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Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 01:09

Micha-0815 schrieb:
PS: Der Troll antwortete bislang mit drei verschiedenen Beiträgen hierauf, die ersten beiden mit den üblichen Halluzinationen, und den dritten mit der Behauptung, dass er keine weitere Anwort auf seinen Quatsch wünscht. Wäre ja eigentlich lustig, ist tatsächlich aber nur traurig, dass der nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß...
Ach Micha. Inhaltlich gehst du doch schon längst wieder auf nichts wirklich ein. Und da du auf mehreren Ebenen Blödsinn schreibst, gibt es dazu auch mehrere Antworten.
Du hattest gefragt, was sich denn geändert hätte, dass man S21 nicht mehr bauen würde. Dazu gibt es eine Reihe faktenbasierter Antworten, auf die du dann nur wieder mit Beleidigungen reagierst. Deswegen solltest du draußen bleiben. Ich hatte dich nur gebeten, dich endlich mal an deine eigene Ankündigung zu halten.

Aber nichts von dir hat Substanz, nicht mal deine eigenen Ankündigungen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:15:01:17:36.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 01:16

ChrisM schrieb:
Der Bahninfrastrukturvorstand Pofalla würde auch nach heutigem Kenntnisstand S21 wieder bauen.

[www.stuttgarter-zeitung.de]
Es bestätigt sich, dass S21 ein Synonym für Trumpismus ist. Da verkündet Pofalla substanzlosen Blödsinn, der sich durch belegbare Fakten widerlegen lässt und die einzige Reaktion der üblichen Verdächtigen hier ist Gegnerbashing.
Mehr hat S21 nicht mehr zu bieten.

Man fragt sich, warum Pofalla ausgerechnet jetzt so einen Blödsinn verzapft. Wir wissen aber auch, dass PSU bereits die nächste Kostenexplosion ausgemacht hat.
Zum üblichen Spiel des Vorstands gehört es auch, dann völlig überrascht von dieser Entwicklung zu sein.
Das hier scheint die Vorbereitung dazu zu sein.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 15.12.20 07:41

Manu Chao schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Verstehe ich nicht: die Aussage aus der Überschrift ist doch kein Wahnsinn, sondern eine Selbstverständlichkeit:

* S21 liefert gegenüber alternativen Konzepten (ala K21) nun mal schnellere Verbindungen, ein höhere Effizienz, und eine höhere Kapazität
* All das ist im Rahmen des Deutschland-Takts und dem dahinter stehenden Wunsch, die Nutzungszahlen im Bahnverkehr bis 2030 zu verdoppeln, dringend gewünscht.
* Die früher noch bestehenden Zweifel, ob die hohe Kapazität von S21 überhaupt gebraucht wird, ist damit vom Tisch, da diese nun definitiv politisch gewünscht ist.

Wenn man also mit K21-Konzepten rumgekaspert hätte, stände nun erneut ein S21-ähnliches Projekt an. Sicherlich mit Änderungen in Details, z.B. mit 10 Bahnsteiggleisen, gleich mit einem schnellen Tunnel zur Schnellfahrstrecke nach Mannheim. Aber die Gründe, S21 gegenüber K21 oder einem Kombibahnhof zu bevorzugen, sind doch unverändert die gleichen. Oder was soll sich da bitte geändert haben?
Was sich geändert hat sind die Kosten. Mit dem heutigen Wissensstand zu den Kosten würde man wahrscheinlich weder S21 noch K21 noch Kombibahnhof bauen.
Das wäre wie bei jedem Projekt genau zu prüfen, Deine Schlussfolgerung halte ich vorher für verfrüht. Schließlich hat sich auch der Nutzen gewaltig geändert: Für die Inbetriebnahme würde statt mit 25,5 Zügen/h wird nun für wenigstens 36,5 Zügen/h gerechnet (D-Takt 2030), d.h. die Mehrerlöse durch Mehrverkehr für die Bahn sind deutlich größer. Der volkswirtschafliche Nutzen, und damit der Finanzierungsanteil der öffentlichen Hand ist damit ebenfalls deutlich größer. Und auch die Grundstücke dürften ebenfalls etwa doppelt so viel wert sein wie ursprünglich angesetzt.

