Am 12.07.1969, einem Samstag, standen wieder einmal die 44er aus Hamm, Kassel und Ottbergen auf dem Programm. Da das Wetter morgens nicht sehr vielversprechend war, blieb ich in der Nähe von Hamm, um die Kosten gering zu halten. Gleich zu Anfang gab es gegen 9:40 Uhr ordentlich etwas auf die Ohren, als sich die 043 469 (ex 44 469) auf die Heimreise machte:
Im Vordergrund sind die beiden Gleise zum Hammer Personenbahnhof zu sehen. – Wesentlich leiser ging es zu, als etwa vierzig Minuten später die 044 842 (ex 44 842) aus Ottbergen Hamm entgegenrollte:
Die 44 842 wurde am 29./30.09.1971 noch nach Ehrang umstationiert, wo sie allerdings bereits elf Monate später abgestellt wurde: z 28.08.1972, + 08.11.1972. - Das nächste Dia der Hammer 044 269 (ex 44 269) hat offensichtlich irgendwann einmal zu lange im Projektor geschmort:
(Das Originaldia weist fast nur noch unterschiedliche Brauntöne auf.) Die 44 269 verblieb bis zum bitteren Ende in Hamm: z 09.10.1973, + 06.03.1974. – Für etwa zwei Stunden trat dann eine Pause im Güterverkehr ein. Der Meister auf der 043 133 (ex 44 1133) hatte die Strecke fest im Blick, als er gegen 13:20 Uhr Richtung Heimat an mir vorbeidonnerte:
Circa eine halbe Stunde später ließ es das ehemalige Versuchskaninchen (Mischvorwärmer, Turbospeisepumpe und Verbrennungskammer-Kessel sowie später zunächst nur Ölzusatzfeuerung) 043 475 (ex 44 475) ruhiger angehen, denn vor ihr lag nur das Wende-Bw Hamm:
Gegen 14:25 Uhr trat die 044 842 nach knapp vier Stunden Aufenthalt in Hamm die Heimreise an:
Wesentlich besser im Licht lag die 043 652 (ex 44 1652) um 15:35 Uhr bei Rhynern:
Die 044 130 (ex 44 1130) war erst am 12./13.05.1969 von Löhne nach Hamm umstationiert worden und machte gleichfalls einen recht gepflegten Eindruck, als sie vermutlich der Wochenendruhe entgegenrollte:
Immerhin knapp vier Jahre aktiven Dienstes lagen noch vor ihr: z 10.05.1973, + 24.08.1973. – Die Schwarzen auf der 043 652 hatten sich vermutlich in Hamm sehr beeilt, ihre Rückleistung zu übernehmen, denn bereits gegen 18:00 Uhr ließ sich der Öl-Jumbo im letzten Büchsenlicht wieder hören und sehen:
Eine Woche später, am 19. Juli 1969, erkundigte ich mich in Köln-Eifeltor wieder nach etwaigen 41er-Leistungen. Anscheinend war aber nichts im Angebot; deshalb musste ich mich mit dieser Standaufnahme der 050 001 begnügen:
Bis ich (mit öffentlichen Verkehrsmitteln) die Siegstrecke erreicht hatte, war es Mittag geworden. Gegen 13:30 Uhr kam 055 848 (ex 55 4848) mit der bekannten Leistung aus Troisdorf in Siegburg an:
Im Juli 1969 verkehrte der „BU“ an ungeraden Tagen. Vom Sonnenstand her war der Streckenabschnitt bei Herchen recht vielversprechend. Zunächst erkundete ich die Strecke östlich des Herchener Tunnels. Hier kamen aber die Schatten schon bedrohlich nahe an die Gleise, als gegen 16:15 Uhr die Betzdorfer 044 262 (ex 44 1262) vorbeidonnerte:
Den Dm 80655 (Brüssel Nord -) Troisdorf (ab 16:49 Uhr) – Siegen erwartete ich deshalb unmittelbar östlich des Bahnhofs Herchen:
Bei dem schönen Nachmittagslicht blieb ich ganz gerne noch etwas länger in Herchen, zumal mir das recht dürftige Reisezugangebot auf der Siegstrecke auch gar keine andere Wahl ließ. Das Warten wurde dann auch zunächst in Form der 044 596 (ex 44 596) belohnt:
Ich hatte gerade den Bahnsteig erreicht, als abschließend gegen 18:00 Uhr auch noch die Gremberger 052 299 den Spätnachmittag verschönte:
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