04 - Historisches Forum
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geschrieben von: HeizDampf
Datum: 21.01.07 20:01
Der unter DDR-Eisenbahnern landläufig als "Angst" bezeichnete Interzonenzug D 345 Warschau-Berlin-Paris hatte am 22.06.1976 im Bereich des Eisenacher Hauptbahnhofs einen "unfreiwilligen Halt" einlegen müssen. Der Zug fuhr offensichtlich wegen falscher Weichenstellung einer Rangierabteilung in die Flanke, die es dann vorzog den Bahndamm zu verlassen und auf die 4 Meter tiefer liegende Rennbahn zu kippen.
Auf dem Bild des Zeitungsauschnittes liegt unter dem Schnellzugwagen die Rangierlok (V60D) und dahinter ein vierachsiger Bautzener Bahnpostwagen. Der Rangierlokführer rettete sich durch einen Sprung aus seiner Maschine. Ich erinnere mich, dass das Gebiet weiträumig abgesperrt war und die Lok nach den Aufräumarbeiten einige Zeit im Eisenacher Bw rumstand. Die hunderten "Eisenacher Bürger" waren wohl mehr solche mit einem offiziellen Dienstausweis. Weil ein internationaler Zug am Unfall beteiligt war, wurde recht offen in den DDR-Medien berichtet.
Der Zeitungsauschnitt stammt aus "Das Volk" Ausgabe Eisenach vom 23.06.1976
Edit: Buchstabensuppe
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2007:01:21:20:04:00.
HeizDampf schrieb:
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> Der unter DDR-Eisenbahnern landläufig als "Angst"
> bezeichnete Interzonenzug D 345
> Warschau-Berlin-Paris hatte am 22.06.1976 im
> Bereich des Eisenacher Hauptbahnhofs einen
> "unfreiwilligen Halt" einlegen müssen.
Am schönsten Tag der Welt (nämlich den Tag, an dem ich das Licht der Welt erblickte) so eine Katastrophe... Aber wenigstens gabs keine Toten. Danke für den Bericht. Hat man davon eigetlich damals was in den Nachrichten (AK) erfahren können, oder hat man das dort gleich verschwiegen?
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-Von den Bergen bis an die See, mit der Lok aus Halle P-
Verfasser leider unbekannt

geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 22.01.07 04:05
Hallo,
Danke für dem Bericht, der Unfall war mir bisher unbekannt.
geschrieben von: GM
Datum: 22.01.07 11:13
Ich finde es interessant, daß Helfer ausgezeichnet wurden. Sowas sollte heute auch gemacht werden, um das soziale Engagement stärker anzuerkennen. Oder wird sowas gemacht? Wohl eher selten oder?
geschrieben von: 132 044-9
Datum: 22.01.07 13:13
Die V60 auf der Rennbahn war 106 965 ,
eine der wenigen wo die Fahrzeugnummer zweimal vergeben wurde.
MfG
Norbert Basner
Diese Frage stellte sich mir, als ich versuchte mehr über den Unfall in Erfahrung zu bringen. Nach der Darstellung von HeizDampf war es Mittwoch, der 22.06.1976, im Heft DRv25J - 1976 steht aber der 23.06.1976 als Unfalldatum. Hmm, wem glauben? Helfen konnte jetzt nur die Angabe aus dem Zeitungsausschnitt: "Am Mittwochabend 17.25 Uhr ...". Die Suche nach einem alten Kalender war insofern erfolgreich, dass ich noch einen Taschenkalender 1977 fand, zwar kein Volltreffer, aber immerhin! 1977 fiel der 23.06. auf einen Donnerstag, was zurückgerechnet auf das Jahr 1976 nur bedeuten kann, dass der Unfall am Mittwoch, den 23.06.1976 stattgefunden hat, also die Angabe im Heft DRv25J - 1976 korrekt ist. Dort wird auch beschrieben, dass die 106 965 und der Postwagen 6m tief auf eine zum Glück in diesem Augenblick unbefahrene Strasse stürzten.
