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 04 - Historische Bahn 

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Hallo,

dass der Braunkohle-Tagebau Hambach westlich Köln die frühere Hauptbahn von Düren bis Bedburg verschlingt, ist Gegenwart.
Ich will Euch aufzeigen, wie es dort vor 17 Jahren ausgesehen hat. Ergänzungen zum Jetzt-Zustand dürften schwierig sein, wären aber hochwillkommen.

Zur Orientierung ein Blick in die Karte:

http://img295.imageshack.us/img295/4989/242gkartebedburguo2.jpg

Ergänzend will ich Euch auch noch drei Bilder aus Gustorf auf der Weiterführung nach Grevenbroich zeigen.
Die ursprünglich zweigleisig betriebene Bahnlinie Düren - Bedburg - Grevenbroich - Neuss stammt aus dem Jahr 1869. Mitte der 50er Jahre verlor der Abschnitt Düren - Grevenbroich sein zweites Gleis.
Nachdem man Anfang 1976 bereits die Streckenführung zwischen Bedburg und Grevenbroich wegen des Braunkohle-Tagebaus geändert hatte, endete aus gleichem Grund am 27. Mai 1995 zwischen Düren und Bedburg der planmäßige Betrieb (offizielle Einstellung: 1. Juni 1996). Ein Jahr später baute man den Abschnitt ab.

Nun zu den historischen Bildern aus 1989/1990, die ich nach der Kilometrierung geordnet habe:

Bild 1:

Am 21. April 1990 durcheilt 212 232 mit dem 8126 nach Düren die verschlafene Überholungsstation Etzweiler.

http://img295.imageshack.us/img295/1337/242g10etzweiler19900421rq1.jpg




Bild 2:

Die nächste Zugleistung an jenem Tage war der 8129 - ein klassischer Wendezug mit der 212 328. Ich konnte ihn von einer Straßenüberführung nördlich Elsdorf ablichten.
Rechts hiervon ist heute das Tagebau-Gebiet.

http://img234.imageshack.us/img234/6599/242g17nelsdorf199004212hk2.jpg




Bild 3:

Wenige Sekunden später der „Nachschuss“.

http://img128.imageshack.us/img128/567/242g17nelsdorf199004213ja3.jpg




Bild 4:

Auf diesem Bild vom 9. September 1989 sieht man den Lz 33841 aus Düren (Schlusswagen ist der 815 691) am südlichen Einfahrtsvorsignal des Bahnhofs Bedburg.

http://img295.imageshack.us/img295/43/242g19sbedburg198909092gz4.jpg




Bild 5:

Obgleich in Bedburg heute noch Züge fahren, hat sich seither viel verändert.
Am 9. September 1989 steht dort der 7969 mit der 212 264, die offensichtlich technische Probleme hat.

http://www.abload.de/img/242g21bedburg1989-09-08tfd.jpg




Bild 6:

Wenig später gesellt sich 212 297 mit dem 8121 Richtung Grevenbroich hinzu.

http://img506.imageshack.us/img506/2322/242g21bedburg1989090920mw2.jpg




Bild 7:

Am 21. April 1990 hat 212 275 mit dem 8118 Bedburg erreicht.
Rechts im Hintergrund fährt eine dreiteilige ETA-Garnitur (Schlusswagen ist der 815 807) Richtung Grevenbroich aus.

http://img128.imageshack.us/img128/4499/242g21bedburg1990042120zu9.jpg




Bild 8:

Kurz darauf macht sich auch die 212 275 auf den Weg nach Düren.
Das Bild zeigt auch den rechtsliegenden Streckenast, der rückwärtig nach Bergheim führt.

http://img506.imageshack.us/img506/2193/242g21bedburg1990042125ql1.jpg




Bild 9:

Gustorf ist der letzte Bahnhof vor Grevenbroich.
Am 9. September 1989 fährt dort die 212 328 mit dem 8126 Richtung Bedburg aus.

http://img62.imageshack.us/img62/1451/242g31gustorf1989090910sz9.jpg




Bild 10:

Ein Blick von der anderen Seite am 21. April 1990: Der Zug 53634 mit der 212 297.
Im Hintergrund das südliche Stellwerk.

http://img71.imageshack.us/img71/3407/242g31gustorf1990042120hj0.jpg




Bild 11:

Zum Schluss schauen wir am 9. September 1989 im Bereich des nördlichen Stellwerks von Gustorf der 212 321 hinterher, die bald mit ihrem 8129 aus Düren den Bahnhof Grevenbroich erreichen wird.

http://img71.imageshack.us/img71/9239/242g32ngustorf198909092rj1.jpg




Der Braunkohle-Tagebau im Bereich Garzweiler verschlingt nicht nur Bahntrassen und Bahnhöfe, sondern auch komplette Ortschaften ....


