Bevor es richtig losgeht, hier noch der Verweis auf die vorhergehenden Teile:
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Teil 1 von mir
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Teil 2 von Helmut Philipp
Hingewiesen sei abermals auf diesen Beitrag von „Mollipus“, in welchem er einen Gleisplan des Bw Hamburg-Rothenburgsort aus dem Jahre 1964 präsentiert:
[www.drehscheibe-foren.de]
Es lohnt sich, den Gleisplan auszudrucken und unseren Hinweisen auf die Standorte der Lok zu folgen.
Wie bekannt, war ich in den Sommerferien 1970 mit Bezirksmonatskarte inklusive Anschlußbezirk im Norden Deutschlands unterwegs. Erste Hamburger Dampflok sichtete ich dabei im Bahnhof Buchholz auf dem dortigen Lokfriedhof. Dabei befand sich u. a. auch eine Rothenburgsorter 94er. Auf die übrigen Lok wird zu gegebener Zeit zurückzukommen sein.
Bild 26:
094 004-9 (94 1004) steht eingerahmt vom Tender der 050 638-6 (50 638) des Bw Flensburg, der 078 371-2 (78 371) des Bw Hamburg-Altona und der 003 063-5 (03 063) ebenfalls Bw Hamburg-Altona (hinter der 94) im Bahnhof Buchholz, 26.06.1970.
Natürlich hatte ich mir auch einen Besuch des Bw Hamburg-Rothenburgsort vorgenommen. Einen ersten Anlauf am 20.07.1970 machte das Wetter zunichte, es gibt nur ein paar sehr schlechte Bilder auf schlechtem Diafilm vom Bahnsteig in Hamburg-Tiefstack hinunter. Die nächste Gelegenheit ergab sich dann am 22.07.1970, das Wetter versprach im Schnitt etwas besser zu sein, obwohl es dann letztlich doch überwiegend bewölkt war. Am späten Vormittag in Hamburg Hbf angekommen, ging es gleich hinüber zur S-Bahn in Richtung Tiefstack. Neugierig blickte ich schon aus dem Zug ins Bw Rothenburgsort hinunter auf das, was mich erwarten sollte – Überraschendes!
Also raus aus der S-Bahn, die Treppe hinunter, nach rechts in die Unterführung, am Ende wieder nach rechts auf die Straße bis zum Fußgängersteg, auf diesem die Gleise überqueren und rein ins Bw war eine Sache von wenigen Minuten. Schnell zur Lokleitung, ob ich mich denn wohl mal vorsichtig im Bw mit meinem Fotoapparat . . .
Ja, das wäre kein Problem, ich müsste nur eine Versicherungsgebühr bezahlen, dann stünde dem nichts im Wege. Das kannte ich ja schon vom Bw Rheine her, ja, auch bei mir kein Problem, die Geldbörse gezückt und gefragt, wo ich denn bitte zahlen könne.
Tschjaaaa, kam die lang gezogene Antwort, da müsse ich hin zur Direktion nach Altona, dort gebe es die Kasse und wenn ich dann die Quittung mitbrächte . . .
In meinem Kopf formte sich ein großes kräftiges Wort mit Sch… und in meinem Gesicht ein flehentlicher Dackelblick – umsonst!
Also wieder zurück zum S-Bahn-Haltepunkt, quer durch Hamburg bis nach Altona, ab in die Direktion und durchgefragt, bis ich dann beim richtigen Herrn saß, meine Haftungserklärung unterschrieb und an der Direktionskasse meine 1,39 DM entrichtete.
Bild 27:
So sah sie aus, die Haftungserklärung – rechtlich fragwürdig, einem noch nicht einmal 18-Jährigen diese unterschreiben zu lassen.
Bild 28:
Und das war die Quittung für die 1,39 DM – beides zusammen also meine Eintrittskarte für das Bw Hamburg-Rothenburgsort.
