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Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 21.10.20 21:21

schienenbieger schrieb:
Wann war denn der Beginn des Digitalisierungsprojektes geplant? Und wann hat es tatsächlich begonnen?
Und falls dir meine Belege von gestern nicht reichen:

Da steht klar, dass die Finanzierung durch den Bund 2019 ("Bundeshaushalt 2019") schon zugesagt werden muss, dass man auf keinen Fall vor Auszahlung der Bundesmittel anfangen kann und wenn das nicht schon 2019 erfolgt, dass die Inbetriebnahme von S21 später erfolgen wird, was ja nicht "vermittelbar" wäre.

ETCS Zeit.png

Was passierte stattdessen? Steht in den aktuellen Folien vom Lenkungskreis:

Zitat
‒ Finanzierungsvereinbarung zum Digitalen Knoten Stuttgart wurde am 25. August (2020) vom Bund und der DB unterzeichnet
‒ Ebenfalls wurde eine neue Rahmenfinanzierungsvereinbarung 2020 für Investitionen in die Schienenwege unterzeichnet
‒ Die Vergabe der LST im Projekt Stuttgart 21 soll planmäßig im Q4/2020 erfolgen
Das ist ein Jahr Verzug. Mindestens.

Und wie zuverlässig sind zur Zeit die Fahrzeuglieferanten, die "über 300" Züge zwingend neu ausrüsten müssen, damit sie überhaupt in den Trog einfahren dürfen?
157 S-Bahnzüge sind umzurüsten
120 neue Dostos haben das schon
23 Flirts haben schon vorbereitet und muss nur ein weng getauscht werden

Der Rest wandert zum Bender.

Bei der S-Bahn könnte es eng werden.

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 21.10.20 22:01

Ersatzsignal schrieb:
157 S-Bahnzüge sind umzurüsten
120 neue Dostos haben das schon
23 Flirts haben schon vorbereitet und muss nur ein weng getauscht werden

Der Rest wandert zum Bender.

Bei der S-Bahn könnte es eng werden.
Wann werden die Dostos geliefert?
Ab 2024 .

Bei der S-Bahn kommen auch Neufahrzeuge hinzu. Da wurde im Juli ausgeschrieben.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.20 22:31.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wann war denn der Beginn des Digitalisierungsprojektes geplant? Und wann hat es tatsächlich begonnen?
Und falls dir meine Belege von gestern nicht reichen:

Da steht klar, dass die Finanzierung durch den Bund 2019 ("Bundeshaushalt 2019") schon zugesagt werden muss, dass man auf keinen Fall vor Auszahlung der Bundesmittel anfangen kann und wenn das nicht schon 2019 erfolgt, dass die Inbetriebnahme von S21 später erfolgen wird, was ja nicht "vermittelbar" wäre.

[attachment]

Was passierte stattdessen? Steht in den aktuellen Folien vom Lenkungskreis:

Zitat
‒ Finanzierungsvereinbarung zum Digitalen Knoten Stuttgart wurde am 25. August (2020) vom Bund und der DB unterzeichnet
‒ Ebenfalls wurde eine neue Rahmenfinanzierungsvereinbarung 2020 für Investitionen in die Schienenwege unterzeichnet
‒ Die Vergabe der LST im Projekt Stuttgart 21 soll planmäßig im Q4/2020 erfolgen
Das ist ein Jahr Verzug. Mindestens.

Und wie zuverlässig sind zur Zeit die Fahrzeuglieferanten, die "über 300" Züge zwingend neu ausrüsten müssen, damit sie überhaupt in den Trog einfahren dürfen?
Die konkrete Projektarbeit hat aber tatsächlich schon im Mai 2019 begonnen. Man hatte da lediglich parallel geplant, weil die Finanzierung noch nicht sicher war.
Aber mit Bekanntgabe des Haushaltsentwurfes war bei den bestehenden politischen Mehrheiten eigentlich im Herbst 2019 schon klar, dass die Finanzierung steht, auch wenn der Haushalt erst 2020 verabschiedet wurde.

MfG

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 08:25

schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wann war denn der Beginn des Digitalisierungsprojektes geplant? Und wann hat es tatsächlich begonnen?
Und falls dir meine Belege von gestern nicht reichen:

Da steht klar, dass die Finanzierung durch den Bund 2019 ("Bundeshaushalt 2019") schon zugesagt werden muss, dass man auf keinen Fall vor Auszahlung der Bundesmittel anfangen kann und wenn das nicht schon 2019 erfolgt, dass die Inbetriebnahme von S21 später erfolgen wird, was ja nicht "vermittelbar" wäre.

