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Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 12:46

graetz schrieb:
Zitat:
"Ebene -1 " liegt eine Etage über der Ebene der Trogbahnhofsgleise. Also dort, wo eh die Keller der "günstigen Wohnungen" geplant sind oder der Übergang vom Bahnhof zum Kongresszentrum oder dort, wo eh eine Tiefgarage gebaut werden soll. Auf dieser Ebene gibt es kein Problem mit dem Grundwasser - oder das gesamte Rosenstein- und Europaviertel hat ein Problem! Netter Versuch, "dagegen" zu schreiben, aber untauglich.
Hahaha, wieder mal liegst Du komplett daneben - es sei denn, das Verkehrsministerium, von dem die Idee zur Ergänzungsstation stammt, würde falsche Grafiken veröffentlichen. Bitte hier entlang: [vm.baden-wuerttemberg.de]

Die Gleise der Ergänzungsstation liegen exakt auf Höhe der Gleise im Durchgangsbahnhof. Daher müsste dort ebenfalls im Grundwasser gebaut werden. Dort im Grundwasser oder den VCD-Tunnel durch den Anhydrit. Wie hättest Du es gerne?

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 12:55

ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
"Ebene -1 " liegt eine Etage über der Ebene der Trogbahnhofsgleise. Also dort, wo eh die Keller der "günstigen Wohnungen" geplant sind oder der Übergang vom Bahnhof zum Kongresszentrum oder dort, wo eh eine Tiefgarage gebaut werden soll. Auf dieser Ebene gibt es kein Problem mit dem Grundwasser - oder das gesamte Rosenstein- und Europaviertel hat ein Problem! Netter Versuch, "dagegen" zu schreiben, aber untauglich.
Hahaha, wieder mal liegst Du komplett daneben - es sei denn, das Verkehrsministerium, von dem die Idee zur Ergänzungsstation stammt, würde falsche Grafiken veröffentlichen. Bitte hier entlang: [vm.baden-wuerttemberg.de]

Die Gleise der Ergänzungsstation liegen exakt auf Höhe der Gleise im Durchgangsbahnhof. Daher müsste dort ebenfalls im Grundwasser gebaut werden. Dort im Grundwasser oder den VCD-Tunnel durch den Anhydrit. Wie hättest Du es gerne?
Ob ich "wieder mal" daneben liege, ist eher dein Wunschdenken. Aber in der Grafik ist auch die Ebene-2 eingezeichnet. Damit wäre diese Station nur minimal invasiv für die Bebauungspläne. Sollte das aber grundwassertechnisch ein Problem sein, liesse sich das auch höher bauen - also auf Ebene -1. Es würde nur mehr Gehirnschmalz der Architekten erfordern.
Auch hier realisierst du nicht, dass dieser Vorschlag schon ein starkes Entgegenkommen an die Freunde des Immobilenprojekts darstellt, aber es für besseren Bahnverkehr auch bessere Lösungen gibt.

Auf Ebene -1 würde sogar das Umsteigen wesentlich schneller gehen. Gut für den D-Takt. Aber wen interessiert in Stuttgart schon der D-Takt ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.20 12:56.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 13:09

graetz schrieb:
Zitat:
Ob ich "wieder mal" daneben liege, ist eher dein Wunschdenken. Aber in der Grafik ist auch die Ebene-2 eingezeichnet. Damit wäre diese Station nur minimal invasiv für die Bebauungspläne. Sollte das aber grundwassertechnisch ein Problem sein, liesse sich das auch höher bauen - also auf Ebene -1. Es würde nur mehr Gehirnschmalz der Architekten erfordern.
Auch hier realisierst du nicht, dass dieser Vorschlag schon ein starkes Entgegenkommen an die Freunde des Immobilenprojekts darstellt, aber es für besseren Bahnverkehr auch bessere Lösungen gibt.

