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 21 - Stuttgart 21 

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SpDrS600 schrieb weiter oben:
Kap.: 4.3.3.4 Einfluss der Durchrutschweglänge (SpDrS600: D-Weg = 0 bei Einfahrt in teilweise besetztes Gleis)
SpDrS600 schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wir reden hier über Doppelbelegungen. Wenn der Bahnsteig in kürzere Blöcke unterteilt wird und im Idealfall zwischen den Zügen noch ein Block frei bleibt, dann kann dieser als D-Weg genutzt werden.
Das relativiert in keiner Weise thematisierten Aussagen.
Soso.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Die Einfahrt in den jetzigen Stuttgarter Hbf...

geschrieben von: SpDrS600

Datum: 17.10.20 11:11

schienenbieger schrieb:
SpDrS600 schrieb:
Frankenbahn schrieb:
S-DT8 schrieb:
Nein, die Einfahrt (in ein nicht besetztes Gleis) erfolgte nach dem Umbau eine kurze Zeit lang mit 20 km/h, mittlerweile aber schon lange wieder mit 30 km/h. Beispiel: [www.youtube.com]
Das die Geschwindigkeit wieder angehoben wurde, wusste ich noch nicht. Trotzdem ist das Argument mit ungeduldigen Fahrgästen in meinen Augen sinnlos.

Gruß Frankenbahn
Wenn es sinnlos wäre, hätten die Betreuer die Passage herausgenommen. Du kannst diese Dummheit auf jedem größeren Bahnhof beobachten, besonders dann, wenn dort große Hektik herrscht. Dort wird geflissentlich ignoriert, dass mittlerweile die Türen bis zum Stillstand nicht zu öffnen sind. Zudem gibt es noch genügend altes Zeug auf deutschen Schienen anzutreffen ...
Nur mal so am Rande. 20 km/h ist die Geschwindigkeit mit der Weltklassemarathonläufer unterwegs sind.

Dann stünde noch die Frage im Raum, ob es in diesem Zusammenhang ein statistisch signifikantes Unfallgeschehen gibt oder wenigstens ein paar Beispiele.
Bei ausfahrenden Züge fallen mir auf Anhieb mehrere schwere Unfälle ein, vor kurzem waren z. B. Bahnsteigraucher betroffen, aber bei einfahrenden?
Ich sehe das so, dass der Betreuer der Arbeit von der DB Netz ganz sicher die Passage kritisiert hätte, wäre da nichts dran. Ob die Bahn hier Statistiken führt und auch gewillt ist diese zu veröffentlichen, weiß ich nicht. Normalerweise stehen nur Unfallberichte öffentlich zur Verfügung, wenn die Bahn ursächlich oder mittelbar betroffen ist. Aber dass es passiert, dass Fahrgäste bereits zum Türgriff greifen, wenn die Türen noch nicht frei sind, sieht man immer wieder.
Micha-0815 schrieb:
SpDrS600 schrieb weiter oben:
Kap.: 4.3.3.4 Einfluss der Durchrutschweglänge (SpDrS600: D-Weg = 0 bei Einfahrt in teilweise besetztes Gleis)
SpDrS600 schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wir reden hier über Doppelbelegungen. Wenn der Bahnsteig in kürzere Blöcke unterteilt wird und im Idealfall zwischen den Zügen noch ein Block frei bleibt, dann kann dieser als D-Weg genutzt werden.
Das relativiert in keiner Weise thematisierten Aussagen.
Soso.
Ja, soso. Wenn soso im Idealfall, dann soso. Eine solche Denke ist meilenweit von Bahnalltag entfernt. Aber das ist soso nur meine soso Meinung.
SpDrS600 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
SpDrS600 schrieb weiter oben:
Kap.: 4.3.3.4 Einfluss der Durchrutschweglänge (SpDrS600: D-Weg = 0 bei Einfahrt in teilweise besetztes Gleis)
SpDrS600 schrieb:
schienenbieger schrieb:
Wir reden hier über Doppelbelegungen. Wenn der Bahnsteig in kürzere Blöcke unterteilt wird und im Idealfall zwischen den Zügen noch ein Block frei bleibt, dann kann dieser als D-Weg genutzt werden.
Das relativiert in keiner Weise thematisierten Aussagen.
Soso.
Ja, soso. Wenn soso im Idealfall, dann soso. Eine solche Denke ist meilenweit von Bahnalltag entfernt. Aber das ist soso nur meine soso Meinung.
Richtig, diese kurzen Blöcke sind heute noch kein Bahn-Alltag. Und was der Esel nicht kennt, das frisst er halt nicht.

