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 21 - Stuttgart 21 

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graetz schrieb:
Zitat:
Ich liefere die Erklärung, dass bis auf Versprechungen noch nichts substanziell ist. Und das folgt dem bewährten Muster, mit dem ich bis jetzt jede Terminverschiebung noch voraussagen konnte. "Wackeln" tut der IBN-Termin also nach wie vor. Es heisst "Vereinbarung". Sowas ist anscheinend etwas völlig neues im Projekt, dass man sich auf Termine einigt.
Nichts genaues weiß man also nicht. Ich denke, die "wackelnde Inbetriebnahme" hat gute Chancen, das zweite "dem Projekt geht im Sommer das Geld aus" zu werden.
ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Ich liefere die Erklärung, dass bis auf Versprechungen noch nichts substanziell ist. Und das folgt dem bewährten Muster, mit dem ich bis jetzt jede Terminverschiebung noch voraussagen konnte. "Wackeln" tut der IBN-Termin also nach wie vor. Es heisst "Vereinbarung". Sowas ist anscheinend etwas völlig neues im Projekt, dass man sich auf Termine einigt.
Nichts genaues weiß man also nicht. Ich denke, die "wackelnde Inbetriebnahme" hat gute Chancen, das zweite "dem Projekt geht im Sommer das Geld aus" zu werden.
Nur zur Erinnerung: Dem Projekt ist in jenem Sommer das Geld aus der Finanzierungsvereinbarung tatsächlich ausgegangen. Und das war damals die Aussage, die noch nicht mal von mir kam sondern aus der Presse. Den Zusatz ".. wenn nicht die Anschlussfinanzierung geklärt wird", unterschlägst du nach wie vor, was bei dir ja Methode ist, um die Intention einer Aussage zu verfälschen.

Die eigentliche Aussage war also "Das Projekt ist nicht durchfinanziert". Und das trifft heute immer noch zu! Was willst du also jetzt damit beweisen? Dass die Warnung vor einer fehlenden Anschlussfinanzierung immer noch gilt? Und damit meine Aussage hier auch zutrifft?
Meine Aussage hier ist, dass sich hier ein Muster wiederholt, das bis jetzt zuverlässig auf eine Terminverschiebung hinwies. Wir werden ja sehen, ob Ende 2022 dann Schnittchen gereicht werden in einem ICE, der die zweite Brücke befährt auf dem Weg von Stuttgart nach Ulm. Sicher ist das aber 22 Monate davor noch nicht.
Oder wurden bis jetzt im Projekt keine einzigen Termine vereinbart und man fing letztes Jahr erst damit an? Auch zur Erinnerung: Die NBS sollte 2019 schon in Betrieb gehen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.21 15:22.
Käfermicha schrieb:
Wo genau ist jetzt eigentlich das Problem nochmal Geld in die Hand zu nehmen um einen noch besseren Bahnknoten zu erhalten?
Frag' die Leute, die sich den Nutzen-Kosten-Faktor ausgedacht und für quasi allen anderen Infrastrukturprojekte verbindlich gemacht haben. Für den Bilgertunnel wird der NKF ebenfalls massgeblich sein, denn der soll aus dem Bundesverkehrswegeplan finanziert werden.


Käfermicha schrieb:
Immer nur "Mimimi das Projekt war 2005 schon doof" ist eine Platte die wirklich keiner mehr hören will. Und die 2050 keinen mehr interessiert. Wohl aber interessiert es die Menschen auch 2100 noch, schnell nach Mannheim, zum Flughafen und nach Ulm zu kommen.
Dann bist Du also für einen Ergänzungsbahnhof? Das wäre ja die logische Folge, denn etwas in der Art wird man bis 2100 auf jeden Fall brauchen, wenn man den Schienenverkehr sukzessive steigern will.

Das Problem mit dem Bilgertunnel ist nicht, dass er Geld kostet. Das Problem ist, dass er sehr viel teurer als besser funktionierende Lösungen ist und somit den Fehler von 2005 wiederholt. Nur Dummköpfe wiederholen sehenden Auges bereits gemachte Fehler.

