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 04 - Historische Bahn 

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Heute machen wir eine Reise ins Münster der 50er Jahre, als dort die Straßenbahn schrittweise durch Obusse und Omnibusse verdrängt wurde.



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Bild 1: Das Netz in der größten Ausdehnung, 1944. Norden ist rechts.


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Bild 2: Dieser Salzstreuwagen hat sowohl Schienenräumer als auch Schneebesen.


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Bild 3: Hauptbahnhof um 1930


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Bild 4: Der Tw 52 in Fahrtrichtung Servatiiplatz kommt vom Prinzipalmarkt und biegt an der Lambertikirche in die Salzstraße ein (1938).


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Bild 5: Tw 48 (Bj. 1911) und Tw 12 (1901) mit nachträglich geschlossenen Perrons auf dem Stadtwerke-Gelände.


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Bild 6: Der nummernlose graue Schienenschleif-Beiwagen auf Fahrgestell der Reihe 26-33 von 1901


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Bild 7: Fünf ehemalige Bochumer Sommerwagen dienten in Münster im 1. Weltkrieg als Suppenwagen


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Bild 8: Bw 27 im Originalzustand mit Tw 60 auf der Warendorfer Straße an der Endstelle Danziger Freiheit.


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Bild 9: Bw 27 (Uerdingen 1901) auf der Hammer Straße kurz vor der Endhaltestelle Schützenhof (siehe auch Bild 6, 10 und 15).


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Bild 10: Der Tw 57 (Bj. 1926/27, später Würzburg) mit Beiwagen vermutlich auf der Hammer Straße kurz vor der Endstelle Schützenhof.
In allen mir vorliegenden Quellen steht als Hersteller die Waggonfabrik Gotha.


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Bild 11: Tw 68 an der Endstelle der Linie 2 auf der Hammer Straße am Schützenhof.


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Bild 12: Tw 60 und ein „Buckeltaunus“ an der Endstelle auf der Warendorfer Straße an der Endhaltestelle Danziger Freiheit kurz hinter dem Bahnübergang (Blickrichtung Admiral-Spee-Straße).


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Bild 13: Tw 54 in der Endschleife am Albersloher Weg


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Bild 14: Omnibusbetrieb Wilhelm Schäpers (Nordwalde) gegenüber vom Hauptbahnhof, vermutlich ein Büssing-NAG oder -Uerdingen 650T oder 5000T von etwa 1947/48. Daneben eine eindrucksvolle Erlebnisgastronomie: Links kriegt man Würstchen, daneben heiße Milch und dann lädt die (noch heute in massiver Form bestehende) Gaststätte „Zum Posthorn“ zur Einkehr ein. Wohl bekomm’s!


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Bild 15: Nach dem Krieg keine seltene Begegnung (hier auf der Hammer Straße kurz vor der Endstelle Schützenhof),
schließlich waren in Münster viele Engländer stationiert.


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Bild 16: Tw 56 (Gotha 1926/27, später Osnabrück Nr. 36) auf der Friedrichstraße vor der Erlöserkirche gegenüber der Einmündung der Johanniterstraße. Im Haus dahinter war früher die Bundespost, heute Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus.


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Bild 17: Der Tw 59 am Servatiiplatz im August 1954, mit Blick in die Salzstraße, Ecke Winkelstraße (bei „Althoff“, heute Beginn der Fußgängerzone) bzw. Promenade (vorne). Im Haus Althoff befand sich später Karstadt, heute ist hier der Sitz des Stadtmuseums. Das Gebäude rechts vor Althoff beherbergte u.a. das Kino „Stadt New York“ (seit kurzem für immer geschlossen). Das Bild ist – wie auch Bild 22 – gestellt. Der Wagen ist mit „Schützenhof“ beschriftet und steht auf dem entsprechenden Richtungsgleis, der Bügel liegt entsprechend, aber der Fahrer steht am verkehrten Ende.