Du darfst aber selbstverständlich Deine Meinung behalten.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)
Micha-0815 schrieb:
Richtig, diese kurzen Blöcke sind heute noch kein Bahn-Alltag. Und was der Esel nicht kennt, das frisst er halt nicht.

Du darfst aber selbstverständlich Deine Meinung behalten.
Der "Esel" in Form des Bahnbetriebs, darf nur Dinge "fressen", die auch umfassend genehmigt sind. Davor muss eine Sicherheit nachgewiesen werden. Und erst dann darf man mit den Ergebnissen Leistungswerte neu berechnen.

Die Kritik richtet sich also nicht gegen neue Technik (es ist zwecklos, das immer wieder zu suggerieren), sondern darum, dass man zur Zeit dieses Verfahren praktisch umkehrt und man schon einmal da gescheitert ist.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Richtig, diese kurzen Blöcke sind heute noch kein Bahn-Alltag. Und was der Esel nicht kennt, das frisst er halt nicht.

Du darfst aber selbstverständlich Deine Meinung behalten.
Der "Esel" in Form des Bahnbetriebs, darf nur Dinge "fressen", die auch umfassend genehmigt sind. Davor muss eine Sicherheit nachgewiesen werden. Und erst dann darf man mit den Ergebnissen Leistungswerte neu berechnen.

Die Kritik richtet sich also nicht gegen neue Technik (es ist zwecklos, das immer wieder zu suggerieren), sondern darum, dass man zur Zeit dieses Verfahren praktisch umkehrt und man schon einmal da gescheitert ist.
Es ist nicht richtig, dass man die Leistungsfähigkeit eines neuen Verfahrens erst nach dessen Zulassung beurteilen darf.

Zum letzten Absatz: ersetze "die Kritik", durch "das dumme, frei erfundene Geschwätz", dann passt es wohl. Wenn noch mehr davon kommt, werde ich aber wahrscheinlich nicht mehr darauf eingehen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)
Micha-0815 schrieb:
Es ist nicht richtig, dass man die Leistungsfähigkeit eines neuen Verfahrens erst nach dessen Zulassung beurteilen darf.
Es geht nicht um das "Beurteilen", sondern um das "Verfügbar" als Voraussetzung zur Erreichung des Projektziels.

Die hier beschriebene Realität bei der Bahn zeigt, dass es definitiv einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis gibt. Das hat auch mit der Komplexität zu tun, die irgendwann nicht mehr bis ins letzte berechenbar ist. Ansonsten könnte man sich ja jede Prüfung und jeden Nachweis sparen. Es wurde ja schon vorher "berechnet".

Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen. Und das geht nicht nur aufgrund theoretischer Berechnungen. Das geht nur mit einem Praxisnachweis. Und der kann nur am Objekt selbst erfolgen. Es sei denn, ein anderer Bahnhof mit der gleichen Konfiguration ist noch verfügbar, also z.B. mit der gleichen Neigung, wo man dann mit allen Zugarten testen kann.

Gelingt der Nachweis nicht, hat das Projekt ein Problem.

Und das ist der grundsätzliche Fehler: Sich auf eine Technologie verlassen zu müssen ("Digitalisierung ist notwendig für einen stabilen Eisenbahnverkehr in Stuttgart"), die bei der Grundsteinlegung so noch nicht verfügbar war und selbst 5 - 6 Jahre vor Eröffnung noch nicht zur Verfügung steht.

Wenn ich meine Projekte so planen würde, also reinschreiben würde "Funktioniert nur mit Technologie, die wir noch gar nicht haben", würde ich meinen Job verlieren.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich neue Technik ablehnen würde. Sie muss aber auch sicher einsetzbar sein, bevor ich das meinen Kunden verkaufe.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist nicht richtig, dass man die Leistungsfähigkeit eines neuen Verfahrens erst nach dessen Zulassung beurteilen darf.
Es geht nicht um das "Beurteilen", sondern um das "Verfügbar" als Voraussetzung zur Erreichung des Projektziels.
Richtig, wie ich bereits schrieb, geht es Dir um "dummes, frei erfundenes Geschwätz", was mit der Realität nichts zu tun hat.

graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist nicht richtig, dass man die Leistungsfähigkeit eines neuen Verfahrens erst nach dessen Zulassung beurteilen darf.
Es geht nicht um das "Beurteilen", sondern um das "Verfügbar" als Voraussetzung zur Erreichung des Projektziels.
Richtig, wie ich bereits schrieb, geht es Dir um "dummes, frei erfundenes Geschwätz", was mit der Realität nichts zu tun hat.
Nur mag man S21 ohne diese Digitalisierung gar nicht mehr in Betrieb nehmen. Sie muss also "verfügbar" sein. Und man sieht ja an den Vorträgen, dass einiges davon noch nicht verfügbar ist. Nirgends ist nachzulesen, dass der Griff in die vorhandene Teilekiste reicht.

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?113,file=316435

Das kennst du natürlich schon. Und du hast auch die Begründung bereits selbst geliefert: Die Anforderungen sind gestiegen. Also zumindest gegenüber der Sparplanung, um das Betriebsprogramm "schnell rein - schnell raus" mit 32 Zügen/h fahren zu können.

Welcher andere vergleichbare Bahnhof von Anfang an mit Doppelbelegungen geplant wurde, deren Zahl sich bereits Jahre vor Eröffnung auf absehbare 150 - 180 erhöht, konnte ja niemand hier nennen. Doppelbelegungen sind nach wie vor ein Indiz für Überlastung. Vor allem, wenn es für das schon vorher geplante Betriebsprogramm nie ohne gehen wird.

Wenn 2030 schon bis zu 180 Doppelbelegungen stattfinden, dann wird sich diese Zahl wie bei anderen Bahnhöfen in Deutschland innerhalb der nächsten Jahrzehnte noch mehr erhöhen. Das wird dann nur nicht mehr gehen. Also ohne die bis jetzt noch nicht vorhandene Technik ist S21 auf jeden Fall zu klein dimensioniert. Diese Technik ist also auf jeden Fall nötig, um einfach die für jeden Bahnhof normal steigenden Anforderungen der nächsten Jahrzehnte zu bewältigen.
Niemals würde man ausserhalb von Stuttgart so einen zu kleinen Bahnhof bauen.

Und in Stuttgart dienten die langsamen Einfahrten in den Kopfbahnhof mit als Argument für S21. Um dort dann bis zu 180 Zügen pro Tag sogar noch langsamer einfahren zu müssen. Dümmer geht es kaum.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
[www.drehscheibe-online.de]

Das kennst du natürlich schon.
Richtig. Aber meine Frage war ja eine andere. Magst Du die auch noch beantworten, oder müssen wir da davon ausgehen, dass Die auch da nur wieder deine Phantasie durchgegangen ist?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Richtig, diese kurzen Blöcke sind heute noch kein Bahn-Alltag. Und was der Esel nicht kennt, das frisst er halt nicht.

Du darfst aber selbstverständlich Deine Meinung behalten.
Der "Esel" in Form des Bahnbetriebs, darf nur Dinge "fressen", die auch umfassend genehmigt sind. Davor muss eine Sicherheit nachgewiesen werden. Und erst dann darf man mit den Ergebnissen Leistungswerte neu berechnen.

Die Kritik richtet sich also nicht gegen neue Technik (es ist zwecklos, das immer wieder zu suggerieren), sondern darum, dass man zur Zeit dieses Verfahren praktisch umkehrt und man schon einmal da gescheitert ist.
Es ist nicht richtig, dass man die Leistungsfähigkeit eines neuen Verfahrens erst nach dessen Zulassung beurteilen darf.

Zum letzten Absatz: ersetze "die Kritik", durch "das dumme, frei erfundene Geschwätz", dann passt es wohl. Wenn noch mehr davon kommt, werde ich aber wahrscheinlich nicht mehr darauf eingehen.
"dummes Geschwätz" sehe ich sehr viel von euch Befürwortern: Wieder mal zur Erinnerung: kern dieser Diskussion, sind "optimale" 180 Doppelbelegungen.
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
[www.drehscheibe-online.de]

Das kennst du natürlich schon.
Richtig. Aber meine Frage war ja eine andere. Magst Du die auch noch beantworten, oder müssen wir da davon ausgehen, dass Die auch da nur wieder deine Phantasie durchgegangen ist?
Micha, ich habe sie beantwortet, nur deine Realitätsabsorbtionsblase hat den Abschnitt ausgeblendet, den ich zusätzlich geschrieben hatte für den Fall, dass du nicht akzeptieren willst, dass das schon 2030 so gebraucht wird, obwohl man es bis dahin lösen möchte.

