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Bw Rheine - Nachschlag zum Hp-update (m. 20 B.)

geschrieben von: Rolf Schulze

Datum: 06.10.08 21:10

Nachdem ich Euch am Samstag meine aktuelle Galerie Rheine - die letzte Dampflokhochburg verlinkt hatte, hatte ich versprochen, die "Nachlese" auch noch zu zeigen, aber gestern "klemmte" DSO mal wieder, daher also mit Verspätung jetzt noch ein paar Bilder aus dem Bw Rheine. Ich beschränke mich dabei mal auf die älteren Aufnahmen von 1970 und 1972.

Mein allererster Besuch in Rheine war am 1. November 1970, das Glück, dass mein Freund Andreas und ich damals überhaupt soweit nach Norden kamen, verdankten wir der Tatsache, dass wir bei Freunden meiner Eltern eingeladen in NRW eingeladen waren. Ansonsten war dieser Feiertag im November der denkbar ungeschickteste Tag fürs Fotografieren. Aber das Bw Rheine zog uns, die wir noch nie zuvor eine Öllok oder gar eine 01.10 gesehen hatten, trotzdem absolut in seinen Bann. Sogar einen Farbfilm hatte ich meiner Mutter noch "abgeschwatzt".

Allerdings waren Begriffe wie Tiefenschärfe und "unendlich" für mich noch böhmische Dörfer, ohnehin durfte ich die elterliche "Werra" nur ausnahmsweise für diesen hochwichtigen Anlass benutzen. Dieses Gerät, ich erwähnte es irgendwann schon einmal, hatte mein Vater im Sommer im Sommer 1970 anlässlich des Familienurlaubs in die Wogen des Atlantik fallen lassen und anschließend als begabter Laie nach seinen Fähigkeiten zerlegt, gereinigt und wieder zusammengesetzt. Als er danach 3 Schrauben übrig hatte, haben wir noch gemeinsam darüber gelacht.

Wie sich aber dann nach jenem 1. November 1970 herausstellte, hatte es mit diesen 3 Schrauben doch irgendeine Bewandnis, denn der Entfernungsmesser war unbrauchbar. Ich war den Tränen nahe, als ich Wochen danach die Bilder zurückbekam - sie waren fast alle unscharf - natürlich hatte ich auch die meisten mit 1/125stel offener Blende gemacht, weil der Belichtungsmesser es so anzeigte - was der Schärfe auch noch einmal abträglich war. Ein paar möchte ich aber doch zeigen.


01. 11. 1970: 042 096-8 und 023 103-5 vom Bw Emden standen neben dem Kohlebansen. 023 103-5 habe ich leider nie mehr wiedergesehen.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6138393433333265.jpg


Ebenso hatte ich es auf die 011er abgesehen, mit ebenso fürchterlichem Ergebnis. Hier ist die (Edit) kalt abgestellte 011 091-6 zu erahnen:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3339323166333437.jpg


Und hier noch einmal. Immerhin der Schlackehaufen ist scharf.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6265613135373962.jpg


Beim zweiten Anlauf, nun mit einem etwas empfindlicheren schwarz-weiß-Film, kann man 011 070-0(z) und 011 091-6(k) doch besser erkennen. Die Loks wirkten keineswegs schrottreif oder schadhaft, uns schienen beide bloß kalt abgestellt wegen des Feiertags. Erst später lasen wir die über die z-Stellung der 011 070-0 nach und waren überrascht.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3962626361386539.jpg


Bevor die in der Galerie gezeigten Aufnahmen der 011 072-6 entstanden, rangierte die Lok von der Drehscheibe noch zur Bekohlung:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6166383531383539.jpg


Am 24. 3. 72 (diesen nächsten Besuch in Rheine hatte ich lange herbeigesehnt) und den darauffolgenden Tagen waren die Rahmenbedingungen günstiger. Die Kamera war zwar immer noch dieselbe, aber der Fehler bekannt, und mit "unendlich" und Blende 5.6 oder höher wurden die Fotos von weit entfernten großen Objekten wie Dampfloks gut. Außerdem war mittlerweise noch eine Agfa Isolette im Gepäck, ein ältliche Einfachkamera mit Balg für 6x6 Rollfilme. So ausgerüstet, wurde nachgeholt, was sich nachholen ließ.
Bei dem Wiedersehen mit 011 072-6 entstanden diesmal natürlich gleich eine Reihe Fotos, eins davon will ich noch zeigen:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3639323431386532.jpg


Für 012 055-0 war der Sonnenstand am Abend der Ankunft allerdings schon etwas zu tief und der Lampenmast zu weit links:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3131653738356331.jpg


