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[HH] Foto: Hochbahn-Elektrobus mit Ganzwerbung für den ITS-Kongress

geschrieben von: Lars Brüggemann

Datum: 13.10.21 17:13


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Der Mobilitätsmix aus Bus, Fahrrad und Auto zeigt sich hier sehr schön: Der Hochbahn-Elektrobus 2111 wirbt hier für den ITS-Weltkongress und steht gerade im Stau zwischen den Haltestellen Bahnhof Dammtor und Stephansplatz. Hier wird gerade gebaut, bessere Fahrradwege am Fahrbahnrand. Wie man sieht, der Fahrradweg wird von einem speziellen Kantstein abgetrennt. Rechts neben dem Bus war zuvor die Busspur auf der schon die elektrische Straßenbahn gefahren ist. Auf dem ITS-Weltkongress diskutierten am 12. Oktober Frauennetzwerke mit Hamburgs Gleichstellungsenatorin Fegebank Mobilitätslösungen für alle. Am Dienstag, den 12. Oktober hatte Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank im Rahmen des Panels „Gender und Inklusion: Mobilitätslösungen für alle“ mit Mitgliedern der Netzwerke Ladies Logistics Lounge und Women in Mobility über inklusive und gendergerechte Mobilität diskutiert. Das Panel fand auf der ITS-Deutschlandbühne statt. In derselben Halle ist auch die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke mit einem gemeinsamen Stand des Wissenschaftsstandortes Hamburg während des gesamten Kongress vertreten. Die Wissenschafts- und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank sagte hier: „Ich freue mich sehr, dass beim diesjährigen ITS World Congress hier in Hamburg die Mobilitätswende aus vielen Blickwinkeln diskutiert wird. Mir ist es wichtig, dass wir immer im Blick haben, dass die Bedürfnisse von Frauen mit berücksichtigt werden. Denn Mobilität ist kein Männer-Thema, sondern muss inklusiv und gendergerecht gedacht werden. Wir brauchen gute Ideen, um den öffentlichen Nahverkehr und öffentliche Orte flexibler, sicherer und zuverlässiger zu machen und damit für alle die Aufenthaltsqualität zu steigern. Die Mobilitätswende ist ein entscheidender Baustein für die Städte der Zukunft. Darum bin ich mir sicher, dass uns die spannenden Diskussionen mit tollen Gesprächspartnerinnen aus unterschiedlichsten Fachbereichen weiterhelfen, um eine nachhaltige, zukunftsträchtige und inklusive Mobilität für alle auf den Weg zu bringen.“ Mareike Rauchhaus, Head of Communication nextbike GmbH ergänzte: „Female Mobility ist nichts anderes als sichere, umweltfreundliche, multimodale und kommunikative Mobilität. Wenn es uns ernst ist mit den Klimaschutzzielen und der dafür notwendigen Verkehrswende, müssen wir mehr Frauen nachhaltig mobilisieren – Frauen in der Branche ebenso wie die Nutzerinnen.“ Dr. Ines Kawgan-Kagan, Mobilitätsforscherin und Gründerin AEM Institute stellte aber fest: „Die aktuellen Sharing-Angebote vom Auto bis zum Roller passen sehr gut zu der linearen Alltagsmobilität der Männer. Für Frauen dagegen sind sie oft unattraktiv. Das liegt neben den vielen Zwischenstopps und Begleitfahrten auch an ihrer Sozialisation, die ihr Mobilitätsverhalten prägt.“ Kerstin Dämon vom Netzwerk „Women in Mobility“ bemängelte: „Bei der Stadt- und Mobilitätsplanung fehlt sehr oft die weibliche und vor allem auch eine inklusive Perspektive. Hier in Hamburg bündeln Frauen aus der Branche ihre Expertise und bringen ihre Sichtweisen ein.“

[www.larsbrueggemann.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.10.21 17:15.
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