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 21 - Stuttgart 21 

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Hallo Zusammen,

im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]

Gruß
Hadufuns

>“Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”. “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”< (Marc-Uwe Kling)

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: Saxobav

Datum: 26.11.20 13:48

Hadufuns schrieb:
Zitat:
Hallo Zusammen,
im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]
Hallo Foristen,
ich hatte heute bei versuchter Teilnahme technische Probleme. Für die Teilnahme benötigt man einen Chrome(basierten)-Browser. Ohne App bestand der Browser auf die Freigabe eines Mikrofons, was ich am Rechner nicht habe. Merkwürdig, ich wollte ja nicht als Referent auftreten...

Wer das Problem gemeistert hat, könnte mir oder uns helfende Hinweise geben. Ich habe dem Gastgeber eine Mitteilung zukommen lassen.

Viele Grüße, saxobav

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: graetz

Datum: 26.11.20 13:58

Saxobav schrieb:
Hadufuns schrieb:
Zitat:
Hallo Zusammen,
im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]
Hallo Foristen,
ich hatte heute bei versuchter Teilnahme technische Probleme. Für die Teilnahme benötigt man einen Chrome(basierten)-Browser. Ohne App bestand der Browser auf die Freigabe eines Mikrofons, was ich am Rechner nicht habe. Merkwürdig, ich wollte ja nicht als Referent auftreten...

Wer das Problem gemeistert hat, könnte mir oder uns helfende Hinweise geben. Ich habe dem Gastgeber eine Mitteilung zukommen lassen.

Viele Grüße, saxobav
Reicht nicht die Freigabe eines Mikrofoneingangs? Soundhardware sollte doch jeder Rechner haben.

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: Hadufuns

Datum: 26.11.20 14:39

Hallo Saxobav,

Saxobav schrieb:
Hadufuns schrieb:
Zitat:
Hallo Zusammen,
im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]
Hallo Foristen,
ich hatte heute bei versuchter Teilnahme technische Probleme. Für die Teilnahme benötigt man einen Chrome(basierten)-Browser. Ohne App bestand der Browser auf die Freigabe eines Mikrofons, was ich am Rechner nicht habe. Merkwürdig, ich wollte ja nicht als Referent auftreten...

Wer das Problem gemeistert hat, könnte mir oder uns helfende Hinweise geben. Ich habe dem Gastgeber eine Mitteilung zukommen lassen.

Viele Grüße, saxobav
Das ist richtig, die Anwendung besteht auf Freigabe eines Mikrofons, jedoch reicht das Vorhandensein des Eingangs aus. Nach dem eintreten ist man per Default stummgeschalten.

Gruß
Hadufuns

>“Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”. “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”< (Marc-Uwe Kling)

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: Saxobav

Datum: 26.11.20 15:24

Hadufuns schrieb:Saxobav schrieb:
Saxobav schrieb:Zitat:
Hadufuns schrieb:
Zitat:
Hallo Zusammen,
im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]
Hallo Foristen,
ich hatte heute bei versuchter Teilnahme technische Probleme. Für die Teilnahme benötigt man einen Chrome(basierten)-Browser (EDGE geht auch). Ohne App bestand der Browser auf die Freigabe eines Mikrofons, was ich am Rechner nicht habe. Merkwürdig, ich wollte ja nicht als Referent auftreten.
...
Viele Grüße, saxobav
Das ist richtig, die Anwendung besteht auf Freigabe eines Mikrofons, jedoch reicht das Vorhandensein des Eingangs aus. Nach dem Eintreten ist man per Default stummgeschalten.
Hallo Hadufuns,

ich habe einen klassischen Desktop; und Windows meldet "keine Eingabegeräte gefunden". Das Eingabegerät "Stereomix" ist im Normalzustand deaktiviert. Nach Aktivierung kommt im Browser die nächste Meldung, der Anwendung doch bitte die Benutzung des Mikrofons zu gestatten. Beim Beharren auf der "Block"-Funktion kommt eine weitere Nötigung, der Organisator würde das Mikro wünschen, allerdings mit der Option der Ablehnung. Und nach Ablehnung kommt man dorthin, wo heute der Vortrag war ...
Und anschließend muss man selbst wissen, was und wo man wieder alles schließen muss.

