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 04 - Historische Bahn 

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Hier kommt die nunmehr dritte Bilder-Rate der Citybahn – wie gehabt jeweils nicht immer so ganz aus der üblichen Fotografenperspektive und an den von Fotofreunden bevorzugten Standpunkten.

Natürlich war und ist die Strecke Köln – Overath – Dieringhausen – Gummersbach – Marienheide – Meinerzhagen (zumindest in ihrem Kernbereich zwischen Overath und Marienheide) für mich eine Art „Heimspiel“. Da bin ich durch Ortskenntnis und Wissen um die Lichtverhältnisse an bestimmten Stellen und zu bestimmten Zeiten klar im Vorteil. Aber es kommt mir heute so vor, als ab selbst ich manches versäumt habe – obwohl die Bedingungen für mich optimal waren. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich z.B. sehr viele Aufnahmen bei relativ schlechtem Wetter gemacht habe. Offenbar war die Zeit auch nicht immer vorhanden, mit bestimmten Motiven auf richtig gutes Wetter zu warten, denn das kann im Oberbergischen Land oft und lang rar sein. Klar ist aber auch, dass sich eine Vielzahl von Motiven bei strahlendem Sonnenschein und/oder bei üppig grünender Natur einfach nicht darstellen lassen. Deshalb war ich vielfach im Frühjahr unterwegs, wenn die Bäume noch kein Laub tragen. Dass die Belichtungsverhältnisse darunter gelegentlich leiden, ist natürlich auch klar.

Die heute vorgestellten Aufnahmen zeigen überwiegend die legendären Doppelmasten, die als motivliche „Zutaten“ die Aufnahmen so schön dekorieren. Ich liebe diese Masten, die es im Abschnitt zwischen Gummersbach und Marienheide noch lange Jahre gab, sehr. Reste davon kann man auch heute noch sehen – wenngleich ohne „Verdrahtung“ und in teilweise beklagenswertem Zustand.

Hier die Bilder:


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Wir beginnen unsere 3. Reise entlang der Citybahn zwischen Dieringhausen und Gummersbach, genauer gesagt bei der kleinen Ortschaft Luttersiefen. Auf einem kleinen Damm hat die zweigleisige Strecke hier gerade eine kleine Senke gequert. Mit ca. 60 km/h rollt der 4-Wagen-Zug in Richtung Dieringhausen und wird in wenigen Sekunden die (bei ortskundigen berühmt) „Ahlefelder Kurve“ passieren, eine der wenigen Fotostellen, wo nachmittags kein Grünzeug das Motiv stört.





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Unmittelbar nördlich des Bahnhofs Gummersbach überquert die Bahnstrecke die Brückenstraße in der Kreisstadt auf einem Bruchstein-Viadukt. In den 70er Jahren wurde das Mittelteil der Brücke durch eine moderne Stahlkonstruktion ersetzt, um ein Nadelöhr für den Straßenverkehr zu beseitigen. Die Leuchtschrift „Steinmüller“ in der Bildmitte unten markiert den Haupteingang zu dem einstmals renommiertesten Gummersbacher Unternehmen, der Kesselfabrik L & C Steinmüller. Heute ist der Betrieb mit einstmals 10.000 Mitarbeitern längst abgewickelt und in der Babcock-Pleite mit untergegangen. Die Aufnahme entstand vom Oberdeck eines Parkhauses und zeigt einen in Richtung Gummersbach/Dieringhausen talfahrenden Zug. Episode am Rand: Das ca. fünfzehnminütige „Ausloten“ des Motivs, immer wieder mit der Kamera „im Anschlag“, blieb seinerzeit dem örtlichen Karstadt Geschäftsführer nicht verborgen. Ich wurde daher in kühlem Ton angesprochen, was ich denn da wohl mache. „Fotos“, lautete die zugegeben lapidare Antwort, woraufhin ich gebeten wurde, das zu unter- und das Parkhaus zu verlassen. Die Gegenfragen schlugen dann bei meinem Gegenüber wie der Blitz ein: „Wer sind Sie denn?“ – Keine Antwort. „Sind Sie der Besitzer des Hauses? – Antwort: „Nein.“ Frage: „Sind Sie der Beauftragte des Besitzers?“ Antwort: „Nein.“ Letzte Frage, ohne eine Antwort zu erwarten: „Was wollen Sie dann?“ Er wollte nichts mehr und zog etwas irritiert von dannen. Das Bild konnte er nicht verhindern – Gott sei Dank!





