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Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: hjjaekel

Datum: 09.02.21 22:56

Ein Rest an Vernunft ist übrig geblieben und das RP will sich nicht durch eine zähe Erörterung der massiv kritisierten Planungen zur Gäubahnführung über den Flughafen quälen:

[www.stuttgarter-zeitung.de]

Es wäre ja auch ziemlich schwer, eine Variantenabwägung als vollständig zu erklären, wenn ein Staatssekretär des VM immer wieder eine Alternative vorantreibt, die in den Unterlagen gar nicht auftaucht.

Ergänzung: Hier wird das Planungsdurcheinander noch deutlicher beschrieben:

[www.stuttgarter-nachrichten.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.21 23:12.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.02.21 02:48

hjjaekel schrieb:
Es wäre ja auch ziemlich schwer, eine Variantenabwägung als vollständig zu erklären, wenn ein Staatssekretär des VM immer wieder eine Alternative vorantreibt, die in den Unterlagen gar nicht auftaucht.
An diesen Umstand hat Bilger wohl nicht gedacht und sich so selbst ein Bein gestellt :-)

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Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.02.21 08:17

hjjaekel schrieb:
Ein Rest an Vernunft ist übrig geblieben und das RP will sich nicht durch eine zähe Erörterung der massiv kritisierten Planungen zur Gäubahnführung über den Flughafen quälen:

[www.stuttgarter-zeitung.de]

Es wäre ja auch ziemlich schwer, eine Variantenabwägung als vollständig zu erklären, wenn ein Staatssekretär des VM immer wieder eine Alternative vorantreibt, die in den Unterlagen gar nicht auftaucht.

Ergänzung: Hier wird das Planungsdurcheinander noch deutlicher beschrieben:

[www.stuttgarter-nachrichten.de]
In meinen Augen spielt das der Bahn in die Hände. Die dürfte beim PFA 1.3b keinerlei Eile haben, solange die Frage der Mitfinanzierung der Kostensteigerungen durch die Projektpartner nicht geklärt ist. Hier bekommt sie ein weiteres Feigenblatt hingehalten mit der Planung und damit auch mit dem Bau weiter zu warten. Was sie meiner Ansicht nach zwar öffentlich bedauern, aber tatsächlich gerne annehmen wird. Und das RP freut sich auch, weil es einen Grund hat mit der Anhörung in Corona-Zeiten noch zu warten.

Schade für die Gäubahnnutzer: Denen steht in der Kette von Verzögerungen, die durch die Sabotageaktion gegen die Flughafenanbindung von Hermann im Filderdialog angestoßen wurde, nun eine weitere bevor.

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
- Deutschlandtakt (zuletzt umfangreich aktualisiert am 15.02.2021)
- Neubaustrecke Wendlingen - Ulm

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 09:55

Micha-0815 schrieb:
In meinen Augen spielt das der Bahn in die Hände. Die dürfte beim PFA 1.3b keinerlei Eile haben, solange die Frage der Mitfinanzierung der Kostensteigerungen durch die Projektpartner nicht geklärt ist. Hier bekommt sie ein weiteres Feigenblatt hingehalten mit der Planung und damit auch mit dem Bau weiter zu warten. Was sie meiner Ansicht nach zwar öffentlich bedauern, aber tatsächlich gerne annehmen wird. Und das RP freut sich auch, weil es einen Grund hat mit der Anhörung in Corona-Zeiten noch zu warten.
Es würde dem ganzen Projekt nützen, wenn der Bund die Umleitung der Gäubahn über den Flughafen komplett finanzieren würde. Immerhin ist S21 nach wie vor nicht durchfinanziert und da hilft alles, was den GWU verringert.

Micha-0815 schrieb:
Schade für die Gäubahnnutzer: Denen steht in der Kette von Verzögerungen, die durch die Sabotageaktion gegen die Flughafenanbindung von Hermann im Filderdialog angestoßen wurde, nun eine weitere bevor.
Wieso "Schade"? Im Gegenteil ist es eine gute Nachricht.
Es ist doch ganz einfach: Wenn in absehbarer Zeit kein Ersatz kommt, dann kann man auch keine Gleise abreissen und lässt dann einfach die Anbindung über die Panoramabahn zu ein paar Restgleisen im Kopfbahnhof bestehen. Planfestgestellt ist nämlich nur der Abriss, weil zeitnah ein Ersatz kommen soll. Kommt kein Ersatz, darf auch kein Abriss kommen, weil die Infrastruktur noch gebraucht wird. Genau so wurde SNAG gegenüber argumentiert. Man könnte also jetzt gegen den Abriss klagen.

Vorbereitet dazu ist schon alles durch die Bahn seit über fünf Jahren, günstiger wäre das auch fürs Projektbudget. Im Gegenteil würde man den Gäubahnnutzer eine jahrelange Kappung ersparen, wie sie Stand heute gesetzt wäre.
Und auch nach Fertigstellung des Gäubahntunnels sind alle Fahrgäste zwischen Rohr und Flughafen besser dran, weil ein komplizierter Mischverkehr entfällt. Oder man stellt fest, dass der Bestand reicht und der Bund spart diese Milliarde, was der restlichen Gäubahn z.B. zugute kommen könnte. Was auch eine Verbesserung für die Gäubahnbenutzer wäre.

Und nicht vergessen: Keine einzige "günstige Wohnung" muss darunter leiden. Die sind dort gar nicht geplant. Die Stadt kann diese also trotzdem bauen und ihre "Warteliste" abarbeiten.