Die Alternative, Regional- und Fernverkehr in der Region Stuttgart und ähnlich gelagerten Fällen gar nicht mehr deutlich auszubauen, nur weil es wegen des Geländes teurer ist als etwa in Norddeutschland, sehe ich nicht.

PS: ich hab zu den üblichen Halluzinationen von Troll graetz und seinen Ausführungen zu völlig anderen Fragestellungen nichts weiter anzumerken

Gruß, Micha
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:15:10:23:27.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 09:39

Micha-0815 schrieb:
Das wäre wie bei jedem Projekt genau zu prüfen, Deine Schlussfolgerung halte ich vorher für verfrüht. Schließlich hat sich auch der Nutzen gewaltig geändert: Für die Inbetriebnahme würde statt mit 25,5 Zügen/h wird nun für wenigstens 36,5 Zügen/h gerechnet (D-Takt 2030), d.h. die Mehrerlöse durch Mehrverkehr für die Bahn sind deutlich größer. Der volkswirtschafliche Nutzen, und damit der Finanzierungsanteil der öffentlichen Hand ist damit ebenfalls deutlich größer. Und auch die Grundstücke dürften ebenfalls etwa doppelt so viel wert sein wie ursprünglich angesetzt.

Die Alternative, Regional- und Fernverkehr in der Region Stuttgart und ähnlich gelagerten Fällen gar nicht mehr deutlich auszubauen, nur weil es wegen des Geländes teurer ist als etwa in Norddeutschland, sehe ich nicht.
Ach Micha, abgesehen davon, dass niemand(!) der Projektbeteiligten in den letzten zwei Jahren verlautbart hatte "Wir haben es mit dem D-Takt-Verkehr nachgerechnet - S21 rechnet sich jetzt doch" (was auf jeden Fall eine Jubelmeldung der Projekt-PR geworden wäre), hatte ich dir schon mal vorgerechnet, dass eine Verdopplung des Verkehrsaufkommen noch lange nicht reicht, um S21 in eine Gewinnzone zu bringen. Damit sich S21 überhaupt rechnet, muss vom Start weg der Verkehr mindestens(!) Faktor drei bis fünf steigen. Das kann aber dieser Bahnhof nicht!

Ausserdem sind die Mehrverkehre auch den Zusatzinvestitionen wie der Digitalisierung geschuldet, die entsprechend auch die Umsätze für sich verbuchen. Nach wie vor durchdringst du diese Materie nicht und malst dir stattdessen deine eigene Welt.

Und nach wie vor faselst du als einziger noch von einem "volkswirtschaftlichen Nutzen". Diese Platte hat auch schon einen gewaltigen Sprung. Auch da bestätigt dich niemand(!). Im Gegenteil sieht der BRH durch S21 eine Kannibalisierung des Bahnnetzes. Das ist ein volkswirtschaftlicher Schaden!

Ein neuer Blödsinn von dir ist die Formulierung, dass der "Finanzierungsanteil der öffentlichen Hand" irgendwie "größer" wird, weil ja der volkswirtschaftliche Nutzen größer wird. Das ist nur sinnloses rumgeblubbere mit Buzz-Words. Die "öffentliche Hand" darf und will nichts weiter dazugeben. Die Bahn ist für die Mehrkosten ganz alleine verantwortlich und muss diese ganz alleine stemmen! Du konstruierst einen absurden Zusammenhang.

Und falls du meine Rechnung anzweifelst: Wie soll der vier - fünffache Kostenaufwand (Eigenanteil) der Bahn durch nur 1,3 bis 2-fachen Verkehr (also Umsatz, noch nicht mal "Gewinn") wieder eingespielt werden? Denn mehr Verkehr kann der Bahnhof nicht. Es geht einfach nicht. Die damalige Wirtschaftlichkeitsrechnung bezog sich ja auf den Eigenanteil der Bahn, der konstant bleiben konnte durch die einmaligen Zuschüsse, die aber nicht stiegen, schon gar nicht um diesen Faktor.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:15:09:52:26.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 09:59

Micha-0815 schrieb:
Und auch die Grundstücke dürften ebenfalls etwa doppelt so viel wert sein wie ursprünglich angesetzt.

