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Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 27.03.21 21:19

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Nein, da war tatsächlich nicht die Rede von. Ich gehe davon aus, dass der ICE nach Mannheim immer noch nach dem IC der Gäubahn einfährt. Es handelt sich um einen Richtungsanschluss, weil der Anschluss Richtung Ulm/München bereits am Flughafen hergestellt wird.

Und andere Richtungsanschlüsse sind nicht relevant? Genau das war aber deine Vermutung.
Da halluzinierst Du offenbar mal wieder heftig. Zum Rest siehe meine vorherige Antwort an Manu Chao.
Ach Micha - du selbst hast von „Konflikten“ gesprochen. Und ich wies auf das mögliche Dilemma hin, dass man sich bei S21 dann entscheiden müsste anstatt einfach alle Anschlüsse gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Jetzt willst du davon nichts mehr wissen.

Und dann kommst du wieder mit diesem „Drehkreuz“ am Flughafen, wo man ja eben nicht in den nicht vorhandenen ICE nach München umsteigen kann. Und während du Richtung Mannheim noch den „bahnsteiggleichen“ Umstieg gepriesen hast, soll man jetzt Richtung München in Ulm nochmal umsteigen? Nur um am Flughafen umsteigen zu können? Geht es noch absurder?

Du dengelst dir mal wieder alles passend, nur um irgendwie „dagegen“ zu schreiben.

Dabei demonstrierst du hier grade selbst, wie untauglich das „Drehkreuz“ am Flughafen ist.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 27.03.21 21:50

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Nein, da war tatsächlich nicht die Rede von. Ich gehe davon aus, dass der ICE nach Mannheim immer noch nach dem IC der Gäubahn einfährt. Es handelt sich um einen Richtungsanschluss, weil der Anschluss Richtung Ulm/München bereits am Flughafen hergestellt wird.

Und andere Richtungsanschlüsse sind nicht relevant? Genau das war aber deine Vermutung.
Da halluzinierst Du offenbar mal wieder heftig. Zum Rest siehe meine vorherige Antwort an Manu Chao.
Ach Micha - du selbst hast von „Konflikten“ gesprochen. Und ich wies auf das mögliche Dilemma hin, dass man sich bei S21 dann entscheiden müsste anstatt einfach alle Anschlüsse gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Jetzt willst du davon nichts mehr wissen.
Ich habe oben "Konflikte" nur einmal ein einem völlig anderen Zusammenhang benutzt, da ging es nämlich um (nicht vorhandene) Trassenausschlüsse bei der Ausfahrt, siehe [www.drehscheibe-online.de]

Du reist also mal wieder ein einzelnes Wort aus meiner Aussage, um mir damit eine ansonsten frei erfundene andere angebliche Aussage zu Unterstellen. Ob Du das nun aus Unfähigkeit, oder zu Troll-Zwecken tust, ist egal: eine weitere Diskussion mit Dir ist deswegen ganz offensichtlich mal wieder zweckfrei, weswegen ich auf Deine weiteren zu erwartenden Quatsch-Beiträge wohl nicht mehr im Detail eingehen werde.

PS: Auf graetz' Quatsch-Aussage zu den bahnsteiggleichen Belegungen war ich bereits oben eingegangen, siehe [www.drehscheibe-online.de]

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
- Deutschlandtakt (zuletzt umfangreich aktualisiert am 15.02.2021)
- Neubaustrecke Wendlingen - Ulm




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.21 22:20.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 27.03.21 22:13

Zitat Micha
möglicherweise Kollision mit eine anderen gewünschten bahnsteiggleichen Belegung
In S21 ist so wenig Platz, dass diese „Kollision“ schon mehr als die Hälfte der Richtungsgleise belegt. Also kann man nicht alle Umstiegsrelationen anbieten. Ein ITF will das aber machen.

Du bist es nur, der da keinen Zusammenhang nehr sehen will. Aber es hängt eben alles mit allem zusammen.

Und mit dem Anschluss am Flughafen Richtung München hast du dir nach wie vor ein Eigentor geschosssen. Du bist tatsächlich auf die schon längst veraltete PR vom „Drehkreuz“ Flughafen reingefallen. Wirfst anderen vor, den Zielfahrplan nicht zu kennen und kommst dann mit sowas. Wer im Fernzug nach München will, der tut das, was er schon heute tut: er steigt im HBF um. Die zwei Gleise am Flughafen sind kein „Drehkreuz“.
Du fährst wohl selbst nicht mit der Bahn. Sonst wüsstest du, dass jeder Umstieg eine Wette ist und man daher möglichst wenig umsteigen sollte. Und dafür sind die echten Drehkreuze da und nicht ein Möchtegerndrehkreuz 8 Fahrminuten entfernt.

Die Planung des Bundes verdeutlicht, dass man in Stuttgart nur noch den FV D-Takt konform durchbinden will. Für mehr fehlen die Gleise.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 27.03.21 23:36

Micha-0815 schrieb:
Da die Zweck und unmittelbare Nutzen des Gäubahntunnels demnach ja augenscheinlich lediglich in der Fahrzeitverkürzung von mutmaßlich zirka 3 Minuten ist, um den Anschluss der Gäubahn an den ICE nach Mannheim zu gewährleisten, stellt sich die Frage ob das nicht mit alternativen und eventuell günstigeren Mitteln zu erreichen ist. Dazu fiele mir ein:

1. Bahnsteiggleicher Halt Gäubahn-ICE mit München-Mannheim ICE. Durch Reduktion der Übergangszeit von 9 auf 5 Minuten erübrigt das den Fahrzeitgewinn. Vorteil: kostet nichts extra, verbessert Übergangszeit zu Zügen die Anschluss an den ICE aus München haben. Nachteil: schränkt die Flexibilität der Fahrplangestaltung etwas ein, möglicherweise Kollision mit eine anderen gewünschten bahnsteiggleichen Belegung -- gibt es irgendwo den Entwurf der Bahnsteigbelegung für den 3. Gutachterentwurf?
Wie schon in der weiteren Diskussion erwähnt, müsste man, da sowohl der ICE aus München als auch der Gäubahn-ICE beide über den Fildertunnel einfahren, auch die Ankunft des ICE nach hinten schieben, und seine Standzeit auf drei Minuten kürzen. Kommt man bei der Zugfolge mit 2 Minuten aus, kann man tatsächlich auf drei Minuten Fahrzeitersparnis des Gäubahntunnels verzichten.

