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 21 - Stuttgart 21 

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Ende April soll die Erörterung zum PFA 1.3b stattfinden

[rp.baden-wuerttemberg.de]

In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht

[rp.baden-wuerttemberg.de]

MfG
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.

MfG
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Ja, das klingt so. In dem von Dir verlinkten Text heißt es ja zusätzlich auch noch:

Zitat
Die Tür zur Lösung Gäubahntunnel bleibe jedoch weiter offen.
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
Warum sollte der Bund das ohne Grund tun? Die Wirtschaftlichkeit ist ja offensichtlich nachgewiesen worden, und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten die man kurz mit "ja" und "nein" zusammenfassen kann.

Ja bedeutet Aufnahme in den BVWP und damit Finanzierung.

Ja bedeutet aber auch eine kurzfristige Planänderung in PFA 1.3a, weil dort die Tunnel östlich des Flughafenbahnhofs vergleichbar mit der P-Option aufgeweitet werden müssen.

Hier passt dann auch wieder der Textbaustein des Landes im Zusammenhang mit der Digitalisierung: Die Verzögerungen bei der Planfeststellung des PFA 1.3b eröffnen uns nun ein einmaliges und kurzes Zeitfenster, ...

Das gilt es zu nutzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Bei Herrenknecht dürften auch schon die Alarmglocken bimmeln.

MfG
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
Warum sollte der Bund das ohne Grund tun? Die Wirtschaftlichkeit ist ja offensichtlich nachgewiesen worden, und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten die man kurz mit "ja" und "nein" zusammenfassen kann.

Ja bedeutet Aufnahme in den BVWP und damit Finanzierung.

Ja bedeutet aber auch eine kurzfristige Planänderung in PFA 1.3a, weil dort die Tunnel östlich des Flughafenbahnhofs vergleichbar mit der P-Option aufgeweitet werden müssen.

Hier passt dann auch wieder der Textbaustein des Landes im Zusammenhang mit der Digitalisierung: Die Verzögerungen bei der Planfeststellung des PFA 1.3b eröffnen uns nun ein einmaliges und kurzes Zeitfenster, ...

Das gilt es zu nutzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Bei Herrenknecht dürften auch schon die Alarmglocken bimmeln.
Andersrum gefragt; wie kommst du auf "6" Wochen? Genau darauf bezog ich mich.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
Warum sollte der Bund das ohne Grund tun? Die Wirtschaftlichkeit ist ja offensichtlich nachgewiesen worden, und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten die man kurz mit "ja" und "nein" zusammenfassen kann.

Ja bedeutet Aufnahme in den BVWP und damit Finanzierung.

Ja bedeutet aber auch eine kurzfristige Planänderung in PFA 1.3a, weil dort die Tunnel östlich des Flughafenbahnhofs vergleichbar mit der P-Option aufgeweitet werden müssen.

Hier passt dann auch wieder der Textbaustein des Landes im Zusammenhang mit der Digitalisierung: Die Verzögerungen bei der Planfeststellung des PFA 1.3b eröffnen uns nun ein einmaliges und kurzes Zeitfenster, ...

Das gilt es zu nutzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Bei Herrenknecht dürften auch schon die Alarmglocken bimmeln.
Andersrum gefragt; wie kommst du auf "6" Wochen? Genau darauf bezog ich mich.
In sechs Wochen ist Erörterungstermin. Den kann man sich sparen, wenn man den Tunnel bauen will.

Und der Tunnelbau in PFA 1.3a schreitet auch voran. Hier dürfte die Planänderung auch eher innerhalb von Wochen als von Monaten erforderlich sein.

Da die Aufnahme eines Projektes in den BVWP lediglich einer Zustimmung des Bundestags bedarf, sehe ich da auch keinen Grund, das noch weiter in die Länge zu ziehen. Wenn der Bund den Tunnel will, dann ist er auch in der Lage, kurzfristig Nägel mit Köpfen zu machen.