Die ganze Zeit über ging mir durch den Kopf, dass sich hoffentlich nicht allzu viel in Rothenburgsort tun möge, als ich wieder zurück zum Bahnhof Altona eilte und mit der S-Bahn wieder zurück nach Tiefstack unterwegs war. Zu meiner großen Erleichterung hatte sich nicht allzu viel getan, insbesondere die Überraschung war noch da. Wieder in der Lokleitung angelangt, durfte ich jetzt hinein ins Bw, freundlicher Weise sogar ohne Begleitung.
Folgt mir also bitte auf meinem Rundgang:
Bild 29:
Warum ich weiter mit dem Diafilm in der Kamera (japanisches Fabrikat, 35 mm Objektiv) meiner Schwester fotografiert habe, ist mir heute unbegreiflich. Die anderen damit gemachten Bilder zeige ich lieber nicht, sie bringen auch nicht wirklich Neues.
Hier allerdings sehen wir eine 094 abgestellt auf Gleis 38. Meine Aufzeichnungen benennen 94 830, die es bei der DB aber gar nicht gegeben hat. Die Nummer ist auf dem Bild nicht zu entziffern, es sieht aus nach 094 5xx-x, wobei die Kontrollziffer eine 1, 4 oder 7 sein kann und die 5 der Stammnummer auch nicht völlig gesichert ist.
Mich interessiert allerdings viel mehr, um was für einen Behälter es sich rechts im Bild handelt?
Bild 30:
Endlich habe ich dann meine Kamera mit dem s/w-Film in die Hand genommen und mit dem Diafilm nur noch ein paar ergänzende Bilder gemacht.
051 013-1 (50 1013) steht zur Bekohlung unter dem Hochbunker bereit. Auch der Fensterputzer ist schon da . . . ;-))
Bild 31:
050 214-6 (50 214) steht auf Gleis 77 in Höhe Kilometer 282,0 als kalte Reservelok.
Bild 32:
Ebenfalls als kalte Reservelok steht direkt hinter der oben gezeigten die 050 592-5 (50 592).
Bild 33:
Das Ende der Lokreihe auf Gleis 77 bildet 094 307-6 (94 1307), auch sie ist kalt und steht auf Reserve.
Bild 34:
Zwischen der 094 und den beiden anderen 50ern befindet sich noch die 052 281-3 (50 2281), die nominell bereits seit dem 01.03.1970 zum Bw Oberhausen-Osterfeld Süd gehört, aber noch immer hier im Bw Rothenburgsort abgestellt steht. Seit dem 04.09.1968 stand die Lok auf z, wurde mit der Abgabe nach Osterfeld Süd wieder in den Erhaltungsbestand aufgenommen, am 11.01.1971 wieder auf z gestellt und am 02.06.1971 ausgemustert (HVB). Mit großer Wahrscheinlichkeit hat die Lok ihr neues Heimat-Bw nie gesehen.
Bild 35:
Auch die 052 374-6 (50 2374) steht als kalte Reservelok im Bw (vermutlich auf Gleis 52).
Bild 36:
Helmut hatte diese Lok einige Monate zuvor noch in Billwerder-Moorfleet abgelichtet, nun steht sie wieder im Bw Rothenburgsort, die sich vorübergehend wieder im Betriebs-Bestand befindende 094 046-0 (94 1046). Natürlich kommt sie nicht wieder in Betrieb, wie aus der Auflistung in Teil 1 hervorgeht.
Beachtenswert bei dieser Lok ist der noch genietete Steuerungsträger.
An dieser Stelle fordere ich dazu auf, sich gerade bei den 94ern des Bw Rothenburgsort einmal um die Details zu kümmern. Man achte auf die unterschiedlichen Dome, die unterschiedlich geflickten Wasserkästen mit ihren unterschiedlichsten Tritteinpolterungen. Man achte bitte auch einmal auf die verschiedenen Ausführungen der Rangierertritte und Aufstiege, von denen ein großer Teil die alten Blechtritte geblieben sind, nur wenige Lok haben Gitterrosttritte erhalten. Standard bei den 94ern ist das Eigentumsschild „Deutsche Bundesbahn“, den Keks haben ebenfalls nur sehr wenige Lok erhalten. Einige Lok haben Spurkranzschnierung, andere wiederum nicht. Wer die Schmierpumpe sucht, sie versteckt sich in der Regel hinter der Luftpumpe. Auch die Kohlebehälter sind einer eigenen Betrachtung wert. Oder die Leitungsführung für die elektrische Beleuchtung, gerade für die hinteren Laternen, oder die Anbringung der Rangierfunkantennen . . .