Ich habe nun noch geschaut, ob sich aus dem Vorschlag Anschlussverluste ergeben -- das scheint nur bei der FV31 (über Heidelberg) und FV94 (Amsterdam) der Fall zu sein, würde man diese auf einen anderen Bahnsteig legen. Bei der FV94 ist dies aber kein Problem, weil statt in Stuttgart auch in Mannheim umgestiegen werden kann, dort ist in jedem Fall ausreichend Zeit vorhanden. Bei der FV31 könnte man das mit einer Doppelbelegung hinter dem Gäubahn-IC2 lösen, so diese nicht in Doppeltraktion fährt. Eine andere Möglichkeit, die noch zu prüfen wäre, könnte die Verzögerung der Abfahrt um zwei Minuten sein -- zumindest besteht in Heidelberg ein Haltezeit-Puffer, der dies prinzipiell zu ermöglichen scheint.

Was dann noch zu prüfen wäre, sind eventuelle Mischverkehr-Probleme auf den Fildern, und wie diese zu lösen wären. Da dann aber mehr S-Bahn-Lagen bis Vaihingen verlängert werden, ist die Auswahl, was davon bis auf die Fildern weiter geführt wird, größer als bisher, was eine Problemlösung erleichtern sollte.

PS: da der Foren-Troll noch immer so tut, als hätte er meinen Vorschlag in keinster Weise verstanden: Ich habe keinen grundlegend neuen Fahrplan aufgestellt, oder Modifikationen an der Bahnhofs-Größe oder Bahnsteig-Anzahl vorgeschlagen oder mich irgendwie dazu geäußert, sondern lediglich eine kleine Modifikation des 3. Gutachterentwurfs zum Deutschlandtakt, um den Bau des Gäubahntunnels für diesen entbehrlich zu machen. An der Anschlussstruktur des Gutachterentwurfs (die also nicht von mir ist) ändert dieser Vorschlag nichts, lediglich verschieben sich einige Haltezeiten geringfügig, und als Nebeneffekt verkürzen sich einige Umstiegsdauern dadurch marginal.

Gruß, Micha
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4-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 09:57.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 04:51

Micha-0815 schrieb:
PS: Auf graetz' Quatsch-Aussage zu den bahnsteiggleichen Belegungen war ich bereits oben eingegangen, siehe [www.drehscheibe-online.de]
Ach Micha, den „Quatsch“ schreibst nur du, wenn du in der einen Richtung um einen bahnsteiggleichen Umstieg bemüht bist, aber in der anderen Richtung dem Fahrgast ohne Probleme zwei Umstiege zumutest. Nur - damit es für dich passt.

Für wirklich gute Umsteigebeziehungen müssten schon in jeweils beide Richtungen alle Züge gleichzeitig im Bahnhof sein - und damit alleine schon den halben Bahnhof in Beschlag nehmen. Also mit nur zwei Fernlinien, wo man dann eben eine Entscheidung treffen müsste, welche Relationen man dann mit dem kargen Restbahnhof beglücken möchte, weil ja etwas mehr Linien durch Stuttgart führen als nur vier. Dann schickst du die Fahrgäste dann gleich bis Mannheim und Ulm, damit es wieder für dich passt und nur niemand in Stuttgart HBF umsteigen muss und konstruierst Fahrpläne, die eben doch auf S21 ausgerichtet sein müssen, so wie einst auch schon Schwanhäußer darauf hingewiesen hat, dass S21 nur funktioniert, wenn die Fahrpläne in einem Umfang auf S21 optimiert sind, den es für keinen anderen Bahnhof in Deutschland gibt.
Aber man macht das eben nicht, sondern plant milliardenteure Ergänzungen, um wenigstens den Fernverkehr ohne Störungen durch diesen Murks zu bekommen.

In dem Moment, wo man deine Ergüsse zu Ende denkt, wirst du gleich wieder ausfallend, weil sich dann mal wieder der S21-Murks offenbart.

Selbst Heimerl und Schwanhäußer sehen den Bahnhof als zu klein an. Etwas, was dich ja auch regelmäßig rotieren lässt und dich zu aberwitzigen „Quatsch“ verleitet, suf den du dann auch noch stolz in deiner Signatur verlinkst.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 05:14.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 11:24

Micha-0815 schrieb:
PS: da der Foren-Troll noch immer so tut, als hätte er meinen Vorschlag in keinster Weise verstanden: Ich habe keinen grundlegend neuen Fahrplan aufgestellt, oder Modifikationen an der Bahnhofs-Größe oder Bahnsteig-Anzahl vorgeschlagen oder mich irgendwie dazu geäußert, sondern lediglich eine kleine Modifikation des 3. Gutachterentwurfs zum Deutschlandtakt, um den Bau des Gäubahntunnels für diesen entbehrlich zu machen. An der Anschlussstruktur des Gutachterentwurfs (die also nicht von mir ist) ändert dieser Vorschlag nichts, lediglich verschieben sich einige Haltezeiten geringfügig, und als Nebeneffekt verkürzen sich einige Umstiegsdauern dadurch marginal.
Ach Micha, das ist ein Fahrplan!
Und „grundlegend neu aufgestellt“ hat niemand gesagt. Da verschiebst du nur wieder das Wording. Und dass du die Dimensionen des Bahnhofs verändern willst, habe ich nie gesagt. Im Gegenteil kranken deine Ausführungen genau daran, diese Parameter unbedingt konstant halten zu wollen. Was nur dem Immobilenprojekt zugute kommen würde.
Du hast ihn aber auf S21 optimiert. Und dabei scheinst du nicht mal annähernd darauf zu kommen, dass es Gründe gibt, dass eine ganze Expertenrunde nicht auf die Ideen kommt, auf die du hier kommst. Sicher, weil du weswegen qualifizierter bist als die?

Zum Beispiel erzeugst du mit deinen „marginal“ kürzeren Umsteigezeiten eine potentiell schlechtere Betriebsqualität, die eh schon so am Anschlag ist, dass man es ohne Digitalisierung gar nicht mehr angehen mag. Diese Idee, solche Zeiten beliebig zu verkürzen, entspricht noch der alten S21-Denke und scheitert deutlich an der Realität, je näher der Zeitpunkt kommt, wo S21 auch liefern muss. Auch das Land ist ja dieser Meinung, dass S21 nicht die erforderliche Betriebsqualität liefern kann.