Die Stummschaltung ist ähnlich einem abgeschalteten Fingerabdruckleser; das Signal ist weiterhin im Gerät vorhanden und kann für weitere Zwecke benutzt werden. Hier kann also der Cloudanbieter entscheiden, was er mit dem Audiosignal macht. Im Modus "stumm" wird garantiert, dass man das Meeting nicht stört. "Früher" gab es Betriebstelefonanlagen, bei denen bei aufgelegtem Hörer der Lautsprecher als Mikrofon funktionierte.

Also hätten wir uns das Wissen zur Fortbildung erarbeitet. Ich bleibe verunsichert und würde den technischen Anbieter nicht empfehlen. Ich sehe aber eine Lösung für eine Teilnahme, wenn ich Kompromisse eingehe.

Schönen Abend, viele Grüße saxobav.

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: Traumflug

Datum: 27.11.20 14:26

Saxobav schrieb:
Beim Beharren auf der "Block"-Funktion
Dann beharre eben nicht darauf. Es geht nicht um das, was Du als schlauer Benutzer weisst, sondern um das, was das dumme Programm will.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Livestream, technische Probleme

geschrieben von: graetz

Datum: 27.11.20 18:07

Saxobav schrieb:
Die Stummschaltung ist ähnlich einem abgeschalteten Fingerabdruckleser; das Signal ist weiterhin im Gerät vorhanden und kann für weitere Zwecke benutzt werden. Hier kann also der Cloudanbieter entscheiden, was er mit dem Audiosignal macht. Im Modus "stumm" wird garantiert, dass man das Meeting nicht stört. "Früher" gab es Betriebstelefonanlagen, bei denen bei aufgelegtem Hörer der Lautsprecher als Mikrofon funktionierte.

Es gibt Mikrofone und Headsets mit eigenem Stummschalter. Das ist also kein Hindernis für die Teilnahme. Und du kannst das Mikro auch abziehen. Das stört die Software auch nicht. Teams fragt fragt nur nach, warum du so absolut still bist.

Der Titel wurde aktualisiert...

geschrieben von: Hadufuns

Datum: 15.12.20 12:18

...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]

>“Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”. “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”< (Marc-Uwe Kling)

Re: Der Titel wurde aktualisiert...

geschrieben von: kmueller

Datum: 15.12.20 16:50

Hadufuns schrieb:
...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]
Gibts denn keine Praxisbeispiele, die schon länger in Betrieb sind als der Digitale Knoten Stuttgart?

Re: Der Titel wurde aktualisiert...

geschrieben von: Hadufuns

Datum: 15.12.20 17:04

kmueller schrieb:
Hadufuns schrieb:
...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]
Gibts denn keine Praxisbeispiele, die schon länger in Betrieb sind als der Digitale Knoten Stuttgart?
Spontan fällt mir der Ayalon-Korridor ein.

>“Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”. “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”< (Marc-Uwe Kling)

Re: Der Titel wurde aktualisiert...

geschrieben von: graetz

Datum: 15.12.20 17:26

Hadufuns schrieb:
kmueller schrieb:
Hadufuns schrieb:
...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]
Gibts denn keine Praxisbeispiele, die schon länger in Betrieb sind als der Digitale Knoten Stuttgart?
Spontan fällt mir der Ayalon-Korridor ein.
Anscheinend hat man aber schon im digitalen Bahnknoten Stuttgart genug Praxiserfahrungen gemacht.

Re: Der Titel wurde aktualisiert...

geschrieben von: Michael K.