Auf Ebene -1 würde sogar das Umsteigen wesentlich schneller gehen. Gut für den D-Takt. Aber wen interessiert in Stuttgart schon der D-Takt ...
Deine "Ebene -1" in allen Ehren, aber offenkundig plant dort niemand eine Eisenbahninfrastruktur. Es sei denn, Du hättest weitergehende Erkenntnisse als das Verkehrsministerium, also dann nur raus damit.
Ich anerkenne Deinen Versuch, nun aufs Thema D-Takt umzuschwenken, da Dir Deine "Argumentation" durch Belege zunichte gemacht wurde. Es ist gleichwohl schade, wo wir uns doch gerade so nett über einen Kehrtunnel durch Anhydrit und einen Trog für die Ergänzungsstation im Grundwasser unterhalten haben.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 13:18

ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Ob ich "wieder mal" daneben liege, ist eher dein Wunschdenken. Aber in der Grafik ist auch die Ebene-2 eingezeichnet. Damit wäre diese Station nur minimal invasiv für die Bebauungspläne. Sollte das aber grundwassertechnisch ein Problem sein, liesse sich das auch höher bauen - also auf Ebene -1. Es würde nur mehr Gehirnschmalz der Architekten erfordern.
Auch hier realisierst du nicht, dass dieser Vorschlag schon ein starkes Entgegenkommen an die Freunde des Immobilenprojekts darstellt, aber es für besseren Bahnverkehr auch bessere Lösungen gibt.

Auf Ebene -1 würde sogar das Umsteigen wesentlich schneller gehen. Gut für den D-Takt. Aber wen interessiert in Stuttgart schon der D-Takt ...
Deine "Ebene -1" in allen Ehren, aber offenkundig plant dort niemand eine Eisenbahninfrastruktur. Es sei denn, Du hättest weitergehende Erkenntnisse als das Verkehrsministerium, also dann nur raus damit.
Ich anerkenne Deinen Versuch, nun aufs Thema D-Takt umzuschwenken, da Dir Deine "Argumentation" durch Belege zunichte gemacht wurde. Es ist gleichwohl schade, wo wir uns doch gerade so nett über einen Kehrtunnel durch Anhydrit und einen Trog für die Ergänzungsstation im Grundwasser unterhalten haben.
Ich zitiere nur Heimerl mit "Ebene -1". Das hier ist keine "Planung". Das hier ist ein Vorschlag zur Güte. Die Ebene 0 ist Stand heute dort, wo die Gleise des Kopfbahnhofs aufliegen. Diese Ebene soll zumindest in nächster Nähe auch erhalten bleiben. Sollte(!) das Grundwasser ein Problem sein - immerhin ist es ja die höher gelegene Stelle des Trogs, die andere Seite liegt 6 m tiefer - kann man den Kopfbahnhof entsprechend auch höher bauen.
Du klammerst dich verzweifelt an eine Skizze, die da noch keine Relevanz hat.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 13:29

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Ob ich "wieder mal" daneben liege, ist eher dein Wunschdenken. Aber in der Grafik ist auch die Ebene-2 eingezeichnet. Damit wäre diese Station nur minimal invasiv für die Bebauungspläne. Sollte das aber grundwassertechnisch ein Problem sein, liesse sich das auch höher bauen - also auf Ebene -1. Es würde nur mehr Gehirnschmalz der Architekten erfordern.
Auch hier realisierst du nicht, dass dieser Vorschlag schon ein starkes Entgegenkommen an die Freunde des Immobilenprojekts darstellt, aber es für besseren Bahnverkehr auch bessere Lösungen gibt.

Auf Ebene -1 würde sogar das Umsteigen wesentlich schneller gehen. Gut für den D-Takt. Aber wen interessiert in Stuttgart schon der D-Takt ...
Deine "Ebene -1" in allen Ehren, aber offenkundig plant dort niemand eine Eisenbahninfrastruktur. Es sei denn, Du hättest weitergehende Erkenntnisse als das Verkehrsministerium, also dann nur raus damit.
Ich anerkenne Deinen Versuch, nun aufs Thema D-Takt umzuschwenken, da Dir Deine "Argumentation" durch Belege zunichte gemacht wurde. Es ist gleichwohl schade, wo wir uns doch gerade so nett über einen Kehrtunnel durch Anhydrit und einen Trog für die Ergänzungsstation im Grundwasser unterhalten haben.
Ich zitiere nur Heimerl mit "Ebene -1". Das hier ist keine "Planung". Das hier ist ein Vorschlag zur Güte. Die Ebene 0 ist Stand heute dort, wo die Gleise des Kopfbahnhofs aufliegen. Diese Ebene soll zumindest in nächster Nähe auch erhalten bleiben. Sollte(!) das Grundwasser ein Problem sein - immerhin ist es ja die höher gelegene Stelle des Trogs, die andere Seite liegt 6 m tiefer - kann man den Kopfbahnhof entsprechend auch höher bauen.
Du klammerst dich verzweifelt an eine Skizze, die da noch keine Relevanz hat.
Seltsam. Hier findet sich der Begriff "Ebene -1" nicht. [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Skizze wiederum ist vom Verkehrsministerium. Wenn sie keine Relevanz hat, wie von Dir unterstellt, stellt sich die Frage, warum sie dann vom VM veröffentlicht wird.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 13:37