Du solltest also mal nachdenken, warum man nicht den Fahrplan auf S21 optimiert, wie Schwanhäußer es einst noch tun musste, sondern man stattdessen doch milliardenteure Erweiterungen vorsieht. Das entscheidet man nicht so leichtfertig - vor allem dort nicht, wo man grade schon 10 Milliarden Euro investiert!

Vor allem gehst du ja von Anschlüssen aus, die es am Flughafen gar nicht gibt. Und anstatt das einfach mal zuzugeben kommst du tatsächlich mit einem zusätzlichen Umstieg.

Nein Micha, wegen dir wird niemand am Flughafen in einen Regionalzug nach Ulm steigen, um dort den ICE zu erreichen, den er eigentlich in Stuttgart HBF erreichen sollte.

Nur kann man in Stuttgart HBF mit nur 8 Gleisen nicht vollumfänglich alle Relationen anbieten. Der Bahnhof ist zu klein, was man sehr gut am Gleisbelegungsplan der SMA sieht (worauf nach wie vor kein Fanboy hier eingehen mag, weil es zu offensichtlich einen Beweis darstellt, den man nicht weggeschwurbelt bekommt) und was echte S21-Experten schon unabhängig von einander bestätigt haben, wo du noch verzweifelt mit absurden Begründungen gegenschwurbelst.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 11:38.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 12:46

Micha-0815 schrieb:
Manu Chao schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Ich gehe davon aus, dass der ICE nach Mannheim immer noch nach dem IC der Gäubahn einfährt. Es handelt sich um einen Richtungsanschluss, weil der Anschluss Richtung Ulm/München bereits am Flughafen hergestellt wird.
Anschluss an die nicht am Flughafen haltenden ICEs?
Anschluss an einen Zug, der einen nach Ulm bringt; ggf. könnte man dort in den ICE nach München umsteigen.
Der FV kommt zur Minute 11 am Flughafen an. der einzige(!) Zug, der ausser dem zweistündlichen IC nach Ulm fährt, verlässt den Flughafen zur Minute 58. In dieser Zeit bin ich nach einem Umstieg im HBF schon längst in einem ICE auf der NBS nach München unterwegs und erreiche Ulm 25 Minuten früher.

Und das nennst du "Anschluss"? Du verbreitest tatsächlich nichts anderes als dumpf die S21-PR vom "Drehkreuz" am Flughafen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 12:48.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 28.03.21 13:10

graetz irrte wieder mehrfach:
Micha-0815 schrieb:
PS: da der Foren-Troll noch immer so tut, als hätte er meinen Vorschlag in keinster Weise verstanden: Ich habe keinen grundlegend neuen Fahrplan aufgestellt, oder Modifikationen an der Bahnhofs-Größe oder Bahnsteig-Anzahl vorgeschlagen oder mich irgendwie dazu geäußert, sondern lediglich eine kleine Modifikation des 3. Gutachterentwurfs zum Deutschlandtakt, um den Bau des Gäubahntunnels für diesen entbehrlich zu machen. An der Anschlussstruktur des Gutachterentwurfs (die also nicht von mir ist) ändert dieser Vorschlag nichts, lediglich verschieben sich einige Haltezeiten geringfügig, und als Nebeneffekt verkürzen sich einige Umstiegsdauern dadurch marginal.
Ach Micha, das ist ein Fahrplan!
Und „grundlegend neu aufgestellt“ hat niemand gesagt. Da verschiebst du nur wieder das Wording. Und dass du die Dimensionen des Bahnhofs verändern willst, habe ich nie gesagt. Im Gegenteil kranken deine Ausführungen genau daran, diese Parameter unbedingt konstant halten zu wollen. Was nur dem Immobilenprojekt zugute kommen würde.
Du hast ihn aber auf S21 optimiert. Und dabei scheinst du nicht mal annähernd darauf zu kommen, dass es Gründe gibt, dass eine ganze Expertenrunde nicht auf die Ideen kommt, auf die du hier kommst. Sicher, weil du weswegen qualifizierter bist als die?
Nein, mein Vorschlag ist nicht "auf S21 optimiert", weil weder das Problem noch die Lösung in irgend einer Weise von der Art des Bahnhofs in Stuttgart abhängen. Das Problem ergibt sich durch die Knoten-Lagen zwischen Mannheim und Zürich, den Kantenfahrzeiten zwischen Mannheim-Stuttgart und Stuttgart-Zürich, und der Übergangszeit in Stuttgart. Nichts davon hat speziell mit S21 zu tun. Zwischen Stuttgart und Zürich fehlen drei Minuten, und mein Vorschlag ist, diese an der Übergangszeit in Stuttgart einzusparen, statt mit einem teuren Gäubahntunnel. Das zentralle Mittel dazu wäre eine bahnsteiggleiche Belegung mit dem engsten Anschluss, dem ICE nach Mannheim. Da es in fast allen Bahnhöfen nur eine andere Bahnsteigkannte gegenüber einem bestimmten Zug gibt, hat auch das nichts mit dem Bahnhof zu tun. Dazu kommt noch evt. eine Reduktion der Zugfolgezeit auf zwei Minuten, was wohl einer Einzelfallprüfung bedarf, um auch weitere kompensierende Maßnahmen auf der Gäubahn oder nach Mannheim unnötig zu machen. Auch das hat mit dem Bahnhof selbst nichts zu tun.

Ich weiß nicht, ob die Idee tatsächlich niemanden kam, oder es an der benötigten Einzelfallprüfung liegt, oder ob es doch Gründe gibt, die tatsächlich deutlich dagegen sprechen. Deswegen habe ich ja meinen Vorschlag zur Diskussion gestellt, um eventuell solche Gründe herauszufinden. Bis jetzt wurde nichts gefunden, und gerade Du hast in der Sache inhaltlich so gut wie gar nichts sinnvolles beisteuern können, weil Du eben bisher gar nicht darauf eingehen wolltest, wovon ich tatsächlich schreibe. Im Gegensatz zu Dir bin ich auch nicht von den Immobilien nicht besessen, und muss die deswegen auch nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit erwähnen.