Bild 37:
Wenn man sieht, was dieser z-Lok bereits an Leitungen fehlt, hält man es kaum für möglich, dass nur wenige Tage nach dieser Aufnahme 094 598-0 (94 1598) an das Bw Goslar abgegeben wird, gleichzeitig in den Erhaltungsbestand übernommen und im AW Lingen wieder aufgearbeitet wird.
Bild 38:
Schon seit dem 07.02.1969 steht 094 734-1 (94 734) auf z und wird erst im Juni 1971 ausgemustert. Auch diese Maschine gehört zu denjenigen, deren Ausmusterung immer wieder aufgeschoben wird, weil man sich nicht sicher ist, ob man nicht doch noch auf die Lok wieder zurückgreifen muß.
Bild 39:
Mit einem Farbbild derselben Lok gilt es, auf ein besonders Detail hinzuweisen. Die ringförmigen oberen Abschlüsse der Griffstangen zum Führerhausaufstieg sind rot lackiert (gewesen).
Bild 40:
Hier ist noch ein abschließender Überblick über die drei 94er, von links nach rechts sehen wir 94 1046, 94 1598 und 94 734, der Lageplan verrät uns Gleis 49 als Standort.
Bild 41:
Auch dieses gerupfte Huhn hat wieder eine besondere Geschichte. 051 136-0 (50 1136) steht seit der Übernahme (oder wenige Tage danach) am 01.10.1968 vom Bw Hamburg-Harburg auf z. Aber auch sie kommt wenige Tage nach dieser Aufnahme ins AW Lingen, erhält dort eine L 2 und steht ab dem 08.09.1970 dem Bw Rothenburgsort wieder zu Diensten.
Hier steht sie abgestellt auf Gleis 50.
Bild 42:
Eine weitgereiste und weitreisende Lok darf sich ausruhen, ebenfalls kalte Reserve, die aus dem Bw Mühldorf übernommene und ein Jahr später nach Ehrang gehende 052 914-9 (50 2914) steht unterhalb der Ausfahrsignale des Haltepunktes Tiefstack auf Gleis 56b abgestellt.
Bild 43:
Auf demselben Gleis, gleich dahinter und ebenfalls als kalte Reserve abgestellt, steht 094 852-1 (94 852).
Bild 44:
Nicht anders verhält es sich mit 094 692-1 (94 1692).
Bild 45:
Vier Wochen zuvor stand sie noch auf dem Lokfriedhof in Buchholz mit ihrem Kabinentender, die Flensburger 050 638-6 (50 638). Nun ist sie hier ohne Tender im Bw Rothenburgsort zu finden, abgestellt auf Gleis 43a. Ob man den Tender für eine andere Lok benötigt hat?
Bereits am 12.02.1969 wurde die Lok auf z gestellt, ausgemustert wird sie aber erst am 23.02.1971 (HVB).
Bild 46:
Kehren wir noch einmal zurück zu Gleis 56b und betrachten 094 645-9 (94 1645), welche auch schon seit Anfang November 1968 auf z steht. Auch ihre Ausmusterung wird immer wieder verschoben, bis es dann im September 1971 soweit ist.
Bild 47:
High Noon für 050 020-7 (50 020), die 50 mit der niedrigsten Nummer im Rothenburgsorter Bestand jener Jahre. Auch sie steht hier wieder auf Gleis 56b und auf Reserve. Im Herbst dieses Jahres wird sie noch z-gestellt und kurz vor Weihnachten ausgemustert.
