04 - Historisches Forum
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Unser Jahresurlaub 1979 führte meine Familie und mich auch in die Nähe der Schwarzwaldbahn. Was lag also näher, als Hobby (für mich) und Landschaft (für die Mitglieder mit anderen Interessen) miteinander zu verbinden, um daraus für jeden von uns einen erlebnisreichen Tag zu gestalten? Gesagt – getan: Am 10. Mai machten wir uns nach St. Georgen auf, stellten dort unser Kfz ab und wollten mit dem nächstbesten Zug nach Hornberg hinunterfahren.
Bild 01: Die Wartezeit wurde mit einer Aufnahme von der E40 1163 überbrückt, die in St. Georgen scheinbar auf neue Aufgaben wartete:
Bild 02: Nur wenig später erhielt ein Schnellzug, der von der im abweichenden Blau lackierten stuttgarter E10 182 gezogen wurde, Einfahrt in die damalige Uhrenstadt (Kienzle):
Das Glück war uns hold, denn wir konnten im Schnellzugwagen ein Abteil für uns alleine nutzen. Daher stand mir eine Fotomöglichkeit zur Verfügung, nämlich Aufnahmen währen der Fahrt aus dem geöffneten zu machen. Die folgenden Bilder sind in Reisereihenfolge eingestellt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich auch immer die richtigen Ortsbezeichnungen notiert habe.
Bild 03: Kurz vor der Einfahrt in den Krähenlochtunnel kam uns die E40 1559 mit einem Zug entgegen:
Bild 04: Auch das Verlassen des Losbachtunnels wurde fotografisch festgehalten:
Bild 05: Nun kamen die Tunnel Schlag auf Schlag. Für diese Zugausfahrt hatte ich Seelenwaldtunnel notiert:
Bild 06: In Triberg hatte unser Zug einen kurzen Aufenthalt. Zahlreiche Wanderer verließen hier die Bahn, ihr Ziel warern wohl die in der Nähe befindlichen Triberger Wasserfälle. Bei der Ausfahrt des Zuges konnte ich in Triberg noch die Köf II 6317 fotografieren:
Bild 07: Zwischen dem Großhalde- und dem Forellentunnel wurde erneut das Fenster geöffnet, um den Zug aufzunehmen:
Bild 08: Auch das Durchfahren des Bahnhofes Nussbach konnte ich entsprechend dokumentieren:
Nur kurze Zeit später erreichte der Zug Hornberg. Hier stiegen wir aus, beäugten ein wenig die Stadt und kehrten „fahrplangerecht“ zum Bahnhof zurück.
Bild 09: Während ich noch den (unidentifizierten) ehemaligen Schnellzugwagen im Hintergrund betrachtete, kam der „OHU“ mit2x E40.11 in Doppeltraktion um die Kurve gebraust:
Bild 10: Dem „OHU“ spendierte ich sogar noch einen Nachschuß:
Bild 11: Der darauf folgende Zug, gezogen von der E10 318, war bereits unsere „Rückleistung“ nach St. Georgen. Hier die Einfahrt des Zuges:
Während der gesamten Rückfahrt filmte ich ausschließlich, daher existieren von der Bergfahrt keine Fotos.
Soweit mein schon lange zurückliegendes Reiseerlebnis auf der Schwarzwaldbahn.
Grüße aus dem Norden
Helmut
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:01:29:12:25:29.
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 25.03.10 17:47
Eine interessante Fotostrecke die du uns da zeigst.
Aber wieso schreibst du E40 xxxx oder E10 xxxx obwohl die Loks EDV-Nummern tragen wie sie 1979 total üblich waren?
Gruß
Eric
Ein sehr schöner Bildbeitrag, auch von meinem Heimatbahnhof. Das Bild aus Niederwasser stammt jedoch aus Nußbach ;-)
Gruß Andreas
geschrieben von: Djosh
Datum: 25.03.10 18:16
Hallo Helmut,
ja auch Bilder aus dem Zugfenster können reizvoll sein. Schöne Ein- und Ausblicke auf die Schwarzwaldbahn. Besonders auch die "Tunnelblicke".
Viele Grüße,
Georg
[früherer Benutzername: Djosh]
Hallo Helmut,
schööön, mal wieder was von der Schwarzwaldbahn zu sehen! Die beiden 139 in Hornberg sind natürlich ein Hingucker, und Bilder von Köf in Triberg gibts auch nur wenige. Danke fürs Zeigen!
