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 04 - Historisches Forum 

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Hallo Leude,


es folgt der zweite Teil mit Bildern der Baureihe 50 aus der Sammlung Jens Grünebaum, fotografiert von Hans Schmidt (†), Boppard. Zuerst die Links zu den bisherigen Beiträgen


Zwei kleine Bildausschnitte und doch kein Rätsel [www.drehscheibe-online.de]

1961: Mit Hans Schmidt am Rhein unterwegs [www.drehscheibe-online.de]

1960/61: Mit Hans Schmidt unterwegs, Baureihe 50 Teil 1 [www.drehscheibe-online.de]


Auch in diesem Teil ist beeindruckend, wie äußerlich unterschiedlich die Maschinen daherkommen, und wieder gleicht Keine der Anderen




Bild 1)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/101.jpg
Nachdem der Serienbau der Baureihe 52 in vollem Gange war, wurden die KDL 1 überwiegend im "Osten" stationiert und setzten dadurch die dort bisher beheimateten 50er frei. So fand die hier abgebildete 50 182 (Krupp 2048/1939) nach zwei Jahren Einsatz in Oderberg und Dzieditz Anfang Mai 1944 den Weg nach Hamm. Nach fast 10 Jahren in Köln-Nippes wurde sie im Juli 1954 aus Köln vertrieben und anschließend vom -im damals noch eigenständigen Porz gelegenen- Bw Gremberg aus eingesetzt. Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass einige der am Rhein eingesetzten 50er mit einem Wannentender gekuppelt wurden, um größere Vorräte mit sich führen zu können. Der fehlende Schornsteinaufsatz soll etwas mit der Elektrifizierung im Großraum Köln zu tun haben, was sich mir aber nicht so recht erschließt. 04. Mai 1960, Oberlahnstein


Bild 2)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/102.jpg
Bis auf die großen Lampen zeigt sich die Kaiserslauterner 50 227 (Krupp 2093/1939) quasi im gewohnten DB Normal-Outfit, so habe ich die 50er auch noch kennen gelernt.12. August 1961, Kaiserslautern Hbf.
Okay, Norbert hat natürlich recht. Ein ÜK-Führerhaus bei solch einer niedrigen Loknummer ist auch nicht DB-Standard.



Bild 3)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/103.jpg
Schon etwas außergewöhnlicher, das Äußere der Saarbrücker 50 464 (WLF 3329/1940). Große Ohren dürften Anfang der 1960er Jahre bei DB 50ern nicht mehr allzu häufig zu sehen gewesen sein. Da das französisch verwaltete Saarland erst am 01. Januar 1957 der Bundesrepublik Deutschland beitrat, gehörte die Lok zwischen 1947 und 1951 zum Bestand der SEB, der Saarländischen Eisenbahnen, welche am 25. Januar 1951 in EdS, sprich Eisenbahnen des Saarlandes umbenannt wurde. Es ist bekannt dass im Saarland recht wenig in den vorhandenen Fahrzeugbestand investiert wurde, so dass die DB ab 1957 erst nach und nach viele der bei DB Loks üblichen Verbesserungen und Bauartänderungen "nachrüstete". Das dürfte die Erklärung für die großen Ohren sein, die 50 464 gut drei Monate nach dieser Aufnahme im Zuge einer Unfallausbesserung (08.12.1961- 10.01.1962 im AW Eßlingen) verlor. Foto vom 07. September 1961 in Saarbrücken Hbf


Bild 4)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/104.jpg
Nanu, was hat denn ein Güterzug in der Bahnhofshalle von Frankfurt Hbf zu suchen? Nach einem Bauzugeinsatz schauen die ersten Wagen nicht unbedingt aus. 50 485 (Krauss-Maffei 15836/1940), gut 2 ½ Jahre zuvor von Frankfurt Ost zum Bw Zwo umbeheimatet am 08. Juli 1961 in Frankfurt Hbf.