Bild 48:
Ihres Tenders beraubt und seid Anfang Februar 1969 schon auf z stehend, ist hier 050 395-3 (50 395) zu sehen. Sie steht abgestellt in der hintersten Ecke des Bw auf Gleis 43a kurz vor der Weiche 64.
Bild 49:
Das Farbbild zeigt deutlicher als das s/w-Foto die Schäden an der ausgebrannten Heizlok. Um welche P 8 es sich handelt, war mir unbekannt. Helmut Philipp gibt mir nun den Hinweis, dass es sich um 38 3017 handelt, die als Heizlok im Bw Hamburg-Altona eingesetzt war.
Bild 50:
Hinter der P 8 steht 094 089-0 (94 1089), die sich seit Anfang Juni 1970 im z-Bestand findet und zum 01.11.1970 ausgemustert wird.
Bild 51:
Vorletzte Lok auf Gleis 43a ist dann 094 247-4 (94 1247), die sich seit dem 15.06.1970 im z-Bestand befindet und ebenso wie 094 089-0 zum 01.11.1970 ausgemustert wird. Rechts treffen wir dann wieder auf die Flensburger 050 638-6.
Bild 52:
Einen interessanten Wagen treffen wir auf Gleis 46 an. Dieser ehemalige russische Wagen war als Bahndienstwagen dem Bw Rothenburgsort zugeteilt. Die Anschriften lauten, soweit ich sie auf dem Originalscan entziffern kann: Bahnhofswagen Nr. 1(?); Lagerraum; Heimatbahnhof Hmb-Rothenburgsort; Heimatdienststelle Bw Hmb-Roth.“ Helmut Philipp informiert mich, dass der Wagen als Karbidlager eingesetzt wurde. Wer mit Karbid nichts mehr anzufangen weiß, schaut hier nach: [de.wikipedia.org].
Bild 53:
Das war die große Überraschung! 001 227-4 (01 227) des Bw Hamburg-Altona wartete im Bw Rothenburgsort als Reservelok für die 012 des Bw Altona auf mögliche Einsätze. Sie war vom 25.06.1970 – 11.09.1970 im Bw Hamburg-Altona beheimatet, um den knappen 012-Bestand zu unterstützen. Sie kam damals vom Bw Paderborn und wurde anschließend an das Bw Ehrang weiter gereicht. Da weder im Bw Hamburg-Altona noch im Bw Hamburg-Eidelstedt Kohle gebunkert werden konnte, stand die Lok im Bw Rothenburgsort. Hier konnte sie zwar auf der Drehscheibe nicht gewendet werden, aber das war das geringere Problem.
Bild 54:
Deutlich ist zu sehen, dass 001 227-4 hier auf Gleis 53 steht, welches über die Drehscheibe hinaus die direkte Verlängerung des Bekohlungsgleises 41b ist.
Bild 55:
Und weil es so beeindruckend ist, hier noch der direkte Blick von vorn auf 001 227-4.
Bild 56:
Auf Gleis 52 über der Untersuchungsgrube verschnauft dann 051 010-7 (50 1010). Während mir die Nummer der links vorne auf Gleis 52a stehenden 260 des Bw Hamburg-Harburg nicht bekannt sind, ist die dahinter befindliche näher zur Drehscheibe stehende 260 270-4 (V 60 270) des Bw Hamburg-Harburg, dem sie von 1968 – 1980 angehört. Rechts ist noch 094 086-6 (94 1086) zu erkennen.
Bild 57:
Das Farbbild gibt noch einmal einen Überblick zur Situation auf den Gleisen 52a, 52 und 53 und lässt zumindest die Identität der dritten 260 mit 260 269-6 (V 60 269) erkennen, welche von 1968 – 1973 zum Bw Hamburg-Harburg gehört.
Bild 58:
Zum Abschied vom Bw Rothenburgsort gibt es noch die Blicke vom Fußgängersteg auf die Anlagen des Bahnbetriebswerkes. Hier sehen wir 050 545-3 (50 545), 051 013-1 (50 1013) und 052 333-2 (50 2333) auf den Freiständen neben dem Lokschuppen.