ChrisM schrieb:
Seltsam. Hier findet sich der Begriff "Ebene -1" nicht. [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Skizze wiederum ist vom Verkehrsministerium. Wenn sie keine Relevanz hat, wie von Dir unterstellt, stellt sich die Frage, warum sie dann vom VM veröffentlicht wird.
Zitat
Amler: Wir reden von einem unterirdischen Kopfbahnhof in der Ebene -1. Man muss untersuchen, wo man am besten unter der Erde zwei Gleise von der Mittnachtstraße zum Hauptbahnhof legen und die Bahnsteige platzieren kann.

Herr Heimerl, begeistert das auch Sie?

Heimerl: Meine Priorität liegt auf dem Nordkreuz. Aber ich sehe auch wie Herr Amler die großen Vorteile dieses Zusatzbahnhofs.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Das Verkehrsministerium will dort einen Bahnhof. Das ist die Relevanz. Nicht die Tiefe des Bauwerks. Wenn(!) das Grundwasser dort ein Problem ist, kann man ihn auch höher bauen. Selbst das Kongresszentrum darüber ist nur eine Skizze. Oder sind da schon konkrete Baupläne genehmigt? Sieht das exakt so aus wie auf der Skizze?

Und wie gesagt, ist die tiefste Stelle des Trogs nochmal 6 Meter tiefer als hier auf der Skizze. Der neue Kopfbahnhof ist also selbst hier trotzdem 6 Meter höher als der Trog insgesamt. Das alleine ist schon eine Ebene höher. Und nach oben ist noch Luft.

Du reitest ein totes Pferd.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.20 13:38.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 13:49

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
Seltsam. Hier findet sich der Begriff "Ebene -1" nicht. [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Skizze wiederum ist vom Verkehrsministerium. Wenn sie keine Relevanz hat, wie von Dir unterstellt, stellt sich die Frage, warum sie dann vom VM veröffentlicht wird.
Zitat
Amler: Wir reden von einem unterirdischen Kopfbahnhof in der Ebene -1. Man muss untersuchen, wo man am besten unter der Erde zwei Gleise von der Mittnachtstraße zum Hauptbahnhof legen und die Bahnsteige platzieren kann.

Herr Heimerl, begeistert das auch Sie?

Heimerl: Meine Priorität liegt auf dem Nordkreuz. Aber ich sehe auch wie Herr Amler die großen Vorteile dieses Zusatzbahnhofs.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Das Verkehrsministerium will dort einen Bahnhof. Das ist die Relevanz. Nicht die Tiefe des Bauwerks. Wenn(!) das Grundwasser dort ein Problem ist, kann man ihn auch höher bauen. Selbst das Kongresszentrum darüber ist nur eine Skizze. Oder sind da schon konkrete Baupläne genehmigt? Sieht das exakt so aus wie auf der Skizze?

Und wie gesagt, ist die tiefste Stelle des Trogs nochmal 6 Meter tiefer als hier auf der Skizze. Der neue Kopfbahnhof ist also selbst hier trotzdem 6 Meter höher als der Trog insgesamt. Das alleine ist schon eine Ebene höher. Und nach oben ist noch Luft.

Ich bestreite nicht, dass es Bauwerke gibt, die noch tiefer liegen. Das wäre auch angesichts der von mir verlinkten Skizze albern, denn auf der sieht man ja eindeutig, dass der tiefste Punkt die S-Bahn ist. Bei deren Bau verödete die Flora der Innenstadt auch nicht. Ich bezweifle auch nicht, dass man eine Ergänzungsstation so tief bauen kann, ohne nennenswerte Auswirkungen. Nur all das zusammen wirft eben ein Licht auf die Behauptungen der Projektgegner, welche Gefahren vom Bau in diesen Tiefen ausgeht. Und dieses Licht ist kein Gutes.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 13:57