Auch hier zeigst du deine verzerrte Wahrnehmung und deine Ignoranz gegenüber Fakten.
Oder hast du schon vergessen, dass ich bei der Stadt selbst nachgefragt hatte und die geantwortet hatte, dass sie nach wir vor einen eventuellen Mehrerlös gar nicht ziehen möchte?

Die Bewertung der Grundstücke bleibt also wie sie ist!

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 11:03

Micha-0815 schrieb:
PS: ich hab zu den üblichen Halluzinationen von Troll graetz und seinen Ausführungen zu völlig anderen Fragestellungen nichts weiter anzumerken
Micha, das sind die Fakten. Einfache Berechnungen und eine explizite Aussage der Stadt, der ich genau deine These zu den Grundstücksbewertungen ja unterbreitet hatte, die deine Sicht der Dinge widersprechen. Substanziell kannst du dem nichts mehr entgegen setzen - konntest du noch nie, ist ja nicht das erste mal.

Dass du da nichts mehr anmerken willst ist doch klar.

Das sind doch keine "völlig andere Fragestellungen", wenn du nach wie vor Unsinn verbreitest zur Wirtschaftlichkeit und zu den Grundstücksbewertungen.

S21 rechnet sich nicht. Punkt. Wenn du genau nachliest, geht Pofalla auch gar nicht auf die Wirtschaftlichkeit ein. Und genau damit ignoriert er, dass die Bahn da mit dem heutigen Wissen keine Entscheidungsfreiheit mehr hätte. Wenn es sich nicht rechnet, darf es nicht gebaut werden. Und das trifft nach wie vor auf S21 zu.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:15:11:04:13.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.12.20 11:41

Manu Chao schrieb:
Was sich geändert hat sind die Kosten. Mit dem heutigen Wissensstand zu den Kosten würde man wahrscheinlich weder S21 noch K21 noch Kombibahnhof bauen.
Mal schauen, was sich in Altona entwickelt...

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.12.20 11:47

Micha-0815 schrieb:
Manu Chao schrieb:
Was sich geändert hat sind die Kosten. Mit dem heutigen Wissensstand zu den Kosten würde man wahrscheinlich weder S21 noch K21 noch Kombibahnhof bauen.
Das wäre wie bei jedem Projekt genau zu prüfen, Deine Schlussfolgerung halte ich vorher für verfrüht. Schließlich hat sich auch der Nutzen gewaltig geändert: Für die Inbetriebnahme würde statt mit 25,5 Zügen/h wird nun für wenigstens 36,5 Zügen/h gerechnet (D-Takt 2030), d.h. die Mehrerlöse durch Mehrverkehr für die Bahn sind deutlich größer. Der volkswirtschafliche Nutzen, und damit der Finanzierungsanteil der öffentlichen Hand ist damit ebenfalls deutlich größer. Und auch die Grundstücke dürften ebenfalls etwa doppelt so viel wert sein wie ursprünglich angesetzt.
Und was spricht dagegen, bei irgendeinem Alternativprojekt mit 150 Zügen zu rechnen und es damit noch viel günstiger erscheinen zu lassen? Die kurz bevorstehende (Lastenhefte werden gerade geschrieben) Entwicklung von Super-ETCS wird es ermöglichen.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 15.12.20 12:04