MfG
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
Warum sollte der Bund das ohne Grund tun? Die Wirtschaftlichkeit ist ja offensichtlich nachgewiesen worden, und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten die man kurz mit "ja" und "nein" zusammenfassen kann.

Ja bedeutet Aufnahme in den BVWP und damit Finanzierung.

Ja bedeutet aber auch eine kurzfristige Planänderung in PFA 1.3a, weil dort die Tunnel östlich des Flughafenbahnhofs vergleichbar mit der P-Option aufgeweitet werden müssen.

Hier passt dann auch wieder der Textbaustein des Landes im Zusammenhang mit der Digitalisierung: Die Verzögerungen bei der Planfeststellung des PFA 1.3b eröffnen uns nun ein einmaliges und kurzes Zeitfenster, ...

Das gilt es zu nutzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Bei Herrenknecht dürften auch schon die Alarmglocken bimmeln.
Andersrum gefragt; wie kommst du auf "6" Wochen? Genau darauf bezog ich mich.
In sechs Wochen ist Erörterungstermin. Den kann man sich sparen, wenn man den Tunnel bauen will.

Und der Tunnelbau in PFA 1.3a schreitet auch voran. Hier dürfte die Planänderung auch eher innerhalb von Wochen als von Monaten erforderlich sein.

Da die Aufnahme eines Projektes in den BVWP lediglich einer Zustimmung des Bundestags bedarf, sehe ich da auch keinen Grund, das noch weiter in die Länge zu ziehen. Wenn der Bund den Tunnel will, dann ist er auch in der Lage, kurzfristig Nägel mit Köpfen zu machen.
Mit der gleichen Argumentation hast du dann auch keinen Grund gesehen, das Digitalisierungsprojekt durchzuführen? Da hiess es auch, dass es zeitnah finanziert sein muss, aber der Bund hatte sich trotzdem über ein Jahr dafür Zeit gelassen. Wann der "Erörterungstermin" ist, ist hier nicht relevant.
Es gab auch mal einen Erörterungstermin für "PFA 1.3" am 22.9.2014. Und? Ist "PFA 1.3 etwa genehmigt und wird gebaut?
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin. Der Bund als Eigentümer der Bahn kann die Bahn noch bis zur Genehmigung anweisen, den Antrag wieder zurückzuziehen.
Warum sollte der Bund das ohne Grund tun? Die Wirtschaftlichkeit ist ja offensichtlich nachgewiesen worden, und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten die man kurz mit "ja" und "nein" zusammenfassen kann.

Ja bedeutet Aufnahme in den BVWP und damit Finanzierung.

Ja bedeutet aber auch eine kurzfristige Planänderung in PFA 1.3a, weil dort die Tunnel östlich des Flughafenbahnhofs vergleichbar mit der P-Option aufgeweitet werden müssen.

Hier passt dann auch wieder der Textbaustein des Landes im Zusammenhang mit der Digitalisierung: Die Verzögerungen bei der Planfeststellung des PFA 1.3b eröffnen uns nun ein einmaliges und kurzes Zeitfenster, ...

Das gilt es zu nutzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Bei Herrenknecht dürften auch schon die Alarmglocken bimmeln.
Andersrum gefragt; wie kommst du auf "6" Wochen? Genau darauf bezog ich mich.
In sechs Wochen ist Erörterungstermin. Den kann man sich sparen, wenn man den Tunnel bauen will.

Und der Tunnelbau in PFA 1.3a schreitet auch voran. Hier dürfte die Planänderung auch eher innerhalb von Wochen als von Monaten erforderlich sein.