Niederwasser --> = Nußbach wurde schon gesagt, das Bild der Einfahrt in den Krähenlochtunnel dürfte eher die Einfahrt in den Losbach-Tunnel zeigen - aber vergleiche selbst auf dieser Seite:
http://www.eisenbahn-tunnelportale.de/lb/inhalt/tunnelportale/4250.html
Viele Grüße
Rolf
geschrieben von: Michael P
Datum: 25.03.10 18:51
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
geschrieben von: dampfgerd
Datum: 25.03.10 19:09
Von Erinnerungen kann ich leider nicht sprechen, da ich, so unglaublich es klingen mag, noch nie an der Schwarzwaldstrecke war. Vielen Dank, daß wir mitfahren durften. Übrigens kann ich mir auch keinen Reim darauf machen, was ein "OHU" ist. Schöne Grüße vom
dampfgerd
Mit OHU-Wagen sind folgende Privatwagen gemeint, die auch heute noch zweimal wöchentlich zwischen Friesenheim und Villingen pendeln:
33 RIV
80 DB
6994 001-7 [P]
Offenburg 08.04.2009
.
Einen schönen guten Abend Herr Philipp,
vielen Dank für Ihren tollen Bildbericht aus meinem Geburtsjahr von meiner Hausstrecke! Beim zweiten Bild schreiben Sie von der damaligen Uhren- und Phonostadt St. Georgen. Die Fa. Dual ist korrekt, allerdings war Uhren-Kienzle in St. Georgen nicht präsent, sondern in VS-Schwenningen beheimatet.
Die heute noch verkehrenden Kieszüge nach Villingen kommen von Friesenheim südlich von Offenburg. OHU bedeutet daher Oberrheinische Handels-Union.
Nochmals herzlichen Dank.
Es grüßt vom höchsten Punkt der Schwarzwaldbahn
Jürgen
geschrieben von: Mw
Datum: 25.03.10 20:25
Was geschieht denn mit der Ladung der OHUs in Villingen? Die A81 ist doch längst fertig...
Schönen Abend
Mw
Bei der Fülle des zu verarbeitenden Materials sind einzelne Fehler oder Unrichtigkeiten nicht gänzlich zu vermeiden (Kursbuch Deutsche Bundesbahn)
Die Schwarzwaldbahn ist doch eine der wenigen Strecken, die fast nichts von ihrem Reiz verloren haben.
Beim 3-Königs-Dampf 2009 war ich wieder restlos begeistert.
Eine vollständige Fahrt hatte ich Anfang der 70er Jahre dort mal in einem Sonderzug mit 24 009 erlebt. Hat bleibende Eindrücke hinterlassen.
In den Norden...
Viele Grüße
Michael Fischbach
geschrieben von: Bahnfink
Datum: 27.03.10 00:22
Hallo Helmut,
Sehr schön, mal wieder was aus der alten Heimat zu sehen! Die Bilder 09 und 10 sind richtige Hingucker, mit dem 28er-Bauzug-Tonnendachwagen, dem nicht so häufigen langen Kugelbehälter sowie dem blau-grauen Dienst-LKW aus anderen Zeiten. Daß der "OHU" in nahezu den alten Farben auch heute noch unterwegs ist, erfahre ich staunend aus den Kommentaren zu Deinem Beitrag. Und dann natürlich der Triberger "Esel" ! Die 323 629 hat (u.a!) auch Stefan Motz hier schon gewürdigt, samt der Nachfolgerin 323 773. Mit ein Grund, daß in Triberg noch so lange eine Köf vorhanden war, sei der dort stationierte (und gut versteckte) Arzt- oder Tunnelrettungswagen gewesen, nach Aussage des Fdl ein paar Jahre nach Deiner Vorbeifahrt.
Daß Du grundsätzlich die Ursprungsnummern der Fahrzeuge angibst, sei Dir als historische Haltung unbenommen und findet meine Zustimmung. Wo die spätere EDV-Bezeichnung auf den Bildern nur schwer lesbar oder nicht auf Anhieb erschließbar ist wie bei der Köf, wäre die Nennung der UIC-Nummer doch zumindest in Klammern eine hilfreiche "Konzession"... ohne daß Du über Deinen Schatten springen mußt.
Vielen Dank für diese Ergänzung der "SchwaBa"-Dokumentation !
Hartmut F.
Werter Helmut und Bahnfink! Sehr erfreut hat mich dieser zeitgenössische Rückblick auf die Schw.-Bahn und deren frühen elektr. Betrieb. Dazu sei mir eine Anmerkung zum "gut versteckten Tunnelrettungs- und Arztwagen" in Triberg gestattet: das Fahrzeug war ein ganz einfacher, offener SKL-Anhänger ohne Bordwände mit einem Rotes Kreuz-Symbol auf der Ladefläche zu Lufterkennung und war im und zeitweise vor dem Kleinlokschuppen abgestellt. Wahrscheints hat bisher niemand dieses Unikum geknippst. Gruß Fritzle.