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 04 - Historische Bahn 

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Nach dem 2. Weltkrieg waren die Anlagen und Fahrzeuge der Offenbacher Straßenbahn dringend erneuerungsbedürftig, andererseits erforderte das Wachstum der Stadt ein neues Verkehrskonzept – das war die Geburtsstunde des Offenbacher Obusbetriebs. Zunächst wurde am 16.7.1951 die 5,6 km lange Linie 1 von Rumpenheim zum Goethering eröffnet, am 4.10.1953 kam die Linie 2 nach Bieber hinzu und die Freigabe der Linie 3 von Rumpenheim nach Buchrainweiher am 30.10.1955 vervollständigte das 14,7 km lange Netz. Die Ära des Obusses währte jedoch nicht lange, denn schon am 24.8.1967 wurden die Linien 1 und 3 sowie am 27.9.1972 die Linie 2 eingestellt. Die folgenden Fotos stammen von Werner Stock oder aus seiner/meiner Sammlung.


http://img479.imageshack.us/img479/8558/a501yc0.jpg

Bild 1: Ein neuer Obus im Sommer 1951, kurz nach Eröffnung der ersten Linie, wahrscheinlich an der Ecke Bieberer-/Friedhof-/Hebestraße kurz vor der Bahnunterführung. Der Abzweig im Vordergrund führt vermutlich zum Straßenbahndepot (heute Busdepot).


http://img479.imageshack.us/img479/3668/a489ql4.jpg

http://img206.imageshack.us/img206/7333/a503cb4.jpg

Bild 2/2a: Fahrleitungsarbeiten im Februar 1953 auf dem Landgrafenring, dahinter der Schornstein der heute längst nicht mehr existierenden Gerberei Rügner sowie ein Gasbehälter. Der Turmarbeitswagen existiert noch heute und hätte trotz seines relativ guten Zustands eine (bisher nicht finanzierbare) Restaurierung verdient. Er befindet sich in der Obhut einer Gruppe Ehrenamtlicher, die auf dem Gelände der Offenbacher Verkehrsbetriebe GmbH im Busdepot, das sich noch an derselben Stelle wie damals befindet, das „kleine Offenbacher Verkehrsmuseum“ betreibt. Dort pflegen die Aktiven etliche historische Utensilien, so auch viele Unterlagen aus der Straßenbahn- und Obus-Zeit.


http://img86.imageshack.us/img86/6184/a490gu2.jpg

Bild 3: Neue Fahrzeuge sind eingetroffen und stehen aufgereiht im Betriebshof am alten Friedhof (Friedhof-/Hebestraße) (Februar 1953).


http://img104.imageshack.us/img104/9486/a483dz5.jpg

Bild 4: Noch stark vom Krieg gezeichnet war Offenbach zu Beginn der 50er Jahre, hier ein Obus unterwegs nach Rumpenheim auf der Friedhofstraße am alten Friedhof (Juni 1953).


http://img65.imageshack.us/img65/5598/a472ha7.jpg

Bild 5: Die nun folgenden zwölf Aufnahmen machte Werner Stock im Juni 1954, die erste auf dem Starkenburgring in der Nähe des Stadtkrankenhauses.


http://img65.imageshack.us/img65/1533/a473bh3.jpg

Bild 6: Am Hauptbahnhof auf der Bismarkstraße an der Ecke Kaiserstraße.


http://img86.imageshack.us/img86/4487/a477fi1.jpg

Bild 7: Auf der Aschaffenburger Straße in Bieber am Ostendplatz, der Endstelle der Linie 2. Hinter den Dächern schaut die katholische Kirche hervor.


http://img65.imageshack.us/img65/7429/a478kh7.jpg

http://img86.imageshack.us/img86/1849/a484fb3.jpg

Bild 8 und 9: Die Linie 2 auf dem Goethering beim Einbiegen in den parallel zum Hafen verlaufenden Nordring.