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Zwischen dem (von der Citybahn nicht angefahrenen, sondern nur für kurze Züge angelegten) Haltepunkt Gummersbach-Nord und dem Bahnhof Kotthausen verläuft die Bahn durch relativ einsames Gebiet, zwar nie weit von der erst in den 60er Jahren gebauten „Westtangente“ (Autobahnzubringer Gummersbach/Marienheide) entfernt, aber in unwegsamer, kurvenreicher Tallage trassiert. Hier, am Hp, begann das „Refugium“ der Oberbergischen Doppelmaste, das sich bis Marienheide hinzog. Der Trasse kann man hier an verschiedenen Stellen ansehen, dass ein zweigleisiger Ausbau einst geplant war. Zu Zeiten, als hier noch Güterverkehr herrschte, wurden schwere Züge – und die waren damals nicht selten – von Dieringhausen bis Kotthausen nachgeschoben. – Der hier zu sehende Zug rollt, während der Fahrmotor im Leerlauf blaue Wölkchen von sich gibt, in Richtung Gummersbach.





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An der selben Stelle aufgenommen, zeigt dieses Bild den Nachschuss auf die talfahrende Citybahn. Die Telegrafendrähte wechseln über dem Fotostandpunkt auf die andere Gleisseite. Die Zuglok wird in der vor ihr liegenden Rechtskurve in wenigen Sekunden auf einem gemauerten Straßendurchlass die Straße nach Windhagen überqueren.





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Die wohl geschichtsträchtigste Stelle unserer Bahnstrecke befindet sich – aus Richtung Gummersbach betrachtet – kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Kotthausen. Hier befindet sich heute ein tiefer Einschnitt, der dem Unkundigen nicht weiter auffällig erscheinen mag. Bis durchbrach die Bahn bis 1907 den Bergsattel mit einem 380 m langen Tunnel. Die Röhre krachte allerdings genau in diesem Jahr ein, unmittelbar nachdem ein schwerer Güterzug mit Schiebelok das Gemäuer verlassen hatte. Anzeichen für Unregelmäßigkeiten hatte es schon lange gegeben, erst waren es Risse, später breite Spalten, die sich auftaten. So entschieden die Verantwortlichen, das an dieser Stelle nur 30 m hohe Gebirge abzutragen und den Tunnel aufzuschlitzen. Man nahm sich allerdings ziemlich viel Zeit und begnügte sich zunächst mit Posten, die die Wandungen täglich beobachteten. – Nachdem das Unglück dann aber doch schneller als erwartet eingetreten war, setzte hektische Betriebsamkeit ein. Darüber gibt es den sehr lesenswerten Bericht eines Augenzeugen, der von der örtlichen Lokalzeitung noch 50 Jahre nach dem damaligen Geschehen befragt wurde. Seinen Angaben zufolge wurde eilig eine Behelfsstrecke eingerichtet, die die Unglückstelle in unmittelbarer Nachbarschaft auf der östlichen Seite umging. Sie diente damals zum Durchleiten der Güterzüge, da eine Blockade der Strecke wegen des gewaltigen Verkehrsaufkommens (!) undenkbar war. Der Personenverkehr blieb allerdings unterbrochen. Züge aus Richtung Marienheide endeten in Kotthausen, aus der anderen Richtung wurde bis kurz vor die ehemalige Tunnelmündung gefahren. Das Zwischenstück durften die Passagiere auf Schusters Rappen zurücklegen oder einen Pferdewagen benutzen. Lange hat das Provisorium nicht gedauert, denn fortan wurde fieberhaft an der Beseitigung der Erdmassen gearbeitet.





http://img478.imageshack.us/img478/6908/cb0484mu.jpg

Unmittelbar an der westlichen Ausfahrt aus dem Bahnhof Kotthausen beginnt der Einschnitt, der nach dem Tunneleinsturz von 1907 blieb. Die Trassierung wurde hier zweigleisig ausgeführt, aber die Strecke selbst nie zweigleisig ausgebaut. Die Aufnahmen zeigt einen Zug, der Kotthausen soeben durchfahren hat. In Höhe des ersten Wagens befand sich jenseits der Gleise einst das Wärterstellwerk Kotthausen West, das schon damals längst abgerissen war. Wegen seiner Lage im Bogen ist der vordere Mast zusätzlich abgestützt. Der Abhang hatte die unangenehme Eigenschaft, eine Neigung aufzuweisen, die das aufrechte Stehen zwar gerade eben ermöglichte, aber ständige Gleichgewichtsprobleme verursachte...