"Schade" wäre es nur für die Anhänger von Parkhäusern und Kongresszentren, die auf ihre Objekte der Begierde etwas länger warten müssten. Aber auch diese könnte man einfach über den Gleisen bauen. Technisch kein Problem - wer S21 bauen kann, der bekommt auch sowas hin.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 11:14

Micha-0815 schrieb:
In meinen Augen spielt das der Bahn in die Hände. Die dürfte beim PFA 1.3b keinerlei Eile haben, solange die Frage der Mitfinanzierung der Kostensteigerungen durch die Projektpartner nicht geklärt ist. Hier bekommt sie ein weiteres Feigenblatt hingehalten mit der Planung und damit auch mit dem Bau weiter zu warten. Was sie meiner Ansicht nach zwar öffentlich bedauern, aber tatsächlich gerne annehmen wird. Und das RP freut sich auch, weil es einen Grund hat mit der Anhörung in Corona-Zeiten noch zu warten

Schade für die Gäubahnnutzer: Denen steht in der Kette von Verzögerungen, die durch die Sabotageaktion gegen die Flughafenanbindung von Hermann im Filderdialog angestoßen wurde, nun eine weitere bevor.
Solange nichts gebaut wird, kann man doch einfach die bestehende Gleise weiter nutzen.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.02.21 13:06

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
In meinen Augen spielt das der Bahn in die Hände. Die dürfte beim PFA 1.3b keinerlei Eile haben, solange die Frage der Mitfinanzierung der Kostensteigerungen durch die Projektpartner nicht geklärt ist. Hier bekommt sie ein weiteres Feigenblatt hingehalten mit der Planung und damit auch mit dem Bau weiter zu warten. Was sie meiner Ansicht nach zwar öffentlich bedauern, aber tatsächlich gerne annehmen wird. Und das RP freut sich auch, weil es einen Grund hat mit der Anhörung in Corona-Zeiten noch zu warten.
Es würde dem ganzen Projekt nützen, wenn der Bund die Umleitung der Gäubahn über den Flughafen komplett finanzieren würde. Immerhin ist S21 nach wie vor nicht durchfinanziert und da hilft alles, was den GWU verringert.

Micha-0815 schrieb:
Schade für die Gäubahnnutzer: Denen steht in der Kette von Verzögerungen, die durch die Sabotageaktion gegen die Flughafenanbindung von Hermann im Filderdialog angestoßen wurde, nun eine weitere bevor.
Wieso "Schade"? Im Gegenteil ist es eine gute Nachricht.
Es ist doch ganz einfach: Wenn in absehbarer Zeit kein Ersatz kommt, dann kann man auch keine Gleise abreissen und lässt dann einfach die Anbindung über die Panoramabahn zu ein paar Restgleisen im Kopfbahnhof bestehen. Planfestgestellt ist nämlich nur der Abriss, weil zeitnah ein Ersatz kommen soll. Kommt kein Ersatz, darf auch kein Abriss kommen, weil die Infrastruktur noch gebraucht wird. Genau so wurde SNAG gegenüber argumentiert. Man könnte also jetzt gegen den Abriss klagen.
Schade ja auch deswegen, weil die erwarteten Verbesserungen (Flughafenanbindung, Umstieg nach Ulm, wahrscheinlich auch Taktverdichtungen) weiter auf sich warten lassen. Und auch was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden. Ein dauerhafte Stilllegung der Gäubahnanbindung des Hauptbahnhofs ist ja weiterhin nicht geplant.

Eventuell wird es juristisch spitzfindig werden, wenn der Freistellungsantrag gestellt wird bevor die neue Gäubahnführung planfestgestellt ist, aber für den Rückbau sehe ich das eher nicht.

Aber Du kannst das ja gerne anders sehen, denn es ist ja bekannt, dass Du anders als ich, die Dinge lieber nicht so beschreibst wie sie wahrscheinlich sind, sondern immer nur so, wie Du sie gerne hättest...

Gruß, Micha
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Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 13:14

Micha-0815 schrieb:
was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden.
In welchen DB-Dokumenten kann ich nachlesen, daß eine S-Bahn so hochwertig wie (oder gar hochwertiger als) ein DB-Intercity ist?

Es mag zwar sein, daß S-Bahnen seltener verspätet sind oder gar ganz ausfallen, aber kommt man damit auch von Stuttgart nach Zürich und umgekehrt?

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.02.21 13:33

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden.
In welchen DB-Dokumenten kann ich nachlesen, daß eine S-Bahn so hochwertig wie (oder gar hochwertiger als) ein DB-Intercity ist?

Es mag zwar sein, daß S-Bahnen seltener verspätet sind oder gar ganz ausfallen, aber kommt man damit auch von Stuttgart nach Zürich und umgekehrt?
Für Dich und andere Leute, die sich in der Regel nicht unbedingt mit Bahn-Belangen auseinandersetzen, sei nochmal extra darauf hingewiesen dass der Ersatzverkehr meist durch Busse ausgeführt wird. In diesem Fall gibt es aber eine S-Bahn-Strecke, die eine Lösung mittels Schienenfahrzeugen ermöglicht. Das hatte ich mit "hochwertig" thematisiert. Es tut mir leid, wenn das für machen Laien nicht sofort verständlich war. Siehe auch [de.wikipedia.org]

PS: Es tut mir leid, das graetz meine Aussage selbst mit der Erklärung nicht versteht, aber da ich auch nicht sehe, wie ich das noch ändern könnte, werde ich nicht weiter darauf eingehen.

Gruß, Micha
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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.21 15:32.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 14:51

Micha-0815 schrieb:
Schade ja auch deswegen, weil die erwarteten Verbesserungen (Flughafenanbindung, Umstieg nach Ulm, wahrscheinlich auch Taktverdichtungen) weiter auf sich warten lassen.
Genau die Einbeziehung eines Gäubahntunnels in die D-Takt-Planung zeigt doch, dass die bestehende Planung nicht ausreichend ist. Die erhofften Segen also nicht zu erwarten sind. Also keine "Verzögerung", sondern erst dann eine "Realisierung". Und Schuld daran ist die Minimalplanung, die bei S21 Standard war. Mit minimalen Aufwand maximale Grundstückserlöse zu erzielen, sind letztendlich dann Schuld an der "Verzögerung". Eine anständige Planung von Anfang an ohne neue Mischverkehre hätte die Sache sehr beschleunigt.
Du verwechselst also mal wieder Ursache und Wirkung.

Micha-0815 schrieb:
Und auch was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden. Ein dauerhafte Stilllegung der Gäubahnanbindung des Hauptbahnhofs ist ja weiterhin nicht geplant.
Nochmal: Planfestgestellt ist ein Ersatz für die bestehende Infrastruktur. Kommt der Ersatz nicht, darf auch nichts abgerissen werden. Die Ausführung selbst ist nicht "planfestgestellt". Die Bahn hat die Planung schon vor über 5 Jahren geändert ohne das jemand etwas dagegen hatte. Die konsequente Ausführung der Neuplanung ist also auch nicht das Problem, das du (und die Stadt) jetzt sehen willst. Die Gäubahn muss eben nicht gekappt werden. Da hat die Stadt auch kein Mitspracherecht, weil ja die Ziele von S21 damit noch nicht verschlechtert werden. Es dauert halt nur länger, bis man das Parkhaus und das Kongresszentrum bauen kann. Aber S21 dauert ja jetzt schon länger. Da hat die Stadt ja auch keine Handhabe.