Uwe
PS: Tut mir Leid, SachsenPaule!
PPS: Und OT, man hätte es auch noch anders errechnen können. 1976 war ein Schaltjahr, und ein Schaltjahr wiederholt sich wochentagskonform nur alle 28 Jahre, also 2004 und da war der 23.06. auch ein Mittwoch!
geschrieben von: Kompetenz
Datum: 22.01.07 15:27
die x4x-Züge fuhren über Helmstedt, die x5x über Bebra-Eisenach!!!Tolle kompetente Leute hier!
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 22.01.07 15:40
Kompetenz schrieb:
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> die x4x-Züge fuhren über Helmstedt, die x5x über Bebra-Eisenach !!! Tolle kompetente Leute hier!
Hallo,
im Zeitungsausschnitt steht die richtige Zugnummer. Und ein Ausrufezeichen hätte es auch getan.
geschrieben von: HeizDampf
Datum: 22.01.07 17:43
und Arroganz. War wohl ein Zifferndreher und mir eine Lehre sowas nicht wieder eínzustellen.
Das Datum stimmt, es war der 23. somit ist der Zeitungsausschnitt nicht von 23. (wie beschriftet) sondern vom 24. Hätte mir ja auch mal ein Kalender nehmen können. Tja, mit zunehmenden Alter lässt die Kompetenz offensichtlich nach. Wollte heut noch ein Scan von der Frau60 reinstellen, aber ich lass das lieber...
Guten Abend,
Zugnummern kann man damit nicht nachrechnen, allerdings Kalendertage. Ich verlinke es nicht zum ersten Mal und bislang habe ich noch keinen Fehler damit ermitteln können - den anderen rate ich einfach mal,
hier zu klicken. Und da man dort auch die wandernden Feiertage herausbekommt, lassen sich viele Daten von Oster- oder Pfingstreisen verifizieren. Viel Spaß damit!
Beste Grüße
Klaus
geschrieben von: stefan p.
Datum: 22.01.07 18:19
Hallo Uwe,
ich kann zwar verstehen, dass Du verschnupft bist, aber lass Dich doch von jemanden, der arrogant und anonym solch einen Nick wählt und unverschämt alle hier im HiFo beleidigt, nicht ins Bockshorn jagen! Schau Dir einfach mal seine "kompetenten" Beiträge hier und in den anderen DSO-Foren an, dann weißt Du, wie Du mit seiner Antwort umzugehen hast...
Also überleg´ Dir doch mal, ob diese fragliche Form der Antwort eine Einschränkung Deinerseits bedingt und Du Dich davon beeinflussen lässt oder eben nicht - nimm Dir doch lieber die anderen Antworten als Anregung ;-)
Meint, einfach nur seine Meinung äußernd,
Stefan P.
Sachsenstolz schrieb:
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> PS: Tut mir Leid, SachsenPaule!
Brauch es nicht. :-) Aber da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Natürlich weis ich, das ich an einem Dienstag das Lincht der Welt erblickte. Da sieht man mal wieder, wie aufmerksam ich den Breicht gelesen habe. :-( Trotzdem Danke für den Breicht.
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-Von den Bergen bis an die See, mit der Lok aus Halle P-
Verfasser leider unbekannt

geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 12.08.13 10:55
Hallo,
Betreffs des schweren Betriebsunfalles am 23. Juni 1976 erhielt ich bezüglich des Beitrages zu diesem Betriebsunfall auf der Seite "ein trauriges Kapitel Eisenbahngeschichte" meiner Homepage von Herrn Otto Mayer der BSW-Freizeitgruppe Eisenach folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung:
Deshalb kam es bei den Untersuchungen zu unterschiedlichen Aussagen und Verdächtigungen:
1. Geschwindigkeitsüberschreitung durch den Lokführer (nicht nachweisbar, da die Lok der BR 118 keinen Fahrtenschreiber hatte).