Da die Aufnahme eines Projektes in den BVWP lediglich einer Zustimmung des Bundestags bedarf, sehe ich da auch keinen Grund, das noch weiter in die Länge zu ziehen. Wenn der Bund den Tunnel will, dann ist er auch in der Lage, kurzfristig Nägel mit Köpfen zu machen.
Mit der gleichen Argumentation hast du dann auch keinen Grund gesehen, das Digitalisierungsprojekt durchzuführen? Da hiess es auch, dass es zeitnah finanziert sein muss, aber der Bund hatte sich trotzdem über ein Jahr dafür Zeit gelassen. Wann der "Erörterungstermin" ist, ist hier nicht relevant.
Da liegst du falsch. Als der Vertreter des Verkehrministeriums sich zur Finanzierung äußerte, war das schon mehrere Monate im Haushaltsentwurf des Bundes verankert und aufgrund der bekannten politischen Mehrheiten deshalb auch gesichert. Du solltest politische Äußerungen von Fakten unterscheiden.

graetz schrieb:
Es gab auch mal einen Erörterungstermin für "PFA 1.3" am 22.9.2014. Und? Ist "PFA 1.3 etwa genehmigt und wird gebaut?
Ich sehe da gerade keine Parallele zum hiesigen Vorgang.

MfG
schienenbieger schrieb:
Da liegst du falsch. Als der Vertreter des Verkehrministeriums sich zur Finanzierung äußerte, war das schon mehrere Monate im Haushaltsentwurf des Bundes verankert und aufgrund der bekannten politischen Mehrheiten deshalb auch gesichert. Du solltest politische Äußerungen von Fakten unterscheiden.

graetz schrieb:
Es gab auch mal einen Erörterungstermin für "PFA 1.3" am 22.9.2014. Und? Ist "PFA 1.3 etwa genehmigt und wird gebaut?
Ich sehe da gerade keine Parallele zum hiesigen Vorgang.
Die Parallele ist, dass in 6 Wochen noch nichts final entschieden sein muss. Also nochmal: Wie kommst du auf die 6 Wochen?

Ein "Entwurf" ist noch nicht "beschlossen". Und da wird noch einiges mehr drinstehen, was dann im Block erst beschlossen wird. Egal, wann wo irgendein Erörterungstermin zu irgendwas stattfindet.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Da liegst du falsch. Als der Vertreter des Verkehrministeriums sich zur Finanzierung äußerte, war das schon mehrere Monate im Haushaltsentwurf des Bundes verankert und aufgrund der bekannten politischen Mehrheiten deshalb auch gesichert. Du solltest politische Äußerungen von Fakten unterscheiden.

graetz schrieb:
Es gab auch mal einen Erörterungstermin für "PFA 1.3" am 22.9.2014. Und? Ist "PFA 1.3 etwa genehmigt und wird gebaut?
Ich sehe da gerade keine Parallele zum hiesigen Vorgang.
Die Parallele ist, dass in 6 Wochen noch nichts final entschieden sein muss. Also nochmal: Wie kommst du auf die 6 Wochen?
...
[www.drehscheibe-online.de]

MfG
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Da liegst du falsch. Als der Vertreter des Verkehrministeriums sich zur Finanzierung äußerte, war das schon mehrere Monate im Haushaltsentwurf des Bundes verankert und aufgrund der bekannten politischen Mehrheiten deshalb auch gesichert. Du solltest politische Äußerungen von Fakten unterscheiden.

graetz schrieb:
Es gab auch mal einen Erörterungstermin für "PFA 1.3" am 22.9.2014. Und? Ist "PFA 1.3 etwa genehmigt und wird gebaut?
Ich sehe da gerade keine Parallele zum hiesigen Vorgang.
Die Parallele ist, dass in 6 Wochen noch nichts final entschieden sein muss. Also nochmal: Wie kommst du auf die 6 Wochen?
...
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Zitat Schienenbieger
Wenn der Bund den Tunnel will, dann ist er auch in der Lage, kurzfristig Nägel mit Köpfen zu machen.
Nun, der Bund wollte auch die "Digitalisierung". Da hätte es noch nicht mal eine Entscheidung des Bundestags bedarft - und trotzdem hatte sich der Bund über ein Jahr Zeit gelassen.

Also nochmal: Was ist in 6 Wochen so unumkehrbar, als dass der Bund sich bis dahin unbedingt entscheiden muss?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.21 16:22.
Nicht der Bund muss entscheiden, sondern das Land.