Micha-0815 schrieb:
Eventuell wird es juristisch spitzfindig werden, wenn der Freistellungsantrag gestellt wird bevor die neue Gäubahnführung planfestgestellt ist, aber für den Rückbau sehe ich das eher nicht.
Da gibt es keine Spitzfindigkeiten. Ohne Ersatz kein Abriss. Die Kappung der Gäubahn steht eh erst in ca. 4 Jahren an. Bis dahin hätte man Zeit, Pfa 1.3b planfestzustellen und dann auch die Kappung zu beschliessen. Aber wenn Pfa 1.3b bis dahin nicht planfestgestellt ist, darf man die Gäubahn auch nicht kappen. Nur die Stadt will das nicht einsehen und da vorzeitig Fakten schaffen. Aber eben nur, weil der Stadt Parkhäuser und Kongresszentren wichtiger sind. Das reicht aber nicht, Bahninfrastruktur abzureissen, für die es keinen Ersatz gibt.

Micha-0815 schrieb:
Aber Du kannst das ja gerne anders sehen, denn es ist ja bekannt, dass Du anders als ich, die Dinge lieber nicht so beschreibst wie sie wahrscheinlich sind, sondern immer nur so, wie Du sie gerne hättest...
Ohne Diffamierung geht bei dir nichts.

Stand heute stoppt man die Planfeststellung. Ist bis zum Kappungstermin kein Ersatz planfestgestellt, kann man die Gäubahn auch nicht kappen. SNAG wurde ja von den Gerichten gesagt, man solle warten, bis der Abriss wirklich ansteht. Dann kann man immer noch intervenieren mit der Begründung, die Gleise werden noch gebraucht. Genau das wäre ja dann der Fall. Würde die Relation nicht mehr gebraucht werden, würde man ja keine Ersatzverbindung über den Flughafen planen. Sie wird also gebraucht und damit werden auch die Gleise gebraucht.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 15:02

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden.
In welchen DB-Dokumenten kann ich nachlesen, daß eine S-Bahn so hochwertig wie (oder gar hochwertiger als) ein DB-Intercity ist?

Es mag zwar sein, daß S-Bahnen seltener verspätet sind oder gar ganz ausfallen, aber kommt man damit auch von Stuttgart nach Zürich und umgekehrt?
Für Dich und andere Leute, die sich in der Regel nicht unbedingt mit Bahn-Belangen auseinandersetzen, sei nochmal extra darauf hingewiesen dass der Ersatzverkehr meist durch Busse ausgeführt wird. In diesem Fall gibt es aber eine S-Bahn-Strecke, die eine Lösung mittels Schienenfahrzeugen ermöglicht. Das hatte ich mit "hochwertig" thematisiert. Es tut mir leid, wenn das für machen Laien nicht sofort verständlich war. Siehe auch [de.wikipedia.org]
Du schwurbelst hier wieder nur rum und diffamierst nach wie vor. Wo bitte ist "hochwertiger Ersatzverkehr" definiert? Wikipedia liefert genau Null Argumente für deine Argumentation. Hier liegt nur ein "geplanter" Schienenersatzverkehr vor im Rahmen einer Baumassnahme. Die Baumassnahme hier heisst aber "Umleitung der Gäubahn über den Flughafen". Und du kannst du nicht ohne Not einen Ersatzverkehr einrichten für eine Massnahme, die Jahre später erst beginnt - wenn überhaupt. Es gibt ja keinen bahn- oder bautechnischen Grund, die Gäubahn Jahre vorher schon zu kappen.
Im Gegenteil könnte man den Ersatz vollständig bauen ohne Kappung und Ersatzverkehr. Oder legt man den Kopfbahnhof auch schon Jahre vor S21-Eröffnung still und schafft Ersatzverkehre von den umliegenden Bahnhöfen in die Innenstadt? Nein, man wartet bis nach der Eröffnung.

Du willst nicht anerkennen, dass es einen neuen Stand der Dinge gibt. Schon die Verlängerung von 6 Monate auf über 3 Jahre war grenzwertig. Aber gänzlich ohne einen planfestgestellten Ersatz - und der wird wie es aussieht 2025 noch nicht vorliegen - gibt es für die Kappung einfach keine Legitimation mehr.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.02.21 15:20

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Schade ja auch deswegen, weil die erwarteten Verbesserungen (Flughafenanbindung, Umstieg nach Ulm, wahrscheinlich auch Taktverdichtungen) weiter auf sich warten lassen.
Genau die Einbeziehung eines Gäubahntunnels in die D-Takt-Planung zeigt doch, dass die bestehende Planung nicht ausreichend ist. Die erhofften Segen also nicht zu erwarten sind. (...)
Jetzt wird es wieder ein bisschen gaga, aber das war nicht anders zu erwarten. Aber ich werde wohl auf weiteren Blödsinn dieser Art nicht mehr antworten.

Also: Jetzt ist es schlecht, mit der S21-Planung würde es besser, und mit dem Gäubahntunnel würde es eben noch mal besser. Die zweite Verbesserung schließt die erste eben nicht aus. Eigentlich ganz einfach, wenn Du weiter so tun willst als ob Du das nicht verstehst, dann ist das halt so.

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und auch was die Frage der Gäubahnunterbrechung anbelangt, bin ich da weit weniger optimistisch als Du: schließlich gibt es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss, der die Unterbrechung der Gäubahngleise vorsieht. Der Eigentümer (die Stadt) möchte die Grundstücke so bald wie möglich nutzen, und der Betreiber (die Bahn) kann seiner Betriebspflicht mutmaßlich durch Ersatzverkehr (der ja sogar hochwertig mittels S-Bahn geplant ist) gerecht werden. Ein dauerhafte Stilllegung der Gäubahnanbindung des Hauptbahnhofs ist ja weiterhin nicht geplant.
Nochmal: Planfestgestellt ist ein Ersatz für die bestehende Infrastruktur. Kommt der Ersatz nicht, darf auch nichts abgerissen werden.
Es ist aber nicht vorgesehen, dass kein Ersatz kommen wird. Was passieren könnte, wenn der Ersatz nicht rechtzeitig planfestgestellt wird, hatte ich bereits thematisiert:

Micha-0815 schrieb:
Eventuell wird es juristisch spitzfindig werden, wenn der Freistellungsantrag gestellt wird bevor die neue Gäubahnführung planfestgestellt ist, aber für den Rückbau sehe ich das eher nicht.
Wahrscheinlich reicht eben ein Verweis auf den Ersatzhalt Vaihingen und die bestehende S-Bahn-Verbindung mit Ersatzverkehr bis zur Fertigstellung der endgültigen Neuanbindung.