http://img65.imageshack.us/img65/1198/a480mv5.jpg

Bild 10: Das hübsche Kioskhäuschen am Haupt- bzw. Busbahnhof steht längst nicht mehr. Tristan schreibt: „Eine Oberleitungsluftweiche (Zweiweg, Auslauf), deren eigentlicher Abzweig hier nicht mehr zu sehen ist und offenbar weiter hinten liegt. Bis dorthin werden die gleichpoligen Fahrdrähte eng nebeneinander geführt. So etwas habe ich beim Obus noch nie gesehen; bei der Straßenbahn sind solche langen "Gleisverschlingungen" eher anzutreffen. Die Plus/Minus-Kreuzung, das Herzstück, liegt weit abseits der beiden Weichenzungen. Die Chauffeure mußten dem Abzweig also zweimal Beachtung schenken, nämlich bei der Fernsteuerung der Weichenzungen (Passieren der Kontaktstelle mit oder ohne Stromabnahme über Fahrschalter oder Widerstandsgruppe) sowie beim Überfahren des Herzstücks, das in einer der beiden Fahrtrichtungen eine etwa 50 cm lange stromlose Stelle (isolierter Abschnitt) erfordert. Seit kurzem gibt es übrigens für Obus-Oberleitungen polarisierbare (wie bei der Gleichstrom-Modellbahn) Luftweichen-Herzstücke (mit speziellen beweglichen Weichenzungen), die in beiden Abzweigrichtungen „mit Strom“ („Gasgeben“ möglich) und auch recht schnell befahren werden können. Was der Grund für diese rare Obus-Gleisverschlingung in Offenbach war und warum man die zweite Spur nicht wenigstens sogleich als vollwertige Überhol- oder Abstellspur ausführte? Keine Ahnung...“


http://img65.imageshack.us/img65/7776/a479mi2.jpg

Bild 11: Schwer zu identifizieren, vermutlich auf der Bieberer Straße an der Kreuzung mit der Daimlerstraße. Das Warnschild eines Bahnübergangs müßte zur Industriebahn gehören, die von Offenbach Ost ins Lauterborn-Gebiet führte. Möglicherweise entstand das Bild jedoch wiederum in der Hafengegend. Der Obus verfügt über eine damals weit verbreitete Anhängerkupplungsbauart, während sich beim Lkw die Fangmaulkupplung durchsetzte.


http://img86.imageshack.us/img86/4520/a481hb3.jpg

Bild 12: Ein stadtauswärts fahrender Obus auf der Sprendlinger Landstraße an der Kreuzung Starkenburgring am Stadtkrankenhaus, im Hintergrund die Bahnunterführung.


http://img65.imageshack.us/img65/4417/a485rv5.jpg

http://img86.imageshack.us/img86/6821/a486jb2.jpg

Bild 13 und 14: Auf dem Starkenburgring etwas weiter östlich von Bild 12.


http://img86.imageshack.us/img86/8594/a487ki4.jpg

Bild 15: Am Hauptbahnhof vor der Bäckerei Rupp (heute Heberer).


http://img86.imageshack.us/img86/1900/a488il2.jpg

Bild 16: Wiederum auf der Bieberer Straße, doch jenseits der Bahnunterführung (links angeschnitten). Hier sieht es heute nicht viel anders aus. Am Bahndamm beginnt der Lämmerspieler Weg.


http://img100.imageshack.us/img100/3070/a502gs0.jpg

Bild 17: Die Wendeschleife auf dem Ostendplatz in Bieber stadteinwärts gesehen. Ob der Opel-Kapitän einen Achsbruch erlitten hat?


http://img68.imageshack.us/img68/9839/a495mi1.jpg

Bild 18: Die drei Traktionsarten der Offenbacher Stadtwerke am 28.4.1955 nebeneinander; Links der Obus 53, dann der Tw 025 sowie rechts der Büssing/Emmelmann-Bus 12, wie ihn z.B. auch ASEAG in Eschweiler für die Schnellbuslinie 52 über die Autobahn nach Aachen besaß. Die Aufnahme entstand auf dem Depotgelände Hebestraße hinter den Werkhallen inmitten der Gleisharfe, vorn die Drehscheibe der Straßenbahn.


