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 04 - Historisches Forum 

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? zu Großenbrode Kai

geschrieben von: Anonymer Teilnehmer

Datum: 31.05.05 14:01

Hallo HiFo-User,

ich bin gerade dabei einen Free-lance Nachbau eines Ostsee Fährhafens zu planen, angelehnt an Großenbrode Kai und Puttgarden. Da bei mir wie in Großenbrode bis Anfang der sechziger Jahre auch Dampfloks verkehren sollen, stellt sich mir die Frage, wo diese eigentlich gewendet und mit frischen Vorräten versorgt wurden. Gab es direkt in Großenbrode Kai eine Scheibe oder wurden die Loks woanders gedreht. Die kleine Drehscheibe in Heiligenhafen scheidet für lange Schlepptenderloks à la 01.10 oder 41 wohl aus.
Weiß jemand vielleicht Näheres? Die einschlägige Literatur (EK-Sonderheft „Vogelfluglinie“) schweigt sich leider aus.

Vielen Dank im Voraus!

Günther aus Heidelberg

Vor 1963 war das 'ne bescheidene Nebenbahn.

geschrieben von: cw

Datum: 31.05.05 15:14

Da fuhren keine Schnellzüge mit 01 und so, erst seit der Eröffnung der Brücke. In der Zeit ca. 1940 (Verstaatlichung der Kreis Oldenburger Eisenbahn) bis 1963 (Eröffnung der Vogelfluglinie) fuhren dort Tenderloks, Schienenbusse, auch V36 habe ich auf Bildern gesehen.

Ein Gleisplan von Großenbrode ist in dem Heft "Bahnhöfe nordwestdeutscher Kleinbahnen" von Gerd Wolff (ca. 1975), hast Du eine vernünftige Bibliothek in der Nähe?

Christopher

Re: zu Großenbrode Kai

geschrieben von: railroadwilli

Datum: 31.05.05 15:41

Moin, moin,

Matthias Fuhrmann schreibt in seinem Werk „Deutsche Bahnbetriebswerke“ beim Bw Heiligenhafen, in Großenbrode Kai konnten „unter Einbeziehung des Gleises Richtung Fehmarnsund Fähre Schlepptenderlokomotiven des Bw Lübeck – hauptsächlich 41er sowie während der Sommersaison Loks der Baureihe 03 – gewendet werden.“ Das klingt, wenn auch nicht ausdrücklich erwähnt, nach Gleisdreieck. Ein weiteres Gleisdreieck gab es übrigens einige Kilometer südlich davon in Lütjenbrode.

Im Eisenbahn-Journal Sonderheft „Baureihe 41“, erschienen im Dezember 1984, findet sich ein Foto einer 41, die im Jahr 1955 in Großenbrode Kai einen Zug aus dem Fährschiff zieht.

Na denn, viel Spaß beim Nachbau im Modell. Und: Sehen lassen, wenn’s fertig ist!

Gruß
Willi



https://imghoster.de/images/2024/10/25/DSC_1104-2074-36-ss200.jpg

Re: Vor 1963 war das 'ne bescheidene Nebenbahn.

geschrieben von: Malte Werning

Datum: 31.05.05 16:16

cw hat geschrieben:

> Da fuhren keine Schnellzüge mit 01 und so, erst seit der
> Eröffnung der Brücke. In der Zeit ca. 1940 (Verstaatlichung der
> Kreis Oldenburger Eisenbahn) bis 1963 (Eröffnung der
> Vogelfluglinie) fuhren dort Tenderloks, Schienenbusse, auch V36
> habe ich auf Bildern gesehen.
>
> Ein Gleisplan von Großenbrode ist in dem Heft "Bahnhöfe
> nordwestdeutscher Kleinbahnen" von Gerd Wolff (ca. 1975), hast
> Du eine vernünftige Bibliothek in der Nähe?
>
> Christopher


Das mag für "Großenbrode Fähre" (Fähre nach Puttgarden) richtig sein, aber nach Großenbrode Kai für den Dänemark-Verkehr fuhren auch schon Schnellzugloks. Diese wendeten aber nicht auf einer Scheibe, sondern im nahen Gleisdreieick von Heiligenhafen.