Bild 5)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/115.jpg
Irgendwie erscheint mir das Äußere von 50 1482 (Henschel 26292/1941) ungewöhnlich. Ich kann nicht genau sagen was mich am Aussehen der Bischofsheimer Lok stört, ob die Windleitbleche evtl. zu weit außen montiert sind? 05. August 1961, Filsen

Ulrich hat mir auf die Sprünge geholfen. Der lange Umlauf auf der Lokführerseite hat mich unbewusst gestört, der passt einfach nicht zum gekürzten auf der Heizerseite.

Halt, Stop, Kommando zurück! Das ist leider keine unegale Ausführung der Umläufe sondern nur eine optische Täuschung namens Schatten, die micht irritiert hat. http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/120.jpg
Hier der Beweis, kein langer Umlauf sondern nur ein kurzer im Schatten


Bild 6)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/106.jpg
An dieser Bischofsheimerin ist die nur halb entfernte Frontschürze ungewöhnlich. Mit einem E-Wagen-, pardon O-Wagenzug passierte 50 2442 (Krupp 2607/1942) am 18. Mai 1961 das Einfahrsignal F des Bahnhof Kamp-Bornhofen Kestert


Bild 7)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/107.jpg
Zweimal flacher Schlot, zweimal Wannentender. Vorne steht die Gremberger 50 2543 (Schichau 3544/1942), dahinter die bereits in Bild Nr.1 gezeigte 50 182 aus dem gleichen Stall. Am 04. Mai 1960 konnte Hans Schmidt beide zusammen im Bw Oberlahnstein ablichten


Bild 8)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/108.jpg
So wie ich Herrn Schmidts "furchtloses" Verhalten im Betriebsgelände einschätze, hat er vor dieser Aufnahme der Cochemer 50 2646 (Ostrowiece 409/1943) dreist die Betriebsgleise zwischen Bahnsteig und Bw Gelände überquert, um im Bw mehrere Aufnahmen anzufertigen. Wie Hansjürgen Wenzel in seinem Buch über Hans Schmidt schrieb, lautete dessen trockener Kommentar nach solchen Aktionen nur "Wer den Krieg mitgemacht hat, den erschreckt heute nichts". Unglaublich! 31. August 1961, Bw Cochem


Bild 9)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/109.jpg
Wieso muss ich bei dem Knirps am linken Bildrand bzw. dessen Kleidung an den kleinen Ricky Schroder (der kleine Lord) denken? "Das muss ich von Berufs wegen tragen". Anscheinend ist der Kleine aber auf gutem Weg hin zum Eisenbahnnarren, erkennt er doch die Besonderheit von 50 2915 (BMAG 11971/1942), den 1955 eingebauten Mischvorwärmer der Bauart MVR, den die Bingerbrücker Maschine samt einer Turbospeisepumpe trägt. Oder etwa nicht? 12. August 1961, Kaiserslautern Hbf


Bild 10)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/110.jpg
Eine der höchsten Betriebsnummern regulärer 50er trägt die Wedauer 50 3161, die Hans Schmidt am 04. Mai 1960 im Bw Oberlahnstein antraf


Bild 11)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/111.jpg
Um den Übergang von der Baureihe 50 zur Baureihe 50.40 hinzubekommen, muss diese Aufnahme vom 01. September 1961 herhalten. Ein Oberlahnsteiner Doppelpack, 50 419 (BMAG 11417/1940) legt ihrer Franco-Crosti Schwester 50 4030 (Krupp 2060/1939, vormals 50 194) vor, gesehen im Bahnhof Braubach


Bild 12)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/112.jpg
Die schönste der 50.40er, wenn man bei dieser Baureihe überhaupt von Schönheit sprechen kann. Die Baumusterlok 50 4001, 1954 durch den Umbau von 50 1412 (WLF 9213/1941) entstanden, behielt bei der Modernisierung ihren Oberflächenvorwärmer, was der Optik durchaus zuträglich war. Foto vom 18. Mai 1961 bei Kamp-Bornhofen Kestert. Was das wohl für eine Ami-Schüssel am linken Bildrand ist?
Ulrich erkennt in der "Schüssel" einen FORD Galaxie Starliner 1960/61.


