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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
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Zitat
Freitag, 02.10.2020, 13:41
Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 rollt auf neue Probleme und Milliardenkosten zu. Aus dem Zielfahrplan der Bundesregierung ergibt sich, dass zusätzliche Tunnel gebaut werden müssen - sonst ist der Bau nicht zukunftsfähig. Doch selbst mit den Tunneln wäre es noch nicht ganz getan.



Siehe [www.focus.de]

kondensierte Grüße, Stefan

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=190387
Kondenslok.de + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.
52 2006 schrieb:
Zitat
Freitag, 02.10.2020, 13:41
Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 rollt auf neue Probleme und Milliardenkosten zu. Aus dem Zielfahrplan der Bundesregierung ergibt sich, dass zusätzliche Tunnel gebaut werden müssen - sonst ist der Bau nicht zukunftsfähig. Doch selbst mit den Tunneln wäre es noch nicht ganz getan.



Siehe [www.focus.de]
Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Zitat aus dem Link:
So müssten ein rund zwölf Kilometer langer Tunnel im Süden der Landeshauptstadt und ein weiterer acht Kilometer langer Tunnel im Norden gebaut werden.
Das wäre gerademal Arlberg plus Tauern. Oder Gotthard-Alt plus Lötschberg-Alt. Heute baut man doch längst Tunnel von 50-60 Kilometern! Hat das denn niemand den Betreibern gesagt? Ein weiterer Tunnel bis Heidelberg und einer bis Tuttlingen sollten die Probleme wirklich nachhaltig lösen und den Ärger beenden.
Experten mögen den S21 Mist nicht:

Zitat
Experte fordert Baustopp
Der Verkehrswissenschaftler Professor Eberhard Hohnecker vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hält die Planungen rund um den Flughafen für deutlich überarbeitungsbedürftig. Er fordert gegenüber dem SWR bei der S21-Planung im Bereich des Stuttgarter Flughafens einen Stopp der Bauarbeiten.

Was solls. Bisher werden ja nur 10 Milliarden Euro vernichtet. Werfen wir doch einfach nochmal so viel ins Loch!
Für den modernen, zukunftsfähigen Bahnverkehr ist die Gleisführung in Tunnelbauwerken die mit Abstand beste Lösung, ermöglicht sie doch schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre. Die wichtige Zielgruppe der Manager kann die kurze Reisezeit besonders effektiv nutzen, da im Tunnel die störende Ablenkung durch die Außenwelt gänzlich entfällt. Dank S21 wird die Metropolregion Stuttgart immer attraktiver. Internationale Konzerne und vielversprechende Start-Ups suchen Flächen in der Stadt, die finanzkräftige Generation S21 möchte in der pulsierenden Atmosphäre des neuen Stuttgarts leben und hochwertigen Wohnraum in der Stadt erwerben. Auf den beiden Tunneln werden attraktive Immobilien errichtet werden, die einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Tunnelbauwerken erwirtschaften werden und gleichzeitig die Silhouette Stuttgarts in die Zukunft pushen werden.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.20 00:16.
Na dann lassen wir doch den Elon Musk ran. Der macht das komplett unterirdisch in Vakuum-Röhren, also bei stark vermindertem Luftwiderstand. Rad-Schiene ist sowas von gestern. Bloß keine halben Sachen!

kondensierte Grüße, Stefan

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?099,file=190387
Kondenslok.de + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.
ServiceStore schrieb:
Für den modernen, zukunftsfähigen Bahnverkehr ist die Gleisführung in Tunnelbauwerken die mit Abstand beste Lösung, ermöglicht sie doch schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre. Die wichtige Zielgruppe der Manager kann die kurze Reisezeit besonders effektiv nutzen, da im Tunnel die störende Ablenkung durch die Außenwelt gänzlich entfällt. Dank S21 wird die Metropolregion Stuttgart immer attraktiver. Internationale Konzerne und vielversprechende Start-Ups suchen Flächen in der Stadt, die finanzkräftige Generation S21 möchte in der pulsierenden Atmosphäre des neuen Stuttgarts leben und hochwertigen Wohnraum in der Stadt erwerben. Auf den beiden Tunneln werden attraktive Immobilien errichtet werden, die einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Tunnelbauwerken erwirtschaften werden und gleichzeitig die Silhouette Stuttgarts in die Zukunft pushen werden.
Nur damit das keiner für Satire hält: Das ist natürlich absoluter Schwachsinn. Denn das "schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre" kostet eben ca. 10 mal so viel wie eine normale Bahnstrecke oder umgekehrt gerechnet man bekommt dann eben nur ein Zehntel neue Gleisstrecke für ein minimales Plus an "Komfort".
Darum baut man Tunnel für den Schienenverkehr eben da wo es gar nicht anders geht (Gebirge, Stadt) oder da, wo die zehnfache Menge an Menschen fährt (U(!!!)-Bahn).