Mein Inselbahn-Buch ist frisch aktualisiert und im Buchhandel: Inselbahnen der Nordsee.
Und sonst sind da noch: triebwagenarchiv.de | malte-werning.de | inselbahn.de | leuchttuerme.net

Gleisdreieck gab es nur in Lütjenbrode

geschrieben von: Wolfgang Z

Datum: 31.05.05 16:24

südlich des Bf. Großenbrode bog die Strecke von Norden kommend nach Heiligenhafen ab. In Lütjenbrode gab es gleichzeitig einen Gleisbogen von Heiligenhafen kommend nach Süden hin.
Beide Streckenäste können heute noch schön mit dem Fahrrad befahren werden. (von mir zuletzt im August letzten Jahres).



Eintrag editiert (31.05.05 16:26)

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Wolfgang Zitz

https://up.picr.de/47548496qb.jpg -- Meine Beiträge in DSO-Hifo

Link zum Thema

geschrieben von: Rudi W

Datum: 31.05.05 17:34

Grade selbst erst entdeckt, denke ist ergiebig:

[www.kuestenbahn.de]

Gruß aus Bonn

Rüdiger Willnat

wirklich?

geschrieben von: Manfred Roth

Datum: 31.05.05 17:51

Dass das Gleisdreieck in Lütjenbrode zum Wenden der Schlepptendermaschinen verwendet wurde, habe ich auch so gelesen. Die Anlagen in Grossenbrode Kai sind ja nicht neu erbaut worden, sondern es wurde die Infrastruktur des Seeflughafens Grossenbrode genutzt, der bereits über einen Gleisanschluss verfügte. Dieser Gleisanschluss erreichte bei Grossenbrode die Strecke nach Fehmarn und mündete Richtung Grossenbrode Fähre ein. Um das zweimalige Kopfmachen auf wenigen Kilometern zu umgehen, wurde dann das Gleisdreieck bei Lütjenbrode und der Anschluss von Grossenbrode Kai von Lütjenbrode her gebaut.

Laut [www.kuestenbahn.de] bestand die Verbindung Grossenbrode - Grossenbrode Kai zwischen 1951 und 1963 Zum Wenden der Lok wäre diese Verbindung sicher günstiger gewesen als das Lütjenbroder Dreieck. Drei Kilometer über die eingleisige Strecke, dann noch die Heiligenhafener Strecke blockieren und das ganze wieder zurück? Auf einer eingleisigen Strecke mit internationalem Verkehr? Ich weiss nicht. Wenn alles über die östliche Verbindungskurve gelaufen ist und die Dampflok in Lütjenbrode gewendet worden wären, hätte man das Gleis schon lange vor 1963 stillegen und den Oberbau anderweitig nutzen können. Eine "Beförderung" des Anschlussgleises zur Eisenbahn hätte man sich dann auch sparen können und die nutzbaren Anlagen gleich über die Verbindungskurve anschliessen.



Eintrag editiert (31.05.05 17:56)

Re: wirklich?

geschrieben von: wr4üe

Datum: 31.05.05 19:19

Manfred Roth hat geschrieben:

> Laut [www.kuestenbahn.de] bestand die
> Verbindung Grossenbrode - Grossenbrode Kai zwischen 1951 und
> 1963 Zum Wenden der Lok wäre diese Verbindung sicher günstiger
> gewesen als das Lütjenbroder Dreieck. Drei Kilometer über die
> eingleisige Strecke, dann noch die Heiligenhafener Strecke
> blockieren und das ganze wieder zurück? Auf einer eingleisigen
> Strecke mit internationalem Verkehr?

naja, hier überschätzt Du den Verkehr aber doch. Er war nördlich von Lübeck zwar intensiver als heute (Gütertzugverkehr, Verbindung nach Heiligenhafen sind entfallen), aber eine solche Wendefahrt wird ja im Prinzip heute wieder realisiert durch das Zurückdrücken der durchlaufenden Züge nach Neustadt/Holst.

Gruß von der Vogelfluglinie
Will

Re: ? zu Großenbrode Kai

geschrieben von: Anonymer Teilnehmer

Datum: 31.05.05 22:03

Vielen Dank für den regen Zuspruch!

