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Am 04.10.1990 sah ich bei der Ausfahrt aus Szczecin Gumience (Scheune) in Richtung Angermünde die Ty 43 90 am Zugschluß eines Kesselzuges in Richtung Stendell. Die Lok ist anscheinend mit diesem Zug angekommen und wurde dort abgehängt (Hemmschuh liegt schon).

https://abload.de/img/ty4390pkpszczecingumidvr24.jpg

Vielleicht weiß ja jemand, wo die hin ging, oder fehlt jemanden in seiner Statistik....
Tschüß!



Eintrag editiert (16.01.06 01:01)





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:11:16:21:12:43.
War das vielleicht die, welche wenn ich mich nicht täusche zu dieser Zeit zu Guttwein nach Altenbeken verkauft und überführt wurde!? kP.


Mfg.



GsL
Denkst Du jetzt evtl. an eine Ty 42 = Nachbau der 52?
Die Ty 43 sind demgegenüber Nachbauten der Baureihe 42.

Altenbeken: 52 5933

http://img323.imageshack.us/img323/6793/525933mitbarrenrahmen8mb.jpg


mfG
Walter

(Google hat mir nix über Ty 43 90 ausgespuckt)

nach Altenbeken, war das nicht eher eine 52 (5933)?

geschrieben von: GsL

Datum: 16.01.06 07:23

Nein an die 52 5933 hatte ich nicht gedacht, es ging um die Überführung einer anderen Maschine die wohl inzwischen aber gar nicht mehr zum Bestand in Altenbeken gehört. Die Lok überführte sich wie 52 5933 auch nicht selbst sondern wurde überführt...


Mfg.



GsL

Also die beiden Los aus dem letzten Bild

geschrieben von: DerAltenbekener

Datum: 16.01.06 13:15

stehen noch in HA, auch wenn sie keine Fristen mehr haben, die 44 hat keinen Innenzylinder mehr (Krüppel) die 52 dürfte keine Fahrwerksfrist mehr haben, aber immerhin noch Kesselfrist, aber nicht mehr lange !



Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener
Die Ty43 der polnische "Nachbau" der BR 42. Die Ty43-90 sollte 1948 mit der Fabriknummer 1271 bei Cegielski in Poznam gebaut worden sein. Zum Thema erhaltene Ty43 schreibt Gottwald in "Deutsche Kriegslokomtiven 1939 bis 1945" (1996) allerdings nichts davon, dass diese Lok erhalten sei. Die von ihm erwähnte (damals im Bw Wolsztyn noch betriebsfähige) Ty43-126, dürfte zu diesem Zeitpunkt (1996) schon wieder in Ty3-2 umgezeichnet gewesen sein, denn bei dieser Lok handelte es sich um eine "echte" 42er, die 1944 bei Schichau mit der Fabriknummer 4448 gebaute 42 1427. Es könnte natürlich auch gut möglich sein, dass Gottwald die Ty43-126 mit der Ty43-123 (Cegielski 1354 1949) verwechselte, denn diese stand/steht nichtbetriebsfähig im Bw Wolsztyn. Weiter schreibt er, dass Ty43-127 im Technikmuseum Speyer steht.
M.W. sind aber nur 124 Loks Ty43 gebaut worden. Es könnte es so sein, dass die drei in Polen verbliebenen BR 42, die einst als Ty3-1 bis Ty3-3 bezeichnet wurden, später der Baureihe Ty43 als Ty43-125 bis Ty43-127 zugeordnet wurden (die "rück"umbenennung der Ty43-126 in Ty3-2 spricht für diese Theorie). Welche BR 42 sich aber hinter Ty3-3 oder Ty43-127 verbirgt, konnte ich noch nicht herausfinden. Vielleicht hat ja aber jemand genauere Informationen zur Lok in Speyer.
Ich fürchte außerdem, dass Ty43-90 nicht mehr vorhanden ist, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen!