Ich bin ja mal gespannt, was man sich für die Wirtschaftlichkeit dieses Tunnels einfallen lässt. HGV-Züge mit Luftfahrtcontainern und eine plötzliche Verhundertfachung des Frachtaufkommens aus dem Süden in Richtung Flughafen? Tunnelbau durch Gratisarbeit der Anwohner? Eine noch zu gründende Grossstadt mit ausschliesslich Luftfahrtbediensteten südlich von Böblingen? Irgendwas in der Grössenordnung müsste es wohl sein.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
Ich bin ja mal gespannt, was man sich für die Wirtschaftlichkeit dieses Tunnels einfallen lässt. HGV-Züge mit Luftfahrtcontainern und eine plötzliche Verhundertfachung des Frachtaufkommens aus dem Süden in Richtung Flughafen? Tunnelbau durch Gratisarbeit der Anwohner? Eine noch zu gründende Grossstadt mit ausschliesslich Luftfahrtbediensteten südlich von Böblingen? Irgendwas in der Grössenordnung müsste es wohl sein.
Für diese Aufgabe dürfte Chefheizer gut geeignet sein. Schon früher konnte er ja gut Millionen Fahrgäste zum Flughafen frei erfinden.

Aber genau deswegen bin ich ja der Meinung, der Erhalt und Ausbau der Panoramabahn wäre die wirtschaftlichste Lösung, die als weitere Variante unbedingt zu untersuchen ist.

Wenn das Land jetzt signalisiert, dass der Flughafenhalt der Gäubahn zur Disposition steht, sollte aus bahntechnischer Sicht nichts mehr dagegen sprechen. Auch ist ausserhalb von Stuttgart auch beim Bahnvorstand schon längst Konsens, dass man bestehende Infrastruktur nicht mehr abreisst, weil man "jeden Kilometer Gleis braucht". Die Gäubahn hat wahrlich noch andere Stellen, deren Ausbau und Ertüchtigung nötig sind. Da wären die Gelder besser aufgehoben. Und so wie ich es verstanden hatte, sollten genau aus dem Topf für die Gäubahn die Mittel für den neuen Tunnel kommen, was aber die anderen Ausbauprojekte kannibalisieren würde.

Es bliebe dann nur noch die Diskussion der Anbindung: ergänzender Bahnhof oder Einfädelung über de P-Option Richtung Trog. Von der Ausführung her dürfte die Zeit knapp werden für letzteres, so dass man erstmal einen Bestand erhält, bis wirklich ein Ersatz fertig ist. Wenn man nicht bis dahin feststellt, dass der Ersatz wieder ein Kapazitätsrückbau wäre, weil der Trog nun mal begrenzt ist.

Genau das ist laut Hermann eben die Angst der Stadt. Wer an die Leistungsfähigkeit des Trogs glaubt, müsste aber diese Angst nicht haben. Das sagt etwas aus und lässt dann Hermann zum Schluss kommen, dass die Stadt eben nicht an einer weiteren Steigerung des Bahnverkehrs interessiert ist. Da wir aber hier von einem Bestand reden, hat die Stadt da nicht wirklich etwas zu melden. Dann war es einfach ein Fehler der Stadt, das Grundstück voreilig zu kaufen.
@Traumflug: Dein Problem ist dass Du immer, ausnahmslos immer und zu jedem Projekt, eine "sehr viel bessere Lösung" kennst die Du dann aber praktisch nie benennen kannst.

Das ist destruktiv und führt zu nichts. Mit der Einstellung wird NIE etwas gebaut. Fakten zu erkennen und sich zu ihnen zu verhalten statt Diskussionen von vor 20 Jahren zu führen, damit würde man was erreichen.
Käfermicha schrieb:
@Traumflug: Dein Problem ist dass Du immer, ausnahmslos immer und zu jedem Projekt, eine "sehr viel bessere Lösung" kennst die Du dann aber praktisch nie benennen kannst.
So ein Quatsch. Diese besseren Lösungen werden seit 10 Jahren hier und in der Presse rauf und runter gebetet. Da sollte es kein Problem darstellen, diese hier als bekannt vorauszusetzen. Zumal sie auch hier im Thema wiederholt genannt werden.