Es grüßt Euch

Günter


edit: Bild repariert



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2008:12:31:08:07:07.

Wunderschöne Bilder...

geschrieben von: martin welzel

Datum: 20.11.06 14:23

...Günter, die Du uns hier zeigst!
Überall Formsignale und intakte Eisenbahn, toll!

Vielen Dank fürs Einstellen und schönen Tag noch,

Martin

"Technische Probleme" ....

geschrieben von: ASa

Datum: 20.11.06 15:04

Hallo,

> Am 9. September 1989 steht dort der 7969 mit der 212 264, die offensichtlich technische Probleme hat.

da muss nicht so sein. Die Tf der DB-BR 211/212/213/215/216 mussten sich in den Wendebahnhöfen um den Heizkessel kümmern - das war eine wichtige Aufgabe in der kalten Jahreszeit.

Bei den DB-BR 211/212/213 war dies über eine Seitenklappe des kurzen Vorbaus möglich (da gab es Anzeige- und Bediengeräte) und daher "immer öffentlich". Bei den 215/216 war der Zugang im Maschinenraum und daher die Tätigkeit nicht so "öffentlich".

MfG

----------------------------------
Meine Windmühlenflügel sind:

Humorlosigkeit in Internetforen.

Ich weiß, es ist fast aussichts-
los, aber wer aufgibt, hat schon
verloren.

-----------------------------------

herrlich....

geschrieben von: Gleisreiter

Datum: 20.11.06 15:43

...das ich das noch mal sehen kann. Wunderschöne Bilder kann ich nur sagen. Bin die Strecke von Bedburg(Erft) bis Düren während meiner Ausbildungszeit nur einmal abgefahren. Früher hieß es gelenkte Beschäftigung...also wenn nix anstand Sprich Schule und so...fuhren wir durch die Gegend um die Zeit Tot zu Schlagen. Da kann ich mich noch erinnern dass der Zug mit einer 212 und ein Steuerwagen bespannt waren. Und der Tf aus Düren sagte mir: Kuck dir das schön an Jung, denn die Strecke ist bald Geschichte. Bin aber trotzdem in Düren ausgestiegen und bin dann noch einmal mit der 212 nach Jülich gefahren um einwenig zu Rangieren. Lang…Lang ist es her....

Mehr davon Günter so fern du noch welche hast.

Gruß
Sascha
SO jetzt aber, endlich komm mich mal dazu diese Frage zustellen.

Im vorletzten Bild sieht man rechts vor dem Gebäude an der Laterne eine Brettertafel, wofür diente diese, ich hab diese Tafeln nun schon öfters gesehen, kann mir aber absolut keinen Reim auf deren Zweck machen!

Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!


mfg DerAltenbekener
Mit diesen Brettertafeln werden die Stellwerksbezirke abgegrenzt.
Stehen meist mittig im Bahnhof.
D.h. bis zu dieser Tafel ist das eine Stellwerk zuständig, danach halt das andere.

So ist es mir in meiner Ausbildung erklärt worden.

Hallo Günter,

schöne Bilder eine Bahnstrecke, an der ich nie war und wohl auch nicht mehr hinkommen werde.

Der selbe Tagebau verschlang auch schon eine intakte Autobahn (möge das als Trost dienen). Letztes Jahr konnte man von Düsseldorf kommend ab Neuss West einfach geradeaus nach Aachen fahren. Als ich die kürzlich wieder tun wollte, landete ich unversehens in Heinsberg. Ein Blick in die Karte und eigene Anschauung bei der Rückfahrt klärten mich dann auf, wieso die Autobahn verschwunden war und man neuerdings zweimal abbiegen muss...