Aber wenn Du meinst dass die Deutschland-Takt-Planer unfehlbar sind und daher bereits die optimale Lösung gefunden haben, warum akzeptierst Du dann nicht dass in dieser Lösung keinerlei Ergänzungsbahnhof beinhaltet ist, und der Tiefbahnhof somit völlig ausreichend ist? Die Antwort auf diese rhetorische Frage ist übrigens hinlänglich bekannt: Weil Deine S21-Kritik stets nur mit zweierlei Maßstab funktioniert hat.

graetz schrieb:
Zum Beispiel erzeugst du mit deinen „marginal“ kürzeren Umsteigezeiten eine potentiell schlechtere Betriebsqualität, die eh schon so am Anschlag ist, dass man es ohne Digitalisierung gar nicht mehr angehen mag. Diese Idee, solche Zeiten beliebig zu verkürzen, entspricht noch der alten S21-Denke und scheitert deutlich an der Realität, je näher der Zeitpunkt kommt, wo S21 auch liefern muss. Auch das Land ist ja dieser Meinung, dass S21 nicht die erforderliche Betriebsqualität liefern kann.
Es ist richtig, dass die Betriebsqualität darunter vielleicht marginal leidet. Vielleicht verbessert sie sich aber auch ein bisschen, weil die Belegungszeit im Bahnhof sinkt. Und die jetzt angestrebte Digitalisierung erleichtert wahrscheinlich eine Reduktion der Zugfolgezeit. Ich nutze eben dass was gegeben ist, und interessiere mich nicht für Deine Grabenkämpfe, und Dein ewiges Hätte-hätte-Fahrradkette. Denn der Rest den Du schreibst findet natürlich eh wieder nur in Deiner Phantasie statt.

graetz irrte erneut:
Vor allem gehst du ja von Anschlüssen aus, die es am Flughafen gar nicht gibt. Und anstatt das einfach mal zuzugeben kommst du tatsächlich mit einem zusätzlichen Umstieg.
Dass ich mich da geirrt hatte, hatte ich bereits in meiner Antwort an Manu Chao klar gestellt, und auf die hatte ich Dich im darauf folgenden Beitrag noch mal extra verwiesen. Du reitest hier also auf einem Fehler von mir rum, den ich als solchen längst wiederholt klar gestellt habe. Aber das ist eben das was Trolle wie Du tun, weil es geht Dir ja nicht um die Sache, sondern um Polemik gegen S21-Befürworter im Allgemeinen und gegen mich im Speziellen.

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
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gelöscht (o.w.T)

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 28.03.21 13:20

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gruß, Micha
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 13:21.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: kmueller

Datum: 28.03.21 14:29

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
1. Bahnsteiggleicher Halt Gäubahn-ICE mit München-Mannheim ICE. Durch Reduktion der Übergangszeit von 9 auf 5 Minuten erübrigt das den Fahrzeitgewinn. Vorteil: kostet nichts extra, verbessert Übergangszeit zu Zügen die Anschluss an den ICE aus München haben. Nachteil: schränkt die Flexibilität der Fahrplangestaltung etwas ein, möglicherweise Kollision mit eine anderen gewünschten bahnsteiggleichen Belegung -- gibt es irgendwo den Entwurf der Bahnsteigbelegung für den 3. Gutachterentwurf?
Wohin soll denn der Gäubahnzug nach seinem Halt weiterfahren? Wie vermeidet man insbes., daß er vor dem ICE auf die Strecke geht, weil schon von hinten einer nachdrängt? Bzw. wie lange müßte er im Bahnhof stehenbleiben und eines der vier verfügbaren Richtungsgleise blockieren?
Der Gäubahnzug soll -- wie für Leute, die sich wenigstens nur minimal für das Projekt interessieren tatsächlich seit der Schlichtung bekannt ist -- über Cannstatt nach Nürnberg durchgebunden werden. In die Richtung gibt es also keine Konflikte mit dem ICE nach Mannheim.
Ersatzweise gibt es dann einen Konflikt mit vom Nachbarbahnsteig ausfahrenden Zügen (sofern man nicht dort den Verkehr anhält).

Zitat:
Das eigentliche Problem dieses Ansatzes liegt eher darin, dass er bei der Einfahrt von der Gäubahn das gleiche Zulaufgleis wie der ICE benutzt, und deswegen sowieso 2-3 Minuten Abstand halten muss. Deswegen müsste man da vielleicht noch eine Maßnahme aus Punkt 2b. dazu nehmen
Das klassische S21-Dilemma: entweder klemmt es $hier oder es klemmt $dort.

Zur Rettung kommt dann irgendwann ein neuer 'Sachstand', vielleicht sogar in Gestalt eines weiteren Tunnels?

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 14:32

Micha-0815 schrieb:
Nein, mein Vorschlag ist nicht "auf S21 optimiert", weil weder das Problem noch die Lösung in irgend einer Weise von der Art des Bahnhofs in Stuttgart abhängen. Das Problem ergibt sich durch die Knoten-Lagen zwischen Mannheim und Zürich, den Kantenfahrzeiten zwischen Mannheim-Stuttgart und Stuttgart-Zürich, und der Übergangszeit in Stuttgart. Nichts davon hat speziell mit S21 zu tun. Zwischen Stuttgart und Zürich fehlen drei Minuten, und mein Vorschlag ist, diese an der Übergangszeit in Stuttgart einzusparen, statt mit einem teuren Gäubahntunnel. Das zentralle Mittel dazu wäre eine bahnsteiggleiche Belegung mit dem engsten Anschluss, dem ICE nach Mannheim. Da es in fast allen Bahnhöfen nur eine andere Bahnsteigkannte gegenüber einem bestimmten Zug gibt, hat auch das nichts mit dem Bahnhof zu tun. Dazu kommt noch evt. eine Reduktion der Zugfolgezeit auf zwei Minuten, was wohl einer Einzelfallprüfung bedarf, um auch weitere kompensierende Maßnahmen auf der Gäubahn oder nach Mannheim unnötig zu machen. Auch das hat mit dem Bahnhof selbst nichts zu tun.
Das Problem ist der Mischverkehr auf den Fildern und dass sich die Züge im Fildertunnel nacheinander einreihen müssen. Das ist schon S21-spezifisch, da Stand heute die Gäubahn einen eigenen Zulauf zum HBF hat, der sogar das gleichzeitige Einfahren möglich machen würde. Bei S21 mit Ergänzungsbahnhof und Erhalt der Anbindung sogar umso einfacher und auch diese 3 Minuten liessen sich mit der kompletten Ertüchtigung der Gäubahn erreichen. Es sind "nur" 3 Minuten. Dafür plant man nicht 24 km Tunnelröhren! Es ist auch der Mischverkehr, den man unbedingt eliminieren muss, um die Fahrzeiten einhalten zu können - befreit von Störungen durch die S-Bahn.