[attachment]

Was passierte stattdessen? Steht in den aktuellen Folien vom Lenkungskreis:

Zitat
‒ Finanzierungsvereinbarung zum Digitalen Knoten Stuttgart wurde am 25. August (2020) vom Bund und der DB unterzeichnet
‒ Ebenfalls wurde eine neue Rahmenfinanzierungsvereinbarung 2020 für Investitionen in die Schienenwege unterzeichnet
‒ Die Vergabe der LST im Projekt Stuttgart 21 soll planmäßig im Q4/2020 erfolgen
Das ist ein Jahr Verzug. Mindestens.

Und wie zuverlässig sind zur Zeit die Fahrzeuglieferanten, die "über 300" Züge zwingend neu ausrüsten müssen, damit sie überhaupt in den Trog einfahren dürfen?
Die konkrete Projektarbeit hat aber tatsächlich schon im Mai 2019 begonnen. Man hatte da lediglich parallel geplant, weil die Finanzierung noch nicht sicher war.
Aber mit Bekanntgabe des Haushaltsentwurfes war bei den bestehenden politischen Mehrheiten eigentlich im Herbst 2019 schon klar, dass die Finanzierung steht, auch wenn der Haushalt erst 2020 verabschiedet wurde.
Lies die Quelle. Ohne Überweisung der Bundesmittel keine (vorzeitigen) Arbeiten. „Konkret“ durfte man also nicht Arbeiten. Es geht jetzt erst los.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wann war denn der Beginn des Digitalisierungsprojektes geplant? Und wann hat es tatsächlich begonnen?
Und falls dir meine Belege von gestern nicht reichen:

Da steht klar, dass die Finanzierung durch den Bund 2019 ("Bundeshaushalt 2019") schon zugesagt werden muss, dass man auf keinen Fall vor Auszahlung der Bundesmittel anfangen kann und wenn das nicht schon 2019 erfolgt, dass die Inbetriebnahme von S21 später erfolgen wird, was ja nicht "vermittelbar" wäre.

[attachment]

Was passierte stattdessen? Steht in den aktuellen Folien vom Lenkungskreis:

Zitat
‒ Finanzierungsvereinbarung zum Digitalen Knoten Stuttgart wurde am 25. August (2020) vom Bund und der DB unterzeichnet
‒ Ebenfalls wurde eine neue Rahmenfinanzierungsvereinbarung 2020 für Investitionen in die Schienenwege unterzeichnet
‒ Die Vergabe der LST im Projekt Stuttgart 21 soll planmäßig im Q4/2020 erfolgen
Das ist ein Jahr Verzug. Mindestens.

Und wie zuverlässig sind zur Zeit die Fahrzeuglieferanten, die "über 300" Züge zwingend neu ausrüsten müssen, damit sie überhaupt in den Trog einfahren dürfen?
Die konkrete Projektarbeit hat aber tatsächlich schon im Mai 2019 begonnen. Man hatte da lediglich parallel geplant, weil die Finanzierung noch nicht sicher war.
Aber mit Bekanntgabe des Haushaltsentwurfes war bei den bestehenden politischen Mehrheiten eigentlich im Herbst 2019 schon klar, dass die Finanzierung steht, auch wenn der Haushalt erst 2020 verabschiedet wurde.
Lies die Quelle. Ohne Überweisung der Bundesmittel keine (vorzeitigen) Arbeiten. „Konkret“ durfte man also nicht Arbeiten. Es geht jetzt erst los.
Im Gegensatz zu dir lese ich die relevanten Quellen, und die sagen, dass im Mai 2019 Projektbeginn war. Oder glaubst du, die Ausschreibung, die bereits Ende 2019 fertig war und auf deren Basis jetzt die Vergabe der Ausführungsarbeiten erfolgt, sei einfach so vom Himmel gefallen?