Grüße iw
http://abload.de/img/singaturkopiey2u56.jpg
Meine Bildbeiträge bei DSO: [www.drehscheibe-online.de], meine Bilder in der DSO-Galerie: [www.drehscheibe-online.de]

schöne Bilder

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 20.11.06 18:09

gerade Bild 1 hats mir angetan, denn vor einigen Jahren waren wir alle Mann hoch in Etzweiler, um uns diesen verlassenen Ort anzuschauen. Die Abrißbagger waren schon da, denn die Kirche war schon weg. Auf dem Wege zum "großen Loch" kamen wir auch an dem ex Posten, den Du Bild 1 abgelichtet hast, vorbei - da sah der schon extrem anders aus. Über allem lag eine ganz, ganz eigentümliche Stimmung. Eine gespenstische Stille, die man schlecht in Worte fassen kann. Man muß es erleben.

Etzweiler

geschrieben von: Günter T

Datum: 20.11.06 18:26

Hallo Joachim,

Dein kurzer Bericht hat mich besonders angesprochen. Mit wenigen Worten hast Du sehr treffend den Kontrast zu heute wiedergegeben, den man wohl nicht mehr mit Bildern darstellen kann. Wer einmal unvermittelt auf eine solche Kraterlandschaft blicken darf, dem schnürt sich die Brust zusammen; man bekommt richtige Beklemmung; ähnlich wie auf der Achterbahn vor dem freien Fall. Und dann kommt eine eigenartige Faszination auf ..... Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig!
Auch wenn man sich dort recht viel Mühe mit der Rekultivierung gibt: Die jahrelange Auslöschung allen Lebens auf einer solch riesigen Fläche ist schon sehr hart.

Es grüßt dich
Günter
Hallo,

schöne Fotos aus vergangenen Zeiten. Aber nicht nur diese Strecken hat es erwischt. Auch die Güterstrecke von Rommerskirchen zum Abzweig (Bergheim-) Quadrath-Ichendorf musste dem Tagebau weichen.Als Grubenanschlussbahn blieb der Streckenabschnitt von Rommerskirchen nach (Bergheim-) Niederaussem erhalten. Und das dürfte ein Reststück der strategischen Bahn sein.

Dafür hat Rheinbraun auf eigene Kosten die DB die Strecke von (Kerpen-)Horrem nach (Bergheim-) Quadrath-ichendorf elektrifiziert. Aber auch das ist heute schon wieder Geschichte, da wohl der Fahrdraht abgebaut wurde.

MFG

Lauter alte Bekannte . . .

geschrieben von: vauhundert

Datum: 20.11.06 21:27

auf den Bildern!

Man gerät ins Schwärmen und wünscht sich mehr davon!!

Mit besten Grüßen aus dem Bergischen


Ediths Frage hatte ich fast vergessen, obwohl sie schon lange auf den Nägeln brennt.
Wie bekommt man eine gescannte Direktionskarte so hin, das die Makierung so aussieht, als sei sie schon immer so gewesen???

[www.vauhundert.de]
Preiswerte Dienstleistungen im Bereich spurgebundener Flurfördermittel aller Art und feinster Güte.
"Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden."(Peter Ustinov)____ P.S.: Ich kann ihm trotzdem nicht glauben;-)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2006:11:20:21:30:41.

Re: Schöne Bilder+Aktueller Zustand

geschrieben von: Alex M.