Bild 13)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/113.jpg
Die Serienloks wurden mit einem Mischvorwärmer der Bauart 1957 ausgestattet, dessen Mischkasten nachträglich grotesk vergrößert wurde. Die ursprüngliche, flache Ausführung fiel durch unangenehme Dampfschwaden- und Wasseraustritte auf, die sich an den Frontscheiben niederschlugen und diese teilweise undurchsichtig machten. Der Zweck heiligt die Mittel, aber Schön ist anders. 50 4018 am 23. Mai 1960 im Bw Mainz-Bischofsheim


Bild 14)
http://www.michael-vau60.de/2026/202606/20260604/114.jpg
Bei den letzten Serienloks änderte man noch Anordnung der Trittstufe unterhalb des Hauptkessels. 50 4031 war am 19. Mai 1961 bei St. Goarshausen unterwegs.



So, das war es für Heute. Beste Grüße aus Herdecke und Essen, Jens und Michael


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4-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.26 09:05.
Hallo Michael, da erinnerst Du Dich richtig, wenn Du bemerkst, dass Du meinst irgendwo mal gelesen zu haben, dass einige der am Rhein eingesetzten 50er mit einem Wannentender gekuppelt wurden, um größere Vorräte mit sich führen zu können. Im Gegensatz zum "serienmäßigen" 2'2' T 26 führt man mit dem Wannentender je nach Ausführung mindestens 4 m³ mehr Wasser mit. Und auf einer Fahrt von Wedau nach Oberlahnstein oder Koblenz Lützel bzw. Mosel machte das am Ende mit einem schweren Zug den Unterschied aus, ohne zusätzlichen Wasserhalt kurz vor dem Ziel, z.B. in Neuwied durchfahren zu können.
Gruß Josef

Edit: Schreibfehler korrigiert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.06.26 17:23.

zur 50 1482 in Bild 5

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 04.06.26 17:29


Das Ungewöhnliche an 50 1482 in Bild 5 ist der Zustand, dass der Umlauf auf der rechten Seite des Kessels bis über das Einströmrohr reicht, während er links regulär davor endet. Das ist echt krass.
Außerdem scheint das linke Windleitblech vorn leicht nach unten zu hängen, aber das ist eher marginal.

Ansonsten wieder mal herrliche Fotos aus der Bundesbahnzeit. Danke dafür.

Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.


zu Bild 12: Die Schüssel am linken Bildrand

geschrieben von: TransLog

Datum: 04.06.26 17:37

Ein FORD Galaxie Starliner 1960/61...


https://images.classic.com/vehicles/bae8cf5e3177148a75ab507d0f8cb955c8c77ff9.jpg?w=1920

Gruß, Ulrich
Josef schrieb:
Hallo Michael, da erinnerst Du Dich richtig, wenn Du bemerkst, dass Du meinst irgendwo mal gelesen zu haben, dass einige der am Rhein eingesetzten 50er mit einem Wannentender gekuppelt wurden, um größere Vorräte mit sich führen zu können.
Hallo Josef,
irgendwie ist mir, als wenn die Wedauer wegen der Wannentender die 52er nach Oberlahnstein eingesetzt hatten...aber mein Gedächtnis.... :-)
Grüße,
Ulrich

Bild 2

geschrieben von: Norbert Lippek

Datum: 04.06.26 18:03

Moin Michael!

Es gibt noch eine zweite kleine Abweichung bei der 50 227 vom Normal-Outfit einer DB-50er. Das ÜK-Führerhaus bei einer so niedrigen Nummer.

Beste Grüße und Danke für die herrlichen Fotos

Norbert
Fehlender Schornsteinaufsatz wegen Kölner Fahrleitung? So richtig eng- da fällt mir Deutz- Tief ein. Aber nichts genaues weiß ich auch nicht.