Die Ausschreibung enthält einen detaillierten Rahmenterminplan, ...

digizeit.jpg

... mit Angabe des Projektbeginns ...

digizeit2.jpg

... und in der Leistungsbeschreibung findet man schon die Anforderungen an das Projekt und auch den Hinweis (gelber Kasten), dass noch parallel geplant wird.

digileist.jpg


In den Kopfzeilen des obigen Rahmenterminplans kann man übrigens die Jahres- und Quartalseinteilung erkennen, ohne dass man bei der Auflösung was lesen kann. Der Plan beginnt mit Q1-2020. Man erkennt den Beginn der ausgeschriebenen Arbeiten in Q4-2020 und auch das geplante Ende der Baumaßnahmen im Kernbereich von S21 bereits im Jahr 2023.
Spätere Baumaßnahmen betreffen nur noch den Abstellbahnhof und den Filderbereich.

Wenn man jetzt noch weiß, dass gegenüber der ursprünglichen Planung die komplette konventionelle LST im Kernbereich entfällt, dann verringert sich der Gesamtaufwand eher. Das Digitalprojekt hat in sich deshalb kein Zeitproblem.
Die Frage ist halt nur, wann man die Balisen in den Bahnhof streuen kann. Das wird sich nach derzeitigem Stand verschieben, hat aber auf die rechtzeitige Fertigstellung keinen Einfluss, wie der Gesamtplan auf der LK-Folie zeigt.

Anderes Thema ...
Weil es gerade da steht (gelber Kasten) und im anderen Thread Thema war: Die Innovationskooperation, bei der es u. a. um die Teilblöcke in den Bahnhofsgleisen geht, bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf S21, sondern allgemein auf "große Knoten".
Und das ist das Ziel:

teilblock.jpg

MfG

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 10:52

schienenbieger schrieb:
Im Gegensatz zu dir lese ich die relevanten Quellen, und die sagen, dass im Mai 2019 Projektbeginn war. Oder glaubst du, die Ausschreibung, die bereits Ende 2019 fertig war und auf deren Basis jetzt die Vergabe der Ausführungsarbeiten erfolgt, sei einfach so vom Himmel gefallen?
Die Ausschreibung ist dein einziger Beleg? Dir ist klar, dass im Rahmen von S21 schon öfter die in Ausschreibungen genannten Termine in der Praxis nicht zu halten waren und mehrmals verschoben wurden? Natürlich wurden da diese Termine reingeschrieben, weil man quasi täglich mit einer Finanzierungszusage rechnete und dann sofort loslegen wollte. Aber diese Zusage kam erst 2020. Steht so im Lenkungskreis.

Also ist eine Terminangabe in einer Ausschreibung nicht relevant. Relevant ist, wann man wirklich etwas getan hat. Und im Lenkungskreis ist zu lesen, dass man dieses Jahr erst anfängt. Eben die Arbeitspakete einer Ausschreibung dürfen nicht vergeben werden, bevor die Finanzierung steht. Steht in den Quellen. Explizit für dieses Projekt!
Also müsstest du Arbeitsnachweise von 2019 als Beleg liefern anstatt einer theoretischen Planung.

schienenbieger schrieb:
Anderes Thema ...
Weil es gerade da steht (gelber Kasten) und im anderen Thread Thema war: Die Innovationskooperation, bei der es u. a. um die Teilblöcke in den Bahnhofsgleisen geht, bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf S21, sondern allgemein auf "große Knoten".
Und das ist das Ziel:

Da geht es um das schnelle Nachrücken, was besonders bei der S-Bahn zur Geltung kommen soll. Doppelbelegungen sind da noch etwas anderes. Und da wurde explizit auf die "regelmässigen" Doppelbelegungen in S21 hingewiesen. Das kann man sicher dann auch für andere überlastete Bahnhöfe benutzen. Aber eben zuerst für S21, der schon von Anfang an so überlastet ist, dass es zu diesen vielen Doppelbelegungen kommt.

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 22.10.20 11:17

graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Im Gegensatz zu dir lese ich die relevanten Quellen, und die sagen, dass im Mai 2019 Projektbeginn war. Oder glaubst du, die Ausschreibung, die bereits Ende 2019 fertig war und auf deren Basis jetzt die Vergabe der Ausführungsarbeiten erfolgt, sei einfach so vom Himmel gefallen?
Die Ausschreibung ist dein einziger Beleg? Dir ist klar, dass im Rahmen von S21 schon öfter die in Ausschreibungen genannten Termine in der Praxis nicht zu halten waren und mehrmals verschoben wurden? Natürlich wurden da diese Termine reingeschrieben, weil man quasi täglich mit einer Finanzierungszusage rechnete und dann sofort loslegen wollte. Aber diese Zusage kam erst 2020. Steht so im Lenkungskreis.
Jemand muss die Ausschreibungsunterlagen erstellt haben, d.h. da sind schon Arbeitsstunden reingeflossen. Du scheinst den Eindruck erwecken zu wollen dass dies rechtlich nicht möglich gewesen wäre.