Du gehst davon aus, dass man das nur aus Spass an der Freude umsetzen will, kapierst aber gleichzeitig nicht, welcher Aufwand dahintersteckt und man angesichts der Tatsache, dass die Technik fertig genehmigt schon 2025 bereit stehen muss, also in 5 Jahren. Inklusive der vollständigen Ausrüstung sämtlicher(!) Züge, die S21 anfahren sollen. Schon jetzt ist man im Zeitplan mit einem Jahr in Verzug. Gehe also davon aus, dass man nichts realisieren wird, was man nicht unbedingt sofort braucht. Weil jedes nice-to-have Feature den ohnehin zu knappen Zeitplan noch mehr gefährdet. Es soll aber gleich mit realisiert werden.

Du kannst uns sonst auch sicher die Frage beantworten, ob die mit dem Pilot angepeilten Zugfolgen von 2 Minuten in der Strecke und 5 Minuten am Bahnsteig auf eine Einfahrtsgeschwindigkeit von 100 km/h basieren oder auf 20 km/h oder welchen Durchschnittswert dazwischen?
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
[www.drehscheibe-online.de]

Das kennst du natürlich schon.
Richtig. Aber meine Frage war ja eine andere. Magst Du die auch noch beantworten, oder müssen wir da davon ausgehen, dass Die auch da nur wieder deine Phantasie durchgegangen ist?
Micha, ich habe sie beantwortet, (...)
Nein, das hast Du bislang nicht. Und wirst es wohl auch nicht mehr. Es war halt auch nur frei erfunden, so wie die meisten deiner Behauptungen über angebliche Aussagen anderer. Und damit bin ich hier raus

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)
Micha-0815 schrieb:
Nein, das hast Du bislang nicht. Und wirst es wohl auch nicht mehr. Es war halt auch nur frei erfunden, so wie die meisten deiner Behauptungen über angebliche Aussagen anderer. Und damit bin ich hier raus
Doch Micha. Du nimmst es nur nicht wahr. Da steht, man will die "Restriktion" aufheben mit dem Hinweis auf die "regelmässigen" Doppelbelegungen.
Die Probleme, die sich dabei ergeben, wurden hier umfangreich erläutert und sind natürlich auch den Projektbeteiligten bekannt. Trotzdem macht man es. Das passt eben nicht zu deiner Denke, es würde gar nicht gebraucht.

Doch, es wird gebraucht. Weil sich eben die Anforderungen an S21 stark erhöht haben und es ohne nicht mehr geht.

Nochmal: Als Beispiel Köln. Der Bahnhof ist ohne die S-Bahngleise ungefähr auf diesem Stand seit 1915. Gab es schon 1920 da 150 - 180 Doppelbelegungen am Tag?

Oder Hamburg: Eröffnung 1906. Offiziell überlastet: 2010. Gab es da 1911 schon 150 - 180 Doppelbelegungen? Oder kam das erst später, so dass man den Bahnhof dann ab 2010 als überlastet ansieht? Sind es dort auch schon 150 - 180 pro Tag?

Es gibt einen Grund, dass man den kompletten Bahnknoten digitalisieren möchte und nicht nur die S-Bahn, wie es das BMVI nur vorsah und nicht nur die Neubauten, wo diese Ausrüstung eh schon budgetiert war, aber eben mit einem Technikstand, den man jetzt nicht mehr realisieren will, sondern mit Modifikationen, die weder realisiert noch genehmigt sind. Unnötig, wenn man es nicht auch sofort brauchen würde,
Da steht "könnte", das heißt nicht, dass es auch so gemacht wird. Warten wir mal ab, was dort wann genemigt wird.
Schönen Gruß
Maik
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
[www.drehscheibe-online.de]

Das kennst du natürlich schon.
Richtig. Aber meine Frage war ja eine andere. Magst Du die auch noch beantworten, oder müssen wir da davon ausgehen, dass Die auch da nur wieder deine Phantasie durchgegangen ist?
Micha, ich habe sie beantwortet, nur deine Realitätsabsorbtionsblase hat den Abschnitt ausgeblendet, den ich zusätzlich geschrieben hatte für den Fall, dass du nicht akzeptieren willst, dass das schon 2030 so gebraucht wird, obwohl man es bis dahin lösen möchte.
Du hast höchstens die Hälfte der Frage beantwortet und wenn ich Micha-0815 richtig verstanden habe, hat er eigentlich eine Antwort auf die andere Hälfte der Frage gewollt, nämlich wo die Bahn von geplanten 150 - 180 Doppelbelegungen pro Tag geschrieben hat.