Datum: 15.12.20 22:54

graetz schrieb:
Hadufuns schrieb:
kmueller schrieb:
Hadufuns schrieb:
...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]
Gibts denn keine Praxisbeispiele, die schon länger in Betrieb sind als der Digitale Knoten Stuttgart?
Spontan fällt mir der Ayalon-Korridor ein.
Anscheinend hat man aber schon im digitalen Bahnknoten Stuttgart genug Praxiserfahrungen gemacht.
Spoiler: Es gibt nicht nur die Betriebspraxis, sondern auch die Planungspraxis.

Stuttgart hat Höchstanforderungen

geschrieben von: Saxobav

Datum: 16.12.20 00:43

kmueller schrieb:
Hadufuns schrieb:
...und lautet: "Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart.": [tu-dresden.de]
Gibts denn keine Praxisbeispiele, die schon länger in Betrieb sind als der Digitale Knoten Stuttgart?
Hallo kmueller,
da wird das Finden schwierig, jenseits der Ironie Deiner Frage.
Es gibt bisher nur wenige Knoten wie Stuttgart mit ETCS, allerdings viele mit proprietärer Technik (CBTC). Somit ist also mindestens die Funktechnik sehr neu mit dieser Verkehrsdichte, weniger die logische Leittechnik. Weitere Knoten sind komplett neu ausgestattet und mit entsprechenden Vorgaben konstruiert, damit gibt es keine Vergleiche zu vorher und optimale Bedingungen. Und andere Knoten sind nicht voll ausgelastet oder/und wollen im ersten Schritt nur an die bestehende Performance anknüpfen.
Somit hat hier ETCS das Gleiche zu vollbringen wie die hochoptimierte LZB im Münchener S-Bahntunnel, also an das fahrphysikalische Maximum heranzukommen. Ein signaltechnisches Fallback plant man nicht, vermutlich kann man innerhalb erwartbarer Störungen keinen dynamischen Notfahrplan erstellen und umsetzen. In Frage käme vermutlich nur ETCS L1FS, d.h. die sicherheitsrelevanten Informationen würden nur über die Balisen ausgetauscht (Luxemburger Modell?). Erschwerend kommt in Stuttgart der Mischbetrieb verschiedener Fahrzeuge und ETCS-Lieferanten hinzu, die man diesbezüglich alle als neu bezeichnen kann.

Aber anscheinend kann man solche Innovationen in D nicht vom kleinen Maßstab zum großen hin entwickeln, sondern bekommt das Geld nur zum Klotzen. Und man kann in unserem Land scheinbar nicht an mehreren Stellen gleichzeitig ETCS-Umrüstungen vornehmen und kommt wegen Umpriorisierungen dann auch mal nur zum Geldausgeben und weniger zur Nutzung. Eine (be-)gleitende Einführung von ETCS zwischen Bitterfeld und Erfurt oder Nürnberg und Sonneberg hätte viele kleine Problemstellungen des realen Bahnbetriebes geboten mit daraus entspringenden typisierten Lösungen. Und gleichzeitig zur flächenweiten Qualifikation von Personal beigetragen.

Doch trotz verbreitetem Beamtenmikado bei der ETCS-Einführung traut man sich sehr früh an so eine Großbaustelle heran. Da mag auch das "to big to fail" mit eine Rolle spielen. Es bleibt für den überschaubaren Kreis von Ingenieuren und den unteren Entscheidern eine abenteuerliche Sache, ohne dass man ihre Heldentaten namentlich kennenlernen wird.

Wir werden die Geburt erleben und nachfolgend die Funktion als selbstverständlich erachten, inklusive Kinderkrankheiten.