Falls Du die letzten 10 Jahre in einer Höhle gewohnt hast: eine bessere Lösung für die Flughafenproblematik ist, die Panoramabahn zu erhalten. Ob in den aktuellen Kopfbahnhof, einen Teil davon, eine tiefergelegte Version oder gar mit einer Schleife in den Tiefbahnhof macht für die Frage Bilgertunnel oder nicht Bilgertunnel keinen Unterschied. Jede dieser Lösungen ist bei weitem besser.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
Die Kritiker haben mal all die Ergänzungsprojekte zusammen gezählt und sind auf 47 km Röhre gekommen. Kosten: grob geschätzt 5,5 Milliarden Euro.

[www.parkschuetzer.de]
(Die Karte ist 90° gedreht, Norden ist links.)

Das Gutachten: [www.kopfbahnhof-21.de]

Vorstellung des Gutachtens, da wird z.B. die Methode der Kostenschätzung erläutert: [www.youtube.com]

Artikel in der Kontext Wochenzeitung: [www.kontextwochenzeitung.de]

Artikel im Tagesspiegel (Paywall): [background.tagesspiegel.de]
Mich fasziniert an der Karte, daß man auf Basis der vorhandenen Planungen mit wenig Aufwand sowohl unter der Stadt als auch am Flughafen jeweils einen völlig autarken Kreisverkehr einrichten könnte. Das wäre weltweit eine echte Neuheit und würde nebenbei sämtliche Fahrplanprobleme lösen.
Traumflug schrieb:
Das Problem mit dem Bilgertunnel ist nicht, dass er Geld kostet. Das Problem ist, dass er sehr viel teurer als besser funktionierende Lösungen ist und somit den Fehler von 2005 wiederholt. Nur Dummköpfe wiederholen sehenden Auges bereits gemachte Fehler.

Ich bin ja mal gespannt, was man sich für die Wirtschaftlichkeit dieses Tunnels einfallen lässt. HGV-Züge mit Luftfahrtcontainern und eine plötzliche Verhundertfachung des Frachtaufkommens aus dem Süden in Richtung Flughafen? Tunnelbau durch Gratisarbeit der Anwohner? Eine noch zu gründende Grossstadt mit ausschliesslich Luftfahrtbediensteten südlich von Böblingen? Irgendwas in der Grössenordnung müsste es wohl sein.
Es böte sich an: Abtransport des Materials vom postcorona-Abriß des Flughafens in die Alpen zwecks Aufschüttung dort, um klimabedingt die Schigebiete höher legen zu können...
graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
Ich denke, die "wackelnde Inbetriebnahme" hat gute Chancen, das zweite "dem Projekt geht im Sommer das Geld aus" zu werden.
Nur zur Erinnerung: Dem Projekt ist in jenem Sommer das Geld aus der Finanzierungsvereinbarung tatsächlich ausgegangen. Und das war damals die Aussage, die noch nicht mal von mir kam sondern aus der Presse. Den Zusatz ".. wenn nicht die Anschlussfinanzierung geklärt wird", unterschlägst du nach wie vor, was bei dir ja Methode ist, um die Intention einer Aussage zu verfälschen.

Die eigentliche Aussage war also "Das Projekt ist nicht durchfinanziert".
Ich empfehle die präzisere Aussage: "Das Projekt erweist sich immer deutlicher als Faß ohne Boden." Darauf ließe sich dann antworten: 'Aber wir finden immer noch ständig neues Geld zum Reinschütten.'
graetz schrieb:
Käfermicha schrieb:
Nun, gewisse Ziele wie den Deutschland-Takt gab es damals halt noch nicht. Städtebauliche Entwicklung ist auch ein Wert an sich.

Immer nur "Mimimi das Projekt war 2005 schon doof" ist eine Platte die wirklich keiner mehr hören will. Und die 2050 keinen mehr interessiert. Wohl aber interessiert es die Menschen auch 2100 noch, schnell nach Mannheim, zum Flughafen und nach Ulm zu kommen.
"Gewisse Ziele wie den Deutschland-Takt" wurden trotz rechtzeitiger Warnung als "Modeerscheinung" diffamiert. [...]
Das Ziel gab es 2010 noch nicht und selbst heute wird dieses "Ziel" nur sehr halbherzig verfolgt.