Auch wenn noch offen ist, ob die Loks nun auf dem Gleisdreieck in Lütjenbrode oder Großenbrode wendeten, auf jeden Fall ist geklärt, ich brauche für das Modell wohl keine Drehscheibe vorzusehen. Außerdem ist das Wenden so viel interessanter.

Günther

Gleisdreieck Großenbrode Kai

geschrieben von: Altona

Datum: 01.06.05 01:00

Moin,

es gab definitiv 2 Gleisdreiecke (bei Neustadt noch ein drittes, auf Fehmarn bei Burg noch heute ein viertes)!
Gewendet wurden die Lübecker BR 41, 03 und 50 im Großenbroder Dreieck.

http://www.kuestenbahn.de/fehmarn/pictures/karte.jpg

Im oberen Ast befand sich der Bahnhof Großenbrode. Die Lokbehandlungsanlagen (Wasserkräne und Grube, keine Schuppen) befanden sich im östlichen "Bogen" Richtung Großenbroder Fähre.

Die Heiligenhafener Scheibe hatte nur einen Durchmesser von 14,2 Meter. Da wurde es bei der BR 24 schon sehr knapp.

Gruß aus Altona



Eintrag editiert (01.06.05 01:05)

Gruß aus Altona

Oliver

Realität heute in Ostholstein

geschrieben von: Torsten aus dem Norden

Datum: 01.06.05 05:03

Heute ist auf der Vogelfluglinie dank LVS mehr Nahverkehr als jemals zuvor.
In Puttgarden ist 'Bonjour-Tristesse' angesagt und die Fähren kümmern sich einen Schei.... um die im Kursbuch oder Hafas ausgewiesenen Verbindungen.
In der Fährverbindung herrscht Krieg zwischen Harti und den Dänen.
Warum, versteht Keiner von den Dänen.

Ob die 628er besser in Puttgarden enden sollten oder in Burg a.F., das weiss ich nicht so recht. Lieber die Stadtbuslinie Burg-Burgtiefe ab Puttgarden vernünftig anpassen. Gilt auch für Heiligenhafen sinngemäß ab Lütjenbrode. Auch dort gibt es einen Stadtbus.
Die 628er könnten noch besser ausgelastet sein, wenn die DB-Autokraft es mal schaffen würde, eine Abstimmung in Oldenburg i.O. zum Weissenhäuser Strand zu bringen.
Aber die Autokraft OH will nur Taxibusse !!!

Die Ignoranz der Autokraft vs. DBRegio dort in OH nervt mich am Meisten !

T.a.d.N.

noch'n Hinweis und ?

geschrieben von: Torsten aus dem Norden

Datum: 01.06.05 05:08

Noch eine Frage an Dich : Wie willst Du denn die Fährschiffmodlle herstellen ?
Gute Fotos findest Du auch hier : "Insel- und Bäderbahnen der Ostsee" von Malte Werning. ISBN.... steht nicht im Buch... Verlag Gera Mond. Aber ich glaube Du bekommst eine Antwort.

T.a.d.N.

Re: noch'n Hinweis und weitere ?

geschrieben von: Anonymer Teilnehmer

Datum: 01.06.05 09:27

Autor: Torsten aus dem Norden schrieb:
Noch eine Frage an Dich : Wie willst Du denn die Fährschiffmodlle herstellen ?

Langsam wird das ein Thread fürs Modellbahnforum...

Mit einem freien Nachbau der "Fehmarn" in der Nachkriegsversion habe ich mich vor zwei Jahren warmgelaufen, noch bevor der Kartonbausatz der Vorkriegsversion von Schreiber auf den Markt kam. Bauweise: Rumpf aus Balsaholz, mit eingelassener Schiene, Aufbauten aus Balsaholz und Kunststoffteilen aus dem Auhagen Stako-System. Zugegebenermaßen nicht maßstäblich, aber aus der Ferne hübsch anzusehen.
Für den Internationalen Fährbahnhof habe ich den Kartonbausatz der "Deutschland" in 1:100 farbkopiert und mit Sperrholz und Balsholz verstärkt. Bin erst am Anfang - viel Arbeit! Ich brauche zum Glück nur das Heck des Schiffs, da das ganze im Regal aufgebaut ist und sich nach 50 Zentimetern die Kulisse mit dem Schattenbahnhof Gedser/Rödby anschließt, so wie das Gunnar Selbmann in em 8/1988 vorgeschlagen hat.