Viele Grüße, saxobav.
Hadufuns schrieb:
Hallo Zusammen,

im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]

Gruß
Hadufuns
Die Präsentation zur Veranstaltung ist verfügbar:
[tu-dresden.de]

MfG
Hadufuns schrieb:
Hallo Zusammen,

im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums des Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr der TU Dresden findet am 17.12 ein Vortrag zur LST-Ausrüstung des Knotens Stuttgart statt. Siehe: [tu-dresden.de]

Gruß
Hadufuns
Letztendlich bezog sich der Vortrag nur auf die Aktivitäten bei der Digitalisierung der S-Bahn, wo der Herr Kümmling dran arbeitet.
Er machte "auf der Strecke" eine "theoretische" Steigerung der Leistungsfähigkeit von "10-15%" aus. Auf die Frage, was denn mit den in den Verlautbarungen behaupteten bis zu 30% Leistungssteigerung wäre, kam die Antwort, dass wäre abhängig von den Eingangsgegebenheiten. Setze man da die Leistungswerte anfangs niedrig an, würde man dann auch einen so hohen Zuwachs erfahren. Die "bis 15%" schienen mir da realistischer zu sein. Auf der Strecke.

Ich hatte den Eindruck, bei der S-Bahn ist das alles noch relativ leicht umzusetzen. Da ist der Fuhrpark homogen, die sind Fahrpläne bekannt und natürlich darauf optimiert, die Züge in die Stammstrecke leicht einzufädeln.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde über den Trogbahnhof da noch nicht berichtet, aber angedeutet, dass man zwar einen Fahrplan für 2026 kennt, aber nicht die darüber hinaus. Man will aber ein System schaffen, das auch zukünftige andere Fahrpläne berücksichtigen kann.

Ein Problem werden da aber die unterschiedlichen Fahrzeugkennlinien sein. Stand heute ist erstmal die Hardware für die Züge schon beauftragt. Es sind rund 500 Triebfahrzeuge umzurüsten bis 2025. Aber die "Software", womit ich jetzt nicht den Code auf der Hardware meine, sondern die Konfiguration, die dann eine Leistungssteigerung bringen soll, für die "ETCS" ursprünglich gar nicht konzipiert wurde, die gilt es noch zu finden.
Hallo graetz,

graetz schrieb:
Letztendlich bezog sich der Vortrag nur auf die Aktivitäten bei der Digitalisierung der S-Bahn, wo der Herr Kümmling dran arbeitet.
Er machte "auf der Strecke" eine "theoretische" Steigerung der Leistungsfähigkeit von "10-15%" aus.
Der Vortragende hat klargestellt dass sich diese 10-15% alleine durch die Optimierung die Blockteilung ergeben. Dies ist das Fachgebiet, an dessen Bearbeitung er beteiligt war, andere leistungssteigernde Effekte wie ATO und schnellere Fahrstrassenbildungzeiten sind daher in dieser Zahl nicht enthalten.

graetz schrieb:
Auf die Frage, was denn mit den in den Verlautbarungen behaupteten bis zu 30% Leistungssteigerung wäre, kam die Antwort, dass wäre abhängig von den Eingangsgegebenheiten.
Diese Aussage kam aber nicht vom Vortragenden, sondern war eine allgemeine Aussage vom einladenden Proffessor ohne Projektbezug.

Gruß Jörg
JoergAtDSO schrieb:
Hallo graetz,

graetz schrieb:
Letztendlich bezog sich der Vortrag nur auf die Aktivitäten bei der Digitalisierung der S-Bahn, wo der Herr Kümmling dran arbeitet.
Er machte "auf der Strecke" eine "theoretische" Steigerung der Leistungsfähigkeit von "10-15%" aus.
Der Vortragende hat klargestellt dass sich diese 10-15% alleine durch die Optimierung die Blockteilung ergeben. Dies ist das Fachgebiet, an dessen Bearbeitung er beteiligt war, andere leistungssteigernde Effekte wie ATO und schnellere Fahrstrassenbildungzeiten sind daher in dieser Zahl nicht enthalten.

graetz schrieb:
Auf die Frage, was denn mit den in den Verlautbarungen behaupteten bis zu 30% Leistungssteigerung wäre, kam die Antwort, dass wäre abhängig von den Eingangsgegebenheiten.
Diese Aussage kam aber nicht vom Vortragenden, sondern war eine allgemeine Aussage vom einladenden Proffessor ohne Projektbezug.