Bild 59:
Der Blick am Lokschuppen vorbei läßt den Blick links auf eine 221 des Bw Lübeck fallen, sowie die auf Gleis 34 stehende z-Lok 044 779-7 (44 779), die mit der Umbeheimatung nach Ottbergen im September 1970 wieder in den Betriebs-Bestand wechselt. Hinter ihr stehen auf Gleis 31 zwei unbekannt gebliebene auf z stehende 94er. Dahinter wiederum befindet sich die ebenfalls z-gestellte 044 672-4 (44 672), die eindeutig daran zu erkennen ist, dass sich ihre Pumpe noch in der Rauchkammernische befindet. Als letzte Lok in der Reihe sehen wir 044 190-7 (44 1190), ebenfalls als z-Lok. Auch diese beiden 44er wechseln mit der Abgabe im September 1970 nach Ottbergen bzw. Emden wieder in den Einsatz-Bestand. Ganz rechts auf Gleis 38 ist noch die eingangs gezeigte unbekannte 94 zu sehen und links von ihr der fragwürdige Behälter.
Bild 60:
Inzwischen hat sich am Lokschuppen eine 94er zum Ausrücken bereit gemacht. Sie steht auf der Drehscheibe und wartet darauf, gedreht zu werden.
Bild 61:
Die oben genannte Lok hat nun umgesetzt und verlässt Hamburg-Rothenburgsort über das Gleis, welches parallel zum Ablaufberggleis 42 verläuft. 094 882-8 (94 882) macht sich auf den Weg zum Dienst.
Mit einem letzten Blick aus der S-Bahn heraus auf das Bw und insbesondere auf 001 227-4 habe ich mich dann für diesen Tag vom Bw Rothenburgsort verabschiedet. Aber irgendwer hatte mir geflüstert, dass auf dem Bahnhof Billwerder-Moorfleet noch einige weitere Lok stehen würden. Eine Übernachtung in Hamburg hatte ich nicht eingeplant, so dass ich nach Hause fahren musste. Aber am nächsten Tag reiste ich wieder nach Hamburg, dieses Mal dann auch, um dort zu übernachten.
Aber zunächst war am Donnerstag, den 23.07.1970, der Bahnhof Billwerder-Moorfleet an der Reihe.
Weil die Frage danach im letzten Teil aufkam, habe ich hier ein paar Bilder mit hinein genommen, die ein wenig mehr von der Anlage in Billwerder-Moorfleet erahnen lassen.
Bild 62:
Gleich das erste Bild lässt ein wenig von der Anlage dort erahnen. Abgestellt sind einige 82er und 94er zu sehen, links im Bild angeschnitten ein Schürzenpostwagen(?). Einer von mehreren, die auch hier abgestellt waren. Leider habe ich denen kein weiteres Einzelbild gewidmet. Wie zu erkennen ist (Bagger auf Flachwagen), sind Bauarbeiten im Gange, Gleise werden ausgebaut, um altbrauchbare Oberbaustoffe zu gewinnen.
Bild 63:
Hier blicken wir auf die Front von 082 010-0 (82 010), welche schon seit September 1968 z-gestellt ist, aber erst im Dezember 1970 ausgemustert wird. Trotz des Lichteinfalls rechts habe ich das Bild genommen, weil links weitere Gleise der Anlage zu erkennen sind. Zudem steht dort ein Flachwagen, auf dem zwei Pkw verladen sind.
Bild 64:
Hier ist 082 010-0 in Gänze zu erblicken mit der dahinter stehenden 082 003-5.
Bild 65:
Letztere erblicken wir hier nun allein, 082 003-5 (82 003) ist ebenfalls nur z-gestellt, schon seit August 1968 und wird wie 082 010-0 im Dezember 1970 ausgemustert.