http://img478.imageshack.us/img478/6946/cb0502ye.jpg

Diese Aufnahme zeigt ein Gelände, das früher auf der nord-östlichen Seite mit zum Bahnhof Kotthausen gehörte. Im Hintergrund sind die ersten Häuser von Schöneborn zu sehen. Rechts vom Gleis, auf dem ein Zug in Richtung Köln fährt, langen einst vier (!) Gleise, die zu einer Brecheranlage führten, sowie ein weiteres Gleis zum Anschluss der Fa. Kind, das sich noch verzweigte. Davon sind heute im Unterholz nur noch Prellbock-Reste zu finden. Der Fotostandpunkt erlaubte damals nur im Winter einen einigermaßen sehenswerten Überblick, nachdem einige Ästen mit dem Taschenmesser gestutzt worden waren. Wegen der abgesoffenen Steinbrüche in unmittelbarer Nachbarschaft (Abbruchkanten!) war das Aufsteigen nicht ganz ungefährlich und natürlich streng verboten. Aber gibt es da nicht so ein Sprichwort: „Gute Fotografen kommen in den Himmel, die anderen überall hin“...





http://img478.imageshack.us/img478/2564/cb0455gm.jpg

Wir bewegen uns nur wenige hundert Meter weiter in Richtung Marienheide und suchen eine Fotostelle auf, die sich knapp unterhalb der auf dem vorigen Bild zu sehenden Häuser von Schöneborn befindet. Auf einer Schienenwanderung war mir die Stelle aufgefallen, weil sie einen interessanten Blick auf die Mastenreihe ermöglichen musste. Allerdings war sie nicht erreichbar, ohne ein Privatgrundstück zu betreten. Die artig befragte Besitzerin zeigte sich jedoch einsichtig und hatte nichts dagegen. Dafür könnte ich die Frau heute noch küssen, denn was wäre mir für eine Aufnahme entgangen. Ich mag dieses Bild halt persönlich sehr. Leider ließ sich das nahe dem linken Bildrand stehende Einfahrtsignal von Kotthausen nicht integrieren, aber man kann schließlich nicht alles haben. Noch ein Hinweis am Rand: Jenseits des Gleises befanden sich früher Feldbahngleise, auf denen die Steine aus den nahen Brüchen angekarrt wurden. Von links aus kommend endeten zwei Anschlussgleise unmittelbar am Einfahrtsignal Kotthausen. Schon hier der Hinweis auf das nächste Bild: Es entstand genau dort, wo die Gleise im Hintergrund in der Rechtskurve verschwinden.





http://img478.imageshack.us/img478/2186/cb0571dt.jpg

Im weiteren Verlauf der Strecke nach Marienheide geht es durchweg kurvenreich zu. Teilweise war die Trassierung so eng, dass für die Telegrafenleitungen kein Platz war. So machte der Leitungsverlauf an dieser Kurve einen deutlich größeren Bogen rechts von den Schienen am Rande des Steilhangs. Über dem Zug kann man im Wald einen Doppelmast erkennen. Erst ein ganzes Stück weiter in Richtung Marienheide gelangten die Maste wieder in unmittelbare Seitenlage zum Gleis.


Damit wäre auch der dritte Teil der Citybahn-Aufnahmen geschafft. Wer sich die beiden ersten Teile verpasst oder übersehen hat, kann sich nachträglich hier noch informieren:

Teil 1: [iurl]http://s134260722.online.de/drehscheibe-online/forum/read.php?f=17&i=102847&t=102847[/iurl]

Teil 2: [iurl]http://s134260722.online.de/drehscheibe-online/forum/read.php?f=17&i=104424&t=104424[/iurl]

Ich hoffe, dass Euch die Aufnahmen gefallen. Und ich gestehe natürlich auch, dass ich mich über das Lob zu den zurückliegenden beiden Folgen sehr gefreut habe. Das gibt Antrieb, hier auch zukünftig das eine oder andere noch zu zeigen.

Es dankt und grüßt

Der Bergische!
Toll..., daß ein "Qualitätszug des Verdichtungsgebiets" (Zitat DB-Kursbuch) so viel Romantik ausstrahlen konnte...

Re: Die etwas anderen Motive der Citybahn (m10B), Teil 3

geschrieben von: Anonymer Teilnehmer

Datum: 09.12.05 20:10

Einfach nur suuuper - vielen Dank!

Motive und Erläuterungen bieten doch schier genug Stoff für einen kleinen Bildband ....

Gruß malleto

Citybahn, die etwas anderen Motive

geschrieben von: Isartalbahner

Datum: 09.12.05 20:22

Geschichte, Technik und Natur gekonnt miteinander verbunden und der Nachwelt erhalten, Hut ab!