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Manu Chao schrieb:
Was sich geändert hat sind die Kosten. Mit dem heutigen Wissensstand zu den Kosten würde man wahrscheinlich weder S21 noch K21 noch Kombibahnhof bauen.
Das wäre wie bei jedem Projekt genau zu prüfen, Deine Schlussfolgerung halte ich vorher für verfrüht. Schließlich hat sich auch der Nutzen gewaltig geändert: Für die Inbetriebnahme würde statt mit 25,5 Zügen/h wird nun für wenigstens 36,5 Zügen/h gerechnet (D-Takt 2030), d.h. die Mehrerlöse durch Mehrverkehr für die Bahn sind deutlich größer. Der volkswirtschafliche Nutzen, und damit der Finanzierungsanteil der öffentlichen Hand ist damit ebenfalls deutlich größer. Und auch die Grundstücke dürften ebenfalls etwa doppelt so viel wert sein wie ursprünglich angesetzt.
Und was spricht dagegen, bei irgendeinem Alternativprojekt mit 150 Zügen zu rechnen und es damit noch viel günstiger erscheinen zu lassen? Die kurz bevorstehende (Lastenhefte werden gerade geschrieben) Entwicklung von Super-ETCS wird es ermöglichen.
Nicht spricht dagegen. Denn die leichtgläubigen Angehörigen der Montagskirche werden derlei Taschenspielertricks, mit denen ja auch schon in der Vergangenheit K20/21 und Kombibahnhof vielfach für sie schöngerechnet wurden, sicher gerne annehmen, und weiter für ihre Propheten spenden. Während die Entscheidungsträger durch einen solchen Quatsch sich nicht beeinflusst werden. Wen es also glücklich macht, und wer keine moralischen Skrupel hat, der soll derlei Unsinn ruhig vertreten. Verhindern lässt es sich eh nicht.

Gruß, Micha
Sammlungen von Widerlegungen oft wiederholter falscher Behauptungen zum Thema
- Deutschlandtakt (wird noch erweitert, zuletzt umfangreich aktualisiert am 15.02.2021)
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Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 12:34

Micha-0815 schrieb:
Nicht spricht dagegen. Denn die leichtgläubigen Angehörigen der Montagskirche werden derlei Taschenspielertricks, mit denen ja auch schon in der Vergangenheit K20/21 und Kombibahnhof vielfach für sie schöngerechnet wurden, sicher gerne annehmen, und weiter für ihre Propheten spenden. Während die Entscheidungsträger durch einen solchen Quatsch sich nicht beeinflusst werden. Wen es also glücklich macht, und wer keine moralischen Skrupel hat, der soll derlei Unsinn ruhig vertreten. Verhindern lässt es sich eh nicht.
Du hast Quellen oder Belege, dass da "vielfach" "schöngerechnet" wurde? Also in der Qualität wie das Memo über Oettinger, der bekannte Mehrkosten geheim halten liess oder die Aussage des Landes im Mehrkostenprozess, dass die Bahn schon 2009 von Mehrkosten wusste, die sie aber auch nicht ausswies?

Ich bin gespannt!

Bis dahin hatten die Projektpartner damals keine "moralischen Skrupel", die Kostenlüge zu vertreten und leider lies es sich auch nicht verhindern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:15:12:36:51.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: cs

Datum: 15.12.20 15:35

mental schrieb:
Du kapierst es nicht.
Du scheinst es - wie so oft - auch nicht zu kapieren.

mental schrieb:
Die Vorstellung dass Pofalla das Projekt mit dieser idiotischen Voraussetzung (unklare Bezahlung) WIEDER starten würde, ist absolut idiotisch.
Stimmt, diese Vorstellung ist idiotisch, deshalb hat sich ja auch Pofalla nicht derartig geäußert, lediglich gewisse S21-Gegner haben das in seine Aussage hineininterpretiert.
Nicht dass mir Pofalla sympathisch wäre, aber so ein Idi ot, wie ihn hier manche S21-Gegner darstellen, ist er mit Sicherheit nicht.

mental schrieb:
Wobei natürlich klar ist, dass es das Projekt nicht gäbe, wenn die Bezahlsituation klar gewesen wäre.
Das kommt darauf an, wie man es angegangen wäre und wer das Kostenrisiko übernommen hätte.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: cs

Datum: 15.12.20 15:37

kmueller schrieb:
ChrisM schrieb:
Der Bahninfrastrukturvorstand Pofalla würde auch nach heutigem Kenntnisstand S21 wieder bauen.
Unverständlich.
Er glänzt doch anderenorts eher mit Beenden.
Um etwas beenden zu können, muss man ja zuerst einmal anfangen.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 15:45

cs schrieb:
Stimmt, diese Vorstellung ist idiotisch, deshalb hat sich ja auch Pofalla nicht derartig geäußert, lediglich gewisse S21-Gegner haben das in seine Aussage hineininterpretiert.
Nicht dass mir Pofalla sympathisch wäre, aber so ein Idi ot, wie ihn hier manche S21-Gegner darstellen, ist er mit Sicherheit nicht.