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Bild 18: Tw 57 am Hauptbahnhof, 17.8.1950


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Bild 19: Tw 56 biegt von der Bahnhof- in die Windthorststraße ein


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Bild 20: Tw 48 (Uerdingen 1911, später Schlepp-Tw für Obusse), im Jahr 1949 vor dem Hauptbahnhof. Am linken Bildrand geht es in die Windthorststraße, genau da, wo heute das Hotel Conti steht und sich bis vor einigen Jahren der Fußgängertunnel befand.


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Bild 21: Tw 62 im Jahr 1949 auf der Warendorfer Straße an der Endhaltestelle Danziger Freiheit.


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Bild 22: Tw 66 ebenfalls an der Kreuzung Salzstraße/Promenade (vgl. Bild 17)


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Bild 23: Mein Lieblingsbild! Der Tw 60 biegt vor der Ludgerikirche am Marienplatz in den Verspoel ein. In der Nähe befindet sich auch der Ludgeriplatz, der von auswärtigen Autofahrern (wegen der Radfahrer) gefürchtete Kreisverkehr.


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Bild 24: Das Ende der Straßenbahn


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Bild 25: Letzte Fahrt am 25.11.1954 auf dem Albersloher Weg in der Nähe der damaligen Stadtwerke mit Blick in Richtung Bahnhof. Das Gebäude im Hintergrund war mal Kiesekamps Mühle, die überdachte Brücke über die Straße war ein Förderband, mit dem Getreide vom Hafen zur Mühle transportiert wurde. Heute alles Geschichte, dort steht jetzt das Cineplex-Kinocenter.


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Bild 25a: … und auf der Friedrichstraße. An der weißen Villa im Hintergrund mündet die Johanniter- in die Friedrichstraße ein. Die Erlöserkirche steht weiter links.


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Bild 26: Der Obus 205 rückt ins Depot ein, hinten der Atw 7 als Kontaktwagen mit Schleppstange. Die Henschel/Uerdingen/SSW-Obusse 205-206 wurden schon vorzeitig im Oktober 1966 ausgemustert, alle übrigen blieben bis zur Stillegung am 26.5.1968 im Einsatz.


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Bild 27: Obus 202 am zerstörten Bahnhof (1950)


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Bild 28: Der Henschel/SSW-Obus 201 im Jahr 1951, damals noch mit Aufbau der Hagener Firma Meyer, ab 1957 mit Ludewig-Aufbau. Hier auf der Wilhelmstraße kurz vor der Ecke Steinfurter Straße an der Endstelle „Festhalle“, später „Wilhelmstraße“. Rechts steht heute die ARAL-Tankstelle.


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Bild 29: Der Obus 209 am Reichshof, der sich direkt am Hauptbahnhof befand. Später entstanden dort ein „Wienerwald“ und das Rex-Kino. Der Bahnhof befindet sich weiter links. Die Hauptpost im Hintergrund gibts dort noch heute. Vergleiche auch Bild 40.


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Bild 30: Der Krupp/Ludewig/SSW-Obus 219 aus der Serie 219-222 im Januar 1955, schon nicht mehr mit dem vorderen zwillingsbereiften Fahrgestell des II-6500, das bei den übrigen Obussen zu sehen ist. Aufgenommen an der Ecke Servatiiplatz / Eisenbahnstraße gegenüber der Erlöserkirche, die nicht mehr sichtbar weiter rechts steht, also praktisch hinter der Kirche in Bild 16.


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Bild 30a: Ergänzend zu Bild 30 ein Henschel-Werkfoto(!) des Obusses 220 mit Krupp-Fahrgestell und Ludewig-Aufbau.
Wer sich für die weiteren Zusammenhänge interessiert, findet sie im Band 2 "Obusse in Deutschland" von Jürgen Lehmann und mir.


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Bild 31: Der Obus 205 an einem noch immer nicht identifizierten Ort.


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Bild 32: Der Obus 205 auf der Bahnhofstraße, im Hintergrund die Ruine des Verwaltungsgebäudes der RBD Münster.