ChrisM schrieb:
Ich bestreite nicht, dass es Bauwerke gibt, die noch tiefer liegen. Das wäre auch angesichts der von mir verlinkten Skizze albern, denn auf der sieht man ja eindeutig, dass der tiefste Punkt die S-Bahn ist. Bei deren Bau verödete die Flora der Innenstadt auch nicht. Ich bezweifle auch nicht, dass man eine Ergänzungsstation so tief bauen kann, ohne nennenswerte Auswirkungen. Nur all das zusammen wirft eben ein Licht auf die Behauptungen der Projektgegner, welche Gefahren vom Bau in diesen Tiefen ausgeht. Und dieses Licht ist kein Gutes.
Die S-Bahn und auch andere Bauwerke hatten alle nicht die Dimension des Trogbauwerks. Es mussten also - wenn überhaupt - nicht diese enormen Mengen an Grundwasser abgepumpt werden, was eben den Druck auf das Mineralwasser massiv gefährdete.

Und hier muss das noch nicht mal sein, weil ja keine anderen Bauwerke unterquert werden müssen. Noch steht da ja nichts! "Grundwasser" ist also auf keinen Fall ein Grund, diesen Kopfbahnhof zu verhindern. Weil man nicht so tief gehen muss.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 03.11.20 16:36

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Da heute dort eine Infrastruktur existiert, die die gleiche Funktion erfüllt (Gleise von der Gäubahn zum HBF), müsste man einfach nur nichts machen. Wem das nicht gefällt, der kann ja in offener Bauweise so ganz ohne "Anhydrit" diese Infrastruktur auf "Ebene -1" legen.
In offener Bauweise in der Innenstadt? Aber das Grundwasser.....Womöglich mit Wasserhaltung während der Bauphase. Führt das nicht zur sofortigen Verödung der innerstädtischen Vegetation?
"Ebene -1 " liegt eine Etage über der Ebene der Trogbahnhofsgleise. Also dort, wo eh die Keller der "günstigen Wohnungen" geplant sind oder der Übergang vom Bahnhof zum Kongresszentrum oder dort, wo eh eine Tiefgarage gebaut werden soll. Auf dieser Ebene gibt es kein Problem mit dem Grundwasser - oder das gesamte Rosenstein- und Europaviertel hat ein Problem! Netter Versuch, "dagegen" zu schreiben, aber untauglich.
Nein, Ebene -1 ist die Ebene der Trogbahnhofgleise. Siehe auch [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 03.11.20 16:37

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Ob ich "wieder mal" daneben liege, ist eher dein Wunschdenken. Aber in der Grafik ist auch die Ebene-2 eingezeichnet. Damit wäre diese Station nur minimal invasiv für die Bebauungspläne. Sollte das aber grundwassertechnisch ein Problem sein, liesse sich das auch höher bauen - also auf Ebene -1. Es würde nur mehr Gehirnschmalz der Architekten erfordern.
Auch hier realisierst du nicht, dass dieser Vorschlag schon ein starkes Entgegenkommen an die Freunde des Immobilenprojekts darstellt, aber es für besseren Bahnverkehr auch bessere Lösungen gibt.

Auf Ebene -1 würde sogar das Umsteigen wesentlich schneller gehen. Gut für den D-Takt. Aber wen interessiert in Stuttgart schon der D-Takt ...
Deine "Ebene -1" in allen Ehren, aber offenkundig plant dort niemand eine Eisenbahninfrastruktur. Es sei denn, Du hättest weitergehende Erkenntnisse als das Verkehrsministerium, also dann nur raus damit.
Ich anerkenne Deinen Versuch, nun aufs Thema D-Takt umzuschwenken, da Dir Deine "Argumentation" durch Belege zunichte gemacht wurde. Es ist gleichwohl schade, wo wir uns doch gerade so nett über einen Kehrtunnel durch Anhydrit und einen Trog für die Ergänzungsstation im Grundwasser unterhalten haben.
Ich zitiere nur Heimerl mit "Ebene -1". Das hier ist keine "Planung". Das hier ist ein Vorschlag zur Güte. Die Ebene 0 ist Stand heute dort, wo die Gleise des Kopfbahnhofs aufliegen. (..)
Nein, das ist Ebene +1. Siehe auch [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 17:01

Micha-0815 schrieb:
Nein, das ist Ebene +1. Siehe auch [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]
Na Micha? Heute auch mal "dagegen" schreiben? Ich schrieb bereits, auf was sich meine Ebenenzählung bezog. Die Ebene 0 wird durch die Lage der Erdoberfläche heute bestimmt. Und diese Lage ändert sich auch nicht beim Manfred-Rommel-Platz, wie du eigentlich auf der Grafik es sehen müsstest.