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 11:23

Manu Chao schrieb:
Jemand muss die Ausschreibungsunterlagen erstellt haben, d.h. da sind schon Arbeitsstunden reingeflossen. Du scheinst den Eindruck erwecken zu wollen dass dies rechtlich nicht möglich gewesen wäre.
Ich schrieb eindeutig, dass die Durchführung der Arbeitspakete nicht erlaubt ist, bevor die Gelder verfügbar sind. Das steht explizit auch in meiner Quelle.
Manu Chao schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Im Gegensatz zu dir lese ich die relevanten Quellen, und die sagen, dass im Mai 2019 Projektbeginn war. Oder glaubst du, die Ausschreibung, die bereits Ende 2019 fertig war und auf deren Basis jetzt die Vergabe der Ausführungsarbeiten erfolgt, sei einfach so vom Himmel gefallen?
Die Ausschreibung ist dein einziger Beleg? Dir ist klar, dass im Rahmen von S21 schon öfter die in Ausschreibungen genannten Termine in der Praxis nicht zu halten waren und mehrmals verschoben wurden? Natürlich wurden da diese Termine reingeschrieben, weil man quasi täglich mit einer Finanzierungszusage rechnete und dann sofort loslegen wollte. Aber diese Zusage kam erst 2020. Steht so im Lenkungskreis.
Jemand muss die Ausschreibungsunterlagen erstellt haben, d.h. da sind schon Arbeitsstunden reingeflossen. Du scheinst den Eindruck erwecken zu wollen dass dies rechtlich nicht möglich gewesen wäre.
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.

MfG

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 11:52

schienenbieger schrieb:
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.
Eine Ausschreibung veröffentlichen ist keine "Arbeit" am Projekt. Welche Arbeitspakete wurden schon 2019 realisiert?

Das Projekt umfasst ja auch die Digitalisierung der S-Bahn. Laut dem Zeitplan für die S-Bahn für "Szenario I – Gestaffelte IBN bis 06/2025" (Das einzige Szenario, das eine IBN 2025 realistisch vorsah und damit nur akzeptabel war) hätten die ersten Vergaben bereits zum Jahreswechsel 2019/2020 erfolgen sollen, um einen IBN-Termin 2025 halten zu können. Das ist mit Teil der Finanzierung durch den Bund. Wurde da schon etwas vergeben?
Genau im Zuge dieser Planung nur für die S-Bahn wurde die Finanzierung durch den Bund als kritischer Pfad genannt.

Zitat
Für die Zielerreichung kommerzielle IBN in 12/2025 und die stufenweise technische IBN sowie die rechtzeitige Fahrzeugumrüstung ist eine Finanzierungübereinkunft der beteiligten Partner wie auch eine Unbedenklichkeitserklärung des Bundes (wenigstens zur Fortsetzung der Planungen) noch zum Jahreswechsel 2018/2019 erforderlich.
Eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Projektträgern muss dann in der ersten Hälfte 2019 erfolgen, um die termingerechten Vergaben sicherzustellen und um sich für das europäische Förderprogramm CEF zu bewerben.

Die Finanzierung der Projektrealisierung stellt hier den kritischen Pfad dar, da diese sehr zeitnah belastbar vorliegen muss (noch in 2018 Grundübereinkunft der Projektpartner und UB des EBA, 2019 Finanzierungsvereinbarung Infrastruktur und Förderabkommen Fahrzeuge mit dem Bund, ggf. Erlangung von „CEF Transport“-Förderung, Call 2019).
Das alles passierte aber erst dieses Jahr! Wird alles irgendwie jetzt beschleunigt, weil zusätzlich zur Digitalisierung der S-Bahn die Digitalisierung des ganzen neuen Bahnknotens kommt inkl. der Umrüstung auch aller Regionalzüge dazu kommt?

Bildschirmfoto 2020-10-22 um 11.41.24.png



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.20 11:55.

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 22.10.20 12:56

graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.
Eine Ausschreibung veröffentlichen ist keine "Arbeit" am Projekt. Welche Arbeitspakete wurden schon 2019 realisiert?
Du vermischt zwei verschiedene Sachen: Arbeiten die Teil eines (zeitlich) kritischen Pfades sind und solche die mindestens in einer Richtung keine direkten zeitlichen Abhängigkeiten haben. Es kann durchaus sein dass von den zeitlich kritischen Arbeiten noch nichts angegangen wurde und daher wenn man der bis vor kurzem aktuellen Planung Glauben schenkt ein zeitlicher Verzug besteht.