Mir ist -- wie ich schon schrieb -- auch reichlich egal ob Du das anders siehst, und daher bin ich hier raus.

PS: An das in fett hervorgehobene oben kann sich der Troll also nicht mehr erinnern. Sei es drum...

Gruß, Micha
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.21 16:24.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 15:43

Micha-0815 schrieb:
Jetzt wird es wieder ein bisschen gaga, aber das war nicht anders zu erwarten.
Die zweite Verbesserung schließt die erste eben nicht aus...
daher bin ich hier raus.
Also muß ich jetzt den mittleren Satz des Zitats übersetzen: 'Der eine Murks zieht den nächsten nach sich und der einen weiteren.'

Das braucht gar nicht gaga zu werden. Das ist längst (von Anfang an) gaga.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 16:01

Micha-0815 schrieb:
PS: Es tut mir leid, das graetz meine Aussage selbst mit der Erklärung nicht versteht, aber da ich auch nicht sehe, wie ich das noch ändern könnte, werde ich nicht weiter darauf eingehen.
Micha - ich verstehe deine Aussage durchaus. Sie hat nur keine Relevanz. Es ist egal, wie "hochwertig" der Ersatzverkehr ist, wenn ein Ersatzverkehr gar nicht mehr notwendig ist.
Oder nenne uns auch nur eine Fernverbindung, die auf ca. 10 Jahre mit einem Ersatzverkehr bedient wurde ohne technische Notwendigkeit.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 16:02

Micha-0815 schrieb:
... und daher bin ich hier raus.
echt jetzt? Kommst du dir da auch nicht so langsam blöd vor, das ständig zu schreiben ohne es zu tun? Vor allem, weil du jetzt eh nur noch im Diffamierungsmodus bist anstatt dich inhaltlich zu den Einwänden deiner Ausführungen zu äussern.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 16:09

Micha-0815 schrieb:
Jetzt wird es wieder ein bisschen gaga, aber das war nicht anders zu erwarten. Aber ich werde wohl auf weiteren Blödsinn dieser Art nicht mehr antworten.

Also: Jetzt ist es schlecht, mit der S21-Planung würde es besser, und mit dem Gäubahntunnel würde es eben noch mal besser. Die zweite Verbesserung schließt die erste eben nicht aus. Eigentlich ganz einfach, wenn Du weiter so tun willst als ob Du das nicht verstehst, dann ist das halt so.

Nein Micha. Das hatte ich nicht geschrieben., Ich schrieb, dass die S21-Planung schlecht ist. Der Gäubahntunnel würde das aber wenigstens verbessern, wenn schon der Verkehr über den Flughafen geleitet wird. Besser ist natürlich ein komplett mischfreier Zulauf der Gäubahn zum HBF. Also so, wie er heute ab Rohr schon existiert so ganz ohne S21 und Gäubahntunnel. Da bleibt es ja trotzdem beim Misch- bzw. Zusatzverkehr im Fildertunnel.

Und wenn Pfa 1.3b auf Eis gelegt wird, dann darf man auch die Gäubahn nicht kappen, weil das zusammenhängt. Man kann dann gerne einen neuen Zeitplan für die Kappung definieren, wenn der Gäubahntunnel dann planfestgestellt ist. Aber das wird dann erst nach der Eröffnung von S21 sein und bis dahin wird es dann eine kleine Kombilösung geben müssen. Von der Hermann sagt, dass die Stadt die Angst hat, dass diese Lösung dann dauerhaft bleibt. Was eben nicht so danach klingt, dass diese nicht auch notwendig wäre.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.21 16:10.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 16:48

Micha-0815 schrieb:
PS: An das in fett hervorgehobene oben kann sich der Troll also nicht mehr erinnern. Sei es drum...
Micha, genau das ist doch meine Aussage: Ohne den Gäubahntunnel sind die Ziele der neuen Gäubahnführung nicht zu erreichen - weil die Planung schlecht ist. Der Beweis ist ja die Existenz des Gäubahntunnels in der letzten Iteration. Mit S21 "pur" kam man nicht mehr weiter.
Es bleibt aber bei der Belastung des Fildertunnels und es gibt auch keine Notfallmöglichkeit mehr für die S-Bahn.
Und da kam sogar Heimerl an und forderte einen ergänzenden Bahnhof und den Erhalt der Anbindung.

Wie gesagt: Du bist nur noch im Diffamierungsmodus und nach wie vor bist du auch nicht "raus", ohne auf die Inhalte tatsächlich einzugehen.

Oder nochmal: Wo richtete man einen (von mir aus auch "hochwertigen") Ersatzverkehr für 10 Jahre ein ohne Not?

Eine Lösung, die die Intention von S21 und dem D-Takt erst möglich macht ohne eine jahrelange Kappung des Bestands scheint dir nicht zu gefallen. Spricht da der echte Bahnfreund?

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 17:02

hjjaekel schrieb:
Ein Rest an Vernunft ist übrig geblieben und das RP will sich nicht durch eine zähe Erörterung der massiv kritisierten Planungen zur Gäubahnführung über den Flughafen quälen:

[www.stuttgarter-zeitung.de]

Es wäre ja auch ziemlich schwer, eine Variantenabwägung als vollständig zu erklären, wenn ein Staatssekretär des VM immer wieder eine Alternative vorantreibt, die in den Unterlagen gar nicht auftaucht.