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Bild 33: Omnibus 122 (Büssing 5000 TU mit Büssing-Aufbau, Bj. 1951), davon gab’s bei der Stadtwerken Münster drei Stück (Nr. 120-122), am Servatiiplatz.


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Bild 34: Vom Coesfelder Kreuz kommend biegt der Obus 207 am Westring (heute Domagkstraße) in die Hüfferstraße ein (April 1952). Nach links schließt heute die Allgemein- und Viszeralchirurgie der Uni-Kliniken an. Das rechte Haus wich später dem Bau des teils sechsspurigen Rishon-le-Zion-Rings.


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Bild 35: Obus 207 auf der Weseler Straße, gleich wird er in die Moltkestraße einbiegen. Hinter dem Fotografen entstand später die Handwerkskammer.


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Bild 36: Henschel/Kässbohrer/SSW-Obus 207 am Coesfelder Kreuz (2/1954)


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Bild 37: Henschel/Uerdingen/SSW-Obus 217 an der Endstelle Hl.-Geist-Kirche (1/1955)


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Bild 38: Der Obus 212 kommt von der Endstation Hl.-Geist-Kirche und biegt an der Metzgerei Eickel von der Metzer in die Hammer Straße ein.


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Bild 39: Der Obus 213 auf dem Ludgeriplatz.


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Bild 40: Der Obus 207 von Henschel, Kässbohrer und SSW (davon gab’s in Münster zwei) wiederum am Hauptbahnhof. Wenn der Bus nicht die Sicht versperren würde, könnte man in die zwischen Hauptpost und Reichshof gelegene und zur Hafenstraße führende „Kleine Bahnhofstraße“ schauen. Im Vergleich mit dem jüngeren Bild 29 steht hier vom Reichshof noch etwas mehr.




8-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:09:14:13:20:03.
Danke Ludger, dass Du uns mit einer neuen Bildserie erfreust !

Gruss am Morgen,

Hammer! *Krach* Neue Tastatur her!

geschrieben von: martin welzel

Datum: 06.06.07 08:10

Obwohl ich kein ausgewiesener Straßenbahn- und OBus-Fän bin, bin ich begeistert über Deine Bilder, Ludger!

Die Nachkriegszeit ist noch an allen Ecken und Kanten in Deinen Bildern zu sehen, ebenso die aus heutiger Sicht "Uralt-Autos", wie der "Buckeltaunus" im Bild 12.

Besonders interessant finde ich das Bild 2 (Uerdinger Werkfoto) mit dem quer zum Gleis stehenden Salzstreuwagen. Er hat nicht nur Schienenräumer, sondern zusätzlich auch noch Schneebesen aufzuweisen.
Daher gehe ich davon aus, dass das Fahrzeug im Wintereinsatz geschoben wurde.

Danke für diese Zeitreise,

Martin

Boooaaah!

geschrieben von: Bernhard Terjung

Datum: 06.06.07 08:26

Hallo Ludger,

was für Schätze wieder heute Morgen! Ein wirklicher Kracher ist Bild 14 mit der Erlebnis-Gastronomie neben dem Bus. Was ist das überhaupt für ein Typ???

Zum Obus 219 (Bild 30): Das dürfte ein Henschel HS 562 sein, auf jeden Fall mit Ludewig-Aufbau von ca. 1956/57. Er hat schon nicht mehr das vorne zwillingsbereifte Fahrgestell des II-6500, das bei den übrigen Obussen zu sehen ist.

Wirklich faszinierende Bilder. Müsste mal einer ein Buch von machen!

Viele Grüße von

Bernhard

ein paar Erklärungen zu den Bildern

geschrieben von: Ackermann

Datum: 06.06.07 09:08

Wow ,was für ein Beitrag,da lacht mein Herz als alter Münsteraner.

Wenn das auch alles vor meiner Zeit gewesen ist,kann ich mich doch noch an die Endzeiten des O-Bus Verkehrs in Münster erinnern.Meine Oma wohnte damals in der nähe der Hl. Geist Kirche und von daher bin ich manches mal mit der Linie 2 vom Bahnhof aus per O-Bus dorthin gefahren.

