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 04 - Historisches Forum 

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Spessartbahnen – Die Gelnhäuser Kreisbahn: Von Wächtersbach nach Bad Orb, Teil 1



Zunächst der Verweis auf den weiteren Teile dieser Reihe:

Das Wirtshaus im Spessart... Spessartbahnen – Die Kahlgrundbahn (m25B)

Spessartbahnen – Die Gelnhäuser Kreisbahn: Von Wächtersbach nach Bad Orb 1 (m20B)

Spessartbahnen – Die Gelnhäuser Kreisbahn: Von Wächtersbach nach Bad Orb 2 (m17B)

Spessartbahnen – Rund um den Spessart (m17B)




Zu Beginn möchte ich mich für die positiven Reaktionen auf den Beitrag über die Kahlgrundbahn bedanken. Ebenso für die Ergänzungen und Berichtigungen. Es freut mich immer wieder, wenn die Resonanz erfreulich ausfällt. Heute möchte ich mit einer Episode fortfahren, die zu den suspektesten meiner Laufbahn als Eisenbahnfotograf gehört. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass sie auf meiner eigenen Schusseligkeit beruht. Und das kam so:

Am 05. Mai 1990 hatte ich mich für den Samstag mit meinem Kumpel Hannes P. aus G. verabredet. Ziel war an diesem Tag die von der Stillegung bedrohte Bahn der Kreiswerke Gelnhausen GmbH, Verkehrsbetrieb Bad Orb (Bad Orber Kleinbahn). Es war so gegen 5.00 Uhr, als Hannes mit seinem Audi 80 vorfuhr. Ich war soweit bereit gewesen und wartete schon eine geraume Zeit auf ihn. Nun also Fototasche gekrallt, Verpflegungsbeutel mitsamt einer Thermosflasche heißer Bosporusbowle, dazu vier Brotstullen für den ersten Hunger, ein kurzer Kontrollblick in die Fototasche – Kamera und Filme dabei – und los konnte die Chose gehen. Wir hatten uns entschieden, den Weg über Kassel – Fulda zu nehmen, auch um eventuellen Staus im Raum Frankfurt/M. zu entgehen. Wir hatten Brackwede passiert, waren bei Schloss Holte-Stukenbrock auf die A 33 nach Paderborn eingebogen. In Wünnenberg wechselten wir auf die A 44 nach Kassel. Wir waren gut 1 ½ Stunden unterwegs und etwa auf Höhe Diemelstadt. Ein herrlicher Tag, die Sonne war aufgegangen und schien von einem wolkenlosen Himmel. Der erste Kaffee war geschlürft und die ersten Stullen hatten auch den Weg an ihren Bestimmungsort gefunden. Was für ein Tag! Zum Eierlegen...

Irgendwie schweift mein Blick von der herrlichen Landschaft ab nach unten. Nein, keine Sorge: Da baumelte nichts lose, die Hose hatte ich an. Aber aus dem Fußraum „sprangen“ mir ein Paar Pantoffeln an meinen Füßen entgegen. Ach Du Sch....! Jetzt war guter Rat teuer. Zum Umkehren waren wir schon viel zu weit gefahren. Möglichkeit 1: Unterwegs ein Schuhgeschäft aufsuchen, Möglichkeit 2: Den ganzen Tag über mit Pantoffeln umherirren. Ich entschied mich für letzteres, zumal kein zwingender Bedarf an einem neuen Paar Schuhe bestand, mich in der Gegend ja niemand persönlich kannte und – was viel wichtiger war – die Zeit des Schuhkaufs beim Fotografieren gefehlt hätte. Zu aufdringliche Blicke und die ein oder andere Frage ob des ungewöhnlichen Schuhwerkes wurden mit Hinweis auf eine Fußverletzung abgetan. Nun denn, ich konnte damit leben, zumal der Tag noch einiges zu bieten hatte und mich für die „Unannehmlichkeit“ reichlich entschädigte.

So kamen wir um kurz nach 8.00 Uhr in Wächtersbach an. Vom Bf Wächtersbach ausgehend, wollten wir die damalige KBS 509 nach Bad Orb in Angriff nehmen. Da der Zug 209 Bad Orb soeben verlassen hatte, postierten wir uns westlich vom Bf Wächtersbach, wo die Kleinbahn von Süden her einbiegt und einige hundert Meter parallel zur Hauptstrecke verläuft.