Wo wir schon dabei sind, jetzt gleich noch eine weitere Frage an die Vogelfluglinie-Experten:
In welchen Jahren verkehrten die Autoreisezüge nach Großenbrode bzw. Puttgarden. Im mir vorliegenden Kursbuch 1957 sind (noch) keine zu finden dafür aber 1966 (D 281 und D 481). Im EK-Heft zur Vogelfluglinie sind Fotos aus Großenbrode mit MPw4yge abgebildet (ohne Aufnahmedatum). Fuhren die auch noch 1966 oder waren da bereits die DDm im Einsatz?

Grüße aus dem sonnigen Heidelberg,

Günther

Frage zur Gleisanbindung Richtung Fehmarn

geschrieben von: Wolfgang Z

Datum: 01.06.05 09:30

Manfred Roth hat geschrieben:

> Dass das Gleisdreieck in Lütjenbrode zum Wenden der
> Schlepptendermaschinen verwendet wurde, habe ich auch so
> gelesen. Die Anlagen in Grossenbrode Kai sind ja nicht neu
> erbaut worden, sondern es wurde die Infrastruktur des
> Seeflughafens Grossenbrode genutzt, der bereits über einen
> Gleisanschluss verfügte. Dieser Gleisanschluss erreichte bei
> Grossenbrode die Strecke nach Fehmarn und mündete Richtung
> Grossenbrode Fähre ein. Um das zweimalige Kopfmachen auf
> wenigen Kilometern zu umgehen, wurde dann das Gleisdreieck bei
> Lütjenbrode und der Anschluss von Grossenbrode Kai von
> Lütjenbrode her gebaut.

Bist Du Dir wirklich sicher, dass der Gleisanschluss zum Seeflughafen nach Fehmarn hin angebunden war. Die Strecke wurde doch ursprünglich mal von Heiligenhafen nach Fehmarn (Großenbroder Fähre) hin gebaut. Somit wäre es doch betrieblich günstiger gewesen, den Anschluss von Süden her anzubinden, ansonsten hat jeder Zug (die wenigsten sind wohl direkt von Fehmarn aus gekommen) in Großenbrode entweder Kopf machen müssen, oder wurde als Rangierfahrt zum Seeflughafen zurückgedrückt.
Schade, dass auf den Bildern, die ich bisher gesehen habe, zwar immer der Bahnhofsbereich in Großenbrode Kai, nicht aber der nördliche Bereich zu sehen ist.



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Wolfgang Zitz

https://up.picr.de/47548496qb.jpg -- Meine Beiträge in DSO-Hifo

Noch eine Karte

geschrieben von: Binser

Datum: 01.06.05 10:14

von der Seite [www.nvnc.de]:

http://img29.echo.cx/img29/7338/clip00018mw.gif

Gruß Binser

Autoreisezüge (m.B.)

geschrieben von: Fdl

Datum: 01.06.05 11:36

In welchen Jahren verkehrten die Autoreisezüge nach Großenbrode bzw. Puttgarden?

Autoreisezüge gab es meines Wissens erst mit der Inbetriebnahme der Vogelfloglinie im Mai 1963.

Der erste Autoreisezug aus Puttgarden (D 481 könnte stimmen) erreichte Lörrach am 27.05.1963.

MPw4yge kamen auf dieser Verbindung nie zum Einsatz. Zunächst wurden Laes verwendet. Ich war damals öfters beim Autoverlad mit dabei.

Das beigefügte Foto liefert den Beweis.

Sommer 1965, eine 57er versieht Rangierdienst in Lörrach und zieht gerade die Autowagen ab. Links wartet E 32 20.
(Die Autozüge wurden damals im Lörracher Personenbahnhof entladen.)

http://www.wehratalbahn.de/DSO/57+E3220ARzLoe1965.jpg


Fdl

Karte ist leider falsch

geschrieben von: Krause

Datum: 01.06.05 22:00

Moin,

die Karte, die "Binser" hier eingestellt hat, ist im Bereich Großenbrode falsch.
Richtig ist die Karte, die "Altona" hier eingestellt hat.

