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 11 - Bahn und Medien 

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Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Hallo,

falls es noch nicht zu spät ist, möchte ich euch dringend vom Kauf den Eisenbahnatlas Deutschland, Ausgabe 2014, abraten. Er enthält sehr viele haarsträubende inhaltliche und vor allem gestalterische Fehler. Hier mal ein Auszug mit Fehlern, die ich gefunden habe:

- S. 45: Die Strecke Biederitz - Loburg ist so eingezeichnet, als ob dort noch regelmäßig Reisezüge verkehren würden, was aber seit Jahren nicht mehr der Fall ist: [www.nasa.de] - ein schlimmer Fauxpass.

- Auf den Übersichtskarten S. 170/171 fehlt die Strecke Wittenberg - Bad Schmiedeberg - Eilenburg. Ab S. 172 fehlt dann wiederum die Strecke Biederitz - Loburg - Altengrabow, teilweise Brandenburg - Rathenow. Dafür ist die abgebaute Strecke Rathenow - Neustadt verzeichnet. Wer soll in diesem Chaos noch durchsehen?

S. 177 hochwertige Reisezüge:
- Zwischen Magdeburg und Hannover verkehren angeblich keine hochwertigen Reisezüge... (IC?!)
- Fernzüge nach Kiel und zwischen Nürnberg und Augsburg fehlen (Vergleichen sie dazu ihre Karte S. 185!)
- Zwischen Berliner Außenring und Jüterbog verkehren überhaupt keine Fernzüge? Sehr interessant...
- Zwischen Dresden und Nürnberg verkehren angeblich EC/IC/ICE.

- S. 122: Hannover-Karte: Streckennummern ganz im Süden nicht lesbar
- S. 123: Rostock-Karte: Streckennummer nach Warnemünde nicht lesbar
- S. 126: Tem... See nicht lesbar
- S. 129: Fehler rote Schrift nahe Ostkreuz "Ed e", ebenso "Be liner Außenring"
- S. 131: Fehler Streckennummer Leipzig-Stötteritz und Wahrener Viadukt, Fehler in "Elektrifizierung geplant" an Chemnitzer Strecke
- S. 132: Erfurt-Karte: Schnellfahrstrecke nach "Nünbeg"?!
- S. 135: Soll das "Zweigkanal Salzgitter" heißen?
- S. 140: Fehler Streckennummer bei Krefeld und DÜ-Benrath
- S. 144: Fehler am roten Text an der Strecke Stolberg - Alsdorf
- S. 148: Fehler bei Rheinuferbahn
- S. 150: Kassel-Karte: Fast alle Haltestellenzeichen falsch abgebildet
- S. 152: Fehler im Text an neuer Riedbahn
- S. 157: Fehler Streckennummer bei Saarbrücken
- S. 161: Fehler Box S-Bahn Karlsruhe
- S. 163: Regensburg-Karte Fehler Streckennummer

Da meine Zeit begrenzt ist, soll diese "kleine" Auswahl als Veranschaulichung genügen.

Generell ist ebenfalls stark zu kritisieren, dass IMMER Teile des Kartenbildes in der Innenfalz verschwinden. Auf S. 48/49 z. B. verschwindet die Strecke Cottbus - Frankfurt, es ist nicht zu erkennen, ob Neuzelle Bf oder Hp oder ... ist. Weiteres Bsp.: Jena verschwindet auf den Seiten 68/69. Weiteres Beispiel: Die Strecke Fulda - Bebra verschwindet auf den Seiten 66/67 abschnittsweise. Weiterhin: Strecken Duisburg - Düsseldorf verschwinden auf den Seiten 140/141. Dafür gibt es auf fast JEDER Seite im Atlas Beispiele.

Habe mich schon vor längerem beim Verlag Schweers und Wall beschwert, Reaktion bis heute null.

Frage an die, die den Atlas schon gekauft haben: Sind die Fehler bei euch auch enthalten, oder habe ich ein Mängelexemplar gekauft?

