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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
Moderatoren: Rönshausener - TCB
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Der rührige VCD hatte die ökologisch orientierten OB-Kandidaten (bei den Hardcode-Neoliberalisten konnte man sich wohl das Briefpapier sparen) zu einer Fahrt in historischem Rollmaterial auf der Panoramastrecke.

Gäubahn-Fans werben für ihre Ideen (Stuttgarter Zeitung)

Zitat
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wird nicht müde, gegen die geplante Unterbrechung der Gäubahn zu trommeln. Dass die Verbindung Stuttgart–Zürich ab 2025 für mehrere Jahre bereits in Stuttgart-Vaihingen beziehungsweise am Nordbahnbahnhof enden soll, ist für Matthias Lieb, den Landesvorsitzenden, ein Unding. Fernreisende seien so bis zu eine Stunde länger unterwegs.
Zitat
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Ersatzsignal schrieb:
Thema berichtigt.
Frage: Werden Sie sich als OB dafür einsetzen, dass die Gäubahn grundsätzlich auf der Panoramastrecke bleibt und insbesondere auch während der Bauarbeiten von Stuttgart 21 durchgängig funktionsfähig an den Hauptbahnhof angeschlossen bleibt?

Hannes Rockenbauch:
Dafür setze ich mich ohne Wenn und Aber ein.

[www.kopfbahnhof-21.de]

Was hat dich also geritten, von "allen" OB-Kandidaten zu schreiben?
Traumflug schrieb:
Der rührige VCD hatte die ökologisch orientierten OB-Kandidaten (bei den Hardcode-Neoliberalisten konnte man sich wohl das Briefpapier sparen) zu einer Fahrt in historischem Rollmaterial auf der Panoramastrecke.

Gäubahn-Fans werben für ihre Ideen (Stuttgarter Zeitung)

Zitat
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wird nicht müde, gegen die geplante Unterbrechung der Gäubahn zu trommeln. Dass die Verbindung Stuttgart–Zürich ab 2025 für mehrere Jahre bereits in Stuttgart-Vaihingen beziehungsweise am Nordbahnbahnhof enden soll, ist für Matthias Lieb, den Landesvorsitzenden, ein Unding. Fernreisende seien so bis zu eine Stunde länger unterwegs.
Zitat
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
"Günstige Wohnungen" auf dem Bahnhofsareal ist nun mal das ewige Wahlversprechen seit einem Vierteljahrhundert fast aller Kandidaten. Dabei schafft es die Stadt noch nicht mal, die vorhandenen Wohnungsbaumöglichkeiten voll auszuschöpfen. Völlig absurd war zuletzt der Verweis auf eine Warteliste für diese Wohnungen, die es frühestens in 10 Jahren geben wird. Selbst in der DDR hatte niemand solange auf eine Wohnung gewartet.
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Das es noch einige Jahre dauern wird, bis dort die Bagger rollen, könnten sich zumindest theoretisch die Mehrheiten bis dahin noch ändern.

Für den Erhalt der Anbindung zum HBF bis zur Eröffnung von S21 gibt es noch nicht mal dieses Hindernis. Das hat letztendlich alleine die Bahn zu entscheiden. Und die agiert seit 5 Jahren bereits so, dass sie die Anbindung erhalten könnte und dabei sogar noch Geld spart.
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Und der Sinn von Wahlkämpfen besteht darin, die Bevölkerung auf die Linie der Politiker zu bringen.

Warum nur regt man sich immer drüber auf, wenn Trump oder Putin das machen, und nennt es dann 'undemokratisch'?
kmueller schrieb:
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Und der Sinn von Wahlkämpfen besteht darin, die Bevölkerung auf die Linie der Politiker zu bringen.

Warum nur regt man sich immer drüber auf, wenn Trump oder Putin das machen, und nennt es dann 'undemokratisch'?
Im Stuttgarter Gemeinderat gibt es 61 stimmberechtigte Mitglieder, 60 Stadträte und Stadträtinnen, 1 Oberbürgermeister/1 Oberbürgermeisterin. Die Haltung zur Gäubahnfrage wird von einer breiten Mehrheit gestützt, die eine OB-Stimme ändert da nichts.
Immer wieder diese Begründung mit dem Fernverkehr: auf der Gäubahn überwiegt deutlich der Regionalverkehr, so dass Stuttgart-Vaihingen als Start– und Zielbahnhof die perfekte Lösung ist. Für modernen Fern- und damit Hochgeschwindigkeitszüge ist die Gäubahn aufgrund ihrer kurvigen und langsamen Trassierung ohnehin nicht geeignet. Stimmen verdienen diejenigen OB-Kandidaten, die eine sehr gute Anbindung des Flughafen favorisieren. Der Flug nach Zürich zeichnet sich durch kurze Reisezeiten und den unvergleichlichen Blick auf den Bodensee und die Alpen aus.
Die Gäubahn wird schon planmässig nächstes Jahr unterbrochen Regional und Fernverkehr enden in Böblingen.

Sein Versprecher hat er schon jetzt gebrochen.
Ersatzsignal schrieb:
Die Gäubahn wird schon planmässig nächstes Jahr unterbrochen Regional und Fernverkehr enden in Böblingen.

Sein Versprecher hat er schon jetzt gebrochen.
Ich würde mir da noch nicht so sicher sein. Nötig ist es nach wie vor nicht. Aber teuer.
Ersatzsignal schrieb:
Die Gäubahn wird schon planmässig nächstes Jahr unterbrochen Regional und Fernverkehr enden in Böblingen.