Bild 5: Was Dich evtl. stört, könnte der dicke Originalschornstein sein?

Gleise überqueren? Nun ja, wie kam man (meist) sonst aufs Stellwerk? Warnwesten hatten wir 1970 nicht.

Viele Grüße,
Ulrich
Hallo Ulrich, richtig. Oder eben 50er mit Wannentender, in den frühen 60er Jahren waren die 52 bei der DB schon sehr rar.
Gruß Josef
Hallo an Alle,

das ist ein Beitrag ganz nach meinem Geschmack! Viele verschiedene 50er aus einer Zeit, bevor ich mich für das Hobby
begeisterte (1964). Vergleicht man den Zustand der Maschinen mit dem in den späten 60er- und 70er-Jahren, so scheinen
sie fast alle in einem vorzüglichen Zustand. Das liegt wohl daran, dass man zu dieser Zeit in den AW'n alle Kriegsschäden
behoben hatte.
Die 50er ohne Schornsteinaufsatz und Wannentender wirken fast so "bullig" wie die 42er...

Bitte mehr Beiträge dieser Art und Epoche!

50 2812
Hallo Michael,
wie soll denn der Knirps auf Bild 9 die Speisepumpe sehen? ;-)
Bei Bild 11 und auch schon bei dem Bild im letzten Teil frage ich mich, worauf Herr Schmidt geklettert ist. Drohne und Hochstativ gab es doch noch nicht.
Danke fürs Zeigen dieser herrlichen Bilder!
Viele Grüße
Stefan

https://spm-bilder.de/db-251902-4003812-titu8k49.jpg
Stefan Motz schrieb:
Bei Bild 11 ... frage ich mich, worauf Herr Schmidt geklettert ist. Drohne und Hochstativ gab es doch noch nicht.

Die Lampe rechts im Vordergrund könnte auf einen Bü mit Schrankenposten oder Stellwerk hinweisen.
Vielleicht liest ja noch jemand mit Ortskenntnis mit.
Viele Grüße,
Ulrich
Tag Ulrich und Stefan,

obwohl weder von dort und ohne jegliche Ortskunde behaupte ich mal anhand alter Fotos (siehe das Luftbild von 1929 in diesem Beitrag [de.wikipedia.org] ), dass Hans Schmidt dem Stellwerker einen Besuch abgestattet hat.

Beste Grüße, Michael


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Re: zur 50 1482 in Bild 5

geschrieben von: Vau60

Datum: 05.06.26 10:57

Morgen Ulrich,

genau das ist es. Der Umlauf auf der Lokführerseite hat mich irritiert ohne dass er mir bewusst aufgefallen wäre. Danke für die Hilfe.


Beste Grüße, Michael


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Vau60 schrieb:
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass einige der am Rhein eingesetzten 50er mit einem Wannentender gekuppelt wurden, um größere Vorräte mit sich führen zu können.
Danke für die schönen Bilder - die markieren so ziemlich das Ende des Zeitfensters, in dem ich auch die DB noch interessant finde. Daher ist das Beste auf dem Bild der MVR-50 auch der hölzerne PwPost pr wü Pwi... Da, inklusive mir, jetzt immer alle nur alle mutmaßen, es irgendwo gelesen zu haben, habe ich mich auf die Suche begeben.*

"Vom 22.06.1952 datiert eine Verfügung der BD Köln (27Bl 8 Ful) nach der mehrere 50 einen Wannentender erhalten sollten, damit Durchläufe zwischen Wedau und Oberlahnstein ohne Wasserfassen möglich wurden. Die Verfügung nennt 12 Lok, die umgebaut werden sollten:

Bw Gremberg: 50 028; 201; 1857; 2575; 3080; 3107

Bw Eifeltor: 50 1524; 2367; 2913; 3054; 3106; 3143

Fünf dieser Lok hatten schon einen Wannentender. Anscheinend wussten die Verantwortlichen nichts über die Nummern von Wannentender-50, sonst wären sie durch Umnbeheimatungen innerhalb des eigenen Bezirkes zum erwünschten Wannentenderlok-Bestand gekommen. Eine Aufstellung vom 01.05.1953 nennt folgende Wannentenderlok beim

Bw Gremberg: 50 028; 201; 1255; 1798; 2287; 2297; 2575; 2698; 3080; 3107

Bis auf die Tender von 50 3054; 3080; 3106; 3107 und 3143 handelt es sich jeweils um umgebaute Wannentender für offene Führerhäuser. Sie entsprachen der Bauart für die BR 38.10 und konnten freizügig getauscht werden. Deshalb sind auch mehrere 50 mit einem solchen Tender nachgewiesen, die niemals in Gremberg oder Eifeltor beheimatet waren. Die Tender von 50 218 (?) und 50 2367 wichen in der Bauart von den übrigen ab, sie besaßen auf dem Wasserkasten ein umlaufendes Bord, das das herabfallen von Kohlestücken verhindern sollte, sowie einen Windschutz mit Fenstern für Rückwärtsfahrt. Diese Abweichungen sind nur bei den nach dem Krieg in Belgien gebauten 50 und 52 bekannt! Möglicherweise handelt es sich um einige der acht Wannentender, die 1944 von Haine St. Pierre für die Verwendung an der BR 50 umgebaut worden sind. Acht in Belgien gebaute 50 wurden ja mit solchen Tendern geliefert (siehe Bd.1)."

*Ebel/Wenzel - "Die Baureihe 50/Band 2" S.87-91

Vielleicht lohnt es sich für das Thema "Wannentender-50" mal einen separaten Beitrag zu machen?

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.26 18:14.
Hallo Jens und Michael,
wieder ein sehr sehenswerter Beitrag der qualitativ hochwertigen Bilder von Hans Schmidt, diesmal über die Alltagsbaureihe 50, die aus heutiger Sicht mit ihren Varianten so alltäglich gar nicht wahr. Mir gefällt die 50.40 mit dem kantigen Schlotaufsatz besser, verkörpert sie optisch doch auch die Überwindung der alten Wagner-Dogmen als Beispiel für eine innovative Lokbaureihe.
Amerikanische Straßenkreuzer sah man im Sommer am Rhein oft. Ich erinnere mich an eine Zugfahrt auf der linken Rheinstrecke um 1961, als wir eine ganze Menge dieser Fahrzeuge, alle mit überdimensionalen Wohnanhängern ausgestattet, überholten. Dabei war auch ein Ford Edsel, von dem mein Bruder ein Siku-Modell besaß, und den ich sonst noch nie im Original gesehen hatte.
Viele Grüße
Erhard

Die anderweitige Verwendung der von mir eingestellten Fotos ist nur mit meiner jeweiligen Zustimmung gestattet.

Re: zur 50 1482 in Bild 5

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 05.06.26 11:40

2
ulrich budde schrieb:

Das Ungewöhnliche an 50 1482 in Bild 5 ist der Zustand, dass der Umlauf auf der rechten Seite des Kessels bis über das Einströmrohr reicht, während er links regulär davor endet. Das ist echt krass.

Also m.E. Ist das eine Täuschung durch den Schatten, die Umlaufbleche sind gleich lang.
Würde er über das Einströmrohr gehen, wäre da eine schmalere Abstützung. Die DR hatte mehrere Lok, bei denen der Umlauf weiter nach vorn reichte.