Und das Problem ist, dass man mit nur zwei Linienkreuzungen schon den halben Bahnhof belegt. Eben auch, weil am Flughafen eben nicht diese Anschlüsse hergestellt werden. Die Idee der Verlagerung von Anschlüssen aus dem zu kleinen HBF ist also auch gescheitert. Auch das ist also ein S21-spezifisches Problem, das sogar Heimerl und Schwanhäußer schon erkannt haben. Du bist es nur, der diese Dinge ignoriert und stattdessen am Fahrplan rumfummelt, um sogar den Gäubahntunnel überflüssig zu machen, auch da ignorierend, dass es einen Grund gibt, den in einer dritten Iteration erst dazu zu planen.

Micha-0815 schrieb:
Ich weiß nicht, ob die Idee tatsächlich niemanden kam, oder es an der benötigten Einzelfallprüfung liegt, oder ob es doch Gründe gibt, die tatsächlich deutlich dagegen sprechen. Deswegen habe ich ja meinen Vorschlag zur Diskussion gestellt, um eventuell solche Gründe herauszufinden. Bis jetzt wurde nichts gefunden, und gerade Du hast in der Sache inhaltlich so gut wie gar nichts sinnvolles beisteuern können, weil Du eben bisher gar nicht darauf eingehen wolltest, wovon ich tatsächlich schreibe. Im Gegensatz zu Dir bin ich auch nicht von den Immobilien nicht besessen, und muss die deswegen auch nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit erwähnen.
Maile deinen Vorschlag doch mal ans BMVI! Oder soll ist das wieder machen? Wäre nicht das erste mal, dass ich deine Vorschläge an die zuständigen Stellen weiterleite und von denen dann eine Abfuhr kommt. Auch hier gehst du mal wieder davon aus, dass die Experten nicht in der Lage sind , ihren Job zu machen. Nochmal: Die Not muss schon sehr groß sein, 24 km Tunnelröhren dort zu verplanen, wo man grade noch dabei ist, mit 10 Milliarden Euro ca. 60 km Tunnelröhren zu bauen.
Und wieso bin ich von den Immobilien "besessen"? Es sind die Immobilien, die einzig echten Korrekturen bei S21 im Wege stehen. Es fällt auf, dass sämtliche Vorschläge von dir die Immobilen nicht antasten. Also fass dir an die eigene Nase!

Micha-0815 schrieb:
Aber wenn Du meinst dass die Deutschland-Takt-Planer unfehlbar sind und daher bereits die optimale Lösung gefunden haben, warum akzeptierst Du dann nicht dass in dieser Lösung keinerlei Ergänzungsbahnhof beinhaltet ist, und der Tiefbahnhof somit völlig ausreichend ist? Die Antwort auf diese rhetorische Frage ist übrigens hinlänglich bekannt: Weil Deine S21-Kritik stets nur mit zweierlei Maßstab funktioniert hat.

Nach wie vor ignorierst du den Belegungsplan der SMA. Dieser belegt, dass der Trog bereits überlastet ist. Du wirst keine Aussage der SMA finden, die besagt, dass die 8 Gleise reichen. Im Gegenteil gibt es einen Grund, dass dieser Belegungsplan durchgestochen wurde. Offiziell ist der ja nicht zugänglich gewesen.
Und warum akzeptierst du nicht, dass die beiden Experten, die S21 am gründlichsten durchgerechnet haben, unabhängig voneinander mehr Gleise dort für nötig halten?

Micha-0815 schrieb:
Es ist richtig, dass die Betriebsqualität darunter vielleicht marginal leidet. Vielleicht verbessert sie sich aber auch ein bisschen, weil die Belegungszeit im Bahnhof sinkt. Und die jetzt angestrebte Digitalisierung erleichtert wahrscheinlich eine Reduktion der Zugfolgezeit. Ich nutze eben dass was gegeben ist, und interessiere mich nicht für Deine Grabenkämpfe, und Dein ewiges Hätte-hätte-Fahrradkette. Denn der Rest den Du schreibst findet natürlich eh wieder nur in Deiner Phantasie statt.

Ich schrieb nicht, dass die Betriebsqualität darunter "marginal" leidet. Sondern dass die Betriebsqualität, die ohnehin schon vom Land schlechter als erwartet eingeschätzt wird, noch schlechter wird. Auch hier verschiebst du also das Wording. Wenn ein System auch nur "marginal" an seinen Grenzen ausgereizt wird, können die Folgen schon signifikant sein, weil es irgendwann komplett kippt.

Micha-0815 schrieb:
Dass ich mich da geirrt hatte, hatte ich bereits in meiner Antwort an Manu Chao klar gestellt, und auf die hatte ich Dich im darauf folgenden Beitrag noch mal extra verwiesen. Du reitest hier also auf einem Fehler von mir rum, den ich als solchen längst wiederholt klar gestellt habe. Aber das ist eben das was Trolle wie Du tun, weil es geht Dir ja nicht um die Sache, sondern um Polemik gegen S21-Befürworter im Allgemeinen und gegen mich im Speziellen.
Ach Micha, Das Eingeständnis eines Irrtums sieht anders aus,. Du hast nach wie vor auf einen "Anschluss" am Flughafen bestanden - mit einem zusätzlichen Umstieg in Ulm und einem Fahrzeitverlust von mindestens 25 Minuten. Ohne diesen Hinweis hätte es ein Eingeständnis sein können. Aber du musst halt immer Recht haben, während du dich da immer nur irrst, was dich nicht hindert, sogar in deiner Signatur auf deine belegten Irrtümer zu verweisen. Du bist also noch nichtmal in der Lage deine Irrtümer wirklich zu erkennen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 14:34.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 28.03.21 14:38