Ergänzung: Hier wird das Planungsdurcheinander noch deutlicher beschrieben:

[www.stuttgarter-nachrichten.de]
Genau daran ist die Planung in Altona gescheitert, weil ein Richter der Meinung war, es wurden nicht wirklich alle Varianten abgewägt.
Ich warte jetzt auf die Stimmen der Stadt, die den Gäubahntunnel niederschreien werden. Zum Glück steht die Kappung der Gäubahn auch erst in einigen Jahren an.
Aber die Stadt wird jetzt keine Fakten schaffen können, solange der Gäubahntunnel nicht endgültig vom Tisch ist.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 10.02.21 17:19

graetz schrieb:
Sie hat nur keine Relevanz. Es ist egal, wie "hochwertig" der Ersatzverkehr ist, wenn ein Ersatzverkehr gar nicht mehr notwendig ist. Oder nenne uns auch nur eine Fernverbindung, die auf ca. 10 Jahre mit einem Ersatzverkehr bedient wurde ohne technische Notwendigkeit.
Technische Notwendigkeit ist das eine, die Frage hier war eine juristische. Und ich weiß nicht wie man die Bahn dazu zwingen kann eine Strecke zu bedienen. Und wenn die Bahn sie nicht mehr benutzt, kann die Bahn auch sagen dass sie sie nicht mehr benötigt (da sie mittelfristig Vaihingen zu einem Umsteigebahnhof auf Fernverkehr macht und längerfristig über den Flughafen fährt). Mir dürfen da juristisch besser bewanderte aber gern widersprechen.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 17:35

Manu Chao schrieb:
graetz schrieb:
Sie hat nur keine Relevanz. Es ist egal, wie "hochwertig" der Ersatzverkehr ist, wenn ein Ersatzverkehr gar nicht mehr notwendig ist. Oder nenne uns auch nur eine Fernverbindung, die auf ca. 10 Jahre mit einem Ersatzverkehr bedient wurde ohne technische Notwendigkeit.
Technische Notwendigkeit ist das eine, die Frage hier war eine juristische. Und ich weiß nicht wie man die Bahn dazu zwingen kann eine Strecke zu bedienen. Und wenn die Bahn sie nicht mehr benutzt, kann die Bahn auch sagen dass sie sie nicht mehr benötigt (da sie mittelfristig Vaihingen zu einem Umsteigebahnhof auf Fernverkehr macht und längerfristig über den Flughafen fährt). Mir dürfen da juristisch besser bewanderte aber gern widersprechen.
Das Land bestellt den Regionalverkehr wieder bei der Bahn?
Nur weil die Bahn da nicht mehr fahren will, kann schon lange keine Strecke mehr stillgelegt werden. Wird Pfa 1.3b auf Eis gelegt, kann man die Gäubahn nicht mehr kappen. Es kommt ja dann (vorerst) kein Ersatz. Bis 2025 muss das also geklärt werden. Es dann geht es ja erst an die Gleise. Und die große Eile hat man ja eigentlich nicht. Es liegt ja schon ein exklusiver Zulauf zum HBF fertig da.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 10.02.21 17:43

graetz schrieb:
Und Schuld daran ist die Minimalplanung, die bei S21 Standard war. Mit minimalen Aufwand maximale Grundstückserlöse zu erzielen, sind letztendlich dann Schuld an der "Verzögerung".
Man kann das gerne als geschickten Schachzug der Stadt (und des Landes) sehen überschaubare Grundstückserlöse auf Kosten des Bundes (im Zweifelsfall zahlt der Bund bevor der DB das Geld ausgeht) zu generieren. Aber wenn es Stadt und Land darum geht ein paar hundert Millionen Euro vom Bund zu bekommen sollte es einfachere Wege geben, vor allem wenn man Wege findet bei denen der Bund nicht das Zehnfache zahlen müsste von dem was bei der Stadt ankommt.

Meiner Meinung nach ging es Projektbefürwortern in den Entscheidungsgremien (bei Stadt und Land) im wesentlichen um zwei Dinge: neuer Bahnhof/knoten mit gewissen verkehrsbezogenen Verbesserungen (aus damaliger Sicht, Anbindung des Flughafens ist ein Teil davon) und eine große städtebauliche Spielwiese, alles kombiniert mit einer guten Portion Übermut.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 17:46

Manu Chao schrieb:
graetz schrieb:
Und Schuld daran ist die Minimalplanung, die bei S21 Standard war. Mit minimalen Aufwand maximale Grundstückserlöse zu erzielen, sind letztendlich dann Schuld an der "Verzögerung".
Man kann das gerne als geschickten Schachzug der Stadt (und des Landes) sehen überschaubare Grundstückserlöse auf Kosten des Bundes (im Zweifelsfall zahlt der Bund bevor der DB das Geld ausgeht) zu generieren. Aber wenn es Stadt und Land darum geht ein paar hundert Millionen Euro vom Bund zu bekommen sollte es einfachere Wege geben, vor allem wenn man Wege findet bei denen der Bund nicht das Zehnfache zahlen müsste von dem was bei der Stadt ankommt.

Meiner Meinung nach ging es Projektbefürwortern in den Entscheidungsgremien (bei Stadt und Land) im wesentlichen um zwei Dinge: neuer Bahnhof/knoten mit gewissen verkehrsbezogenen Verbesserungen (aus damaliger Sicht, Anbindung des Flughafens ist ein Teil davon) und eine große städtebauliche Spielwiese, alles kombiniert mit einer guten Portion Übermut.
Nach wie vor sage ich, dass die Stadt ja keine "freien Grundstücke" missen muss. Auf der Trasse ist ein Parkhaus und ein Kongresszentrum geplant. Berlin HBF und andere Bauten beweisen, dass man sowas auch über den Gleisen bauen kann - ohne spätere Geräuschbelästigung durch den Zugverkehr.
Genau deswegen ist die Reaktion der Stadt für mich rational nicht erklärbar.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 10.02.21 17:46

graetz schrieb:
Zitat:
Technische Notwendigkeit ist das eine, die Frage hier war eine juristische. Und ich weiß nicht wie man die Bahn dazu zwingen kann eine Strecke zu bedienen. Und wenn die Bahn sie nicht mehr benutzt, kann die Bahn auch sagen dass sie sie nicht mehr benötigt (da sie mittelfristig Vaihingen zu einem Umsteigebahnhof auf Fernverkehr macht und längerfristig über den Flughafen fährt). Mir dürfen da juristisch besser bewanderte aber gern widersprechen.
Das Land bestellt den Regionalverkehr wieder bei der Bahn?
Nur weil die Bahn da nicht mehr fahren will, kann schon lange keine Strecke mehr stillgelegt werden. Wird Pfa 1.3b auf Eis gelegt, kann man die Gäubahn nicht mehr kappen. Es kommt ja dann (vorerst) kein Ersatz. Bis 2025 muss das also geklärt werden.
Und hat ein Vertreter des Landes die Bestellung von Regionalverkehr auf der Panoramastrecke schon einmal explizit ‘angedroht’?