Um deine Ebenenzählung zu realisieren, müsste man das gesamte Bahngelände auf mehrere Meter abtragen. Das kann man machen. Das wird man zumindest teilweise auch machen, aber man muss es nicht machen.

Aber das alles ist nicht relevant, weil es nur darum geht, dass man einen ergänzenden Kopfbahnhof nicht so tief bauen muss, dass mit diesem Bau das Mineralwasser durch übermässiges Abpumpen des Grundwassers gefährdet werden muss. Tatsächlich scheint man auch kein Problem damit zu haben, dort, wo das Land gerne den Bahnhof sähe, eine Tiefgarage zu bauen.

Gebaut wird dort also so oder so. Warum nicht etwas, was dem Bahnverkehr mehr nützt als dem Autoverkehr? Wenn überhaupt so tief. Hast du dich nicht neulich zu besserem Bahnverkehr bekannt? Selbst der "Vater" von S21, also gewiss kein "Gegner" fordert dringend diesen Bahnhof. Warum also so ein unsinniger Kommentar?

Aber eleganter wären eh Bahnsteige auf der Höhe der Querstege des Trogbahnhofs. Damit spart man sich beim Umsteigen eine Treppe. Man könnte die Bahnsteige auch näher an den Trog führen. Also noch kürzere Wege realisieren. Es liegt halt an den Architekten, da das beste draus zu machen. Aber eines steht fest: Das Mineralwasser muss dadurch nicht gefährdet werden. Und das ist das Thema hier. Dein Beitrag hier trägt dazu nichts bei.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 03.11.20 17:38

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Nein, das ist Ebene +1. Siehe auch [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]
Na Micha? Heute auch mal "dagegen" schreiben? Ich schrieb bereits, auf was sich meine Ebenenzählung bezog. Die Ebene 0 wird durch die Lage der Erdoberfläche heute bestimmt. Und diese Lage ändert sich auch nicht beim Manfred-Rommel-Platz, wie du eigentlich auf der Grafik es sehen müsstest.
Ich wollte eigentlich die Begriffsverwirrung so schnell wie möglich auflösen, aber da Du Dir offenbar fest vorgenommen hast, von Deinem Baum noch nicht so schnell herunterzukommen, wird das wohl nichts. Dann gibt es jetzt halt auch Gegner-Sprech für die Ebenen im Bahnhof. Aber Amler wird die kaum benutzt haben, sondern sich auf die allgemeine gängige Definition des Bauherrn bezogen haben.

Also bleib ruhig noch etwas auf Deinem Baum hocken, pass nur beim Runterkommen auf: Die Fallhöhe dürfte mit der bei den Dreifachbelegungen vergleichbar sein. Das Thema ist zwar ungleich unbedeutender, aber die Dämlichkeit, sich da gegen den allgemeinen Sprachgebrauch zu stemmen, ist dafür eine Größenordnung drüber.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 17:53

Micha-0815 schrieb:
(warum ich unbedingt klugscheissen muss)
Micha - welche "Verwirrung"? Ich habe genau beschrieben, worauf sich meine Ebenenzählung bezieht und das auf jeden Fall der Kopfbahnhof nicht so tief gebaut werden muss. Ausserdem sitzt der Trog insgesamt schon 6 m tiefer. Also eine ganze Ebene. Der ist nun mal schräg. Von der anderen Seite gezeichnet würde man das auch sehen.

Wie gesagt: Du trägst Null zur Diskussion bei. Eine "Verwirrung" existiert nur, wenn man nicht aufmerksam liest. Niemand hat hier bekundet, verwirrt zu sein.

Heimerl sagte mir vor über zwei Jahren "unterirdisch, um das Städtebauprojekt nicht zu gefährden". Das ist allgemeiner und sagt nur, dass man ja über den Gleisen trotzdem noch etwas bauen kann. Eine Aussage auf den Meter genau hat hier niemand gemacht. Das sind nur wieder Nebenschauplätze, die hier einige aufmachen, um vom Thema abzulenken.