Keine Lust mehr auf Inkompetenz, Wissenschaftsfeindlichkeit und Korruption? Die Vorlage zur Kündigung der CDU-Mitgliedschaft ist nur einen Klick entfernt: [www.chip.de] :)
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Mit dem vorgeblichen Thema des "Gutachtens" hat das alles ja nichts zu tun, genauso wenig wie ein ITF, der wenn ich Ersatzsignal richtig verstanden habe, ja auch irgendwo vorkommt. Es ist also wohl die übliche Strategie, mal wieder so viel unqualifizierten Mist wie möglich über dem Projekt auszukübeln, in der Hoffnung, dass immer irgendwas hängen bleibt. Da ist mir meine Zeit halt zu schade für, aber für Dich ist das sicher spannende Lektüre, aus der Du neue Inspiration schöpfen kannst, um Deine blühende Phantasie weiter zu beflügeln, und Du wendest ja gerne das gleiche Prinzip an.

Wie gesagt: "unqualifiziert" war V+R jederzeit besser in der Lage, S21 einzuschätzen, als es die Bahn selber konnte. [...]
Es mag sein dass V+R auch mal zufällig richtig lagen, allerdings dürfte dass aufgrund der Methodik eben einfach nur Zufall gewesen sein. Dieses aktuelle "Gutachten" spricht für sich.

Keine Lust mehr auf Inkompetenz, Wissenschaftsfeindlichkeit und Korruption? Die Vorlage zur Kündigung der CDU-Mitgliedschaft ist nur einen Klick entfernt: [www.chip.de] :)
Hadufuns schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Mit dem vorgeblichen Thema des "Gutachtens" hat das alles ja nichts zu tun, genauso wenig wie ein ITF, der wenn ich Ersatzsignal richtig verstanden habe, ja auch irgendwo vorkommt. Es ist also wohl die übliche Strategie, mal wieder so viel unqualifizierten Mist wie möglich über dem Projekt auszukübeln, in der Hoffnung, dass immer irgendwas hängen bleibt. Da ist mir meine Zeit halt zu schade für, aber für Dich ist das sicher spannende Lektüre, aus der Du neue Inspiration schöpfen kannst, um Deine blühende Phantasie weiter zu beflügeln, und Du wendest ja gerne das gleiche Prinzip an.

Wie gesagt: "unqualifiziert" war V+R jederzeit besser in der Lage, S21 einzuschätzen, als es die Bahn selber konnte. [...]
Es mag sein dass V+R auch mal zufällig richtig lagen, allerdings dürfte dass aufgrund der Methodik eben einfach nur Zufall gewesen sein. Dieses aktuelle "Gutachten" spricht für sich.
Nicht nur V+R prognostizierten Kosten, die das Projekt unwirtschaftlich machten. Auch der BRH, die Planungsbüros im Auftrag der Bahn und das Land kamen zu diesem Ergebnis. Das aktuelle Gutachten sagt selbst, dass die Informationsbasis noch zu gering ist. Wann hat die Bahn das jemals bei den Projektkosten gesagt?
Hadufuns schrieb:
graetz schrieb:
Käfermicha schrieb:
Nun, gewisse Ziele wie den Deutschland-Takt gab es damals halt noch nicht. Städtebauliche Entwicklung ist auch ein Wert an sich.

Immer nur "Mimimi das Projekt war 2005 schon doof" ist eine Platte die wirklich keiner mehr hören will. Und die 2050 keinen mehr interessiert. Wohl aber interessiert es die Menschen auch 2100 noch, schnell nach Mannheim, zum Flughafen und nach Ulm zu kommen.
"Gewisse Ziele wie den Deutschland-Takt" wurden trotz rechtzeitiger Warnung als "Modeerscheinung" diffamiert. [...]
Das Ziel gab es 2010 noch nicht und selbst heute wird dieses "Ziel" nur sehr halbherzig verfolgt.
Das Ziel nicht aber die Warnung von Heimerl, dass zukünftige Betriebsprogramme Ausbauten erfordern, die mindestens vorbereitet werden müssen. Die gab es schon 1997. 2020 sieht er so ein Betriebsprogramm schon so konkret kommen, dass er „sofort“ige Ausbauten fordert.
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