Besonders gut gelungen die Hinweise auf das Entstehen der Aufnahmen und die damit verbundenen Schwierigkeiten, zu den Fotopunkten zu gelangen.
Auch bemerkenswert finde ich die Rückblicke auf die gewesene Industrie und ihre verbliebenen Spuren.
Dass bei der Topographie des Streckenverlaufs gemsenartiges Klettern nötig war, kann ich durchaus nachvollziehen, mir ging´s bei Fotos im bayerischen Oberland in den 70ern nicht anders.

War die Citybahn hier eigentlich nur als Komplettes bekannt, zeigten gerade die Aufnahmen aus den beiden ersten Teilen die anfangs bunt zusammengewürfelten Zuggarnituren. Auch ein wertvolles Zeitdokument
moderner Romantik!

Dank an den Bergischen und Grüsse aus dem bayerischen Oberland
vom Isartalbahner

Re: Genial! *Lechz* :)

geschrieben von: Alex M.

Datum: 09.12.05 20:23

Hallo,
Vielen Dank für den für mich persönlich bisher besten und interessantesten Beitrag der Reihe! Leider hab ich es verpasst, die Masten bis 1994/95 (da dürften in etwa die Drähte sowie einige Einzelexemplare entfernt worden sein) mal zu fotografieren, obwohl ich einige Male an der Strecke vorbeigekommen bin. Als ich 1997 das erste Mal dort langegangen bin, waren die Drähte bereits entfernt und einige Masten im Bereich Kotthausen abgesägt worden. Bis auf ca. 5-6 Stück hielt sich ein Großteil aber noch bis Pfingsten 2003, als ein (allem Anschein nach) ABM-Freischnitt-Trupp auf die Strecke losgelassen wurde, der alles umsägte, was sich ihm in den Weg stellte. Und das, obwohl die Strecke erst im Jahre 2002 mittels Zweiwege-Unimogs radikal freigeschnitten worden war. Und sogar im April 2003 wurde nochmal kurz vor der Reaktivierung ein Trupp losgeschickt, der einzelne Bäume umgesägt hatte. Und beide verschonten sämtliche Masten (bis auf die 5-6 oben erwähnten, die vom Unimog-Trupp umgesägt worden sind. Nach der ABM-Truppe sahs dann so aus, als wollten die nun ein zweites Gleis auf der Strecke legen. Aber die Leute mussten wohl irgendwie beschäftigt werden :(.
Glücklicherweise konnte man aber in den ersten 2 Monaten nach der Reaktivierung noch etliche schöne Bilder mit den Talenten und den Masten schiessen (Einmalig in Deutschland!), auch wenn diese natürlich keine Drähte mehr besaßen, und auch die Bauarbeiten zur Reaktivierung waren so recht fotogen. Allerdings stehen glücklicherweise auch heute noch einige Exemplare, und fast alle noch in sehr gutem Zustand. Sogar die Umgesägten hätten größtenteils noch viele Jahre gestanden, wie man an den zersägten Überresten sehen konnte. Das Holz war größtenteils absolut nicht morsch und einige Teile waren sogar allem Anschein nach noch kurz vor der Stillegung erneuert worden... Wer sich für den aktuellen Streckenzustand interessieren sollte, dem sei folgende Webseite empfohlen (falls noch nicht bekannt):[www.oberbergische-eisenbahnen.de], wo ich einige schöne Motive reingestellt habe. Demnächst gibts auch noch ein paar weitere bzw. aktuellere Motive bzw.plane ich für die Zukunft auch mal eine Sonderseite über die Masten, da diese ja mittlerweile die letzten in Westdeutschland sind und nach Abholzung der "normalen" Vertreter zwischen Vilkerath und Dieringhausen (bis auf ein paar wenige entlang der Wiehltalbahn) auch die letzten Telegrafenmasten überhaupt im Oberbergischen Land...
Übrigens zum Schluss noch ein Kuriosum am Rande: Das letzte Bild ist heutzutage kurioserweise noch besser umzusetzen, da es im Winter Anfang 2004 umfangreiche Hangrodungen entlang der Strecke gab und somit u.a. die Masten an diesem Hang wieder komplett freigelegt worden sind. Schöne Motive findet man hier nun an beiden Einschnittenden sowie am oberen Hangrand. Ok, dann nochmal Danke für diese schönen und ausgefallenen Bilder, und weitere Motive von diesem Abschnitt (nicht nur von der City-Bahn-Zeit, sondern auch mal von Sonderfahrten, der "Entdrahtung" (falls vorhanden) sowie vielleicht auch nur mal vom toten Gleis nach der Stillegung) sind gern gesehen!
Schönen Gruss, Alex



Der Rebell (B2) kann auch artig (B8)..

geschrieben von: ingo st.