Bild 66:
Dieser Art abgestellte Lokomotiven lassen dann auch einmal einen anderen Blick auf die Maschine zu, so wie hier der Blick von 082 010-0 auf 082 003-5. Es offenbaren sich einige Details z. B. zwischen Wasserkasten und Kessel, die man sonst nicht zu sehen bekommt.
Bild 67:
Der eher unerfreuliche Blick auf die Rückfront von 082 003-5 wird nur gezeigt, um auf den rechts stehenden Wagen aufmerksam zu machen. Ist das tatsächlich ein Schürzenpostwagen?
Bild 68:
Hier ist ein weiterer Blick auf die beiden Lok sowie über die Anlagen und die abgestellten Wagen.
Bild 69:
Auch dieses ist wieder eines der „man kann es kaum glauben“ Bilder, denn seit gestern, dem 22.07.1970, befindet sich 094 592-3 (94 1592) wieder im Betriebs-Bestand, nachdem sie zwei Jahre auf z gestanden hatte. Natürlich muss sie zunächst ausgebessert werden und kommt dann tatsächlich erst im November 1970 im Bw Kaiserslautern wieder in Dienst.
Bild 70:
Die nächste Lok in der Reihe ist 094 869-5 (94 869). Sie steht seit Januar 1969 auf z und wird im Dezember 1970 ausgemustert. Hinter ihr ist 082 017-5 zu sehen. Auffällig ist, dass sich jemand die eigentlich sinnlose Mühe gemacht hat, die Nummer der Lok EDV-gerecht anzupassen. Die voranstehende “0“ sowie die „-5“ sind offensichtlich nachträglich angebracht worden.
Bild 71:
Der seit September 1968 auf z stehenden 082 017-5 (82 017) widmen wir dieses Bild. Auch sie wird ebenfalls noch im Dezember 1970 ausgemustert. Hinzuweisen ist auf ihren Oberflächenvorwärmer, während die beiden anderen gezeigten 82er einen Mischvorwärmer besitzen.
Bild 72:
Die Lokführerseite von 094 869-5. Im Hintergrund einer der beiden Sendemaste des NDR, die auch heute noch an dieser Stelle stehen und jedem Autofahrer auf der A 1 bekannt sein sollten.
Bild 73:
Hier ist nun die Seitenansicht von 082 017-5 mit dem zweiten Sendemast zu sehen.
Bild 74:
Etwas überrascht wurde ich von 050 545-3 (50 545), die hier mit einem Kranzug den Bahnhof Billwerder-Moorfleet passiert.
Ich befinde mich hier genau auf dem Kreuzungsbauwerk mit der A 1, heute steht hier ein Containerterminal mit fahrbaren Containerbrücken. Auch diese Ansicht dürfte jedem Autofahrer auf der A 1 bekannt sein. Es ist übrigens genau diese Stelle, an der sich seit gefühlten 20 Jahren eine Autobahnbaustelle befindet . . .
Bild 75:
Ein weiteres Foto habe ich noch von 050 545-3 gemacht, unerklärlicher Weise ohne den Kran mit ins Bild zu nehmen. Ich kann heute auch nur über mich den Kopf schütteln.
Damit hatte ich das gesehen und fotografiert, was ich mir vorgenommen hatte. Anschließend bin ich zurück zum Hamburger Hbf gefahren.
Bild 76:
Vor klassischer Hamburger Stadtkulisse mache ich das viertletzte Bild dieses Tages. 216 009-1 (V 160 009) des Bw Hamburg-Altona läuft mit einem Zug aus Richtung Lübeck in Hamburg Hbf ein.
Die letzten drei Bilder des Tages sind dann Bestandteil eines anderen Beitrags zu gegebener Zeit.
Ich hoffe, dass Euch auch dieser Teil der Rothenburgsorter Geschichte gefallen hat.
Ein schönes Wochenende wünscht wie immer mit den
besten Grüßen auch von Helmut und Stefan
Hartmut
Hier geht es weiter mit
Teil 4.
Bilder restauriert von Benutzer Riedemann Archiv am 29.11.2016; Bearbeitung: uk-old (SM)
3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:12:04:17:58:37.