Uwe
Die Anwesenheit von Ty43-90 in Gumience ruft bei mir einen Artikel aus "World Steam" von ca.89 in Erinnerung. Darin heißt es, dass in Police (Pölitz bei Stettin) eine größere Anzahl von Ty43 verschrottet wird. Dieser Schrott sei dann auf Schiffe verladen und nach ?Übersee? verschifft worden.
Gumience ist nicht weit von Police entfernt, evtl. ist die Lok dahin überführt worden.
Ich habe mich 1991 davon mal überzeugen wollen, habe aber nur jede Menge Industrie vorgefunden (Hydrierwerke) - es war kein Schrottplatz auszumachen.
Außerdem war es möglicherweise sowieso zu spät, noch Überreste zu finden.
Um den genauen Text wiederzugeben, muß ich mal nach dem "World Steam" suchen.
M.E. ist die Ty43-90 nicht in Deutschland gelandet.
In Speyer steht die 42 1504 / PKP Ty43-127. Diese wurde in zumindest äußerlich hervorragendem Zustand nach Deutschland überführt.
In Polen hat sie ihre Abnahmefahrt auf der Ostbahn absolviert, in Deutschland ist sie wohl keinen Meter unter Dampf gefahren.

Viele MfG's
Halle-P

Unter dem Titel „Kleiner Rückblick auf eine große Lok” gab es im Lok-Report 2/91 einen Artikel über die Ty 43 der PKP. Darin ist abweichend von den bisher immer 3 in Rede stehenden sogar von 4 in Polen verbliebenen original-42ern und dementsprechend nur 125 Cegielski-Nachbauten die Rede:
42 1427 → Ty 43 126
42 1504 → Ty 43 127
42  851 → Ty 43 128
42 ???? → Ty 43 129
Ich zitiere einmal auszugsweise daraus die Stellen um die echten 42er und die Museumslok Ty 43 123. Lt der der Wollstein-Seite von Wojtek Lis befindet sich Ty3-2 seit Dezember 2002 in Gniezno und wartet auf eine HU.

Im Frühjahr 1990 ging das Feuer in den letzten Ty 43 des MD Gniezno aus. Als "Kriegs-Lok", unverkennbar deutscher Abstammung, prägten die in den Jahren 1946 bis 1950 von Cegielski gelieferten Lokomotiven das Gesicht des polnischen Güterverkehrs. ... Von den insgesamt 125 * bei Cegielski zusammengebauten Lokomotiven, zuzüglich der vier, zunächst als Ty 3 eingereihten DR-42ern, die nach 1950 im PKP-Bestand geführt wurden, sind erst im Jahre 1976 mit Ty 43-10 und 12 des MD Szczecinek die ersten Abgänge zu verzeichnen.
Als Erst-Bw der Lokomotiven können die MD Zbaszynek, Pila und Glogow genannt werden. ... Bis zum Jahre 1981 verringerte sich der Bestand nicht wesentlich - lediglich Ty 43-31, 50, 85, 93,120 und 129 (ex 42...) gelten als Abgang. ... Die Ausmusterungen ... 1987: ... Ty 43 127 Pila (ex 42 1504, Esslingen 1944, Fbr.-Nr. 4874; 1990/91 im AW Pila betriebsfähig aufgearbeitet, seit dem 28.06.1992 im Technik-Museum Speyer)
...
Das Jahr 1990 erlebten die wenigsten der Ty 43 als betriebsfähige Lokomotiven. Ganze 12 Lokomotiven wies die PKP noch im Bestand für 1990 aus: neben der Ty 43-128 (ex 42 851) des MD Sedziszow und den Wolsztyner Ty 43-123 und 126 (ex 42 1427, Schichau 1944, Fbr.-Nr. 4448) dürften in Gniezno dementsprechend 9 Maschinen auf den Ablauf ihrer Kesselfrist warten. ... So ist die PKP im Jahre 1990 um eine interessante Lokbaureihe ärmer geworden. Lediglich das Warschauer Verkehrsmuseum mit Ty 43-17, ex Sedziszow und das MD Wolsztyn mit Ty 43-123 und der jetzt wieder als Ty 3-2 bezeichneten Ty 43-126, ex 42 1427, versuchen die Erinnerung an diese großen Güterzuglokomotiven wachzuhalten.

