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Die Sudbrackbahn in Bielefeld (m.B. und mit Gesuch)

geschrieben von: AlexT

Datum: 10.01.08 15:17

Im Jahr 2007 sind durch Strassensanierungen weitere Reste der sogenannten Sudbrackbahn in Bielefeld beseitigt worden.
Bald erinnert fast nichts mehr an die Gleisanschlüsse der Stadtwerke Bielefeld und der Firma Miele in Normalspur sowie
an ein Teilstück der ehemaligen Bielefelder Kreisbahnen (bis 1957).

Anbei ein paar Bilder aus dem Jahr 2005, die zwar vom Aufnahmejahr her nicht wirklich historisch sind, sich jedoch aufgrund
der teilweise entfernten Gleise nicht mehr wiederholen lassen ;-)

Bild 1:
Brüggemannstr.: Links das Gelände der Stadtwerke, rechts Teile der Fa. Miele. Ein Reststück Gleis liegt noch in
der Straße und endet im Radweg. Eine Sh 2-Halttafel prangt immernoch an einem Werkstor der Fa. Miele welches in der
Bildmitte zu erkennen ist.
Hier verlief das Gleis noch etwa 500m weiter und kreuzte im weiteren Verlauf die Schildescher Strasse und somit auch
die Strassenbahn (heute Stadtbahn) Linie 1.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_1.jpg

Bild 2:
Gleiche Aufnahmeposition wie Bild 1 nur in Gegenrichtung. Am rechten Bildrand wäre bis vor ein paar Jahren noch der
große Gasometer der Stadtwerke erkennbar gewesen.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_2.jpg

Bild 3:
Etwa 50m weiter. Von der Beckhausstraße in Richtung Brüggemannstraße/Miele aufgenommen.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_3.jpg

Bild 4:
Beckhausstraße: Blick in Richtung Herforder Straße. Im Hintergrund zu erkennen die Cölln-Mindener-Eisenbahn (KBS 370).
Schön das Hinweisschild im Vordergrund ;-)
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_4.jpg

Bild 5:
Walther-Rathenau-Strasse: Blick zurück in Richtung Herforder Strasse.
Muss zumindest bis 1971 eine ganz interessante Stelle gewesen sein, da sich auf der Kreuzung Herforder-/Beckhaus-/
Walther-Rathenau-Straße die Sudbrackbahn mit der Straßenbahn der Linie 2 kreuzte. Danach wurde die Straßenbahn tiefer-
gelegt und es entstand Bielefelds erste (und für lange Zeit) einzige U-Bahn-Haltestelle.
Darüber quert noch die Begatalbahn (KBS 404) nach Lage/Lippe.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_5.jpg

Bild 6:
Gleiche Aufnahmeposition wie Bild 5 nur in Gegenrichtung. Die Bahn verläuft hier zwischen zwei Firmen hindurch bis
zur Eckendorfer Straße.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_6.jpg

Bild 7:
Eckendorfer Straße: Wie schön wäre es, wenn aus dem Urwald im Hintergrund aufeinmal eine Köf mit einem Wagen der Fa. Miele
auftauchen würde ;-)
Hier kreuzt übrigens wieder die KBS 404.
http://www.thumel.de/forum/sudbrack_7.jpg

Den weiteren Verlauf der Bahn mit Anschluss an die KBS 404 und den ehemaligen Container-Bahnhof dokumentiere ich erstmal nicht
weiter - es ist einfach zu traurig.

Ich würde mich über historische Bilder z.B. über die Bedienung des Miele Gleisanschlusses sehr freuen. Vielleicht hat hier jemand
im HiFo solches Material?

Weitere interessante Links zum Thema:
[www.railway-station.de]
[www.bielefeld01.de]
Ich empfehle die Luftbilder (1939 und 1999) des Katasteramtes der Stadt Bielefeld.