Bild 01: Tatsächlich kam auch bald der Zug der Gelnhäuser Kreiswerke mit der
VL 13 daher. Es führte der Steuerwagen VS 19 mit dem Beiwagen VB 20:

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Bild 02:
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Bild 03: Nach kurzer Wendezeit kehrte der Zug (VL 13-VB 20-VS 19)
als Zug 210 vor der Kulisse der Wächtersbacher Siloanlage zurück:

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Nur etwa 45 Minuten später als Zug Nr. 209 kam die Garnitur schon als Zug Nr. 211 wieder zurück. Deshalb wechselten wir auch nicht großartig den Fotopunkt, sondern fotografierten hier zunächst einige DB-Züge an. Dazu in einem weiteren Beitrag dann mehr.

Bild 04: Als dann schließlich die Garnitur als Zug 211 dem Bf Wächtersbach zustrebte,...
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/3439336362633934.jpg

Bild 05: ...kam es zu dieser Begegnung mit 103 197 und ihrem IC 671 „Breisgau“, Hannover – Basel SBB:
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Bild 06: Die Rückleistung als Zug 212 erwarteten wir am Aufenauer Berg zwischen Kinzig und der Aumühle unter-
halb der B 40 (die heutige A 66, Fulda – Frankfurt), die im zweiten Bild oben rechts noch gerade zu erkennen ist:

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Bild 07:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/6235373633303862.jpg


Nun hatten wir endlich Zeit, uns in Ruhe etwas umzuschauen. So entstanden zunächst einmal im Bf Bad Orb einige Aufnahmen, bevor der Zug etwa eine knappe halbe Stunde später wieder die Fahrt nach Wächtersbach antrat.

Bild 08: Was am meisten überraschte, war die Größe des am 06. Juni 1926 in Betrieb genommenen Bahnhofsgebäudes,
welches für so eine Kleinbahn, die gerade mal gut sechs Kilometer lang ist, mehr als nur eine Nummer zu groß erschien:

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Bild 09: VB 20 AB4ü mit Gepäckabteil! Also eher ein ABD4ü:
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Bild 10: Der VS 19 B4ü:
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Bild 11: Und noch einmal der ganze Zug:
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Bild 12:
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Leider stand die Sonne zu dem Zeitpunkt bereits etwas ungünstig. Trotzdem vermitteln diese Bilder etwas von dem mondänen Bahnhof Bad Orb. Dieses, aus dem heimischen roten Buntsandstein erbaute Gebäude mit aufgesetztem Uhrturm, ist eine Mischung aus expressionistischen und dem Heimatstil verpflichteten Elementen. Die Bahnhofshalle im Innern wurde von dem Frankfurter Maler Hans Brasch mit Wandgemälden versehen.

In wenigen Sätzen etwas zur Stadtgeschichte Bad Orbs und zur Geschichte der Kleinbahn: Bereits um 650 v.Chr. wurden hier während der Besiedlung durch die Kelten salzhaltige Quellen gefunden. Um 1050 n.Chr. wird Orb (Orbaha, Orbbach) erstmals urkundlich erwähnt und erhält 1244 die Stadtrechte. Die Salzgewinnung aus mehreren Solequellen mittels 11 Gradierwerken (Salinen) prägte das Stadtbild, wobei die Produktion des „weißen Goldes“ im 17. und 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte. Im Zuge des deutschen Krieges wurde Orb 1866 preußisch, nachdem es vorher bayerisch gewesen war. Ab etwa 1900 wird die Sole im Kurbetrieb, der bis heute neben dem Tourismus die Haupteinnahmequelle darstellt, genutzt. Seit 1909 ist Bad Orb staatlich anerkanntes Heilbad.

Die Bad Orber Kleinbahn AG wurde am 20. August 1900 gegründet und die nur 6,5 Kilometer lange Bahn bereits am 23. Mai 1901 dem Betrieb übergeben. Sie verband die Kinzigtalbahn Frankfurt – Fulda mit dem Kurort Bad Orb im nördlichen Spessart. Zunächst waren reiche Kurgäste die Hauptzielgruppe der Bahn. Deshalb hielten auch bald D-Züge in Wächtersbach, um den wohlhabenden Herrschaften die Anreise in das Soleheilbad zu ermöglichen.