Auszug aus dem Betriebsbuch der Ty 43-123:
Hersteller: Cegielski, Baujahr: 1949, Fbr.-Nr. 1354,

Standorte:

MD Zbaszynek 25.08.49 - 07.05.51
MD Gniezno 08.05,51 - 28.05.51
MD Zbaszynek 29.05.51 - 01.52
MD Zielona Gora 01,52 - 05.55
MD Zbaszynek 05.55 - 02.56
MD Glogow 02.56 - 15.03.56
MD Leszno 16.03.56 - 18.10.69
MD Chelm 19.10.69 - 30.05.80
MD Sedziszow 31.05.80 - 05.84
MD Gniezno 05.84 - 31.07.89
MD Wolsztyn 01.08.89 -

Im Dezember 1990 wurden für die Direktion Poznan noch offiziell im Bestand gemeldet:

MD Gniezno: 8 Ty 43, Parowozownie Wolsztyn: 1 Ty 3, 1 Ty 43.
5/91 werden für das MD Gniezno nur noch drei Maschinen Ty 43-1, 76 und 92 als "im Bw vorhanden" gemeldet.


* Wojtek Lis nennt auf seiner Homepage 126 Nachbauten und 3 original 42er, so daß sich ebenfalls die Betriebsnummern Ty43 1 - 129 ergeben.

Ty 43 90 wird in dem Lok-Report-Artikel und nachfolgenden Sichtmeldungen leider nicht (mehr?) aufgeführt.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2015:10:04:14:48:35.
@ Walter

Danke für den Literaturhinweis und Deine Ergänzungen.
Ok, die Version, dass 4 ex BR 42 in Polen verblieben, von denen drei Loknummern bekannt sind, war mir bisher noch nicht bekannt. So richtig "anfreunden" kann ich mich mit der Version auch nicht. Ich sage auch warum. Ich habe mir von meiner "Lokfabriken CD" (Jens Merte) die Lieferliste von Cegielski nochmals sehr intensiv angeschaut. Dabei fiel mir auf, dass in dieser Lieferliste der Bau von zwei Ty43 geliefert 1948 neu an PMP als Ty43-1269 und Ty43-1270 verzeichnet ist. Die Fabriknummer sind 1269 und 1270! Beide Loks kamen zur PKP als Ty43-125 und Ty43-128, wobei nicht eindeutig klar ist, welche Lok welche Fabriknummer besaß.
Sollte die Ty43-128 also tatsächlich eine Neubaulok sein, dann hätten wir eine Doppelbesetzung: Cegielski 1948 1269 oder 1270 und ex 42 851 (BMAG 1945 13 270). Nach meiner Kenntnis wurde 42 851 im Sommer 1947, zum Bw Bln-Schöneweide gehörend, in Richtung Osten abgefahren, sie könnte also auf jeden Fall in Polen gelandet sein und dort als Ty3 bzw. Ty43 eingereiht worden sein. Bleibt die Frage, wurde sie als Ty43-128 oder ggf. als Ty43-129 eingereiht. Eine Ty43-129 habe ich in der Cegielski Lieferliste nicht finden können, was die Möglichkeit eröffnet, dass keine -129 neugebaut wurde, sondern dass eine umgezeichnete Ty3 diese Nummer erhielt. In diesem Fall würde einiges für die ex 42 851 sprechen.
Ich gebe zu, dass ich mit meiner Antwort mehr Fragen als Antworten gegeben habe, aber vielleicht lässt sich der Knoten ja doch noch lösen.