Datum: 20.11.06 21:33

Hallo zusammen,
Freut mich sehr, endlich mal etwas über diese Strecke im Netz zu finden. Sowohl in der Literatur als auch im Internet findet man leider so gut wie gar nix darüber. Bin seit Beginn der neunziger Jahre jedes Jahr einmal in Elsdorf, damals hauptsächlich wegen Braunkohletagebau-Besichtigung, mittlerweile zur Dokumentation der Strecke, die jedes Jahr etwa 2Km mehr im Tagebau verschwindet. Schon krass, wie schnell diese Linie nach der Stillegung platt gemacht worden ist. Bereits gegen Mai 1997 folgte der Abbau, und kurze Zeit später legte bereits die Rheinbraun die erste Werksstraße im Bereich der Elsdorfer Bürge (großes Waldgebbiet) auf die Trasse. Recht kurioses Bild, da man die F-Kästen (allesamt aber geleert...) stehen ließ. Leider bin ich nie mit einem Zug da lang gefahren, zuletzt fuhr da ja eine recht kuriose Garnitur mit 212 und einem (zuletzt türkis/weißen) Steuerwagen. Kurios auch die Blockstelle Etzweiler, hatte man doch während der letzten Betriebsjahre noch das dortige Ausweichgleis zurückgebaut. So war diese ihrer eigentlichen Bestimmung beraubt und zuletzt nur noch zur Sicherung (mittels Vollschranken) eines dort kreuzenden Waldwegs, auch als Zufahrt zu einem anliegenden Bauernhof genutzt, zuständig. Abgesichert in beide Richtungen durch (Form-) Vor- und Hauptsignale, recht überdimensioniert für die wenigen Benutzer des BÜ...
Bin leider erst 1997 die Strecke das erste Mal von Elsdorf bis Etzweiler abgelaufen und konnte noch grad die letzten Abbauarbeiten im Bahnhofsbereich Elsdorf miterleben, auch die Blockstelle Etzweiler wurde zu dieser Zeit bereits entkernt und stand kurz vor dem Abriss. 1998 folgte dann die erste komplette Begehung, da stand sogar das Elsdorfer Fahrdienstleiterstellwerk (Relaisstellwerk) bereits nicht mehr. Einen guten Überblick über den (fast noch) aktuellen Streckenzustand des Jahres 2005 findet man übrigens in dem von mir verfassten Artikel in der Printausgabe der Drehscheibe, Ausgabe 194 (Leider aus Platzgründen ohne Bilder...). Zum Zustand in diesem Jahr kann ich ergänzen, dass die Trasse mittlerweile bereits kurz vor der ehem. Blockstelle Etzweiler, etwa bei Km 10,9; endet (Stand August) und auch die letzten Häuser des Ortes Etzweiler in diesem Sommer gefallen sein müssten. Laut Auskunft eines Sicherheitsmitarbeiters vor Ort mussten die letzten Einwohner des Ortes wohl im Juli ihre Häuser verlassen. Der Elsdorfer Bf. ist mittlerweile auch nicht mehr wiederzuerkennen, im Bereich der bis 2005 noch vorhandenen Bahnsteigreste hat man mittlerweile einen PKW-Parkplatz errichtet und auf dem restlichen Bahnhofsgelände hat sich schon seit mehreren Jahren die anliegende Zuckerfabrik breitgemacht und u.a. ein großes Silo errichtet. Auch sämtliche Lager- und Güterschuppen im Bahnhofsbereich sind der Spitzhacke zum Opfer gefallen, lediglich ein Gleisrest in der ehem. Ladestraße ist bis heute als letztes Relikt erhalten geblieben... Schon sehr krass wenn man sich den letzten Zustand des Bf. 1995 in Erinnerung ruft mit einer Ausdehnung von mehreren Kilometern Länge, einem großen Gleisanschluss der Zuckerfabrik (hatten sogar mal ne eigene Werkslok da rumstehen...) und etwa 6-7 Bahnhofsgleisen inkl. Lichtsignalen... Heute, nur etwa 10 Jahre später, hat sich die ganze Szenerie, wie beschrieben, komplett verändert!
Schönen Gruss, Alex

Re: Lauter alte Bekannte . . .

geschrieben von: stefan p.

Datum: 20.11.06 21:35

Tach Jung,

die Software dazu hast Du: Paint Shop Pro reicht aus. Zeige Dir gerne mal, wie es geht!

Gruß vom Niederrhein,
Stefan

Spur 0 - was sonst?

Meine Beiträge im HiFo: [www.drehscheibe-foren.de]

Re: Schöne Bilder+Aktueller Zustand

geschrieben von: Nobbi

Datum: 20.11.06 21:50

Die Strecke habe ich auch sträflich geradezu nicht beachtet, obwohl quasi vor der Haustür. 1984 war ich sogar mal mit dem Fahrrad in Bedburg-Kaster.
Einen Bericht besonderer Art zu der Strecke hatte ich dann doch auch noch für's HiFo verfasst, sowie ein Foto der Dampfspeicherlok in Elsdorf.