Was die Örtlichkeiten anbelangt kann ich zum Teil weiterhelfen.

Zu Bild 11 wäre zu vermerken,dass der Schützenhof an der Hammer Straße gelegen war.

Bild 14 müsste gegenüber vom Hbf sein,die Kneipe zum Posthorn gibts dort heute noch,wenn auch in etwas anderer Form.*gg

Bild 17 ist am Servatiplatz,man sieht dort in die Salzstraße,Ecke Winkelstraße,dass Althoff Gebäude beherbergt heute das Stadtmuseum.Bild 22 zeigt das selbe Motiv.

Bild 23 ist mit dem Verpoel und der Ludgerikirche soweit richtig,nur handelt es sich nicht um den Ludgeriplatz,sondern um den Marienplatz.Der Ludgeriplatz liegt aber ganz in der Nähe,ist heute der von vielen auswärtigen Autofahrern gefürchtete (wegen den Radfahrern) Kreisverkehr.

Bild 25 ist auf dem Albersloher Weg in der Nähe der damaligen Stadtwerke,dass Gebäude im Hintergrund war mal Kiesekamps Mühle,die überdachte Brücke über die Straße war ein Förderband mit dem das Getreide vom Hafen zur Mühle transportiert wurde.Heute auch alles Geschichte,dort steht jetzt das Cineplex Kino.

Zu Bild 29 wäre interessant zu erwähnen,dass sich der Reichshof direkt am Hauptbahnhof befunden hat,dort ist später ein Wienerwald Restaurant und das Rex Kino gebaut worden.Der Hbf befindet sich linke Seite bei dieser Ansicht.Die Hauptpost im Hintergrund gibts heute noch dort.

Auf Bild 38 kommt der Bus von der Endstation Hl. Geist-Kirche und biegt gerade von der Metzer Straße in die Hammer Straße ein,der Laden auf der Ecke war die Metzgerei Eickel wo ich früher öfters was für meine Oma einkaufen musste.

Zu Bild 39 vermute ich mal ganz stark,dass die Aufnahme die Warendorfer Straße nähe Friedensstraße zeigt.

Bild 40 ist wieder am Hbf,wenn der Bus nicht die Sicht verperren würde,könnte man in die zwischen Hauptpost und Reichshof gelegene "kleine Bahnhofstraße" die zur Hafenstraße führt schauen.

Wenn es mit den anderen Bildern sehr pressiert die genauen Örtlichkeiten zu erfahren, könnte ich meinen alten Herrn mal fragen,der wird als Urmünsteraner bestimmt genaueres wissen.

vielen Dank für die tollen Bilder.

Grüßle

Harry

Edit zwecks Fehlerkorrektur...

http://picload.org/image/roalglc/zza.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2007:06:06:09:11:02.
Hallo Ludger,

leider kann ich zu den aufgeworfenen Fragen nichts beitragen, aber eines ist sicher:

Wenn Hans Rosenthal noch leben würde, würde er ob dieses Beitrags sicher nach den Worten "Sie sind der Meinung, dass war..." aufspringen und gleichzeitig "Spitze!" rufen!!! Denn ich bin dieser Meinung!!!!!!

Gruß von einem "Moers-Fan",
Stefan P.

Wo? Hier !

geschrieben von: JayBe

Datum: 06.06.07 09:24

Bild 10: hmm, schwierig, ich tippe mal Sonnenstandtechnisch auf die Warendorfer oder Wolbecker Straße.
Bild 16: Ecke Piusalle/Johanniterstraße ?
Bild 17 + 22: Salzstraß / Ecke Promenade. Im Haus Althoff war mal der Karstadt, heute das Stadtmuseum, dessen Besuch immer lohnt ! Die Gebäude rechts beherbergen u.a. Das Kino "New York"
Bild 25: Albersloher Weg, links die Kieskamp´sche Mühle, heute steht dort ein Kinokomplex. Blickrichting Bahnhof
Bild 32: Müsste Hörster Straße Blickrichtung Bohlweg sein
Bild 19,28,30,31,35,38,39: Keine Ahnung :-( wobei der Standort auf Bild 39 bestimmt heute noch existiert aber aufgrund Bebauung evtl. nicht mehr wieder erkannt werden dürfte.