Jedem Menschen mit Verstand wäre PULSIERENDER Bahnverkehr lieber als pulsierende Immobiliengewinne.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.20 10:50.
mental schrieb:
ServiceStore schrieb:
Für den modernen, zukunftsfähigen Bahnverkehr ist die Gleisführung in Tunnelbauwerken die mit Abstand beste Lösung, ermöglicht sie doch schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre. Die wichtige Zielgruppe der Manager kann die kurze Reisezeit besonders effektiv nutzen, da im Tunnel die störende Ablenkung durch die Außenwelt gänzlich entfällt. Dank S21 wird die Metropolregion Stuttgart immer attraktiver.
Nur damit das keiner für Satire hält: Das ist natürlich absoluter Schwachsinn. Denn das "schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre" kostet eben ca. 10 mal so viel wie eine normale Bahnstrecke
Bei DIESEM Projekt spielt doch Geld wirklich keine Rolle.

mental schrieb:
umgekehrt gerechnet man bekommt dann eben nur ein Zehntel neue Gleisstrecke für ein minimales Plus an "Komfort".
Interessant! Das habe ich die Projekt-Fachleute noch nie sagen hören.
Was ist eigentlich schlecht daran, Milliarden in die Bahn zu investieren?
Käfermicha schrieb:
Was ist eigentlich schlecht daran, Milliarden in die Bahn zu investieren?
Nichts, wenn man es richtig macht und an der richtigen Stelle investiert. Bei S21 sind sich alle außer ein paar Hardcorespinner einig, daß es nicht die richtige Stelle ist, da es dabei nicht um die Bahn sondern um Immobilien geht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.20 12:11.
mental schrieb:
ServiceStore schrieb:
Für den modernen, zukunftsfähigen Bahnverkehr ist die Gleisführung in Tunnelbauwerken die mit Abstand beste Lösung, ermöglicht sie doch schnelles und komfortables Reisen in vor Witterungsunbilden geschützter Atmosphäre. Die wichtige Zielgruppe der Manager kann die kurze Reisezeit besonders effektiv nutzen, da im Tunnel die störende Ablenkung durch die Außenwelt gänzlich entfällt. Dank S21 wird die Metropolregion Stuttgart immer attraktiver. Internationale Konzerne und vielversprechende Start-Ups suchen Flächen in der Stadt, die finanzkräftige Generation S21 möchte in der pulsierenden Atmosphäre des neuen Stuttgarts leben und hochwertigen Wohnraum in der Stadt erwerben. Auf den beiden Tunneln werden attraktive Immobilien errichtet werden, die einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Tunnelbauwerken erwirtschaften werden und gleichzeitig die Silhouette Stuttgarts in die Zukunft pushen werden.
Nur damit das keiner für Satire hält: Das ist natürlich absoluter Schwachsinn.
Nein, es ist beste Satire!!!
Für so blöd solch geschwurbel vollen Ernstes der Welt vorzusetzen halte ich nicht einmal unsere Hardcorespinner oder die professionellen Bahnschwurbler
Käfermicha schrieb:
Was ist eigentlich schlecht daran, Milliarden in die Bahn zu investieren?
Es ist schlecht, wenn diese Milliarden vorrangig dazu dienen, ein Immobilienprojekt einer Stadt zu unterstützen. Deswegen würde die Bahn S21 heute auch nicht mehr bauen. Sinnvoller hätte man diese Milliarden angelegt (ab dem Moment, wo man sich bewusst wird, dass man Milliarden tatsächlich investieren möchte, wie jetzt beim D-Takt) mit der Umsetzung von Heimerls Vorschlag von 1988.
ServiceStore schrieb:
Die wichtige Zielgruppe der Manager kann die kurze Reisezeit besonders effektiv nutzen, da im Tunnel die störende Ablenkung durch die Außenwelt gänzlich entfällt. Dank S21 wird die Metropolregion Stuttgart immer attraktiver. Internationale Konzerne und vielversprechende Start-Ups suchen Flächen in der Stadt, die finanzkräftige Generation S21 möchte in der pulsierenden Atmosphäre des neuen Stuttgarts leben
Man versenkt die Internationalen Konzerne und vielversprechenden Start-Ups unter die Erde wo die störende Ablenkung durch die Aussenwelt gänzlich entfällt, das pulsierende Leben findet sowieso in Clubs statt, abgeschottet von der Aussenwelt sinnvollerweise ebenfalls unter der Erde. Auf den freiwerdenden Flächen könnte man dann z.B. einen Bahnhof bauen....
Stadtentwicklung ist aber nicht schlecht sondern ein Segen. In Utrecht hat man auch Millionen ausgegeben um eine Stadtautobahn wieder in einen Kanal umzubauen.