Uwe

ty 43er

geschrieben von: padderick p. floyd

Datum: 18.01.06 17:44

Es ist nicht die 90er, aber vielleicht weiß jemand das Folgende noch nicht. Habe ich im Dez. ins EK-Forum geschrieben.

"Nachbau 42er verschrottet!
Autor: ozzy
Datum: 14-12-05 21:37

Ty 13, 46, 108 und 111 sind mittlerweile verschrottet worden. Wäre es nicht schön gewesen, die vier (Nachbau-)42er aufgearbeitet im Museum, nebeneinander im Lokschuppen… Auf ein Urteil verzichte ich mal…
naja, waren aber auch schon Wracks...

Auch die TKh4b der Brikettfabrik Wegla Brunatnegodie eigentlich schon einem Museum verspochen war, existiert mittlerweile nicht mehr… (Die zweite Dampfspeicherlok der Fabrik, Tki3b, eine 1C, ist nun in einem Museum Zdunskiej Woli)"
Hallo zusammen!
Die Angabe Ty43-129=42 1426 stammt aus dem EJ Sonderheft BR 42 und kann damit als gesichert gelten.
Die Angabe Ty43-128=42 851 war für mich neu und eine kleine Sensation, daß doch 4 42er in Polen verblieben.
Diese Angabe erscheint lolgisch, weil die die Lok erst 1947, wie die meisten 42er des Kolonnenparks der SMAD Richtung Osten abgefahren wurden. Könnte sein, daß sie in Polen noch eine Zeitlang in Diensten der Sowjets aktiv war und dann erst um 1949 inden PKP Bestand kam, zu einer Zeit also als die Nachbau 42er der Ty43 schon fertig gebaut waren und die Ty 3 dann am Schluß der Ty43 eingereiht wurden. Nr. 126-129 für ehem. DR-Loks und damit die Nr 128 dazugehörig. Ty 43-125 und 128 sollen bis 1952 bei einer Werkbahn im Einsatz gewesen sein - ich rate mal, die oberschlesische Sandbahn- und dann erst in PKP Dienste gekommen sein.
Ob die 128 wohl noch vorhanden ist? Die hätte als letzte 42er mit niedriger Ordnungsnummer, BMAG Produkt und der Kolonnenvergangenheit wirklich Denkmalstatus verdient. Ich stelle die mir im Museum vor mit grauer Lackierung, Schablonenziffern und der Kolonnenanschrift der Sowjets...
Soweit mir bekannt, war die 42 1504/Ty43 127 nach der Aufarbeitung in Pila ein zeitlang bei der Historischen Eisenbahn Frankfurt im Einsatz, bevor sie nach Speyer kam. Für die HEF wird im EJ Sonderheft auch der Besitz einer Ty43... gemeldet.

Hier noch der mir bekannte Bestand an 42ern in Europa, wegen der Frage von Dampfplauscher:

Bulgarien:
BDZ 16.01 (42 2761) betriebsfähige Museumslok
BDZ 16.27 (42 2746) Ersatzteilspender
BDZ 16.33 (42 2720 ehem Heinl MV) kalt

Österreich
ÖBB 422708
ÖGEG 42 2750 (BDZ 16.19) und 42 2753 (BDZ 16.18), Ampelwang

BRD
BEM 42 2768 (BDZ 16.16)
Falz Hermeskeil 42 2754 (BDZ 16.15) ex Schrott Bender Obladen, ex ÖGEG Ampelwang
TM Speyer 42 1504

Luxemburg
CFL 5519 (42 2718 ehem Heinl MV)betriebsfähig

Rumänien
CFR 150.1201 (42 2395) und 150.1202 (42 2508) Trophäe der Sowjets in Österreich, dann an CFR, +1965, danach Lokfriedhof Apahida /RO, jetzt Eigentum von Falz, aber immer noch in RO

Polen
Ty 43-14 oder 17 Museum Warschau
Ty 43-82 betriebsfähig Wollstyn
Ty 43-123 a Wollstyn
Ty 3-2 a Wollstyn
und eine Dunkelziffer, die der Klärung bedarf...