Gruß,
Alex

Re: Die Sudbrackbahn in Bielefeld (m.B. und mit Gesuch)

geschrieben von: PL

Datum: 10.01.08 17:26

Hallo,

kann mir jemand mal Skizzen oder Texte zukommen lassen, die zeigen, wo die Kleinbahn damals in bezug zur Stadtbahn heute verlief? Wie weit liessen sich vor 50 Jahren Kreisbahnstrecken für die Stadtbahn weiterverwenden? Wie weit wäre das heute möglich? Was wäre überhaupt sinnvoll? Mir ist nur bekannt, daß hinter den heutigen Endstellen der Linien 1 und 3 noch sehr viel Siedlung kommt und die Stadt BI eine Verlängerung der 3 in Stufe 3 des Landesbedarfsplan eingestellt hat. Wenn ich richtig die Karten interpretiert habe, würde sich auch von den Fahrzeiten her Werther, Enger und Spenge als Ziele anbieten. Gibt es Ausarbeitungen, z.B. Diplomarbeiten? Vor zehn Jahren hatte ich einmal eine Diplomarbeit in der Hand, die sich mit der Nutzung der KBS 404 für eine Stadt-/ Umlandbahn beschäftigte. Gibt es so etwas auch für die Kreisbahnen in analoger Form?


Herzliche Grüße vom ex-Wuppertaler


TW 239
Ich möchte das Mammutthema "Bielefelder Kreis- und Straßenbahn" heute nicht weiter vertiefen, sondern nur zwei Stock-Bilder vom Nebeneinander von Straßen- und Kleinbahn zeigen.


http://img176.imageshack.us/img176/3051/aa328kopiezz3.jpg

Haltestelle Herforder Straße, dahinter die Brücke der DB-Strecke nach Lage (September 1956).


http://img442.imageshack.us/img442/4766/aa329kopiexg0.jpg

Am Johannesstift, an der Einmündung der Schildescher Straße in die Beckhausstraße, kreuzte die Straßen- die Kleinbahn. Bis hinter der Straßenbahnhaltestelle Hamfeldstraße befuhren Straßen- und Kleinbahn sowie die Autos die Beckhausstraße gemeinsam. Hier die Lok "Dornberg" neben einem Opel Olympia (etwa Baujahr 1950/51) und einem neuen Großraumzug am 7.8.1956.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:01:10:22:17:21.

Kreisbahn und Strassenbahn

geschrieben von: christoph beyer

Datum: 10.01.08 18:35

Lieber PL, aus der Erinnerung eine schnelle Antwort: Zu Zeiten der Einstellung der Kreisbahn war man noch nicht soweit, da etwas zusammen zu planen. So wurden die Konzessionen des Personenverkehrs (absichtlich?) an den Postbus vergeben, so dass die Stadtwerke Bielefeld erst gar nicht auf die Idee kommen konnten, da etwas sinnvolles einzustielen. Da ist wohl bewußt gegeneinander gearbeitet worden. Ziemlich bekannt ist der Streckenast der Linie 1 in Schildesche, der auf ein paar 100 Meter die ehemalige Kreisbahntrasse nutzt - dies aber auch erst seit beginn der 70er Jahre. Die Strecken nach Werther und Jöllenbeck / Enger liegen als Radweg brach. Es gibt Pläne, die SL 3 nach Jöllenbeck auszubauen, da klagen aber Anwohner (ich habe diese Lokalposse irgendwann mal aus den Augen verloren) und damit ist die Sache bisher im Sande verlaufen. Das wäre aber auch keine Nachnutzung der ehemaligen Trasse, da diese weiter östlich verlief. In der Nähe des Miele - Werkes wurden früher die Strassen- und Stadtbahnwagen (über Klettergleise) angeliefert bzw. nach Verkauf verladen (z.B. Richtung Insbruck). Das fand dann später hinter dem Hauptbahnhof statt, wo ein richtiges Übergabegleis eingebaut war (bis zur Eröffnung der U-Stadtbahn). Wenn mal wieder Wagen nach Bielefeld kommen, werden die wohl per LKW angeliefert. Wie auch sonst? Gruss, christoph beyer

Dies ist ein Opel Olympia

geschrieben von: Marina´s Heizer

Datum: 10.01.08 19:30

... gebaut um 1951 herum. Sozusagen die "Vor-Baureihe" zum Opel Rekord, der danach erstmalig auf den Markt kam.

Gruss vom Heizer;

Ergänzungen + weitere Links

geschrieben von: AlexT

Datum: 10.01.08 20:30

Kann mich den Ausführungen von Christoph nur anschließen.
Allerdings gibt es eine kleine Ausnahme:
Die Planungen für die Verlängerung der SL 3 von Babenhausen Süd nach Theesen (-Jöllenbeck) sind schon sehr konkret. Hier läuft sogar schon ein Planfeststellungsverfahren!