Allerdings ist dein ‘Beweis’ dass dem so ist die Tatsache dass das Geld für diese gesamte Kategorie noch nicht bewilligt war (und daher noch keine Arbeiten dieser Kategorie die im kritischen Pfad liegen ausgeführt werden durften). Wenn dem so wäre, wieso durften dann aber die Arbeiten die in die Ausschreibungsunterlagen flossen schon durchgeführt werden?

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 13:04

Manu Chao schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.
Eine Ausschreibung veröffentlichen ist keine "Arbeit" am Projekt. Welche Arbeitspakete wurden schon 2019 realisiert?
Du vermischt zwei verschiedene Sachen: Arbeiten die Teil eines (zeitlich) kritischen Pfades sind und solche die mindestens in einer Richtung keine direkten zeitlichen Abhängigkeiten haben. Es kann durchaus sein dass von den zeitlich kritischen Arbeiten noch nichts angegangen wurde und daher wenn man der bis vor kurzem aktuellen Planung Glauben schenkt ein zeitlicher Verzug besteht.

Allerdings ist dein ‘Beweis’ dass dem so ist die Tatsache dass das Geld für diese gesamte Kategorie noch nicht bewilligt war (und daher noch keine Arbeiten dieser Kategorie die im kritischen Pfad liegen ausgeführt werden durften). Wenn dem so wäre, wieso durften dann aber die Arbeiten die in die Ausschreibungsunterlagen flossen schon durchgeführt werden?
Weil "Ausschreibung schreiben" nicht Teil des zu finanzierenden Piloten ist. Ihr kommt jetzt wieder mit Wortklaubereien. Die eigentliche Arbeit am Projekt startet erst jetzt. Und damit ein Jahr später, als in den Ausarbeitungen zu finden ist.

Der kritische Pfad hatte den Meilenstein "Finanzierung gesichert" spätestens Sommer 2019 gesetzt. Das ist genau ein Jahr früher, als in der Realität. Damit ist das Projekt bereits ein Jahr im Verzug.

Und auch die ersten Ausschreibungen sollten auch schon früher kommen als "Oktober 2019". Also sind die auch schon im Verzug.
Manu Chao schrieb:
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.
Eine Ausschreibung veröffentlichen ist keine "Arbeit" am Projekt. Welche Arbeitspakete wurden schon 2019 realisiert?
Du vermischt zwei verschiedene Sachen: Arbeiten die Teil eines (zeitlich) kritischen Pfades sind und solche die mindestens in einer Richtung keine direkten zeitlichen Abhängigkeiten haben. Es kann durchaus sein dass von den zeitlich kritischen Arbeiten noch nichts angegangen wurde und daher wenn man der bis vor kurzem aktuellen Planung Glauben schenkt ein zeitlicher Verzug besteht.

Allerdings ist dein ‘Beweis’ dass dem so ist die Tatsache dass das Geld für diese gesamte Kategorie noch nicht bewilligt war (und daher noch keine Arbeiten dieser Kategorie die im kritischen Pfad liegen ausgeführt werden durften). Wenn dem so wäre, wieso durften dann aber die Arbeiten die in die Ausschreibungsunterlagen flossen schon durchgeführt werden?
Er übersieht auch, dass Gelder für das Digitalisierungsprojekt bereits im Bundeshaushalt 2018 eingestellt waren und somit schon vor 2020 verfügbar waren. Die maßgebliche Änderung ist eigentlich nur, dass mit dem letzten Haushalt auch die Finanzierung der Fahrzeugumrüstung mit drin ist.

MfG
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Genau vor einem Jahr, am 21.10.2019, hatte ich hier auf die Veröffentlichung der Ausschreibung hingewiesen und sie verlinkt. Selbst das wird ihn nicht davon überzeugen, dass schon 2019 daran gearbeitet wurde. Es ist zwecklos.
Eine Ausschreibung veröffentlichen ist keine "Arbeit" am Projekt. Welche Arbeitspakete wurden schon 2019 realisiert?