Gruß Jörg
Ich schrieb ja "auf der Strecke". Bei ATO entfällt die Reaktionszeit des Lokführers beim Bremsen, was auf der Strecke ja am besten nicht passieren sollte, und schnellere Fahrstrassenbildungzeiten würden eher in Bahnhöfen Wirkung zeigen. Werte dafür scheint es noch nicht zu geben.

Ich hatte den Eindruck, dass dort diese 30% eher als Politikum angesehen werden.
Hallo graetz,
graetz schrieb:
Ich schrieb ja "auf der Strecke". Bei ATO entfällt die Reaktionszeit des Lokführers beim Bremsen, was auf der Strecke ja am besten nicht passieren sollte,
Auch wenn man im Normalbetrieb nicht auf freier Strecke bremst, ist dies das maßgebliche Kriterium für die Zugfolgezeit. Es ist wie beim Autofahren, fährt man zu dicht auf, ist nicht konzentriert und der Vordermann geht in die Eisen, kracht es.

graetz schrieb:
und schnellere Fahrstrassenbildungzeiten würden eher in Bahnhöfen Wirkung zeigen. Werte dafür scheint es noch nicht zu geben.
Doch, die sind doch in Folie 38 aufgeführt.

graetz schrieb:
Ich hatte den Eindruck, dass dort diese 30% eher als Politikum angesehen werden.
So ähnlich hat es der gastgebende Proffesor ausgedrückt.

Gruß Jörg
graetz schrieb:
Ich hatte den Eindruck, bei der S-Bahn ist das alles noch relativ leicht umzusetzen. Da ist der Fuhrpark homogen, die sind Fahrpläne bekannt und natürlich darauf optimiert, die Züge in die Stammstrecke leicht einzufädeln.
[...]

Ein Problem werden da aber die unterschiedlichen Fahrzeugkennlinien sein. Stand heute ist erstmal die Hardware für die Züge schon beauftragt. Es sind rund 500 Triebfahrzeuge umzurüsten bis 2025. Aber die "Software", womit ich jetzt nicht den Code auf der Hardware meine, sondern die Konfiguration, die dann eine Leistungssteigerung bringen soll, für die "ETCS" ursprünglich gar nicht konzipiert wurde, die gilt es noch zu finden.
Sicher, die Fahrzeugausrüstung muss noch durchgeführt werden. Die Herausforderungen betreffen da aber eher die Hardware. Also die notwendigen Einbauten, Anbauten und Kabelwege und die Schnittstellen zwischen ETCS-Fahrzeuggerät und der sonstigen Fahrzeugleittechnik.
Hinsichtlich der Bremskurven sind bislang nur bereits untersuchte Dinge unterstellbar. Optimierungen der Konfiguration für die Leistungssteigerung sind vorgesehen (in den öffentlichen Ausschreibungsunterlagen ist das erwähnt). Da hier noch nicht sicher ist, wo man da herauskommt (Bremswege sind sicherheitsrelevant und durch Bremsversuche und Simulationen nachzuweisen), kann man die jetzt aktuell noch nicht in Leistungsfähigkeitsbetrachtungen unterstellen.
Mehr Leistungsfähigkeit mit Digitaler LST – aber wie? Praxisbeispiele aus dem Digitalen Knoten Stuttgart."
Die Praxisbeispiele bestehen wohl aus Excelshheets. Da werden wohl einige Überraschungen auf die DB zukommen. Ich hatte ja schon öfter erwähnt dass GSM-R sehr wahrscheinlich diesen Knoten nicht wie erwünscht steuern kann.
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