Woche 1 Landtagswahl. Woche 2-5 Bildung Landesregierung, Woche 6 Beschluss.

Die dumme Situation der Grünen hab ich dir schon ausführlich erklärt.
Ersatzsignal schrieb:
Nicht der Bund muss entscheiden, sondern das Land.

Woche 1 Landtagswahl. Woche 2-5 Bildung Landesregierung, Woche 6 Beschluss.

Die dumme Situation der Grünen hab ich dir schon ausführlich erklärt.
Seit wann entscheidet das Land über den Haushalt des Bundes? Das Land hat seine Bedingungen genannt: Rücknahme der Mehrkostenklage und Kostenübernahme durch den Bund.
Ersatzsignal schrieb:
Die dumme Situation der Grünen hab ich dir schon ausführlich erklärt.
Inwiefern stehen die dümmer da als der Rest der 'Politik'?
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin.
Nicht, dass mich eine solche Vorgehensweise überraschen würde, doch in einer normalen Welt müsste bei einer Anhörung schon der Gegenstand dieser Anhörung bekannt sein. Ein "vielleicht Mischverkehr, vielleicht Gäubahntunnel" erfüllt dieses Kriterium nicht.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
schienenbieger schrieb:
In diesem Zusammenhang wurde auch die Variantenabwägung zum Gäubahntunnel veröffentlicht.
Scheint ein Wink mit dem Zaunpfahl zu sein. Wenn in den nächsten sechs Wochen die Finanzierung durch den Bund zugesagt wird, dürfte der Tunnel gebaut werden.
Der Bund dürfte damit mehr Zeit haben als 6 Wochen. In 6 Wochen ist nur ein Anhörungstermin.
Nicht, dass mich eine solche Vorgehensweise überraschen würde, doch in einer normalen Welt müsste bei einer Anhörung schon der Gegenstand dieser Anhörung bekannt sein. Ein "vielleicht Mischverkehr, vielleicht Gäubahntunnel" erfüllt dieses Kriterium nicht.
Bei der Erörterung in sechs Wochen wird abgewogen zwischen der Antragstrasse (lies Mischverkehr) und eventuellen Alternativen, die auch die vertraglichen Vorgaben (Gäubahnführung über den Flughafen) abgewogen. Das könnte zum Beispiel der Gäubahntunnel sein.
ChrisM schrieb:
Bei der Erörterung in sechs Wochen wird abgewogen zwischen der Antragstrasse (lies Mischverkehr) und eventuellen Alternativen, die auch die vertraglichen Vorgaben (Gäubahnführung über den Flughafen) abgewogen. Das könnte zum Beispiel der Gäubahntunnel sein.
Was Du da beschreibst ist normalerweise Gegenstand eines Raumordnungsverfahrens. Das ist gar nicht angesagt.

Von "abwägen" kann auch kaum die Rede sein, wenn in der einen Waagschale nur ein unverbindlicher Strich auf der Landkarte liegt. Irgendwelche Planungen lehnt die DB ja ausdrücklich ab.

Da wird den Etikett 'Bananenrepublik' mal wieder kräftig Vorschub gegeben.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
ChrisM schrieb:
Bei der Erörterung in sechs Wochen wird abgewogen zwischen der Antragstrasse (lies Mischverkehr) und eventuellen Alternativen, die auch die vertraglichen Vorgaben (Gäubahnführung über den Flughafen) abgewogen. Das könnte zum Beispiel der Gäubahntunnel sein.
Was Du da beschreibst ist normalerweise Gegenstand eines Raumordnungsverfahrens. Das ist gar nicht angesagt.

Von "abwägen" kann auch kaum die Rede sein, wenn in der einen Waagschale nur ein unverbindlicher Strich auf der Landkarte liegt. Irgendwelche Planungen lehnt die DB ja ausdrücklich ab.