Sein Versprecher hat er schon jetzt gebrochen.
Nein, das ist die Stammstrecke. Außerdem ist er garnicht OB.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Ach, es wäre also ein Ausdruck von Demokratie wenn sich die Bürgermeisterkandidaten einem Gremium wie dem Kreistag unterordnen? Für mein Empfinden ist das ein eigenartiges Verständnis von Demokratie.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Hadufuns schrieb:
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Ach, es wäre also ein Ausdruck von Demokratie wenn sich die Bürgermeisterkandidaten einem Gremium wie dem Kreistag unterordnen? Für mein Empfinden ist das ein eigenartiges Verständnis von Demokratie.
Welchem Kreistag?
ChrisM schrieb:
Hadufuns schrieb:
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Ach, es wäre also ein Ausdruck von Demokratie wenn sich die Bürgermeisterkandidaten einem Gremium wie dem Kreistag unterordnen? Für mein Empfinden ist das ein eigenartiges Verständnis von Demokratie.
Welchem Kreistag?
Regionalversammlung ist das Äquivalent dazu.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Sage "noch nicht". Wahl ist kommendes Wochenende.

Richtig die S-Bahn Stammstrecke ist der Grund, die Auswirkungen sind zu spüren. Er darf dann gerne erklären, warum das so sein muss.
Hadufuns schrieb:
ChrisM schrieb:
Hadufuns schrieb:
ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
[....
Zitat]
Allerdings blieben die Gäubahn-Verfechter unter sich. Vier der fünf eingeladenen OB-Kandidaten hatten abgesagt, und bei dem, der kam, rannte man offene Türen ein.
Eventuell ist es einfach so, dass die Bewerber sich im Vorfeld über die Beschlusslage im Stuttgarter Gemeinderat sowie in der Regionalversammlung informiert haben - und diese am Ende auch noch akzeptieren. Nennt sich Demokratie.
Ach, es wäre also ein Ausdruck von Demokratie wenn sich die Bürgermeisterkandidaten einem Gremium wie dem Kreistag unterordnen? Für mein Empfinden ist das ein eigenartiges Verständnis von Demokratie.
Welchem Kreistag?
Regionalversammlung ist das Äquivalent dazu.
Nein. Die Regionalversammlung ist ein direkt gewähltes Parlament, das unabhängig von den Kreistagen existiert. Ist eine Besonderheit der Region Stuttgart.
Und niemand hat gefordert, dass sich der OB-Kandidat irgendetwas unterordnen muss. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass sich auch ein OB nicht über bestehende Beschlüsse hinwegsetzen kann. Und im Gemeinderat hat er/sie eben nur eine 1 von 61 Stimmen.
ChrisM schrieb:
Zitat:
[...]
Nein. Die Regionalversammlung ist ein direkt gewähltes Parlament, das unabhängig von den Kreistagen existiert. [...]
Sie ist maximal so bedeutend wie der Kreistag, daher gibt es keinen Grund anzunehmen dass sich ein potentieller OB-Kandidat dem Willen dieses Gremiums unterwerfen sollte. Ein Alleinstellungsmerkmal dürfte die Regionalversammlung im Raum Stuttgart haben, sie dürfte das einzige Gremium sein in dem "Konservative" und Rechtspopulisten gut klar miteinander kommen.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.20 14:25.
ServiceStore schrieb:
Immer wieder diese Begründung mit dem Fernverkehr: auf der Gäubahn überwiegt deutlich der Regionalverkehr, so dass Stuttgart-Vaihingen als Start– und Zielbahnhof die perfekte Lösung ist. Für modernen Fern- und damit Hochgeschwindigkeitszüge ist die Gäubahn aufgrund ihrer kurvigen und langsamen Trassierung ohnehin nicht geeignet. Stimmen verdienen diejenigen OB-Kandidaten, die eine sehr gute Anbindung des Flughafen favorisieren. Der Flug nach Zürich zeichnet sich durch kurze Reisezeiten und den unvergleichlichen Blick auf den Bodensee und die Alpen aus.
Darüberhinaus sollte man nicht vergessen dass der Stuttgarter Flughafen dieses zukunftsweisende Projekt teilweise aus der eigenen Tasche finanziert. Daraus ergibt sich und ich denke das dürfte Konsens sein, das Anrecht auf eine Förderung des Flugverkehrs durch Aufgabe unsinniger Eisenbahnverbindungen. Letztendlich ist auch das nur im Sinne der öffentlichen Hand, je mehr geflogen wird - desto kostendeckender kann unser guter Manfred Rommel Airport wirtschaften. Es bleibt zu hoffen das die Ökoradikalen und Linksextremisten das irgendwann auch begreifen werden.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Hadufuns schrieb:
Zitat:
Sie ist maximal so bedeutend wie der Kreistag, daher gibt es keinen Grund anzunehmen dass sich ein potentieller OB-Kandidat dem Willen dieses Gremiums unterwerfen sollte. Ein Alleinstellungsmerkmal dürfte die Regionalversammlung im Raum Stuttgart haben, sie dürfte das einzige Gremium sein in dem "Konservative" und Rechtspopulisten gut klar miteinander kommen.
Du hast recht. Den/die OB muss das nicht kümmern, es sei denn er/sie machen es dem derzeitigen Amtsinhaber nach und streben gleichfalls einen Sitz in der Regionalversammlung an. Die nächste Wahl ist allerdings erst 2024. Etwas schwerer wird sich der/die neue OB tun mit dem Votum des Gemeinderats.
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