http://img90.imageshack.us/img90/5236/a492qu8.jpg

Bild 19: Am 30.10.1955 ging die dritte und letzte Obuslinie in Betrieb, hier stehen die festlich geschmückten Daimler-Benz-Obusse in der Schleife Buchrainweiher an der Sprendlinger Landstraße.


http://img90.imageshack.us/img90/8450/a499bc9.jpg

Bild 20: Als die Offenbacher Straßenbahn am 22.9.1957 ihr Fünfzigjähriges beging, bekamen die Interessierten einen Einblick in die Antriebsanlage mit der Kiepe-E.P.Steuerung eines D-B-Obusses. Möglicherweise entstand das Bild auf der Hebestraße vor dem Verwaltungsgebäude am heutigen Busdepot. In der Mitte offenbar ein Elvis-Fan, wie die Schuhe vermuten lassen.


http://img340.imageshack.us/img340/8522/a491lu6.jpg

Bild 21: Im September 1957 standen diese beiden Bustypen im Bus-/Straßenbahndepot am alten Friedhof (Friedhof-, Hebestraße) nebeneinander.


http://img59.imageshack.us/img59/9946/a494bl0.jpg

Bild 22: Henschel, Kässbohrer und die SSW hatten den Obus 57 gefertigt.


http://img73.imageshack.us/img73/1902/a500fy4.jpg

Bild 23: Noch 1963 beschafften die Offenbacher Stadtwerke vier Gelenk-Obusse von Büssing, Vetter und Kiepe, hier eine Beschreibung aus dem „Stadtverkehr“.


http://img90.imageshack.us/img90/1309/a493ff0.jpg

Bild 24: Von Henschel, Kässbohrer und den SSW stammte dagegen der Gelenk-Obus 81, hier am 29.3.1960. Die auf dem Foto notierte Ortsangabe "Goethering" stimmt wahrscheinlich nicht, denn dort gibt es nicht solche Wohnhäuser. Die Obuslinie 2 verkehrte vom Ostendplatz in Bieber zum Goethering (heute Linie 102 Waldhof - Kaiserleikreisel, etwa noch derselbe Verlauf), so daß das Foto irgendwo innerhalb des Nordendes auf dem Weg zum Goethering (evtl. auf der Goethestraße) entstanden sein muß.

Ergänzung von Uwe Stransky vom 13.5.2010: "Das Bild wurde vor dem Haus in der Goethestraße 107 aufgenommen. Einige Schritte weiter ist der Goethering. Das Haus steht noch heute, dahinter ist nicht erkennbar die Schillerschule Offenbach."


http://img124.imageshack.us/img124/4716/a496hy2.jpg

Bild 25: Drei Obustypen nebeneinander in der großen Haltestelle am Stadion Bieberer Berg, wo es heute noch fast genauso aussieht. Links der Obus 56 (Büssing/Ludewig 1963), dann der Obus 90 (Büssing/Vetter/Kiepe), rechts der Obus 66 (Daimler-Benz/SSW).


http://img59.imageshack.us/img59/4470/a498ul8.jpg

Bild 26: Der Obus 52 lief zuvor in Neuwied, hier am 10.8.1963 im Offenbacher Straßenbahndepot Friedhof-/Hebestraße, der Heimat der Obusse.


http://666kb.com/i/dp6xwsh7kuikz5mmj.jpg




10-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:05:13:19:16:39.
Was für ein Galerie Ludger, ich bin begeistert! Eine kleine Korrektur sei angemerkt: der linke Wagen auf Bild 25 ist ein Büssing/Ludewig vom Bj.1963, nicht Büssing/Vetter.