Kritisieren mag man, aus welchem Topf es kommt. Nur: Deutschland-Takt gab es 1994 noch nicht. Ich bin ja sogar mit euch einer Meinung dass es gut gewesen wäre, von Anfang an nicht nur bis Feuerbach sondern direkt bis zur NBS nach Mannheim zu bauen.

Nur - das fordert ihr ja nicht. Ihr fordert eine langsame Nulllösung.
Käfermicha schrieb:
Stadtentwicklung ist aber nicht schlecht sondern ein Segen. In Utrecht hat man auch Millionen ausgegeben um eine Stadtautobahn wieder in einen Kanal umzubauen.

Kritisieren mag man, aus welchem Topf es kommt. Nur: Deutschland-Takt gab es 1994 noch nicht. Ich bin ja sogar mit euch einer Meinung dass es gut gewesen wäre, von Anfang an nicht nur bis Feuerbach sondern direkt bis zur NBS nach Mannheim zu bauen.

Nur - das fordert ihr ja nicht. Ihr fordert eine langsame Nulllösung.
Stadtentwicklung hat aber nichts mit Deiner Frage "Was ist eigentlich schlecht daran, Milliarden in die Bahn zu investieren?" zu tun, oder?

"das fordert ihr ja nicht. Ihr fordert eine langsame Nulllösung."
Wer ist "Ihr"? Und welche "langsame Nulllösung" wird von diesen "ihr" gefordert?

"In Utrecht hat man auch Millionen ausgegeben um eine Stadtautobahn wieder in einen Kanal umzubauen."
Niedlich, "auch Millionen", wieviele waren es?



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.20 20:24.
Käfermicha schrieb:
[...] Ich bin ja sogar mit euch einer Meinung dass es gut gewesen wäre, von Anfang an nicht nur bis Feuerbach sondern direkt bis zur NBS nach Mannheim zu bauen. [...]
Skandalös finde ich dass man bei Propagandaveranstaltungen vor Jahren behauptet hatte das genau dies im Rahmen von Stuttgart-21 ohnehin passieren würde. Ich persönlich sehe das Projekt differenziert und wäre mit ihm vollkommen zufrieden wenn diese angedachten Ausbauten kommen würde und die Abbindung der Gäubahn verhindert werden würde. Aus "städtebaulichen Gründen" wird letzteres nicht passieren und der Fernverkehr auf dieser Strecke daher wohl bald Geschichte sein.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Genau das ist ja leider das Problem. Wer nur auf Fundamentalopposition setzt, der erreicht am Ende auch keine sinnvollen Verbesserungen des Projektes.
Käfermicha schrieb:
Genau das ist ja leider das Problem. Wer nur auf Fundamentalopposition setzt, der erreicht am Ende auch keine sinnvollen Verbesserungen des Projektes.
Das Problem besteht m.E. darin dass die Situation vor allem politisch verfahren ist, daran sind sicher auch verbohrte Gegner (aus dem SÖS-Umfeld) aber vor allem auch die Befürworterparteien schuld.

Ein Eingeständnis dass Stuttgart-21 vielleicht vielleicht doch nicht das Non plus ultra ist und daher Ergänzungen sinnvoll sind wäre angemessen und könnte ein erster Schritt in Richtung eines Kompromisses sein, aber natürlich wird es das niemals geben. Außerdem würde es vielen Menschen verdammt viel bedeuten wenn es, 10 Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag, Konsens wäre dass dieser staatliche, kriminelle Gewaltakt zu verurteilen ist. Aber auch das ist kein Konsens. Der Schwarze Donnerstag wird politisch sehr eigentümlich interpretiert und ist für Vertreter des rechtskonservativen Lagers so etwas wie ein Sieg über das linksgrünversiffte Gesocks.

Auch wenn ich es positiv finde dass (fast) alle Parteien die angedachten Ergänzungen öffentlich befürworten glaube ich nicht daran dass diese Bekenntnisse ernt gemeint sind. Sowohl die CDU und SPD in Feuerbach, als auch einige Vertreter dieser Parteien im Gemeinderat lehnten die P-Option bisher eigentlich ab. Im Kommunalwahlkampf erklärte mir ein Kandidat der CDU für den Gemeinderat dass er dass er "für die Bürger von Feurbach" eintreten und die "P-Option verhindern" werde, die SPD ging noch ein Stück weiter und verteilte Photomontagen die einen Radweg im Pragtunnel (der eigentlich Teil der P-Option ist) zeigten.