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.02.21 17:50

Manu Chao schrieb:
Technische Notwendigkeit ist das eine, die Frage hier war eine juristische. Und ich weiß nicht wie man die Bahn dazu zwingen kann eine Strecke zu bedienen. Und wenn die Bahn sie nicht mehr benutzt, kann die Bahn auch sagen dass sie sie nicht mehr benötigt (da sie mittelfristig Vaihingen zu einem Umsteigebahnhof auf Fernverkehr macht und längerfristig über den Flughafen fährt). Mir dürfen da juristisch besser bewanderte aber gern widersprechen.

Nur zur Klarstellung vorab: Es geht nicht um die Bedienung durch Fahrzeuge, sondern um die Bedienung und den Funktionserhalt der Strecke (als Netzbestandteil). Zur Betriebsgenehmigung gehört wohl grundsätzlich auch eine Bedienungsverpflichtung. Wollte die Bahn die Strecke (oder einen betriebswichtigen Bahnhof) nicht mehr bedienen, müsste sie davon die Stilllegung beantragen. Das war vor einigen Jahren der Ansatzpunkt der SNAG, die den Kopfbahnhof übernehmen wollte, weil das Mitbewerbern unter bestimmten Umständen gewährt werden muss. Die SNAG ist damit aber gescheitet, weil der Bahnhof nur umgebaut und nicht stillgelegt wird.

Die Bahn hat aber ja ebenso nicht vor, die Gäubahnanbindung des Hbfs stillzulegen, sondern sie ist dabei, diesen umzubauen. Der Umbau sieht auch den Abbau der Kopfbahnhofgleise vor, deren Beseitigung auch immer ein städtebauliches Nebenziel der Planfeststellung war. Die Frage die hier im Raum steht ist die, ob der Umbau des Hbfs (mit resultierender bauzeitlicher Gäubahn-Abklemmung) abgeschlossen werden darf, bevor die neue Anbindung planfestgestellt ist.

Fakt ist, die Gäubahn erreicht weiterhin Stuttgart, nämlich in Vaihingen. Bei den höchstrichterlichen Urteilen zu Bahnhofsverlegungen reiche es letztlich, dass der verlegte Bahnhof in der Stadt bleibt, er musste nicht am gleichen Ort sein. Hier kommt aber gegebenenfalls noch die Verknüpfungsfunktion in Betracht, den Vaihingen und Hbf sind ja getrennt. Da es aber heutzutage keine Durchbindungen von Züge über die Gäubahn gibt, dürfte die gleismäßige Verknüpfung am Hbf auch nicht einschlägig sein. Bleibt die Umsteigefunktion. Aber warum es unzumutbar sein soll, statt einmal am Hbf ggf. zweimal (am Hbf und in Vaihingen) zuzusteigen, erschließt sich mir eben auch nicht.

Fakt ist somit ferner, dass auch im geplanten Bauzustand weiter Reisen ohne Umweg von der Gäubahn nach Stuttgart Hbf möglich sind. Es kommt lediglich ein Umstieg in Vaihingen dazu. Wenn man nun dazunimmt, das dauerhafter Schienenersatzverkehr mit Bussen augenscheinlich den Anforderungen der Betriebsverpflichtung genügt, dann sehe ich eben nicht, dass juristisch noch etwas gegen den vorzeitigen Abbau des Kopfbahnhofs sprechen könnte.

PS: graetz Antwort offenbart, dass er von meinem Beitrag mal wieder fast nichts verstanden hat. Das ist ebenso schade wie typisch, und da das mit begrenztem Aufwand eh nicht zu beheben ist, gehe ich auf keine Details ein. #trollcount: 2

Gruß, Micha
Widerlegungen zu oft wiederholten falschen Behauptungen zum Thema
- Deutschlandtakt (zuletzt umfangreich aktualisiert am 15.02.2021)
- Neubaustrecke Wendlingen - Ulm




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.21 23:49.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 10.02.21 18:01

graetz schrieb:
Manu Chao schrieb:
Meiner Meinung nach ging es Projektbefürwortern in den Entscheidungsgremien (bei Stadt und Land) im wesentlichen um zwei Dinge: neuer Bahnhof/knoten mit gewissen verkehrsbezogenen Verbesserungen (aus damaliger Sicht, Anbindung des Flughafens ist ein Teil davon) und eine große städtebauliche Spielwiese, alles kombiniert mit einer guten Portion Übermut.
Nach wie vor sage ich, dass die Stadt ja keine "freien Grundstücke" missen muss. Auf der Trasse ist ein Parkhaus und ein Kongresszentrum geplant. Berlin HBF und andere Bauten beweisen, dass man sowas auch über den Gleisen bauen kann - ohne spätere Geräuschbelästigung durch den Zugverkehr.
Genau deswegen ist die Reaktion der Stadt für mich rational nicht erklärbar.
Die haben jetzt solange auf ihre Spielwiese gewartet dass sie zum einen keinen oberirdischen ‘Fremdkörper’ darin haben wollen und zum anderen nicht ewig warten wollen ob dieser entweder verschwindet (Gäubahntunnel) oder doch noch unter die Erde kommt. Es ist schwierig eine Bebauung zu planen wenn man nicht weiß wo und ob (und wann) dort noch eine Eisenbahnstrecke inklusive Bahnhof hinkommt.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 18:03

graetz schrieb:
Nach wie vor sage ich, dass die Stadt ja keine "freien Grundstücke" missen muss. Auf der Trasse ist ein Parkhaus und ein Kongresszentrum geplant. Berlin HBF und andere Bauten beweisen, dass man sowas auch über den Gleisen bauen kann - ohne spätere Geräuschbelästigung durch den Zugverkehr.
Ein näher gelegenes instruktives Beispiel liefert der Frankfurter Flughafenbahnhof. Bzw. die Frankfurter Flughafenbahnhöfe.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 18:04

Manu Chao schrieb:
hat ein Vertreter des Landes die Bestellung von Regionalverkehr auf der Panoramastrecke schon einmal explizit ‘angedroht’?
Es würde ausreichen, einen Regionalexpreß von Singen zum Hbf Stuttgart zu bestellen.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 18:07

Micha-0815 schrieb:
Fakt ist, die Gäubahn erreicht weiterhin Stuttgart, nämlich in Vaihingen. Bei den höchstrichterlichen Urteilen zu Bahnhofsverlegungen reiche es letztlich, dass der verlegte Bahnhof in der Stadt bleibt, er musste nicht am gleichen Ort sein.
Das heißt, S21 ist ein Pilotprojekt dafür, sämtliche deutsche Haupfbahnhöfe stillzulegen und das Gelände billig an Spezis aus der Immobranche zu verscherbeln?