Aus der Frühstückspause grüßt

Bernhard

Re: Obusse in Offenbach am Main – köstlich!

geschrieben von: Tristan

Datum: 30.03.07 09:36

Herzlichen Dank für diese wieder mal ausgezeichnete Trolleybus-Dokumentation! In Zeiten wie diesen, wo Kohlendioxid und Feinstaub - im wahrsten Sinne des Wortes! - in aller Munde ist, würde sich wohl so manche Stadt wünschen, dieses hervorragende, flexible, leistungsfähige, zuverlässige und sichere Transportmittel wieder zurückzuhaben. Merke: Die Errichtung einer Obuslinie kostet nur 5 % (in Worten: Fünf Prozent) von dem, was sie als Straßenbahn veranschlagen würde.

Interessantes Detail im zehnten Bild von oben, offenbar auf einem Bahnhofsvorplatz (links die Gebäude) aufgenommen: Eine Oberleitungs-Luftweiche (Zweiweg, Auslauf), wo die eigentliche Abzweigung nicht mehr im Bild zu erkennen ist, die findet offenbar erst viel weiter hinten statt. Bis dorthin werden die gleichpoligen Fahrdrähte eng nebeneinander geführt. So etwas habe ich beim Obus noch nie gesehen; bei der Straßenbahn sind solche längeren "Gleisverschlingungen" eher mal wo anzutreffen.

Die Plus/Minus-Kreuzung, also das Herzstück, liegt weit abseits der beiden Weichenzungen. Die Chauffeure mussten diesem Abzweig also zweimal Beachtung schenken: Einmal bei der Fernsteuerung der Weichenzungen (Passieren der Kontaktstelle mit oder ohne Stromabnahme über Fahrschalter oder Widerstandsgruppe), und einmal beim Überfahren des Herzstücks, das in einer der beiden Fahrtrichtungen eine etwa 50 cm lange stromlose Stelle (isolierter Abschnitt) erfordert. Es gibt übrigens seit relativ kurzem für die Obus-Oberleitung polarisierbare (ähnlich wie bei der Gleichstrom-Modellbahn) Luftweichen-Herzstücke (mit speziellen, beweglichen Weichenzungen), die in beiden Abzweigrichtungen "mit Strom" ("Gasgeben" möglich) und auch recht schnell befahren werden können.

Was der Grund für diese rare "Obus-Gleisverschlingung" in Offenbach gewesen sein, und warum man die zweite Spur nicht wenigstens gleich als vollwertige Überhol- oder Abstellspur ausgeführt haben mochte, - keine Ahnung...

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Hallo Ludger,
wieder ein super Beitrag! Ich habe selbst drei Kindergartenjahre lang in Offenbach gewohnt ('70-'73) und kann mich noch sehr gut an die Obusse am Bieberer Berg erinnern. (Nicht nur) als Fünfjähriger war ich von dieser Technik total begeistert!
Viele Grüße,
Jörg

http://www.joergs-eisenbahnen.de/images/banner.jpg
So jetzt als Offenbacher (Bzw in Bieber aufgewachsen!!!) kann ich auch mal helfen, und zwar per Telefonkonferenz zusammen mit meinen Eltern:

Bild 1: Wahrscheinlich Bieberer Straße, kurz vor der Bahnunterführung. Dort gab es ein Straßenbahndepot (Friedhoftsraße/Hebestraße, heute Busdepot), man kann auf dem Foto einen Abzweig sehen, der wahrscheinlich dort hinführt. Wahrscheinlich ist das Bild an der Ecke Bieberer-Straße/Friedhoftraße/Hebestraße aufgenommen.

Bild 2: Landgrafenring, Schornstein von der Gerberei Rügner. An den Gasbehälter können sich meine Eltern aber nicht mehr erinnern. Auch die Gerberei, in der meine Mutter gelernt hat, steht schon lange nicht mehr. Ich kann mich aber noch an das ausgestopfte Krokodil erinnern, was es da im Treppenhaus gab, das ist jetzt im Ledermuseum.

Bild 3: Depot am alten Friedhof (Friedhofstraße/Hebestraße)

Bild 4: Am alten Friedhof (Friedhofstraße).

