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Bessere Bremsen in schnelleren Zügen 1956 (m1B)

geschrieben von: Klaus Wedde

Datum: 03.07.05 11:58

Hallo HiFo-Freunde,

das heutige Foto aus meiner Sammlung hat die Druckluftbremse zum Thema.

Wer kann noch weitere Informationen zu diesem Thema beitragen ?

Vorab vielen Dank !


Wochenendgrüße von

Klaus aus Bonn

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Messungen an den neuen Druckluftbremsanlagen

Im Jahre 1956 plant die Deutsche Bundesbahn bei Schnellzügen, die mit der neuartigen Bremsanlage ausgestattet sind, eine
Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometer festzusetzen. Auf der Strecke Nürnberg - Bamberg wurde am 19.04.56 ein Versuchszug
modernster Personenwagen mit der neuen Druckluftbremse vorgeführt, die einen Schnellzug der international üblichen Größe von 60 Achsen
aus einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometer auf etwa 800 Meter zum Stehen bringt. Die Forderung der Bundesbahn einen Bremsweg
von 1.000 Metern, der dem Abstand zwischen Vor- und Hauptsignal entspricht, nicht zu überschreiten, war damit erfüllt.

Das Bild zeigt einen Blick in den Bremswagen, nachdem das Schnellbrems-Signal gegeben wurde. Gespannt verfolgen die Fachleute den
Bremsweg und die damit zusammenhängenden Messungen.


http://img18.imageshack.us/img18/7960/sf04001759di.jpg


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Hallo Klaus,

schöne Messtechnik, es ging seinerzeit auch ohne mikroelektronischen Klimbim!

Viele Grüße

Hans-Joachim



Wie wahr, wie wahr... owT

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 03.07.05 15:37

nix - nothing!



Zwei Außerirdische treffen den Heiligen ET

Re: Bessere Bremsen in schnelleren Zügen 1956 (m1B)

geschrieben von: MWF

Datum: 03.07.05 19:48

Hallo zusammen,

wenn ich mich nicht irren solte, so war das auch ein Thema in der Presseschau von 1956 (auf DVD) die mir letztes unter die Finger kam. Leider hatte ich keine Möglichkeit mir die Scheibe zu kopieren....

Gruß

MWF

der "mikroelektronischen Klimbim"

geschrieben von: der pasinger

Datum: 04.07.05 01:04

Servus,

der "mikroelektronischen Klimbim" ermöglicht es z.B. dir und mir auf einer virtuellen Plattform namens "DSO" einfach, schnell und ungezwungen zu kommunizieren.

Wir könnten natürlich auch Brieftauben losschicken, die Lochkarten im Land verteilen ...


Keine Frage,
die Technik von damals wirkt faszinierend, wie sie ohne Elektronk komplexe Aufgaben erfüllt hat,
aber ich möchte weder mein Telefon, mein Auto noch mein Radio gegen die Technik aus der Jugend meiner Eltern tauschen ...



mfg
Nils

Kann ich nicht ganz mitgehen

geschrieben von: Gruppentaste

Datum: 04.07.05 18:05

Hans-Joachim Krohberger hat geschrieben:

> schöne Messtechnik, es ging seinerzeit auch ohne mikroelektronischen Klimbim!

Es ist sicher schön, solche historische Messtechnik zu sehen, die meine Kollegen damals benutzt haben. Trotzdem ist die Zeit nicht stehen geblieben.
Die Vernetzung der Meßgeräte mit IEEE hat schon einige Vorteile, z.B. bei der Auswertung hinterher.

Übrigens ist auch in heutigen Meßwagen immernoch recht viel konventionelle Meßtechnik drin.

Wie heißt es so schön im Film "I, Robot": "Sie hätten wohl auch das Internet verboten, um die Bibliotheken zu retten."

Edit: Linksschreibfehler



Eintrag editiert (05.07.05 17:19)

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100

Das Auto...(OT)

geschrieben von: kunibald

Datum: 04.07.05 22:45

...mußt Du dann ja auch nicht missen, das gab´s schon vorher. Und wenn es dann doch einmal stehenbleiben sollte, kannst Du es mit etwas Geschick selbst reparieren. Die modernen Plastikschüsseln mit ihrer komplexen Elektronik lassen dir nur die Möglichkeit, die gelben Teufel zu rufen. Ich glaube auch nicht, daß Autos von heute einmal zu gefragten Oldtimern werden, wie es Strich Achter, Audi 100 oder VW Variant heute sind. Es könnte sie einfach niemand am Laufen halten, wenn die Elektronik versagt, und das tut sie halt irgendwann einmal.
In Bezug auf das Internet gebe ich Dir völlig recht, auch wenn so ein Blechtrottel von Rechner ganz schön Nerven kosten kann.



Gruß "kunibald"