Grüße von John



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:08:31:00:47:10.
eine der Ausgabe hat sich als wahre Fundgrube Werbung für die Bahn heraus gestellt.
Der EU Atlas hat noch gravierende Fehler, sehr schade.

Prinzipiell sind die Bücher immer noch unglaublich gut, nur fehlt ein bisschen Das Korrekturlesen zu Schluss.
Nein. Die haben nach den ersten Reklamationen noch einmal alles in einer Woche überarbeitet und neu in die Druckerei gegeben. (-;


Da es keinen anderen Hersteller von solchen Büchern gibt, muss man damit Leben.
Zum gelben Atlas von 2000 hat mal jemand eine private Internetkorrekturseite gemacht.
Da du ja schon angefangen hast, wäre das doch eine nette Aufgabe.



Gruß
Jens

Meine (Reise-)Berichte DSO:[www.drehscheibe-online.de]


Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1(1) Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
JumpUp schrieb:
-------------------------------------------------------

> Prinzipiell sind die Bücher immer noch unglaublich
> gut, nur fehlt ein bisschen Das Korrekturlesen zu
> Schluss.

Du sagst es - bei deinem Posting aber auch... ;-)

Nein, mal ohne Scherz.
Auch die 2007/2008er-Ausgabe hatte diverse Fehler, die mir mit der Zeit dort aufgefallen sind.
Beispiel Strecke Delmenhorst-Vechta - auf einer Seite als Nebenbahn eingezeichnet, auf der nächsten als Hauptbahn.
Verschiedene Schreibfehler bei Bahnhofsnamen, Betriebsstellen sind auf einer Seite als Bahnhof, auf der nächsten als Hp eingezeichnet, undsoweiterundsofort...

Grundsätzlich ist der Schweers + Wall-Bahnatlas ein empfehlenswertes Werk, aber in Kleinigkeiten fehlt es hier und da an der notwendigen Sorgfalt bei der Erstellung der Karten.

Grüße aus dem Volmetal
Uwe
http://abload.de/img/bahnhofschildmeinerzhy3qro.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:08:29:21:45:13.
In meiner letzten Ausgabe von 2011 ist eine Karte über die SFS in Deutschland drin, da ist auch so ziemlich jede Geschwindigkeit falsch. Aber bei dem wirklich guten Gesamtwerk kann ich damit leben. Was mich stört ist die mangelhafte Kommunikation:
- Website eisenbahnatlas.com ist down seit einiger Zeit
- kaum Angaben zu künftigen Erscheinungen und ständige, massive Verspätungen.
Das trübt das gute Bild leider.
MFG
National Rail
Der angegebene Link wird automatisch auf "[www.schweers-wall.de]" umgeleitet.
Diese Seite ist ONLINE.

Was passiert denn, wenn man den trotzdem kauft?

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 30.08.14 08:46

Besteht dann Gefahr für Leib und Leben von irgendjemandem?

Und was machst du selber, wenn dich die Firma Schweers & Wall aufgrund dieses Beitrags wegen Geschäftsschädigung verklagt? Du darfst selbstverständlich daraufhinweisen, daß in dem Buch Fehler enthalten sind, aber die dürfen auch soviele Fehler darin belassen, wie sie wollen, denn da gibt es keine gesetzliche Regel. Nur deshalb vor dem Kauf dieses Produktes öffentlich so zu warnen, wie du es getan hast, geht m. E. über das hinaus, was der Herausgeber tolerieren muss!

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Die OpenRailwayMap ist eine wachsende Alternative

geschrieben von: bigbug21

Datum: 30.08.14 08:51

Hallo National Rail,

-------------------------------------------------------
> In meiner letzten Ausgabe von 2011 ist eine Karte
> über die SFS in Deutschland drin, da ist auch so
> ziemlich jede Geschwindigkeit falsch. Aber bei dem
> wirklich guten Gesamtwerk kann ich damit leben.