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
1. Bahnsteiggleicher Halt Gäubahn-ICE mit München-Mannheim ICE. Durch Reduktion der Übergangszeit von 9 auf 5 Minuten erübrigt das den Fahrzeitgewinn. Vorteil: kostet nichts extra, verbessert Übergangszeit zu Zügen die Anschluss an den ICE aus München haben. Nachteil: schränkt die Flexibilität der Fahrplangestaltung etwas ein, möglicherweise Kollision mit eine anderen gewünschten bahnsteiggleichen Belegung -- gibt es irgendwo den Entwurf der Bahnsteigbelegung für den 3. Gutachterentwurf?
Wohin soll denn der Gäubahnzug nach seinem Halt weiterfahren? Wie vermeidet man insbes., daß er vor dem ICE auf die Strecke geht, weil schon von hinten einer nachdrängt? Bzw. wie lange müßte er im Bahnhof stehenbleiben und eines der vier verfügbaren Richtungsgleise blockieren?
Der Gäubahnzug soll -- wie für Leute, die sich wenigstens nur minimal für das Projekt interessieren tatsächlich seit der Schlichtung bekannt ist -- über Cannstatt nach Nürnberg durchgebunden werden. In die Richtung gibt es also keine Konflikte mit dem ICE nach Mannheim.
Ersatzweise gibt es dann einen Konflikt mit vom Nachbarbahnsteig ausfahrenden Zügen (sofern man nicht dort den Verkehr anhält).
Ich bin mir sicher, Du kannst Dir genauso wie graetz noch beliebig viel Blödsinn ausdenken, der weder mit meinem Vorschlag (der die Abfahrzeiten gar nicht verändert), noch mit dem Deuschland-Takt Entwurf (der da keine zeitnahen anderen Ausfahrten vorsieht) irgendwas zu tun hätte. Aber ich werde das wohl nicht mehr kommentieren.

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
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Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 14:45

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
1. Bahnsteiggleicher Halt Gäubahn-ICE mit München-Mannheim ICE. Durch Reduktion der Übergangszeit von 9 auf 5 Minuten erübrigt das den Fahrzeitgewinn. Vorteil: kostet nichts extra, verbessert Übergangszeit zu Zügen die Anschluss an den ICE aus München haben. Nachteil: schränkt die Flexibilität der Fahrplangestaltung etwas ein, möglicherweise Kollision mit eine anderen gewünschten bahnsteiggleichen Belegung -- gibt es irgendwo den Entwurf der Bahnsteigbelegung für den 3. Gutachterentwurf?
Wohin soll denn der Gäubahnzug nach seinem Halt weiterfahren? Wie vermeidet man insbes., daß er vor dem ICE auf die Strecke geht, weil schon von hinten einer nachdrängt? Bzw. wie lange müßte er im Bahnhof stehenbleiben und eines der vier verfügbaren Richtungsgleise blockieren?
Der Gäubahnzug soll -- wie für Leute, die sich wenigstens nur minimal für das Projekt interessieren tatsächlich seit der Schlichtung bekannt ist -- über Cannstatt nach Nürnberg durchgebunden werden. In die Richtung gibt es also keine Konflikte mit dem ICE nach Mannheim.
Ersatzweise gibt es dann einen Konflikt mit vom Nachbarbahnsteig ausfahrenden Zügen (sofern man nicht dort den Verkehr anhält).
Ich bin mir sicher, Du kannst Dir genauso wie graetz noch beliebig viel Blödsinn ausdenken, der weder mit meinem Vorschlag (der die Abfahrzeiten gar nicht verändert), noch mit dem Deuschland-Takt Entwurf (der da keine zeitnahen anderen Ausfahrten vorsieht) irgendwas zu tun hätte. Aber ich werde das wohl nicht mehr kommentieren.
.. sagt der, der im D-Takt Entwurf nicht erkannt hat, dass es keinen Anschluss für die Fernbahn am Flughafen Richtung München gibt.
Sagt der, der ernsthaft der Meinung ist, mit ein paar kleinen Fahrplankorrekturen beweisen zu können, dass man 24 km Tunnelröhren nicht braucht, wenn sie tatsächlich eine Folge der Planung sind und nicht die Ursache.
Sagt der, der behauptete, Schwanhäußer würde an einen ITF-Vollknoten in Stuttgart mit nur 9 Gleisen denken.
Sagt der, der nach wie vor behauptet, man müsse auf der Geislinger Steige Platz machen für neue Güterzüge, obwohl noch nicht mal die bestehenden Trassen dafür ausgenutzt werden.


"Beliebigen Blödsinn" ausdenken ist also eher deine Domäne.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 14:49.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 28.03.21 15:23

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Ich weiß nicht, ob die Idee tatsächlich niemanden kam, oder es an der benötigten Einzelfallprüfung liegt, oder ob es doch Gründe gibt, die tatsächlich deutlich dagegen sprechen. Deswegen habe ich ja meinen Vorschlag zur Diskussion gestellt, um eventuell solche Gründe herauszufinden. Bis jetzt wurde nichts gefunden, und gerade Du hast in der Sache inhaltlich so gut wie gar nichts sinnvolles beisteuern können, weil Du eben bisher gar nicht darauf eingehen wolltest, wovon ich tatsächlich schreibe. Im Gegensatz zu Dir bin ich auch nicht von den Immobilien nicht besessen, und muss die deswegen auch nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit erwähnen.
Maile deinen Vorschlag doch mal ans BMVI! Oder soll ist das wieder machen? Wäre nicht das erste mal, dass ich deine Vorschläge an die zuständigen Stellen weiterleite und von denen dann eine Abfuhr kommt.
Du hast allenfalls Strohmann-Argumente weitergeleitet. Oder meinst Du Engelhardts halluzinierte Dreifachbelegungen? Ich dachte, der hätte da dann doch seinen Fehler eingestanden? Allerdings ohne konsequenter Weise seine daraus resultierende Falschaussage bzgl. einer Überbelegung zu korrigieren, der Du wohl auch weiter anhängst:

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Aber wenn Du meinst dass die Deutschland-Takt-Planer unfehlbar sind und daher bereits die optimale Lösung gefunden haben, warum akzeptierst Du dann nicht dass in dieser Lösung keinerlei Ergänzungsbahnhof beinhaltet ist, und der Tiefbahnhof somit völlig ausreichend ist? Die Antwort auf diese rhetorische Frage ist übrigens hinlänglich bekannt: Weil Deine S21-Kritik stets nur mit zweierlei Maßstab funktioniert hat.