Nachtrag

Micha 0815 schrieb:
Wenn man nun dazunimmt, das dauerhafter Schienenersatzverkehr mit Bussen augenscheinlich den Anforderungen der Betriebsverpflichtung genügt, dann...
...könnte man sogar noch alle Bahnstrecken stillegen und zu Autobahnen umwidmen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.21 18:11.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 18:30

Micha-0815 schrieb:
Manu Chao schrieb:
Technische Notwendigkeit ist das eine, die Frage hier war eine juristische. Und ich weiß nicht wie man die Bahn dazu zwingen kann eine Strecke zu bedienen. Und wenn die Bahn sie nicht mehr benutzt, kann die Bahn auch sagen dass sie sie nicht mehr benötigt (da sie mittelfristig Vaihingen zu einem Umsteigebahnhof auf Fernverkehr macht und längerfristig über den Flughafen fährt). Mir dürfen da juristisch besser bewanderte aber gern widersprechen.

Nur zur Klarstellung vorab: Es geht nicht um die Bedienung durch Fahrzeuge, sondern um die Bedienung und den Funktionserhalt der Strecke (als Netzbestandteil). Zur Betriebsgenehmigung gehört wohl grundsätzlich auch eine Bedienungsverpflichtung. Wollte die Bahn die Strecke (oder einen betriebswichtigen Bahnhof) nicht mehr bedienen, müsste sie davon die Stilllegung beantragen. Das war vor einigen Jahren der Ansatzpunkt der SNAG, die den Kopfbahnhof übernehmen wollte, weil das Mitbewerbern unter bestimmten Umständen gewährt werden muss. Die SNAG ist damit aber gescheitet, weil der Bahnhof nur umgebaut und nicht stillgelegt wird.

Die Bahn hat aber ja ebenso nicht vor, die Gäubahnanbindung des Hbfs stillzulegen, sondern sie ist dabei, diesen umzubauen. Der Umbau sieht auch den Abbau der Kopfbahnhofgleise vor, deren Beseitigung auch immer ein städtebauliches Nebenziel der Planfeststellung war. Die Frage die hier im Raum steht ist die, ob der Umbau des Hbfs (mit resultierender bauzeitlicher Gäubahn-Abklemmung) abgeschlossen werden darf, bevor die neue Anbindung planfestgestellt ist.

Fakt ist, die Gäubahn erreicht weiterhin Stuttgart, nämlich in Vaihingen. Bei den höchstrichterlichen Urteilen zu Bahnhofsverlegungen reiche es letztlich, dass der verlegte Bahnhof in der Stadt bleibt, er musste nicht am gleichen Ort sein. Hier kommt aber gegebenenfalls noch die Verknüpfungsfunktion in Betracht, den Vaihingen und Hbf sind ja getrennt. Da es aber heutzutage keine Durchbindungen von Züge über die Gäubahn gibt, dürfte die gleismäßige Verknüpfung am Hbf auch nicht einschlägig sein. Bleibt die Umsteigefunktion. Aber warum es unzumutbar sein soll, statt einmal am Hbf ggf. zweimal (am Hbf und in Vaihingen) zuzusteigen, erschließt sich mir eben auch nicht.

Fakt ist somit ferner, dass auch im geplanten Bauzustand weiter Reisen ohne Umweg von der Gäubahn nach Stuttgart Hbf möglich sind. Es kommt lediglich ein Umstieg in Vaihingen dazu. Wenn man nun dazunimmt, das dauerhafter Schienenersatzverkehr mit Bussen augenscheinlich den Anforderungen der Betriebsverpflichtung genügt, dann sehe ich eben nicht, dass juristisch noch etwas gegen den vorzeitigen Abbau des Kopfbahnhofs sprechen könnte.
Was für ein Blödsinn.
Es fahren schon heute Mitbewerber auf dieser Strecke. Was die Bahn da anstrebt, ist damit nicht relevant. Der Grund für die Kappung entfällt in dem Moment, wo man Pfa 1.3b nicht weiter verfolgt. Die Kappung müsste dann neu begründet werden und das fällt schwer, weil sie unnötig ist.

Und nur, weil man eine Strecke nicht befährt, verwirkt man auch nicht gleich die Betriebsgenehmigung. Die ist ja nicht grade erst erteilt sondern stammt aus einer Zeit, als es das EBA noch gar nicht gab. In dem Moment, wo Pfa 1.3b nicht realisiert wird, hat man auch keinen "Umbau" mehr, weil eben eine existierende Relation nicht ersetzt wird. Dann hat man einen Rückbau, der S21 ja eindeutig nicht sein darf, wenn man oben den Kopfbahnhof weghaben möchte.

Und auch das Argument, man erreicht ja Stuttgart auch in S-Vaihingen, bietet sich hier nicht an. In besagter Verhandlung ging es darum, dass der neue Bahnhof nicht exakt den gleichen Raum einnimmt wie der alte. Nach der Ansicht des Gerichts reicht es aber, wenn der neue Bahnhof eine Etage tiefer quer unter dem alten Bahnhof liegt. Die Funktion bleibt dort die gleiche.
Damit ist nicht(!) gemeint, dass der neue Bahnhof auch mehrere km entfernt irgendwo am Stadtrand liegen könnte. Vor allem, weil S-Vaihingen kein vollwertiger Ersatz ist. Das saugst du dir jetzt in deiner Verzweiflung aus den Fingern - obwohl du doch "raus" sein wolltest.