Aber eines steht fest: Man kann einen ergänzenden Bahnhof bauen. Man kann darüber auch gerne noch Kongresszentren und Parkhäuser bauen und man muss dazu nichts tun, um das Mineralwasser zu gefährden. Daran ändern deine Beiträge hier nichts und bis auf du scheint hier auch keiner "verwirrt" zu sein.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 19:22

graetz schrieb:
Und wie gesagt, ist die tiefste Stelle des Trogs nochmal 6 Meter tiefer als hier auf der Skizze. Der neue Kopfbahnhof ist also selbst hier trotzdem 6 Meter höher als der Trog insgesamt. Das alleine ist schon eine Ebene höher. Und nach oben ist noch Luft.

Du reitest ein totes Pferd.
Die 6 Meter sind falsch. Es ergibt sich ein Höhenunterschied von sechs Metern zwischen den beiden Enden der Bahnsteighalle. Nun soll die Ergänzungsstation aber auf Höhe des S-Bahntunnels entstehen, wie der Skizze des Verkehrsministeriums zu entnehmen ist. Dieser liegt aber eben nicht unter einem Ende der Bahnsteighalle. Deine Angabe der sechs Meter beruht also auf einem Irrtum von Dir - bestenfalls.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 19:55

ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Und wie gesagt, ist die tiefste Stelle des Trogs nochmal 6 Meter tiefer als hier auf der Skizze. Der neue Kopfbahnhof ist also selbst hier trotzdem 6 Meter höher als der Trog insgesamt. Das alleine ist schon eine Ebene höher. Und nach oben ist noch Luft.

Du reitest ein totes Pferd.
Die 6 Meter sind falsch. Es ergibt sich ein Höhenunterschied von sechs Metern zwischen den beiden Enden der Bahnsteighalle. Nun soll die Ergänzungsstation aber auf Höhe des S-Bahntunnels entstehen, wie der Skizze des Verkehrsministeriums zu entnehmen ist. Dieser liegt aber eben nicht unter einem Ende der Bahnsteighalle. Deine Angabe der sechs Meter beruht also auf einem Irrtum von Dir - bestenfalls.
Das sind ca. 80 cm Unterschied. Das ist weniger, als der Beton im Trogboden dick ist. Jetzt werde ich mal spitzfindig: Der Trog liegt insgesamt also noch tiefer, da noch 1,5 m Beton dazu kommt. Also auch betrachtet ab der Lage der S-Bahn liegt der Trog 6,5 Meter oder mehr tiefer. Auf jeden Fall eine Ebene tiefer. Ändert dein Einwand also irgendwas? Oder hatte ich tatsächlich Unrecht, wenn der "Fehler" kleiner ist als die Materialstärken?

Ihr müsst echt verzweifelt sein, wenn nur noch solche unbrauchbaren Einwände kommen. Es ändert nach wie vor nichts daran, dass für diesen Kopfbahnhof das Mineralwasser nicht gefährdet werden muss. Du sitzt also nach wie vor auf deinem toten Pferd.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.20 20:05.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 20:35

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Und wie gesagt, ist die tiefste Stelle des Trogs nochmal 6 Meter tiefer als hier auf der Skizze. Der neue Kopfbahnhof ist also selbst hier trotzdem 6 Meter höher als der Trog insgesamt. Das alleine ist schon eine Ebene höher. Und nach oben ist noch Luft.

Du reitest ein totes Pferd.
Die 6 Meter sind falsch. Es ergibt sich ein Höhenunterschied von sechs Metern zwischen den beiden Enden der Bahnsteighalle. Nun soll die Ergänzungsstation aber auf Höhe des S-Bahntunnels entstehen, wie der Skizze des Verkehrsministeriums zu entnehmen ist. Dieser liegt aber eben nicht unter einem Ende der Bahnsteighalle. Deine Angabe der sechs Meter beruht also auf einem Irrtum von Dir - bestenfalls.
Das sind ca. 80 cm Unterschied. Das ist weniger, als der Beton im Trogboden dick ist. Jetzt werde ich mal spitzfindig: Der Trog liegt insgesamt also noch tiefer, da noch 1,5 m Beton dazu kommt. Also auch betrachtet ab der Lage der S-Bahn liegt der Trog 6,5 Meter oder mehr tiefer. Auf jeden Fall eine Ebene tiefer. Ändert dein Einwand also irgendwas? Oder hatte ich tatsächlich Unrecht, wenn der "Fehler" kleiner ist als die Materialstärken?