Nach wie vor ignorierst du den Belegungsplan der SMA. Dieser belegt, dass der Trog bereits überlastet ist. Du wirst keine Aussage der SMA finden, die besagt, dass die 8 Gleise reichen. Im Gegenteil gibt es einen Grund, dass dieser Belegungsplan durchgestochen wurde. Offiziell ist der ja nicht zugänglich gewesen.
Natürlich ist der 3. Entwurf ohne demensprechende Infrastrukturanforderung tatsächlich de facto eine Aussage des Gutachter SMA, dass die vorhandenen acht Gleise ausreichend sind. Vom dritten Entwurf ist mir kein Belegungsplan bekannt. Und anderen wohl auch nicht, weil auf meine Nachfrage oben gab es ja keine Antwort. Also warum schließt Du nicht im Umkehrschluss, dass weil der nicht "durchgestochen" wurde, damit dann wohl alles in Ordnung ist?

graetz schrieb:
Und warum akzeptierst du nicht, dass die beiden Experten, die S21 am gründlichsten durchgerechnet haben, unabhängig voneinander mehr Gleise dort für nötig halten?
Weil von denen keine derartige Aussage glaubwürdig überliefert ist, und deren bekannte Aussagen eher auf das Gegenteil hindeuten. Auch habe deren Aussagen, ohne dass sie es erneut detailliert analysiert hätten, eh keinen großen Belang. Das alles ist hinreichend oft diskutiert worden, und ich werde es hier nicht wiederholen, siehe auch Abschnitte 1.4 bis 1.6 in [www.drehscheibe-online.de]

Die weiteren Troll-Ablenkungs-Versuche habe ich bewusst ignoriert. Und wenn Du weiterhin nichts sachliches zu meinem Vorschlag beizusteuern hast, werde ich Deine weitern Troll-Versuche wohl auch nicht mehr im Detail kommentieren.

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
- Deutschlandtakt (zuletzt umfangreich aktualisiert am 15.02.2021)
- Neubaustrecke Wendlingen - Ulm




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.21 15:50.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 15:40

Micha-0815 schrieb:
Du hast allenfalls Strohmann-Argumente weitergeleitet. Oder meinst Du Engelhardts halluzinierte Dreifachbelegungen? Ich dachte, der hätte da dann doch seinen Fehler eingestanden? Allerdings ohne konsequenter Weise seine daraus resultierende Falschaussage bzgl. einer Überbelegung zu korrigieren, der Du wohl auch weiter anhängst:
Nein Micha, ich habe 1:1 deine Ideen einmal an die Stadt und einmal ans BW-Verkehrsministerium weitergeleitet. Alles hier dokumentiert. Bei beiden gab es eine Absage an deine Ideen.
Und der Belegungsplan war da gar kein Thema, während du nach wie vor so tust, als sei der Belegungsplan an sich von Engelhardt - was er aber nicht ist.


Micha-0815 schrieb:
Natürlich ist der 3. Entwurf ohne demensprechende Infrastrukturanforderung tatsächlich de facto eine Aussage des Gutachter SMA, dass die vorhandenen acht Gleise ausreichend sind. Vom dritten Entwurf ist mir kein Belegungsplan bekannt. Und anderen wohl auch nicht, weil auf meine Nachfrage oben gab es ja keine Antwort. Also warum schließt Du nicht im Umkehrschluss, dass weil der nicht "durchgestochen" wurde, damit dann wohl alles in Ordnung ist?
Wenn im dritten Entwurf nicht weniger Züge sind als im zweiten, so bleibt die Belegung des Trogs an sich erhalten. Du kannst ja mal zum Fleisspunkte sammeln die Standzeiten aller Züge addieren. Diese Information liegt vor und damit alleine kannst du bereits eine relative Aussage zur Belegung stellen.

Und man hat Dinge vorgeschlagen, die sich politisch noch durchsetzen lassen, was bei einer Trogerweiterung nicht geht, wie man ja sehen kann - obwohl Heimerl und Schwanhäußer und auch die Experten im Landesverkehrsministerium - ich muss es für dich wohl nochmal wiederholen - auch sagen, die acht Gleise reichen nicht. Reden die also auch nur "beliebigen Blödsinn" - oder ist es doch nur deine gestörte Wahrnehmung der Dinge?

Es gibt nur eine positive Aussage "die 8 Gleise reichen" - und die kommt von der Stadt, wurde nur mit veralteten und geschönten Berechnungen eines anderen Betriebsprogramms belegt und dient ansonsten nur dem Erhalt der "freien Grundstücke".

Micha-0815 schrieb:
Weil von denen keine derartige Aussage glaubwürdig überliefert ist, und deren bekannte Aussagen eher auf das Gegenteil hindeuten.
Nein Micha, das ist nur deine gestörte Wahrnehmung, die niemand sonst bestätigt. Im Gegenteil hast du dann "beliebigen Blödsinn" behauptet, um diese Aussagen zu entkräften. Erfolglos.
Heimerl hatte sogar letztes Jahr die Forderungen, die er mir 2018 noch unter vier Augen formulierte, öffentlich nicht nur bekräftigt sondern auch verstärkt. Auch die Kommentare dazu bestätigen das. Nur du nicht. Du bist der Geisterfahrer - nicht alle anderen! Du reitest hier als einziger die toten Pferde.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 16:44

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Ich weiß nicht, ob die Idee tatsächlich niemanden kam, oder es an der benötigten Einzelfallprüfung liegt, oder ob es doch Gründe gibt, die tatsächlich deutlich dagegen sprechen. Deswegen habe ich ja meinen Vorschlag zur Diskussion gestellt, um eventuell solche Gründe herauszufinden. Bis jetzt wurde nichts gefunden, und gerade Du hast in der Sache inhaltlich so gut wie gar nichts sinnvolles beisteuern können, weil Du eben bisher gar nicht darauf eingehen wolltest, wovon ich tatsächlich schreibe. Im Gegensatz zu Dir bin ich auch nicht von den Immobilien nicht besessen, und muss die deswegen auch nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit erwähnen.
Maile deinen Vorschlag doch mal ans BMVI! Oder soll ist das wieder machen? Wäre nicht das erste mal, dass ich deine Vorschläge an die zuständigen Stellen weiterleite und von denen dann eine Abfuhr kommt.
Du hast allenfalls Strohmann-Argumente weitergeleitet. Oder meinst Du Engelhardts halluzinierte Dreifachbelegungen? Ich dachte, der hätte da dann doch seinen Fehler eingestanden? Allerdings ohne konsequenter Weise seine daraus resultierende Falschaussage bzgl. einer Überbelegung zu korrigieren, der Du wohl auch weiter anhängst:

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Aber wenn Du meinst dass die Deutschland-Takt-Planer unfehlbar sind und daher bereits die optimale Lösung gefunden haben, warum akzeptierst Du dann nicht dass in dieser Lösung keinerlei Ergänzungsbahnhof beinhaltet ist, und der Tiefbahnhof somit völlig ausreichend ist? Die Antwort auf diese rhetorische Frage ist übrigens hinlänglich bekannt: Weil Deine S21-Kritik stets nur mit zweierlei Maßstab funktioniert hat.