Das kommt mir sehr bekannt vor. Als ich mir vor ein paar Jahren mal eine Stunde Lebenszeit nahm, um auf diese vielen Unschärfen auf einer Seite ebenso hinzuweisen wie auf deutliche Unschärfen in der Darstellung der LZB-Streckenabschnitte, bekam ich auch nur eine pampige Antwort. Korrigiert wurde es bis heute nicht.

Diese Erfahrungen waren und sind für mich ein wesentlicher Grund, die Entwicklung der OpenRailwayMap ([www.openrailwaymap.org]) mitvoranzutreiben. Die vor gut einem Jahr ins Leben gerufene freie Eisenbahnkarte ist zwar noch inhaltlich in vielen Bereichen bei weitem noch nicht so detailliert, in Bereichen mit aktiven Mappern geht sie schon heute aber in vielerlei Hinsicht über das Angebot des klassischen Eisenbahnatlas hinaus. Dazu zählen beispielsweise eine gleisscharfe Darstellung, die Darstellung zulässiger Geschwindigkeiten sowie etliche tausend Signale, die auch schon zu sehen sind.

Die OpenRailwayMap basiert auf OpenStreetMap-Daten. Jeder kann zur Weiterentwicklung der Karte beitragen, gerade wenn man ohnehin mit einem Zug oder an der Strecke unterwegs ist und gerade nichts besseres zu tun hat. Das Tutorial erklärt, wie es geht.

Viele Grüße aus Dresden
Peter

--
[de.wikipedia.org]
[wiki.openstreetmap.org] – unterwegs für freie Eisenbahndaten
Völlig richtig, diese Seite finde ich genial, was Geschwindigkeiten betrifft.

Zu der Seite eisenbahnatlas.com. Dort wurden regelmäßig auch Updates mit Kartenauschnitten bei Bauarbeiten und Hintergrundinfos veröffentlicht. Deshalb fand ich sie wertvoll und schade, dass diese nicht mehr gibt. Die orginale S+W Seite ist nicht ganz so ergiebig.
MFG
National Rail

Re: Was passiert denn, wenn man den trotzdem kauft?

geschrieben von: sb1285

Datum: 30.08.14 19:36

Nietenreko schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und was machst du selber, wenn dich die Firma
> Schweers & Wall aufgrund dieses Beitrags wegen
> Geschäftsschädigung verklagt?

er könnte der Klage gelassen entgegensehen

Antworten

geschrieben von: john

Datum: 31.08.14 01:16

@bigbug21: Danke für den Hinweis!

@JensH: Einen Verlag mit einer solch schlechten Kommunikation und einem solchen Geschäftsgebahren werde ich sicherlich nicht weiter unterstützen, als ich es nun ohnehin schon getan habe.

@Nietenreko: Wenn du ihn trotzdem kaufst, weint dein Portmonee. Deine Entscheidung ;-) Im Übrigen verhalte nicht ich mich geschäftsschädigend, sondern wenn dann der Verlag selbst.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:08:31:13:28:52.

Re: Antworten

geschrieben von: Seku

Datum: 31.08.14 09:07

john schrieb:
-------------------------------------------------------

>
> Einen Verlag mit einer solch schlechten Kommunikation ...
>

Nach dem frühen Tod von Hanns Schweers muss Henning Wall das Verlagsgeschäft alleine betreiben. Außerdem muss er sicher noch woanders seine Brötchen verdienen.

Da bleibt wohl wenig Zeit für "Kommunikation". Er muss das Kerngeschäft pflegen und sich auf weniger Schriftwechsel konzentrieren.

Ich habe keine Probleme mit dem Verleger und seinen Atlanten.

Re: Antworten (o.w.T)

geschrieben von: thomas.b

Datum: 31.08.14 10:32

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:10:14:16:51:56.