Bild 5: Starkenburgring unweit des Stadtkrankenhauses.

Bild 6: Am Hauptbahnhof, Bismarkstraße, Ecke Kaiserstraße.

Bild 7: Aschaffenburger Straße in Bieber, am Ostendplatz, Endhaltestelle der Linie 2. Hinter den Dächern schaut die katholische Kirche hervor.

Bild 8+9: Linie 2 am Goethering beim Einbiegen in den Nordring, der parallel zum Hafen verläuft.

Bild 10: Haupbahnhof bzw. Busbahnhof. Nettes Kiosk, steht nicht mehr.

Bild 11: Schwierig... Vermutlich auf der Bieberer Straße, und zwar an der Kreuzung zur Daimlerstraße. Das Warnschild zu einem Bahnübergang müsste dann zur ehemaligen Industriebahn gehören, die von Offenbach-Ost ins Lauterborn-Gebiet fuhr. Es könnte aber auch wieder in der Hafengegend sein. Vielleicht meldet sich Eisenbahnmichi noch mit einer Meinung?

Bild 12: O-Buis fährt Stadtauswärts, Sprendlinger Landstraße Kreuzung Starkenburgring am Stadtkrankenhaus, im Hintergrund die Bahnunterführung.

Bild 13+14: Starkenburgring, ein Strück weiter östlich vom Bild 12.

Bild 15: Vor dem Hauptbahnhof, manm sieht wieder die Bäckerei Rupp (heute Heberer).

Bild 16: Wieder die Bieberer Straße, und zwar auf der anderen Seite der Bahnunterführung (links angeschnitten). Da sieht es heute noch (fast) genauso aus, am Bahndamm entlang, das ist der Anfang des Lämmerspieler Wegs.

(Kann es sein, das hier ein Bild fehlt, ich komme beim Zählen nur bis Bild 16?)

Bild 18: Offenbach Stadtgrenze zu Ffm Oberrad, auf der Frankfurter Straße, Kreuzung August-Bebel-Ring, Dreieichring. Man beachte die in der Straße eingelassene Drehscheibe für die "Knochemiehl", so hies die Straßenbahnlinie 16 nach Frankfurt früher. Heute ist hier für die Linie 16 wieder Schluß, die Fahrzeuge werden teilweise über ein Dreieck gedreht.

Bild 19: Schleife Buchrainweiher an der Sprendlinger Landstraße.

Bild 20: Ortsbestimmung sehr schwierig, da zu wenig von der Umgebung zu sehen ist. Möglicherweise Hebestraße, vor dem Verwaltungsgebäude am heutigen Busdepot. Sicher bin ich mir aber nicht.

Bild 21+22: Bus/Straßenbahndepot am alten Friedhof (Friedhofstaße, Hebestraße)

Bild 24: Wahrscheinlich nicht im Goethering, denn dort gibts nach meiner Erinnerung keine (solche) Wohnhäuser. Ich kann diese Häuser aber auch nicht zuordnen. Ich vermute mal, dass das irgendwo innerhalb des Nordendes ist, auf dem Weg zum Goethering, wahrscheinlich in der Goethestraße. Dort ist andererseits die Bebauung dichter. Ich bin mal in Google-Earth dem Verlauf der alten Linie 2 gefolgt, wie ich ihn noch kenne, und konnte nichts erkennen, was diesen Häusern ähnlich ist. Die Linie 2 fuhr Ostendendplatz/Bieber - Goethering (heute Linie 102: Waldhof - Kaiserleikreisel, in etwa noch der selbe Verlauf), so dass das Foto irgendwo auf dem Weg zum Goethering entstanden ist.

Bild 25: Wie du schon geschrieben hast, die große Haltestelle am Bieberer Berg, dort sieht es heute fast noch genauso aus.

Bild 26: Wie du schon geschrieben hast, innerhalb des alten Straßenbahndepots Friedhofstraße/Hebestraße.