Noch eine Ergänzung: Die Verladung eines alten Duewag GT-6 sieht man auf einem Bild von 1981 bei bahnbielefeld.de --> [www.bahnbielefeld.de]
Das erste Bild auf der zuvor genannten Seite passt übrigens auch gut dem ersten von Ludger gezeigten
Bild, da dieses in etwa am selben Ort aufgenommen wurde. (Würde mich über weitere Schätze aus Ludger's Archiv freuen).

Gruß,
Alex

Danke Danke !!!

geschrieben von: der 44iger

Datum: 10.01.08 21:17

für diese herrlichen Bilder aus meiner Heimat Schildesche und Bielefeld. Hast du noch mehr ???


Grüsse aus dem Randmünsterland
Christian

das stimmt nicht ganz, ...

geschrieben von: ludger K

Datum: 10.01.08 22:16

mein Vater fuhr zeitweise einen 1958 gebauten Olympia-Rekord P1, der sah so aus: [www.motor-klassik.de] Erst um 1960 erschien der Rekord (das nächste Auto meines Vaters). Was wir auf meinem Foto sehen, ist ein facegelifteter Olympia, wie er ab 1950 gebaut wurde. Also ein Vorvorgänger, und nicht die Vorbaureihe des Rekord.

Auf der Sudbrackbahn fuhren...

geschrieben von: Peter

Datum: 11.01.08 08:49

... auch die "Köf III mit Geweih"!

Hallo Alex!
vielen Dank fuer diesen tollen Bericht aus meiner alten Heimat! Leider habe ich da viel zu wenig fotografiert (wohnte rund 18 km weg und bin meist ins Bw gegangen, da die Übergaben zu unregelmäßig fuhren.

Ich erinnere mich aber, dass ich damals Dias von "Köf III mit Geweih" gemacht habe - Köf III, die für den Verkehr auf der Rathenau-Straße (im Kreuzungsbereich 6-spurig!), in dem sie entlang dem Autoverkehr "mitschwammen", links und rechts des Fahrerhauses je eine Rundumkennleuchte hatten (teilweise fuhren die Züge (man kann es auf Deiner Aufnahme erkennen) dem fliessenden Verkehr entgegen und es kam immer wieder zu Problemem.

Eine zuvor eingesetzte Köf II hatte aus den gleichen Gründen eine "Sonderausstattung Glocke", um sich den Weg zu bahnen...

Leider sind meine Dias alle eingelagert, ich komme nicht dran... :-(

Nochmals: Vielen Dank!

Gruss aus Bautzen

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.
Hallo,

noch eine Ergänzung zur Sudbrackbahn:

Meine Oma wohnte damals an der Sudbrackstr. und wenn ich nach der Schule dorthin fuhr, bin ich immer an der Brüggemannstr. aus der Linie 1 ausgestiegen und entlang den Miele-Gleisen gelaufen. Daher habe ich die Anschlussbedienung öfters beobachten können ...

Die Sudbrackbahn wurde Stück für Stück verkürzt, ich kann mich erinnern, dass bis ca. Ende der siebziger Jahre der Prellbock fast an der Johanneswerkstr. stand, der weitere Verlauf in Richtung Apfelstr. lässt sich auch heute noch gut erahnen, der Bahndamm wird heute als Parkstreifen genutzt. Hinter Miele muss es noch in den siebzigern einen Verlader gegeben haben, vermutlich die Fa. Wolff (Alcina), bin mir da aber nicht ganz sicher. Ich erinnere mich noch ganz gut an die langen Güterzüge zu Miele, mitunter waren da 15 gedeckte Güterwagen und Schiebewandwagen am Haken der Köf III. Der Anschluss in das heutige Staubsaugerwerk war sogar erst in den achtziger Jahren entstanden, da wurden die Züge dann noch länger.

Recht spannend fand ich, dass die Köf ja auch immer reichlich Leerwagen mitbrachte und dann in der kurzen Umfahrung vor dem Miele-Werk die beladenen gegen die leeren Waggons getauscht werden mussten, was oftmals nur mit viel Hin- und her zu lösen war.

Die Stadtwerke erhielten unregelmäßig Kabeltrommeln auf K-Wagen, ab und zu wurden da auch einzelne Kesselwagen zugestellt. Weil der Anschluss Stadtwerke in die andere Richtung als Miele bedient wurde und keine Umfahrung hatte, fuhr die Köf manchmal beidseitig behängt durch die verkehrsreiche Beckhausstr.