Zitat
Auch mit den heutigen Erkenntnissen zu Bau-, Kosten- und Terminproblemen ...
Das sind genau diese Probleme, auf die er sich also wieder einlassen würde. Also natürlich hat er sich "derartig" geäussert.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: cs

Datum: 15.12.20 16:11

graetz schrieb:
cs schrieb:
Stimmt, diese Vorstellung ist idiotisch, deshalb hat sich ja auch Pofalla nicht derartig geäußert, lediglich gewisse S21-Gegner haben das in seine Aussage hineininterpretiert.
Nicht dass mir Pofalla sympathisch wäre, aber so ein Idi ot, wie ihn hier manche S21-Gegner darstellen, ist er mit Sicherheit nicht.

Zitat
Auch mit den heutigen Erkenntnissen zu Bau-, Kosten- und Terminproblemen ...
Das sind genau diese Probleme, auf die er sich also wieder einlassen würde. Also natürlich hat er sich "derartig" geäussert.
Auch für Dich gilt: Du scheinst es - wie so oft - nicht zu kapieren.
Die Bau-, Kosten- und Terminprobleme haben ja nicht direkt etwas mit der Kostenverteilung des Projekts zu tun, deshalb ist die Aussage, er würde auch mit den heutigen Erkenntnissen zu diesen Problemen das Projekt auf den Weg bringen wollen, nicht gleichbedeutend mit der Behauptung, er würde auch die Kostenbelastung für die Bahn wieder genau so wie im bestehenden Finanzierungsvertrag regeln. Auch wenn gewisse S21-Gegner das meinen.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: cs

Datum: 15.12.20 16:19

graetz schrieb:
Der Bahnvorstand könnte S21 heute nicht mehr beschliessen, ohne sich selbst den Staatsanwälten auszuliefern.
Und wie begründest Du diese Aussage?

graetz schrieb:
Also entweder ist Pofalla absolut dumm und blöd oder er lügt. Such dir eines aus.
Schlöieß doch nicht von Dir auf Pofalla.

graetz schrieb:
Erinnere dich bitte auch daran, dass es Pofalla war, der auf den AR politischen Druck ausübte, als der S21 abbrechen wollte. In Sachen S21 ist von diesem Herrn nichts wahrhaftiges zu erwarten.
Das ist doch ganz im Gegenteil sogar ein Zeichen dafür, dass Pofalla das Projekt unbedingt durchziehen will. Weshalb soll es dann Deiner Meinung nicht wahrhaftig sein, wenn er behauptet, er würde das Projekt auch mit den heutigen Erkenntnissen wieder auf den Weg bringen wollen?

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 16:23

cs schrieb:
Auch für Dich gilt: Du scheinst es - wie so oft - nicht zu kapieren.
Die Bau-, Kosten- und Terminprobleme haben ja nicht direkt etwas mit der Kostenverteilung des Projekts zu tun, deshalb ist die Aussage, er würde auch mit den heutigen Erkenntnissen zu diesen Problemen das Projekt auf den Weg bringen wollen, nicht gleichbedeutend mit der Behauptung, er würde auch die Kostenbelastung für die Bahn wieder genau so wie im bestehenden Finanzierungsvertrag regeln. Auch wenn gewisse S21-Gegner das meinen.
Oft? Eher deine Wunschvorstellung. Und natürlich hat die Kostenverteilung etwas mit den Kostenproblemen zu tun. Hätte man sich an die Finanzierungsvereinbarung gehalten und das gemacht, was bei seriösen Großprojekten üblich ist, gäbe es eine verbindliche Finanzierung aller Mehrkosten und damit auch weniger Kostenprobleme. Das "Problem" ist nämlich, das Geld überhaupt aufzutreiben. Das ist auch nach wie vor nicht gelöst.

Tatsache ist, dass man S21 heute auch nicht besser finanziert bekommen würde. Nach wie vor will die Politik nicht mehr zahlen als sie jetzt zahlt. Sonst wären ja die "Gespräche" der "Sprechklausel" ganz anders ausgegangen. Ausserdem hatte Mehdorn im Hinterzimmer ja explizit darauf verzichtet, weitere Kostenbeteiligungen zu fordern, was ja dankbar angenommen wurde.
Warum sollte sich das ändern, wenn sie jetzt immer noch nicht will? Also wäre S21 nach wie vor ein finanzielles Risiko der Bahn mit dem zusätzlichen Wissen, dass S21 für die Bahn ein Milliarden-Verlust ist.