Danke für diesen absolut hammergeilen Bilder.

Gruß, Jürgen

edit: Der Ackermann musste wohl nicht wie ich erst in der Karte wühlen und war somit schneller :-)

nochmal edit. Bild 12: ist das nicht evtl. Danziger Freiheit? die Bü Bake könnte für den Bü Warenorfer Str sein, Strecke nach Warendorf !




http://www.tuff-tuff-eisenbahn.de/logoschild.gif




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2007:06:06:10:20:28.

Bild 10

geschrieben von: klapauzius

Datum: 06.06.07 09:48

Zum gesuchten Aufnahmeort kann ich leider auch nicht beitragen, aber er ist derselbe wie von Bild 6 und Bild 9.

Klapauzius

Einfach Klasse

geschrieben von: Block 103

Datum: 06.06.07 10:50

Hallo,
obwohl ich ja eigentlich kein Strassenbahnfan bin, musste ich bei Münster natürlich reinschauen.
Herrliche Bilder einer ?leider? längst vergangenen Zeit.

Gruß Heinz

Zu einigen Örtlichkeiten

geschrieben von: railroadwilli

Datum: 06.06.07 11:35

Moin,

danke für’s Zeigen der interessanten Bilder!

Der Linienplan ist auf den ersten Blick verwirrend. Er müßte um etwa 90° nach links gedreht werden, dann sind zwar die Namen nicht so gut lesbar, aber die Himmelsrichtungen stimmen, wenn, wie gewohnt auf einer Karte, oben Norden sein soll. Die Nordstraße geht vom Zentrum nach Norden, die Hammer Straße nach Süden.

Nun zu den einigen Fotos mit der Frage „wo?“ am Ende des Textes:

17: Zwischen Servattiplatz und Salzstraße, im Eckhaus „Althoff“ ist heute das Stadtmuseum, dort beginnt heute die Fußgängerzone. Merkwürdig ist nur, daß der Triebwagen auf dem rechten Gleis steht, als führe er vom Fotografen weg, so liegt auch der Stromabnehmer am Draht, „hinten“ ist aber offenbar der Fahrer an der Kurbel zugange.

22: Wie 17.

23: Ludgerikirche ja, aber nicht Ludgeriplatz, sondern Marienplatz

25: Anfang Albersloher Weg

35: Damals gab’s offenbar noch kein Vermummungsverbot?

39: Ludgeriplatz, links geht es Richtung Marienplatz

Gruß
Willi

Re: Zu einigen Örtlichkeiten

geschrieben von: MHY

Datum: 06.06.07 12:39

Hallo Ludger, ich kann mich den anderen nur anschließen, wieder ein Klasse Beitrag. Bist du sicher, dass es sich bei den TW 52 - 68 um Gothawagen handelt? Dem äußeren Erscheinungsbild nach würde ich eher denken, dass es sich um Wagen der Fa. Lindner, Ammendorf handelt.
VG. Mike

Auch von mir wieder ein ...

geschrieben von: Palatino

Datum: 06.06.07 12:47

... herzliches Dankeschön für diese Serie.

Ich bin zwar kein Münsteraner, durfte aber 1981/82 dort leben und arbeiten. Daher sind mir einige wenige Stellen bekannt, ich bin aber erstaunt, wie sehr sich z.B. der Bahnhofsvorplatz verändert hat.

Während meines Aufenthaltes habe ich ein einziges Indiz für das frühere Vorhandensein einer Straßenbahn gefunden: die Gaststätte "Zur heulenden Kurve", benannt nach den einst in einem Minimalradius um die Ecke biegenden Triebwagen. In dem Lokal, in dem übrigens damals sehr gut essen konnte hing auch ein Wandgemälde einer Straßenbahn an jener Ecke. Gibt's das Lokal eigentlich heute noch?