Danke für diese Denksportaufgabe. Schön wären jetzt noch Fotos vom alten Lokalbahnhof an der Berliener Straße und deren Züge, die alte Lokalbahn nach Frankfurt-Sachsenhausen...

kondensierte Grüße, Stefan

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=190387
Kondenslok.de + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2007:03:30:12:21:20.
Hallo Ludger,

wirklich hochinteressante Bilder aus Offenbach. Man sieht allenthalben, wie zerstört die Stadt noch Jahre nach Kriegsende war.

Bild 10 dürfte am Hauptbahnhof entstanden sein (Gebäude auf der linken Seite). Auch einige andere Bilder aus der Serie 5-17 erinnern mich sehr an die Gegend um den Hfb, ohne dass ich sie zu 100% sicher lokalisieren könnte.

Gruß
Andreas
Eine wie gewohnt von Dir ganz hervorragende Zusammenstellung wieder mal.

Noch eine kleine Anmerkung zum Bild mit der Tram: Eine Wendemöglichkeit für Straßenbahnen an der heutigen Endhaltestelle der Linie 16 über ein Dreieck besteht nicht mehr. Es werden nur noch ZR-Fahrzeuge auf der 16 eingesetzt, die Haltestelle "Stadtgrenze" besitzt nur noch Stumpfgleise.

Gruß, Uwe Bachmann
Hallo zusammen,

vielen Dank, daß Ihr die Offenbacher O-Bus-Geschichte hier aufleben lasst.

zu Bild 17: Offenbach-Bieber Ostendplatz in Fahrtrichtung stadteinwärts.

Für alle Verkehrsfreunde sei an dieser Stelle, wenn es erlaubt ist, kurz erwähnt:

Es gibt " das kleine Offenbacher Verkehrsmuseum ".

Dort sammeln wir Ehrenamtlichen jegliche historischen Dinge über die Elektrische Tram - O-Bus und Omnibusvergangenheit.

Besuch nach Vereinbarung oder öffentlicher Bekanntgabe.

Gruß Strabbusoldino



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2007:03:30:16:32:50.
Bild 18: Die drei Traktionsarten der Offenbacher Stadtwerke am 28.4.1955 nebeneinander; Links der Obus 53, dann der Triebwagen 025, rechte der Omnibus 12. Die Aufnahme entstand an der Grenze zwischen Offenbach und Frankfurt-Oberrad auf der Frankfurter Straße an der Kreuzung August-Bebel-Ring / Dreieichring. Man beachte die in die Straße eingelassene Drehscheibe für die „Knochemiehl“, wie die Straßenbahnlinie 16 nach Frankfurt damals hieß. Heute ist hier für die Linie 16 wieder Schluß. Zeitweise bestand hier ein Dreieck zum Wenden der Fahrzeuge, doch heute wird die Linie 16 nur noch von ZR-Fahrzeugen bedient. Die Haltestelle Stadtgrenze verfügt ausschließlich über Stumpfgleise.

***************************************************************************************************************************
Diese Aufnahme entstand nicht an der Stadtgrenze (bürgerlich genannt Landesgrenze).
Dort wendete die Tram zu der Zeit über das Gleisdreieck.
Die einzige Drehscheibe befand sich auf dem Depotgelände Hebestraße hinter den Werkhallen in mitten der Gleisharfe.

Gruß Strabbusoldino
Selten solch phantastische Zeitdokumente zu dieser Aera gesehen.
Einige Anmerkumgen:
Bild 4: Für Februar scheinen die Damen recht leicht bekleidet und die Bäume zu begrünt.
Bild 9: Herrlich, der LKW! Erinnerungen an meine Kindheit...
Bild11: Diese Bus- Anhängerkupplung war früher häufig zu sehen im Gegensatz zu den üblichen
Fangmaulkupplungen bei LKW. Wie wurde damit gekuppelt? Und- Ein DKW F89 im Hintergrund!
Bild17: Ob der Kapitän wohl einen Achsbruch hatte? (Immerhin läßt man ein so teures Auto doch nicht
einfach so stehen?!
Bild18: Solch einen schönen (Emmelmann)Büssing hatte die ASEAG (Eschweiler) auch, für die "Schnellbuslinie"
52 über die Autobahn nach Aachen!
Bild20: Man beachte die Schuhe des jungen Elvis- Fan in Bildmitte! :-)
Grüße
S&B
Hallo zusammen,

auch heute noch könnt Ihr einen dieser Offenbacher O-Busse bewundern, allerdings im Museum !