Färben schwarzer Linien und Zeichen

geschrieben von: Günter T

Datum: 20.11.06 21:54

Hallo vauhundert,

das Färben schwarzer Linien und Zeichen ist bei Photoshop ganz einfach; ich hoffe, dass das bei anderen Produkten ähnlich geht:

Erst die neue Farbe und die geeignete Pinsel-Breite wählen.
Dann den Pinsel-Modus auf "Umgekehrt multiplizieren" stellen.

Und los gehts.

Achtung: Möglichst wenig absetzen, weil ein doppeltes Bestreichen (nach dem Loslassen der linken Maustaste) die Farbintensität halbiert. Ist aber schnell in den Griff zu Kriegen.

Es grüßt Dich
Günter
Hallo Günter,

es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Akribie und welchem Herzblut Du Deine Berichte aufbereitest.

Gruß, Thomas

Färben von Linien. . .@Günter @Stefan

geschrieben von: vauhundert

Datum: 21.11.06 12:25

Herzlichen Dank für die Antwort Günter.
Ich werde mich einmal daran versuchen.

Und auf Dein Angebot Stefan, werde ich entsprechend zurückkommen!

Mit besten Grüßen aus dem Bergischen

[www.vauhundert.de]
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Kennzeichnung von Fahrwegprüfbezirken

geschrieben von: Gruppentaste

Datum: 21.11.06 16:57

DerAltenbekener schrieb:
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> Im vorletzten Bild sieht man rechts vor dem Gebäude an der Laterne eine Brettertafel, wofür diente diese, ich hab diese Tafeln nun schon öfters gesehen, kann mir aber absolut keinen Reim auf deren Zweck machen!

Kennzeichnung der Fahrwegprüfbezirke der einzelnen Stellwerke in einem Bahnhof. Das findet man nur auf Betriebsstellen, die von mehreren (mech/elmech) Stellwerken bedient werden. So weiß jeder Fdl/Ww bis wohin er die Gleise durch Hinsehen auf Freisein von Fahrzeugen überprüfen muß.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100

Tolle Bilder !

geschrieben von: Frank H

Datum: 21.11.06 17:51

Hallo Günter !

Kompliment! Tolle Aufnahmen aus der guten, alten Bundesbahnzeit. Auch, dass ich meine "alte Bekannte" 212 328 wieder zu sehen bekam, die - noch im roten Outfit - das Bw Kaiserslautern 1986 verlassen hat, hat mich sehr gefreut.

Außerdem hast Du wieder einmal treffend aufgezeigt, dass unser Hobby nicht nur die Bahn, sondern auch die Veränderungen unserer Umwelt dokumentiert. Einblicke, die uns auch bestimmt nachdenken lassen ...

Viele Grüße,

Frank
Super Fotos, vielen Dank!
Ich wohne seit 44 Jahren an der Strecke und habe auch mal 7 Jahre am Bahnhof Gustorf gewohnt. 1974 war hier ein großes Bahnhofsfest mit einer 103, einer 215 und 50 853 sowie einem Adler-Nachbau für den Straßenverkehr. Damals war ich noch klein und die 24 008 fuhr hier noch täglich, von meinem zu-Hause aus deutlich hörbar. 1977 bin ich mit einem 815 (oder war das doch ein 798?) über Düren von London nach Hause gekommen. Ein unvergessliches Erlebnis, leider hatte ich damals noch keine Ahnung von Bahn. In Laach an der ehemaligen Schule, die nicht weit von der Strecke liegt, haben wir 1979 mal ein Pfadfinderlager mit unseren Freunden aus London gemacht und ich habe stündlich die Züge beobachtet. Damals fuhren auch noch überwiegend 212 und 211 in altem Rot. Die Karlsruher Köpfe mit dem orangen Streifen waren hier später der Standard, die mit den ozeanblau-beigen Köpfen eher selten. Leider habe ich aber kein einziges Bild geschossen vor 1989 und da leider auch nur eine blaue 212 in Grevenbroich! Daher vielen Dank für diese schönen Bilder, die ich leider erst jetzt entdeckt habe!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:05:08:10:29:03.

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