Das Projekt umfasst ja auch die Digitalisierung der S-Bahn. Laut dem Zeitplan für die S-Bahn für "Szenario I – Gestaffelte IBN bis 06/2025" (Das einzige Szenario, das eine IBN 2025 realistisch vorsah und damit nur akzeptabel war) hätten die ersten Vergaben bereits zum Jahreswechsel 2019/2020 erfolgen sollen, um einen IBN-Termin 2025 halten zu können. Das ist mit Teil der Finanzierung durch den Bund. Wurde da schon etwas vergeben?
Genau im Zuge dieser Planung nur für die S-Bahn wurde die Finanzierung durch den Bund als kritischer Pfad genannt.

Zitat
Für die Zielerreichung kommerzielle IBN in 12/2025 und die stufenweise technische IBN sowie die rechtzeitige Fahrzeugumrüstung ist eine Finanzierungübereinkunft der beteiligten Partner wie auch eine Unbedenklichkeitserklärung des Bundes (wenigstens zur Fortsetzung der Planungen) noch zum Jahreswechsel 2018/2019 erforderlich.
Eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Projektträgern muss dann in der ersten Hälfte 2019 erfolgen, um die termingerechten Vergaben sicherzustellen und um sich für das europäische Förderprogramm CEF zu bewerben.

Die Finanzierung der Projektrealisierung stellt hier den kritischen Pfad dar, da diese sehr zeitnah belastbar vorliegen muss (noch in 2018 Grundübereinkunft der Projektpartner und UB des EBA, 2019 Finanzierungsvereinbarung Infrastruktur und Förderabkommen Fahrzeuge mit dem Bund, ggf. Erlangung von „CEF Transport“-Förderung, Call 2019).
Das alles passierte aber erst dieses Jahr! Wird alles irgendwie jetzt beschleunigt, weil zusätzlich zur Digitalisierung der S-Bahn die Digitalisierung des ganzen neuen Bahnknotens kommt inkl. der Umrüstung auch aller Regionalzüge dazu kommt?

[attachment]
Da kommt nichts mehr hinzu. Die Ausschreibung umfasst die komplette Digitalisierung der S-Bahn und des Stuttgarter Knotens.

MfG

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 13:19

schienenbieger schrieb:
Da kommt nichts mehr hinzu. Die Ausschreibung umfasst die komplette Digitalisierung der S-Bahn und des Stuttgarter Knotens.
Schienenbieger - ich meinte die Planungen nur für die S-Bahn, laut der man alleine schon ein Jahr im Verzug ist. Der Rest der Digitalisierung ist davon abhängig. Wenn also das schon im Verzug ist, ist das ganze Projekt in Verzug. Und du siehst alleine an dieser Planung, dass sogar die Ausschreibungen verspätet sind.

Also selbst dein "Beleg" ist nur ein Beleg dafür, dass man im Verzug ist. Ich sprach von Arbeiten am Projekt, die nach einer Ausschreibung vergeben werden, die schon 2019 hätten erfolgen müssen - siehe eben den Zeitplan. Ausschreibungen genau dafür kommen immer vorher - und sind eben auch verspätet, wie du uns hier demonstrierst.

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 13:23

schienenbieger schrieb:
Er übersieht auch, dass Gelder für das Digitalisierungsprojekt bereits im Bundeshaushalt 2018 eingestellt waren und somit schon vor 2020 verfügbar waren. Die maßgebliche Änderung ist eigentlich nur, dass mit dem letzten Haushalt auch die Finanzierung der Fahrzeugumrüstung mit drin ist.
Aber die explizite Vergabe war erst 2020. Was du ausführst, waren die Mittel für alle(!) Piloten Bundesweit, nicht die genaue Aufschlüsselung, wer wieviel davon bekommt. Das Problem dabei war, dass die Stuttgarter mehr davon haben wollten. Was bis dahin nur im Haushalt stand, hätte nur für die S-Bahn gereicht. Also nein, das war keine Basis, dass man schon anfangen konnte. Dann hätte es schon seit ca. einem Jahr die ersten Vergaben geben müssen. Gibt es die? Zeig sie uns!

EDIT: Wenn die Mittel angeblich 2018 schon so im Haushalt standen, dass sie angeblich schon verfügbar wären, hätte man nicht im Oktober 2018 das hier schreiben müssen:

Zitat
Bundesfinanzierung zwingend erforderlich. Klärung bis Ende 2018.