Die vorbeifahrenden Güterzüge auf dem eingleisigen Verbindungsgleis vom Rbf zur Strecke nach Hamm trainierten die Laufmuskeln. Schon in der Dämmerung fuhr 043 381-3 mit einer Erzwagengarnitur aus Süden am Bw vorbei. Erste Masten stehen bereits:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3737623964383462.jpg


Der nächste Tag, der 25. 3. 72, bot traumhaftes Wetter. Wieder im Bw (nachdem der Vormittag auf dem Bf. verbacht wurde), war 043 131-2 das Motiv, wegen dem Wasserkasten ohne die tiefergesetzten Hilfseinfüllöffnungen.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3232333737343639.jpg


012 066-7 stand hinter 043 094-2:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3565623565653134.jpg


012 058-4 habe ich irgendwie nicht anders fotografiert als so - von schräg vorne wäre es auch möglich gewesen (schade) ...

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3333313264313739.jpg


011 062-7 - leider nicht mastfrei:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3935373761303834.jpg


Dann kam Bewegung in die Sache. Die erst kurz zuvor hauptuntersuchte 043 094-2 kam auf die Drehscheibe ...

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6234656430333936.jpg


... und brachte anschließend einen 6-Wagen-Güterzug in Richtung Ruhrgebiet, links im Hintergrund der Parkplatz des Bw Rheine.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6563303733333932.jpg


012 066-7 stand jetzt frei:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6462393930366461.jpg


042 320-2 war ebenfalls frisch hauptuntersucht ("Unt. Bwg. 5. 3. 72"):

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3863326630633033.jpg


Später kam 042 175-0 rein:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6264363161616234.jpg


Noch später fuhr 012 101-2 aus dem Schuppen. Diese Aufnahme ist tauglich, bei den nächsten wurde "gespart" - ich machte aus zwei Aufnahmen eine Doppelbelichtung mit der Isolette, die noch keine Sperre besaß, wie viele alte Rollfimkameras.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6534343036336436.jpg


Am 26. 3. 72 war das Wetter wieder schlecht, die Mutter wollte die Heimfahrt antreten, nur noch für einen kurzen Besuch im Bw war Zeit. Es war mir aufgefallen, daß ich am Vortag zwar 011 056, nicht aber 011 091-6 fotografiert hatte, das musste nachgeholt werden:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/6539623363656265.jpg


Und wieder fuhr ein Güterzug am Bw vorbei, aber die Vorspannlok hielt mich von einem Bild von vorne ab! Eine 212 und wiederum 043 094-2 sind in Richtung Ruhrgebiet unterwegs.

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/45/541445/3238373865346630.jpg

Das war der "Nachschlag". Eine kleine Fortsetzung habe ich allerdings morgen noch ...

Gruß Rolf

PS.: Dank der Hinweise unten wurde die vermeintliche z-Stellung der 011 091-6 korrigiert.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:12:08:03:12:01.

Re: Bw Rheine - Nachschlag zum Hp-update (m. 20 B.)

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 06.10.08 22:00

Ach Rolf,

einfach schön. In Gedanken war ich jetzt wieder im Bw Rheine und latsche zwischen den schwarz-roten Schönheiten umher und pfeife mir in der Rheiner Kantine etwas Essbares rein. Und das soll wirklich schon mehr als 35 Jahre her sein....

Grüße

Martin

Re: Bw Rheine - Nachschlag zum Hp-update (m. 20 B.)

geschrieben von: dampfachim

Datum: 06.10.08 23:25

Hallo Rolf,

da ich Deine Homepage seit längerer Zeit immer mal wieder "heimsuche", habe ich mich mal wieder gefreut, auch hier wieder neue, alte Aufnahmen von Dir zu sehen. Eigentlich ist das Thema Bundesbahndampflok für mich weit weg, aber die Qualität Deiner Aufnahmen besticht immer wieder.
Daß Du mit einer Werra fotografiert hast, erstaunt mich umso mehr. Als Jungspund war auch für mich Mitte der 80er eine Werra mein Begleiter bei meinen ersten Streifzügen durchs Reichsbahnland. Die Werra stammte auch aus dem Fundus meines Vaters, der schon jahrelang auf Praktica umgestiegen war und war schon bald deutlich altersschwach. Einen Entfernungsmesser hatte ich für das Teil nicht und so weihte mich Papa in die Trickkiste aus Blende, Tiefenschärfe und Belichtungszeit schon früh ein. So hieß es eigentlich immer Pi x Daumen x Fensterkreuz. Am Riemen der Kamera baumelte ein hübscher russischer Belichtungsmesser, der zwar nicht schön aber schön genau war.
Die Werra wurde nach und nach immer altersschwächer und der Verschluss ungenauer. Väterchen versuchte sich nun auch in Feinmechanik und zerlegte den Zentralverschluss. Das hätte er wohl lieber bleiben lassen. Oder eigentlich auch nicht, gabs doch 'ne neue Praktica MTL 5 B als Ersatz. ;-)
Nach einigen erfolgreich abgebauten Teilen sprang von irgendwo her eine Feder durch den Raum. Wir suchten sowohl Feder, als auch den Einbauort vergebens. Die Werra war nun Schrott und nur noch als Andenken zu gebrauchen. Für ihre Zeit war es ein recht gutes Handwerkszeug. Die Optik gestochen scharf und der Verschluss leichtgängig und absolut erschütterungsfrei. Gewöhnungsbedürftig war der seltsame Aufzugsring am Objektiv. Gab es die Werra eigentlich auch mit Wechseloptik? Den Handgriff des Filmspannens bekam man aber auch hin.