Die einzig mögliche Entscheidung wäre heute also gegen das Projekt. Und Pofalla erzählt genau das Gegenteil.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 16:27

cs schrieb:
Das ist doch ganz im Gegenteil sogar ein Zeichen dafür, dass Pofalla das Projekt unbedingt durchziehen will. Weshalb soll es dann Deiner Meinung nicht wahrhaftig sein, wenn er behauptet, er würde das Projekt auch mit den heutigen Erkenntnissen wieder auf den Weg bringen wollen?
Will? Er hat doch keine Wahl. Er muss es (Zitat Lutz) "finster" durchziehen. Da macht man nur gute Miene zum bösen Spiel.

Die jüngsten Nachrichten bedeuten, dass in ein oder zwei Jahren die nächste "Kostenexplosion" verkündet wird. Der Bahnvorstand muss nach wie vor davon völlig überrascht sein, um nicht wegen Untreue angeklagt zu werden.
Deswegen wissen wir schon heute, dass das nicht wahrhaftig sein kann, weil das eine "Gehen sie in das Gefängnis"-Karte wäre, sollte man sich heute nochmal für S21 entscheiden.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.12.20 16:58

cs schrieb:
Die Bau-, Kosten- und Terminprobleme haben ja nicht direkt etwas mit der Kostenverteilung des Projekts zu tun, deshalb ist die Aussage, er würde auch mit den heutigen Erkenntnissen zu diesen Problemen das Projekt auf den Weg bringen wollen, nicht gleichbedeutend mit der Behauptung, er würde auch die Kostenbelastung für die Bahn wieder genau so wie im bestehenden Finanzierungsvertrag regeln.
Warum hat er sich dann nicht schon offensiv an der Debatte zur Volksabstimmung beteiligt und beispielsweise darauf aufmerksam gemacht, daß es auf 11-12 Mrd. hinauslaufen wird, die möglichst von Land, Region und Stadt zu schultern sein würden, was der Stimmbürger jetzt absegnen müsse?

Dafür eine klare Mehrheit, und das Projekt wäre bis 20 Mrd. legitimiert gewesen.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: cs

Datum: 15.12.20 16:59

graetz schrieb:
cs schrieb:
Auch für Dich gilt: Du scheinst es - wie so oft - nicht zu kapieren.
Die Bau-, Kosten- und Terminprobleme haben ja nicht direkt etwas mit der Kostenverteilung des Projekts zu tun, deshalb ist die Aussage, er würde auch mit den heutigen Erkenntnissen zu diesen Problemen das Projekt auf den Weg bringen wollen, nicht gleichbedeutend mit der Behauptung, er würde auch die Kostenbelastung für die Bahn wieder genau so wie im bestehenden Finanzierungsvertrag regeln. Auch wenn gewisse S21-Gegner das meinen.
Oft?
Ja, leider. Das zeigen viele Deiner Beiträge immer wieder.

graetz schrieb:
Eher deine Wunschvorstellung.
Nein, meine Wunschvorstellung ist, dass Du ein besseres Textleseverständnis aufbringen könntest, dann könnte man mit Dir vielleicht auch mal sinnvoll und zielführend diskutieren und müsste nicht vorher mühsam und zeitraubend jede von Dir genannte Quelle auf mögliche Übereinstimmung mit Deinen darauf bezogenen Aussagen überprüfen.