Insgeheim fände es SPD und CDU auch nicht wirklich falsch wenn der Bahnverkehr in Stuttgart beschädigt werden würde. Bahnverkehr ist etwas für "die anderen" - die Grünen, die Linken, die nicht-Stuttgarter, daher darf es aus deren Sicht ruhig so weiterlaufen wie bisher. Es macht nur bedingt Spaß in diesem politischen Umfeld aktiv zu sein.

Gruß
Hadufuns

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Hadufuns schrieb:
Außerdem würde es vielen Menschen verdammt viel bedeuten wenn es, 10 Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag, Konsens wäre dass dieser staatliche, kriminelle Gewaltakt zu verurteilen ist. Aber auch das ist kein Konsens. Der Schwarze Donnerstag wird politisch sehr eigentümlich interpretiert und ist für Vertreter des rechtskonservativen Lagers so etwas wie ein Sieg über das linksgrünversiffte Gesocks.


Naja. Soviel zum Thema "eigentümlich interpretiert". Es gibt wohl wenig, das so gut aufgearbeitet ist wie die Schlossgartenräumung. Es gab dazu zwei U-Ausschüsse im Landtag, es gab Gerichtsverfahren, die mit Strafen endeten, es gibt die gerichtliche Feststellung, dass der Einsatz rechtswidrig gewesen ist und es gibt die offizielle Entschuldigung des Landes bei den vom Einsatz Betroffenen. Was hätte denn noch passieren sollen aus Deiner Sicht. Ich habe den Eindruck, viele Projektgegner schließen aus dem Einsatz auf ein Recht auf Projektabbruch. Dieses gibt es aber nicht.
ChrisM schrieb:
Hadufuns schrieb:
Außerdem würde es vielen Menschen verdammt viel bedeuten wenn es, 10 Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag, Konsens wäre dass dieser staatliche, kriminelle Gewaltakt zu verurteilen ist. Aber auch das ist kein Konsens. Der Schwarze Donnerstag wird politisch sehr eigentümlich interpretiert und ist für Vertreter des rechtskonservativen Lagers so etwas wie ein Sieg über das linksgrünversiffte Gesocks.


Naja. Soviel zum Thema "eigentümlich interpretiert". Es gibt wohl wenig, das so gut aufgearbeitet ist wie die Schlossgartenräumung. Es gab dazu zwei U-Ausschüsse im Landtag, es gab Gerichtsverfahren, die mit Strafen endeten, es gibt die gerichtliche Feststellung, dass der Einsatz rechtswidrig gewesen ist und es gibt die offizielle Entschuldigung des Landes bei den vom Einsatz Betroffenen. Was hätte denn noch passieren sollen aus Deiner Sicht. Ich habe den Eindruck, viele Projektgegner schließen aus dem Einsatz auf ein Recht auf Projektabbruch. Dieses gibt es aber nicht.
Frag doch einfach mal mit die Mitglieder der CDU-Fraktion aus dem Rathaus Stuttgart wie sie über den Schwarzen-Donnerstag denken. Spätestens nach dem zweiten Bier wirst Du, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "denen haben wirs ganz schön gegeben" bekommen. Traurig, aber wahr. Natürlich sind sie nicht alle so, die CDU ist nach wie vor eine Volkspartei, aber sie gibt eben auch Menschen eine Heimat die politisch anders denkende gerne verprügelt oder verschwunden sehen.

So richtig "aufgeklärt" ist der "Einsatz" eigentlich bis heute nicht. Wer war denn der "Demonstrant" der ein im normalen Handel nicht erhältliches Reizstoffsprühgerät gegen andere Demonstranten einsetzte?
Waren einige der damals eingesetzten Beamten Mitglieder der rechtsradikalen Szene (etwa des Ku-Klux-Klan).

Ein "Recht auf Projektabbruch" ergibt sich aufgrund der Verbrechen am Schwarzen Donnerstag, für mein Empfinden, nicht.

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Hadufuns schrieb:
Zitat:
Frag doch einfach mal mit die Mitglieder der CDU-Fraktion aus dem Rathaus Stuttgart wie sie über den Schwarzen-Donnerstag denken. Spätestens nach dem zweiten Bier wirst Du, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "denen haben wirs ganz schön gegeben" bekommen. Traurig, aber wahr. Natürlich sind sie nicht alle so, die CDU ist nach wie vor eine Volkspartei, aber sie gibt eben auch Menschen eine Heimat die politisch anders denkende gerne verprügelt oder verschwunden sehen.


Was Du alles weißt, bzw. zu wissen glaubst. Ganz im Ernst: Das ist keine Basis für ein Gespräch.
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