Edit:

Umlauf bis vor das Einströmrohr, würde so aussehen:

[www.dampfsound.de]

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.26 12:40.
Hallo Matthias, vielen Dank für die Nennung der Fundstelle zur Ausrüstung von Lokomotiven der BR 50 mit Wannentender.
Allerdings habe ich in meinem Beitrag zu dem Thema nicht gemutmaßt, sondern klar geantwortet und auch den Grund genannt, nur die Fundstelle fehlte.
Gruß Josef
Josef schrieb:
Hallo Matthias, vielen Dank für die Nennung der Fundstelle zur Ausrüstung von Lokomotiven der BR 50 mit Wannentender.
Allerdings habe ich in meinem Beitrag zu dem Thema nicht gemutmaßt, sondern klar geantwortet und auch den Grund genannt, nur die Fundstelle fehlte.
Gruß Josef
Hallo Josef, das war ja nicht nur auf deine Antwort bezogen und ich war mir bezüglich des Grundes auch zu 100% sicher (wir hatten das Thema schon einmal), es ging mir nur um die schriftliche Quelle. Noch besser wäre nur die Originalverfügung.

MfG

"Gibt es zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Wagen der DR (Bage, Baage, Dage oder Bagtre), die die gleiche Breite aufweisen, wie die vierachsigen Reko Wagen z. b. der zuvor genannten Hersteller? Also schmaler sind, als die Wagen von Piko und Roco!
Viele mögen die 1-1,5 mm breitenuntershcied nicht stören und mich wiederum ist es egal, welche breite nun die Maßstabsgereue ist - mir wäre nur wichtig, dass die Personenzugwagons der DR in meiner Zugkombi ziemlich gleichbreit sind..."
Quelle: Stummiforum..
[www.stummiforum.de]
Erhard Ditz schrieb:
Dabei war auch ein Ford Edsel, von dem mein Bruder ein Siku-Modell besaß, und den ich sonst noch nie im Original gesehen hatte.

Ei, ei, der Edsel hatte doch ein ziemlich unanständiges Kühlergrill. Jedenfalls nach der Auffassung damaliger Amerikanischer Damen- und heute ginge das inzwischen auch in Deutschland gar nicht mehr.

Grüße,
Ulrich

zu Bild 9: Der Gepäckwagen

geschrieben von: Der Oberharzer

Datum: 05.06.26 17:37

Hallo zusammen,

auch von mir ein recht herzliches Dankeschön an Jens und Michael für diese zwei schönen Bildbeiträge mit 50er Aufnahmen!

Matthias Muschke schrieb:
Vau60 schrieb:
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass einige der am Rhein eingesetzten 50er mit einem Wannentender gekuppelt wurden, um größere Vorräte mit sich führen zu können.
Danke für die schönen Bilder - die markieren so ziemlich das Ende des Zeitfensters, in dem ich auch die DB noch interessant finde. Daher ist das Beste auf dem Bild der MVR-50 auch der hölzerne PwPost pr...
Matthias, ich habe auch einige Zeit rätseln müssen, aber das ist definitiv kein PwPost Pr, das ist noch viel interessanter!
Ziemlich sicher handelt es sich bei dem Wagen um einen Pwi Wü. Mit den verblechten Außenwänden käme *eigentlich* nur ein Pwi Wü 20 in Frage. Gegen einen Pwi Wü 20 sprechen aber die beiden höhenversetzten Fenster vor der Laderaumtür, die eher auf einen Pwi Wü 13 hindeuten, der nachträglich verblecht wurde...
In den Aufnahmezetteln habe ich allerdings keinen Pwi Wü 13 finden können, bei dem die Angabe "Bekleidung" von "H" auf "E" geändert wurde. Dieser Tatsache würde ich allerdings nicht allzu viel Gewicht einräumen. Es deutet vielmehr darauf hin, dass die Außenwände wohl erst im Rahmen einer Vollaufarbeitung nach 1945 mit Blech verkleidet wurden.

In der Kombination aus Aufnahmeort K'lautern und Datum 12.08.1961 kommen jedenfalls nicht mehr viele Wagen in Frage. Ein heißer Kandidat für mich wäre der lange in Kaiserslautern beheimatete und im September 1962 ausgemusterte Pwi Wü 13 mit der Nummer 116879 Mz.

Viele Grüße
Timo
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