Im Herbst 2003 gab es im Ostholstein-Museum zu Eutin eine Ausstellung "Von der Kreis Oldenburger Eisenbahn zur Vogelfluglinie". Hier war auch ein detaillierter Gleisplan der Anlagen im Bereich Bahnhof Großenbrode / Großenbrode Kai zu sehen, Stand kurz vor Eröffnung der Strecke nach Puttgarden. Aus diesem Gleisplan ging eindeutig hervor, dass es hier ein Gleisdreieck gab. Dieses Gleisdreieck dürfte auch zum Drehen der Loks genutzt worden sein, zumal es sich hier wohl nur um den Bahnhofsbereich Großenbrode handelte.
Zum Drehen im Dreieck Lütjenbrode wären Zugfahrten notwendig gewesen. Dies ist angeischts der Menge der damals verkehrenden Züge (wirklich Will !!!) und vor allem angesichts der schlechten Infrastruktur (Internationaler Verkehr auf einer ehemaligen Kleinbahn !!!!) doch recht unwahrscheinlich.

Autozüge in Großenbrode Kai

geschrieben von: Krause

Datum: 01.06.05 22:36

Ich habe hier den Nachdruck (EK) des Kursbuchs vom Sommer 1959 vor mir liegen. Dort ist ganz versteckt unter der Überschrift "Kurze Hinweise für unsere Fahrgäste" unter Punkt 28 "Auto im Reisezug" der folgende Hinweis zu finden: "Zur Zeit ist dieser Sonderdienst zwischen (...) Großenbrode Kai (...) und München Ost (...) eingerichtet. (...) die (...) Verbindungen bestehen nur während der Sommersaison mit zwei- oder dreimaligem Verkehren der Autotransportwagen."

In der Kursbuch-Tabelle 114 d Lübeck - Großenbrode Kai (...) findet sich das folgende als Auto-Reisezug gekennzeichnete Zugpaar:
D 181 München Ost - Großenbrode Kai (an 09.45 Uhr)
D 182 Großenbrode Kai (ab 21.30 Uhr) - München Ost

Für D 182 lauten die Verkehrstage:
verkehrt So/Mo, Di/Mi und Fr/Sa vom 21./22.VI. bis 2./3.X., nur Schlafwagen1.2., Liegewagen 2. und Autotransportwagen (...), Einladen: Großenbrode Kai, Hamburg-Altona, Hannover. Ausladen: München Ost.

Das Zugpaar fuhr nicht über Hamburg sondern über Büchen. In der Nord-Süd-Richtung kamen in Lüneburg dann Schlaf- und Autotransportwagen hinzu, die von Hamburg-Altona per Personenzug (!!) nach Lüneburg gebracht wurden. In der Gegenrichtung verhielt es sich entsprechend!

Antwort zur Gleisanbindung Richtung Fehmarn

geschrieben von: pinkus

Datum: 02.06.05 01:07

Wolfgang Z hat geschrieben:

> Bist Du Dir wirklich sicher, dass der Gleisanschluss zum
> Seeflughafen nach Fehmarn hin angebunden war?

In dem Buch "Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe" von Ries/Dierich (Motorbuch Verlag) ist ein Plan des Seefliegerhorstes Großenbrode enthalten, aus dem eindeutig hervorgeht, daß das Anschlussgleis aus Richtung Fehmarn in den Flugplatz führte. Es dürfte damals die einfachere Lösung gewesen sein, eine wenige hundert Meter lange Verbindungskurve vom Anschlussgleis zum Streckengleis Richtung Heiligenhafen zu bauen als ein mehrere Kilometer langes neues Gleis nördlich um den Flugplatz herum, zumal dort zu der Zeit bereits Wohnbebauung gestanden haben dürfte.

In welchem Abschnitt wurde gedreht? Immerhin waren 2 verschiedene 221 zu sehen, es ging also über mehrere Tage :o)

Irgendwo wurde der Zug im Film abgeleitet und gestoppt. Wo war das?
Weiß nicht mehr wie der Abzweig genannt wurde und ob der Ort echt war...

Könnte eigentlich mal wiederholt werden...



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