Nach wie vor ignorierst du den Belegungsplan der SMA. Dieser belegt, dass der Trog bereits überlastet ist. Du wirst keine Aussage der SMA finden, die besagt, dass die 8 Gleise reichen. Im Gegenteil gibt es einen Grund, dass dieser Belegungsplan durchgestochen wurde. Offiziell ist der ja nicht zugänglich gewesen.
Natürlich ist der 3. Entwurf ohne demensprechende Infrastrukturanforderung tatsächlich de facto eine Aussage des Gutachter SMA, dass die vorhandenen acht Gleise ausreichend sind. Vom dritten Entwurf ist mir kein Belegungsplan bekannt. Und anderen wohl auch nicht, weil auf meine Nachfrage oben gab es ja keine Antwort. Also warum schließt Du nicht im Umkehrschluss, dass weil der nicht "durchgestochen" wurde, damit dann wohl alles in Ordnung ist?

graetz schrieb:
Und warum akzeptierst du nicht, dass die beiden Experten, die S21 am gründlichsten durchgerechnet haben, unabhängig voneinander mehr Gleise dort für nötig halten?
Weil von denen keine derartige Aussage glaubwürdig überliefert ist, und deren bekannte Aussagen eher auf das Gegenteil hindeuten. Auch habe deren Aussagen, ohne dass sie es erneut detailliert analysiert hätten, eh keinen großen Belang. Das alles ist hinreichend oft diskutiert worden, und ich werde es hier nicht wiederholen, siehe auch Abschnitte 1.4 bis 1.6 in [www.drehscheibe-online.de]

Die weiteren Troll-Ablenkungs-Versuche habe ich bewusst ignoriert. Und wenn Du weiterhin nichts sachliches zu meinem Vorschlag beizusteuern hast, werde ich Deine weitern Troll-Versuche wohl auch nicht mehr im Detail kommentieren.
Ach Micha, ich habe ganz sachlich auf Statements von Heimler und Schwanhäußer verwiesen, die nur du als einziger verzweifelt umdeuten willst.
Ich habe einen sachlichen Vorschlag gemacht, wie man anhand der verfügbaren Informationen ermitteln kann, ob sich die Gleisbelegung verbessert hat, ich habe sachlich auf deine belegten Irrtümer verwiesen, auf die du selbst nach wie vor verlinkst und dich ganz sachlich mit einem Wikipedia-Artikel darauf aufmerksam gemacht, dass du eben wegen deiner fehlenden Qualifikation die Fehler bei dir suchen solltest anstatt bei allen anderen.

Natürlich willst du das nicht weiter kommentieren, weil das ein Teil deines Defizits ist und natürlich wirst du das trotzdem weiter kommentieren - mindestens in Form deiner krankhaften Edits, weil auch das ein Teil deines Defizits ist.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: kmueller

Datum: 28.03.21 17:51

Micha-0815 schrieb:
Ich bin mir sicher, Du kannst Dir genauso wie graetz noch beliebig viel Blödsinn ausdenken, der weder mit meinem Vorschlag (der die Abfahrzeiten gar nicht verändert), noch mit dem Deuschland-Takt Entwurf (der da keine zeitnahen anderen Ausfahrten vorsieht) irgendwas zu tun hätte. Aber ich werde das wohl nicht mehr kommentieren.
Investiert man nicht gerade eine Menge Geld in ein neues Zugleitsystem für S21 mit dem Ziel, den Zugdurchsatz dort auf ein weltweit bisher noch nirgendwo erreichtes Niveau zu heben? Ist das schon wieder abgeblasen?
Im Grunde sollte ganz Europa mit dem netten ETCS ausgerüstet sein. Aber die Nationalisten boykottieren es wo es nur geht. Das Gleiche gilt für ein einheitliches Spannungssystem, sowie Spurweiten. Auch da die alten Denkweisen aus 1939.

Re: Gutachten zum Gäubahnausbau inkl. Gäubahntunnel

geschrieben von: graetz

Datum: 28.03.21 20:25

Ersatzsignal schrieb:
Im Grunde sollte ganz Europa mit dem netten ETCS ausgerüstet sein. Aber die Nationalisten boykottieren es wo es nur geht. Das Gleiche gilt für ein einheitliches Spannungssystem, sowie Spurweiten. Auch da die alten Denkweisen aus 1939.
Ja aber eben im Zuge einer einheitlichen Ausrüstung für einen grenzüberschreitenden Verkehr. Das hat nichts mit Leistungssteigerungen zu tun.
Ersatzsignal schrieb:
Im Grunde sollte ganz Europa mit dem netten ETCS ausgerüstet sein. Aber die Nationalisten boykottieren es wo es nur geht. Das Gleiche gilt für ein einheitliches Spannungssystem, sowie Spurweiten. Auch da die alten Denkweisen aus 1939.
1. wir haben einheitliche Spurweiten (Breitspur mal abgesehen aber Spanien baut neue Strecken alle auf Normalspur, das lässt sich nicht so einfach ändern und wieso sollte man ändern)

2. Stromsysteme waren vor 50 Jahren vielleicht noch ein Problem, mit neuen Lokomotiven aber nicht mehr, heißt eine Anpassung die Geld kostet ist auch zu vergessen

3. ETCS wird ja umgestellt, allerdings sind wir gerade in der Umstellungsphase und das dauert noch, aber ja danach hat man mehrere Vorteile
a. man kann einfach über Grenzen fahren
b. jedes Land muss nicht sein eigenes System entwickeln (=Kostenersparnis)
c. jedes Land kann auf einen großen Pool an Hersteller zurückgreifen (=Kostenersparnis)
in der Umstellungsphase kostet es mal extra Geld, weil man "alles" auf einen Schlag tauschen muss und nicht nur kleine Sanierungen machen kann bzw in der Umstellung hat man auch die Doppelausrüstung

ein sinnvoller Migrations/Ausbauplan:
[infrastruktur.oebb.at]

genauso ist angekündigt die PZB abzubauen, es werden nur 3 Jahre Doppelausrüstung garantiert, was heißt jeder der durch Österreich fahren will darf sich schleunigst ETCS zulegen denn man wird die PZB und Signale sicher bald demontieren, die ÖBB selbst hat nämlich bereits heute mehrheitlich ETCS fähige Lokomotiven und die nächsten neuen Lokomotiven und Triebzüge sind in Planung und damit das die noch verbliebenen Altbestände den Fuhrpark verlassen können
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