Aber da Micha-0815 die Frage ungenau formuliert hatte und Du dann nur das herausliest, was Dir passt, wird das nichts mit Euch zwei.
cs schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
[www.drehscheibe-online.de]

Das kennst du natürlich schon.
Richtig. Aber meine Frage war ja eine andere. Magst Du die auch noch beantworten, oder müssen wir da davon ausgehen, dass Die auch da nur wieder deine Phantasie durchgegangen ist?
Micha, ich habe sie beantwortet, nur deine Realitätsabsorbtionsblase hat den Abschnitt ausgeblendet, den ich zusätzlich geschrieben hatte für den Fall, dass du nicht akzeptieren willst, dass das schon 2030 so gebraucht wird, obwohl man es bis dahin lösen möchte.
Du hast höchstens die Hälfte der Frage beantwortet und wenn ich Micha-0815 richtig verstanden habe, hat er eigentlich eine Antwort auf die andere Hälfte der Frage gewollt, nämlich wo die Bahn von geplanten 150 - 180 Doppelbelegungen pro Tag geschrieben hat.

Aber da Micha-0815 die Frage ungenau formuliert hatte und Du dann nur das herausliest, was Dir passt, wird das nichts mit Euch zwei.
Du meinst, Micha ist geistig nicht dazu in der Lage, zwei Quellen vom selben Urheber zu kombinieren?

Es sind „regelmässige“ Doppelbelegungen. Auf Nachfrage beim Eigentümer wurden die Zahlen „150 - 180“ nachgereicht.

Alles hier zitiert und belegt.Kann natürlich sein, dass nur du mal wieder nicht alles gelesen hast.
Micha-0815 schrieb weiter oben:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
cs schrieb:
graetz schrieb:
Micha, ich habe sie beantwortet, nur deine Realitätsabsorbtionsblase hat den Abschnitt ausgeblendet, den ich zusätzlich geschrieben hatte für den Fall, dass du nicht akzeptieren willst, dass das schon 2030 so gebraucht wird, obwohl man es bis dahin lösen möchte.
Du hast höchstens die Hälfte der Frage beantwortet und wenn ich Micha-0815 richtig verstanden habe, hat er eigentlich eine Antwort auf die andere Hälfte der Frage gewollt, nämlich wo die Bahn von geplanten 150 - 180 Doppelbelegungen pro Tag geschrieben hat.
Nein, es ging mir schon um die Primäraussage, die Bahn schriebe es ja selbst, dass (...) die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssten.

Die Bahn hat eben nichts selbst von "müssen" geschrieben (sondern lediglich davon, dass damit ein Fahrzeit-Vorteil erzielt werden könne), und graetz hat mal eben wieder eine seiner eigenen falschen "Schlussfolgerungen" als eine Aussage von wem anderen behauptet.

PS: Das graetz weiter nicht von seiner Phatasie und seinen falschen Behauptungen über angebliche tatsächliche Aussagen der Bahn ("schreibt es ja selbst"!) nicht abrückt, wird keinen überraschen, Bedarf aber auch keiner weiteren Erörterung, da die Realität für jedermann offensichtlich sein sollte.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.10.20 11:13.
Micha-0815 schrieb:
Micha-0815 schrieb weiter oben:
graetz schrieb:
Die Bahn schreibt es ja selbst, dass wegen der "regelmässigen Doppelbelegungen" (150 - 180 pro Tag), die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssen.
Wo soll die Bahn das geschrieben haben?
cs schrieb:
graetz schrieb:
Micha, ich habe sie beantwortet, nur deine Realitätsabsorbtionsblase hat den Abschnitt ausgeblendet, den ich zusätzlich geschrieben hatte für den Fall, dass du nicht akzeptieren willst, dass das schon 2030 so gebraucht wird, obwohl man es bis dahin lösen möchte.
Du hast höchstens die Hälfte der Frage beantwortet und wenn ich Micha-0815 richtig verstanden habe, hat er eigentlich eine Antwort auf die andere Hälfte der Frage gewollt, nämlich wo die Bahn von geplanten 150 - 180 Doppelbelegungen pro Tag geschrieben hat.
Nein, es ging mir schon um die Primäraussage, die Bahn schriebe es ja selbst, dass (...) die bestehenden "Restriktionen" aufgehoben werden müssten.