Da wird den Etikett 'Bananenrepublik' mal wieder kräftig Vorschub gegeben.
Das Dilemma ist, dass man sich da kräftig verfahren hat mit der Murksplanung.
Baut man Pfa 1.3b, kann es sein, dass die Bahn auf den Mehrkosten zu S21 sitzen bleibt und die Projektpartner fein raus sind. Einfach weil glaubhaft belegt wurde, dass die Bahn schon vor dem 31.12.2009 von Mehrkosten wusste. Allerdings ist das bahntechnisch nach wie vor eine schlechte Lösung wegen der Mischverkehre. Mehr S-Bahn geht dort dann nicht mehr, ist aber eigentlich gewünscht. Und der D-Takt kommt in Stuttgart gleich vom Start an aus dem Takt.

Baut man den Gäubahntunnel, muss man die Finanzierung von S21 neu aufdröseln. Dann müssen die Projektpartner auf jeden Fall zahlen - nicht den Gäubahntunnel - aber eben alles andere, was bei S21 schon Milliarden mehr kostet. Aber man hätte bahntechnisch eine bessere Lösung.

So oder so muss man also Nachteile in Kauf nehmen. Genau deswegen will das Land nur die Vorteile haben, indem die Bahn (bzw. der Bund) alle Mehrkosten trägt und dazu noch den Tunnel finanziert.
Kommt der Bund dem nicht entgegen, muss eine Kröte geschluckt werden. Und das wird wohl der technische Nachteil von Pfa 1.3b sein, weil es einfach (für das Land) günstiger wäre. Einen Gäubahntunnel muss dann die nächste Generation angehen.
Traumflug schrieb:
Was Du da beschreibst ist normalerweise Gegenstand eines Raumordnungsverfahrens. Das ist gar nicht angesagt.
Da scheinst Du etwas falsch verstanden zu haben. Tatsächlich ist das im Planfeststellungsverfahren sogar Pflicht.

Zitat:
Aus dem Abwägungsgebot ergibt sich auch die Notwendigkeit, im Planfeststellungsverfahren Planungsalternativen zu entwickeln. Danach sind (nur) solche Planungsalternativen abzuwägen, die sich nach Lage der Dinge aufdrängen oder sich anderweitig hätten anbieten müssen.
siehe: [www.haufe.de]

Traumflug schrieb:
Von "abwägen" kann auch kaum die Rede sein, wenn in der einen Waagschale nur ein unverbindlicher Strich auf der Landkarte liegt. Irgendwelche Planungen lehnt die DB ja ausdrücklich ab.
Das ist schon in zweierlei Hinsicht falsch. Zum einen sagt das Gesetz etwas über die erforderliche Planungstiefe der Varianten, nämlich:
Zitat:
Bei mehreren in Betracht kommenden Planungsvarianten müssen nicht für alle so detaillierte Entwürfe ausgearbeitet werden, dass sie Grundlage eines Planfeststellungsbeschlusses sein könnten.
(selbe Quelle wie oben)

Zudem hat die Bahn hat auch etwas mehr vorgelegt als einen "unverbindlichen Strich auf der Landkarte". In einem vom Regierungspräsidium veröffentlichten sechsseitigen Papier werden ja weitergehende Aussagen zu Lage, Bauart und Auswirkungen gemacht. Dem RP scheint das zu reichen, es hatte Dokumente von der Bahn eingefordert und nun auch erhalten. Daher hat es auch den Erörterungstermin angesetzt.
Zitat:
Angesichts der aktuellen Diskussionen um einen Gäubahntunnel von Böblingen zum Flughafen hatte das Regierungspräsidium Stuttgart die Bahn aufgefordert, ergänzende Unterlagen für die Variantenabwägung zwischen Antragstrasse und Gäubahntunnel vorzulegen. Dies ist erfolgt.
siehe: [rp.baden-wuerttemberg.de]


Traumflug schrieb:
Da wird den Etikett 'Bananenrepublik' mal wieder kräftig Vorschub gegeben.
Das ist sehr schade, dass Du das so siehst. Ich glaube aber, dass Du weniger Kritik am Verfahren als an dem absehbaren Ausgang desselben übst.
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