Im Jahre 1902 errichtete die Bad Orber Kleinbahn AG zusammen mit der Wächtersbach-Birsteiner Kleinbahn AG eine gemeinsame Verwaltung, der dann 1915 auch die Spessartbahn AG und die Freigerichter Kleinbahn AG unterstellt wurden. An der Bad Orber Kleinbahn waren der preußische Staat und die Provinz Hessen-Nassau zu je einem Drittel, der Kreis Gelnhausen und die Stadt Bad Orb zu jeweils einem Sechstel beteiligt. 1911 wurde die Bahn für den Güterverkehr zum Truppenübungsplatz Wegscheide um 1,7 Kilometer vom alten Bad Orber Bf durch die Haselstraße verlängert. Dabei fuhr die Bahn nicht bis zum Truppenübungsplatz, sondern das Material wurde vom Endpunkt der Bahn unterhalb des Wintersberges mit einer Standseilbahn bis zur Wegscheide transportiert, wo ein größeres militärisches Feldbahnnetz existierte. Diese Transporte verschwanden allerdings nach dem 1. Weltkrieg und bereits 1921(?) wurde das Teilstück in der Haselstraße wieder rückgebaut. Nach 1920 entstand auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes das Kinderdorf Wegscheide, dass u.a. Frankfurter Schülern als Landschulheim diente.

1937 gingen die vier Kleinbahnen in das Eigentum des Landkreis Gelnhausen über, dass daraufhin die Gelnhäuser Kreisbahnen ins Leben rief. Nach Beendigung des 2. Weltkriegs wurden die Gelnhäuser Kreisbahnen eine Abteilung der Kreiswerke Gelnhausen. Bis zur Betriebseinstellung im Jahre 1995 prangte jedoch nach wie vor der Schriftzug „Gelnhäuser Kreisbahn“ an den Fahrzeugen.

Der Personenverkehr entwickelte sich bis in die fünfziger Jahre hinein stetig aufwärts und erreichte 1974 eine Jahresleistung von über 500.000 Fahrgästen. Etwa zwanzig Zugpaare pendelten in den besten Jahren zwischen Wächtersbach und Bad Orb. Seit 1959 wurde die Strecke mit einer zweiteiligen Wendezug-Garnitur mit Diesellok betrieben – für damalige Verhältnisse eine recht moderne Ausstattung. Neben der Wagengarnitur standen dafür seit 1958 zwei, ab 1960 dann drei MaK-Dieselloks vom Typ 240 C (VL 11, MaK 220036/1958, C-dh, 240 PS; VL 12, MaK 220037/1958, C-dh, 240 PS und VL 13, MaK 220060/1960, C-dh, 240 PS) zur Verfügung. Bei diesem Fahrzeugpark blieb es allerdings auch bis zur Betriebseinstellung 36 Jahre später.

1974 ging der Landkreis Gelnhausen in den Main-Kinzig-Kreis auf. Dieser war jedoch nicht länger bereit, das seit den sechziger Jahren steigende Defizit der Bahn zu tragen. Da die Stadt Bad Orb aber Stromkunde der Kreiswerke war, konnte sie eine Stillegung der Bahn zunächst abwenden. Nach einem Unfall an der Kreuzung mit der B 276 zu Beginn der neunziger Jahre und einem absolut unverständlichen Urteil, welches der Bahn – obwohl alle gesetzlichen Vorkehrungen getroffen worden waren – die alleinige Schuld zuwies, wollten die Kreiswerke Main-Kinzig die Verantwortung nicht länger tragen, so dass am 04. März 1995 der Bahnbetrieb zwischen Wächtersbach und Bad Orb endete.