2. Technischer Mangel an einem Wagen des D 354 (technische Untersuchungsberichte erbrachten hierfür keinen Nachweis).
3. Oberbaumängel, die bereits mit bloßen Auge erkennbar waren (sie wurden von den Vertretern der Verwaltung Bahnanlagen vor Ort und der Rbd Erfurt wider besseren Wissens vehement abgestritten). Diese Situation und weitere schwere Zugunfälle bei der Deutschen Reichsbahn (DR) führten dazu, dass das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) mit einer Expertengruppe die Entgleisung des D 354 zum Anlass einer tiefgreifenden Untersuchung des Oberbauzustandes der Magistrale Halle - Eisenach - Gerstungen nahmen. Der Bericht wurde nach 37 Jahren bei Nachforschungen aufgefunden und wird im BSW – Archiv des Bahnhofs Eisenach aufbewahrt.
Dieser Bericht mit der Reg.Nr. „ZAIG 2564“ ging an folgende Vertreter der damaligen Partei- und Staatsführung: Krolikowski, Mittag, Schürer und Otto Arndt (Verkehrsminister).
Er blieb geheim und das Ereignis in Eisenach wurde statistisch mit dem Vermerk EoH (Ereignis ohne Hauptdienstzweig) abgeschlossen. Die Unfalluntersuchungsanlagen tauchten beim Bahnhof Eisenach nie wieder auf. Die Berichterstattung des ADN – Vertreters in den Medien war ebenfalls fehlerhaft.
Anlage - Kurzfassung: Entgleisung des D 354 am 23.Juni 1976 im Bereich des Westkopfes des Bahnhofs Eisenach
Am 23. Juni 1976, um 17.25 Uhr , durchfuhr der D 354 mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit den Bahnhof Eisenach in Richtung Förtha und entgleiste im Stellwerkbezirk Ew (Westkopf) in einer doppelten Kreuzungsweiche. Die entgleisten Reisezugwagen kollidierten mit einer im Nachbargleis (Ausfahrgleis in Richtung Wartha/Werra) stehenden Rangierabteilung, bestehend aus Expressgut- und Bahnpostwagen (dieser war mit einem Bahnpostmitarbeiter besetzt, der für die Briefsortierung verantwortlich war) für einen Schnellgüterzug, der kurz nach 18.00 Uhr täglich den Bahnhof Eisenach in Richtung Berlin verließ. Die Rangierlok V 106 965-7, besetzt mit dem Lokführer Fritz Montag, wurde durch die entgleisten Personenwagen des D 354 über die Stützmauer gedrückt, ebenso der vierachsige Bahnpostwagen. Beide Fahrzeuge kippten auf die darunterliegende Hauptverkehrsader der Stadt, Rennbahn genannt. Der Lokführer der Rangierlok und der Postbedienstete blieben in ihren Fahrzeugen und wurden leicht verletzt. Der Lokführer wurde in das Diakonissen-Krankenhaus in der Schillerstraße eingeliefert und von mir am nächsten Tag im Krankenhaus aufgesucht. Die Aussage, dass sich der Lokführer mit einem Sprung aus der Rangierlok retten konnte, ist völlig aus der Luft gegriffen und war vom Ablauf des Ereignisses auch nicht möglich.