Ihr müsst echt verzweifelt sein, wenn nur noch solche unbrauchbaren Einwände kommen. Es ändert nach wie vor nichts daran, dass für diesen Kopfbahnhof das Mineralwasser nicht gefährdet werden muss. Du sitzt also nach wie vor auf deinem toten Pferd.
Wenn Du uns jetzt noch an Deinem Rechenweg teilhaben lässt, der Dich zum Ergebnis 80 cm geführt hat.
Und an welcher Stelle hatte ich etwas von Mineralwasser geschrieben?

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 20:40

ChrisM schrieb:
Wenn Du uns jetzt noch an Deinem Rechenweg teilhaben lässt, der Dich zum Ergebnis 80 cm geführt hat.
Und an welcher Stelle hatte ich etwas von Mineralwasser geschrieben?
Dreisatz kombiniert mit Strahlensatz.
Und du hast vom Grundwasser geschrieben anscheinend ohne dich daran zu erinnern, warum das Abpumpen so einer großen Menge überhaupt kritisch war.

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: ChrisM

Datum: 03.11.20 21:02

graetz schrieb:
ChrisM schrieb:
Wenn Du uns jetzt noch an Deinem Rechenweg teilhaben lässt, der Dich zum Ergebnis 80 cm geführt hat.
Und an welcher Stelle hatte ich etwas von Mineralwasser geschrieben?
Dreisatz kombiniert mit Strahlensatz.
Und du hast vom Grundwasser geschrieben anscheinend ohne dich daran zu erinnern, warum das Abpumpen so einer großen Menge überhaupt kritisch war.
Zitat
Wie verhält sich der Untergrund, dem einerseits Grundwasser entzogen, andererseits aber zugeführt werden soll? Bleibt er wirklich stabil, wie die Experten der Bahn behaupten? Oder muß doch mit Setzungen und Rissen an den Gebäuden oder gar Hangrutschungen gerechnet werden, zumal im steilen Kernerviertel?
Quelle: [www.bei-abriss-aufstand.de]

Fast alles so eingetreten. Aber damit kennst Du Dich ja aus.

Apropos: Wie ist Dein Lösungsansatz für den Kehrtunnel durch Anhydrit?

Re: VCD: Kehrtunnel durch Anhydrit

geschrieben von: graetz

Datum: 03.11.20 21:27

ChrisM schrieb:
Fast alles so eingetreten. Aber damit kennst Du Dich ja aus.

Apropos: Wie ist Dein Lösungsansatz für den Kehrtunnel durch Anhydrit?
Bin ich irgendwie auf diese Punkte eingegangen? Ich gehe auf das ein, was die Bahn selbst sagt: Sie versuchte alles, den Druck auf das Mineralwasser so zu lassen, dass es nicht in die Baugrube hochquillt. Diese Gefahr besteht, wenn man große Mengen Grundwasser für eine große Baugrube abpumpen muss. Deswegen wurde der Trog ja abschnittsweise gebaut. Bei kleineren Gruben ist das auch weniger ein Problem. Z.B. die S-Bahn. Oder eben ein kleinerer Kopfbahnhof, den man - ich muss es anscheinend noch mal für dich wiederholen - gar nicht so tief bauen muss!

Und zu neuen Tunnel im Anhydrit für die Gäubahn hatte ich mich schon geäussert. Absolut unnötig, aber freie Grundstücke gehen ja vor.

Dafür hat sich niemand auf meine Frage geäußert, wie dann der neue Nordzulauftunnel zu bewerten ist, der ja auch von den Projektpartnern als zwingend angesehen wird, um den seit 1992 bekannten Engpass zu beseitigen und auch dazu dient, irgendwann die nötige Kantenzeit Stuttgart-Mannheim zu erreichen.

Der Anschluss dieses Tunnels an den Bestand unterm Killesberg erfordert, dass der grade mit viel Aufwand im Anhydrit gebaute Tunnel wahrscheinlich mitten in einer Anhydritlinse nochmal aufgebrochen werden muss. Auf jeden Fall war Wittke schon mal überrascht über den Verlauf der Anhydritlinsen dort.

Das wird wirklich kritisch. Hier zeigt sich die kurzsichtige Planung von S21 von ihrer schlimmsten Seite.
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