Bemerkungen:
Die 4 BDZ Loks in Österreich und Deutschland kamen um 1990 mit zwei Donaufrachtern nach Österreich bzw. Bayern.
Von den WLF Nachkriegsloks hatten 42 2717 (ÖBB) 42 2718,19,20,21 HEINL MV. 18, 19 u 21 davon an CFL 20 an BDZ. Die Loks sind an dem ovalen Loch im Rauchkammerträger für die Rohrdurchführung erkennbar.
Gleich ausgeführt war auch der HEINL MV Prototyp 42 2637 von 1944 augeführt, weis jemand über der Nachkriegsverbleib dieser Maschine bescheid?

Im EJ Sonderheft wird als Hersteller der Ty43 nicht Cegielski, sonder Krenau/Chrzanow (spricht sich etwa "Kschanuff")
angegeben, aber da hier sogar Betriebsbuchangaben zitiert wurden, sind diese wohl glaubhaft.
Cegielski ist, soweit ich weis indentisch mit DWM/Posen, Chrzanow ist die oberschlesische Lokfabrik. Außerdem wird noch ald dritter Hersteller Warschau, ua. mit 50ern genannt. Wer weis genaueres?

Schönen Gruß an alle!
Hallo Sachsenstloz!
Meine Spekulation dazu:
124 gebaute Ty43, das bedeutet 5 ehem. 42er bei der Ty43.
42 1426 = Ty 43-129, 42 1427 = Ty 43-126, 42 1504 = Ty 43-127 und nunmehr 42 851 = Ty 43-128.
Fragt sich, was Ty 43-125 für eine Identität hatte.
Im EJ Sonderheft BR 42 ist die Rede davon, daß 42 1425, -1426 und -1427im Jan 1945 von Schichau fertiggestellt wurden, aber keine Abnahme durch die DRG dokumentiert ist. Meine Spekulation dazu:
Im Januar 1945 wurde Ostpreußen und damit Elbing von der Roten Armee überrollt. Gut möglich das die drei Loks quasi noch auf dem Werkshof von den Sowjets "abgenommen wurden" und zwei davon dann an die PKP als Ty 3 gingen. Warum hat dann Ty43-125 keine Ty 3 Nummer erhalten, sofern es sich dabei wirklich um 42 1425 handelte?
Entweder war die Lok lange zeit kriegsschadhaft abgestellt und wurde erst später repariert, oder die Lok gehörte wie 42 851 zum Park der Sowjetarmee und kam mit dieser erst später zur PKP, was ein Widerspruch zur angeblichen Werkbahnzugehörigkeit dieser Loks wäre, oder die beiden Loks liefen bei der Werkbahn unter anderen Betriebsnummern als ber der PKP.
Sicher nur Spekulation, klären läßt sich das nur, wenn eine Zugehörigkeit zum DB-, ÖBB- oder SZD- Bestand ausgeschlossen werden kann, zur DR gehörte sie zweifelsfrei nicht.
Man müßte damal am Rahmen nachsehen können, ob da die Nummern eingeschlagen sind...
Schönen Gruß
Hallo,
noch ein Nachtrag über weitere erhaltene Ty 43 in Polen:
- Ty43-1 Museum BW Pyskowice
- Ty42-9 Museum BW Chabowka
- Ty43-23Museum Jaworzyna Slaska
- Ty43-74Museum Bw Karsznice
Hallo,
wie in einer polnischen Webseite bestätigt, stammte viele Bauteile der Ty43 Produktion aus vorgefundenen Schichau Beständen und wurden dann zu Cegielski/Poznan geschafft...