Alle 24 verletzten Reisenden des D 354, darunter viele Ausländer, waren innerhalb von 40 Minuten in den drei Krankenhäusern der Stadt (Diakonissen-Krankenhaus, Elisabethen-Krankenhaus, in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle gelegen, sowie im Kreiskrankenhaus Eisenach) ärztlich versorgt. Die schnelle Bergung der Verletzten war dem Umstand zu verdanken, dass einige Eisenbahner gerade an einer Versammlung in der Betriebsküche in der Clemensstraße teilgenommen hatten und viele Passanten sich sofort uneigennützig zur Verfügung stellten. Es sei erwähnt, dass zum Unfallzeitpunkt nur 3 Beamte des örtlichen Transportpolizeireviers zur Verfügung standen und die Unfallstelle nicht weiträumig , sondern im erforderlichen Maße bei der Beseitigung der Unfallfolgen (einschl. Abtanken des Dieselkraftstoffes bei der V 106 ) abgesperrt wurde, denn die Bergung der Fahrzeuge war kompliziert und erforderte u. a. den Einsatz eines 1000 Tonnen Eisenbahndrehkranes. Auch die Mitteilung, dass 4 Eisenbahndrehkrane im Einsatz waren, entspricht nicht den Tatsachen, da dies auf dem Westkopf mit einem Planum für 4 Hauptgleise gar nicht möglich war.
Alle verletzten Reisenden erhielten einen persönlichen Betreuer und die Unverletzten wurden in der Mitropa – Gaststätte bis zu ihrer Weiterreise vorbildlich betreut. Durch den ebenfalls nach Eisenach geeilten Staatssekretär im Ministerium für Verkehrswesen, Heino Weiprecht, wurden Ärzte, Helfer und Eisenbahner am nächsten Tag mit der Verdienstmedaille der Deutschen Reichsbahn ausgezeichnet.
Es sei erwähnt, dass die schnelle Hilfe für die Unfallopfer wohl einmalig war und noch heute allen Beteiligten hierfür gedankt werden sollte. Abfällige Bemerkungen hierüber sind unangebracht.
Dieser Unfall war der letzte Anlass für den Einsatz einer Untersuchungskommission durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zur Untersuchung des desolaten Oberbauzustandes der Eisenbahnmagistrale Halle - Eisenach – Gerstungen. Im Bericht heißt es u. a. : „Der Oberbauzustand der genannten Hauptstrecke (284 km Streckengleis) wird insbesondere durch neun Langsamfahrstellen mit einer Gesamtlänge von 23,5 km gekennzeichnet.“ Weiter heißt es: „Die Auswertung der Messstreifen ergab weiter, daß 900 bis 1000 Toleranzüberschreitungen in jeden der beiden Hauptgleise vorhanden sind (entspricht etwa sechs Toleranzüberschreitungen je Kilometer).“ Zur Unfallursache heißt es: „Die Entgleisung des D 354 ist letztlich auf technische Mängel an einer doppelten Kreuzungsweiche, die in horizontaler und vertikaler Ebene verbogen und nicht - wie vorgeschrieben - mit dem Gleis verschweißt war, zurückzuführen. Auch unsachgemäß ausgeführte Unterhaltungsarbeiten trugen zu diesem technischen Mangelzustand bei.“
Der Bericht enthält weitere haarsträubende Aussagen zum Oberbauzustand und subjektiven Mängel. Die durch einen gewissen Hans Dampf behauptete „falsche Weichenstellung“, der sich auch noch als Augenzeuge ausgibt, ist eine böswillige Unterstellung, die den damals auf dem Stellwerk Ew im Dienst befindlichen Stellwerksmeister Peter Müller sehr empörte, wie ein Gespräch am 31.07.2013 ergab. Lügen haben meistens kurze Beine heißt es im Volksmund. Hier dauerte es allerdings etwas länger.
An dieser Stelle noch einmal der nicht mehr im Ursprungsposting zu sehende Ausschnitt der Tageszeitung "Das Volk" aus Eisenach vom 24. Juni 1976
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2013:08:12:15:33:09.
geschrieben von: skin65
Datum: 12.08.13 14:21
Super!Danke für das einstellen des Zeitungsartikel und der Zuschrift.Jetzt weiß ich auch warum "meine" 965 eine Zweitbesetzung war bzw. wo die erste 965 verunfallt ist.Anbei noch ein Foto meiner ersten Planlok an der Tankstelle BNO im Dezember 1985.