Einen der Büssing/Ludewig-Obusse (wie Obus 56), den Ihr links aussen auf dem vorletzten Bild seht.

Den Museums-Obus findet Ihr im Verkehrsmuseum Frankfurt-Schwanheim.

Näheres über das Museum und den Verein "Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e.V." findet Ihr im Internet unter [www.hsf-ffm.de]

Wir freuen uns über Euren Besuch.

Tschüss
Norby

Ergänzung zu Bild 24

geschrieben von: ludger K

Datum: 13.05.10 19:17

Das Bild wurde vor dem Haus in der Goethestraße 107 aufgenommen. Einige Schritte weiter ist der Goethering. Das Haus steht noch heute, dahinter ist nicht erkennbar die Schillerschule Offenbach.
Ansonsten sehr nette Seiten und Bilder. Danke!

Mit besten Grüßen
Uwe Stransky


Hallo Ludger
Ich habe eine Anmerkung zu Bild 20
Meines erachtens ist diese Bild an der Kreuzung Kaiserstraße / Frankfurter Straße aufgenommen worden.
Die Straßenbahnschienen gehören zur stillgelegten Linie 28 in die Goethestraße.

Gruß. ArminM
Hallo Ludger,
Hallo Forumsteilnehmer,

als neuer Teilnehmer möchte ich Euch alle begrüßen.

Im Internet bin ich auf diesen älteren Beitrag zu den Offenbacher Obussen gestossen. Nach Rücksprache mit meinen Eltern, beide gebürtige Offenbacher Jahrgang 1930 und 1934 möchte ich zu folgenden Bildern anmerken:

Bild 2: Die Ortsangabe Landgrafenring ist falsch. Zu sehen sind fast baugleiche Häuser in der Bettinastr. alle abgerissen, der LKW steht im Goethering. Laut einem vorliegendem Stadtplan von 1952 führte keine Linie der Obusse durch den Landgrafenring. Ausserdem müsste sonst der Grunanlagenring mittels Garteneinzäunung im Bereich des Durchstichs Höhe Lichtenplattenweg abgetrennt gewesen sein. Auch gab es dort keinen Gastank, hierbei handelt es sich um das Gelande der Gaswerke Offenbach in der Andrestr und nicht um den Lederbetrieb Rügemer.

Bild 2a: Der Fotograf steht jetzt in der Bettinastr und fotografiert im Anschluss an Bild 2 in den Goethering. Im Hintergrund sieht man die mittlere Halle von Collet und Engelhardt, in die ein Anschluß der Hafenbahn führte (Wichtig für Bild 11).

Bild 4: Hier könnte es sich auch um Gebäudereste in der Goethestr kurz vor der Ecke Goethering handeln, die später durch Neubauten ersetzt wurden (siehe Bild 24).

Bild 11: Hier handelt es sich nicht um die Biebererstr, sondern um die Ecke Goethestr / Goethering mit Blick in Richtung Strahlenbergerstr. Der Gleisanschluss ist der, der Hafenbahn in die Halle von Collet und Engelhardt (s.Bild 2a). Die Aral-Tankstelle existierte als solche noch in den 80er Jahren, heute ist hier ein Autohandel. Im Anschluss des Bildes Richtung Offenbach- Innenstadt könnte sich Bild 4 anschließen.

Ich hoffe ich konnte ein klein wenig zur Klärung beitragen.

Viele Grüße
Michael B.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:01:29:22:09:41.