Die Bahn hat eben nichts selbst von "müssen" geschrieben (sondern lediglich davon, dass damit ein Fahrzeit-Vorteil erzielt werden könne), und graetz hat mal eben wieder eine seiner eigenen falschen "Schlussfolgerungen" als eine Aussage von wem anderen behauptet.
Eben! Und den Zusammenhang magst du nicht erkennen, obwohl die Bahn ihn ja selbst herstellt. Es heisst ja nicht, dass man das mal irgendwann grundsätzlich für Doppelbelegungen anwenden möchte, sondern es werden explizit die "regelmässigen" (150 - 180) Doppelbelegungen aufgeführt, die S21 quasi vom Start weg haben wird und dass man im Rahmen dieses S21-Digitalisierungsprojekts diese "Restriktion" aufheben will.
Bei welchen neueröffneten anderen Bahnhof das nötig ist, oder welcher neueröffnete Bahnhof auch so früh schon diese hohe Zahl Doppelbelegungen hatte, magst du uns ja auch nicht verraten. Also natürlich braucht man es für S21.

Wie gesagt: erschliesst sich dir natürlich nicht, aber der Bahn hat es sich schon längst erschlossen und schreibt es gemeinsam auf eine Folie.
Lieber SpDrS600,

erst einmal herzlichen Dank, dass Du diese interessante Thema angebracht hast. Mich würde es nun konkret interessieren, wie sich die Folgen der Doppelbelegung auswirken auf S 21 auswirken können.

Ich würde dieses gerne an einem fiktiven Fahrplan mit bewusster Doppelbelegung diskutieren. Ziel meines fiktiven Fahrplans ist es, einen schlanken Richtungsumstieg zwischen InterregioExpress-Linien zu gewährleisten. Insgesamt gibt es acht Linienäste für IRE-Linien. Das sind gegen den Uhrzeigersinn Karlsruhe, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Aalen, Geislingen, Ulm (SFS), Tübingen und Horb.

Mein fiktiver Fahrplan sieht vor, dass bewusst eine Doppelbelegung stattfinden soll. Es sollen 200 Meter-Einheiten an Doppelstockzügen benutzt werden. Es soll der Richtungsumstieg von vier IRE-Linien an einem Bahnsteig stattfinden. In meinem Beispiel möchte ich nur eine Richtung betrachten und zwar die Seite, wo die Züge eine Doppelbelegung im Gefälle nach Unten machen. Dieses ist ja die kritische Seite, da hier wohl langsamere Einfahren erforderlich sind.

Es sollen die folgenden Linien betrachtet werden:

Zufahrt aus dem Tunnel Bad-Cannstatt mit Einfahrt auf Gleis 1: IRE von Schwäbisch Hall (weiter nach Göppingen), drei Minuten dahinter der IRE aus Aalen (weiter nach Tübingen über Esslingen)

Zufahrt aus Tunnel Feuerbach mit Einfahrt auf Gleis 2: IRE aus Karlsruhe (weiter nach Horb), drei Minuten dahinter der IRE aus Heilbronn (weiter nach Ulm über SFS)

Der IRE aus Schwäbisch Hall kommt zu Minute 0:00 an Gleis 1 an, der IRE aus Karlsruhe kommt ebenfalls zur Minute 0:00 an Gleis 2 an. Die IRE aus Aalen und Heilbronn sind 3 Minuten hinten den beiden ersten IRE und müssen in ein belegtes Gleis einfahren. Der IRE Aalen (Gleis 1) und der IRE Heilbronn (Gleis 2) kommen also zur Minute 0:03 plus X an. Der Umstieg soll 4 Minuten dauern. Die Weiterfahrt von IRE aus Schwäbisch Hall und IRE aus Karlsruhe wäre dann zur Minute 0:07 plus X. Die beiden andere IRE zur Minute 0:10 plus X.

Meine Frage nun an die Experten hier. Wie groß ist das X.

Zusatzfrage: Hinter meinem IRE aus Heilbronn fährt ein TGV. Welchen Abstand muss dieser Zug haben, damit eine Einfahrt in Gleis vier ohne Einschränkungen (also max. Geschwindigkeit) möglich ist.
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