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Moderatoren: Heiko Focken - Th.D.

Re: Initiatoren immer öfter zu radikal => Bürger wollen das nicht!

geschrieben von: Null2

Datum: 15.11.20 12:32


Fernreisender schrieb:
Null2 schrieb:
Bei welchen Forderungen waren denn die Initiatoren der BI Pro Citybahn in ihren Forderungen zu "radikal"?

Ich bitte um konkrete Beweise und Anschuldigungen deinerseits und kein Allgemein-Bla-Bla!
Siehste, genau DIESES Vorgehen ist es, was den Initiatoren um die Ohren geflogen ist - SIE halten sich immer für im Recht und alle anderen müssen immer bis ins Detail Gegenbeweise bringen, um deren krude Behauptungen zu widerlegen. Und wenn sie erbracht werden, dann werden diese entweder mal wieder nicht bzw. wie oft üblich nicht anerkannt oder der Äußerer des Gegenbeweises wird per ad hominem persönlich angegriffen. Bei der Nennung möglicher Alternativen zur Citybahn nimmt man wie gesehen nur Beispiele, gegen die man sehr leicht argumentieren kann (wie immer nur mal wieder Essen und Cean - gäähn...), eber man verschweigt bewusst die, gegen die man eben nicht gut argumentieren kann (z.B. Doppelgelenkbusse wie in Metz - diese nennt man ganz bewusst nicht. Warum wohl?). Auch wird behauptet, nur eine Straßenbahnlösung würde per GFVG gefördert und bei einer Buslösung müsste die Stadt alles selber zahlen, was natürlich gelogen ist, nur um negative Stimmung gegen alle Alternativen zu machen UND die Bürger bewusst mit Fakenews in die Irre zu führen. Auch werden einzelne, ausgesuchte Verbindungen genannt, die mit der Citybahn dann umsteigefrei erreichbar wären - aber die deutlich mehr Verbindungen, die dann dank der Citybahn im Vergleich zu heute nicht mehr umsteige erreichbar wären, verschweigt man natürlich. Auch kommt natürlich wieder der plumpe Vergleich, wieviel Platz Personen zu Fuß, auf Fahrrrädern, in Autos, in Bussen und in der Straßenbahn auf der Straße beanspruchen, wohlwissend, dass dieser Vergleich natürlich völlig hinkt, denn es wollen ja nicht alle Personen genau in die Richtung und zu den Zielen, wo die Straßenbahn hinfährt. Aber es ist halt ein zu großer polulistischer Leckerbissen, um die Bürger bewusst zu verwirren - doch die sind nicht dumm...

All diese und andere oft gleichen "Methoden" habe ich immer wieder bei Bürgerentscheiden zu mehreren Themen in meiner Region erlebt - und zu 80% sind die Initiatoren dabei gescheitert!

Genau DAS ist alles andere als dienlich, wenn man als Initiatoren die Bürger hinter sich bringen möchte, um ihre Stimmen zu bekommen. Und statt deinem Versuch, mich jetzt hier anzugehen, und die Schulkd mal wieder bei den Citybahn-Gegnern zu suchen, solltest du dir vielleicht einfach mal Gedanken machen, ob eben besagte "Methoden" der Initiatoren - und anderer Initiatoren für Straßenbahnen - so wirklich zielführend, glaubwürdig und v.a. bürgerfreundlich sind. Die Bürger möchten nunmal nicht angelogen und veräppelt werden - und sie merken es immer öfter immer mehr, dass sie es bei sowas werden.

Wenn man also als Initiatoren eine neue Straßen-/Stadtbahn umsetzen möchte, dann muss man endlich daraus lernen und solche "Methoden" unterlassen. Und es gibt zusätzlich auch einen nicht kleinen Anteil von Bürgern, denen es nicht primär um das Thema des Bürgerentscheids geht, aber nur deshalb gegen die Initiatoren stimmen, weil sie genau diese radikalen "Methoden" satt haben und abstrafen wollen.
Diese Radikalität der Initiatoren muss endlich weg, dieses Blenden muss endlich weg, dieses Irreführen muss endlich weg, dieses bewusste Verschweigen von Alternativen muss endlich weg, dieses bewusste Teurer-rechnen der Alternativen muss endlich weg, dieses radikale Bekämpfen des MIV durch massive Fahrstreifenreduzierung muss endlich weg, etc.. Dann würde es vielleicht mal klappen, die Stimmen der Bürger zu bekommen. Es liegt also nur und nur an den Initiatoren von Straßenbahnsystemen in weiteren potenziellen Städten, ob sie daraus endlich mal lernen wollen oder nicht. Tun oder wollen sie es nicht, dann sind die nächsten Niederlagen bereits vorprogrammiert. Aber lernen sie daraus und schalten endlich in Sachen Radikalität mal drei Gänge zurück, dann würden sie ihre Chance für die Stimmen der Bürger deutlich erhöhen. Ganz einfach...
Nochmal meine Bitte:
"Ich bitte um konkrete Beweise und Anschuldigungen deinerseits und kein Allgemein-Bla-Bla! "

Warum beantwortest du dich nicht meine Frage sondern weichst auf Allgemeinplätze aus?
Hast du nichts Konkretes oder weißt du einfach nicht Bescheid?
Irgendwelche "Bürgerbefragungen" in deiner Stadt sind nicht das Thema!

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

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 Re: Initiatoren immer öfter zu radikal => Bürger wollen das nicht!
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