Ministerium für Verkehr ist hierzu in ständigem Austausch mit BMVI

Für Unbedenklichkeitsbescheinigung (vorzeitiger Baubeginn) oder Auszahlung von Bundesfinanzmitteln fehlen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.20 13:40.
graetz schrieb:
schienenbieger schrieb:
Er übersieht auch, dass Gelder für das Digitalisierungsprojekt bereits im Bundeshaushalt 2018 eingestellt waren und somit schon vor 2020 verfügbar waren. Die maßgebliche Änderung ist eigentlich nur, dass mit dem letzten Haushalt auch die Finanzierung der Fahrzeugumrüstung mit drin ist.
Aber die explizite Vergabe war erst 2020. Was du ausführst, waren die Mittel für alle(!) Piloten Bundesweit, nicht die genaue Aufschlüsselung, wer wieviel davon bekommt. Das Problem dabei war, dass die Stuttgarter mehr davon haben wollten. Was bis dahin nur im Haushalt stand, hätte nur für die S-Bahn gereicht. Also nein, das war keine Basis, dass man schon anfangen konnte. Dann hätte es schon seit ca. einem Jahr die ersten Vergaben geben müssen. Gibt es die? Zeig sie uns!

EDIT: Wenn die Mittel angeblich 2018 schon so im Haushalt standen, dass sie angeblich schon verfügbar wären, hätte man nicht im Oktober 2018 das hier schreiben müssen:

Zitat
Bundesfinanzierung zwingend erforderlich. Klärung bis Ende 2018.

Ministerium für Verkehr ist hierzu in ständigem Austausch mit BMVI

Für Unbedenklichkeitsbescheinigung (vorzeitiger Baubeginn) oder Auszahlung von Bundesfinanzmitteln fehlen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen
Statt einfach in die genannten Originalunterlagen (z. B. Rahmenterminplan Digitalprojekt oder Haushaltsplan 2018) reinzuschauen, mühst du dich hier ab, Gründe zu nennen, warum da nicht das drin stehen kann, was ich hier beschreibe.
Lächerlicher geht es wirklich nicht mehr.

Lustig ist auch, wie du von deiner ursprünglichen Aussage - "Und zusätzlich(!) kommt dazu, dass auch das Digitalisierungsprojekt ein Jahr hinter der Planung hängt." - mit jedem Beitrag mehr abweichst und neue Kriterien einführst, nur um nicht zugeben zu müssen, dass du falsch lagst. Wie immer eigentlich ...

MfG

Re: Die neuen Lenkungskreisunterlagen sind eingtroffen

geschrieben von: graetz

Datum: 22.10.20 16:03

schienenbieger schrieb:
Statt einfach in die genannten Originalunterlagen (z. B. Rahmenterminplan Digitalprojekt oder Haushaltsplan 2018) reinzuschauen, mühst du dich hier ab, Gründe zu nennen, warum da nicht das drin stehen kann, was ich hier beschreibe.
Lächerlicher geht es wirklich nicht mehr.

Lustig ist auch, wie du von deiner ursprünglichen Aussage - "Und zusätzlich(!) kommt dazu, dass auch das Digitalisierungsprojekt ein Jahr hinter der Planung hängt." - mit jedem Beitrag mehr abweichst und neue Kriterien einführst, nur um nicht zugeben zu müssen, dass du falsch lagst. Wie immer eigentlich ...
Dann zeig doch einfach mal echte Belege anstatt nur davon zu reden oder auf einen großen Stapel Papier zu zeigen und zu behaupten, deine Thesen wären da irgendwie bestätigt.

Ich habe dir Zeitpläne gezeigt und die Aussage, dass die Finanzierung auf dem kritischen Pfad liegt. Ich habe dir Belege gezeigt, dass die Finanzierung - und damit der kritische Pfad - ein Jahr im Verzug ist. Ich habe dir Belege gezeigt, dass Ausschreibungen und Vergaben bereits 2019 abgeschlossen sein müssten, um den Termin 2025 zu halten.

Was kam von dir? Nur eine Ausschreibung, die eben schon verspätet ist. Ansonsten nur die Behauptung, die Mittel wären 2018 schon verfügbar gewesen, während das Land schrieb, dass sie eben nicht zur Verfügung standen und es "haushaltrechtlich" auch nicht möglich wäre, vorzeitig zu beginnen. Genau deswegen kam die Ausschreibung zustande, die du dann präsentiert hattest mit einem Beginn der Arbeiten Ende 2020. Eben ein Jahr zu spät.