Grüße aus der Pfalz
Hubert
Super Bilder!

Ein paar wenige bekannte, aber das Meiste ist "Neuware".


zu Bild 10:
na wenn schon der Sonnenstand erwähnt wird, kann das eigentlich nur die Hammer Str. sein.
Wolbecker Str. passt aufgrund der Liniennr. nicht und Warendorfer Str. aufgrund des Sonnenstandes nicht.

zu Bild 16:
das ist in bzw. auf der Friedrichstr.

zu 28:
das soll Publikationen zufolge offenbar im Bereich Steinfurter Str./Festhalle sein, aber so ganz kann ich das nicht nachvollziehen

Zu 30, 31, 35 werde ich mich mal umhören... ;-)


Irgendwie war das jetzt aber Gedankenübertragung...habe ausgerechnet gestern mal wieder unseren Münsteraner Straßenbahnexperten getroffen...der hat sein entworfenes Buch über die Münsteraner Straßenbahn wohl fast fertig im Schreibtisch liegen und sucht noch einen Verlag. ;-)
Ich denke zu den Tram-Bildern könnte er noch so manche Geschichte erzählen.

MfG aus Münster

Stefan

Genau so empfinde ich es auch ...

geschrieben von: Rolf Schulze

Datum: 06.06.07 14:48

... ein echter "Tastatur-Killer" ist dieser Beitrag, auch wenn ich von der Materie kaum Ahnung habe. Aber diese Eindrücke, nicht nur der alten Straßenbahnzüge, sondern auch der Vor- und Nachkriegsatmosphäre, sind einfach unbeschreiblich faszinierend. Danke!

Gruß Rolf

Re: Genau so empfinde ich es auch ...

geschrieben von: Frank Glaubitz

Datum: 06.06.07 17:57

Sehr schöne Bilder. In dem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, das es in Münster noch einen Straßenbahnwagen gibt. Im Rahmen einer Fahrt nach Münster hatte ich mich Ende April danach erkundigt (allerdings auf einen Besuch zwecks ablichtens verzichtet) und folgende Information erhalten. Auszug aus meinen Touraufzeichnungen:

"In Münster wird auch noch eine Straßenbahn erhalten (Gotha 1929, Tw, Straßenbahn Münster „65“), er steht bei den Stadtwerken. Diesen Programmpunkt konnte ich im Vorfeld bereits streichen, denn nach tel. Auskunft ist sie derzeit in Restaurierung und stellt im Augenblick nur ein Gerippe dar. Der anschließende Aufstellort ist noch nicht festgelegt. Restauration dauert noch ein halbes Jahr."

Wie gesagt, Stand Ende April

Gruß
fg

Re: Du kriegst die Tür nicht zu!

geschrieben von: dampfgerd

Datum: 06.06.07 18:34

Ich werde nachher mal schauen, ob nicht bei Ebay jemand eine Zeitmaschine anbietet! Sowas von hammermäßig aber auch
meint dampfgerd

Feldbahnfans...

geschrieben von: 400mm

Datum: 06.06.07 19:24

...sollten sich das Bild 14 genau anschauen! Zu Bild 2: könnte es sein, dass die rechtwinklig verlaufende Schiene zu einer Schiebebühne gehört, wie sie früher in Fabriken und Depots üblich waren? (Siehe Überreste des Depots Weimar!)

Die verblüffende Ähnlichkeit...

geschrieben von: gasbahn

Datum: 06.06.07 20:42

zu den Halleschen und Halberstädter Lindner-Tw ist mir auch schon aufgefallen. Gotha baute vom Stil her eigentlich etwas anders (siehe Erfurt u.a.). Käme u.U. ein Lizenzbau in Frage?

In Bild 17 vermute ich, dass hier der Schaffner für den Fotographen als Fahrer posiert.

Insgesamt wieder ein superinteressanter Beitrag, danke!

Viele Grüße

Heinz


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