graetz schrieb:
Und natürlich hat die Kostenverteilung etwas mit den Kostenproblemen zu tun. Hätte man sich an die Finanzierungsvereinbarung gehalten und das gemacht, was bei seriösen Großprojekten üblich ist, gäbe es eine verbindliche Finanzierung aller Mehrkosten und damit auch weniger Kostenprobleme. Das "Problem" ist nämlich, das Geld überhaupt aufzutreiben. Das ist auch nach wie vor nicht gelöst.
Wenn Du mit "Kostenprobleme" nicht die Kostensteigerungen sondern die Finanzierungsprobleme meinst, könntest Du recht haben, so nach dem Motto: "wenn es die Bahn nicht bezahlen muss, ist es egal um wieviel die Kosten steigen"

graetz schrieb:
Tatsache ist, dass man S21 heute auch nicht besser finanziert bekommen würde. Nach wie vor will die Politik nicht mehr zahlen als sie jetzt zahlt. Sonst wären ja die "Gespräche" der "Sprechklausel" ganz anders ausgegangen.
Woher willst Du das wissen? Die Reaktionen (oder besser Nichtreaktionen) von Bund und Land auf die aktuelle Finanzierungssituation haben doch eine ganz andere Basis als eine fiktive neue Verhandlung über die Kostenverteilung vor einem heutigen Baubeginn. Momentan können sich Land und Bund doch "gelassen zurücklehnen", da das Projekt in vollem Gange ist und nach heutiger Sicht auch fertiggestellt wird, ohne dass sie zusätzliche Zahlungen leisten müssen. Warum sollte die Politik dann jetzt den Finger heben und weitere Zahlungen zusagen? Gut, der Bund wird am Ende als Eigentümer wohl nicht um zusätzliche Zahlungen an die Bahn herumkommen, aber die wird man so lange wie möglich hinauszögern und so gut wie möglich "verstecken" wollen.

graetz schrieb:
Ausserdem hatte Mehdorn im Hinterzimmer ja explizit darauf verzichtet, weitere Kostenbeteiligungen zu fordern, was ja dankbar angenommen wurde.
Ist doch verständlich, oder? (Ich meine jetzt das dankbare Annehmen, nicht Mehdorns Verhandlungsposition, wobei die aus seiner persönlichen Sicht auf sein eigenes Bankkonto vermutlich auch nachvollziehbar ist)

graetz schrieb:
Warum sollte sich das ändern, wenn sie jetzt immer noch nicht will? Also wäre S21 nach wie vor ein finanzielles Risiko der Bahn mit dem zusätzlichen Wissen, dass S21 für die Bahn ein Milliarden-Verlust ist.
Wer außer Dir und ein paar weiteren S21-Gegnern geht denn davon aus, dass Pofalla mit den heutigen Erkenntnissen zu Bau-, Kosten- und Terminproblemen auch wieder eine für die Bahn derart ungünstige Finanzierungsvereinbarung aushandeln und unterschreiben würde?

graetz schrieb:
Die einzig mögliche Entscheidung wäre heute also gegen das Projekt.
Aus der eingeengten Sicht von S21-Gegnern muss man das vermutlich so sehen - aber nicht jeder ist ein verbissener S21-Gegner, vor allem Pofalla nicht.

graetz schrieb:
Und Pofalla erzählt genau das Gegenteil.
Pofalla ist ja auch kein S21-Gegner, deshalb hat er bezüglich S21 ja auch keine selbstauferlegten Denkverbote. Nur weil jemand eine Situation anders beurteilt als Du und mental, ist seine diesbezügliche Aussage doch nicht zwangsläufig eine Lüge.

Ob Pofalla es mit den heutigen Erkenntnissen auch schaffen würde, S21 durchzusetzen, ist damit ja noch lange nicht sicher. Aber dass er es versuchen würde, muss deshalb noch lange keine Lüge sein, auch wenn dies weit außerhalb Deines Vorstellungsvermögens liegen mag.

Re: Pofalla würde S21 wieder bauen

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.12.20 17:01

graetz schrieb:
Er hat doch keine Wahl. Er muss es (Zitat Lutz) "finster" durchziehen. Da macht man nur gute Miene zum bösen Spiel.

Die jüngsten Nachrichten bedeuten, dass in ein oder zwei Jahren die nächste "Kostenexplosion" verkündet wird. Der Bahnvorstand muss nach wie vor davon völlig überrascht sein, um nicht wegen Untreue angeklagt zu werden.
Und Politiker, die für das Projekt öffentliche Gelder bewilligen, müssen jedesmal davon völlig überrascht sein, daß Bahnvorstände und andere Projektverantwortliche so daneben liegen können.
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