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Moderatoren: Heiko Focken - Th.D.

Re: BYD liefert den 50.000sten Elektrobus aus - Auftrag aus Spanien

geschrieben von: ec paganini

Datum: 27.01.19 23:44


Servus,
manchmal denke ich selbst daran, dass es sich schon fast wie Verschwörungstheorie anhört.
ABER: vergessen wir nicht den Dieselskandal.
VW sah keine Möglichkeit mehr, die eigenen Fahrzeuge entsprechend sauber zu bekommen für den US-Amerikanischen Markt. Die Mitbewerber standen vor einem Rätsel und Selbstzweifel, warum sie es nicht schaffen, aber VW das problemlos bewältigt.
An einen vorsätzlichen Betrug (man bedenke auch die kriminelle Energie, die dahinter steht!) hätten die
anderen Autobauer wohl genauso wenig geglaubt wie die entdeckende Umweltorganisation, die - Ironie lass nach- zeigen wollte, wie sauber Diesel-Pkw sein können.

Beschäftigt man sich mit der Automobilbranche,
so werden einige Indizien deutlich.
Da entwickelte Toyota vor über 20 Jahren das erste serienmäßige Hybridmodell und konnte so den Verbrauch senken. Die deutschen Autobauer lehnten sowas kategorisch ab, "brauchen wir nicht".
Man hielt am Diesel fest (der Direkt-Einspritzer Dieselmotor ist aber auch ein Meilenstein in der Emtwicklung gewesen).
Man hätte ja sogar durch eine Kombi von Hybrid und Diesel eine noch bessere Effizienz entwickeln können?
Nein...kostete wohl zuviel (Forschung ist teuer,
Verkauf vorhandener Bauteile ist profitabler).

Auch im Hinblick auf die Unwelt bezogen, haben sich die Autobauer nicht mit Ruhm bekleckert.
Schon die Absprachen der deutschen Konzerne zu AdBlue vergessen? Da hatten die Firmen für ihre Diesel viel zu kleine und nur zu Inspektionen vorgesehen nachfüllbare Tanks abgesprochen. Natürlich dürfte jedem klar sein, dass so ein paar Liter für Zehntausende Kilometer ein Witz sind und die Abgasreinigung quasi
gar nicht vorhanden ist, wenn der Tank leer ist.
Dem Autofahrer sollte das AdBlue profitabel angedreht werden, obwohl es an Tankstellen günstig zu haben ist.

VW brachte seinen neuen Golf 7S mit Benzin-Direkteinspritzer auf den Markt (vor 3 Jahren?), ohne Rußpartikelfilter "aus Kostengründen".
Erst im Folgejahr nach der Einführung wurde der Filter angeboten (Benzin-Direkteinspritzer haben ein Rußproblem).

Zum Ende möchte ich noch auf den Kunden hinweisen, der ein E-Auto fährt: ganz schlechter Kunde für die Autoindustrie. Im E-Auto steckt zwar der "böse" Akku,
aber kein Verbrennungsmotor mehr. Kein Getriebe-
was sollen die Werkstätten dann noch teuer warten?
Kein Ölwechsel, keine Kupplung- sogar die Bremsen verschleißen kaum noch, weil elektrisch gebremst (und rekuperiert) wird. Das ist kein besonders attraktives Bild der Zukunft, weshalb ich fest davon ausgehe, dass die hiesige Automobilwirtschaft nicht an einem Umschwung interessiert ist, da sie ihre eigene Geldquelle bedroht.
Das hat allerdings den Nachteil, dass sie ihre eigene Zukunft aufs Spiel setzt. Man kann auf den Zug aufspringen oder man lässt es andere machen-
und verliert den Anschluss. Nokia und Kodak können ein Lied davon singen ;-)

LG Torsten
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 Re: BYD liefert den 50.000sten Elektrobus aus - Auftrag aus Spanien
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