Datum: 09.12.05 21:30

so sind sie "Die Bergischen".

Schöne Bilder äh Motive und deren Umsetzung. Sozusagen an jeder Ecke ein Motiv.

Vielleicht ein Hinweis auf die "nice wheather"- Fraktion der anderen Foren hier.

Gruß und Vorfeude auf weiteres

Ingo



Meine Bildbeiträge in HiFo, SiFo u Strab-Forum [www.drehscheibe-online.de]

Abenteuer Eisenbahn, und das noch vor wenigen Jahren..

geschrieben von: bloem

Datum: 09.12.05 21:41

..ooh wundersam sich verändernde Welt...

...ich will eine 218 sein ..


:)
Hendrik.



Eintrag editiert (09.12.05 21:42)

http://www.hendrikbloem.de/wp-content/uploads/2015/03/Hendri-Bloem_www.hendrikbloem.de_PS.jpg

Geniale Bilder! Danke! (owT)

geschrieben von: Kalli

Datum: 09.12.05 22:30

.



R.I.R. exKBS 412 Remscheid-Lennep -- Wipperfürth -- Marienheide
(Ruhe in Radwegen)

Mahnendes Musterbeispiel einer durch und durch vermurksten Verkehrspolitik!

Re: Die etwas anderen Motive der Citybahn (m10B), Teil 3

geschrieben von: Anschau

Datum: 10.12.05 11:45

Wirklich schön, ich hätte nicht gedacht, dass altrot und Citybahn-farben zusammen passen...

Ich bin ja immer auch ein wenig an Bahnhöfen interessiert, wie sie angelegt sind, wie groß sie sind usw. Hast Du vielleicht Bilder und Erläuterungen zum Bahnhof Gummersbach?

Einfach nur sagenhaft!

geschrieben von: R. Faber

Datum: 10.12.05 12:49

Es ist kaum in Worte zu fassen: Mit unendlichem Abstand das beste Bildmaterial von der Citybahn, das ich jemals gesehen habe. Gilt auch für die Aufnahmen in Teil 1 und 2! Man könnte ganze Tage mit dem Ansehen dieser Bilder verbringen!

Ein regelrechter Befreiungsschlag gegen die austauschbare, ermüdende und stets aalglatte, aussagelose "Blaue-Himmel-Welt-mit-Zug-schräg-von-vorne" in Wagner- und Bank-Bildbänden etc.

Mir scheint, der Bergische hortet (vermutlich über sein regionales Umfeld hinaus) ungeahnte Bildschätze mit Motiven aus Blickwinkeln und von Stellen, die noch kein anderer Fotograf je ins Auge gefasst bzw. betreten hat.

Kann mich dem bereits gemachten Vorschlag nur anschließen: Diese Citybahn-Bilder gehören in Bildband- oder Broschürenform veröffentlicht!

Bitte weitere Öffnungen der Bergischen Schatztruhe!

R. Faber



Bahnhof Gummersbach, ...

geschrieben von: Der Bergische

Datum: 11.12.05 12:37

...davon habe ich hier schon verschiedentlich Bilder gezeigt, zum Beispiel

[iurl]http://s134260722.online.de/drehscheibe-online/forum/read.php?f=17&i=99847&t=99847#reply_99847[/iurl].

Irgendwann werde ich wohl auch über diesen Bahnhof mal ausführlicher berichten, aber das kann noch etwas dauern...

Es grüßt

Der Bergische!

Der schöne Motive hortende Bergische, ...

geschrieben von: Der Bergische

Datum: 11.12.05 12:45

...eine schöne Metapher, aber - leider - nur bedingt zutreffend. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch zahllose "Allerwelts-Bilder" hätte. Das Problem ist nur die Arbeit und er Zeitaufwand, alles einzuscannen und hier mit einem textlichen Rahmen zu präsentieren.

Die Idee, irgendwann mal Auszüge der hier vorgestellten Abhandlungen im Rahmen eines kleinen Buchprojektes zu präsentieren, ist nicht ganz neu. Ich wäre dazu auch gerne bereit, würde aber um Unterstützung bitten und auch nicht auf die zahllosen sehenswerten Beiträge ander Fotografen verzichten wollen. Wir müßten dann hier diskutieren, wie wir eine entsprechende Auswahl treffen und in welchem Rahmen wir das ganze veröffentlichen wollen.

Überlegungen in diese Richtung bin ich durchaus aufgeschlossen. In diesem Sinne grüßt

Der Bergische!