Und ein Zwangs-Umstieg ist(!) ein Umweg! S21 wurde auch damit argumentiert, dass es besser ist, wenn man weniger umsteigen muss. Auf einmal ist das egal wie oft man umsteigen muss? Wieder einmal werden Pro-Argumente nur passend zurechtgebogen.

Und nochmal: wo realisierte man 10 Jahre lang einen Ersatzverkehr ohne Not? Ausserhalb von Stuttgart würde man nicht im entferntesten auf diese Idee kommen.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 18:52

kmueller schrieb:
Manu Chao schrieb:
hat ein Vertreter des Landes die Bestellung von Regionalverkehr auf der Panoramastrecke schon einmal explizit ‘angedroht’?
Es würde ausreichen, einen Regionalexpreß von Singen zum Hbf Stuttgart zu bestellen.
Genau das zeigt es auf. Mit Pfa 1.3b geht das auch ohne die Panoramabahn-Anbindung. Daher wird das als "Umbau" bezeichnet. Ohne Pfa 1.3b geht das nicht mehr. Weil eben kein Umbau, sondern ein Rückbau stattfinden würde.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Ersatzsignal

Datum: 10.02.21 19:11

Verstösst gegen den Vertrag, mit dem der Teppich-RE finanziert wird.

Das Land ist verpflichtet, keinen RE-Singen-Stuttgart zu bestellen, solange wie die IC subventioniert werden.

Irgendwas war da noch mit der Wolframstrasse, die so zu lassen wie sie ist für die nächsten 20 Jahre, finden auch die Gegner wie immer dufte.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.02.21 19:20

Ersatzsignal schrieb (zu RE Singen-Stuttgart):
Verstösst gegen den Vertrag, mit dem der Teppich-RE finanziert wird.
Das Land ist verpflichtet, keinen RE-Singen-Stuttgart zu bestellen, solange wie die IC subventioniert werden.
Umso besser. Wenn DB-FV bereits vertraglich verpflichtet ist, Züge von Singen zum Hbf Stuttgart zu fahren, dann muß sie sich selber um die Erhaltung der Zufahrt zum Hbf kümmern.

Oder steht etwa im Vertrag, daß der subventionierte IC irgendwohin fahren kann, wo man gerade lustig ist? Das wäre ein Thema für Rechnungshof und Landtag.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 19:24

Ersatzsignal schrieb:
Verstösst gegen den Vertrag, mit dem der Teppich-RE finanziert wird.

Das Land ist verpflichtet, keinen RE-Singen-Stuttgart zu bestellen, solange wie die IC subventioniert werden.

Irgendwas war da noch mit der Wolframstrasse, die so zu lassen wie sie ist für die nächsten 20 Jahre, finden auch die Gegner wie immer dufte.
Also 10 Jahre eine Bahnstrecke sperren mit einem umständlichen Umweg über die S-Bahn ist ok. Aber die gleiche Zeit eine Strassenumleitung, von der Schienenbieger uns sagt, dass sie doch kein Problem wäre, das ist nicht ok?
Noch ein echter Freund des Bahnverkehrs hier ...

Die Kritik der Gegner ist auch gegen die Murksplanung, die die Strassenumleitung überhaupt erst nötig macht.
Aber auch der Gäubahntunnel soll eine Murksplanung kompensieren. S21 ist eben ein Fass ohne Boden.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: Ersatzsignal

Datum: 10.02.21 19:39

Fernverkehr darf fahren wie sie lustig sind. Wird dieses Jahr schon praktiziert, wenn der IC-RE nur bis/ab Böblingen fährt. Und die Strecke ist befahrbar. ;-)

Es ist doch ganz einfach, das Land brauch diesen Vertrag nur zu kündigen. Muss nur die Kröte schlucken das SBB und Bahn ganz schnell wech sind.

Naja und Direktvergabe laut Netzziel an GoAhead.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: graetz

Datum: 10.02.21 23:24

Micha-0815 schrieb:
PS: graetz Antwort offenbart, dass er von meinem Beitrag mal wieder fast nichts verstanden hat. Das ist ebenso schade wie typisch, und da das mit begrenztem Aufwand eh nicht zu beheben ist, gehe ich auf keine Details ein.
Micha, ich verstehe sehr wohl, dass du hier nur Blödsinn redest. Du preist einen Ersatzverkehr, der völlig unnötig ist. Auf die Frage, wo man woanders für 10 Jahre so eine unnötigen Ersatzverkehr mal realisiert hat, hast du natürlich keine Antwort.

Es gibt keinen Grund für die Notwendigkeit eines Ersatzverkehrs. Und wenn es das Projekt Pfa 1.3b nicht mehr gibt, hast du auch keinen "Umbau", der den Abriss der Anbindung irgendwie rechtfertigen würde. Das Restprojekt ist dann tatsächlich ein Rückbau. Man kann dann erst die Gleise oben abreissen, wenn der Gäubahntunnel fertig ist. Und wirklich erst dann, so wie es bei Ersatzbauten eben üblich ist, die ganz woanders stattfinden.

Und auch mit Pfa 1.3b müsste man nicht 3,5 Jahre oder mehr einen Ersatzverkehr einrichten. Man kann ja schon vorher "den ganzen Rest" bauen. Da hattest du in Ulm auch kein Problem mit. Ich hatte dir ja gesagt, dass ich dich darauf mal festnagel. Hier steht jetzt eine Kappung für 10 Jahre an und du bist immer noch dagegen, den Bahnverkehr in dieser Zeit ordentlich zu erhalten. Kommt dir tatsächlich nicht in den Sinn, wie absurd eine Kappung des Fernverkehrs von 10 Jahren ist? So gänzlich ohne technische Not?

Du schwurbelst mal wieder nur rum anstatt wirklich "raus" zu gehen und vor allem ist es lächerlich, mich wortreich ignorieren zu wollen. Du kannst ja gar nicht mit deinen krankhaften Edits aufhören.

Re: Anhörungsverfahren für 1.3b wird gestoppt

geschrieben von: jsbach

Datum: 11.02.21 20:27

Die Aufteilung von PFA 1.3 als Ergebnis des Filderdialogs

war die Morgengabe von Verkehrsminister Hermann (GRÜNE):

- gegenüber der Deutschen Bahn,

- seinen alten Freuden aus der Schutzgemeinschaft Filder.