Noch ein Beleg, der deine Behauptung, die Mittel waren 2018 oder 2019 schon verfügbar gewesen, widerspricht:

Zitat vom März 2019
Doch der Hoffnungsschimmer, dass mit Stuttgart 21 im Jahr 2025 auch ETCS für die S-Bahnen und Regionalzüge in Betrieb geht, könnte sich am Mittwoch verdunkeln.
...
Bundesmittel reichen nicht aus
...
In einem Brandbrief, der unserer Zeitung vorliegt, hat sich deshalb Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Landesverkehrsministerium, an den Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Glatzer, gewandt. „Für den Bahnknoten Stuttgart würde eine Verzögerung der Digitalisierung bedeuten, dass der einzige Hauptbahnhof, der in Deutschland neu gebaut wird, mit konventioneller Technik in Betrieb gehen würde“, heißt es darin, „es wäre ein Schildbürgerstreich, wenn der neue Bahnhof bereits im Bau technologisch veraltet wäre.“ Der Beschluss, ob die Tunnelstrecken von S 21 digitalisiert werden, muss in diesem Jahr getroffen werden. Und nur wenn ETCS bei S 21 eingesetzt wird, gibt es überhaupt eine Chance, auch die S-Bahn- und Regionalzugstrecken damit auszustatten.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

"In diesem Jahr" bedeutete "2019". Aber:
Zitat von 2020
Bereits im April hatten sich Bahn. Land, Stadt und Region als Partner des milliardenschweren Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 darauf geeinigt, die neueste Technologie der Zugsteuerung auch bei S21 zu realisieren
[www.ariva.de]
Das entspricht eben nicht deiner Darstellung der Dinge. Hier zeigt sich deutlich, dass man bereits im Verzug ist und auch nicht irgendwie entspannt auf Mittel, die angeblich seit 2018 bereit liegen, vertraute.

Es entspricht meiner Darstellung, dass man zwar 2018 Mittel für die bundesweiten Piloten im Haushalt hatte, aber eben keine konkreten Mittel und auch nicht genug für die erweiterte Planung in Stuttgart. Genau deswegen gab es eben keine Mittel und auch nicht die Möglichkeit, 2019 mit dem Piloten zu beginnen. Schau in die Folien! Da steht, dass man erst jetzt beginnt.

Auch kapierst du nicht, was ich mit "zusätzlich" meine. Neben der Verzögerung beim Ausbau von über einem Jahr schon bevor der Ausbau überhaupt begonnen hat, was alleine schon für eine IBN 2026 oder später spricht, kommt eben die Verzögerung im Digitalisierungsprojekt noch dazu. Es reicht, wenn ich nur mit einem Recht hätte, um die IBN 2025 platzen zu lassen. Die Chancen liegen also für 2025 verdammt niedrig, weil auf allen Ebenen das Projekt in Verzug ist.

Beleglos behauptest du auch nur, die Bahn hätte irgendwie einen Puffer von einem Jahr im Testbetrieb. Lücken im Plan sind kein Beweis, wenn man sieht, dass es überall zwischen den verschiedenen Testfahrten auch Lücken gibt, wo das Projekt bereits im Verzug ist.
Es ist absurd zu glauben, man ließe sich dafür mit Absicht 100% mehr Zeit als nötig. Ins gleiche Horn stößt dann auch Micha, der allen ernstes behauptet, die Bahn hätte sich da einen Puffer geschaffen bei einem Projekt, das bereits sechs Jahre im Verzug ist. Und selbst wenn, ist dieser schon jetzt aufgebraucht.

Bis jetzt sehe ich also nur, dass ihr euch irgendwie windet anstatt die Folieninhalte zu akzeptieren, die klar eine Verzögerung zeigen, mit der 2025 nicht mehr haltbar ist.

Und gleiches gilt eben auch für die Digitalisierung. Dass die Mittel schon Anfang 2019 zur Verfügung stehen müssen, wurde groß und breit von den Projektpartnern und auch hier im Forum thematisiert. Nirgends hieß es offiziell, dass es reicht, wenn die Vereinbarungen erst 2020 unterschrieben werden. Im Gegenteil warnte man vor einer weiteren Verzögerung bei S21.

Das sind die Fakten, auch wenn ihr das mal wieder nicht sehen wollt.

Zeig uns also Arbeitsnachweise für die Lose, die bereits Anfang 2020 hätten beginnen sollen. Das war nämlich der Plan! Um überhaupt bis Ende 2025 fertig zu werden!
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