wirklich schnell gehen
> muß, hilft eigentlich nur die Vorhaltung von
> Standardstellwerken mit einer typischen
> Konfiguration, z. B. zweigleisige Strecke mit
> einer Seitenüberholung (also eigentlich der
> klassische DrS2-Einsatzfall).

Da gebe ich dir recht.
Die Projektierung und Errichtung gerade eines so großen Stellwerks wie in Wien zum Behelf dürfte aus eigener Erfahrung heruas genau so lange dauern wie eine "finale" ad hoc Lösung.
In wien sit man hergegangen und aht die Außenanlage in Gänze belassen und "nur" die Stellwerksanlage neu angesetzt. Das kann man natürlich auch mit "old Fashion" in Spurplan wie hier mit den Containeren aber alleine das ausrüsten der Container dürfte schon mehrere Wochen dauern und dann kommt noch die Anpassung vor Ort dazu. Wer schon mal einen Stelltsich von innen gesehen hat der weiss wie viel Lötpunkte da zu setzen sind und das Stellwerk an sich läuft auch nicht nur über Spurkabel.

Da dürfte, so schwer mir der Satz auch fällt, die Projektierung und Errichtung eines ESTW wesentlich schneller von statten gehen.

Gruß, Ralf

Re: Bitte Kalender neu synchronisieren

geschrieben von: HPNuller

Datum: 17.12.21 10:36

Jürgen Utecht schrieb:Zitat:
Hallo!

Ich habe da für eine SpDrS60 Weichengruppe Preise um 3000 DM in Erinnerung, ist aber auch schon 15 Jahre her...
Würde sich doch für Stellwerksbetreiber als Ersatz lohnen...

Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,

3000DM vor 15 Jahren... da hatten wir schon fast 5 Jahre den guten T€uro.😎

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Bitte Kalender neu synchronisieren

geschrieben von: stefan p.

Datum: 17.12.21 12:23

Hallo HpNuller,

HPNuller schrieb:
Jürgen Utecht schrieb:Zitat:
Hallo!

Ich habe da für eine SpDrS60 Weichengruppe Preise um 3000 DM in Erinnerung, ist aber auch schon 15 Jahre her...
Würde sich doch für Stellwerksbetreiber als Ersatz lohnen...

Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,

3000DM vor 15 Jahren... da hatten wir schon fast 5 Jahre den guten T€uro.😎

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Ich befürchte, dass Dir entgangen ist, dass Jürgen Utecht seinen Beitrag im Jahr 2010 geschrieben hat und seine Zeitangabe dadurch auf das Jahr 1995 zielte - da war die DM noch allgegenwärtig...

VG an die Lahn
Stefan P.