Bild 13: Nach diesem knapp halbstündigen Aufenthalt im Bf Bad Orb, machte
sich die Garnitur wieder als Zug 213 auf den Weg nach Wächtersbach:

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Bild 14:
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Bild 15: Als Zug 214 zwischen Aufenauer Berg und dem Hp Wächtersbach-Aumühle:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/3736343661626364.jpg

Bild 16:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/3264346562336632.jpg

Bild 17:
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Bild 18: Anschließend wurde der Zug 215 an der Kinzigbrücke abgewartet. Die
VL 13 schiebt den Zug über die Kinzigbrücke in Richtung Wächtersbach:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/3530626562646134.jpg

Bild 19:
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Bild 20: Ein Stückchen weiter wird an der Kläranlage die der Vorfluter der Kinzig gequert:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/08/137108/3034663162663766.jpg


Hier beende ich den ersten Teil. In Kürze geht es an dieser Stelle mit dem Zug 218 weiter.


Bis neulich - natürlich im HiFo

Rolf Köstner


Natürlich habt ihr recht. Aber meine Meinung gefällt mir besser.

We don't wanna put in!

Ich wurde positiv auf DSO und HiFo getestet!

"Wir danken Ihnen für Ihre Fahrt mit start*"




7-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:10:08:17:42:25.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2009:11:21:12:52:26.

Was man in Pantoffeln so alles ...

geschrieben von: 01 1066

Datum: 21.11.09 13:01

... erleben und fotografieren kann, läßt Freude aufkommen, Rolf. Ich hoffe, Du hast Dir bei dieser Reise nicht die Füße verbogen... http://www.smileygarden.de/smilie/Schlafen/127.gif

Klasse Rolf,

sehr schöne Bilder aus einer Zeit, wo die Welt für die Bimmel noch in Ordnung war..

Immer wenn ich dort war

geschrieben von: Früherwarallesbesser

Datum: 21.11.09 14:02

...war die Strecke gerade außer Betrieb. Danke für die Fotos, dich nie machen konnte ;-)
Die beiden Wagen müssen die Vorbilder für die Märklin-24cm-D-Zugwagen gewesen sein.
Hallo Rolf,
also bin nicht nur ich schusselig ;-)
Danke für diesen ausführlichen Bericht mit den schönen Bildern!
Übrigens prangte auch 1990 noch der Schriftzug (Gußschild) "Gelnhäuser Kreisbahnen" (Plural!) zumindest an der VL 13.
Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg

Kann das mit dem Plural damit zusammenhängen, dass es soweit ich mich erinnere von Gelnhausen auch eine Bahn in den Vogelsberg gab, die aber schon noch länger stillgelegt und abgebaut ist?

Übrigens, zum Ausgangsbeitrag und seiner Fortsetzung: Toller Beitrag, kann mich noch an das Bähnchen erinnern, mit der Schule habe ich mal anfang der Achziger einen Ausflug dahin gemacht, mit einwöchigem Aufenthalt auf der Wegscheide. Vom Bahnhof Bad Orb gibg es mit einen schon damals uralten Mercedes Gelenkbus, der irgendwie metallic wenn nicht sogar goldfarben lackiert war, zum Schullandheim hinauf und wieder runter. Das waren Zeiten!

Eigentlich hatte ich ja diesen Sommer mal Sonntags vor, die Strecke abzuwandern und dabei Betriebsaufnahmen von Emma zu machen, die hätten gut als Vergleich hierzu gepasst, bin aber leider nicht dazu gekommen.

kondensierte Grüße, Stefan

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=190387
Kondenslok.de (temporär offline) + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.
Hallo Rolf,

mit diesem Beitrag hast Du an eine der liebenswürdigsten NE-Bahnen in Deutschland erinnert, deren Schicksal recht bedauernswert war. Güterverkehr war mindestens in den letzten 20 Betriebsjahren = 0, ausser auf gelegentliche Dienstgutladungen.

@ Stefan: Ja, die Gelnhäuser Kreisbahnen waren eine 1937 aus der Fusion von zuvor vier eigenständigen Kleinbahnbetrieben hervorgegangene Gesellschaft.
Neben der Bad Orber Kleinbahn (Wächtersbach - Bad Orb) waren dies die Freigerichter Kleinbahn (Gelnhausen - Langenselbold), die Spessartbahn (Gelnhausen - Lochmühle) und die Vogelsberger Südbahn (Wächtersbahn - Hartmannshain). Nach dem zweiten Weltkrieg wurden diese Strecken bis auf Wächtersbach - Bad Orb eingestellt, die als einzige übrigblieb.

Viele Grüsse von Mark