Re: Antworten

geschrieben von: Seku

Datum: 31.08.14 12:35

thomas.b schrieb:

>
> Kommunikation gehört zum Kerngeschäft.
>

Ja, Kommunikation, die sinnvoll ist und dem Verleger was bringt.

Re: Antworten

geschrieben von: ludger K

Datum: 31.08.14 14:13

Hallo Seku!

Hier melden sich immer wieder Leute zu Wort, die angeblich ausschließlich Bücher von sympathischen Verlegern kaufen. Qualität spielt dabei offenbar nur eine untergeordnete Rolle. Fragt sich nur, ob jene Leute überhaupt den Intellekt haben, ein Buch zu lesen, oder ob sie ihr Wissen nur aus der Glotze oder dem Computer beziehen.

Kommunikation: Bei der Hälfte der eingehenden Telefonate geht es um so äußerst nervige Fragen, ob dieses und jenes seit vielen Jahren vergriffene Buch noch irgendwie erhältlich ist (ein Nein lassen die Leute oft erst nach der fünften Wiederholung gelten) oder warum denn noch immer nicht jenes längst angekündigte Buch erschienen ist. Und wenn ich mich dann auf keine langen Diskussionen einlasse, sagt man mir gleich eine schlechte Kommunikation nach. Aber damit kann ich leben. Kommunikation ist häufig eine lästige Nebenerscheinung des Kerngeschäfts.

Viele Grüße
Ludger

Re: Die OpenRailwayMap ist (k)eine wachsende Alternative

geschrieben von: ulrich

Datum: 31.08.14 14:48

So verlockend der Zugriff auf ein kostenloses, elektronisches Nachschlagewerk auch sein mag, möchte ich dennoch davor warnen, dafür auf die gedruckten Unterlagen zu verzichten. Was wir jetzt beim Kursbuch schon erleben sollte sich hier nicht fortsetzen.
Wie oft können heutzutage noch Fragen nach Zugläufen und Strecken von Teilnehmern hier beantwortet werden, weil sie auf BÜCHER und gedruckte Unterlagen aus der Vergangenheit zurückgreifen können. Im Jahre 2014 nachblättern was 1984 war? Kein Problem. Nachblättern im Jahre 2034 was im Kursbuch 2014 stand - da hätten wir schon mal ein Problem, denn die elektronischen minutengenauen Zugauskünfte sind ja längst nicht mehr verfügbar. Noch gibt es die Fahrplantabellen der DB in PDF zum Speichern. Nur was kommt danach?

Schwenk zum Bahnatlas. Wenn sich der sicherlich in manchen Details nicht immer fehlerfreie Bahnatlas wegen elektronischer Konkurrenz nicht mehr lohnt und eingestellt wird, wird es nie wieder möglich sein einen historischen Rückblick auf das Bahnnetz zu einem vergangenen Zeitpunkt zu machen. Dann müsste eine elektronische Plattform schon garantieren, dass es sie in dreißig Jahren noch gibt und dass alle alten Zwischenstände immer noch abrufbar und mit der dann gültigen Software lesbar sind.

Mein Buch würde ich einfach aus dem Regal nehmen oder aus der Kiste im Keller.

Ulrich




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:08:31:14:50:47.

Werbeexemplare

geschrieben von: Seku

Datum: 31.08.14 15:33

deruerdingerbus schrieb:
-------------------------------------------------------
> eine der Ausgabe hat sich als wahre Fundgrube
> Werbung für die Bahn heraus gestellt.


Welche Ausgabe meinst Du ?

Mir liegen Ausgaben vor von

>> LTH Transportlogistik GmbH

>> Salzburger Eisenbahn Transport Logistik GmbH

Es würde mich sehr interessieren, welche Bahn noch eigene Ausgaben auflegte.

