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Ist vielleicht für alte Hasen eine etwas banale Frage, aber ich weiß es wirklich nicht!

War das technisch geshen unbedingt erforderlich (Kurzkupplung?) oder hätte man yg-Dreiachser theoretisch auch solo (bzw. in ungeraden Stückzahlen) einsetzen können?

Viele Grüße, Interregio

theoretisch ja, aber nur mit Vmax 90km/h

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 06.11.04 19:12

Die Kurzkupplung in Pärchen mit definierter Vorspannung war Voraussetzung für eine Zulassung mit Vmax 100km/h. Nur dadurch war eine ausreichende Laufruhe sichergestellt, um schneller als mit den sonst für Lenkachsfahrzeuge zulässigen maximal 90km/h fahren zu können.

Viele Grüße, Volker

B3y-Pärchen

geschrieben von: Pischek Wolfgang

Datum: 06.11.04 19:13

Einen technischen Grund hatte das paarweise Zusammenhängen der B3y nicht; die Wagen verfügten an beiden Enden über normale Schraubenkupplungen. Allerdings waren die Rollos zum Verschließen der Wagenübergänge nur einseitig vorhanden - und die lagen bei den Paaren immer außen.

Übrigens hat es im Bereich der BD Stuttgart auch eine Dreiereinheit gegeben; der mittlere Wagen hatte keine Rollos an den Wagenübergängen. Bilder kann ich dazu leider keine beisteuern - mit der Wagenfotografiererei habe ich erst vor zehn Jahren angefangen.

Ha det bra!



e-lok-woife

Re: theoretisch ja, aber nur mit Vmax 90km/h

geschrieben von: Altenstädter

Datum: 06.11.04 19:28

Da frag ich mich nur wieso man die Umgebauten Wohn- und Werkstadtwagen auch teilweise auf 100 Km/h zugelassen hat? Da diese nicht Kurzgekuppelt sind! Oder kommt es auf das eigene Personal nicht so an, da kann man auch schneller fahren!!!

Re: B3y-Pärchen

geschrieben von: Michael O.

Datum: 06.11.04 20:05

Hallo,

ich erinnere mich an ein Foto, daß vermutlich vor Jahren im EK veröffentlicht wurde, das eine 193 mit einem Zug aus dre 3 achsigen Umbauwagen auf der Geislinger Steige bei Amstetten gezeigt hat.

Viele Grüße

Michael



... der kleine Zug der Dir gefällt,
fährt nur im Kreis, nicht in die Welt.
So klein fängst Du Dein Leben an,
doch was kommt dann?

Udo Jürgens in "Der große Abschied"

das genaue Datum der 100 km/h-Zulassung weiß ich leider nicht mehr. Kann mich aber gut daran erinnern,
die 100 km/h - Anschrift damals irgendwo im Tübinger Raum staunend zur Kenntnis genommen zu haben, weil mir die bis dato immer nur die zulässigen 90 km/h erinnerlich waren.

mfG Walter

P.S.: ein Bild eines 5-Wagen-B3yg-(Sonder-)Zuges hatten wir kürzlich hier im Forum!
siehe dazu auch HIER.

Bis neulich

Rolf Köstner



Jetzt singt sie auch noch! [youtu.be]

Kohleausstieg schon 2030! Dann fangt man beizeiten an, eure Dampfloks auf Solarstrom umzurüsten zum Betrieb des Dampfentwicklers Seuthe No.4711

Re: theoretisch ja, aber nur mit Vmax 90km/h

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 06.11.04 21:39

Das sind Bandienstfahrzeuge, da gelten, wie bei Güterwagen, andere Vorschriften. Die Wohn-/Werkstattwagen werden i.d.R. ja auch unbesetzt befördert.

Gruß, Volker

Bild 194 038 mit B3y-Drilling (m.1B)

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 06.11.04 21:44

n'Abend zusammen,

der von Wolfgang P. erwähnte Drilling der BD Stuttgart war unter Insidern wohl bekannt. Er pendelte zwischen Geislingen (Steige) und Amstetten (oder sogar Ulm?) und war je nach Fahrplanabschnitt planmäßig mit 193 oder 194 bespannt. Hier habe ich die Rückleistung P 5262 am 08.09.77 in Geislingen mit 194 039 erwischt. Leider herrschte das typische Alb-Wetter, d.h. diesig ohne Sonne - aber den Zug erkennt man schon.
http://www.bundesbahnzeit.de/dso/Diverses/b01-194_039.jpg

Schönen Abend noch

Ulrich B.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:11:22:19:13:59.

Re: Ergänzung zur 3er-Garnitur

geschrieben von: hu34125

Datum: 06.11.04 22:04

Tach auch,
meiner Erinnerung nach gab es noch eine zweite Garnitur mit ungradzahligen Pärchen. Im Februar 1978 habe ich 211 043-5 mit Zug 7610 Geislingen-Deggingen ausfahrend Geislingen-Altstadt aufgenommen. Dies Garnitur bestand - wenn ich mich auf dem im spitzen Winkel aufgenommenen Foto nicht verzählt habe - aus 7 Dreiachsern, so daß sich mit dem genannten Schülerzug nach Westerstetten wieder eine geradzahlige Gesamtzahl ergab.
Das Foto ist hier zu finden.
Grüße vom UHU



Eintrag editiert (07.11.04 21:32)

------
Fotografiert heute die Vergangenheit von morgen,
denn morgen ist Heute schon Vergangenheit!

Verschiedene Folgen dieses Mottos sind über mein Inhaltsverzeichnis zu finden!
Hallo Interregio,


also wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt,war der Hauptgrund,die
Konstruktions-Art,nämlich das jeweils die Batterie-Kapazität zwischen den beiden Wagen geteilt wurde.Sprich ohne Anschluß an ein Triebfahrzeug
wurde jeweils nur war nur die "Halbe" Notbeleuchtung in einem Fahrzeug aktiv (das war in den 1950er Jahren wichtig,wegen der Geldknappheit für die
"teuren Akkus" ).
Außerdem war auch jeweils nur ein Wagen dieser "Pärchen" mit einer Toilette ausgestattet.

Thomas

@#$%&häusln im B3y

geschrieben von: Pischek Wolfgang

Datum: 07.11.04 06:49

Toiletten hatten die B3y-Pärchen zwei, nicht eines. Sie lagen bei den 2. Kl.-Wagen diagonal versetzt an den Außenenden der Paare (also jeweils am Rollo-Ende).

Ha det bra!



e-lok-woife

Re: @#$%&häusln im B3y

geschrieben von: Nohabler

Datum: 07.11.04 21:13

Wenn ich mich rechtberinnere, hatten die "langsamen" 3yg-Wagen Gleitlager, die "schnellen" waren auf Rollenlager umgebaut... Nohabler