Jetzt sieht man das Bild gleich nach der Aufnahme auf dem Bildschirm. Kaum einer weiß noch etwas von Tiefenschärfe, Blende und Belichtungszeit. Automatik an und draufhalten ist das Motto. "Die Kamera macht ja alles allein."

Viele Grüße

Dampf - Achim Rickelt

Die Werra!

geschrieben von: Rolf Schulze

Datum: 07.10.08 01:11

Hallo Achim,

ja, das muss verwundern, daß ich mit einer Werra fotografiert habe. Ich weiß es jetzt nicht mehr sicher, entweder vertieb Quelle die Kameras in der Bundesrepublik oder Photo Porst. Auf jeden Fall war es wohl so, dass der Name "Carl Zeiss Jena" wohl mit dazu beitrug, dass sich die Werra verkaufen ließ. Meine Eltern haben sie wohl 1966 oder 1967 gekauft.

Ich habe gerade lange bei Google gesucht, um mal ein Bild und ein paar Informationen dazu zu finden. Meine war eine Werra 3, so sah sie aus:

http://spehr-naumburg.com/images/werra3eczjpp.jpg

Die vollständige Seite zur Werra 3 gibt's unter diesem Link:

[spehr-naumburg.com]

Der Werra-Überblick:

[spehr-naumburg.com]

Ich fand die Kamera später eigentlich gar nicht schlecht. Das Objektiv - also das 2,8/50er Tessar - konnte schon wirklich scharfe Bilder erzeugen, wenn man so ab Blende 5.6 aufwärts fotografierte. Ich habe im übrigen einen großen Respekt vor den alten Objektivkonstrukteuren. Egal, ob Rollei, Voigtländer oder eben Zeiss Jena, an der Abbildungsschärfe konnte man kaum was bemängeln.
Nur mit den modernen Farbfilmen kamen sie nicht so ganz klar.

Zurück zur Werra: Die Achillesferse war das kleine Rechtek oberhalb des Objektivs innerhalb des quergeschreiften Bereichs. Da durch erfolgte die Belichtungsmessung. Oft genug war der Finger davor, der gerade am Blendenring drehte. Dann wurds nix. Ansonsten war die Belichtungsmessung bei meiner Werra absolut tauglich. Einen Belichtungsmesser hatte ich zwar auch immer dabei (so'n kleinen für die Hosentasche), aber die Geräte waren sich meistens einig.

Die Filmspannerei am Aufzugsring am Objektiv war auch gar nicht so blöde, wie man meinen möchte. Hatte man den Bogen erst mal raus (ohne die Blende zu verstellen), ging das recht fix und auch leichtgängig. Allerdings war war auch bei meiner der Verschluß irgendwann der kritische Punkt, erst wurden die Zeiten zu lang, dann gab es unerwartete Blockaden im offenen Zustand , das versaute dann auch gleich die Nachbarbilder auf dem Film. Fairerweise muß ich sagen, daß die Werra bei mir kein leichtes Leben hatte, die Einsatzbedingungen waren mitunter rau.

Auch bei mir folgte besseres nach, die Rollei SL 35 - ich hab sie heute noch im Schrank.

> Jetzt sieht man das Bild gleich nach der Aufnahme auf dem Bildschirm.
> Kaum einer weiß noch etwas von Tiefenschärfe, Blende und Belichtungszeit.
> Automatik an und draufhalten ist das Motto. "Die Kamera macht ja alles allein."

Schöne neue Welt! ;-)))

Wenns denn so wäre! Nein, die Grundregeln der Eisenbahnfotografie lauten immer noch: Belichtungszeit vorwählen, Blendeautomatik darf schon sein, aber passen muß die Blende zur Tiefe des Motivs, und so ein Autofocus ist ganz nett, besonders, wenn er mit dem bewegten Objekt die Entfernung nachführt, trotzdem focussiere ich auch heute noch lieber vor dem Bild die Schwelle an, bei der ich auslösen will.