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 23.05.15 17:00
Hallo,
Folgende Information kam gerade herein:
"die Diskussion im historischen Forum Drehscheibe-Online vom 22.01.2007 hat viele Aktivitäten ausgelöst. Viele Augen- und Zeitzeugen haben sich gemeldet und wurden befragt. Das Ergebnis wird u. a. in der MDR - Fernsehsendung "Lebensretter" am 25.06.2015 beleuchtet."
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:05:24:13:38:28.
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 24.06.15 21:10
gerdboehmer schrieb:
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> Hallo,
>
die Bergung der Fahrzeuge
> war kompliziert und erforderte u. a. den Einsatz
> eines 1000 Tonnen Eisenbahndrehkranes. Auch die
> Mitteilung, dass 4 Eisenbahndrehkrane im Einsatz
> waren, entspricht nicht den Tatsachen, da dies auf
> dem Westkopf mit einem Planum für 4 Hauptgleise
> gar nicht möglich war.
Hallo,
ist das ein Tippfehler, oder gab es in der ehemaligen, wirklich einen 1.000 Tonnen Eisenbahndrehkran?
Gruß elixir
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 24.06.15 21:19
Hallo,
Na sicher hatten wir bei der DR in der DDR einen 1.000 Tonnen Eisenbahndrehkran und meines Wissens nach nicht nur Einen. Da waren ja die Kirow-Werke Leipzig mit an der Weltspitze. Ansonsten hast Du Dich wohl auf die Ausführungen von Kollegen Otto Mayer aus Eisenach bezogen ?
geschrieben von: ytracks
Datum: 24.06.15 21:39
Hallo Gerd,
ich sage einfach mal aus dem Bauch heraus 'Nein'. Es mag vielleicht irgendwo auf der Welt Tausend Tonnen Krane auf Schienen geben, in der DDR 1976 einfach mal nein. Es gibt heutzutage Kirow Produkte mit 1000, 1010, 1200 und 1600 im Namen, diese Zahlen stehen aber nicht für diese Zahl in Tonnen.
Und das hat nichts mit DR / DB zu tun. Ein 150t Kran 1976 wäre schon ein Spitzending gewesen. Ich unterstelle einfach mal, das man als grössten EDK immer ein solches Fahrzeug hatte das das schwerste Fahrzeug unter günstigen Umständen allein hätte heben können. Das würde für den Bereich der DR einen ~120t Kran bedeuten. Die Kranspezialisten und natürlich die Bahndienstfahrzeugspezialisten werden das genauer ausführen können.
Gruß,
Ytracks
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 24.06.15 22:13
Hallo,
Wenn Du Dich nur auf Dein Bauchgefühl verlässt, bist Du leider im Irrtum. Diesen 1000 Tonnen Kran hatten wir in der Vergangenheit schon einmal angesprochen. Siehe auch unter [
www.drehscheibe-online.de]. Wie kommst Du eigentlich zu Deinem Bauchgefühl und der Verneinung ? Wir haben doch in der DDR nicht auf dem Niveau eines Entwicklungslandes gelebt und in einigen Dingen haben wir nun einmal in der Weltspitze mitgemischt. Meines Wissens nach hatten wir zwei Stück, Einer war in Leipzig-Wahren zu Hause und der Zwote in Magdeburg-Buckau. Ein 150 Tonnen Kran wäre auch 1976 schon keine Spitzenleistung mehr gewesen, damit hätte ja nicht einmal ein Grussrusse (Lok der BR 13x) bewegt werden können ...
Im Übrigen liegt es mir fern die Angaben von Kollegen Otto Mayer aus Eisenach zu bezweifeln.
edit: oder hast Du mittlerweile auch zu viele Knopp´sche Dokumodien inhaliert ? / grins ...
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:06:25:20:49:16.
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