Komplette Historie -- dank offener Daten

geschrieben von: bigbug21

Datum: 31.08.14 18:47

Hallo Ulrich,

die OpenRailwayMap basiert auf offenen Daten, die -- einschließlich kompletter Historie -- lückenlos und offen verfügbar sind. Ähnlich wie bei der Wikipedia kann es eben nicht passieren, dass ein alter Stand einfach verschwindet.

Das Problem ist eher, dass es noch eine Weile brauchen wir, bis der Ist-Zustand weitestgehend nicht nur gleisscharf, sondern auch mit allen notwendigen Details hinterlegt ist. Bei dem momentanen Wachstum von OpenStreetMap -- gerade im Eisenbahnbereich -- mache ich mir darüber auch keine Sorgen.

Viele Grüße
Peter


> [...]
> Wie oft können heutzutage noch Fragen nach
> Zugläufen und Strecken von Teilnehmern hier
> beantwortet werden, weil sie auf BÜCHER und
> gedruckte Unterlagen aus der Vergangenheit
> zurückgreifen können. Im Jahre 2014 nachblättern
> was 1984 war? Kein Problem. Nachblättern im Jahre
> 2034 was im Kursbuch 2014 stand - da hätten wir
> schon mal ein Problem, denn die elektronischen
> minutengenauen Zugauskünfte sind ja längst nicht
> mehr verfügbar. Noch gibt es die Fahrplantabellen
> der DB in PDF zum Speichern. Nur was kommt
> danach?
>
> Schwenk zum Bahnatlas. Wenn sich der sicherlich in
> manchen Details nicht immer fehlerfreie Bahnatlas
> wegen elektronischer Konkurrenz nicht mehr lohnt
> und eingestellt wird, wird es nie wieder möglich
> sein einen historischen Rückblick auf das Bahnnetz
> zu einem vergangenen Zeitpunkt zu machen. Dann
> müsste eine elektronische Plattform schon
> garantieren, dass es sie in dreißig Jahren noch
> gibt und dass alle alten Zwischenstände immer noch
> abrufbar und mit der dann gültigen Software lesbar
> sind.
>
> Mein Buch würde ich einfach aus dem Regal nehmen
> oder aus der Kiste im Keller.

--
[de.wikipedia.org]
[wiki.openstreetmap.org] – unterwegs für freie Eisenbahndaten
Ich kann die Sorge vor Wissensverlust schon nachvollziehen. Viele elektronische Medien und gerade das Internet bieten zwar den Vorteil der hohen Aktualität, sind aber gleichzeitig sehr kurzlebig und eignen sich nur bedingt zum Archivieren von Daten.

Bei der OpenRailwayMap ist es aber - wie hier bereits erwähnt - möglich, die komplette Änderungshistorie der Daten nachträglich einzusehen. Es ist technisch auch ohne Probleme möglich, den Datenstand zu einem bestimmten Zeitpunkt zu rekonstruieren. Da die Daten frei sind, können sie von jedermann kopiert und verarbeitet werden. So kann jemand etwa jedermann selbst Karten ausdrucken, ein Verlag könnte einen gedruckten Atlas auf Basis dieser Daten herausbringen, etc.

Gerade durch die Offenheit der Daten wird verhindert, dass irgendwann nicht mehr auf diese zugegriffen werden kann. Dass die elektronischen Fahrpläne der Deutschen Bahn nicht nachträglich eingesehen werden können, liegt übrigens auch daran, dass die Deutsche Bahn diese Daten nicht offen zur Verfügung stellt, sondern lediglich die Fahrplanauskunft für den Endbenutzer. Sonst wäre es auch hier möglich, sich die Daten zu kopieren, selbst auszudrucken und auf andere Weise zu archivieren.

Was dieses Projekt natürlich nicht garantieren kann, ist die 100%ige Korrektheit und Vollständigkeit. Das kann ein Verlag oder die DB selbst allerdings auch nicht. Die ORM bietet aber dafür den Vorteil, dass jeder, der Fehler entdeckt, sie selbst unbürokratisch beheben kann.


Gruß
Alex
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