Im übrigen gilt immer noch: Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf. Und das wird auch noch so sein, wenn ich in der Kiste liege. :-)))

Re: Die Werra!

geschrieben von: dampfachim

Datum: 07.10.08 10:28

Hallo Rolf,

letzteres kann ich voll und ganz bestätigen. Allerdings ist es in meinem Umfeld immer wieder zu hören, daß ja nun jedermann fotografieren kann. Mal abgesehen von den technischen Gegebenheiten, die ja eine Automatik bei Otto-Normalverbraucher schon ganz gut übernimmt, ist die Motivwahl bei vielen Leuten immer noch grausam.
Ich fahre als Lokführer auf dem Rasenden Roland nahezu täglich auf Leute zu, denen ich am liebsten den Apparat wegnehmen würde, so dillettantisch stellen sie sich an. Hauptsache der Blitz ist an, ob bei Sonne oder bei unendlich entfernten Landschaftsmotiven. Die Akkus werden schön lange halten...

Nun bezeichne ich mich wirklich nicht als Superfotograf. Ich betreibe "Eisenbahngebrauchsfotografie". Mit meinen Bildern kann man im Fotoforum sicher keinen Blumentopf gewinnen.
Du kannst Dich ja mal davon überzeugen. Im Inhaltsverzeichnis auf folgender Seite findest Du eine ganze Menge Bildbeiträge von mir, die ich auch hier im Hifo schon teilweise gezeigt habe. Der Mollibeitrag und der Preßnitztalbahnbeitrag sind übrigens größtenteils mit der Werra entstanden.

[forum.mysnip.de]

Nun zur Werra. Du hattest ja gewissermaßen schon die Luxusausführung. Ich benutzte die Werra I, ohne Belichtungsmessung und im Chic der 50er. Die sah so aus wie in dem nun verlinkten Beitrag, auch noch mit Alu-Spannring. Was mir gar nicht mehr bewusst war, ist der Umstand, daß sie gar keinen Blitzschuh hatte.

[flickr.com]

Die Verschlussprobleme waren wohl nach längerer Betriebszeit Werratypisch. Genauso war es bei mir auch. Erst war der Verschluss zu lange auf und dann hakte er. Mein Vater wollte dem auf den Grund gehen mit oben beschriebenem Erfolg.
Aber auch meine Kamera musste von mir als 14-17jährigem Heißsporn einiges erleiden.

Viele Grüße

Dampf - Achim Rickelt

Unscharfe Bilder scharfer Loks… (m 1 B)

geschrieben von: Reinhard Gumbert

Datum: 07.10.08 22:40

Da hätte ich auch noch was zu bieten, Rolf: Bei meinem Besuch am 5.10.1965 - vor (fast) genau 43 Jahren! - im Bw München Hbf hatte ich Vaters Super-Kamera leihweise dabei: Ein vollautomatisches Gerät, sogar noch mit einem großen Rest SW-Film bestückt. Also - Kamera bestens, Film bestens und übrigens auch Wetter bestens.

Und was stand da draußen an der Bekohlung, in schönster Sonne? Die 45 023 -auch noch frisch hauptuntersucht und frisch angemalt wie die Brigit Bardot: Knallrotes Fahrwerk, frisch-schwarzer Kessel. Das musste selbst in sw gut herauskommen - *JUBEL !*

Jetzt galt’s also!! Erstmal ans Führerhaus, die Beschriftung knipsen. "45 023, Bw München Hbf". Entfernung = 1 Meter. Und dann mit Abstand, die ganze Lok. Schräg von vorn, Seite, von hinten - ich hatte ja genügend Film.

Bloß, beim vorletzten Bild, als die 45 vorzog, um zum Schuppen zu dampfen, bemerkte ich: Die Entfernungseinstellung, das einzig Manuelle an dem Super-Gerät, stand die ganze Zeit auf " 1 Meter " ! *HEUL !!*


http://foto.arcor-online.net/palb/alben/37/607837/3732363564336661.jpg


Heute lachen wir darüber.


Schöne Grüße aus Aachen -
Reinhard

Re: Bw Rheine - Nachschlag zum Hp-update (m. 20 B.)

geschrieben von: 01 1066

Datum: 02.04.09 17:21

1971-04-23 Münster 006 (011 091) - Kopie.jpg
Ich bin erst jetzt auf diese Seite gestoßen, aber bei der Abbildung der 01 1091 auf Z am 01.11.1970 kann etwas nicht stimmen, denn am 23.04.1971 fuhr sie mir südlich von Sprakel mit einem Kohlenzug vor die Linse. Auch nach Obermayer wurde diese Lok erst am 15.09.1971 abgestellt.
Ich grüße die Profis

Re: Bw Rheine - Nachschlag zum Hp-update (m. 20 B.)

geschrieben von: D-76

Datum: 02.04.09 20:16

Etwas unscharf aber die Lokfülle damals bringen Deine Bilder gut rüber!

D-76