Die Sudbrackbahn hatte ja auch noch einen anderen Ast, der entlang der Beckhausstr. führte. Hier fuhren auch die Kreisbahnzüge nach Werther und Enger, dreischienig wurden auch noch mehrere Anschließer bis etwa in Höhe des Johanneskrankenhauses bedient. Damit war aber schon viel früher Schluss, die Weiche muss auf Bild 4 im Vordergrund gelegen haben. Bei der Maschinenfabrik Kuxmann (ein Teil steht noch und gehört jetzt zu dem Baumarkt) lag noch in den neunziger Jahren ein Meterspurgleis auf dem Fabrikhof, vielleicht liegt es sogar noch ...

Auch die anderen Seiten der Anschlussbahn waren übrigens höchst interessant, hier ging das Gleis entlang der Straße "Am Stadtholz" bis zu dem Bauhof, heute steht hier die Seidenstickerhalle. Bedient wurden hier die Kaserne der britischen Armee, die Ankerwerke und mehrere andere Betriebe. Letzter Anschließer war eine kleine Spedition (Reimer & Co.), bei der Kaserne liegen m. W. sogar noch die Gleise im Hof (heute Ausländerbehörde und Teil der FH). Alles andere - auch das Gebäude des ehemaligen Kreisbahnhofes - ist restlos im Ausbau der Eckendorfer Str. verschwunden.

Die einstige Kleinlok (ähnlich Köf II) der Bielefelder Kreisbahn ist übrigens entgegen manchen anderslautenden Berichten sogar bis heute erhalten geblieben, sie wurde zunächst mit den normalspurigen Anschlüssen von der DB übernommen, dann aber - vermutlich weil sie aufgrund ihrer Bauart ein Einzelgänger bei der DB war - an die Weserhütte in Bad Oeynhausen als Werklok verkauft. Sie steht heute im Automuseum in Bad Oeynhausen.


und eine Ergänzung zur Stadtbahn:

Die Verlängerung der Linie 3 Richtung Theesen und später weiter nach Jöllenbeck ist mehr oder weniger beschlossene Sache, allerdings aufgrund der Mittelkürzungen des Landes "geschoben" worden. Mein letzter Stand war, dass die Stadtbahn parallel zur Jöllenbecker Str. verlaufen soll. Die Trassen der Kreisbahn sind deswegen uninteressant, weil die Kreisbahn zwischen Schildesche und Theesen kaum Erschließungsfunktion hätte, die Trasse wurde deswegend so gebaut, damit man die doch ziemliche Steigung nach Theesen und Jöllenbeck überhaupt bewältigen konnte. Für die heutigen Stadtbahnwagen ist der direkte Weg wohl kein Problem mehr.

Noch ein Tipp für die Recherche zur Sudbrackbahn: Ich würde da das Stadtarchiv Bielefeld wärmstens empfehlen. Kann da auch vielleicht noch den einen oder anderen Hinweis geben, am besten mal direkt mailen. Einen relativ vollständigen Gleisplan gibt es auch im Buch von Gerd Wolff vom Eisenbahn-Kurier (Deutsche Klein- und Privatbahnen Band 6).

Viele Grüße

Andreas

Re: Die Sudbrackbahn in Bielefeld (m.B. und mit Gesuch)

geschrieben von: AlexT

Datum: 14.01.08 09:57

Der Warendorfer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Auch die anderen Seiten der Anschlussbahn waren
> übrigens höchst interessant, hier ging das Gleis
> entlang der Straße "Am Stadtholz" bis zu dem
> Bauhof, heute steht hier die Seidenstickerhalle.
> Bedient wurden hier die Kaserne der britischen
> Armee, die Ankerwerke und mehrere andere Betriebe.
> Letzter Anschließer war eine kleine Spedition
> (Reimer & Co.), bei der Kaserne liegen m. W. sogar
> noch die Gleise im Hof (heute Ausländerbehörde und
> Teil der FH). Alles andere - auch das Gebäude des
> ehemaligen Kreisbahnhofes - ist restlos im Ausbau
> der Eckendorfer Str. verschwunden.

