Manfred Roth hat geschrieben:
> Dass das Gleisdreieck in Lütjenbrode zum Wenden der
> Schlepptendermaschinen verwendet wurde, habe ich auch so
> gelesen. Die Anlagen in Grossenbrode Kai sind ja nicht neu
> erbaut worden, sondern es wurde die Infrastruktur des
> Seeflughafens Grossenbrode genutzt, der bereits über einen
> Gleisanschluss verfügte. Dieser Gleisanschluss erreichte bei
> Grossenbrode die Strecke nach Fehmarn und mündete Richtung
> Grossenbrode Fähre ein. Um das zweimalige Kopfmachen auf
> wenigen Kilometern zu umgehen, wurde dann das Gleisdreieck bei
> Lütjenbrode und der Anschluss von Grossenbrode Kai von
> Lütjenbrode her gebaut.
Bist Du Dir wirklich sicher, dass der Gleisanschluss zum Seeflughafen nach Fehmarn hin angebunden war. Die Strecke wurde doch ursprünglich mal von Heiligenhafen nach Fehmarn (Großenbroder Fähre) hin gebaut. Somit wäre es doch betrieblich günstiger gewesen, den Anschluss von Süden her anzubinden, ansonsten hat jeder Zug (die wenigsten sind wohl direkt von Fehmarn aus gekommen) in Großenbrode entweder Kopf machen müssen, oder wurde als Rangierfahrt zum Seeflughafen zurückgedrückt.
Schade, dass auf den Bildern, die ich bisher gesehen habe, zwar immer der Bahnhofsbereich in Großenbrode Kai, nicht aber der nördliche Bereich zu sehen ist.
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Wolfgang Zitz

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