Hallo Andreas,
stimmt! Die andere Seite der Anschlussbahn (inkl. dem brachliegenden Container-Bahnhof) ist sehr interessant.
Habe hier ebenfalls mal vor ca. drei Jahren ein paar Reste dokumentiert. Teile der Anschlussgleise im Verlauf der
Eckendorfer Straße wurden sogar noch im Jahr 1994 mit Sanierung der Eckendorfer Straße erneuert! Jetzt gibt es
keinen einzigen Gleisanschluss mehr.

Gruß,
Alex
Hallo,

wird denn auch der Anschluss Stockmeier-Chemie auch nicht mehr bedient ??? Das waren m.W. die letzten, die noch recht regelmäßig mit Kesselwagen bedient wurden.

Ich war in den achtziger Jahren mal da, da gab es sogar Privatwagen der Fa. Stockmeier, kleine zweiachsige Kesselwagen mit der Anschrift "Bielefeld Kreisbahnhof" ...

Eigentlich ein Trauerspiel, wenn man überlegt, wieviele Anschließer es da einst gab (und noch geben könnte).

Viele Grüße

Andreas

Anschluss Stockmeier

geschrieben von: AlexT

Datum: 16.01.08 15:54

Hallo Andreas,

ich glaube nicht, dass Stockmeier noch bedient wird. Vorher müsste man die Strecke freischneiden und sonstige Hindernisse
von der Strecke entfernen. Bei meinen Bilder aus 2005 sieht man zumindest zwei Kesselwagen, die m.W. jedoch schon lange
dort stehen/standen. Schau mal hier --> [drehscheibe-online.ist-im-web.de]

Gruß,
Alex

Re: Anschluss Stockmeier

geschrieben von: McRiff

Datum: 14.04.12 19:09

Tach zusammen,
wollte mal den Beitrag wieder hochspülen. Die beiden Kesselwagen befinden sich auf dem Gelände der Bielefelder Eisenbahnfreunde und werden innerhalb der nächsten Jahre museal als Werbeträger für zwei regionale Unternehmen restauriert. Die Firma Stockmeyer könnte ( darauf lassen die Bauarbeiten auf dem Werksgelände schließen ) durchaus wieder in naher Zukunft über die Schiene versorgt werden, da sich das Firmenareal deutlich vergrößert hat.
Im Zuge dessen nun zu meiner eigentlichen Frage: Offensichtlich hat im Bereich der Normalspurgleise östlich der Stadtheider Straße ein radikaler Baum- und Strauchschnitt stattgefunden, sämtliche Gleisanlagen wurden bis zum Prellbock an der Feldstraße freigelegt, bzw. wurden Bäume zwecks Entfernung markiert. Was ist da los? Die Anrainer wissen von nichts....und Stockmeyer hat da nix mit zu tun.

Ciao Marco

Prellbock Feldstraße (mit Link)

geschrieben von: AlexT

Datum: 17.07.12 20:52

Hi Marco,

hab heute erst Deinen Beitrag zum "hochspülen" gefunden ;-)
Also der Prellbock an der Feldstraße und die Gleisanlagen vom Ausziehgleis sind wohl jetzt endgültig Geschichte.
Laut einem Artikel in der NW wird auf der Trasse des Ausziehgleises über einen Rad/Gehweg nachgedacht.

Hier noch u.a. ein Bild vom Prellbock: [www.drehscheibe-foren.de]

Grüße,
Alex



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:07:17:21:03:17.

Re: Prellbock Feldstraße (mit Link)

geschrieben von: McRiff

Datum: 05.08.12 20:17

Hallo Alex,

mal ein kurzes Update der Sachlage. Der Prellbock existiert noch und wird in ein bestehendes Gleisstück neben dem Fuss/Radweg wieder eingebaut. Die Schienen selbst sollen zum größten Teil erhalten bleiben, die Schwellen werden jedoch zwischen den Schienen bündig mit Asphalt bedeckt. Ein späteres Befahren ist somit nicht mehr möglich. Hinter dem ADAC Gebäude wird der Damm Richtung Feldstraße abgesenkt. Es soll ein Fussweg werden, auf dem Radfahren geduldet wird. Eine Beleuchtung ist nicht vorgesehen.

Ciao Marco

Zu den Koef III...

geschrieben von: Peter

Datum: 15.05.17 18:43

Hallo!

Ich erlaube mir mal, das hier zu verlinken [www.drehscheibe-online.de] - damit zusammen steht, was zusammen gehoert. ;-)

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.